ARTIKEL

EUROPA im Unterricht

Hintergrundinformationen und Unterrichtsmaterialien zum Lernfeld Europa

EUROPA im Unterricht

"Europa im Unterricht" heißt das Internetportal der Landezentrale für politische Bildung, welches für Lehrkräfte zahlreiche Anregungen und praxisorientierte Hilfestellungen bietet , um das Thema Europa für den Unterricht aufzubereiten. Neben den Bildungsplänen werden Unterrichtseinheiten mit unterschiedlicher Schwerpunktsetzung vorgestellt. Methodische Hinweise, „Webquests“, die dem sinnvollen Einsatz von Computern im Schulunterricht dienen, Angebote für Schülerinnen und Schülern sowie Spiele und Quizaufgaben runden den didaktischen Bereich ab. Die Rubrik „Europa-Wissen“ bündelt grundlegende Informationen und ermöglicht einen Überblick über die europäischen Institutionen. Das Portal enthält außerdem zahlreiche weiterführende Links. 


Europawahl am 25. Mai 2014

Ergebnisse der Europawahl

Europawahl 2014

Das alle fünf Jahre gewählte Europäische Parlament wird deutlich konservativer und europaskeptischer. In Deutschland gewinnt die eurokritische AfD aus dem Stand 7,1 Prozent. Die Union verliert 2,6 Prozent und liegt bei nur noch 35,3 Prozent. Die SPD legt um 6,5 Prozent zu und kommt auf 27,3 Prozent. Die Grünen verlieren leicht auf 10,7 Prozent und die Linke verharrt bei 7,4 Prozent. Die FDP verliert drastisch und kommt nur noch auf 3,4 Prozent. Die Freien Wähler, die Piraten, die rechtsextremistische NPD, die ÖDP, die Familienpartei, die Tierschutzpartei und die PARTEI schaffen nach der Abschaffung der Dreiprozenthürde erstmals den Einzug in das Europaparlament. Die Wahlbeteiligung lag bei 48,1 Prozent (2009: 43,3).


Info-Portal Östliches Europa

Wo leben die Gagausen? Welche Sprache sprechen die Makedonier und welche Regierungsform hat das Land Bosnien-Herzegowina? Trotz der Tatsache das die Geschichte des Östlichen Europa durch die EU-Osterweiterung an Aktualität gewonnen hat, sind die Kenntnisse über diese Regionen bei viele sehr gering. Das Info-Portal Östliches Europa bietet Informationen, weiterführende Links und versucht Verständnis für die Region zwischen Istanbul, Prag, Riga und Ural (Moskau) zu schaffen  


Brexit

Briten stimmen für Ausstieg aus der EU

Brexit

Am 23. Juni 2016 haben die Briten bei einem Referendum mit rund 52 Prozent der Stimmen für den Brexit - den Austritt aus der Europäischen Union - gestimmt. Nach mehr als 40 Jahren Mitgliedschaft wollen die Briten als erstes Land überhaupt die Europäische Union verlassen. Die EU mit ihren 28 Mitgliedern könnte dadurch in die schwerste Krise ihrer Geschichte stürzen. Der Brexit könnte einen Dominoeffekt auslösen: auch in weiteren Ländern fordern EU-Skeptiker ein Referendum über die EU-Mitgliedschaft.


Griechische Tragödie

Die Staatsschuldenkrise in Griechenland

Finanzkrise in Griechenland

Griechenland droht eine Staatspleite, andere EU-Länder sind heillos überschuldet, die Gemeinschaftswährung Euro steht unter enormen Druck. Griechenland lebt seit Jahren über seine Verhältnisse. Mit geschönten Zahlen schafften die Hellenen 2001 die Aufnahme in die Währungsunion. 2014 lag die Gesamtschuldenlast bei rund 380 Milliarden Euro und damit bei 180 Prozent des Bruttoinlandsprodukts. Aus eigener Kraft kommt das Land nicht aus der Krise. IWF, EZB und Euro-Länder helfen mit Krediten. Das Linksbündnis Syriza hatte die Parlamentswahlen am 25. Januar und am 20. September 2015 klar gewonnen. Nach der Einigung im griechischen Schuldenstreitden ist der Grexit vorerst abgewendet.


Kosovo erklärt sich für unabhängig

Kosovo

Neun Jahre nach dem Kosovo-Krieg hat sich die südserbische Provinz am 17. Februar 2008 für unabhängig erklärt. "Wir, die demokratisch gewählten Führer unseres Volkes, erklären das Kosovo mit dieser Deklaration zu einem unabhängigen und souveränen Staat", sagte Ministerpräsident Hashim Thaci. Per Akklamation stimmten die Abgeordneten auf einer Sondersitzung in Pristina der Unabhängigkeitserklärung zu. Darin verpflichtet sich der neue Staat dem "Frieden" und der "Stabilität". Bis zur echten Selbständigkeit ist es aber noch ein weiter Weg.


Europawahl am 25. Mai 2014

Ergebnisse und Hintergründe

Europawahl 2014

Das alle fünf Jahre gewählte Europäische Parlament wird deutlich konservativer und europaskeptischer. In Deutschland gewinnt die eurokritische AfD aus dem Stand 7,1 Prozent. Die Union verliert 2,6 Prozent und liegt bei nur noch 35,3 Prozent. Die SPD legt um 6,5 Prozent zu und kommt auf 27,3 Prozent. Die Grünen verlieren leicht auf 10,7 Prozent und die Linke verharrt bei 7,4 Prozent. Die FDP verliert drastisch und kommt nur noch auf 3,4 Prozent. Die Freien Wähler, die Piraten, die rechtsextremistische NPD, die ÖDP, die Familienpartei, die Tierschutzpartei und die PARTEI schaffen nach der Abschaffung der Dreiprozenthürde erstmals den Einzug in das Europaparlament. Die Wahlbeteiligung lag bei 48,1 Prozent (2009: 43,3).


EU-Beitritt der Türkei

Beitritt Türkei

Mehr als vier Jahrzehnte nach dem ersten Beitrittsantrag der Türkei verhandelt die Europäische Union seit dem 3. Oktober 2005 mit dem Land am Bosporus über eine EU- Vollmitgliedschaft. Der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan hat den formellen Beginn der EU-Beitrittsverhandlungen als "riesigen Schritt" gewürdigt. "Das ist ein Erfolg für die Türkei, das ist ein Erfolg für alle, das ist ein Erfolg für unser Volk", sagte der Regierungschef in Ankara. Der türkische Außenminister Abdullah Gül sprach von einem "wichtigen Wendepunkt" und betonte: "Jetzt beginnen die Gespräche für eine Vollmitgliedschaft der Türkei."


EU-Osterweiterung

EU-Osterweiterung

Die Erweiterung der Europäischen Union am 1. Mai 2004 war eine einmalige historische Chance und gleichzeitige eine enorme politische Herausforderung. Durch die Aufnahme mittel- und osteuropäischer Staaten wurde ein Beitrag zur dauerhaften Überwindung der Teilung Europas geleistet. Mit der Erweiterung wurde die EU jedoch vor ihre bisher größten Herausforderungen gestellt. Die Probleme der Handlungsfähigkeit und Regierbarkeit einer EU mit 25 und mehr Mitgliedern nehmen zu.


Euro-Krise

Ist der Euro noch zu retten?

Euro-Krise

Die Staatsschuldenkrise der Euroländer lenkt den Blick auf Europa. Die Lösung der aktuellen Krise erfordert dabei weitreichende wirtschafts- und gesellschaftspolitische Entscheidungen in der EU und in den Euro-Mitgliedstaaten. Ein Krisengipfel jagt den nächsten, immer mehr verschuldete Länder suchen Schutz unter dem Rettungsschirm. Die verabredeten Hilfsprogramme lassen viele Menschen angesichts der Risiken und Lasten am Sinn und Wert der europäischen Integration zweifeln. Nach der Fast-Pleite Griechenlands ist jetzt das Steuerparadies Zypern vom Staatsbankrott bedroht.


Vertrag von Lissabon

"Vertrag über die Europäische Union" und "Vertrag über die Arbeitsweise der Europäischen Union"

Lisabonn Vertrag

Nach zähen Verhandlungen hatten die Staats- und Regierungschefs der Gemeinschaft am 19. Oktober 2007 Einigkeit über das neue Vertragswerk erzielt. Das Dokument wurde am 13. Dezember 2007 in Lissabon unterzeichnet. Der "Vertrag von Lissabon" ersetzt die im Jahr 2005 gescheiterte EU-Verfassung. Der Reformvertrag übernimmt die wesentlichen inhaltlichen Fortschritte des Verfassungsvertrags, baut aber auf der Struktur der bestehenden Verträge auf. Am 1. Dezember 2009 tritt der Vertrag endlich in Kraft.
 



PUBLIKATIONEN


Gefundene Artikel: 73

Planspiel

PL Flüchtlinge willkommen?

Flüchtlingspolitik und Willkommenskultur vor Ort gestalten

LpB
Stuttgart 2016 , 60 Seiten
Der Artikel ist lieferbar.

Preis: 2,00 €




Mach´s klar

mk Briten-Referendum: Brexit

Mach´s klar! 2-2016: Briten-Referendum: Brexit? Bricht die EU auseinander? 

Politik - Einfach erklärt

LpB
Stuttgart 2016 , 4 Seiten
Der Artikel ist lieferbar.

Preis: kostenlos


Download PDF 0,7 MB

Kartenspiel

SP EU-Quartett

Was man über die 28 Mitgliedsstaaten wissen sollte

Almut Siefert/Christiane Klos (beide Stuttgarter Nachrichten)
Stuttgart 2016
Der Artikel ist lieferbar.

Preis: 3,00 €




LpB-Jahresprogramm

EP Seminare und Bildungsreisen 2016

Offene Seminare und Bildungsreisen 2016

LpB
Stuttgart 2015 , 63 Seiten
Der Artikel ist nicht lieferbar.

Preis: kostenlos


Download 3,1 MB

Planspiel

PL Festung Europa?

Festung Europa? Asyl- und Flüchtlingspolitik in der EU

2. Auflage 2015

LpB
Stuttgart 2015 , 65 Seiten
Der Artikel ist nicht lieferbar.

Preis: 2,00 €


Download PDF 6 MB

Deutschland & Europa

D&E Armut und Reichtum

Bricht Europa auseinander? Armut und Reichtum in Europa

Heft 69-2015

LpB
Stuttgart 2015 , 80 Seiten
Der Artikel ist lieferbar.

Preis: kostenlos


Download PDF 8,6 MB

Deutschland & Europa

D&E Nachkriegsjahre

Die ersten Nachkriegsjahre. Europa nach 1945

Heft 68-2014

LpB
Stuttgart 2014 , 72 Seiten
Der Artikel ist lieferbar.

Preis: kostenlos


Download 2,7 MB

Reihe BAUSTEINE

BA Lernfeld Europa

Handlungsorientierte Module für den Unterricht (Lehrerheft)

LpB und CIVIC Institut für internationale Bildung Düsseldorf
Stuttgart 2014 , 136 Seiten
Der Artikel ist lieferbar.

Preis: 2,00 €




Der Bürger im Staat

BIS Skandinavien

Heft 2/3-2014 (Doppelheft)

LpB
Stuttgart 2014 , 112 Seiten
Der Artikel ist nicht lieferbar.

Preis: kostenlos


Download PDF 4,1 MB

Deutschland & Europa

D&E Das europ. Haus

"Das europäische Haus" - Politische Entscheidungen auf europäischer Ebene

Heft 67-2014

LpB
Stuttgart 2014 , 64 Seiten
Der Artikel ist lieferbar.

Preis: kostenlos


Download 3,8 MB


VERANSTALTUNGEN

Rechtspopulismus

Befindet sich die Gesellschaft im Krisenmodus?

Kurzbezeichnung:
Rechtspopulistische Einstellungsmuster umfassen Law-and-Order-Haltungen, latente Fremdenfeindlichkeit, Chauvinismus und antidemokratische Tendenzen. Mehrere Langzeitstudien belegen, dass die Zustimmung zu rechtspopulistischen Aussagen relativ stabil ist. Nicht nur in der Bundesrepublik Deutschland, in nahezu allen europäischen Gesellschaften gewinnen rechtspopulistische und europaskeptische Parteien an Einfluss. Rechtspopulisten nutzen gezielt subjektive Benachteiligungsgefühle aus, die nicht mit tatsächlichen Nachteilen einhergehen müssen, und schüren die Kritik an der Demokratie bzw. an Parteien und Politikern.
Status:
Ausgebucht
Datum:
Dienstag, 4. Oktober 2016 - Donnerstag, 6. Oktober 2016
Veranstaltungsort:
Bad Urach, Haus auf der Alb

Die Teilnahme ist kostenlos.

Besuch des Europaparlaments in Straßburg

Im Gespräch mit Peter Simon MdEP

Kurzbezeichnung:
Veranstaltung für Studierende der Politikwissenschaften an der Universität Mannheim
Status:
Ausgebucht
Datum:
Dienstag, 4. Oktober 2016
Veranstaltungsort:
Straßburg, Europäisches Parlament
Kosten:
€ 10,00

Straßburg - europäische Metropole

Bildungsfahrt

Kurzbezeichnung:
Europa ist unsere Zukunft. Diese Tagesfahrt bringt uns den europäischen Institutionen in Straßburg näher.
Status:
Ausgebucht
Datum:
Mittwoch, 5. Oktober 2016
Veranstaltungsort:
Straßburg, Frankreich
Kosten:
€ 55,00
Erläuterungen:
Auszubildende, Studenten 30,00 EUR. Bus ab/bis Stuttgart, Führungen, (Selbstverpflegung).
Reiseleitung: Thomas Schinkel, LpB; Dr. Stefanie Woite-Wehle, Europe Direct Informationszentrum Stuttgart

Albanien und Kosovo: sichere Herkunftsländer?

10-tägige Bildungsreise

Status:
Ausgebucht
Datum:
Sonntag, 9. Oktober 2016 - Dienstag, 18. Oktober 2016
Veranstaltungsort:
Tirana, Prizren u. a.
Kosten:
€ 1.625,00
Erläuterungen:
EZ-Zuschlag 190,00 EUR; Flug ab/bis München incl. aller Gebühren (Stand 08/15), 9 ÜN/HP in guten Mittelklassehotels, Eintritte und Führungen, qualifizierte deutschsprachige örtliche Reiseleitung, Transfers mit Reisebus, i. Zusammenarbeit mit Via cultus, Stutensee

Russland und Europa - Russland in Europa?

Gemeinsamkeiten und Kontroversen

Kurzbezeichnung:
Der aktuelle Krisenherd Syrien, das Phänomen IS, die Situation in der Ostukraine, Flüchtlinge in Europa: nach zwei Jahrzehnten scheint der Friedensoptimismus verflogen, politische Hoffnungen aufgebraucht - doch die öffentliche Meinung möchte endlich Ergebnisse sehen.
Status:
Ausgebucht
Datum:
Freitag, 28. Oktober 2016 - Sonntag, 30. Oktober 2016
Veranstaltungsort:
Bad Urach, Haus auf der Alb
Kosten:
€ 90,00


LINKS

Historisch gesehen war die Entstehung der heutigen Europäischen Union die Folge des Zweiten Weltkriegs. Das europäische Einigungswerk sollte verhindern, dass Europa jemals wieder von Krieg und Zerstörung heimgesucht wird. Aus dem Europa der sechs Gründerstaaten (Deutschland, Frankreich, Italien und den Benelux-Staaten) ist heute eine Gemeinschaft von 27 Ländern geworden. In den ersten Jahren beschränkte sich die Zusammenarbeit auf Handel und Wirtschaft.

Die im März 1957 geschlossenen Römischen Verträge setzten sich zunächst die Bildung eines gemeinsamen Marktes zum Ziel. Die Wirkung dieses Ansatzes war nicht vorherzusehen, denn seine Dynamik entfaltete sich über die Jahre in den Phasen des Entstehens dieses Marktes, in der Abschaffung der Zölle und mengenmäßigen Beschränkungen, in der Vereinheitlichung des Außenzolls, in der Entwicklung eines europäischen Wettbewerbs- und Kartellrechts bis zum Binnenmarkt und seinen zahlreichen Folgefragen.

Heute umfasst die Europäische Union 27 Mitgliedstaaten mit über 480 Millionen Einwohnern und behandelt eine Vielfalt von Fragen, die sich unmittelbar auf unser tägliches Leben auswirken.


Europäische Verträge

  • Vertrag zur Gründung der Europäischen Union - Römische Verträge (1957)
    (Text in der ursprünglichen Fassung vom 25. März 1957 mit Anmerkungen zu den jeweiligen Änderungen bis zum Vertrag von Amsterdam)
    Der Vertrag von Rom zur Gründung der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft (EWG) wurde am 25. März 1957 unterzeichnet und trat am 1. Januar 1958 in Kraft.
  • Vertrag von Nizza
    zur Änderung des Vertrags über die Europäische Union, der Verträge zur Gründung der Europäischen Gemeinschaften sowie einiger damit zusammenhängender Rechtsakte. (2001)
    Mit dem Vertrag von Nizza bereitet sich die Europäische Union für die Aufnahme der Beitrittsländer vor. Die Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union hatten sich in Nizza im Jahre 2000 auf einen tragfähigen Kompromiss geeignet, der die Integrationsfähigkeit in der Union auch während der kommenden Erweiterungsphase erhält und die Legitimität ihrer Entscheidungen stärkt.
     
  • Charta der Grundrechte der Europäischen Union (PDF)
    Die Präsidenten des Europäischen Parlaments, des Rats und der Kommission haben zum Auftakt des Europäischen Rats von Nizza am 7. Dezember 2000 die Charta der Grundrechte der Europäischen Union proklamiert. Damit sind die auf Unionsebene geltenden Grundrechte erstmals umfassend schriftlich und in einer verständlichen Form niedergelegt. Die 54 Artikel lange Charta der Grundrechte wird mit dem geplanten Inkrafttreten des Reformvertrages 2009 erstmals rechtsverbindlich.
    All jene Rechte, die bislang in verschiedenen Rechtsakten - nationalen Rechtsvorschriften sowie internationalen Übereinkommen des Europarates, der Vereinten Nationen und der Internationalen Arbeitsorganisation - enthalten waren, finden sich nun erstmals in einem einzigen Dokument wieder. Die Charta verleiht den Grundrechten größere Sichtbarkeit und Klarheit und trägt damit zur Entwicklung des Konzepts der Unionsbürgerschaft und zur Schaffung eines Raumes der Freiheit, der Sicherheit und des Rechts bei. Die Charta stärkt die Rechtssicherheit hinsichtlich des Schutzes der Grundrechte, der zuvor nur durch die Rechtsprechung des Gerichtshofs und Artikel 6 EU-Vertrag gewährleistet war. 
  • Vertrag über eine Verfassung für Europa
    Bekanntmachung des in Rom unterzeichneten Vertrages im Amtsblatt der EU Nr. C 310 vom 16. Dezember 2004 (EU-Amtsblatt)
    Frankreich und die Niederlande haben sich mit einem klaren Nein in Volksabstimmungen gegen das Vertragswerk ausgesprochen. Damit war die Verfassung gescheitert.

  • Vertrag von Lissabon (HTML)
    Konsolidierte Fassungen des Vertrags über die Europäische Union und des Vertrags über die Arbeitsweise der Europäischen Union - Konsolidierte Fassung des Vertrags über die Europäische Union - Konsolidierte Fassung des Vertrags über die Arbeitsweise der Europäischen Union - Protokolle - Anhänge - Erklärungen zur Schlussakte der Regierungskonferenz, die den am 13. Dezember 2007 unterzeichneten Vertrag von Lissabon angenommen hat - Übereinstimmungstabellen
  • Vertrag von Lissabon
    Am 13. Dezember 2007 wurde der "Vertrag von Lissabon" von den EU-Staats- und Regierungschefs in Lissabon feierlich unterzeichnet. Er sieht unter anderem einen auf zweieinhalb Jahre ernannten Ratspräsidenten und einen Hohen Repräsentanten für die Außenpolitik vor. Nach Ratifizierung durch die Mitgliedstaaten soll der Reformvertrag zum 1. Januar 2009 in Kraft treten. Der Reformvertrag ersetzt die im Jahr 2005 gescheiterte EU-Verfassung und soll die Europäische Union mit 27 Mitgliedern handlungsfähig halten.
     
  • Verträge
    Diese Seite enthält die grundlegenden Texte der Union und der Europäischen Gemeinschaften:
    Die Gründungsverträge (in ursprünglicher und in aktualisierter Fassung), die Verträge zur Änderung der Gründungsverträge, die Beitrittsverträge für die während der fünf Erweiterungen beigetretenen Mitgliedstaaten sowie weitere grundlegende Texte, darunter den Vertrag für die Verfassung.
  • LpB-Spezial: EU-Reformvertrag - Vertrag von Lissabon
    Vertrag von LissabonAm 13. Dezember 2007 unterzeichneten die EU-Staats- und Regierungschefs sowie die Außenminister feierlich den "Vertrag von Lissabon". Er sieht unter anderem einen auf zweieinhalb Jahre ernannten Ratspräsidenten und einen Hohen Repräsentanten für die Außenpolitik vor. Nach der Ratifizierung durch die Mitgliedstaaten konnte das EU-Reformwerk wie geplant am 1. Dezember 2009 in Kraft treten

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Europäische Institutionen

  • Europa - Das Portal der europäischen Union
    Portal EUoffizielle Website der EU, stellt sich vor mit Nachrichten, Tätigkeitsberichten, Institutionen, ABC, Amtlichen Dokumenten und Informationsquellen sowie internationalen Seiten.
  • Das Europäische Parlament
    Europäisches ParlamentDas Europäische Parlament ist das einzige direkt gewählte Organ der Europäischen Union. Seine 785 Mitglieder sind dafür da, um die Bürgerinnen und Bürger Europas zu vertreten. Sie werden alle fünf Jahre von Wählern aus allen 27 Mitgliedstaaten der Europäischen Union für deren insgesamt 492 Millionen Einwohner gewählt.
  • Das Europäische Parlament - Informationsbüro für Deutschland
    Das Europäische Parlament unterhält in allen Mitgliedsstaaten der EU Informationsbüros. In jeder Hauptstadt finden Sie ein solches Büro, das als Anlaufstelle und Informationszentrum für das jeweilige Land arbeitet. Daneben gibt es in den großen Mitgliedsstaaten (Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Italien, Spanien) noch je ein Regionalbüro. Die Informationsbüros sind das Bindeglied zwischen dem Europäischen Parlament und den Bürgerinnen und Bürgern.
  • Der Rat der Europäischen Union
    Der Rat ist das wichtigste Entscheidungsorgan der Europäischen Union. Er besteht aus Vertretern der Mitgliedstaaten auf Ministerebene, die regelmäßig zusammentreten.
    • Die Europäische Kommission.
      Sie vertritt das Allgemeininteresse der Union. Der Präsident und die Mitglieder der Kommission werden von den Mitgliedstaaten mit der Zustimmung des Europäischen Parlaments ernannt.
      Die Europäische Kommission ist der Motor des institutionellen Systems der Union. Sie verkörpert und vertritt das allgemeine Interesse der Union. Ihre Hauptaufgaben bestehen darin, Parlament und Rat Vorschläge für Rechtsvorschriften vorzulegen, die Politik der Union zu verwalten und durchzuführen, das Unionsrecht (gemeinsam mit dem Gerichtshof) zu vollziehen und internationale Vereinbarungen, insbesondere in den Bereichen Handel und Zusammenarbeit, auszuhandeln. 
    • Die Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland
      Die Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland hat eine Reihe von Aufgaben: Sie zeigt bei den Verantwortlichen in Politik und Wirtschaft Flagge, informiert Verbände und Forschungseinrichtungen und ist gleichzeitig zentraler Ansprechpartner für Multiplikatoren. Die Vertretung übermittelt also Fakten und Stimmungsbilder aus Deutschland nach Brüssel und ist andersherum Mittler im Kontakt zu deutschen Bürgern und Medien.

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    Weitere EU-Organe

    sowie die Ausschüsse (die offiziell keine 'Organe' sind)


    Europa im Unterricht

    • Europa im Unterricht

      Hintergrundinformationen und Unterrichtsmaterialien zum Lernfeld Europa

      Europa im UnterrichtFür Lehrkräfte bietet das Portal zahlreiche Anregungen und praxisorientierte Hilfestellungen, um das Thema Europa für den Unterricht aufzubereiten. Neben den Bildungsplänen werden Unterrichtseinheiten mit unterschiedlicher Schwerpunktsetzung vorgestellt. Methodische Hinweise, „Webquests“, die dem sinnvollen Einsatz von Computern im Schulunterricht dienen, Angebote für Schülerinnen und Schülern sowie Spiele und Quizaufgaben runden den didaktischen Bereich ab. Die Rubrik „Europa-Wissen“ bündelt grundlegende Informationen und ermöglicht einen Überblick über die europäischen Institutionen. Das Portal enthält außerdem zahlreiche weiterführende Links.
      www.europaimunterricht.de

    • Brücken - EuroVisionen
      Brücken - EuroVisionenWie gut kennen wir Europa und seine Geschichte? Hätten Sie zum Beispiel gewusst, wofür die zwölf Sterne der Europafahne stehen? Die Antwort - scheinbar einfach und naheliegend - ist überraschend.
      Eine virtuelle Europaausstellung des Hauses der Geschichte.
      Die virtuelle Ausstellung gliedert sich in vier Themenblöcke: Ausdehnung Europas, Religion, Kultur und Technik und Verkehr.
       
    • Grundkurs Europa (UNESCO Bildungsserver D@dalos)
      Der Bildungsserver D@dalos stellt einen Online-Kurs Europäische Union zur Verfügung, welcher die Geschichte der europäischen Integration, die Institutionen und Entscheidungsprozesse dieser Organisation behandelt und nach den aktuellen Herausforderungen fragt, die sich mit den Stichworten Erweiterung und Reform verbinden, mit ausführlichem Glossar und Chronologie.
      Grundkurs 1: Einführung in die Thematik
      Grundkurs 2: Analyse des Integrationsprozesses (I): Von der EGKS bis zum Maastrichter Vertrag
      Grundkurs 3: Analyse des Integrationsprozesses (II): vom Amsterdamer Vertrag bis zu den Referenden in Frankreich und den Niederlanden
      Grundkurs 4: Institutionen des EU-Mehrebenensystems
      Grundkurs 5: Die Erweiterung der EU

    • lehrer-online: Europa im Unterricht
      Hier finden Sie eine Zusammenstellung dessen, was Lehrer-Online zum Themenfeld Europa zu bieten hat.

      • Europa im Fremdsprachenunterricht
        Fremdsprachliche Kompetenzen sind Voraussetzung für persönliche Begnung und gute Zusammenarbeit unter Europäern.
      • Europa im Politikunterricht
        Durch die Europäische Union ist eine politische Ebene entstanden, auf die besonders im Politik und SoWi-Unterricht eingegangen wird.
      • Europa im Geschichtsunterricht
        Der Geschichtsunterricht hat sehr häufig einen europäischen Bezug. Nützliche Internetressourcen zur europäischen Geschichte finden Sie hier.
      • Europa in der Grundschule
        Unterrichtseinheiten zu Europa für die Grundschule: Moderne Kommunikationsmedien fördern einen frühen Kontakt mit den Nachbarn.
      • Europa spielerisch
        Onlinespiele, Planspiele und interaktive Europakarten bringen den Schülern und Schülerinnen die Europäische Union auf handlungsorientierte Weise näher.

    • bpb: Jugend und Europa
      Jugend und EuropaDie vorliegende Unterrichtsreihe ist so konzipiert, dass sie Lehrer und Lehrerinnen praktische Hilfestellung für die Planung und Durchführung von politischem Unterricht an die Hand geben will. Aktuelle Hintergrundtexte zu den zehn Bausteinen für den Unterricht ermöglichen den Lehrpersonen und anderen Interessierten einen schnellen und sachgerechten Einstieg in das jeweilige Schwerpunktthema.
      • bpb: Themenblätter im Unterricht (Nr. 60)
        Deutschland für Europa
        Die Ratspräsidentschaft Deutschlands ist ein guter Aufhänger, um Fragen der europäischen Integration im Unterricht zu behandeln.
      • politische-bildung.de
        Europa im Unterricht
        Gestaltung des Themas Europa im Unterricht
        Das Thema Europa gewinnt im Schulunterricht eine immer größere Bedeutung. Wir möchten Ihnen hier verschiedene Anregungen für die didaktische Umsetzung des Themas Europa im Unterricht geben. Wir haben Vorschläge ausgewählt, die sowohl computergestützt, als auch auf herkömmliche Weise im Unterricht umgesetzt werden können.

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      Sonstige Europa-Links

      • LpB-Info-Portal Östliches Europa
        Portal Ost-EUWo leben die Gagausen? Welche Sprache sprechen die Makedonier und welche Regierungsform hat das Land Bosnien-Herzegowina? Trotz der Tatsache das die Geschichte des Östlichen Europa durch die EU-Osterweiterung an Aktualität gewonnen hat, sind die Kenntnisse über diese Regionen bei viele sehr gering. Das Info-Portal Östliches Europa bietet Informationen, weiterführende Links und versucht Verständnis für die Region zwischen Istanbul, Prag, Riga und Ural (Moskau) zu schaffen.

        www.osteuropa.lpb-bw.de
      • europa-digital
        europa-digitalDie unabhängige Website befasst sich mit dem Thema Europa an der Schnittstelle von Politik und Internet: Europa aktuell, EU Service, 27 europa plus. Aktuelle Dossiers und eine EU-Presseschau ergänzen das Angebot. Medien-Partner ist DW-WORLD - Deutsche Welle.

        www.europa-digital.de
      • Europäisches Informationszentrum Niedersachsen (eiz)
        eizDas Europäische Informations-Zentrum (EIZ) Niedersachsen hat die Aufgabe, den Bürgerinnen und Bürgern die Idee der europäischen Integration zu vermitteln und sie über die Europäische Union (EU) sowie über aktuelle EU- und Europa-Themen zu informieren. Das EIZ Niedersachsen ist eine Anlaufstelle für alle Fragen über die Europäische Union. Neben der Hilfestellung bei der Suche nach Informationen organisiert das EIZ Veranstaltungen und Öffentlichkeitskampagnen zu Europathemen.

        www.eiz-niedersachsen.de
      • Europäisches Dokumentationszentrum (EDZ)
        der Universität Mannheim

        www.ub.uni-mannheim.de/?id=463

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      politische-bildung.de

       
      Politische Bildung Online

      Das Informationsportal zur politischen Bildung
      www.politische-bildung.de

       
       
       
       

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