ARTIKEL

Happy Birthday Grundgesetz!

Am 23. Mai ist Verfassungstag

Am 23. Mai 1949 wurde das Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland erlassen. Wir feiern dieses Jahr 68-jähriges Jubiläum. Zunächst nur als Provisorium gedacht, ist das Grundgesetz seit nun mehr als sechs Jahrzehnten die Verfassung unserer freiheitlichen Demokratie - anfänglich nur für den Westen, seit 1990 für ganz Deutschland. Doch was steht im Grundgesetz? Und warum ist es so wichtig?

Die Wahl des Bundespräsidenten am 23. Mai 2009

Horst Köhler wurde am 23. Mai 2009 erneut zum Bundespräsidenten gewählt.  Bereits im ersten Wahlgang erhielt er in der Bundesversammlung die absolute Mehrheit von 613 Stimmen. Für die SPD-Kandidatin Gesine Schwan votierten 503 Wahlmänner und -frauen, der Kandidat der Linken, Peter Sodann, kam auf 91 Stimmen, vier Stimmen gingen an den rechtsextremen Frank Rennicke. Es gab 10 Enthaltungen, zwei Stimmen waren ungültig.
"Demokratie, das sind wir alle", bedankte sich Köhler nach seiner Wahl, "jeder soll erfahren, dass es auf ihn ankommt." Die Bürgerinnen und Bürger hätten ihm in den vergangenen fünf Jahren gezeigt, wie stark dieses Land sei. Deutschland werde auch durch die aktuelle Krise kommen. Die zweite Amtzeit beginnt offiziell am 1. Juli 2009.

Der Kopftuchstreit 2003

Das muslimische Kopftuch ist umstritten: Einige sehen in dieser Bekleidung ein Symbol für die Unterdrückung der Frau, die anderen einen Ausdruck individueller Frömmigkeit. Die Motive muslimischer Frauen, ein Kopftuch zu tragen, können unterschiedlicher Art sein. Für viele ist die Verhüllung des Kopfes eine selbstverständliche Tradition, die nicht hinterfragt wird. Andere legen sich das Kopftuch als bewusstes Zeichen des Glaubens an. Am Beispiel „Kopftuch für Lehrerinnen“ entbrannte ein noch immer währender Rechtsstreit. Der Fall der Fereshta Ludin in Baden-Württemberg ist das bekannteste Beispiel.

Neue Steuerreformkonzepte

Über 60 Prozent der gesamten Weltliteratur über das Steuerrecht werden in Deutschland produziert - kein Staat hat ein derart unüberschaubares System entwickelt. Das Steuerrecht mit rund 300 Gesetzen und 70.000 Verordnungen hat sich zu einem unüberschaubaren Monster entwickelt und ist nicht nur für Experten immer schwerer zu durchschauen. Es ist auch in seinen Umverteilungseffekten ungerecht.

Wahl des Bundespräsidenten am 23. Mai 2004

Nachdem Bundespräsident Johannes Rau auf eine zweite Amtszeit verzichtet hat, wählte die Bundesversammlung am 23. Mai, dem Tag des Grundgesetz-Geburtstags, den neunten Bundespräsidenten Deutschlands. Der neunte Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland heißt Professor Horst Köhler. Der Kandidat von CDU/CSU und FDP wurde am Sonntag in Berlin von der Bundesversammlung im ersten Wahlgang mit hauchdünner Mehrheit zum Nachfolger von Johannes Rau gewählt. Der frühere Direktor des Internationalen Währungsfonds (IWF) setzte sich mit 604 zu 589 Stimmen gegen die Koalitionskandidatin Professor Gesine Schwan durch. Damit lag er nur eine Stimme über der absoluten Mehrheit. Zum siebenten Mal wurde die Bundespräsidentenwahl im ersten Wahlgang entschieden.


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Faltblatt

Die vier Mütter des Grundgesetzes

Ein Glücksfall für die Demokratie

LpB
Stuttgart 2009
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Politik & Unterricht

Gegen den Strich - Karikaturen zu zehn Themen

Heft 3/4-2005

LpB
Stuttgart 2005
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Der Bürger im Staat

Menschenrechte

Heft 1/2-2005

LpB
Stuttgart 2005 , 80 Seiten
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LpB
2002
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1999
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Organentnahme und Transplantation im Spannungsfeld zwischen Ethik und Gesetz

Dokumentation

Organentnahme und Transplantation im Spannungsfeld zwischen Ethik und Gesetz

Fachtagung der LpB in Zusammenarbeit mit dem Justizministerium Baden-Württemberg

am 16. - 18. 10. 1995

Haus auf der Alb, Bad Urach


1997
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Grenzenlose Geschäfte - Wirtschaftskriminalität in Deutschland und Europa

Dokumentation

Grenzenlose Geschäfte -

Wirtschaftskriminalität in Deutschland und Europa

Expertentagung der LpB

12. bis 14. Juni 1995

Haus auf der Alb

Bad Urach


1997
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Europa im Griff der Mafia

Dokumentation

Internationales Symposium der LpB

25. Oktober 1993 - Stuttgart (Rathaus/Großer Sitzungssaal)


1993
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(alle Bundeszentrale für politische Bildung)

  • Einigungsvertrag
    Der Einigungsvertrag regelt alle durch den Beitritt der DDR zur Bundesrepublik Deutschland notwendigen Veränderungen. Davon sind unter anderem das Grundgesetz, völkerrechtliche Verträge sowie öffentliches Vermögen und Schulden betroffen.
    www.bpb.de/wissen/BJPZYZ,0,0,Einigungsvertrag.html

  • Vertrag über die abschließende Regelung in Bezug auf Deutschland
    Der Zwei-plus-Vier-Vertrag regelt die innere und äußere Souveränität des vereinten Deutschlands. Er wurde 1990 zwischen den beiden deutschen Staaten und den vier Siegermächten des Zweiten Weltkrieges geschlossen.
    www.bpb.de/wissen/Vertrag_über_die_abschließende_Regelung

  • Konvention zum Schutze der Menschenrechte
    In der Konvention verpflichten sich die europäischen Staaten, die Menschenrechte und Grundfreiheiten im eigenen Hoheitsgebiet und untereinander anzuerkennen. Sie regelt u.a. die Arbeit des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte.
    www.bpb.de/wissen/Konvention_zum_Schutze_der_Menschenrechte

  • Bundeswahlgesetz
    Das Bundeswahlgesetz enthält nähere Vorschriften zum Verfahren bei Bundestagswahlen. Es behandelt das Wahlsystem, die Wahlorgane, das Wahlrecht und die Wählbarkeit, die Wahlhandlung und die Feststellung des Wahlergebnisses.
    www.bpb.de/wissen/FQHM1S,0,0,Bundeswahlgesetz.html

  • Gesetz über die politischen Parteien
    Das Parteiengesetz ist die Basis für die Arbeit von politischen Parteien in Deutschland. So liefert es z.B. Vorschriften für deren innere Ordnung und den Umfang staatlicher Finanzierung.
    www.bpb.de/wissen/1J1Y4S,0,0,Gesetz_über_die_politischen_Parteien.html