Partner die Referent/-innen stellen

Haus des Waldes


Anschrift, Kontaktdaten:

Königsträßle 74
70597 Stuttgart

Telefon:
(0711) 97 67 20
Telefax:
(0711) 9 76 72 72
E-Mail:

WWW:
www.hausdeswaldes.de


Rechtsform:
In gemeinsamer Trägerschaft der Forstdirektion Stuttgart und der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW)
Leitung:
Berthold Reichle, Forstlicher Leiter; Dr. Eberhard Bolay, Pädagogischer Leiter
Gremien:
Unter der Leitung der beiden Träger


Selbstdarstellung:

Begegnungsort für Mensch und Wald - so könnte man das Haus des Waldes bezeichnen. Dabei sollen alle gesellschaftliche Gruppen, von Kindergartenkindern bis zu Senioren die Möglichkeit haben, näher mit dem Wald in Kontakt zu kommen. Kontakt im wahrsten Sinn des Wortes, denn die unmittelbare Naturerfahrung steht im Mittelpunkt. Riechen, hören, sehen, tasten, fühlen: ganzheitlich ist das Motto in den Programmen und Veranstaltungen, die deshalb auch vor allem draußen stattfinden.

Wald hat als einer der naturnahsten Räume in unserer Kulturlandschaft große Bedeutung als Lebensraum vieler Tier- und Pflanzenarten. Auch den Menschen dient er als Lebensraum. Er produziert den nachwachsenden Rohstoff Holz, bietet uns Schutz und ermöglicht uns Erholung in gesunder Atmosphäre. So geht es also um eine gesamtheitliche Betrachtung des Waldes mit dem Menschen als Teil der Natur. Die Nutzung des Waldes ist demzufolge ein wichtiges Thema bei unseren Programmen und auch in der Ausstellung. Mit offenen Veranstaltungen und Wechselausstellungen möchten wir Brücken zu anderen Themen, wie beispielsweise Holzwirtschaft, Kunst oder Jagd schlagen; denn vernetztes Denken ist unser Prinzip.

Die Einrichtung "Haus des Waldes" in gemeinsamer Trägerschaft der Forstdirektion Stuttgart und der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW), Landesverband Baden-Württemberg, wurde am 1. September 1989 eröffnet und wird vom Ministerium für Ernährung und Ländlichen Raum unterstützt.

Der Forstverwaltung und der SDW ist die Information über den Wald und seine Bedeutung für Natur und Umwelt ein wichtiges Anliegen. Deshalb sollen insbesondere Kinder und Jugendliche über dieses Thema informiert werden, um auf diese Weise ein ausgeprägtes Natur- und Umweltverständnis zu erreichen. Weiterer Schwerpunkt ist die waldpädagogische Fortbildung von Erwachsenen insbesondere von Lehrern und Förstern.

Das Projekt wird von Fachleuten aus den Bereichen Forst, Pädagogik und Biologie betreut, ergänzt durch Zivildienstleistende sowie Praktikantinnen und Praktikanten.


Schwerpunkte:

Der Schwerpunkt der Veranstaltungen am Haus des Waldes bilden die Unterrichtsprojekte für Schulklassen am Lernort Wald. Hier können sich Schulklassen jeder Schulart und Altersstufe für spezielle waldpädagogische Führungen oder Lerneinheiten anmelden. Die Palette der Themen ist sehr groß und individuell gestaltbar. Vor jeder Veranstaltung finden Gespräche mit der jeweiligen Kursleiterin statt.

Folgende Programme sind derzeit möglich:

  • Tiere des Waldes - den Tätern auf der Spur
  • das geniale Chaos: die Zusammenhänge im Ökosystem Wald
  • Die Jahreszeiten - Schwerpunktthema zur jeweiligen Jahreszeit
  • Nachhaltigkeit oder was?! - Naturnahe Waldwirtschaft
  • Auf dem Holzweg - der vielseitige Rohstoff in seinen Facetten
  • Von Spinnen und Würmern - das Leben im Waldboden
  • 1x1 der Baumarten
  • Aktiv im Wald - Waldarbeiten im Jahreszyklus
  • Der Wald erwacht - Frühblüher im Wald
Aktivitäten im Bereich "Wald erleben mit allen Sinnen" sind in der Regel in allen Programmen integriert. Neben den Programmen für Schulklassen und Kindergärten ist besonders das Fortbildungsangebot für Multiplikatoren Schwerpunkt der Arbeit am Haus des Waldes.


Sonstige Angaben

Zielgruppen:

Alle Interessierten, insbesondere Kinder und Jugendliche; Schulklassen sowie Multiplikatoren wie Lehrer/innen und Förster/innen steht im Vordergrund. Mit Naturschutzverbänden, Vereinen sowie Institutionen der Erwachsenenbildung wird eng zusammengearbeitet

Materialien:

Objekte und Materialien für Unterricht und Ausstellungen können gegen Gebühr ausgeliehen werden.

Tagungsstätte:

Die Seminarräume können - soweit terminlich möglich - zur Verfügung gestellt werden. Es ist jedoch keine Übernachtung und Verpflegung möglich.

Veranstaltungsarten:

Schulunterricht von zwei Stunden bis ganztägig, Projektwochen, Seminare für Erwachsene, offene Sonntage für alle Interessierten, vor allem Familien, Ausstellungsführungen, Waldführungen

Vermittlung von Referenten:

Ja

Anteil politischer Bildung %:

100 %



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