Partner die Referent/-innen stellen

Institut für Friedenspädagogik Tübingen e. V.


Anschrift, Kontaktdaten:

Corrensstr. 12
72076 Tübingen

Telefon:
(07071) 920 510
Telefax:
(07071) 920 5111
E-Mail:

WWW:
www.friedenspaedagogik.de


Öffnungszeiten:
Mo. - Do. 8.30 - 17.00 Uhr, Fr. 8.30 - 12.00 Uhr
Rechtsform:
Eingetragener Verein
Leitung:
Geschäftsführer: Dipl. Päd. Günther Gugel, Politikwissenschaftler M.A. Uli Jäger
Gremien:
Vorstand: Wolfgang Berger, Elke Begander, Heike Bosien, Peter Häußer, Dr. Wolfgang Pasche


Selbstdarstellung:

Das Institut für Friedenspädagogik Tübingen e.V. hat sich seit seiner Gründung im Jahr 1976 (damals unter dem Namen "Verein für Friedenspädagogik" Tübingen e.V.) als friedenspädagogische Servicestelle bundesweit etabliert. Ein zentrales Anliegen seiner Arbeit ist es, Friedenserziehung durch ein Angebot fundierter Materialien, Bildungsangebote und Beratung in der Gesellschaft zu verankern und ihr Zugang in alltägliche Bildungszusammenhänge zu eröffnen. Dies geschieht, in enger Zusammenarbeit mit Forschung und Praxis, durch direkte Unterstützung, Beratung und Serviceangebote, die intensive Auseinandersetzung mit zentralen Themen der Friedenserziehung im Rahmen von Projektarbeit, durch die Entwicklung von Unterrichtsmedien, durch Seminarangebote sowie die eigenständige und schnelle Publikation der Ergebnisse über das Internet sowie in einem eigenen Verlag.

Das Institut für Friedenspädagogik möchte mit seiner Arbeit zu einem kritisch reflexiven Umgang mit Wirklichkeit anregen. Friedenserziehung ist keine Zeiterscheinung. Sie ist so lange erforderlich, wie Menschen unterdrückt und Konflikte mit Gewalt ausgetragen werden. Friedenserziehung ist Teil einer Kultur des Friedens, die gekennzeichnet ist durch eine zivile Gesellschaft. Friedenserziehung gibt in diesem Sinne konkrete Hilfestellungen für die Erziehung in Familie und Vorschule, im schulischen Unterricht und in der außerschulischen Bildungsarbeit.. Friedenserziehung gründet in der Überzeugung, dass Einstellungen und Verhaltensweisen durch Erziehung und Bildung veränderbar sind und sich auf politische Entscheidungen und Strukturen auswirken.

Friedenserziehung, wie sie im Institut für Friedenspädagogik entwickelt und praktiziert wird, ist auch Aufforderung zur Einmischung in Gesellschaft und Politik. Sie sieht die Verantwortung des Einzelnen, berücksichtigt aber auch die Bedeutung struktureller Rahmenbedingungen.

Die Arbeit des Instituts wird vor allem über Drittmittelprojekte, Auftragsarbeiten und Beiträge der Mitglieder (über 250) finanziert. Die enge Kooperation mit der Berghof Stiftung für Konfliktforschung ist von besonderer Bedeutung.

Schwerpunkte:

  • Veröffentlichungen zu Themen "Konfliktbearbeitung", "Zivilcourage" "Friedenserziehung"
  • Didaktisch aufbereitete Publikationen zu Themen wie "Zivile Konfliktbearbeitung", "Gewaltprävention", "Globales Lernen", "Rechtextremismus und Gewalt"
  • Broschüren und Ratgeber für Eltern, Erzieher/innen oder Jugendliche mit Titeln wie "Augen auf beim Spielzeugkauf", "Gewaltfrei leben lernen", oder "Mut zur Einmischung"
  • Methoden für die politische Bildungsarbeit, die gesichtet und für konkrete Bildungssituationen und Inhalte aufbereitet werden können.
  • Zeitschrift "Global Lernen", ein gemeinsam mit BROT FÜR DIE WELT herausgegebener Service für Lehrerinnen und Lehrer
  • Literatur- und Medienübersichten, veröffentlicht im Internet
  • Erstellung von audiovisuellen Medien, wie Videos CD-ROMs und Internet-Server (z.B. "Konflikte XXL", "Global Lernen", Umwelt und Entwicklung", Bildungsserver von "Brot für die Welt")
  • Öffentliche Leihbibliothek und Medienverleih in der Geschäftsstelle
  • Hintergrundinformationen und Materialien im Internet
  • Sekretariat des Hans-Götzelmann-Preises für Streitkultur. Jugendpreis der Berghof Stiftung für Konfliktforschung



Sonstige Angaben

Zielgruppen:

Insbesondere Multiplikatorinnen und Multiplikatoren im schulischen und außerschulischen Bereich

Materialien:

Das Institut hat vielfältige (audiovisuelle) Materialien zur politischen Bildungsarbeit publiziert. Bitte fordern Sie das aktuelle Publikationsverzeichnis an, oder informieren Sie sich im Internet

Tagungsstätte:

Seminare, Tagungen, Symposien, Vorträge, Workshops im eigenen Seminarraum oder gemeinsam mit anderen Trägern. Der Seminarraum in der Corrensstraße 12 in Tübingen wird auch für Fremdseminare vermietet.

Veranstaltungsarten:

Seminare, Tagungen, Symposien, Vorträge, Workshops

Vermittlung von Referenten:

Ja; zu Themen wie Friedenserziehung, Gewaltprävention, Umgang mit Gewalt, konstruktive Konfliktbearbeitung, Friedenspolitik, Globales Lernen, usw.

Anteil politischer Bildung %:

Circa 90 %



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Die Straße der Demokratie ist ein länderübergreifendes Kooperationsprojekt, das die freiheitlichen und demokratischen Traditionen in Deutschland ins Bewusstsein rücken will.
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