Partner mit eigener Tagungsstätte

Landesschulzentrum für Umwelterziehung


Anschrift, Kontaktdaten:

Eckenberg 1
74740 Adelsheim

Telefon:
(06291) 270
Telefax:
(06291) 271 50
E-Mail:

WWW:
www.lszu.de


Öffnungszeiten:
Mo-Fr 9.00-16.00 Uhr
Rechtsform:
Körperschaft des öffentlichen Rechts
Leitung:
Oberstudiendirektor Meinolf Stendebach


Selbstdarstellung:

Das Landesschulzentrum (LSZU) bietet Lehrern und Schülernaller Schularten in Baden-Württemberg die Möglichkeit, sich im Rahmen derUmwelterziehung intensiver mit Fragen des Umweltschutzes zu befassen.

Zielder Arbeit am LSZU ist es, den Schülern im Rahmen eines erziehenden UnterrichtsKenntnis über ökologische Zusammenhänge zu vermitteln und sie zusachgerechtem und verantwortungsbewusstem Umweltverhalten hinzuführen. DieseIntention soll in Form eines erlebnis- und praxisorientierten Unterrichtsfächerübergreifend verwirklicht werden. Der Unterricht berücksichtigt dabeiin besonderem Maße die praktische Arbeit des Schülers im Gelände und imLabor.

Neben den auf dem Gelände des LSZUeingerichteten Demonstrationsobjekten bietet die unmittelbare Umgebung des LSZUeine Vielzahl praktischer Arbeitsmöglichkeiten (Waldlehrpfad, ökologischeAusgleichsflächen, Gewässer, Schulgarten, Bienenstand, Windgenerator u. a.).

Verschiedenelandwirtschaftliche Familienbetriebe mit unterschiedlichenProduktionseinrichtungen arbeiten eng mit dem LSZU zusammen. Ebenso wirkenVertreter örtlicher und regionaler Behörden (staatl. Forstamt, Wasserwirtschaftsamt, Flurbereinigungsamt, Landwirtschaftsamt, Landratsamt) beider Durchführung der Kurse beratend und unterstützend mit. Die Mitarbeit von Behörden ist in besonderer Weise dazu geeignet, in die Problematikumweltrelevanter Themenbereiche einzuführen und aktuelle Positionenaufzuzeigen.

Die Umwelterziehung hat an den Schulen des Landes Baden-Württemberg einen festen Stellenwert. Das pädagogische Fundament bildet der Erziehungs- und Bildungsauftrag der Bildungspläne, sowie der Grundsatz des fächerübergreifendenUnterrichts, dem die nachfolgend aufgeführten didaktischen Prinzipien zugrunde liegen:

  • Lebensnähe
  • Kind- und Entwicklungsmäßigkeit
  • Ganzheitlichkeit
  • Eigentätigkeit und Handlungsorientiertheit

Am Landesschulzentrum für Umwelterziehung können in besonderer Weise die mit der Umwelterziehung verbundenen Zielvorstellungen verwirklicht werden.

Das Angebot des Landesschulzentrums umfasst drei verschiedene Kursarten:

1. ZENTRALE LEHRERFORTBILDUNG

Dauer: 2,5 Tage
Fortbildungsveranstaltungen zu umweltrelevanten Themen, wobei die fachliche Komponente im Mittelpunkt des Interesses steht.Fachleute aus Wissenschaft, Wirtschaft, Industrie, Ämtern und aus anderen Bereichen bringen die Teilnehmer bezüglich eines bestimmten Themenbereichs auf den neuestenInformationsstand. Die umwelterzieherische Konzeption bleibt auch hier ein wichtigerOrientierungspunkt.

2. LEHRERVORBEREITUNGSKURSE

Dauer:  i.d.R. 4 Tage
Im Mittelpunkt der Arbeit des Landesschulzentrums steht der Unterricht des Schülers. Deshalb ist es notwendig, Lehrer, die mit ihren Schülern an das Landesschulzentrum kommen wollen, in entsprechender Weise auf die Durchführung einer Schülerunterrichtswoche vorzubereiten.
Ziel der Lehrervorbereitungskurse ist es, am Beispiel eines konkreten umweltrelevanten Themas eine Schülerunterrichtswoche zu planen.

3. SCHÜLERUNTERRICHTSWOCHE

Dauer: 1 Woche
Die Durchführung einer Schülerunterrichtswoche erfolgt durch die jeweilige Lehrkraft einer Klasse und deren Begleitpersonen. Bei der Planung und Durchführung einer Schülerunterrichtswoche werden die Lehrkräfte bei der Lösung organisatorischer Probleme und bei inhaltlichen Fragestellungen von einem pädagogischen Mitarbeiter unterstützt. Die unterrichtliche Arbeit wird von den verantwortlichen Lehrkräften selbstübernommen.

Schwerpunkte:

  • umweltgerechtes Handeln im Haushalt
  • Energie und Umwelt
  • Schulgarten als Handlungsfeld in der Umwelterziehung
  • Umwelterziehung am Beispiel des Waldes
  • ökologisches Bauen
  • Landwirtschaft in Verantwortung für Natur und Umwelt
  • Wasser - Lebensgrundlage für Mensch, Tier, Pflanze
  • Gestaltungs- und Ausdrucksmöglichkeiten in der Umwelterziehung
Die Schüler sollen im Rahmen der Unterrichtswoche insbesondere
  • ein breitgefächertes Natur- und Umwelterleben erfahren, auf dessen Grundlage ein solides Umweltwissen aufgebaut werden kann
  • Fähigkeiten und Fertigkeiten erwerben, die für das Erkennen, Problematisieren und Lösen von Umweltproblemen benötigt werden
  • ein Umweltbewusstsein entwickeln, daraus Wertvorstellungen ableiten und eine verantwortungsbewusste Haltung im Umgang mit der Umwelt einnehmen, um sich in Schule und Alltag aktiv auf verschiedenen Ebenen an der Arbeit zur Lösung von Umweltproblemen beteiligen zu können.



Sonstige Angaben

Zielgruppen:

Schüler, Lehrerinnen und Lehrer aller Schularten des Landes Baden-Württemberg

Tagungsstätte:

Ja; die Räumlichkeiten des Landesschulzentrums stehen im Prinzip nur den Schulen des Landes offen. Bei freien Kapazitäten können nach Absprache Ausnahmen gemacht werden.

Veranstaltungsarten:

Lehrerfortbildung, Schülerunterrichtswoche



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