Partner mit eigener Tagungsstätte

Eberhard Karls Universität Tübingen - Ludwig-Uhland-Institut für Empirische Kulturwissenschaft


Anschrift, Kontaktdaten:

Burgsteige 11 (Schloss)
72070 Tübingen

Telefon:
(07071) 29 74 886
Telefax:
(07071) 29 53 30
E-Mail:

WWW:
www.uni-tuebingen.de/kultur


Öffnungszeiten:
Mo-Fr 9.00-16.00 Uhr
Rechtsform:
Körperschaft des öffentlichen Rechts
Leitung:
Prof. Dr. Bernhard Tschofen


Selbstdarstellung:

Das Ludwig-Uhland-Institut für Empirische Kulturwissenschaft ist eine Einrichtung der Universität Tübingen mit sehr hoher inneruniversitärer, regionaler, nationaler und internationaler Sichtbarkeit. Mit dem Institutsnamen verbindet sich seit den Nachkriegsjahren, mit dem Fachnamen seit nahezu vier Jahrzehnten ein hoher Wiedererkennungswert. Das "LUI" und die hier vertretene "EKW" stehen für eine bundesweit einmalige und für andere Institutionen vorbildhafte Modernisierung des Faches Volkskunde, seine disziplinäre Öffnung und internationale Ausrichtung.

Die Tübinger Empirische Kulturwissenschaft (EKW) gehört zum Kreis der Fächer, die aus der Volkskunde hervorgegangen sind. Sie untersucht Phänomene der Alltagskultur in gegenwartsbezogener und historischer Perspektive. Beide Sichtweisen dienen dazu, die kulturelle Ordnung und Dynamik moderner Gesellschaften zu analysieren und zu interpretieren. Grundlegende theoretische Kategorie der EKW ist Kultur, verstanden als der permanente Prozess des praktischen Aushandelns der Regeln, nach denen Menschen, Gruppen und Gesellschaften zusammen leben, sich verständigen und voneinander abgrenzen. Die EKW erforscht, wie Menschen arbeiten, ihren Alltag organisieren und miteinander verkehren, wie sie mit dem natürlichen und kulturellen Erbe umgehen und welches Bild sie sich von diesen Beziehungen selbst machen.

Schwerpunkte:

Das Profil des Ludwig-Uhland-Instituts deckt zum einen das Fach – wie es in der nationalen und internationalen Volkskunde/Europäischen Ethnologie verstanden wird – in überdurchschnittlicher Breite ab, zum anderen bietet es durch die vertretenen Schwerpunkte eine originäre Ausrichtung, die in ihrer Kohärenz im Fach und im interdisziplinären Wissenschaftsraum derzeit einmalig ist. Sie spiegeln die Widmungen der drei Professuren des Faches und integrieren Schwerpunkte der wissenschaftlichen Mitarbeiter:
  • Empirische Kulturwissenschaft/Europäische Ethnologie
    - kulturelle Dimensionen des Europäischen Integrationsprozesses - historische und gegenwärtige Konzepte des Europäischen - vergleichende Ethnologie Europas
  • Empirische Kulturwissenschaft/Museumswissenschaft
    - Museum, Geschichte und Gegenwart des Sammelns und Zeigens - materielle Kultur und populare Bildwelten - Symbolisierungen und Ritualisierungen in historischen und gegenwärtigen Alltagen
  • Empirische Kulturwissenschaft mit Schwerpunkt Regionale Kulturanalyse
    - regionale Ethnographie - ethnographisches Wissen und Wissenstransfer - Transformationsprozesse räumlicher und kultureller Ordnungen - Alltagskulturen komplexer Gesellschaften
Daneben spielen in der Lehre und Forschung des Ludwig-Uhland-Instituts eine Reihe von schwerpunktmäßig verfolgten Querschnittthemen eine gewichtige Rolle. Im Einzelnen sind dies:
  • Alltagskultur und Alltagsgeschichte, Popular- und Medienkultur
  • Erinnerungskultur, Identitäts- und Alteritätsprozesse
  • Theorie und Methode der Inter- und Transkulturalität
  • Wissenschaftsgeschichte und Wissenskulturen
  • Sach-, Bild- und Symbolforschung



Sonstige Angaben

Zielgruppen:

Studierende - doch finden immer wieder Vorträge statt, die für ein breiteres Publikum gedacht sind.

Materialien:

Das Institut gibt eine eigene Schriftenreihe heraus. Diese ist über die Institutsadresse zu beziehen.

Tagungsstätte:

Seminarräume

Veranstaltungsarten:

Lehrangebot des Instituts

Vermittlung von Referenten:

Ja, im Bereich von Kultur und Arbeitswelt



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