Tag der Deutschen Einheit - 3. Oktober

Der 3. Oktober ist der Tag der Deutschen Einheit und damit der für Gesamtdeutschland wichtigste Feiertag. Der von der Volkskammer der DDR am 23. August 1990 beschlossene Beitritt der DDR zum Geltungsbereich des Grundgesetzes nach Art. 23 des Grundgesetzes trat am 29. September 1990 in Kraft. Damit lag die rechtliche Voraussetzung für die Wiedervereinigung vor. Seinen formalen Abschluss fand der Prozess der Wiedervereinigung eine Woche später am 3. Oktober 1990, dem offiziellen Beitritt der DDR zur Bundesrepublik. Am 3. Oktober 2013 feiert Deutschland den Nationalfeiertag zum 23. Mal.
Die DDR hörte damit auf zu existieren. Dies war nicht nur eine Wende für Deutschland, dies war das Ende des Kalten Krieges und Europa ist zusammengewachsen.
Nach 45 Jahren der Trennung war die staatliche Einheit Deutschlands wiederhergestellt. Zugleich ist seitdem Berlin, Bundesland und Hauptstadt des vereinten Deutschland, wiedervereinigt und vom Besatzungsstatut befreit.
"Seit dem Jahr 1990 leben die Deutschen in Ost und West wieder in einem gemeinsamen Staat. Wir haben in dieser Zeit viel gemeinsam erreicht und manches übereinander gelernt. Wir sind bescheidener in unseren Erwartungen und realistischer in unserer Selbsteinschätzung geworden. Noch immer stehen wir vor großen Herausforderungen. Wir haben aber auch alle Voraussetzungen, sie zu meistern. Unser Land hat nicht ohne Grund überall auf der Welt einen guten Namen. Er steht für Erfindergeist, Fleiß und organisatorisches Geschick, für die Kulturnation, für sozialen Frieden und Rechtssicherheit, für große Erfahrung auf den Weltmärkten und für Spitzenprodukte. Es gibt allen Grund zur Zuversicht." (Bundespräsident Horst Köhler)
Der Tag der Deutschen Einheit löste in dieser Funktion für das Gebiet der alten Bundesrepublik den 17. Juni ab, für das Gebiet der vormaligen DDR den am 7. Oktober begangenen Tag der Republik.
Nach der Wende war zunächst der Tag des Mauerfalls, also der 9. November, als Nationalfeiertag im Gespräch. Da auf diesen Tag aber auch die Reichspogromnacht von 1938 fällt, nahm man von dieser Idee Abstand und wich auf den 3. Oktober aus, da an diesem Tag die deutsche Einheit vollzogen wurde. Dies wurde in Artikel 2 des Einigungsvertrags festgelegt, wodurch der Tag der Deutschen Einheit der einzige gesetzliche Feiertag in Deutschland ist, der durch Bundesrecht festgelegt ist. Alle anderen Feiertage sind Ländersache.
| Artikel 2 Einigungsvertrag Hauptstadt, Tag der Deutschen Einheit (1) Hauptstadt Deutschlands ist Berlin. Die Frage des Sitzes von Parlament und Regierung wird nach der Herstellung der Einheit Deutschlands entschieden. (2) Der 3. Oktober ist als Tag der Deutschen Einheit gesetzlicher Feiertag. |
Die Festlegung des Termins 3. Oktober erfolgte in einer am 22. August 1990 vom damaligen DDR-Ministerpräsidenten und CDU-Politiker Lothar de Maizière beantragten Sondersitzung der Volkskammer, die um 21 Uhr begann. Nach hitziger Debatte gab die ehemalige Präsidentin der Volkskammer, Sabine Bergmann-Pohl, um 2.30 Uhr am 23. August als Abstimmungsergebnis bekannt:
| „Die Volkskammer erklärt den Beitritt der DDR zum Geltungsbereich des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland gemäß Artikel 23 des Grundgesetzes mit der Wirkung vom 3. Oktober 1990. Das liegt Ihnen in der Drucksache Nr. 201 vor. Abgegeben wurden 363 Stimmen. Davon ist keine ungültige Stimme abgegeben worden. Mit Ja haben 294 Abgeordnete gestimmt. Mit Nein haben 62 Abgeordnete gestimmt, und sieben Abgeordnete haben sich der Stimme enthalten. Meine Damen und Herren, ich glaube, das ist ein wirklich historisches Ereignis. Wir haben uns die Entscheidung alle sicher nicht leicht gemacht, aber wir haben sie heute in Verantwortung vor den Bürgern der DDR in der Folge ihres Wählerwillens getroffen. Ich danke allen, die dieses Ergebnis im Konsens über Parteigrenzen hinweg ermöglicht haben.“ |

- Foto: Silver Spoon. Lizenz: CC BY-SA 1.2
Am 3. Oktober 1990 wurde erstmals die "Fahne der Einheit", die größte offizielle Bundesflagge, vor dem Reichstagsgebäude in Berlin gehisst. Am Tag der Deutschen Einheit werden zudem bundesweit die obersten Bundesbehörden und ihre Geschäftsbereiche sowie die Körperschaften, Anstalten und Stiftungen des öffentlichen Rechts, die der Aufsicht von Bundesbehörden unterstehen, beflaggt. Das Gedenken am 3. Oktober soll das Zusammengehörigkeitsgefühl der Deutschen nach den Jahrzehnten der Trennung fördern und die staatliche Einheit festigen.

- Foto: Presse- und Informationsamt der Bundesregierung
Am 3. November 2004 forderte der damalige Bundeskanzler Gerhard Schröder, den Tag der Deutschen Einheit als Feiertag abzuschaffen, um so das Wirtschaftswachstum zusätzlich anzukurbeln. Statt am 3. Oktober solle die Wiedervereinigung künftig immer am ersten Sonntag im Oktober gefeiert werden.
Der Vorschlag zur Verlegung des Feiertages wurde von vielen Seiten kritisiert, unter anderem vom damaligen Bundespräsidenten Horst Köhler und vom damaligen Bundestagspräsidenten Wolfgang Thierse. Die Forderung sorgte bei einigen Teilen der Bevölkerung wegen der damit verbundenen Arbeitszeitverlängerung für Unmut, bei anderen wegen der Provokation, den Nationalfeiertag zu ignorieren. Die Idee wurde schließlich, nach kurzer, aber heftiger Debatte, fallengelassen.
Die offizielle Feier zum Tag der Deutschen Einheit findet seit 1990 in der Landeshauptstadt jenes Bundeslandes statt, das zu diesem Zeitpunkt den Vorsitz im Bundesrat inne hat, 2013 also in Stuttgart. Traditionell wird für diesen Tag ein Bürgerfest organisiert, bei dem sich auf der so genannten Ländermeile die Länder und die Regierung vorstellen.
Baden-Württemberg ist Gastgeber des Bürgerfestes anlässlich der zentralen Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit 2013. Das Fest findet am 2. und 3. Oktober 2013 in der Innenstadt rund um das Neue Schloss statt, die Ländermeile befindet sich in der Theodor-Heuss-Straße.
Auf dem Marktplatz präsentiert sich Baden-Württemberg auf vielfältige Weise. Gäste von weit her, aber auch Menschen aus Baden-Württemberg können das Land ganz neu entdecken. Passend dazu werden auf dem Marktplatz landestypische Köstlichkeiten und Spezialitäten serviert. Wie man diese am besten zubereitet, erklärt der SWR auf der großen Bühne – dort werden das „ARD-Buffet“ und die Sendung „Kochkunst“ produziert und live übertragen.
Direkt vor dem Rathaus präsentiert sich die Stadt Stuttgart – zusammen mit anderen ausgewählten Städten Baden-Württembergs.
Zudem werden seit einigen Jahren am Brandenburger Tor und der Straße des 17. Juni in Berlin an diesem besonderen Feiertag Veranstaltungen, wie etwa Konzerte, durchgeführt.
Der Weg zur deutschen Einheit

Exemplarisch einige wichtige Daten, die den Weg zur deutschen Einheit ebneten:
Vier Jahrzehnte lang war die Politik der DDR durch das Machtmonopol der SED bestimmt worden, bis im Herbst 1989 die gewaltfreie Bürgerbewegung schneeballartig an Größe zunahm und ihre Forderungen immer deutlicher formulierte. Die "friedliche Revolution", initiiert und getragen von den DDR-Bürgern und -Bürgerinnen, hatte ihren Lauf genommen. Im Anschluss an das traditionell stattfindende Montagsgebet in der Nikolaikirche in Leipzig kam es seit etwa Mitte August 1989 zu immer größeren Demonstrationen - den so genannten Montagsdemonstrationen - in der Innenstadt. Am 6. Oktober gingen 150.000 Menschen auf die Straße, am 6. November forderten fast 500.000 Reise-, Versammlungs-, und Vereinigungsfreiheit. In dieser Zeit wurde auch der bekannt gewordene Ruf "Wir sind das Volk!" geprägt, der später von vielen zu "Wir sind ein Volk!" umgeformt wurde.

- Foto: Bundesarchiv, Bild 183-1989-1118-028 / Unknown / CC-BY-SA
Am 8. und 9. November 1989 fand das ZK-Plenum der SED statt. Gleichzeitig wurde ein einfaches und weitgehendes neues Reisegesetz ausgearbeitet und im ZK der SED verlesen. Kaum einer der Anwesenden erkannte die Brisanz dieses Entwurfs.
Am 9. November um 18.00 Uhr begann die Live-Übertragung einer Pressekonferenz mit Günter Schabowski (1. Sekretär der SED-Bezirksleitung Berlin). Kurz vor Ende der Pressekonferenz um 18:57 Uhr fragte der italienische Journalist Riccardo Ehrman, ob der Entwurf des Reisegesetzes nicht ein Fehler gewesen sei. Schabowski teilte den erstaunten Journalisten mit, dass ab sofort Westreisen für jedermann möglich sind. Viele DDR-Bürger sahen die Mitteilung im Fernsehen.
"Und deshalb haben wir uns dazu entschlossen, heute eine Regelung zu treffen, die es jedem Bürger der DDR möglich macht, über Grenzübergangspunkte der DDR auszureisen. ...Also, Privatreisen nach dem Ausland können ohne Vorliegen von Voraussetzungen, Reiseanlässen und Verwandtschaftsverhältnissen beantragt werden. Die Genehmigungen werden kurzfristig erteilt...Das tritt nach meiner Kenntnis, ähh, ist das sofort, unverzüglich."
Schon gegen 20.30 Uhr trafen die ersten DDR-Bürger am Grenzübergang Bornholmer Straße ein um zu sehen, was los ist. Der Grenzübergang war aber weiterhin für DDR-Bürger ohne gültiges Visum geschlossen. Es kamen immer mehr Menschen zum Grenzübergang. Es spielten sich tumultartige Szenen ab, am Schlagbaum wurde es immer bedrohlicher. Eine halbe Stunde vor Mitternacht entschlossen sich einzelne Grenzkommandanten, die Tore einfach zu öffnen.
Was über Jahre hinweg niemand mehr zu hoffen gewagt hatte: am 9. November 1989 wurde es Wirklichkeit - die Mauer fiel! Tausende Ost- und Westdeutsche feierten in dieser Nacht miteinander ein Freudenfest.
Fall der Berliner Mauer am 9. November 1989
Die Volkskammerwahl vom 18. März 1990 stellte eine Zäsur in der Geschichte der DDR dar: Erstmals konnten sich die 12,2 Millionen Wahlberechtigten frei zwischen 19 Parteien und fünf Listenverbindungen entscheiden. Meinungsumfragen zufolge lag die SPD in der Wählergunst Anfang Februar noch mit 54 Prozent der Stimmen deutlich in Führung vor der PDS (der einstigen SED und heutigen Die Linke) mit 12 Prozent und der CDU mit 11 Prozent. Das Wahlergebnis sah dann aber völlig anders aus: Am 18. März stimmten 48 Prozent der Befragten für die Parteien der "Allianz für Deutschland" mit der CDU als stärkster Gruppierung. Die SPD kam nur auf 21,9 Prozent der Stimmen, gefolgt von der PDS mit 16,4 Prozent und der "Allianz freier Demokraten" mit 5,3 Prozent.
Das Ergebnis war ein unüberhörbarer Ruf nach rascher Wiedervereinigung und (sozialer) Marktwirtschaft sowie eine klare Zurückweisung jeder Form des Sozialismus. Die Wahlniederlage der SPD kam wohl vor allem deshalb zustande, da die Sozialdemokraten die drängenden Wiedervereinigungserwartungen vieler Ostdeutscher enttäuscht hatten. Der Wahlausgang bedeutete zugleich das faktische Ende der DDR.
Der außenpolitische Weg zur deutschen Einheit führte über die Zustimmung der Siegermächte des Zweiten Weltkriegs (USA, Großbritannien, Frankreich und die Sowjetunion): Seit dem 5. Mai 1990 berieten in den so genannten Zwei-plus-Vier-Gesprächen die Außenminister der vier Siegermächte zusammen mit ihren Kollegen aus den beiden deutschen Staaten über die Ablösung der Rechte der Alliierten sowie die Haltung der Sowjetunion zur Bündniszugehörigkeit Gesamtdeutschlands.
Am 18. Mai 1990 wurde der Vertrag über die Schaffung einer Wirtschafts-, Währungs- und Sozialunion zwischen der Bundesrepublik und der DDR unterzeichnet, obgleich viele Wirtschaftsexperten vor den negativen Folgen für die marode DDR-Wirtschaft warnten. Die DDR übernahm ab dem 1. Juli 1990 große Teile der Wirtschafts- und Rechtsordnung der Bundesrepublik, die D-Mark wurde das einzige Zahlungsmittel in der DDR. Damit war die Eingliederung der DDR in die Bundesrepublik praktisch vollzogen.
Der sowjetische Präsident Michail Gorbatschow erteilte überraschend nach Gesprächen am 15. und 16. Juli 1990 mit Bundeskanzler Helmut Kohl seine Zustimmung zur Deutschen Einheit. Der Durchbruch der Gespräche wurde am 16. Juli 1990 erzielt: Zum Zeitpunkt der Vereinigung soll Deutschland „seine volle und uneingeschränkte Souveränität" erhalten. Mit Gorbatschows Zustimmung zur NATO-Mitgliedschaft eines vereinten Deutschlands fällt das letzte Hindernis auf dem Weg zur deutschen Einheit.
Am 31. August 1990 unterzeichneten die beiden Verhandlungsführer Innenminister Wolfgang Schäuble und DDR-Staatssekretär Günther Krause den "Vertrag zwischen der Deutschen Demokratischen Republik und der Bundesrepublik Deutschland über die Herstellung der Einheit Deutschlands" (Einigungsvertrag).
DDR-Ministerpräsident Lothar de Maizière bezeichnete den von beiden deutschen Regierungen ausgehandelten Vertrag im Anschluss als einen
"Erfolg für die Demokratie".
In neun Kapiteln und 45 Artikeln regelt das Vertragswerk auf rund 1.000 Seiten die Bedingungen für die Wiedervereinigung Deutschlands am 3. Oktober 1990. Zum Einigungsvertrag gehören neben dem eigentlichen Vertragstext ein Protokoll und drei Anlagen. Der Einigungsvertrag enthält sechs Änderungen des Grundgesetzes und regelt detailliert die mit dem Beitritt verbundenen Rechtsfragen. Sein Inhalt ist geltendes Bundesrecht.
Das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland wurde damit auf das bisherige Gebiet der DDR ausgedehnt. Aus den 14 DDR-Bezirken wurden die fünf neuen Bundesländer Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen gebildet. Die 23 Bezirke von Berlin wurden zum Land Berlin zusammengelegt, das zugleich als Hauptstadt des vereinten Deutschlands bestimmt wurde. Die Bundesrepublik übernimmt das DDR-Vermögen und haftet für die Schulden.
Schon am 12. September 1990 unterzeichnen die sechs Außenminister in Moskau den Zwei-plus-Vier-Vertrag, mit dem die USA, die ehemalige Sowjetunion, Großbritannien und Frankreich dem vereinigten Deutschland die volle Souveränität gewährten. Der Vertrag regelte in zehn Artikeln die außenpolitischen Aspekte der deutschen Vereinigung und kam damit einer Art Friedensvertrag zwischen Deutschland und den Alliierten gleich. Das Ergebnis war die Wiedererlangung der "vollen Souveränität Deutschlands über seine inneren und äußeren Angelegenheiten". Unter anderem wurde auf die polnische Forderung hin die Oder-Neiße-Linie als polnische Westgrenze in das völkerrechtlich verbindliche Abschlussdokument aufgenommen.
Am 20. September 2010 stimmen die beiden deutschen Parlamente Volkskammer und Bundestag dem Einigungsvertrag zu: die Abgeordneten der Volkskammer mit 299 von 380 Stimmen, die des Bundestags mit 442 von 492 Stimmen. Am folgenden Tag stimmte der Bundesrat dem Vertragswerk einstimmig zu. Der Einigungsvertrag wurde durch den Bundespräsidenten am 23. September 1990 ratifiziert.
Mit dem Einigungsvertrag endete ein einmaliger Prozess: Ein Staat löste sich friedlich und demokratisch selbst auf. Am 3. Oktober 1990, nach 45 Jahren, waren die Bundesrepublik und die DDR wieder vereinigt.
ZDF Heute Nachrichten 3.10.1990 - Tag der deutschen Einheit
YouTube Video (10 Min.)
Befindlichkeiten in Ost und West
Die Stimmungen und Empfindungen der Bundesbürger 20 Jahre nach der deutschen Einheit sind gespalten. Während im Osten 42 Prozent der Bürger durch die Einheit für sich Gewinne sehen, sind dies im Westen nur 37 Prozent. 52 Prozent der Westdeutschen gehen davon aus, dass es dem Osten inzwischen besser geht - teilweise sogar besser als dem Westen. 75 Prozent der Ostdeutschen sind in diesem Punkt genau anderer Meinung. Diejenigen, die gern wieder die alten Verhältnisse haben wollen, werden dagegen immer weniger. Im Osten sind es gerade einmal 9 und im Westen 11 Prozent .
Dies geht aus dem „Sozialreport 2010“ hervor, den der Sozial- und Wohlfahrtsverband Volkssolidarität im August 2010 in Berlin vorstellte.
Für die Studie wurden vom Sozialwissenschaftlichen Forschungszentrum Berlin-Brandenburg (SFZ) 2090 Bürger in allen Bundesländern befragt.
Bundesweit meinen 40 Prozent, dass Ost und West inzwischen zusammengewachsen sind, und sehen nur noch kleine Unterschiede. Dagegen stellen 56 Prozent immer noch große Unterschiede fest oder glauben, dass es diese auch noch in 50 Jahren gibt. 47 Prozent der Befragten im Westen sehen die Einheit als weitgehend vollendet an, im Osten sind dies nur 17 Prozent.
In Ost und West erwartet eine Mehrheit, dass sich im sozialen Bereich weiter einiges verschlechtere. In dem Report wird darauf verwiesen, dass derzeit bundesweit 18 Prozent der Erwachsenen unterhalb der Armutsrisikoschwelle lebten (weniger als 800 Euro im Monat). Im Osten sind dies 24 Prozent, im Westen 16 Prozent.
Die Politikverdrossenheit der Deutschen wird durch die Studie untermauert. So gaben nur 15 bis 20 Prozent der Deutschen an, den Institutionen in Bund und Land zu vertrauen. Trotzdem halten die Mehrheit der Deutschen laut der Studie die Demokratie selbst für wichtig (82 Prozent im Westen, 69 Prozent im Osten).
Über die Entwicklung der Demokratie aber sind nur wenige zufrieden - gerade einmal 26 Prozent im Westen und 16 Prozent im Osten.
Die Bürger in Ost- wie Westdeutschland sehen in der stärkeren direkten Bürgerbeteiligung und weniger in Wahlen (in Westdeutschland sind das
19 , in Ostdeutschland 24 Prozent) notwendige Formen einer wirksameren Demokratie. Im Gegensatz zur relativ geringen Zustimmung zu Wahlen wird mit deutlicher Mehrheit von 58 Prozent der Bürger gefordert, über Abstimmungen in Sachentscheidungen, die ihr Leben betreffen, einbezogen zu
werden - das sind in den neuen Ländern 61 und in den alten Ländern 57 Prozent. In Ost wie West sind es vor allem die mittleren Jahrgänge, die sich für mehr Bürgerbeteiligung einsetzen.
- Sozialreport 2010
Daten und Fakten zur sozialen Lage 20 Jahre nach der Vereinigung - 1990 bis 2010 -
Studie des Sozialwissenschaftlichen Forschungszentrums Berlin-Brandenburg e.V. im Auftrag der Volkssolidarität Bundesverband e .V.
Bewertung der deutschen Einheit
Die Ostdeutschen haben sich 1989 nach jahrzehntelanger Diktatur den Weg zur Demokratie friedlich erkämpft. 1990 wurde der Beitritt der DDR zur Bundesrepublik als unverhofftes Geschenk der Geschichte euphorisch begrüßt und die Zukunft in den schönsten Farben ausgemalt. Heute sind Ungeduld und enttäuschte Erwartungen zuweilen in Verdruss und neue Entfremdung umgeschlagen. Ist wirklich zusammengewachsen, was zusammengehörte, oder sind an die Stelle der alten Mauern jetzt andere getreten?
Die Wiedervereinigung bescherte den Menschen in Ostdeutschland viele Verbesserungen ihres Alltagslebens: Dazu gehört zuerst, dass politische Unterdrückung und Bespitzelung friedlich ihr Ende gefunden hatten und dass Menschen, die ihr Land verlassen wollen, nicht mehr Gefahr laufen, getötet zu werden. Ebenso wichtig ist, dass die Ostdeutschen die parlamentarische Demokratie und deren Institutionen grundsätzlich angenommen haben. Die Bevölkerung Ostdeutschlands beurteilte das aktuelle Erscheinungsbild der Demokratie allerdings stets wesentlich kritischer als es im Westen der Fall war. Eng verbunden mit dem Herbst 1989 bleibt auch die Erkenntnis, bedrückende und einengende Zustände friedlich überwinden zu können.
Die Wirtschaft der DDR war 1989 am Ende, mit mangelhafter Kapitalausstattung, veraltetem Produktionsapparat und unzureichender Infrastruktur. Von daher war die wirtschaftliche Vereinigung - von den Menschen in der DDR herbeigesehnt - mit einer schweren Hypothek belastet. Enorme Investitionen waren erforderlich, um das Versäumte nachzuholen.
Trotz massiver Unterstützung der Wirtschaft in den neuen Ländern und trotz milliardenschwerer Investitionen in die Infrastruktur ist das Ziel, in Ostdeutschland eine wettbewerbsfähige Wirtschaftsregion zu schaffen, erst zum Teil erreicht. Eine Angleichung der Lebensverhältnisse in Ost und West wird wohl mindestens eine Generation brauchen.
Schätzungen, dass sich die Nettotransfersumme für den Zeitraum von 1991 bis 2009 auf 1,4 Billionen Euro beläuft, gründen sich auf Berechnungen des Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH). Ein großer Teil davon sind Sozialleistungen, die über Transfers in der Renten- und Arbeitslosenversicherung finanziert werden. Rund 156 Milliarden Euro fließen weiterhin über das Hilfsprogramm "Solidarpakt II" von 2005 bis ins Jahr 2019 in die neuen Länder.
Der Solidarpakt zwischen Bund und Ländern ist das finanzielle Rückgrat für den Aufbau Ost. Die erste Vereinbarung über die milliardenschweren Hilfen trat 1995 in Kraft und lief zum Jahresende 2004 aus. Dieser Solidarpakt I stellte sicher, dass die neuen Länder über den Finanzausgleich vom Bund und den alten Ländern insgesamt 94,5 Milliarden Euro erhielten. Damit wurden ökologische Altlasten beseitigt und der Erhalt industrieller Kerne unterstützt. Außerdem wurde der Wohnungsbau gestärkt. Der Solidarpakt II knüpft unmittelbar daran an. Er trat am 1. Januar 2005 in Kraft und gilt bis 2019. Darin verpflichtet sich der Bund, den neuen Ländern für den Aufbau Ost insgesamt 156,5 Milliarden Euro zur Verfügung zu stellen.
Die positive gesamtwirtschaftliche Entwicklung der letzten Jahre - das Wachstum des ostdeutschen Bruttoinlandsprodukts lag 2011 mit 2,5 Prozent zwar unter dem westdeutschen Niveau von drei Prozent und die Verringerung der Arbeitslosenquote auf 11,3 Prozent im Jahresmittel 2011 (Westen: 6 Prozent) gegenüber 18,3 Prozent in 2009 - belegen, dass die Neuen Länder auf einem guten Weg sind, aber noch Aufholbedarf haben.
Deutschland ist aber noch lange nicht am Ziel: Die Wirtschaftsleistung der östlichen Bundesländer lag 2011 erst bei rund 71 Prozent (Anfang der 90er Jahre bei 40 Prozent), die Steuerkraft der Neuen Länder bei rund 40 Prozent, die Produktivität liegt bei 80 Prozent von der im Westen und die Arbeitnehmereinkommen bei 77 Prozent der entsprechend westdeutschen Daten. Große Unterschiede in der Finanzkraft bedingen ein hohes Umverteilungsvolumen von öffentlichen Geldern über den Länderfinanzausgleich wie den Solidarpakt.
Trotz aller Erfolge entwickelte sich der Diskurs über den Einigungsprozess häufig negativ. Dafür gibt es handfeste Gründe: Neben der hohen Arbeitslosigkeit und der Zerschlagung der Industrie nach der Wende störte die Ostdeutschen vor allem, dass bei ihnen Leitungspositionen zunächst ausschließlich von Westdeutschen übernommen wurden und im Gegenzug jüngere Menschen, insbesondere gut ausgebildete Facharbeiter, in den Westen zogen. Ostdeutschlands Wanderungsbilanz gegenüber den westlichen Bundesländern weist nach wie vor deutlich negative Werte aus. Auch wenn die Entwicklung in den letzten Jahren spürbar hinter den Nettoverlusten der Zeit der Grenzöffnung sowie der zweiten Abwanderungswelle um 2001 zurückbleibt, verlassen per saldo jährlich ca. 50.000 Menschen die östlichen Länder. Insgesamt ist der ostdeutsche Nettoverlust seit 1989 nunmehr auf 1,7 Millionen Menschen angewachsen.
Weitere Faktoren, die erschweren, dass die "Mauer in den Köpfen" dauerhaft zum Einsturz gebracht wird, waren die Ungleichheit bei Spareinlagen, Grund- sowie industriellem Eigentum oder die geringeren Gehälter bei gleicher Arbeitsleistung, verbunden oft noch mit einer längeren Arbeitszeit.
Die deutsche Vereinigung war improvisiert. Es gab keinerlei konkrete, alsbald umsetzbare Planungen für den Vereinigungsfall. Der Hauptfehler des Vereinigungswegs war es wohl, aus politischen Gründen den sozialen Transfers den Vorrang vor den investiven zu geben. Dass außerdem das Sozialsystem eins zu eins übertragen wurde, hatte in vielen Regionen und Branchen zur Folge, dass es bis heute nur geringe Unterschiede zwischen Sozial- und Nettolohneinkommen gibt. Das Lohnabstandsgebot dürfte vielerorts nicht eingehalten werden. Weit mehr als die Hälfte der früheren Arbeitsplätze war verloren gegangen, und dieser Verlust wurde durch die Entstehung neuer Arbeitsplätze bei weitem nicht kompensiert. Nur: Hätte ein anderer Weg besser funktioniert?
Informationsportal
Die DDR im Unterricht
Das Portal bietet zahlreiche Hilfestellungen und nützliche Hinweise, wie das Lernfeld DDR im Schulunterricht sinnvoll vermittelt werden kann. Es liefert Hintergründe zum Thema DDR-Wissen, stellt Materialien für den Unterricht zur Verfügung, verweist auf Literatur und Medien und informiert über weiterführende Links. Spezifische Unterrichtsvorschläge, die aktuellen Bildungspläne und Informationen über den Wissenstand der Schülerinnen und Schüler sowie die bildungspolitische Debatte dazu bietet die Rubrik "Die DDR im Unterricht". Die "Webquests", eine Methode zum sinnvollen Einsatz von Computern im Unterricht, die das handlungsorientierte und selbstständige Lernen der Schülerinnen und Schüler fördert, vervollständigen den didaktischen Teil. Ein Fotoalbum zur vierzigjährigen Geschichte der DDR dient schließlich der Veranschaulichung und rundet das Angebot ab.
www.ddr-im-unterricht.de
Materialien der Landeszentrale
![]() | Leben in der DDR Der Alltag von Jugendlichen in der DDR steht im Mittelpunkt des erschienen Heftes der Zeitschrift „Politik und Unterricht“. Drei Themenbereiche öffnen den Blick auf das alltägliche Leben in der DDR und verdeutlichen die Wirkungsmechanismen einer Diktatur. So werden die Bereiche Jugend und Schule, die Staatssicherheit sowie die Lage von Oppositionsgruppen vorgestellt. |
![]() | 20 Jahre Maueröffnung in Europa Zeitschrift Deutschland & Europa 58/2009 Die Friedliche Revolution von 1989 in der DDR und anderen europäischen Staaten wie Polen und Ungarn ist das Thema der neuen Ausgabe der Zeitschrift "Deutschland & Europa". Die Maueröffnung in Deutschland und Europa wird aus unterschiedlichen Perspektiven beschrieben und analysiert. Dabei wird auch die Ära Gorbatschow und die Entwicklung von der Sowjetunion zur Russischen Konföderation berücksichtigt und ebenso auf die Rolle der NATO und der USA eingegangen. Die politischen und wirtschaftlichen Folgen, die die Umbrüche vor allem für die Menschen in den neuen Bundesländern hatten, werden ebenfalls diskutiert. www.deutschlandundeuropa.de/58_09/maueroeffnung.htm |
![]() | Deutschland Ost - Deutschland West |
![]() | Deutschland wächst zusammen |
![]() | Das vereinigte Deutschland in Europa rief im Ausland auch über die unmittelbar benachbarten Nationen hinaus nicht nur Freude hervor. Umso wichtiger ist es für ein Land, das mehr Nachbarn hat als die meisten Länder der Erde, zehn Jahre danach - wenn die Politiker und Medien sich vorwiegend dem deutsch-deutschen Einigungsprozess widmen werden - erst recht wieder und nun mit 1989/90 kontrastierend, über den Zaun zu blicken. Zeitschrift Deutschland & Europa Heft 40/2000 www.deutschlandundeuropa.de/40_00/deutschostwest.html |
![]() | Berlin |
![]() | Deutschland-Puzzle Vom Greifen zum Begreifen. Aus Teilen ein Ganzes schaffen. Seit 25 Jahren ist das Deutschland-Puzzle ein erfolgreiches Unterrichtsmedium. Unser "Klassiker" ist jetzt in neuer Auflage nur bei der Landeszentrale erhältlich. Das Puzzle besteht aus 48 Teilen und hat eine Größe von 90 * 120 cm. Preis: 25,- EUR incl. MwSt. |
![]() | Online Spiel Deutschland-Puzzle Ziehen Sie die 16 Bundesländer an ihren Platz auf der Landkarte oder klicken Sie mit "nächstes Land" die einzelnen Länder durch (Flash Plugin erforderlich) |
Links
Bundesministerium des Inneren:
Jahresbericht der Bundesregierung zum Stand der Deutschen Einheit 2012
Der diesjährige Jahresbericht konzentriert sich auf die Schwerpunktthemen Konvergenz in den Bereichen Wirtschaft und Arbeitsmarkt sowie demografischer Wandel. Der Bericht zeigt auf, dass Forschung und Innovation in den Zukunftsfeldern für die weitere wirtschaftliche Entwicklung von Ostdeutschland in den nächsten Jahren von zentraler Bedeutung sein werden. Die Arbeit etwa in so genannten Clustern kann die Nachteile der kleinteiligen Wirtschaft im Osten kompensieren.
Bundeszentrale für politische Bildung:
Deutsche Teilung - Deutsche Einheit
13. August 1961: In den frühen Morgenstunden beginnt in Berlin der Bau der Mauer. 1989 brachte eine friedliche Revolution den Fall der Mauer, das Ende der DDR und ebnete den Weg zur Wiedervereinigung Deutschlands. Ob politisch, wirtschaftlich oder soziokulturell - die friedliche Revolution hat Deutschland verändert.
www.bpb.de/themen/IKD9X1,0,Deutsche_Teilung_Deutsche_Einheit.html
Lange Wege der Deutschen Einheit
Die deutsche Einigung ist eine Erfolgsgeschichte. Aber auch 20 Jahre nach dem Einheitsvertrag ist eine schnelle Angleichung der Verhältnisse in Ost- und Westdeutschland nicht zu erwarten. Das belegen Ergebnisse aus Forschung und Bevölkerungsbefragungen.
Mit den hier präsentierten Beiträgen zeichnen Wissenschaftler eines Sonderforschungsbereiches der Universitäten Jena und Halle die "langen Wege" der deutschen Einigung nach. Mehr als 60 Wissenschaftler erforschen seit nunmehr neun Jahren die gesellschaftlichen Entwicklungen nach dem Systemumbruch.
BpB.de - Lange Wege der Deutschen Einheit
Der Weg zur Einheit - Deutschland seit Mitte der achtziger Jahre
Zeitschrift Informationen zur politischen Bildung 250, 1999 (komplett online)
www.bpb.de/publikationen/LWF1NF,0,0,Der_Weg_zur_Einheit.html
Deutschland in der 70er und 80er Jahren
Zeitschrift Informationen zur politischen Bildung 270, 1/2001 (komplett online)
www.bpb.de/publikationen/Deutschland_in_den_70er80er_Jahren.html
Jugendopposition in der DDR
Die multimedial angelegte Website dokumentiert die oppositionellen Aktivitäten von Jugendlichen gegen die DDR-Regierung. Es wird ein breites Spektrum von Zeitzeugen-, Film- und Tondokumenten, rund 400 Fotos und Texten, Faksimiles von Originaldokumenten sowie ca. 60 Video- und Audiosequenzen angeboten.
Neben Arbeitsblättern, Links zu anderen Internetangeboten und Materialien im Internet und methodischen Hinweisen zu Projekten werden Informationen über Techniken der Präsentation von Projektergebnissen angeboten.
www.jugendopposition.de
Bundesregierung
Deutsche Einheit
Am 3. Oktober 2010 feierte Deutschland den 20. Jahrestag seiner Wiedervereinigung. Kaum jemand hatte erwartet, sie noch zu erleben. Doch die Friedliche Revolution in der DDR bahnte den Weg. Wenige Tage nach dem Fall der Mauer am 9. November 1989 wurde aus dem Ruf „Wir sind das Volk!“ „Wir sind ein Volk!“
- Zeit der Teilung - Aufarbeitung und Gedenken
- Friedliche Revolution und Wiedervereinigung
- Deutsche Einheit heute
Zeitbild Wissen: 1989/90 Projekt Einheit
Zum 20. Jubiläum der Wiedervereinigung bietet das Unterrichtsmaterial "Zeitbild Wissen: 1989/90 Projekt Einheit“ Antworten auf die spannende Frage: Was passierte zwischen dem Mauerfall 1989 und dem 3. Oktober 1990? Kurz: Wer hat die Deutsche Einheit gemacht?
Die neue Zeitbild Wissen Ausgabe wird von der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur gefördert. Es soll Lehrkräfte dabei unterstützen, die einzigartigen Entwicklungen zwischen Mauerfall und Wiedervereinigung und ihre Folgen für die Gegenwart im Unterricht zu behandeln. Original-Wahlplakate und tagesaktuelle Schlagzeilen aus der DDR und Westdeutschland illustrieren die größten Baustellen dieser Zeit: den schwierigen Aufbau demokratischer Strukturen, die katastrophale wirtschaftliche Situation in der DDR und die notwendige Aufarbeitung der Folgen jahrzehntelanger SED-Herrschaft.
ZB Wissen Projekt Einheit
Chronik der Wende
Ein Projekt des Ostdeutschen Rundfunks Brandenburg
163 Tage Rückblick auf die Wendezeit
- ein trimediales Projeket des ORB
www.chronik-der-wende.de
1989 - 1990 Wiedervereinigung
Deutsches Historisches Museum Berlin
www.dhm.de/lemo/html/DieDeutscheEinheit/Wiedervereinigung
wiedervereinigung.de
Bibliographie zur Wiedervereinigung Deutschlands
www.wiedervereinigung.de
FAZ.NET
20 Jahre Wiedervereinigung
Nach der friedlichen Revolution in der DDR und dem Fall der Mauer im November 1989 bot sich die Chance zur Wiedervereinigung. Sehen Sie die Porträts von sieben Deutschen und lesen Sie Artikel zu 20 Jahre wiedervereinigung, die den Weg zur Einheit prägten.
mehr
tagesschau und rbb:
60 X Deutschland
60 Jahre deutsch-deutsche Geschichte im Rückblick: Immer wieder gab es Annäherungsversuche, immer wieder aber Rückschläge für die, die die Hoffnung auf die Wiedervereinigung nicht aufgeben wollten. tagesschau.de hat die ARD-Jahresrückblicke von 1952 bis 1990 durchforstet.
www.60xdeutschland.de
Spiegel Online: Deutsche Wiedervereinigung
"Wir sind ein Volk"
Gerade 327 Tage lagen zwischen dem Fall der Mauer und der Wiedervereinigung am 3. Oktober 1990: Die Ostdeutschen befreiten sich vom SED-Regime, die DDR implodierte, und Kanzler Kohl nutzte die Gunst der Stunde. Mit den vier Siegermächten des Zweiten Weltkriegs handelten Bonns Diplomaten den Beitritt der DDR zur Bundesrepublik aus.
Wikipedia: Tag der Deutschen Einheit
http://de.wikipedia.org/wiki/Tag_der_deutschen_Einheit
Unterricht
Verlag 20
Diese Medienmappe stellt Unterrichtsmaterialien, Videos, Links und Anregungen zusammen.
3. Oktober - Unterrichtsmaterialien und -anregungen für den "Tag der Deutschen Einheit" im Unterricht
Die DDR im Unterricht

Das Portal bietet zahlreiche Hilfestellungen und nützliche Hinweise, wie das Lernfeld DDR im Schulunterricht sinnvoll vermittelt werden kann.
www.ddr-im-unterricht.de









