Geschichtsdossiers

Reichspogromnacht

Tag der Mahnung und der Erinnerung

Am 9. auf den 10. November 1938 brannten die Synagogen. Sie brannten in Deutschland. Sie brannten in Österreich. Sie brannten in der Tschechoslowakei. Der 9. November ist der Tag, an dem organisierte Schlägertrupps jüdische Geschäfte und Gotteshäuser in Brand setzten. Es ist der Tag, an dem tausende Juden misshandelt, verhaftet oder getötet wurden. Spätestens an diesem Tag konnte jeder in Deutschland sehen, dass Antisemitismus und Rassismus bis hin zum Mord staatsoffiziell geworden waren. Diese Nacht war das offizielle Signal zum größten Völkermord in der Geschichte der Menschheit.

12. November 1918 - Geburtsstunde des Frauenwahlrechts

Ein Meilenstein auf dem Weg zur Chancengleichheit von Männern und Frauen

Die Geburtsstunde des Frauenwahlrechts in Deutschland am 12. November 1918 ist der Aufruf an das Deutsche Volk vom Rat der Volksbeauftragten. Hier heißt es: "Alle Wahlen zu öffentlichen Körperschaften sind fortan nach dem gleichen, geheimen, direkten, allgemeinen Wahlrecht auf Grund des proportionalen Wahlsystems für alle mindestens 20 Jahre alten männlichen und weiblichen Personen zu vollziehen". Am 30. November 1918 trat in Deutschland das Reichswahlgesetz mit dem allgemeinen aktiven und passiven Wahlrecht für Frauen in Kraft. Damit konnten Frauen am 19. Januar 1919 zum ersten Mal in Deutschland reichsweit wählen und gewählt werden. 300 Frauen kandidieren. 37 Frauen werden schließlich gewählt.

19. November 1953 - Landesverfassung Baden-Württemberg tritt in Kraft

Baden-Württemberg - ein Land in guter Verfassung

Am 11. November 1953, im vierten Jahr der Bundesrepublik, wurde die Landesverfassung von Baden-Württemberg von der Verfassungsgebenden Landesversammlung mit 102 Stimmen gegen fünf Nein-Stimmen und sieben Enthaltungen angenommen. Am 19. November 1953 trat sie in Kraft. Seit dieser Zeit zeigt sich das Basispapier des Landes in bester Verfassung und erheblich standfester, als damals noch gedacht. Sie ist das wichtigste politische Fundament unseres Landes

50. Jahrestag der Ermordung von John F. Kennedy

Die Umstände des Attentats gelten bis heute als nicht zweifelsfrei gelöst

John F. Kennedy war ähnlich wie Barack Obama oder Bill Clinton nicht nur amerikanischer Präsident, sondern ein Popstar der Politik. Kennedy und seine Frau Jacqueline wurden zu Stilikonen. Seine Ermordung nach nur 1.036 Tagen im Amt machte ihn zur Legende des kollektiven Weltgedächtnisses. Er ging als einer der Großen des 20. Jahrhunderts in die Geschichte ein, weil er den Menschen mit seiner völlig neuen Art der Politik Hoffnung auf eine bessere Welt gab. Aber natürlich auch, weil er tragisch ums Leben kam. Am 22. November 2013 jährte sich der Tag, an dem John F. Kennedy ermordet wurde, zum 50. Mal.

Internationaler Tag der Menschenrechte

Allgemeine Erklärung der Menschenrechte vom 10. Dezember 1948

Menschenrechte sind auch im 21. Jahrhundert kein selbstverständliches Gut. Sie sind in vielen Ländern zwar Teil der politischen Kultur, sie werden aber weiterhin auch missachtet - von einzelnen, von Gruppen und von Staaten. 67 Jahre nach der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte sind sie weit davon entfernt, weltweit eingehalten zu werden. Dabei stehen sie in gleicher Weise allen Menschen zu - unabhängig von Herkunft, Geschlecht, Religion oder Alter.

Zeige Ergebnisse 21 bis 25 von 25

< Zurück

1-20

21-25

Nach oben