Pfad durch die Geschichte zum Haus auf der Alb

Das "Haus auf der Alb", Tagungszentrum der LpB in Bad Urach, wurde 2005 75 Jahre alt. Diese Broschüre gibt Auskunft über die Geschichte des Hauses.

Das Haus blickt auf eine junge und bemerkenswerte Geschichte zurück. Es wurde 1929/30 als Kaufmannserholungsheim im Stil der Klassischen Moderne (Bauhaus) errichtet. Bauherr war die Deutsche Gesellschaft für Kaufmannserholungsheime (DGK) mit Sitz in Wiesbaden.

Gleich nach der nationalsozialistischen Machtübernahme 1933 wurde es als „Kraft durch Freude“-Heim gleichgeschaltet. 1939 bis 1945 war es Reservelazarett, 1945 bis 1950 zuerst kurze Zeit unter französischer Besatzung Ferienkolonie für französische Kinder, dann Versorgungskrankenhaus für Gesichts- und Kieferverletzte. Ab 1950 wurde es wieder im ursprüngliches Sinne als Kaufmannserholungsheim genutzt.

1983 wurde das inzwischen marode Gebäude als „Kulturdenkmal von besonderer Bedeutung“ in das Denkmalbuch eingetragen. 1986 fie die Entscheidung, es als Tagungszentrum für die Landeszentrale zu renovieren.

Am 6. Februar 1992 fand die Eröffnungsfeier mit Ministerpräsident Erwin Teufel statt. Aus geschichtlicher wie architektonischer Sicht ist das „Haus auf der Alb“ ein wahres „Haus der Demokratie“.

Der Broschüre liegt ein am 2. Februar 2005 eröffneter Geschichtspfad mit 16 Informationsstelen zugrunde. Er führt von Bahnhof Bad Urach zum Haus auf der Alb.



LpB
Stuttgart 2005 , 20 Seiten
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