Frauen in Migrationsprozessen (18. - 20. Jahrhundert)
Freiwillige und erzwungene Wanderungen kennzeichnen die europäische Geschichte nicht erst seit dem 19. Jahrhundert. Der vorliegende Band enthält Beiträge zu historischen Migrationsprozessen, Erinnerungskultur und musealer Vermittlung bis in die Gegenwart. Dabei wird Migration aus der Geschlechterperspektive betrachtet und insbesondere auf die Bedeutung von Bildung und Fortschreibung von Frauenbildern in den heutigen Medien eingegangen.
Inhalt:
Einleitung
Sabine Liebig
Migration und Geschlecht - Eine Einführung in das Thema
I. Historische Fallbeispiele und Erinnerungspolitik
Vera Kallenberg
Migration und "Intersektionalität" in Frankfurter Kriminalakten über jüdische Dienstmägde um 1800
Iwona Dadej
Nicht nur Madame Curie - Zum Phänomen der polnischen Bildungsmigrantinnen an westeuropäischen Universitäten im 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts
Stephan Scholz
Nur eine Stunde der Frauen? Geschlechterkonstruktionen in der Erinnerung an Flucht und Vertreibung
II. Rezeption und Vermittlung von Migrationserfahrung
Marina Liakova
"Ausländerinnen", "Migrantinnen" und "Frauen mit Migrationshindergrund" in Deutschland
Regina Wonisch
Kontaktzonen, Migration, Frauen und Museum
Caroline Gritschke/Barbara Ziereis
Migration und Gender im Haus der Geschichte Baden-Württemberg
III. Integration als gesellschaftliche Herausforderung
Sylvia Schraut
Bildung als Barriere und Chance - eine Podiumsdiskussion und ihre Ergebnisse
Rukiye Kaplan/Sigrid Räkel-Rehner
Der "Mädchen- und Frauenladen Sie´ste" - eine Ulmer Stadtteilinitiative von Frauen für Frauen und Mädchen
Ruhsar Aydogan
Das Deutsch-Türkische Forum Stuttgart und das Stipendien- und Mentorenprogramm "Agabey-Abla"
Autorinnen und Autoren
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