Fünfter Sachstandsbericht "Climate Change 2013" - AR5

Der Ende September 2013 vorgestellte 5. Sachstandsbericht "Climate Change 2013" - AR5, bestätigt eindeutig den gegenwärtigen Klimawandel und den menschlichen Einfluss. Die Belege für die stattfindenden Klimaveränderungen ihre Ursachen und die Abschätzungen der zukünftigen Entwicklungen sind noch umfassender, fundierter und sicherer als im vorhergehenden Bericht aus dem Jahr 2007. 

Seit Mitte des letzten Jahrhunderts finden vielfältige und in dieser Form in den zurückliegenden Jahrzehnten bis Jahrtausenden nie aufgetretene Veränderungen im gesamten Klimasystem statt: Die Temperatur der unteren Atmosphäre steigt, die Ozeane erwärmen sich, Gletscher und Permafrostböden tauen, Eisschilde verlieren an Masse und der Meeresspiegel steigt. Die Aktivitäten des Menschen sind mit großer Sicherheit die Hauptursache dieses Klimawandels, natürliche Faktoren wie Schwankungen der Sonnenaktivität oder Vulkanausbrüche haben gegenwärtig auf diese langfristige Erwärmung nur einen geringen Einfluss.


Vierter Sachstandsbericht "Climate Change 2007" - AR4

IPCC-AR4-Teil1  IPCC-AR4-Teil2  IPCC-AR4-Teil3 

Der 2007 vorgestellte 4. Sachstandsbericht, Fourth Assessment Report "Climate Change 2007" - AR4, macht deutlich, dass der Einfluss des Menschen auf das Klima ein wissenschaftlicher Fakt ist und die zu beobachteten Klimaänderungen anthropogen, d.h. durch den seit 1750 enorm gestiegenen Verbrauch fossiler Brennstoffe, verursacht sind. Gleichzeitig zeigt der Bericht, dass die Effekte des Klimawandels regional unterschiedlich sind. Vor allem Länder des Südens sind verstärkt von einer Temperaturzunahme, einem steigenden Meeresspiegel und einer Zunahme der Wetterkatastrophen betroffen.

Das Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC), auch als Weltklimarat bezeichnet, wurde 1988 vom Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) und der Weltorganisation für Meteorologie (WMO) ins Leben gerufen. Hauptaufgabe des der Klimarahmenkonvention (UNFCCC) beigeordneten Ausschusses ist es, Risiken der globalen Erwärmung zu beurteilen und Vermeidungsstrategien zusammenzutragen. Der Sitz des IPCC-Sekretariats befindet sich in Genf.

Ausführliche Zusammenstellung der Ergebnisse des IPCC-Berichts 2007 (AR4)

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INFO: Kohlendioxid (Kohlenstoffdioxid, CO2)
Kohlendioxid ist ein farbloses, fast geruchloses und ungiftiges Gas, das mit einer Konzentration von ca. 0,04 Prozent natürlicher Bestandteil der Luft ist.
CO2 entsteht sowohl bei der vollständigen Verbrennung von kohlenstoffhaltigen Substanzen unter ausreichendem Sauerstoff als auch im Organismus von Lebewesen als Produkt der Zellatmung. CO2 wird dabei über den Atem abgegeben. Umgekehrt sind Pflanzen, manche Bakterien und Archaeen in der Lage, CO2 durch die Kohlenstoffdioxid-Fixierung in Biomasse umzuwandeln. CO2 wird von Pflanzen mit Hilfe des Sonnenlichts in Kohlenstoff und Sauerstoff zerlegt (Photosynthese). Der Kohlenstoff bleibt in der Pflanze, der Sauerstoff wird in die Atmosphäre abgegeben.
Nur etwa 4 Prozent des jährlich emittierten CO2 stammt aus anthropogenen (vom Menschen stammenden) Quellen. Die wichtigsten anthropogenen Quellen für CO2 sind die Verbrennung fossiler Brennstoffe sowie die großflächige Zerstörung von Wäldern. Die natürlichen CO2-Emissionen betragen ca. 600 Mrd. Tonnen/Jahr.
Eine weitere Erhöhung von CO2 in der Atmosphäre lässt eine Zunahme der globalen Temperaturen erwarten. Im Vergleich zu den letzten 250.000 Jahren der Erdgeschichte ist der CO2-Gehalt der Erdatmosphäre heute am höchsten. Der CO2-Gehalt der Atmosphäre ist seit Beginn der Industrialisierung (ca. 1800) von 280 auf etwa 370 ppm, d.h. um rund ein Drittel angestiegen. Rund 80 Prozent der anthropogenen CO2-Emissionen stammen aus den Industrieländern, in denen nur etwa 20 Prozent der Weltbevölkerung leben. Kohlendioxid ist das wichtigste der 6 Treibhausgase, deren Ausstoß gemäß Kyoto-Protokoll reduziert werden soll.
Die Bedeutung des CO2 für die Temperatur der Atmosphäre wird heute darin gesehen, dass es die kurzwellige Lichtstrahlung der Sonne zur Erde durchlässt, die langwellige Wärmeabstrahlung der Erde (Infrarotstrahlung) behindert. Man bezeichnet dies als Treibhauseffekt. Dadurch wird die Lufthülle und als Folge dessen auch die Erdoberfläche zusätzlich erwärmt. Daran ist nach heutiger Kenntnis CO2 neben FCKW, Wasserdampf, Methan und anderen Gasen zu 50 Prozent beteiligt. 

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COP 19

 
COP 19

UN Climate Change Conference 2013 Warschau
www.cop19.gov.pl

 
 
 
 
 

Weltklimarat

 
 
 
 
 
 

 

Klimarahmen-
konvention UN

http://unfccc.int/

 
 
 
 
 

COP 18

 
COP 18

UN Climate Change Conference 2012 Doha Katar
www.cop18.qa

 
 
 
 
 

COP 17

 
COP 17

UN Climate Change Conference 2011 Durban South Africa
www.cop17-cmp7durban.com

 
 
 
 
 

COP 16

 
COP 16

UN Climate Change
Conference 2010
Cancún Méxiko

http://cc2010.mx/en/

 
 
 
 
 

COP 15

 
COP 15

UN Climate Change
Conference 2009
Copenhagen

http://en.cop15.dk

 
 
 
 
 

COP 13

 
COP 13

UN Climate Change
Conference Bali 2007

Cop13

 
 
 
 
 

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