Kommunale Kinder-und Jugendbeteiligung in BW

Zum 1.12.2015 hat der Landtag in der Gemeindeordnung unter anderem den § 41a geändert. Die Rechte von Kindern und Jugendlichen bei kommunalen Entscheidungsprozessen wurden deutlich gestärkt. Kinder sollen und Jugendliche müssen nun an Entscheidungen beteiligt werden, von denen sie betroffen sind.

Über die geeigneten Beteiligungsverfahren entscheiden die Kommunen jedoch selbst. Viele haben bereits ihre passgenauen Formate gefunden, andere stehen noch am Anfang.

  • Überlegen Sie erste Schritte in Sachen Kinder- und Jugendbeteiligung?
  • Haben Sie schon Erfahrungen gemacht oder Rückschläge erlebt?
  • Wollen Sie neue Zielgruppen erreichen, die in der Jugendbeteiligung oft fehlen?
  • Sind Sie mittendrin in der Jugendpartizipation und können anderen erfolgreiche Modelle vorstellen?

Kinder und Jugendliche an kommunalpolitischen Entscheidungen zu beteiligen, erfordert einiges an Aufwand und Vorüberlegungen: neben Personal und Budget ist es vor allem wichtig, eine Form zu finden, die zu den Jugendlichen und den Rahmenbedingungen passt.


Workshop-Reihe


Kommunale Kinder-und Jugendbeteiligung in Baden-Württemberg

Wir wollen mit der Workshop-Reihe eine Plattform schaffen, die über einen 3-jährigen Zeitraum den Hauptamtlichen in den Kommunen die Möglichkeit bietet, sich zu vernetzen, sich bei anderen Kolleginnen und Kollegen Ideen und Anregungen zu holen, Kinder -und Jugendbeteiligung auf den Weg zu bringen und weiter zu entwickeln.

Mit einer gelungenen Beteiligungskultur machen Sie Ihre Gemeinde für alle Generationen attraktiv und lebendig, fördern Identifikation und Verantwortungsbewusstsein. Kinder und Jugendliche an kommunalen Entscheidungen teilhaben zu lassen ist ein Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung des Gemeinwesens, zum Demokratielernen und zur Persönlichkeitsentwicklung junger Menschen.

  • Die Workshops richten sich an alle, die in den Gemeinden hauptamtlich mit Jugendlichen zu tun haben und alle, die sich für das Thema interessieren.
  • Die Workshops haben in sich abgeschlossene Themen und können einzeln besucht werden.
  • Im Mittelpunkt stehen Praxiserfahrungen, Modellprojekte und der Best-Practice-Austausch.


Lassen Sie sich inspirieren von den Erfahrungen anderer, bringen Sie Ihr Anliegen vor, diskutieren Sie mit uns und erarbeiten Sie mit unserer Unterstützung konkrete Schritte, um Ihren jeweils eigenen Weg in der Kinder- und Jugendpartizipation zu finden.
Wir freuen uns auf die Diskussion mit Ihnen, egal an welchem Punkt der Überlegungen und Aktivitäten Sie gerade stehen.

Termine und weitere Informationen zu den Workshops:

Workshop-Reihe Jahresprogramm 2017
Programm-Überblick für das Jahr 2017 (Download als PDF)

Anmeldung
für die Workshopreihe per Anmeldebogen an  Claudia.Kornau@remove-this.lpb.bwl.de
Anmeldung (PDF-Formular)
Anmeldung (Word-Dokument)


1. Workshop 2017

Starterpaket
Kommunale Jugendbeteiligung


Dieser Praxisworkshop unterstützt diejenigen, die neu sind im Bereich Jugendbeteiligung oder mit ihren Planungen noch ganz am Anfang stehen. Woran ist zu denken, wie sollte die Ausstattung sein, wie spreche ich die Jugendlichen an, wieviel Aufwand und Anleitung ist nötig und was sollten Sie den Jugendlichen selbst überlassen…? Welche Hürden und Hindernisse könnten auf Sie zukommen? Und was haben andere Kommunen bereits für Erfahrungen gemacht, von denen Sie profitieren können?
Wir wollen gerade für den Anfang nützliche Tipps austauschen, Prozessabläufe anhand von Praxisbeispielen darstellen, Erfahrungen weitergeben und Ihre Fragen diskutieren.
Am 18. Januar 2017 in der Villa BarRock, Pflugfelderstr. 5, 71636 Ludwigsburg
Programm (Download als PDF)



Rückblick:

10. Workshop (Dezember 2016)

„Klein anfangen!“ 
Kinderbeteiligung am Modell Stuttgart


Wie beteiligt man Kinder, sodass Themen und Formate ansprechend sind und sie ihre Perspektive und Meinung in die Prozesse einbringen können? Wie vermittelt man ein Verständnis des gesamten Verfahrens, der Möglichkeiten und Grenzen der Einflussnahme?
Einige Kommunen haben bereits Konzepte und Formate entwickelt, die es den Kindern ermöglichen, ihre Sicht der Dinge zu formulieren. Eine Chance zum Perspektivwechsel, die sich für alle lohnt.
Am Modell der Stadt Stuttgart diskutierten wir, wie man die Sache angehen kann, welche Hürden und Überraschungen es geben kann und welche Anknüpfungspunkte Sie für Ihre Gemeinde nutzen können.
Am 14. Dezember 2016 im Kolpinghaus Stuttgart, Heusteigstr. 66, 70180 Stuttgart
Programm (Download als PDF)

(Materialkiste folgt demnächst)


9. Workshop (November 2016)

„Wir sind die Neuen“
Kommunale Beteiligungsmodelle für geflüchtete Jugendliche 


Junge Geflüchtete gehören künftig zu den neuen Bürger/-innen in unseren Kommunen. Damit das Zusammenleben gelingt, sollten Sie von Anfang an die Möglichkeiten und Widersprüche, Herausforderungen und Besonderheiten kennenlernen, die damit verbunden sind, und damit die Chance haben, ihren eigenen Platz zu finden und eigenverantwortlich ihr Leben zu gestalten. Wenn wir das Ziel von Bürger- und Jugendbeteiligung ernst nehmen, müssen die Angebote und Formate auch alle ansprechen und verschiedene Bedürfnisse berücksichtigen. Ob Geflüchtete besondere  Rahmenbedingungen benötigen, mehr Unterstützung brauchen oder andere Interessen haben, wollen wir bei diesem Workshop diskutieren.
Am 16. November 2016 in der Ulmer Volkshochschule (Unterer Saal), Einstein Haus, Kornplatz 5, 89073 Ulm
Programm (Download als PDF)

Materialkiste für den 9. Workshop

  • Veranstaltungsdokumentation:
    Klappt ?s?
    Faktencheck und Erfahrungsaustausch zur Beteiligung von MigrantInnen in Baden-Württemberg
    Hrsg.: 2. Juli 2015, eule gmünder wissenswerkstatt, Schwäbisch Gmünd
    Veranstalter: Allianz für Beteiligung, Gisela Erler, Staatsrätin für Zivilgesellschaft und Bürgerbeteiligung des Landes Baden-Württemberg, Stadt Schwäbisch Gmünd und die LpB
    Download als PDF (1,9 MB)

  • Willkommenskultur für Flüchtlinge in Schwäbisch Gmünd
    Vom Flüchtling zum Bürger: „Der Gmünder Weg“
    Download als PDF (941 KB)

  • Der Gmünder Weg und seine Gelingens-Faktoren
    Die erfolgreiche Umsetzung des Gmünder Wegs ist auf sechs Gelingens-Faktoren
    zurückzuführen. Sie stellen gleichzeitig eine Zusammenfassung der vielfältigen Projekte,
    Aktivitäten, Strukturen und Feste zur Integration von Migranten in der Stadt dar.
    Download als PDF (244 KB)

  • Schaubild: "Willkommensbehörde
    Schwäbisch Gmünd
    Dowload als PDF (111 KB)

Impressionen aus dem Workshop:

„Wir sind die Neuen“
Kommunale Beteiligungsmodelle für geflüchtete Jugendliche 


Junge Geflüchtete gehören künftig zu den neuen Bürger/-innen in unseren Kommunen. Damit das Zusammenleben gelingt, sollten Sie von Anfang an die Möglichkeiten und Widersprüche, Herausforderungen und Besonderheiten kennenlernen, die damit verbunden sind, und damit die Chance haben, ihren eigenen Platz zu finden und eigenverantwortlich ihr Leben zu gestalten. Wenn wir das Ziel von Bürger- und Jugendbeteiligung ernst nehmen, müssen die Angebote und Formate auch alle ansprechen und verschiedene Bedürfnisse berücksichtigen. Ob Geflüchtete besondere  Rahmenbedingungen benötigen, mehr Unterstützung brauchen oder andere Interessen haben, dies wurde in den Workshops diskutiert.

Kennenlernrunde

Arbeitsgruppe zum Thema Gelingesbedingungen

Arbeitsgruppe zum Thema Geflüchtete beteiligen

Arbeitsgruppe zum Thema Geflüchtete beteiligen


8. Workshop (Oktober 2016)

Kinder- und Jugendbeteiligung im ländlichen Raum –
Herausforderungen und Vorteile 

Jugendbeteiligung auf dem Land – eine schier unmögliche Aufgabe: dünne Personaldecke, geringe finanzielle Mittel, kaum Unterstützung in der Verwaltung, schlechte Infrastruktur und vor allem – zu wenige Jugendliche. Kann vernünftige Jugendbeteiligung also nur in größeren Städten funktionieren? Dann sähe es für Baden-Württemberg schlecht aus. Die überwiegende Zahl der Kommunen besteht aus kleinen und mittelgroßen Gemeinden. Wir wollen bei diesem Workshop mit Experten zum Thema und Hauptamtlichen aus den Kommunen diskutieren und Erfahrungen austauschen. Und dabei Beispiele zeigen, wie Jugendbeteiligung „auf dem Land“ gelingen kann.
Am 19. Oktober 2016 in der Kreissparkasse Waiblingen Filiale Backnang, Am Obstmarkt 7, 71522 Backnang
Programm (Download als PDF)

Materialkiste für den 8. Workshop

  • Flipchart-Protokoll
    des Workshops „Kinder- und Jugendbeteiligung im ländlichen Raum – Herausforderungen und Vorteile“ vom 19.10.2016 in Backnang
    Download als PDF (0,5 MB)







  • Grundlagen der Jugendbeteiligung
    Kinder- und Jugendbeteiligung im ländlichen Raum –
    Herausforderungen und Vorteile
    Petra Nonnenmacher I Fachstelle SoJA – Sozialraumorientierte Jugendarbeit I Kreisjugendamt
    Download als PDF (71 KB)

  • Selbstorganisation in der Offenen Kinder- und Jugendarbeit der Stadt Weinstadt
    Kurt Meyer und Daniel Menz, Große Kreisstadt Weinstadt, Stadtjugendreferat
    Download als PDF (133 KB)

  • Kindergemeinderat
    Gemeinde Weissach im Tal
    Dowload als PDF (396 KB)

Impressionen aus dem Workshop:

Kinder- und Jugendbeteiligung im ländlichen Raum –
Herausforderungen und Vorteile 

Jugendbeteiligung auf dem Land – eine schier unmögliche Aufgabe: dünne Personaldecke, geringe finanzielle Mittel, kaum Unterstützung in der Verwaltung, schlechte Infrastruktur und vor allem – zu wenige Jugendliche. Kann vernünftige Jugendbeteiligung also nur in größeren Städten funktionieren? Dann sähe es für Baden-Württemberg schlecht aus. Die überwiegende Zahl der Kommunen besteht aus kleinen und mittelgroßen Gemeinden. Bei diesem Workshop ging es um den Austausch und Diskusion mit Experten und Hauptamtlichen aus den Kommunen. Beispiele zeigten, wie Jugendbeteiligung „auf dem Land“ gelingen kann. 

 

Arbeitsgruppen in unterschiedlicher Zusammensetzung zum Thema Akteure in der Kommune

Arbeitsgruppe zum Thema Gelingesbedingungen

Teilnehmende beim Teamspiel


7. Workshop (September 2016)

„Dicke Bretter bohren – Jugendbeteiligung vernetzen“
Zusammenarbeit der Akteurinnen und Akteure in der kommunalen Jugendarbeit verbessern

Für das Gelingen von Jugendbeteiligung müssen alle Akteurinnen und Akteure am Ort an einem Strang ziehen. Egal ob Stadtplanungsamt oder Pressestelle, Schulleitung und Lehrerkräfte, ob Amt für öffentliche Ordnung oder Kämmerei. Sie alle sind wichtige Ansprechpartner/-innen und Scharnierstellen für die Verzahnung von kommunaler Jugendbeteiligung und Schule.
Am 21. September 2016 im Rathaus Emmendingen, Landvogtei 10, 79312 Emmendingen
Programm (Download als PDF)

Materialkiste für den 7. Workshop

  • Flipchart-Protokoll
    des Workshops „Dicke Bretter bohren – Jugendbeteiligung vernetzen“ vom 21.09.2016 in Emmendingen
    Download als PDF (1,9 MB)







  • Leitfaden für den Aufbau einer regionalen Vernetzung
    Aus dem Abschlussbericht Modellprojekt sektorenübergreifende Kooperation und Vernetzung
    Hrsg.: Bayerisches Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen
    Download als PDF (571 KB)

  • Sozialraum und Sozialraumanalyse
    Mit weiterführenden Artikel: Sozialraumanalyse in der Planung, Sozialraumanalyse in der städtischen Jugendarbeit, Sozialräumliche Methoden als partizipative Bedürfniserhebung, Praxisbeispiel: Expedition JugendZone uns Sozialraumanalyse in ländlichen Gemeinden.
    Autor: Karl F. Hofinger, Fachhochschule Linz Gemeinwesenarbeit und Sozialraumorientierung
    Quelle: www.partizipation.at/sozialraum.html
    Download als PDF (942 KB)

  • Vernetzung
    Grundlagen Vernetzung des Projekts. Quelle: Quint-Essenz, Gesundheitsförderung Schweiz
    www.quint-essenz.ch/de/topics/1007
    Letzte Änderung: Mittwoch, 25. August 2010, 11:11 Uhr, © 2000-2016 Gesundheitsförderung Schweiz
    Dowload als PDF (502 KB)

Impressionen aus dem Workshop:

„Dicke Bretter bohren – Jugendbeteiligung vernetzen“
Zusammenarbeit der Akteurinnen und Akteure in der kommunalen Jugendarbeit verbessern

Eine Jugendbeteiligungsform einzuführen, heißt noch lange nicht, dass Jugendbeteiligung gelingt. Damit die Entscheidung für ein bestimmtes Modell auch Konsequenzen hat und zum Erfolg führen kann, reicht es nicht aus, dass die/der Oberbürgermeister/in den politischen Willen zeigt  und der Gemeinderat einen Beschluss fasst. Alle Akteure in der Kommune sind gefragt, alle Bereiche müssen dazu beitragen. Egal ob Stadtplanungsamt oder Pressestelle, SchulleiterInnen und Lehrer/-innen, ob Amt für öffentliche Ordnung oder Kämmerer. Sie alle sind wichtige Ansprechpartner und  Scharnierstellen für die Verzahnung von kommunaler Jugendbeteiligung und Schule. Im Workshop entstanden Anknüpfungspunkte, mit denen die Teilnehmenden zu Hause weiterarbeiten können. Viele Fragen und Anliegen wurden vorab formuliert, neue Ideen entwickelt und es gab viele Inspirationen durch anregende Diskussion mit Kolleginnen und Kollegen.  

 

Gesprächsgruppen in unterschiedlicher Zusammensetzung...


6. Workshop (Juli 2016)

„Es lebe der Unterschied“
„Teambuilding“ und Umgang mit heterogenen Gruppen in Beteiligungsprojekten


Jugendliche an kommunalen Entscheidungen zu beteiligen heißt immer auch, sie zu motivieren, einen Blick für unterschiedliche Bedürfnisse zu haben und auch die mitzunehmen, die sich schwer tun. Daher sind bei den kommunalen Angestellten für Jugendbeteiligung auch Teamführungs-Qualitäten gefragt.
Am 13. Juli 2016 im Rathaus Gerlingen, Rathausplatz 1, 70839 Gerlingen
Programm (Download als PDF)

Materialkiste für den 6. Workshop

  • Flipchart-Dokumentation
    aus dem Workshop „Es lebe der Unterschied“ vom 13.07.2016 in Gerlingen
    Download als PDF (2,6 MB)

  • "Teambuilding“ und Umgang mit heterogenen Gruppen in Beteiligungsprojekten
    Pädagogisch-didaktische Überlegungen zum Umgang mit heterogenen Jugendgruppen
    Download als PDF (300 KB)

  • Methodenhandbuch für die Arbeit mit Gruppen
    Download als PDF (190 KB)

  • Spiele und Methoden
    für Workshops, Seminare, Erstsemestereinführungen oder einfach so zum Spaß
    Zusammenstellung: Oliver Klee, www.spielereader.org, Version vom 02. 10. 2006
    Dowload als PDF (502 KB)

  • Handbuch Jugendarbeit
    Spiel? & Freizeitpädagogik
    Version: 1.03, 20. März 2009
    Autoren/-innen: Corinna Boldt, Ingo Henke, Gertrud Meinzer, Rebecca Lüppen?Schweitzer
    Download als PDF (9,6 MB)

Hinweis zum Thema:

SpieleWiki.org
Hier finden Sie eine offene Plattform von gesammelten Spielen für Gruppen. Diese reichen von Kennenlern-, über Kooperations- und Teambuilding- bis hin zu Kommunikationsspielen.
Das von den Referentinnen empfohlene Kommunikationsspiel finden Sie ebenso auf der Plattform unter der Suchanfrage „Wüstenspiel“.


Impressionen aus dem Workshop:

„Es lebe der Unterschied“
„Teambuilding“ und Umgang mit heterogenen Gruppen in Beteiligungsprojekten

Jugendliche an kommunalen Entscheidungen zu beteiligen heißt immer auch, sie zu motivieren, einen Blick für unterschiedliche Bedürfnisse zu haben und auch die mitzunehmen, die sich schwer tun. Daher sind bei den kommunalen Angestellten für Jugendbeteiligung auch Teamführungs-Qualitäten gefragt.
In diesem Workshop am 13. Juli in Gerlingen ging es darum, durch selbsterfahrende Übungen zu erkennen, wie wichtig jeder und jede einzelne für den Teamerfolg ist und wie sehr es auf den Unterschied ankommt. Durch das Kennenlernen unterschiedlicher Teamrollen wurde vermittelt, wie es ist, die Stärken jedes und jeder einzelnen bewusst einzusetzen, um ein erfolgreiches Team zu formen und zu führen.   

Gesprächsgruppen in unterschiedlicher Zusammensetzung...

Spiele zur Teamfindung:

5. Workshop (Juni 2016)

„Muslimisch, migrantisch –
Jugendbeteiligung ganz anders?“


Konzepte der Jugendarbeit in den muslimischen Verbänden und Verknüpfungen mit den Kommunen.
Jugendliche mit Migrationshintergrund und/oder aus muslimisch geprägten Familien sind nicht selten in ihren Communities aktiv. Die verschiedenen Vereine, Verbände und (Moschee-) Gemeinden haben zum Teil langjährige Erfahrung in der Jugendarbeit, zum Teil stehen sie noch ganz am Anfang.
Sind diese mit den Konzepten der kommunalen Jugendbeteiligung vergleichbar, anschlussfähig und  verknüpfbar? Wo gibt es Kooperationsmöglichkeiten, Hürden, ungenutzte Potentiale?
Am 15. Juni 2016 im Haus der Begegnung, am Klosterhof 13, 72555 Metzingen
Programm (Download als PDF)

Materialkiste für den 5. Workshop

  • Gesellschaft gemeinsam gestalten - Junge Muslime als Partner
    Eine Präsentation von Dr. Hussein Hamdan im Rahmen der Workshopreihe "Beteiligungs-Dings" am 15. Juni 2016 in Metzingen
    Download als PDF (1,3 MB)

  • Stuttgarter Flüchtlingsdialoge
    Bericht über die Aktivitäten der Stadt Stuttgart zur Integration der Asylsuchenden und der Asylberechtigten. Mergime Mahmutaj arbeitet bei der Stadt Stuttgart, Abteilung Integration und hat über die Aktivitäten der Stadt bei dem Workshop in Metzingen berichtet.
    Download als PDF (160 KB)

  • Muslime und islamische Organisationsstrukturen in Baden-Württemberg
    Download als PDF (375 KB)

  • Große Vielfalt, weniger Chancen
    Eine Studie über die Bildungserfahrungen und Bildungsziele von Menschen mit Migrationshintergrund in Deutschland
    Ergebnisse des Forschungsprojekts „Bildung, Milieu & Migration“ der Abteilung für Bildungsforschung und Bildungsmanagement
    an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Gefördert von der Stiftung Mercator und der Vodafone Stiftung Deutschland.
    Autorinnen und Autoren: Prof. Dr. Heiner Barz, Katrin Barth, Meral Cerci-Thoms,Zeynep Dereköy, Mareike Först, Thi Thao Le, Igor Mitchnik.
    Essen, Düsseldorf, März 2015
    Dowload als PDF (5,1 MB)

  • Muslime in Deutschland. Lebenswelten und Jugendkulturen
    Politik & Unterricht, Heft 3/4-2012, Nachdruck Mai 2013, mit Online-Zusatzmaterialien
    Download als PDF (3,8 MB)

Weitere Links und Downloads zum Thema:

  • Das Filmpaket „Wie wollen wir leben?“
    bietet Materialien, Methoden und Anregungen zu Themen, an die sich Pädagog_innen in Schule und Jugendarbeit oft nicht heranwagen: Religion und Alltag, Scharia und Geschlechterrollen, Islamfeindlichkeit und Rassismus, Propaganda im Internet, Empowerment, Demokratie und Salafismus sowie Dschihadismus.“
    www.ufuq.de/ufuq-filmpaket-wie-wollen-wir-leben

  • Vielfalt in Schulen
    Impulse zur interkulturellen Öffnung von Schulen
    Vielfalt in Schulen ist ein Projekt des Jüdischen Museums Berlin in Zusammenarbeit mit der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung, gefördert durch die Stiftung Mercator. 2015
    „Die Anpassung von Bildungseinrichtungen an die – auch – migrationsbedingte Heterogenität der Bevölkerung ist ein langwieriger und herausfordernder Prozess, den es seitens zivilgesellschaftlicher Einrichtungen gezielt mitzugestalten gilt.“ ‚Vielfalt in Schulen‘ will strukturelle Hürden im Bildungssystem und Diskriminierung überwinden, damit alle Jugendliche bestmöglich nach ihren individuellen Bedürfnissen und Potentialen gefördert werden. Hier finden Sie anregende Projektideen und Konzepte für das Erreichen dieser Ziele.
    Download als PDF (6,8 MB)

  • „Deutschland postmigrantisch II“
    Das Berliner Institut für Integrations- und Migrationsforschung beschreibt in der Studie die Einstellungen von Jugendlichen und jungen Erwachsenen zu Gesellschaft, Religion und Identität. Besonders lesenswert ist darunter das Kapitel "Stereotype Vorstellungen gegenüber Muslimen".
    Download als PDF (1,2 MB)

  • „Handlungsempfehlungen zur Auseinandersetzung mit islamistischem Extremismus und Islamfeindlichkeit“
    ist ein von der Friedrich-Ebert-Stiftung erschienenes Dokument, welches sowohl aus wissenschaftlicher, aber auch aus praxisnaher Perspektive zusammenträgt, wie mit unterschiedlichen Fragen und potentiellen Problematiken rund um den Islam zu begegnen ist.
    Download als PDF (5 MB)

  • Das Deutsche Kinderhilfswerk bezieht mit Positionspapieren auch zu Thematiken wie Migration und Muslimen Stellung. Darunter finden sich interessante Daten und ergänzende Fakten, die Sie hier aufrufen können:

  • Der Landesverband der kommunalen Migrantenvertretung Baden-Württemberg ist ein Netzwerk, worüber sich bezüglich Methoden und Erfahrungen zum Thema Migration ausgetauscht werden kann, wie auch eine Plattform, über die Informationen und Unterstützung eingeholt werden können.
    www.laka-bw.de

  • „Das Netzwerk rassismuskritische Migrationspädagogik versteht sich als Forum von Menschen aus den Feldern Soziale Arbeit, Schule, Bildung/Weiterbildung, Hochschule sowie angrenzenden Professionen, die sich einer rassismuskritischen Migrationspädagogik verpflichtet fühlen.
    Gemeinsame Basis ist eine machtkritische Perspektive auf Phänomene der Migrationsgesellschaft, die im erziehungswissenschaftliche Fachdiskurs, in der pädagogischen Praxis und in den politischen und Alltagsdiskursen mit dem Label „interkultur“ versehen werden.“ Eine Plattform zum Austausch mit vielen weiteren nützlichen Downloads und Literaturempfehlungen.
    www.rassismuskritik-bw.de

Impressionen aus dem Workshop:

„Muslimisch, migrantisch – Jugendbeteiligung ganz anders?"

Jugendliche mit Migrationshintergrund und/oder aus muslimisch geprägten Familien sind nicht selten in ihren Communities aktiv. Die verschiedenen Vereine, Verbände und (Moschee-) Gemeinden haben zum Teil langjährige Erfahrung in der Jugendarbeit, zum Teil stehen sie noch ganz am Anfang.
Sind diese mit den Konzepten der kommunalen Jugendbeteiligung vergleichbar, anschlussfähig und verknüpfbar? Wo gibt es Kooperationsmöglichkeiten, Hürden, ungenutzte Potentiale? Um alle Kinder und Jugendlichen einer Kommune angemessen zu beteiligen, müssen die Angebote und Formate auch alle ansprechen und verschiedene Bedürfnisse berücksichtigen. Ob migrantisch-muslimische Jugendliche besondere Rahmenbedingungen brauchen oder andere Interessen haben, wurde bei diesem Workshop am 15. Juni 2015 in Metzingen diskutiert.


Teilnehmende des 5. Workshops im Gespräch


Einige stichwortartige Notizen aus dem Workshop


Was erwarten Sie sich von diesem Tag?


Brainstorming: Vereine und  Verbände

4. Workshop (Mai 2016)

„Bildungsbenachteiligte, Unterrepräsentierte… ?
Kommunalpolitik für alle?“


Gerade sozial und bildungsbenachteiligte Jugendliche sind mit konventionellen Beteiligungsangeboten kaum zu erreichen. Sie sind in kommunalen Entscheidungsprozessen in der Regel unterrepräsentiert und geraten schnell aus dem Blick. Eine gute Vernetzung aller Akteure am Ort ist unerlässlich, um passende Angebote zu entwickeln und alle Jugendlichen mitzunehmen. Wir wollen mit der Workshopreihe eine Plattform schaffen, die den Hauptamtlichen in den Kommunen die Möglichkeit bietet, sich zu vernetzen, sich bei anderen Kolleginnen und Kollegen Ideen und Anregungen zu holen, Kinder -und Jugendbeteiligung auf den Weg zu bringen und weiter zu entwickeln.
Am 11. Mai 2016 im Klosterhof, Bronngasse 13 in Herrenberg
Programm (Download als PDF)

Materialkiste für den 4. Workshop

  • Präsentation Stadtjugendring Herrenberg:
    Herrenberg: die Mitmachstadt - Grundlage: Jugendbeteiligung Modell Herrenberg
    Download als PDF (3,4 MB)

  • Konzeption „Jugendbeteiligung Modell Herrenberg“
    Das Konzept „Jugendbeteiligung – Modell Herrenberg“ wurde in Kooperation von Stadt Herrenberg und Stadtjugendring in einem gemeinsamen Prozess mit vielen beteiligten Personen und Kooperationspartnern entwickelt.
    Download als PDF (1,8 MB)

  • Handlungsempfehlung: Wie politische Bildungsarbeit mit bildungsbenachteiligten Jugendlichen gelingen kann. Eine Zwischenbilanz
    Herausgeberin: Verstärker - Netzwerk aktivierende Bildungsarbeit, Gefördert von der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb
    Download als PDF (1,7 MB)

  • Jugendbeteiligung „Modell Herrenberg“ – Organigramm
    Download als PDF (327 KB)

  • Gäubote 13.05.2016: "Hiesige Jugendarbeit gibt ein Beispiel ab"
    Download als PDF (1 MB)


Impressionen aus dem Workshop:

„Bildungsbenachteiligte, Unterrepräsentierte… ? Kommunalpolitik für alle?“

Beim Workshop am 11. Mai 2016 im Klosterhof in Herrenberg ging es um eine gute Vernetzung aller Akteure am Ort, um passende Angebote zu entwickeln und alle Jugendlichen mitzunehmen. Denn gerade sozial und bildungsbenachteiligte Jugendliche sind mit konventionellen Beteiligungsangeboten kaum zu erreichen. Sie sind in kommunalen Entscheidungsprozessen in der Regel unterrepräsentiert und geraten daher schnell aus dem Blick.


Dieses Plakat wurde auch für die Facebook-Seite "Jugendträume Herrenberg" gebraut.



Teilnehmende des 4. Workshops im Gespräch


Arbeitsgruppen in unterschiedlichen Zusammensetzungen arbeiteten an verschiedenen Themenfeldern

Einige stichwortartige Notizen aus dem Workshop

3. Workshop (April 2016)

„ Fließende Übergänge“ –
vom Jugendhearing zum Jugendgemeinderat und zurück.


Wir wollen bei diesem Workshop mit VertreterInnen des Kinder- und Jugendbüros der Städte Baden-Baden und Süßen diskutieren, welche Wege möglich sind, um Übergänge von einer Beteiligungsform in eine andere fließend zu gestalten.
Am 13. April 2016 im Kinder- und Jugendbüro in Baden-Baden
Programm (Download als PDF)

Materialkiste für den 3. Workshop

  • Präsentation Jugendbeirat Süßen:
    Fließende Übergänge in Süßen - Vom Jugendgemeinderat zum Jugendbeirat
    Download als PDF (5,5 MB)

  • Präsentation Jugendforum Baden-Baden
    „Fließende Übergänge“ – vom Jugendhearing zum Jugendgemeinderat und zurück
    Fachbereich Bildung und Sozialen / Kinder- und Jugendbüro
    Download als PDF (0,5 MB)

  • Informationen über den Süßener Jugendbeirat
    beim Workshop "Fließende Übergänge" am 13.04.16 in Baden-Baden
    Download als PDF (34 KB)

SCHULPAKET WERBUNG für kommunale Jugendbeteiligung:

 Impressionen aus dem Workshop:

„ Fließende Übergänge“ – vom Jugendhearing zum Jugendgemeinderat und zurück.

Beim Workshop am 13. April 2016 im Kinder- und Jugendbüro in Baden-Baden war auch die Vernetzung mit Schulen ein wichtiges Thema. Reutlingen und Süßen haben hierfür ein „Schulpaket“ geschnürt, um es den LehrerInnen leichter zu machen, das Thema kommunale Jugendbeteiligung in den Unterricht zu integrieren und die Jugendlichen über ihre Beteiligungsmöglichkeiten zu informieren. 



Teilnehmende des 3. Workshops im Gespräch und bei der Erstellung eines Plakates



Einige stichwortartige Notizen aus dem Workshop

2. Workshop (März 2016)

„Alternativ, Kreativ, Provokativ!? – Jugendbeteiligung im öffentlichen Raum“

Diesmal beschäftigen wir uns mit den Zugängen, Modellen und Erfahrungen aus der mobilen Jugendarbeit und ihren Möglichkeiten, Jugendliche mit unterschiedlichem Bildungshintergrund und aus mitunter schwierigen sozialen Verhältnissen im öffentlichen Raum zu erreichen.
16. März 2016, Rathaussaal in Allensbach
Programm (Download als PDF)

Materialkiste für den 2. Workshop

  • Betreten verboten?!
    JUGENDBETEILIGUNG IM ÖFFENTLICHEN RAUM
    Mitja Frank, Mobile Jugendarbeit Stadt Konstanz und LAG Mobile Jugendarbeit Baden-Württemberg E.V.
    Download als PDF (1,2 MB)

  • Jugendbeteiligung in der Praxis ?
    Vorstellung(en) der Fachstelle Kijub, Referent: Stefan Kitzmann
    Fachstelle Kinder- und Jugendbeteiligung, Stadt Konstanz
    Download als PDF (338 KB)

  • mobile jugendarbeit | streetwork in baden-württemberg
    Mit Jugendlichen unterwegs
    Hrsg.: Landesarbeitsgemeinschaft Mobile Jugendarbeit/Streetwork Baden-Württemberg e.V. und
    Landesarbeitskreis Mobile Jugendarbeit in der Landesarbeitsgemeinschaft Jugendsozialarbeit Baden-Württemberg
    Download als PDF (1,4 MB)

  • Was leistet Mobile Jugendarbeit?
    Ein Portrait Mobiler Jugendarbeit in Baden-Württemberg
    Hrsg.: Landesarbeitsgemeinschaft Mobile Jugendarbeit/Streetwork Baden-Württemberg e.V.
    Landesarbeitsgemeinschaft Jugendsozialarbeit Baden-Württemberg
    Kommunalverband für Jugend und Soziales Baden-Württemberg, Landesjugendamt
    Download als PDF (2,6 MB)

 Impressionen aus dem Workshop:

„Alternativ, Kreativ, Provokativ!? – Jugendbeteiligung im öffentlichen Raum“

In diesem Workshop beschäftigten wir uns mit den Zugängen, Modellen und Erfahrungen aus der mobilen Jugendarbeit und ihren Möglichkeiten, Jugendliche mit unterschiedlichem Bildungshintergrund und aus mitunter schwierigen sozialen Verhältnissen im öffentlichen Raum zu erreichen. Der Workshop fand am 16. März 2016 im Rathaussaal in Allensbach statt.


Der Rathaussaal in Allensbach und Teilnehmende des 2. Workshops


Einige stichwortartige Notizen aus dem Workshop

1. Workshop (Februar 2016)

NEUSTARTERPAKET - KOMMUNALE JUGENDBETEILIGUNG

Praxisworkshop für Hauptamtliche in der kommunalen Jugendarbeit und alle, die Jugendbeteiligung auf den Weg bringen
17. Februar 2016, Jugendherberge Heidelberg
Programm (Download als PDF)

Die sieben Todsünden der Jugendbeteiligung (Download als PDF)

Materialkiste für den 1. Workshop

  • Barcamp: Wikipedia
    Download als PDF (135 KB)

  • In Zukunft mit UNS! – Jugendbeteiligung in der Kommune.
    Handreichung Nr. 2 aus dem Projekt: In Zukunft mit UNS! – Qualifizierung Jugendlicher in Beteiligungsprozessen.
    Download als PDF (0,8 MB)

  • 17. Shell Jugendstudie: Jugend 2015
    Download als PDF (3 MB)

  • Leitfaden für die Beteiligung Jugendlicher in der Planung
    (Hrsg: IRAP Institut für Raumentwicklung Hochschule für Technik Rapperswil, Schweiz, 2012)
    Download als PDF (5,5 MB)

  • Allgemeine Qualitätsstandards für die Beteiligung von Kinder und Jugendlichen
    (Hrsg.: Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen u. Jugend, 2010)
    Download als PDF (1,7 MB)

  • Wie gelingt Beteiligung? Qualitätskriterien für gelingende Beteiligung
    Download als PDF (265 KB)

  • Shell Jugendstudie: Grafiken zu Jugend und Politik, 2015
    Download als PDF (1,7 MB)

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Studien zur kommunalen Jugendbeteiligung in BW

Studie zur kommunalen Jugendbeteiligung in Baden-Württemberg 2015

Studie zur kommunalen Jugendbeteiligung in BW 2015, 2. Auflage Die Umfrage lief vom 27. April bis 30. Juni 2015.

Kommunale Jugendbeteiligung hat viele Formen und Gesichter. Es gibt zahlreiche Initiativen, beeindruckendes Einzelengagement und kreative Ideen. Viele beispielhafte Projekte bleiben unbekannt und ihr Wirkungsgrad auf das nähere Umfeld beschränkt. Wir möchten das Engagement in seiner ganzen breite sichtbar machen, zur Vernetzung beitragen und zum Nachahmen anregen.

Dazu hat die Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (Fachbereich Jugend und Politik) in Abstimmung mit dem Städtetag und Gemeindetag 2012 eine erste Erhebung durchgeführt. Ziel war es, einen Überblick über die verschiedenen Beteiligungsformen für Jugendliche auf kommunaler Ebene zu erhalten. Die Rückmeldungen der ersten Umfrage ließen auf eine große Vielfalt und situationsgerechte Strukturen kommunaler Jugendbeteiligung schließen.

Mit der Aktualisierung der Umfrage 2015 wollen wir noch mehr Kommunen erfassen und noch aussagekräftigere Informationen zusammentragen.

Den Onlinefragebogen finden Sie unter diesem Link:
http://jugendbeteiligung.limequery.com/index.php/695434/lang?de

Die Umfrage können Sie hier als PDF downloaden:

Studie zur kommunalen Jugendbeteiligung in BW 2015, 2. Auflage (PDF, 4,8 MB)



Studie zur kommunalen Jugendbeteiligung in Baden-Württemberg 2012

Bürgerbeteiligung ist ein erklärtes Ziel der Landesregierung in Baden-Württemberg. Bereits heute ist die Beteiligungslandschaft vielfältig und dynamisch, auch im Jugendbereich. Allerdings ist sie bislang nur wenig erfasst. Im „Zukunftsplan Jugend“, den ein Arbeitskreis aus verschiedenen Akteuren der Jugendarbeit im weiteren Sinne unter Federführung des Sozialministeriums BW im März 2013 vorgelegt hat, liegt ein Schwerpunkt auf „Partizipation und Verantwortungsübernahme“ (AG3). Die „Sichtung und Bestandsaufnahme…zur Beteiligung“ wird hier als Voraussetzung für die Förderung von Jugendpartizipation genannt. Die vorliegende Studie soll dazu einen Beitrag leisten und eine erste Datenbasis liefern.

weitere Informationen
Download der Studie als PDF ( 2,5 MB)


Jugendgemeinderäte in BW

Jugendgemeinderäte in Baden-Württemberg

Was ist ein Jugendgemeinderat?

Die Gemeinde ist nicht nur der Lebensort von Jugendlichen, sondern auch die unterste Organisationsebene des Staates. Hier können Jugendliche Politik unmittelbar erfahren und sich politisch erproben. Jugendthemen sollten von Jugendlichen mitbestimmt werden, da diese ihre eigenen Bedürfnisse am besten kennen. So ermöglicht kommunalpolitische Beteiligung Minderjährigen, ihre Selbstwirksamkeit zu erleben, ihr Verantwortungsbewusstsein weiterzuentwickeln und sich mit ihrem Lebensumfeld zu identifizieren. Demokratie wird erfahrbar. Junge Menschen erleben dadurch einen praktischen Einstieg in die Politik – ohne Parteibindung.

Der Jugendgemeinderat (oft auch Jugendrat, Jugendbeirat oder Jugendparlament genannt) ist eine demokratisch gewählte, politische Vertretung der Jugendlichen auf kommunaler Ebene. Das überparteiliche Gremium vertritt die Interessen der Jugendlichen gegenüber den kommunalpolitisch Verantwortlichen. Die Gemeindeordnung für Baden-Württemberg §41a sieht vor, dass eine Gemeinde „einen Jugendgemeinderat oder eine andere Jugendvertretung einrichten“ kann.

Jugendgemeinderatsmitglieder sind ehrenamtlich tätig und in der Regel nicht parteigebunden. Die Anzahl der Mitglieder richtet sich mehr oder weniger nach der Einwohnerzahl der Kommune und wird in der Satzung festgelegt. In welchem Alter die Jugendlichen in den Jugendgemeinderat gewählt werden können, legt ebenfalls die Satzung fest; die Spanne reicht von zwölf bis 21 Jahren.

Das aktive und passive Wahlrecht haben Jugendliche unabhängig davon, welcher Nationalität sie angehören (anders als sonst bei Kommunalwahlen). In manchen Gemeinden entscheidet der Wohnort über die Wahlberechtigung, in anderen dürfen alle Jugendlichen wählen, die Schulen im Ort besuchen, unabhängig davon, wo sie wohnen.

Abgrenzung zu anderen Beteiligungsformen

Eine kommunalpolitische Beteiligungsform für Jugendliche ist nicht immer ein Jugendgemeinderat. Bestimmte Kriterien müssen erfüllt sein, um von einem JGR sprechen zu können. Dazu gehört z.B. die Durchführung von Wahlen. In anderen Punkten unterscheidet sich der eine Jugendgemeinderat vom anderen durchaus erheblich, z.B. variieren die Altersspanne der Mitglieder, die Höhe des Etats oder die satzungsmäßigen Rechte.

Landeszentrale unterstützt die Jugendgemeinderäte

Die Unterstützung der Jugendgemeinderäte in Baden-Württemberg ist ein Schwerpunkt des Fachbereiches Jugend und Politik. Dafür bietet die LpB Seminare für Jugendgemeinderäte an – von der Einführung in die Kommunalpolitik bis zum Projektmanagement.


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Jugendgemeinderäte-WAS?
Leitfaden für Jugendgemeinderäte in Baden-Württemberg

An kommunaler Jugendbeteiligung sind nicht nur Jugendliche beteiligt. Um Ideen, Projekte und Strukturen mit Leben zu füllen, ist haupt- und ehrenamtliches Engagement nötig: Engagement aus dem Gemeinderat, aus politischen Parteien und der Jugendarbeit, aus Schülervereinigungen und Sportvereinen und aus privaten Unternehmen.

Der Leitfaden der Landeszentrale für politische Bildung unterstützt Kommunen dabei, einen Jugendgemeinderat zu gründen. Bestehenden Jugendgemeinderäten möchte er mit Anregungen, nützlichen Tipps und Erfahrungsberichten die Arbeit erleichtern.

Der Leitfaden versteht sich als Sammlung, Möglichkeit der Vernetzung und der Wertschätzung der vielen großen und kleinen Beiträge zur kommunalen Jugendbeteiligung.

Weitere Informationen und zu den einzelnen Kapiteln
Download des Leitfadens (7,5 MB)


Jugendgemeinderäte in Baden-Württemberg

Der erste, bis heute bestehende Jugendgemeinderat wurde 1985 im oberschwäbischen Weingarten in Baden-Württemberg gegründet. Zwei Jahre später folgten Filderstadt und Tuttlingen, ein weiteres Jahr später Bisingen. Inzwischen ist die Anzahl der Jugendgemeinderäte in Baden-Württemberg auf über 70 gestiegen.

Baden-Württemberg-Karte mit den eingezeichneten Jugendgemeinderäten (Statistische Erhebung der Landeszentrale für politische Bildung, Fachbereich Jugend und Politik. Stand: Oktober 2016)
Download der Karte als PDF (16 MB)

JGR-Statistik
Eine ausführliche Statistik über alle Kommunen mit Jugendgemeinderat
(Stand: Oktober 2016)
Download als PDF


Dachverband der Jugendgemeinderäte

Dachverband der Jugendgemeinderäte Baden-Württemberg e.V.

1991 wurde der Dachverband ins Leben gerufen und gab sich zwei Jahre später eine eigene Satzung. Es gibt vier Dachverbandssprecher – Jugendliche, die in der Regel selbst Jugendgemeinderäte sind – die für ein Jahr in dieses Ehrenamt gewählt werden. Sie vertreten die Interessen der Jugendlichen im Ländle und stoßen verschiedene Projekte an wie z.B. Änderungen der Gemeindeordnung zur Stärkung der JGRs oder landesweite Aktionen.
www.jugendgemeinderat.de

Dachverbandstreffen der Jugendgemeinderäte

Zwei Mal im Jahr finden Dachverbandstreffen statt, zu denen je drei Delegierte aus jedem JGR eingeladen werden. Hier können sich die Jugendgemeinderäte austauschen. Informationen und Anmeldung zum nächsten Dachverbandstreffen unter der Seite des Dachverbands: www.jugendgemeinderat.de

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Aktuelles

 

Studie zur kommunalen Jugendbeteiligung in Baden-Württemberg 2015

Download der Studie als PDF (4,8 MB)

 
 
 
 
 

SINUS-Jugendstudie 2016

 

Die neue SINUS-Jugendstudie "Wie ticken Jugendliche 2016?" ist veröffentlicht und in digitaler Form erstmals als  Open Access verfügbar. Einzelne Kapitel können Sie bei  Springer Link downloaden.
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