Einführung zu "Learning Apps"

Dieser Text soll Ihnen Basisinformationen zum didaktischen Konzept sowie zur konkreten Anwendung der Learningapps geben.

Learning-Apps für aktuelle Hefte

Dein Referat – einfach copy & paste?

Matrix - enthält mehrere Apps zum Thema Dein Referat – einfach copy & paste?:

Matrix "Dein Referat – einfach copy & paste?" - die Apps zum aktuellen Heft kannst du hier direkt ausprobieren.

Werbung 2.0 – Information oder Abzocke?

Matrix - enthält mehrere Apps zum Thema Werbung 2.0 – Information oder Abzocke?:

Matrix "Werbung 2.0 – Information oder Abzocke?" - die Apps zum aktuellen Heft kannst du hier direkt ausprobieren.

Akkordeon Learning Apps

Matrix - enthält mehrere Apps zum Thema Bundestagswahl 2017:

Einzelne Apps:

  • Learning App: Die Wahlgrundsätze
  • Learning App: Gründe wählen zu gehen
  • Learning App: Vorbereitung der Wahl
  • Learning App: Geschichte des Wahlrechts
  • Learning App: Geschichte des Wahlrechts

Matrix - enthält mehrere Apps zum Thema Rentenreform:

Einzelne Apps:

Matrix - enthält mehrere Apps zum Thema:

Einzelne Apps:

Matrix - enthält mehrere Apps zum Thema:

Einzelne Apps:

Matrix - enthält mehrere Apps zum Thema:

Einzelne Apps:

Matrix - enthält mehrere Apps zum Thema:

Einzelne Apps:

Matrix - enthält mehrere Apps zum Thema:

Was sind "Learning Apps" überhaupt?

Die Seite Learningapps.org wurde von der Universität Mainz entwickelt und gibt Lehrern und anderen im Bildungssektor arbeitenden die Möglichkeit, ihre Lerninhalte in vorgefertigte Musterapps einzutragen. Diese Apps sind sehr vielfältig nutzbar und ermöglichen interaktives Lernen und verinnerlichen des im Unterricht Erlernten.
Interaktives Lernen mit den Medien Computer/ Smartphone ist vor allem deshalb wünschenswert, weil die heutigen Schüler sehr technikorientiert sind und sich möglicherweise von den klassischen Unterrichtsmethoden gelangweilt fühlen.

Denn was die interaktiven Apps vor allem bringen sollen, ist Spaß am Lernen sowie die Auseinandersetzung mit Technik, bei der es nicht um Unterhaltung geht. Es geht also darum, Lernen attraktiver zu machen.

Es ergeben sich hier aber auch Lerneffekte für weniger technikaffine Lehrkräfte. Durch die Auseinandersetzung mit diesen sogenannten Neuen Medien werden Sie mehr Möglichkeiten zur Unterrichtsgestaltung bekommen und sich durch Ihre medialen Kenntnisse auch den Respekt der Schüler erwerben.

Wie nutzt man Learning Apps?

Die Apps werden per QR-Code in die Print-Version der „mach’s klar“ Hefte eingebettet. Mit der entsprechenden Smartphone-App (diese kann in jedem gängigen Smartphone App-Store kostenlos heruntergeladen werden)  kann dieser dann gescannt werden und führt direkt zur entsprechenden Learningapp. Um den QR-Code erfolgreich scannen zu können ist eine Internetverbindung nötig.
Die Learning Apps werden außerdem auf der Homepage von „mach’s klar“ verlinkt, sodass Sie diese auch über den Computer aufrufen können. Die Apps fungieren dabei teilweise als Ersatz für die in den Heften gestellten Aufgaben. Teilweise sind sie jedoch auch losgelöst von den Aufgaben oder dienen als Ergänzung. Es ist in jedem Fall sinnvoll, bei der Planung des Unterrichts alle Apps einmal selbst auszuprobieren.

Auf der Seite Learningapps.org gib es auch ein sehr zu empfehlendes Tutorial!

Um die Seite effektiv nutzen zu können, richten Sie ein Konto ein. Dieses ist kostenlos und benötigt lediglich eine E-Mail Adresse.

Welche Arten von Learning Apps gibt es?

Zuordnung von Paaren

LearningApps: Zuordnung von Paaren

Hier werden meist Bilder und Aussagen o.Ä. durch drag&drop zueinander geordnet. Dieses Spiel schafft vor allem durch das Bildmaterial und die intuitive Steuerung einen einfachen Einstieg in das Thema und kann sowohl in Einzel, – als auch in Gruppenarbeit gelöst werden.

Zuordnung auf der Landkarte

LearningApps: Zuordnung auf Landkarte

In diesen Apps sollen meist Attribute oder Ähnliches auf einer physischen Weltkarte zu Ländern zugeordnet werden. Die Ländernamen sind hierbei angegeben. Diese Aufgabe schafft geographische Kenntnisse sowie Wissen über bestimmte Länder, die eher außerhalb des Schülerfokus liegen, aber dennoch sehr wichtig sind (Arabien, Asien, Afrika..)

Gruppenzuordnung

LearningApps: Zuordnung von Gruppen

Die Gruppenzuordnung funktioniert genauso wie die Paarzuordnung. Einziger Unterschied ist die Möglichkeit, mehrere Attribute zu einem Träger zuzuordnen. Stellen Sie jedoch klar, dass die Abgrenzungen zwischen den Gruppen nicht immer so eindeutig sind, wie es die App vorgibt.

Lückentext

LearningApps: Lückentext

Die App funktioniert genauso wie ihr Print-Zwilling: Die Schüler müssen die Lücken mit einem der passenden Wörtern füllen, die unter der Lücke angegeben werden.

"Wer wird Millionär?"

LearningApps: Wer wird Millionär?

Die virtuelle Darstellung eines Fragenkatalogs im Stile von Günther Jauchs erfolgreicher Fernsehshow. Kann sehr gut mit der gesamten Klasse gespielt werden. Je nach Thema auch als Einstieg geeignet.

Video-Einblendung

LearningApps: Videoeinblendung

Bei dieser App läuft eine Videodatei im Hintergrund ab. An bestimmten Stellen wird das Video unterbrochen und die Schüler beantworten Fragen oder bearbeiten Aufgaben zum bis dahin Gesehenen.
Der Vorteil hier ist die Verknüpfung von Unterhaltung mit Schulaufgaben ohne dass es dabei langweilig wird. Außerdem verhindert die App, dass die Schüler auf Videoplattformen  wie Youtube herumstöbern, anstatt ihrer Aufgaben.

Nutzung von Learning Apps im Unterricht

1.) Im Frontalunterricht: Auflockerung eines kurzen Vortrags etc. durch das gemeinsame Lösen des Millionenspiels oder eine Gruppenzuordnung mit anschließender Diskussion.
Benötigt werden ein Beamer und ein Computer.

2.) Als Hausaufgabe: Hierbei muss erst eine „Klasse“(Anleitung dazu) gebildet werden. Die Klasse schreibt vor, welche Apps bearbeitet werden müssen und stellt außerdem eine Statistik zur Verfügung, die es Ihnen ermöglicht, die Erledigung zu kontrollieren.

3.) Bearbeitung der Apps im Computerraum: Die Schüler können je nach Rechneranzahl allein oder in Gruppen die Apps bearbeiten. Nutzen Sie herfür die Linkliste auf der „mach’s klar“ Homepage oder die Methode der „Klasse“.

4.) Nutzung im Unterricht: Die Schüler nutzen die Printversion und scannen selbstständig die QR-Codes. Grundlage hierfür ist natürlich die Smartphone-App zum Scan. Die könnte die Schüler einfach bei sich daheim herunterladen. Aber Achtung: Diese Art der Nutzung ist nicht zu empfehlen, wenn im  Schulgebäude kein WLAN für die Schüler freigeschalten werden kann!