Der LpB-Film Teil 1 - 5
1. Demokratie leben
(Basismodul, 1:16 min)
Dass wir in einer Demokratie leben, ist nicht selbstverständlich. Vor nicht allzu langer Zeit gab es in Deutschland nacheinander zwei Menschen verachtende Diktaturen: die der Nationalsozialisten von 1933 bis 1945 und anschließend bis 1989 die der Kommunisten in der Deutschen Demokratischen Republik. Wer wie wir schon lang in einem freiheitlichen und demokratischen Land lebt, für den sind bürgerliche Freiheiten und Menschenrechte selbstverständlich und ihr Wert und ihre Zerbrechlichkeit werden leicht unterschätzt. Da heißt es aufpassen, denn Demokratie ist nichts, was für alle Zeiten garantiert ist. Sie kann auch schnell verspielt werden. Es gilt, die Menschen für Demokratie zu begeistern und sie zum Engagement zu ermuntern. Das ist die Aufgabe der Landeszentrale für politische Bildung. Demokratie braucht politische Bildung, dann kann sie leben.
2. Politische Tage
(1:16 min)
Für Schulklassen hat die Landeszentrale für politische Bildung die Politischen Tage entwickelt. Fern vom Schulalltag und dem gewohnten Klassenzimmer wird mit Referenten der Landeszentrale ein gemeinsam vereinbartes Thema bearbeitet. Zwei Tage lang können die Schüler den gewohnten 45-Minuten-Unterrichtstakt vergessen. Hier widmen sich Gymnasiasten dem Thema „Weltinnenpolitik“. Nach einer Einführung wird das Gelernte mit einem Planspiel vertieft. Dabei übernehmen die Beteiligten unterschiedliche Rollen, zum Beispiel die einer Ministerin, die wirtschaftlichen Wohlstand schaffen und soziale Gerechtigkeit herstellen soll. So wird aus Theorie Praxis und aus passivem Zuhören aktives Handeln. Am Ende sind alle spielend etwas klüger geworden.
3. Publikationen
(1:47 min)
Druckerzeugnisse sind neben Veranstaltungen und dem Internet zentrale Angebote der Landeszentrale für politische Bildung. Die Zeitschriften „Politik & Unterricht“, „Deutschland & Europa“ und „Der Bürger im Staat“ sind Formate für spezielle Zielgruppen. Sie decken die Bereiche des schulischen, außerschulischen und universitären Lernens ab. Die Redaktion von „Politik & Unterricht“ plant ihre Hefte ein bis zwei Jahre im Voraus und unterzieht jeden Entwurf einer kritischen Prüfung. Über Druck und Onlinefassungen werden zehntausende Leserinnen und Leser erreicht. Neben den Zeitschriften gibt es auch zwei Buchreihen: eine „Schriftenreihe zur politischen Landeskunde" und eine „Didaktische Reihe“. Beide sind in Fachkreisen bekannt und prägen das Profil der LpB. Ihre meist gelesene Veröffentlichung ist die reich illustrierte „Kleine politische Landeskunde“. Sie gibt es auch in englischer Sprache. Die höchsten Auflagen haben das „Grundgesetz mit Landesverfassung“ und die „Baden-Württemberg Karte“. Weitere Spezialitäten der LpB sind Lernmedien, Spiele und Puzzles. Alle Publikationen gibt es per Bestellung und Zusendung oder in den Shops in Freiburg, Heidelberg Bad Urach und Stuttgart.
4. Offene Seminare
(1:05 min)
Die Palette der jährlich etwa 800 Veranstaltungen der Landeszentrale für politische Bildung ist breit. Das gilt für die Themen wie für die Teilnehmenden. Mal bilden sich Lehrerinnen und Lehrer auf einer Tagung zum Thema „Islamismus“ fort, ein anderes Mal treffen sich wie hier Familien bei einem offenen Seminar und erkunden das Phänomen des Klimawandels. Sie beobachten Auswirkungen, fragen nach den Ursachen und machen sich Gedanken darüber, was sie und andere dagegen tun können. Die Seminarmethoden sind vielfältig und abwechslungsreich. Sie reichen vom Vortrag bis zur Erkundung per Fahrrad oder Solarboot.
5. Haus auf der Alb
(1:11 min)
Das Haus auf der Alb in Bad Urach ist das Tagungszentrum der Landeszentrale für politische Bildung. Es wurde 1930 als Kaufmannserholungsheim im Bauhausstil errichtet und steht auf einem festen Fundament demokratischer Werte. Denkmalschützer verhinderten 1983 den Abriss des Hauses. Nach einer umfangreichen Renovierung hat hier 1992 die politische Bildung ein neues Zuhause gefunden. Jährlich finden rund 200 Veranstaltungen statt, zu denen meistens die Landeszentrale einlädt. Aber auch andere Einrichtungen können das modern ausgestattete Tagungshaus nutzen. Die Mehrzahl der Gäste kommt aus Baden-Württemberg, viele aber auch aus anderen Bundesländern und dem Ausland. Das Haus auf der Alb ist heute ein viel besuchter Ort der Begegnung und der Demokratie.
Geschäftsbericht 2011

„Baden-Württemberg im Fokus“ – im Mittelpunkt unseres Geschäftsberichts 2011 stehen diesmal die Landtagswahl 2011, das Landesjubiläum 2012 und die Landeskunde.
Download (6,5 MB)
Team meX

Sensibilisieren, aufklären und das Werkzeug für zivilcouragiertes Handeln gegen Rechtsextremismus und islamistischen Extremismus vermitteln, das ist das Ziel des Präventionsprojektes.
www.team-mex.de

