Politische Tage

1.    Was sind Politische Tage? 1
Für Schulklassen hat die Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) die Politischen Tage entwickelt. Außerhalb des normalen Schulunterrichts wird mit Referentinnen und Referenten der LpB ein ausgewähltes politisches Thema bearbeitet. Politische Tage richten sich in der Regel an Klassen aller weiterführenden Schulen.

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2.   Ziel der Politischen Tage
Mit den Politischen Tagen möchte die LpB Schülerinnen und Schüler zur altersgemäßen Auseinandersetzung mit politischen Fragen anregen und ihnen Impulse zum gesellschaftlichen und politischen Engagement geben. Außerdem dienen die Seminare dazu, methodische Kompetenzen zu erwerben und soziales Lernen einzuüben. Dazu bietet die LpB in zahlreichen Politikfeldern unter anderem Planspiele für unterschiedliche Altersgruppen an. Politische Tage ergänzen und vertiefen den Stoff der gesellschaftskundlichen Fächer; sie sind kein Unterrichtsersatz.

3.    Besonderheiten der Politische Tage
Politische Tage bieten den Jugendlichen die Möglichkeit, ein Thema ausführlich, eigenständig und methodisch abwechslungsreich zu bearbeiten, sich gegebenenfalls mit Themen am Rande oder außerhalb des Lehrplanes auseinanderzusetzen, sich nicht an die Stundeneinteilung der Schule halten zu müssen, ohne Zeitdruck in Gruppen zu arbeiten sowie Experten zum Thema kennen zu lernen.

4.    Politische Tage und Sonderformen
Politische Tage dauern ein bis drei Tage. Unter dem Überbegriff Politische Tage gibt es außerdem folgende Sonderformen:

  • Aktionstage umfassen einen Vormittag oder einen Nachmittag. 
  • "Backstage" sind Exkursionen für Schülerinnen und Schüler der Klassen 10 bis 13, die Blicke hinter die Kulissen verschiedener Institutionen gewähren. Sie werden von den Außenstellen Freiburg und Heidelberg angeboten.
  • "Internetrallyes“ der Außenstelle Freiburg ermöglichen jüngeren Schülern  spielerische Zugänge zu wechselnden politischen Themen.
  • "Debating“ ist ein Format der Außenstelle Heidelberg. Hier werden sowohl Seminare zur Rhetorik als auch themenbezogenes Debattieren angeboten.

5.    Ansprechpartner in der Landeszentrale für politische Bildung
Für die Planung und Durchführung der Politischen Tage sind die Außenstellen der LpB zuständig:

  • die Außenstelle Freiburg für Schulen im Regierungsbezirk Freiburg,  
    www.lpb-freiburg.de
  • die Außenstelle Heidelberg für Schulen in den Regierungsbezirken Karlsruhe und Stuttgart,  
    www.lpb-heidelberg.de

6.    Veranstaltungsorte und Teilnahmegebühren
Politische Tage finden in Jugendherbergen, Bildungshäusern oder im LpB-Tagungszentrum „Haus auf der Alb“ in Bad Urach statt. Die Außenstellen Freiburg und Heidelberg verfügen jeweils über einen Seminarraum, der auch für Politische Tage genutzt werden kann.

Aktionstage finden in der Schule oder im Seminarraum der Freiburger bzw. Heidel-berger Außenstelle statt.

Die Teilnahmegebühren für Politische Tage betragen

  • bei eintägigen Veranstaltungen mindestens 10,- EUR/Person,
  • bei 2 Tagen 20,- EUR/Person und
  • bei 3 Tagen 30,- EUR/Person.

Unterkunft und Verpflegung (ausgenommen Getränke) sind darin ent-halten. Fahrtkosten können nicht erstattet werden. Begleitende Lehrkräfte sind vom Teilnahmebeitrag befreit und bekommen deshalb auch keine Dienstreisekosten erstattet.

Die Teilnahmebeiträge sind vorzugsweise nach dem Seminar zu überweisen oder ersatzweise in bar vor Ort zu bezahlen.

7.    Angebote und Anmeldung
In den Regierungsbezirken Freiburg, Karlsruhe und Stuttgart werden die Themenfel-der Globalisierung, Europa und Demokratie als regelmäßige Themenschwerpunkte angeboten. Methodisch werden insbesondere Planspiele eingesetzt.

Jeweils zum Schuljahresbeginn werden die Themen und Termine ausgeschrieben. Anmeldungen (Schule, Klasse, Lehrer mit allen notwendigen Daten) sind per Post, Fax, E-Mail oder online im Internet möglich.

8.    Organisatorische Hinweise
Die LpB bittet im Vorfeld um Informationen über den Wissensstand der Klasse zum Thema.

Die Schüler sind auf die Besonderheiten der Veranstaltung vorzubereiten und mit dem Programm vertraut zu machen.

Sollte sich die ursprünglich angemeldete Teilnehmerzahl ändern, wird um sofortige Nachricht gebeten.

Bei einer Absage weniger als vier Wochen vor dem Veranstaltungstermin werden Stornierungskosten fällig.

Nach einer Entscheidung des OVG Rheinland-Pfalz – AZ 2A11188/03 müssen die Eltern für ein zu einer Klassenfahrt angemeldetes Kind bezahlen, selbst wenn es krank zu Hause bleibt.

Das Seminar ist eine schulische (außerunterrichtliche) Veranstaltung. Die Aufsichts-pflicht liegt bei den begleitenden Lehrkräften. Die Mitarbeiter der Landeszentrale sind für das Programm verantwortlich und leiten das Seminar.

Während der gesamten Veranstaltung sind die Regeln der Schulordnung, die Hausordnung der Tagungsstätte sowie das Jugendschutzgesetz einzuhalten. Die Landeszentrale für politische Bildung übernimmt keine Haftung für Unfall-, Sach- oder Personenschäden.

Vor Erkundungen/Exkursionen wird auf besondere Gefahren und dadurch notwendige Verhaltensweisen hingewiesen. Verstößt ein Teilnehmer gegen diese Regeln bzw. stellt er durch sein Verhalten für sich selber oder andere Teilnehmer eine Gefahr dar, wird er von der weiteren Teilnahme ausgeschlossen und muss auf eigene Kosten abgeholt werden. Die Landeszentrale behält sich in diesen Fällen vor, den für jeden Teilnehmer gewährten Zuschuss zurückzufordern.


1 Auszug aus dem Erlass des Kultusministeriums vom 14. Juli 1975 (UA 3845/82/UB 3009/5):
Zur Ergänzung des Gemeinschaftskunde- und Geschichtsunterrichts der Schulen führt die Landes-zentrale für politische Bildung "Politische Tage" durch. Sie sollen die Schüler anregen, sich in einem stärkeren Maße mit politischen, rechtlichen, wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und zeitgeschichtli-chen Fragen aktueller wie grundsätzlicher Art zu beschäftigen.(…) Für die "Politischen Tage" (…) können zwei Unterrichtstage in Anspruch genommen werden. Das Kultusministerium empfiehlt den Schulen die Durchführung derartiger Tagungen.

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Angebot aus dem Fachbereich Jugend u. Politik

Stuttingen 2015
Planspiel zur Kommunalpolitik an Haupt- und Werkrealschulen

Auf Initiative des Stuttgarter Jugendrats und finanziert durch die Stadt Stuttgart wurde im Schuljahr 2010/11 an vier Stuttgarter  Haupt- und Werkrealschulen ein Planspiel zur Kommunalpolitik erprobt. Ziel war es, Schülern ab der achten Klasse Kommunalpolitik näher zu bringen. Die LpB vermittelte ein Referententeam, das die Konzeption und Durchführung übernahm.
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Politische Tage

 
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Angebote für Schulklassen
Schuljahr 2012/13
der Außenstelle Freiburg
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Politische Tage - Aufwachen Mitmachen! (PDF 2MB)

 
 
 
 
 

Planspiel Stuttingen 2015

 
Planspiel Stuttingen 2015

Planspiel zur Kommunalpolitik an Haupt- und Werkrealschulen ab der 8. Klasse. Ein Angebot des Fachbereiches Jugend und Politik
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TEILNAHMEBEDINGUNGEN

 

Für die Durchführungen der hier aufgeführten Veranstaltungen sind die folgenden

Teilnahmebedingungen

verbindlich.
Für Bildungsreisen gelten ergänzend die

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