Pressemitteilungen der LpB

In diesem Bereich können Sie die aktuellen Pressemitteilungen nachlesen, die wir verschickt haben.


Kontakt: 

Werner Fichter
Leiter der Stabsstelle Kommunikation und Marketing 
Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB)
Stafflenbergstraße 38 | 70184 Stuttgart
Telefon 0711.164099-63 oder -66 | Fax -77 | werner.fichter@remove-this.lpb.bwl.de 


Unsere aktuellen Pressemitteilungen:

Pressemitteilung Nr. 30-2016 vom 19. Juli 2016

Neues Themenheft der Landeszentrale

Soziale Milieus

Die neue Ausgabe der Zeitschrift „Der Bürger im Staat“ bietet mit 15 fachkundigen Aufsätzen ein breit angelegtes Panorama zu Sozialstrukturen, Milieus und Schichten sowie deren Analyse. Bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) ist das Heft jetzt erschienen.

Die meisten Abhandlungen beziehen sich auf Deutschland, ein Beitrag untersucht “Soziale Milieus in Europa“, ein weiterer nimmt mit dem Titel „Politische Lebenswelten in Baden-Württemberg“ eine Landesperspektive ein. Mehrere Abhandlungen sind einzelnen Gruppen oder Schichten gewidmet; so fragt ein Aufsatz: „Verunsicherte Milieus – eine Mittelschicht in Abstiegsangst?“, ein weiterer wirft den Blick auf die „Lebenswelten von (türkeistämmigen) Zuwanderern“. Eine Analyse zu sozialen Ungleichheiten im Geschlechterverhältnis und der Beitrag „Jugend: Partizipation und Engagement im Wandel“ ergänzen diese Milieustudien.

Auch die politischen Auswirkungen von Veränderungen in den sozialen Strukturen werden thematisiert, so in den Untersuchungen „Die Erosion sozialer Milieus und der Wandel des Wählerverhaltens“ und „Politikberatung angesichts schwindender Stammwähler“. Schließlich geht es um die Schlüsselfragen, ob sich die repräsentative Demokratie angesichts der Verschiebungen in einer Krise befindet und wie viel soziale Ungleichheit eine Gesellschaft überhaupt verträgt.  

Die LpB-Zeitschrift „Der Bürger im Staat“ richtet sich an das Fachpublikum und die interessierte Öffentlichkeit. Sie bietet Bestandsaufnahmen zu aktuellen gesellschaftspolitischen Fragen und erscheint dreimal jährlich. Das 127-seitige Heft ist kostenlos und kann ausschließlich im Webshop der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg bestellt werden: www.lpb-bw.de/shop.


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Pressemitteilung Nr. 29-2016 vom 13. Juli 2016

Jetzt Projektanträge für das Jahr 2017 stellen

Fördermittel für Gedenkstättenarbeit in Baden-Württemberg

Einrichtungen in Baden-Württemberg, die an die Opfer des Nationalsozialismus erinnern, können bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) Projektmittel für das Jahr 2017 beantragen. Bis zum 1. Oktober 2016 müssen die Anträge beim LpB-Fachbereich Gedenkstättenarbeit eingegangen sein. Der Förderbeirat, der paritätisch mit Vertretern der LpB und der Landesarbeitsgemeinschaft der Gedenkstätten und Gedenkstätteninitiativen (LAGG) besetzt ist, entscheidet am 18. November 2016.

In Abstimmung mit der LAGG gelten 2017 folgende Förderschwerpunkte:

  • Vorrang haben pädagogische und didaktische Angebote sowie Projekte an Gedenkstätten, die junge Menschen ansprechen;
  • Vorrang haben zudem Maßnahmen, die Aussagen von Zeitzeugen und deren Familienangehörigen erfassen und sichern sowie Vorhaben der Forschung und Dokumentation an einzelnen Gedenkstätten;
  • Vorrang haben darüber hinaus Projekte der Vernetzung von Gedenkstätten untereinander sowie von Gedenkstätten mit anderen zivilgesellschaftlichen Bereichen.

Der Bezug zur Gedenkstättenarbeit in Baden-Württemberg zählt zu den grundsätzlichen Voraussetzungen für die Bewilligung der Landesmittel durch den Förderbeirat. Die Gedenkstättenförderung sieht künftig auch die Förderung von Gedenkstättenverbünden in Baden-Württemberg vor. Die Fördergrundsätze werden um diese Ausweitung der institutionellen Förderung ergänzt. Über die Förderung von Verbünden entscheidet der Förderbeirat.
Die Fördergrundsätze und die aktuellen Antragsformulare können abgerufen werden unter www.gedenkstaetten-bw.de.  

Die Unterlagen können auch angefordert werden bei:

Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg
Gedenkstättenarbeit
Paulinenstraße 44-46, 70178 Stuttgart
Telefon 0711/164099-31 und 0711/164099-56, Fax -55,
erika.riegg@remove-this.lpb.bwl.de, christina.schneider@remove-this.lpb.bwl.de
Eine Beratung per Telefon oder E-Mail ist möglich.


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Pressemitteilung Nr. 28-2016 vom 4. Juli 2016

Jüdische Gemeinden, Gedenkstätten und Museen laden zur Begegnung ein -
Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) gibt Veranstaltungsprogramm mit heraus

Europäischer Tag der Jüdischen Kultur am Sonntag, den 4. September 2016

Europaweit steht der 4. September 2016 im Zeichen der jüdischen Kultur. In 34 Ländern öffnen sich an dem Sonntag die Tore zu Synagogen und Friedhöfen, Gedenkstätten und Museen. Auch auf beiden Seiten des Rheins laden jüdische Gemeinden, Gedenkstätten und Museen zum Europäischen Tag der Jüdischen Kultur ein. An mehr als 40 Orten in Baden-Württemberg und in etwa 30 Kommunen im Elsass finden Veranstaltungen statt. Eine zweisprachige Broschüre (Anlage), herausgegeben unter anderen von der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB), bündelt dieses Programm.

Das Motto dieses Jahres lautet „Sprachen der Juden“. Europaweit werden sich viele Veranstalter mit der Sprachenvielfalt der Juden befassen. Im Südwesten werden beispielsweise besondere Dialekte im Württembergischen und Badischen oder auch die Ausdrucksformen von jüdischen Viehhändlern thematisiert. Aber auch Veranstaltungen zur Vernichtung und Sprachlosigkeit der jüdischen Bevölkerung im Nationalsozialismus stellen eine Interpretation des Leitthemas dar.
 
Das Programm im Elsass und in Baden-Württemberg verweist zugleich auf die jahrhundertealten Beziehungen der jüdischen Gemeinden und auf deren Verflechtungen mit der Kultur vor Ort. Bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts war das Landjudentum in diesen Regionen prägend. Die Gemeinden heute, aber auch Gedenkstätten und Museen pflegen das Erbe und bewahren die Spuren vernichteten jüdischen Lebens. Auch diesem Anliegen widmen sich am 4. September zahlreiche Vorträge, Friedhofs- und Synagogenführungen, Ausstellungen und Filmvorführungen.

Der Europäische Tag der Jüdischen Kultur setzt sich seit mehr als zehn Jahren zum Ziel, die Geschichte des Judentums, seine Bräuche und Traditionen bekannt zu machen. Viele Ehrenamtliche in den jüdischen Gemeinden, an den Gedenkstätten und Museen in Baden-Württemberg und im Elsass ermöglichen diesen Sonntag mit ihrem großen Engagement. Die Koordination und Organisation der Programme erfolgte durch B’nai Brith René Hirschler, Strasbourg, in Zusammenarbeit mit der Landesarbeitsgemeinschaft der Gedenkstätten und Gedenkstätteninitiativen in Baden-Württemberg (LAGG) und der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB).

Das Veranstaltungsprogramm für den Europäischen Tag der Jüdischen Kultur steht auch im Internet:
www.gedenkstaetten-bw.de
Download
 
Die zweisprachige Broschüre mit allen Veranstaltungen im Elsass und in Baden-Württemberg am 4. September 2016 kann angefordert werden bei:
FUTURA Marketing- und Vertriebsservice GmbH, Robert-Bosch-Straße 48
D-88353 Kißlegg, Telefon: 07563-9110-0
adressen@remove-this.futura-marketing.eu 


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Pressemitteilung Nr. 27-2016 vom 4. Juli 2016

Broschüre „Leben in Deutschland“

Landeszentrale für politische Bildung veröffentlicht neue Materialien für Orientierungskurse mit Flüchtlingen

„Leben in Deutschland“ heißt eine neue Broschüre mit Materialien für Orientierungskurse mit Flüchtlingen. Bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) ist sie soeben erschienen. Sie eignet sich auch für Gruppen, die gerade beginnen, Deutsch zu lernen. Alle Texte sind in einfacher Sprache verfasst und mit einer Vielzahl von Fotos und Zeichnungen kombiniert. „Leben in Deutschland“ enthält die wichtigsten Themen für die Erstorientierung, darunter Bausteine zu „Bildung & Beruf“, „Toleranz & Zusammenleben“, „Familie & Erziehung“ und „Demokratie & Grundrechte“.

Die 96-seitige Broschüre vermittelt unabdingbares Basiswissen zu diesen Themen, will aber mehr: Einfache Beispiele aus dem Alltag bieten die Grundlage für den Austausch über Werte und wechselseitige Erwartungen von Migranten und der Aufnahmegesellschaft. Im Vordergrund steht dabei die Bedeutung von Freiheit, Toleranz für ein selbstbestimmtes Leben und konstruktives Miteinander in der Gesellschaft. Die Inhalte sind auf die Vorgaben des Bundesamtes für Migration und Flüchtige (BAMF) für Orientierungskurse abgestimmt.

Das Lehrbuch kostet 5,- Euro zzgl. 3,- Euro Versandkosten und kann ausschließlich im Webshop der Landeszentrale bestellt werden: www.lpb-bw.de/shop (auch von außerhalb Baden-Württembergs).


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Pressemitteilung Nr. 26-2016 vom 22. Juni 2016

In der Reihe „Planspiele“ der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg soeben erschienen:

Flüchtlinge willkommen?
Flüchtlingspolitik und Willkommenskultur vor Ort gestalten


Erneut ist bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) ein Planspiel erschienen, das sich mit der Asyl- und Flüchtlingsthematik befasst. Das Heft aus der LpB-Reihe „Planspiele“ mit dem Titel „Flüchtlinge willkommen? Flüchtlingspolitik und Willkommenskultur vor Ort gestalten“ hat dabei die lokale Ebene im Blick – sind es doch die Landkreise, Städte und Gemeinden, in denen die Unterbringung, Versorgung und Betreuung der Schutzsuchenden geregelt werden muss.

Im Planspiel wird eine Einwohnerversammlung simuliert, bei der es darum geht, wie eine Kommune mit der Aufnahme von Flüchtlingen umgeht und wie Willkommenskultur und Integration vor Ort gelingen kann. Das Planspiel bietet die Möglichkeit, sich mit den aktuellen Entwicklungen auseinanderzusetzen und kommunale Entscheidungsprozesse und Strukturen nachzuvollziehen. Unterschiedliche Ansätze und Sichtweisen auf die Themen Integration und Willkommenskultur können so vermittelt werden. Neben den Materialien zur Simulation enthält das Heft eine thematische Einführung sowie methodische und didaktische Hinweise. Das Planspiel eignet sich für den Einsatz an allen weiterführenden Schulen ab der 8. Klasse. Ebenso kann es in der außerschulischen Bildungsarbeit mit Jugendlichen ab 14 Jahren genutzt werden. Zusatzmaterialien zum Planspiel findet man im Internet auf der Seite www.lpb-heidelberg.de/planspiel_fluechtlinge_willkomme.html.  

Das Heft kostet 2,- EUR zzgl. Versandkosten und kann ausschließlich im Webshop der Landeszentrale www.lpb-bw.de/shop bestellt werden.

[Hintergrund] Mit der Reihe „Planspiele“ unterstützt die Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) eine handlungsorientierte Lehr- und Lernmethode, die wie kaum eine andere geeignet ist, politische Zusammenhänge zu vermitteln und das Erlernen von Demokratie auf spielerische Weise zu ermöglichen.


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Pressemitteilung Nr. 25-2016 vom 20. Juni 2016

Zu den US-Präsidentschaftswahlen im November 2016
 
Erste zweisprachige Ausgabe von „Politik & Unterricht“ erscheint 
 
Zu den im November stattfindenden Präsidentschaftswahlen in den USA erscheint die Zeitschrift „Politik & Unterricht“ erstmals zweisprachig. Das neue Heft unter dem Titel „Donkey or Elephant? The Race to  the White House 2016“ ist ab sofort bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) erhältlich.
 
Ob es um das US-Wahlsystem mit Wahlmännern, „Primaries“ oder „Swing States“, um einen Vergleich mit Deutschland oder um die „Big Issues“ im amerikanischen Wahlkampf geht – zu all diesen Themen bietet die Ausgabe grundlegende Informationen. Unterrichtsvorschläge und praxisnahe Materialien, die über das Schulbuch hinausgehen und aktuelle Ansätze liefern, ergänzen das Heft. Sie liegen fast alle in englischer und parallel dazu in deutscher Sprache vor. „Donkey or Elephant? The Race to the White House 2016“ ist in enger Zusammenarbeit mit dem Deutsch-Amerikanischen Zentrum/James-F.-Byrnes-Institut e.V. Stuttgart entstanden.
 
„Politik und Unterricht“, die LpB-Fachzeitschrift für die Praxis der politischen Bildung, wendet sich an Lehrerinnen und Lehrer aller weiterführenden Schulen mit Schwerpunkt auf der Sekundarstufe I. Ebenso eignet sie sich zur Verwendung in außerschulischen Bildungseinrichtungen.

Das Heft kann im Internet unter www.politikundunterricht.de kostenlos heruntergeladen werden. Die Druckfassung ist ebenfalls kostenfrei und kann ausschließlich im Webshop der Landeszentrale bestellt werden: www.lpb-bw.de/shop.


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Pressemitteilung Nr. 24-2016 vom 14. Juni 2016

Zwei neue Ausgaben der 4-seitigen Handreichung für den Politikunterricht „mach´s klar!“

Mach´s klar! 1-2016: „Hate Speech“ – Gegen Hass im Internet

Was genau versteht man unter „Hate Speech“, welche Rolle spielt dabei das Internet und was kann man dagegen tun? Das neue „mach´s klar! Politik – einfach erklärt“ erläutert diese und andere Fragen anhand kurzer Texte und übersichtlicher Schaubilder. Die Unterrichtshilfe ist jetzt bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) erschienen. Auch die Folgen, die eine Hass-Offensive im Internet haben kann, werden angesprochen.

Mach´s klar! 2-2016: Briten-Referendum: Brexit - Bricht die EU auseinander?

Am 23. Juni stimmen die Briten über den Verbleib in der EU ab – aktuell dazu erscheint die Unterrichtshilfe „mach´s klar!“ mit einer neuen Ausgabe. Bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) ist sie ab sofort erhältlich. Kurze Texte, Graphiken und Tabellen informieren über Vor- und Nachteile eines möglichen Austritts des Landes aus der EU oder über das Thema „Nettozahler und Nettoempfänger“. Arbeitsvorschläge zu diesen und weiteren Fragen regen zur eigenen Urteilsbildung an. Ein Glossar erklärt sieben Begriffe zum Thema.

Die Handreichungen sind ab sofort im Internet unter der Adresse www.lpb-bw.de/machs-klar.html kostenlos abrufbar. Die ebenfalls kostenlosen Druckfassungen können im Webshop der Landeszentrale auch im Klassensatz bestellt werden: www.lpb-bw.de/shop.

Die Reihe „mach´s klar!“ richtet sich an Lehrinnen und Lehrer von Haupt-, Werkreal-, Real- sowie Gemeinschaftsschulen und erläutert politische Themen in vereinfachter Form. Sie unterstützt den am aktuellen Geschehen orientierten Politikunterricht. Jede Ausgabe umfasst vier Seiten im DIN A 4-Format, von denen zwei auch als Kopier- oder Folienvorlagen verwendbar sind. Zusätzlich stehen „Learning-Apps“ zur Verfügung. Diese Lernbausteine für Computer oder Smartphone können über einen in der Handreichung abgedruckten QR-Code abgerufen werden und ergänzen „mach´s klar!“ im Blick auf interaktive Lernformen.


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Pressemitteilung Nr. 23-2016 vom 8. Juni 2016

Zu der Podiumsdiskussion laden die Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg und die Bundesarchiv-Erinnerungsstätte für die Freiheitsbewegungen in der deutschen Geschichte anlässlich der Vorstellung des Buches „Menschenrechte und Geschichte – Die 13 Offenburger Forderungen des Volkes von 1847“ ein:
 
Aktuelle Gefahren und Herausforderungen für Freiheit und Demokratie

Elmar Theveßen und Peter Steinbach diskutieren mit der SWR-Moderatorin Ursula Nusser am 15. Juni 2016, um 19 Uhr im Ahnensaal des Residenzschlosses von Rastatt.
 
Seit den Anschlägen von Paris ist die Bedrohung durch Terrorismus endgültig in der Mitte Europas angekommen. Die Werte der demokratischen Gesellschaften sind dadurch nicht nur gefährdet, sie geraten zunehmend auch auf den Prüfstand. Gibt es Freiheit ohne Sicherheit? Wie lassen sich die Errungenschaften der Freiheit mit dem Bedürfnis nach Sicherheit in Einklang bringen? Der Stellvertretende Chefredakteur des ZDF und anerkannte Terrorismusexperte Elmar Theveßen sowie der Historiker und Politikwissenschaftler Prof. Dr. Peter Steinbach werden im Gespräch mit SWR-Moderatorin Ursula Nusser aktuelle Bedrohungen für die Freiheit ausloten sowie auf Spurensuche nach ihrer Tradition und ihren Grundlagen gehen.

Zu den wichtigsten Zeugnissen deutscher Demokratiegeschichte gehören die Offenburger „Forderungen des Volkes“ von 1847. Das Buch „Menschenrechte und Geschichte“, das vergangenen Herbst bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) erschienen ist, stellt diese 13 Forderungen vor. Bekannte Autorinnen und Autoren ordnen die Artikel, die bereits wenige Monate später die Revolution von 1848 prägen sollten und ein Symbol für das Freiheitsverlangen der Deutschen sind, in die historischen und politischen Zusammenhänge ein. Interviews mit prominenten Vertretern aus Politik, Gesellschaft und Kunst ergänzen die prägnanten Essays. Stellung nehmen u. a. Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble, der seit 1972 Mitglied des Deutschen Bundestages ist und den Wahlkreis Offenburg vertritt; Stephan Burger, Erzbischof von Freiburg; Jochen Cornelius-Bundschuh, Landesbischof der Evangelischen Landeskirche in Baden; Nikolaus Landgraf, Vorsitzender des DGB-Bezirks Baden-Württemberg; Barbara Lochbihler, Europaabgeordnete und ehemalige Generalsekretärin der deutschen Sektion von Amnesty International; und Heribert Prantl, der 2015 eine beeindruckende Rede zum Tag der Deutschen Einheit in Rastatt hielt.

Der Eintritt ist kostenfrei!
Anmeldung unter: 07222/77139-0 oder erinnerung@remove-this.bundesarchiv.de

Der Band „Menschenrechte und Geschichte – Die 13 Offenburger Forderungen des Volkes von 1847“ wird herausgegeben von Sylvia Schraut, Peter Steinbach, Wolfgang M. Gall und Reinhold Weber.
Er erscheint in der LpB-Reihe „Schriften zur politischen Landeskunde Baden-Württembergs“, die wissenschaftliche Erkenntnisse an ein breites Publikum vermitteln möchte.

Bestellung ausschließlich im Webshop der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB)  www.lpb-bw.de/shop zum Preis von 6,50 EUR zzgl. 3,- EUR Versand.
Am Abend der Buchvorstellung sind Exemplare zum Sonderpreis von 5,- EUR erhältlich.

Kostenlose Rezensionsexemplare für die Presse bitte per E-Mail bei marketing@remove-this.lpb.bwl.de anfordern.


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Pressemitteilung Nr. 22-2016 vom 7. Juni 2016

Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) und Kooperationspartner laden zur Buchpräsentation am 16. Juni 2016 nach Straßburg ein:
 
Entrechtet – verfolgt – vernichtet
NS-Geschichte und Erinnerungskultur im deutschen Südwesten

 
Gemeinsam mit Kooperationspartnern im Elsass stellt die Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg ihren neuen Band aus der Reihe „Schriften zur politischen Landeskunde Baden-Württembergs“ zur NS-Geschichte im Südwesten vor. Das Buch „Entrechtet – verfolgt – vernichtet“ fasst erstmals für das Bundesland in ausführlichen Beiträgen die unterschiedlichen Verfolgungskomplexe und Opfergruppen des nationalsozialistischen Regimes zusammen.

Im Mittelpunkt der Präsentation in Straßburg steht das Kapitel über die NS-Zwangsarbeit im Südwesten, das sich zugleich mit dem Konzentrationslager Natzweiler-Struthof im Elsass und seinen zahlreichen Außenlagern beiderseits des Rheins befasst. Die Podiumsgäste Dr. Frédérique Neau-Dufour, Leiterin des Centre européen du résistant déporté (CERD), Dorothee Roos, KZ-Gedenkstätte Neckarelz, und Professor Dr. Peter Steinbach, wissenschaftlicher Leiter der Gedenkstätte Deutscher Widerstand in Berlin und zugleich einer der Herausgeber des Bands, erläutern die Geschichte des Lagersystems. Zudem nehmen sie die Aufarbeitungsgeschichte in Frankreich und Deutschland in den Blick, die sich in den vergangenen Jahren zunehmend grenzübergreifend vernetzt hat. Diese Entwicklung der Gedenkstättenarbeit greift der Historiker Peter Steinbach in seinem einführenden Impulsvortrag auf.

Alle drei Podiumsgäste haben Beiträge zu dem Band beigesteuert. Kooperationspartner der LpB bei der Veranstaltung sind das Centre européen du résistant déporté (CERD) am Standort des ehemaligen Konzentrationslagers Natzweiler-Struthof und die Bibliothèque nationale et universitaire de Strasbourg (BNU).

Die Buchpräsentation findet am Donnerstag, den 16. Juni 2016 um 18 Uhr in der Bibliothèque nationale et universitaire de Strasbourg (BNU), 5 rue du Maréchal Joffre, 67070 Strasbourg statt. Der Eintritt ist frei. Das Buch kann vor Ort erworben werden.

Den Flyer und Informationen zum neuen Band aus der Schriftenreihe zur politischen Landeskunde Baden-Württembergs finden Sie auf   www.lpb-bw.de oder   www.gedenkstaetten-bw.de


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Pressemitteilung Nr. 21-2016 vom 1. Juni 2016

Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) und Kooperationspartner laden zum Podiumsgespräch am 27. Juni 2016 in das Haus auf der Alb in Bad Urach ein:
 
„Vielfalt als Bereicherung! Ohne Angst und Selbstverleugnung leben und lieben dürfen“

 
„Vielfalt als Bereicherung! Ohne Angst und Selbstverleugnung leben und lieben können“, so lautet der Titel des öffentlichen Podiumsgesprächs im Rahmen der Fachtagung „Späte Aufarbeitung. Lebenswelten und Verfolgung von LSBTTIQ-Menschen im deutschen Südwesten“ im LpB-Tagungszentrum Haus auf der Alb in Bad Urach. Zu Gast sind die Stuttgarter Stadträtin Laura Halding-Hoppenheit (Die Linke), der Stuttgarter CDU-Bundestagsabgeordnete Dr. Stefan Kaufmann, Marion Römmele als Mitglied des Sprechendenrats des Netzwerks LSBTTIQ Baden-Württemberg, der Stadtdekan der Evangelischen Kirche Stuttgart, Sœren Schwesig, sowie Gökay Sofuoglu, der zugleich Bundesvorsitzender der Türkischen Gemeinde in Deutschland und Landesvorsitzender der Türkischen Gemeinde in Baden-Württemberg ist.
 
Wie lässt sich die gesellschaftliche Akzeptanz sexueller Vielfalt fördern? Welche Erwartungen knüpfen sich an die Leitperspektive „Toleranz und Akzeptanz von Vielfalt“, eine von insgesamt fünf Leitperspektiven, die in den neuen Bildungsplänen verankert sind? Wie können jene Männer rehabilitiert werden, die auch noch nach 1945, bis zur großen Strafrechtsreform 1969, wegen ihrer sexuellen Orientierung nach Paragraph 175 verurteilt wurden? Mit diesen und anderen Fragen wird sich die Gesprächsrunde unter der Moderation von Dr. Wolfgang Niess (SWR) aus unterschiedlichen Blickwinkeln befassen.
 
Mit der Podiumsdiskussion, zu der auch die Öffentlichkeit eingeladen ist, geht der erste Tag der zweitägigen Fachtagung „Späte Aufarbeitung. Lebenswelten und Verfolgung von LSBTTIQ-Menschen im deutschen Südwesten“ zu Ende. Vom 27. bis zum 28. Juni 2016 stellen Historikerinnen und Historiker sowie Vertreterinnen und Vertreter der LSBTTIQ-Community ihre Forschungsergebnisse vor. Den Auftakt macht Prof. Dr. Michael Schwartz vom Institut für Zeitgeschichte München-Berlin mit seinem Vortrag „Über Verfolgung – und darüber hinaus: Zur Vielfalt von Lebenssituationen nicht-heterosexueller Menschen in Deutschland aus zeithistorischer Sicht“. Arbeitsgruppen vertiefen einzelne Aspekte wie etwa die Erarbeitung von Vermittlungskonzepten an Schulen, die Aufarbeitung der Verfolgung und die Rehabilitierung der Betroffenen.
 
Die Tagung, die sich an ein breites Fachpublikum richtet, wird von mehreren Kooperationspartnern ausgerichtet: von der Bundesstiftung Magnus Hirschfeld in Berlin, der Universität Stuttgart, dem Institut für Zeitgeschichte München-Berlin, dem Netzwerk LSBTTIQ Baden-Württemberg sowie der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg.
 
Das Podiumsgespräch findet am Montag, den 27. Juni 2016 um 19.30 Uhr im Haus auf der Alb, Hanner Steige 1, 72574 Bad Urach statt. Der Eintritt ist kostenlos.
 
Das Programm der Fachtagung „Späte Aufarbeitung“ finden Sie auf
www.gedenkstaetten-bw.de


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Pressemitteilung Nr. 20-2016 vom 30. Mai 2016

„Der Bürger im Staat“ – Zeitschrift der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) mit neuer Ausgabe

Inklusion

Mit dem soeben erschienenen Heft „Inklusion“ der Zeitschrift „Der Bürger im Staat“ greift die Landeszentrale für politische Bildung (LpB) eine aktuelle öffentliche Debatte auf.  Die zwölf fachkundigen Aufsätze, die die neue Ausgabe enthält, wenden sich unterschiedlichen Aspekten des Themas zu und vermitteln einen Überblick über den Stand der Diskussion.

Einer begrifflichen Klärung unter dem Titel „Was bedeutet Inklusion?“ folgen Beiträge zu menschenrechtlichen Fragestellungen. Weitere Aufsätze verdeutlichen, dass Inklusion eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe ist - so werden verschiedene Lebensbereiche in jeweils eigenen Abhandlungen beleuchtet: Arbeitsmarkt und Beschäftigung, Partizipation, Wohnen, Sport und Kultur. Zur Auseinandersetzung mit dem in der öffentlichen Debatte vorrangig wahrgenommenen Aspekt der schulischen Inklusion bietet das Heft zwei Stellungnahmen. Berücksichtigung finden außerdem Ausführungen zur politischen Bildung mit Menschen mit Behinderungen oder zum Abbau von Barrieren, beispielsweise mittels des Instrumentes Leichter Sprache.

Das Heft ist kostenlos und kann ausschließlich im Webshop der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg bestellt oder kostenfrei heruntergeladen werden: www.lpb-bw.de/shop.


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Pressemitteilung Nr. 19-2016 vom 30. Mai 2016

Spiel zur Fußball-EM

Bringt der Fußball Europa zusammen?

Mit einem Internetspiel der Landeszentrale für politische Bildung (LpB) können Fußballfans die Teilnehmerländer der Europameisterschaft kennenlernen. Ziel der Spiels ist es, die 24 für die Endrunde in Frankreich qualifizierten Länder auf einer Europakarte zu finden. Über die geographische Lage hinaus gibt es aber auch noch mehr über die Länder zu erfahren wie Hauptstadt, Fläche, Einwohnerzahl, Regierungssystem, das aktuelle Staatsoberhaupt usw. Wer weiß schon, dass von den 24 teilnehmenden Ländern 18 zur Europäischen Union gehören und sechs nicht? Aufgepasst, das Vereinigte Königreich (Großbritannien) ist gleich mit drei Mannschaften vertreten: England, Wales und Nordirland. Europa ist in dem Spiel mit seiner ganzen Vielfalt gegenwärtig. Dem schnellsten „Kartenleger“ winkt als Preis ein Original-EM-Nationalmannschafts-Trikot.

Zum Spiel: www.lpb-bw.de/onlinespiele/em2016.


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Pressemitteilung Nr. 18-2016 vom 20. April 2016

„Deutschland & Europa“ – Zeitschrift der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) für Gemeinschaftskunde, Geschichte und Wirtschaft

Neue Herausforderungen der Friedens- und Sicherheitspolitik


„Neue Herausforderungen der Friedens- und Sicherheitspolitik“ thematisiert die aktuelle Ausgabe der Zeitschrift „Deutschland & Europa“. Bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) ist das Heft jetzt erschienen. Elf Beiträge spannen einen weiten Bogen: Der Diskussion von Fluchtursachen folgt in einem anderen Aufsatz die Analyse von Gewaltideologien wie der des Dschihads. Mit der Frage, ob der Terrorismus eine „neue Art von Krieg“ ist, setzt sich eine weitere Abhandlung auseinander und ebenso kommt Russlands wachsende Beteiligung bei militärischen Operationen zur Sprache. Auch einen „Ausblick auf eine Bilanz humanitärer militärischer Interventionen“ enthält die Zeitschrift.

Das Heft stellt in enger Zusammenarbeit mit der „Berghof-Foundation“ schließlich zivilgesellschaftliche Alternativen vor, so u. a. die vom Kultusministerium eingerichteten „Servicestelle Friedensbildung“. Durch deren Arbeit sollen die Diskussionen an die baden-württembergischen Schulen getragen und die Friedensbildung dort gestärkt werden. Die elf, eher wissenschaftlich ausgerichteten Beiträge werden durch Unterrichtsmaterialien wie Zeitungsartikel, Karikaturen, Tabellen und Graphiken ergänzt. Die Fachzeitschrift „Deutschland & Europa“ richtet sich vor allem an die Klassenstufen 10 bis 12/13 der weiterführenden Schulen und ebenso an die Hochschulen.
Das Heft ist kostenlos und kann (auch als Klassensatz) ausschließlich im Webshop der Landeszentrale bestellt werden: www.lpb-bw.de/shop. Die Versandkosten werden in Rechnung gestellt.

Hintergrund:
Mit „Deutschland & Europa“ unterstützt die Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) den Unterricht zu europapolitischen Fragen. Die zweimal jährlich erscheinende Fachzeitschrift richtet sich vor allem an Lehrerinnen und Lehrer in den Klassenstufen 10 bis 12/13 der weiterführenden Schulen in Baden-Württemberg.

Kontakt:

Jürgen Kalb
Redaktion "Deutschland & Europa"
Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB)
Stafflenbergstraße 38
70184 Stuttgart
0711.164099-43
0711.164099-77
juergen.kalb@remove-this.lpb.bwl.de


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Pressemitteilung Nr. 17-2016 vom 19. April 2016

Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) erhebt Besucherzahlen an Lern- und Erinnerungsorten

Erneut deutlich mehr als 300.000 Besucher an baden-württembergischen Gedenkstätten im Jahr 2015 – großer Zuwachs an Kindern und Jugendlichen

Im Jahr 2015 haben insgesamt 308.290 Personen die Gedenk- und Erinnerungsstätten im deutschen Südwesten besucht. Diesen Wert erhob die Landeszentrale für politische Bildung (LpB) bei der Auswertung der jährlichen Besucherstatistik, an der sich 62 Gedenkstätten und Gedenkstätteninitiativen beteiligt hatten. 62 Prozent der Besucher waren Erwachsene und 38 Prozent Heranwachsende – damit gelang es im vergangenen Jahr insbesondere, deutlich mehr Kinder und Jugendliche mit den Angeboten der Gedenkorte anzusprechen. Spitzenreiter waren auch in diesem Jahr diejenigen Erinnerungsorte, die sich mit Demokratiegeschichte und Freiheitsbewegungen beschäftigen. Rund 34 Prozent aller Besucher wurden an diesen Orten gezählt. Zu den Erinnerungs- und Demokratieorten zählen unter anderem die Friedrich-Ebert-Gedenkstätte in Heidelberg sowie das Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma, ebenfalls in Heidelberg.

Während die Besucherzahlen an den Gedenkorten jüdischen Lebens – also an ehemaligen jüdischen Gemeindeeinrichtungen und Synagogen – leicht rückläufig waren, knüpfte der Aufwärtstrend bei KZ-Gedenkstätten an die Steigerung der Vorjahre an. Verglichen zum Vorjahr besuchten neun Prozent mehr Menschen eine KZ-Gedenkstätte. Die zumeist ehrenamtlich betriebenen Gedenk- und Erinnerungsorte im Land boten zudem mehr als 1.300 pädagogische Angebote an und führten 3.320 Führungen durch. Nach Angaben der Gedenkstätten engagierten sich vor Ort 588 regelmäßig ehrenamtlich tätige Mitglieder. Diese leisteten insgesamt mehr als 50.000 Arbeitsstunden und arbeiteten so maßgeblich mit an dem Erhalt und der Entwicklung einer kollektiven Erinnerungskultur im Südwesten.

Charakteristisch für die baden-württembergische Gedenkstättenlandschaft sind Gedenkstätten an ehemaligen jüdischen Gemeindeeinrichtungen oder auch an Standorten früherer KZ-Außenlager. Andere Gedenkstätten erinnern an den Widerstand, an politische Verfolgung und an die NS-„Euthanasie“. Zudem gibt es in Pforzheim mit dem DDR-Museum die einzige Gedenkstätte in einem westlichen Bundesland, die auf die DDR-Geschichte verweist. Gemeinsam mit Erinnerungsorten für herausragende Persönlichkeiten aus dem Land wie etwa Friedrich Ebert oder Theodor Heuss sorgen diese Gedenkstätten dafür, dass die baden-württembergische Gedenkkultur von einer besonderen Vielfalt geprägt und über die Erinnerung an landesgeschichtliche Ereignisse hinaus Impulsgeber für historisch-politische Bildung ist.

Karte der Gedenkstätten und Erinnerungsorte in BW:


Kontakt:
Sibylle Thelen
Abteilungsleiterin Demokratisches Engagement / FB Gedenkstättenarbeit
Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB)
Paulinenstraße 44-46
70178 Stuttgart
0711.164099-30
0711.164099-55
sibylle.thelen@remove-this.lpb.bwl


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Pressemitteilung Nr. 16-2016 vom 23. März 2016

Neuer Sprecherrat der Gedenkstätten im Land

Delegiertenversammlung der Landesarbeitsgemeinschaft der Gedenkstätten und Gedenkstätteninitiativen wählt neuen Sprecherrat und setzt inhaltliche Impulse

Auf ihrer diesjährigen Delegiertenversammlung am 19./20. März im Tagungszentrum der Landeszentrale für politische Bildung (LpB) in Bad Urach haben die Vertreter der Gedenk- und Erinnerungsstätten im Land einen neuen Sprecherrat gewählt. Die acht Gewählten stehen nun für zwei Jahre dem ehrenamtlichen Gremium vor und koordinieren die Arbeit der Landesarbeitsgemeinschaft der Gedenkstätten und Gedenkstätteninitiativen (LAGG). Dabei vertreten sie die Vereine und Initiativen in der Öffentlichkeit, auf politischer Ebene und setzen die Entscheidungen der Delegiertenversammlung um.

In ihrem Amt bestätigt wurden Carola Grasse (Jüdisches Museum Emmendingen), Jost Grosspietsch (Freundeskreis Ehemalige Synagoge Sulzburg), Felix Köhler (KZ-Gedenkstätte Vaihingen/Enz), Thomas Stöckle (Gedenkstätte Grafeneck) sowie Dr. Nicola Wenge (Dokumentationszentrum Oberer Kuhberg Ulm). Neu gewählt wurden Marco Brenneisen (KZ-Gedenkstätte Mannheim-Sandhofen), Dr. Andrea Hoffend (Lernort Zivilcourage und Widerstand Kislau) und Dr. Martin Ulmer (Gedenkstättenverbund Gäu-Neckar-Alb, Geschichtswerkstatt Tübingen). Neben der Wahl des neuen Sprecherrates verabschiedeten die Delegierten eine neue Wahl- und Geschäftsordnung. Mit Blick auf die vergangenen Jahre zeigte sich der Sprecherrat zufrieden mit der landesweiten Entwicklung der Gedenk- und Erinnerungsstätten.

Inhaltlich beschäftigten sich die Delegierten mit dem Thema Jugendarbeit und Nachwuchsförderung. In einem Impulsvortrag zeigte Dr. Martin Nörber vom Jugendreferat des hessischen Sozialministeriums Chancen und Möglichkeiten einer Jugendbeteiligung durch „Peer-Education“, also durch gleichaltrige Jugendliche als Multiplikatoren, auf. Ziel sei es, die Angebote der Vereine und Initiativen vor Ort weiterzuentwickeln, um im Besonderen junge Menschen anzusprechen, für die Auseinandersetzung mit Gedenkstätten anzuregen und Interesse für historisch-politische Bildung zu wecken.

www.gedenkstaetten-bw.de/lagg_sprecherrat.html


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Pressemitteilung Nr. 15-2016 vom 14. März 2016

Zeitschrift „Politik & Unterricht“ mit neuer Ausgabe

Toleranz lernen. Zur Auseinandersetzung mit Toleranz und Intoleranz

Toleranz ist eine wichtige Voraussetzung im persönlichen Umgang mit Menschen und im politischen Leben. Aus diesem Grund hat die Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) die neueste Ausgabe ihrer Zeitschrift Politik & Unterricht unter das Thema „Toleranz lernen“ gestellt.

Toleranz ist mehr als das bloße Dulden anderer Einstellungen und Lebensstile. Erst der gegenseitige aufrichtige Respekt kann als Kern einer toleranten Einstellung gelten. Toleranz hat auch Grenzen. Dort wo Grund- und Menschenrechte gefährdet sind oder verletzt werden, ist „falsche Toleranz“ sogar gefährlich.

Bei den im Heft vorgestellten Ansätzen geht es um Erlebnisse und Erfahrungen Jugendlicher in ihrem Alltag, in der Schule und in der Freizeit als Ausgangspunkte für Lernprozesse. Die methodischen Zugänge geben Anstöße, um eigene und fremde Verhaltensweisen, Einstellungen und Werte erkennen und reflektieren zu können. Dabei wird die Bedeutung gewaltfreier Kommunikation für ein tolerantes Zusammenleben sichtbar gemacht.

Das Heft kann im Internet unter www.politikundunterricht.de kostenlos heruntergeladen werden. Die Druckfassung ist ebenfalls kostenfrei und kann im Webshop der Landeszentrale bestellt werden: www.lpb-bw.de/shop


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Pressemitteilung Nr. 14-2016 vom 07. März 2016

Wahl-O-Mat knackt Millionen-Marke

Der Wahl-O-Mat zur Landtagswahl in Baden-Württemberg hat die 1-Millionen-Nutzer-Marke erreicht – rund zwei Wochen nach der Freischaltung am 19. Februar 2016.

„Unser erklärtes Ziel war es, mit dem Wahl-O-Mat bis zum Wahlsonntag eine Millionen Menschen zu erreichen. Das haben wir nicht nur erreicht, sondern deutlich übertroffen“, erklärt Dr. Michael Wehner, Leiter der LpB-Außenstelle in Freiburg und Projektleiter des Wahl-O-Mats für die LpB. In der letzten Woche vor der Wahl sei mit weiteren zahlreichen Nutzerinnen und Nutzern zu rechnen. Insofern ist sogar davon auszugehen, dass die bisherige Landtagswahl-O-Mat-Rekordmarke von 1,3 Mio. Nutzerinnen und Nutzern, die Nordrhein-Westfalen hält, fallen wird.

„Der Wahl-O-Mat ist das erfolgreichste Tool der politischen Bildung. Wir freuen uns, dass so viele Menschen in Baden-Württemberg auf unser Informationsangebot zurückgreifen“, so Wehner.

Das speziell auf die baden-württembergische Landtagswahl am 13. März 2016 zugeschnittene Internetangebot wurde von der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) und der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) entwickelt. Die Thesen stammen von einer 20-köpfigen Redaktion aus Jugendlichen, welche von einem Experten-Team aus Journalist/-innen und Wissenschaftler/-innen unterstützt wurde.

Der Wahl-O-Mat Baden-Württemberg bietet die Möglichkeit, sich spielerisch über die verschiedenen Wahlprogramme zu informieren und herauszufinden, wie es um die Übereinstimmung der eigenen Meinung mit den Positionen der Parteien bestellt ist. Die Einstellung der Nutzer wird anhand von 38 politischen Aussagen gewichtet, die auf den Wahl- und Grundsatzprogrammen der zur Wahl zugelassenen Parteien basieren. Am Schluss zeigt die Auswertung die Nähe der eigenen Meinung zu den Positionen der Parteien auf. Der Wahl-O-Mat wurde seit der Bundestagswahl 2002 bei vielen Wahlen erfolgreich eingesetzt und bisher etwa 44 Millionen Mal genutzt.

Mehr Informationen finden Sie im Internet unter: www.wahl-o-mat.de/bw2016


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Pressemitteilung Nr. 13-2016 vom 19. Februar 2016

Landespolitikerinnen und -politiker nutzten als erste die Wahlhilfe im Internet

Wahl-O-Mat zur Landtagswahl in Baden-Württemberg freigeschaltet

Seit Freitag, 19. Februar 2016, ist der Wahl-O-Mat für Baden-Württemberg unter www.wahl-o-mat.de/bw2016 freigeschaltet. Das speziell auf die baden-württembergische Landtagswahl am 13. März 2016 zugeschnittene Internetangebot wurde von der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb und der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) in Stuttgart vorgestellt. Die Thesen stammen von einer 20-köpfigen Redaktion aus Jugendlichen. Einige der Redaktionsmitglieder standen den Generalsekretärinnen Katrin Schütz (CDU), Katja Mast (SPD) und Judith Skudelny (FDP) sowie dem Landesvorsitzenden der Grünen, Oliver Hildenbrand, bei der Präsentation unterstützend zur Seite, als es um die Bedienung des Wahl-O-Mat ging.

„Der Wahl-O-Mat bietet einen spielerischen und unkomplizierten Zugang zu programmatischen Aussagen der Parteien“, erläuterte Lothar Frick, Direktor der Landeszentrale. Martin Hetterich, Projektleiter des Wahl-O-Mat bei der Bundeszentrale ergänzte: „Der Wahl-O-Mat bringt die Menschen dazu, über Politik, Parteien und ihre Programme nachzudenken, zu diskutieren und am Ende – hoffentlich – auch zur Wahl zu gehen.“

Der Wahl-O-Mat Baden-Württemberg bietet die Möglichkeit, sich über die verschiedenen Wahlprogramme zu informieren und herauszufinden, wie es um die Übereinstimmung der eigenen Meinung mit den Positionen der Parteien bestellt ist. Die Einstellung der Nutzer wird anhand von 38 politischen Aussagen gewichtet, die auf den Wahl- und Grundsatzprogrammen der zur Wahl zugelassenen Parteien basieren. Am Schluss zeigt die Auswertung die Nähe der eigenen Meinung zu den Positionen der Parteien auf. Der Wahl-O-Mat wurde seit der Bundestagswahl 2002 bei vielen Wahlen erfolgreich eingesetzt und bisher etwa 44 Millionen Mal genutzt.

Mehr Informationen finden Sie im Internet unter: www.wahl-o-mat.de/bw2016


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Pressemitteilung Nr. 12-2016 vom 4. Februar 2016

Zeitschrift „Politik & Unterricht“ mit neuer Ausgabe

Gedenkstätten – Lernen und Gedenken an Orten

Die neueste Ausgabe von Politik & Unterricht der Landeszentrale für politische Bildung (LpB) will Lehrerinnen und Lehrer bei der Vorbereitung eines Gedenkstättenbesuches unterstützen. Sie eignet sich aber auch für die Behandlung des Themas im Unterricht, wenn kein Gedenkstättenbesuch geplant ist. Ganz bewusst werden Beispiele präsentiert, die regional über das ganze Land verteilt sind. Insgesamt decken die ausgewählten Materialien die zentralen Verfolgungs- und Vernichtungskomplexe des nationalsozialistischen Willkürregimes im heutigen Baden-Württemberg ab.
Darüber hinaus gibt es weitere Materialangebote im Internet. 

Das Heft kann im Internet unter www.politikundunterricht.de heruntergeladen werden.
Die Druckfassung ist ebenfalls kostenlos und kann im Webshop der Landeszentrale bestellt werden: www.lpb-bw.de/shop


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Pressemitteilung Nr. 11-2016 vom 3. Februar 2016

Neues Planspielheft zum Thema „Nominierung von Wahlkreiskandidaten“

„Wer macht’s? – Der Weg in den Landtag“

Die Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) hat in ihrer Planspiel-Reihe mit der Ausgabe „Wer macht’s? – Der Weg in den Landtag“ ein aktuelles Heft veröffentlicht. Es simuliert das innerparteiliche Auswahlverfahren zur Aufstellung der Wahlkreiskandidaten. Die Teilnehmenden werden zu Parteimitgliedern in fiktiven, aber landestypischen Wahlkreisen. Zu Beginn des Planspiels lernen sich die Teilnehmenden in ihren Rollen gegenseitig kennen. Anschließend beginnen die Kandidaten für sich zu werben, um möglichst viele Parteimitglieder von sich zu überzeugen. In der anschließenden Nominierungskonferenz wird ein Kandidat oder eine Kandidatin für den Wahlkreis gewählt.

In dem Planspiel kann zwischen vier unterschiedlichen Szenarien gewählt werden. Jedem Szenario ist eine fiktive Partei zugeordnet. Die Szenarien behandeln inhaltlich wichtige Wahlkampfthemen wie Bildung, Asyl- und Flüchtlingspolitik sowie Infrastruktur- und Wirtschaftspolitik.

Das Planspiel „Wer macht´s? Der Weg in den Landtag“ ist das erste in einer Reihe von Planspielen zum Landtag von Baden-Württemberg. Es kann im Webshop der Landeszentrale www.lpb-bw.de/shop für 2 Euro bestellt werden.


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Pressemitteilung Nr. 10-2016 vom 2. Februar 2016

Von der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB):

Grundinformationen zur Landtagswahl


Ein 12-seitiges Faltblatt mit Grundinformationen zur Landtagswahl am 13. März 2016 gibt es jetzt kostenlos bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB). Es bietet Wissenswertes in Kürze zum Landtag und seinen Abgeordneten, zum Einfluss des Landesparlaments auf die Bundesebene, zum Wahlsystem und zu den Funktionen der Volksvertretung. Außerdem gibt es Antwort auf die Fragen: "Wie wird gewählt?" und "Wer darf wählen?" Schließlich werden die Spitzenkandidaten der Parteien im bisherigen Landtag und die Themenschwerpunkte der diesjährigen Wahl vorgestellt. Das Faltblatt kann von allen Bürgerinnen und Bürger im Webshop der Landeszentrale unter dem Stichwort „Info-Flyer“ bestellt werden (www.lpb-bw.de/shop). Rathäuser, Schulen und andere Einrichtungen können es zur Auslage auch in größerer Stückzahl anfordern.

Auf der Internetseite www.landtagswahl-bw.de kann es kostenfrei heruntergeladen werden.


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Pressemitteilung Nr. 9-2016 vom 28. Januar 2016

Kandidierende für den Landtag im Chancengleichheits-Check

Landeszentrale und Landesfrauenrat legen „Checkheft Chancengleichheit“ zur Landtagswahl in Baden-Württemberg vor

Der Landesfrauenrat Baden-Württemberg (LFR) und die Landeszentrale für politische Bildung (LpB) und haben zur Landtagswahl am 13. März 2016 ein „Checkheft Chancengleichheit“ vorgelegt. Mit ihm können Kandidaten und Kandidatinnen auf Ihre Positionen zu Gleichstellungsfragen „geprüft“ werden.
Neben Informationen zur Landespolitik aus Frauensicht finden sich in der Broschüre Vorschläge für Fragen, die den Kandidaten gestellt werden können – mit genügend Platz für Bemerkungen und Notizen. Das Checkheft hat ein taschentaugliches Format, sodass es mobil einsetzbar und bei Bedarf griffbereit ist – sei es am Infostand einer Partei auf dem Wochenmarkt oder bei einer Podiumsdiskussion in der Stadthalle.

Im Checkheft werden folgende Fragen aufgegriffen: Was muss getan werden, damit mehr Frauen in den Parlamenten mitgestalten? Wie steht es um die Chancengleichheit vor Ort in den Gemeinden, im Land Baden-Württemberg und am Arbeitsmarkt? Wie können Erwerbstätigkeit und Familie besser vereinbart werden? Wie kann die Situation von Flüchtlingsfrauen verbessert werden?
Das 40-seitige „Checkheft Chancengleichheit“ ist kostenlos und richtet sich an alle baden-württembergische Bürgerinnen und Bürger. Bestellung im Webshop der Landeszentrale für politische Bildung: www.lpb-bw.de/shop.

Ankündigung:
Web-Talk mit der Vorsitzenden des Landesfrauenrats
Unter dem Titel „Landtag ohne Frauen?“ wird Manuela Rukavina, die Vorsitzende des Landesfrauenrats, am 16. Februar 2016 bei einem Web-Talk ab 16.00 Uhr Fragen zum Frauenanteil im Landtag beantworten. Auf dem E-Learning-Portal der Landeszentrale für politische Bildung (www.elearning-politik.de) wird dazu ein Webkonferenzraum freigeschaltet.


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Pressemitteilung Nr. 8-2016 vom 27. Januar 2016

Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB):

Qualifiziert.Engagiert.
Neuer Aktionsfonds zur Qualifizierung bürgerschaftlich Engagierter in der Flüchtlingshilfe


Das Land Baden-Württemberg hat ausgehend von dem Kabinettsbeschluss zur Flüchtlingshilfe durch Bürgerschaftliches Engagement und Zivilgesellschaft ein neues Förderprogramm aufgelegt. Ehrenamtlich aktive Bürgerinnen und Bürger, die sich im Bereich der Flüchtlingshilfe engagieren, sollen dadurch gezielt weiterqualifiziert werden.

Im Rahmen des Aktionsfonds „Qualifiziert.Engagiert.“ sind Maßnahmen aus verschiedenen Themenfeldern förderfähig, z.B. Interkulturelles Training, Ehrenamtlicher Sprachunterricht, Psychische Belastungen und Traumata erkennen und damit umgehen, Argumentationstrainings, Rechtliche Rahmenbedingungen, Aufgabe und Grenzen des Ehrenamtes.

Beantragt werden können Zuschüsse für einzelne Veranstaltungen oder mehrgliedrige Veranstaltungsreihen. Antragsberechtigt sind Kommunen, eingetragene Vereine, in der Flüchtlingshilfe aktive Träger sowie lokale Initiativen. Wünschenswert ist es, dass sich vor Ort verschiedene Akteure der Flüchtlingshilfe zusammenschließen, um auch innerhalb der Qualifizierungsmaßnahme die bereits bestehenden lokalen Bündnisse und den Kontakt untereinander zu vertiefen. Die geförderten Veranstaltungen sollten in der Regel für die Teilnehmenden kostenfrei angeboten werden.

Die Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg setzt das Förderprogramm in Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie, Frauen und Senioren um. Das Fördervolumen beläuft sich auf insgesamt 250.000 Euro.

Erste Anträge können bereits bis zum 15. Februar 2016 an die Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg gestellt werden. Die zweite Frist endet am 15. März 2016, weitere Antragsfristen sind am 30. April 2016, 30. Juni 2016 und 30. September 2016. Die detaillierten Förderrichtlinien und das Antragsformular sind online abrufbar unter:
www.lpb-bw.de/fluechtlingshilfe


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Pressemitteilung Nr. 7-2016 vom 27. Januar 2016

Bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) eingerichtet:

Neue Servicestelle für Friedensbildung an Schulen


Stuttgart/Bad Urach. Seit kurzem gibt es bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) eine neue Anlaufstelle für alle Lehrkräfte des Landes sowie alle am Thema Interessierten. Die Servicestelle Friedensbildung mit Sitz im LpB Tagungszentrum „Haus auf der Alb“ in Bad Urach bietet Unterrichtsmaterialien, Beratung und Informationen sowie Qualifizierungsmöglichkeiten. Ab sofort sind ihre Angebote auch online zugänglich www.friedensbildung-bw.de.

Friedensbildung fächerübergreifend in den baden-württembergischen Schulen zu stärken ist Auftrag und Ziel der neu eingerichteten Servicestelle. „Krieg und Frieden, Migration und Flucht, Terror, Gewalt und Radikalisierung – all diese Themen prägen seit Monaten den öffentlichen Diskurs und bewegen auch Schülerinnen und Schüler“, so Claudia Möller, Fachreferentin und Leiterin der Servicestelle.

Aktuell sind über die Servicestelle insbesondere Materialien und Angebote zu den Themen „Flucht und Krieg“ sowie „zivile Konfliktbearbeitung“ erhältlich. Darüber hinaus bietet sie Kontakt zu zahlreichen Akteuren der Friedensbildung in Baden-Württemberg.

Für interessierte Lehrkräfte findet an vier Freitagen in diesem Jahr am Standort der Berghof Foundation in Tübingen ein jeweils dreistündiges „Unterrichtsforum Friedensbildung“ statt. Hier werden aktuelle Herausforderungen diskutiert und fächerübergreifende Unterrichtsentwürfe und -projekte zur Friedensbildung für die Sekundarstufen 1 und 2 vorgestellt. Das erste Forum findet statt am Freitag, 18. März 2016 von 14.00 – 17.00 Uhr zum Thema „Online-Angebote zur Friedensbildung im Unterricht“. Außerdem schult die Servicestelle junge Menschen, die künftig als Teamerinnen und Teamer in Schulen Projekttage und Workshops durchzuführen können.

Weitere Informationen und Anmeldungen ab sofort über die Website der Servicestelle.


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Pressemitteilung Nr. 6-2016 vom 26. Januar 2016

Politik – einfach erklärt
Handreichung für den Unterricht der Landeszentrale für politische Bildung

Mach´s klar: Landtagswahl 2016
Regierungswechsel oder Wiederwahl?


Grundlegende Informationen zur bevorstehenden Landtagswahl in Baden-Württemberg bietet die jüngste Ausgabe der Unterrichtsreihe „mach´s klar!“ der Landeszentrale für politische Bildung (LpB). Auf vier Seiten können sich Schüler unter Anleitung grundlegendes Wissen erarbeiten. Auf der ersten Seite sind die Spitzenkandidaten der vier bisher im Landtag vertretenen Parteien als lustige Karikaturen abgebildet. Weiter wird erklärt, wie die Wahl der Volksvertreter funktioniert und welche Aufgaben der Landtag und die Landesregierung haben. Eine Tabelle auf Seite 4 veranschaulicht die Wahlergebnisse seit 1984. Abschließend erklärt ein Glossar wichtige Begriffe wie Fraktion, Gesetz oder Haushalt.

Die Handreichung „mach´s klar: Landtagswahl“ ist ab sofort im Internet unter der Adresse  www.lpb-bw.de/machs-klar.html abrufbar. Die ebenfalls kostenlose Druckfassung kann (auch als Klassensatz) im Webshop der Landeszentrale bestellt werden: www.lpb-bw.de/shop.

Hintergrund:
Die LpB-Unterrichtsreihe „mach´s klar!“ greift aktuelle politische Themen auf und behandelt sie reich illustriert in einfacher Sprache. Sie richtet sich vorrangig an Lehrerinnen und Lehrer in Haupt-, Werkreal- und Realschulen. Jede Ausgabe erscheint im A 4-Format und vier Seiten, die auch als praktische Kopier- oder Folienvorlagen verwendet werden können.


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Pressemitteilung Nr. 5-2016 vom 26. Januar 2016

Die Landeszentrale für politische Bildung (LpB) zur Landtagswahl

Die Landeszentrale für politische Bildung bilanziert „Fünf Jahre Grün-Rot“

„Fünf Jahre Grün-Rot“ lautet der Titel der jüngsten Ausgabe der Zeitschrift „Der Bürger im Staat“, die von der Landeszentrale für politische Bildung (LpB) herausgegeben wird. Aus Anlass der Landtagswahl am 13. März 2016 werden in dem Heft in 13 Aufsätzen auf 104 Seiten fünf Jahre grün-roter Regierungsarbeit bilanziert. Die Autoren sind Wissenschaftler und Journalisten.

Im Mittelpunkt der Veröffentlichung steht die Frage, ob mit dem Machtwechsel nach der Landtagswahl 2011 auch ein Politikwechsel in Baden-Württemberg verbunden war. Das Heft bilanziert die Bereiche Schule und Hochschule, Inneres und Justiz, Finanz- und Wirtschaftspolitik, Integrationspolitik, Verkehr und Energie, die Europapolitik sowie die „Politik des Gehörtwerdens“, also das Thema „Bürgerbeteiligung“. Porträtiert werden zudem die vier Spitzenkandidaten der im aktuellen Landtag vertretenen Parteien und die Veränderungen im Parteiensystem Baden-Württembergs. Prognosen und mögliche Szenarien der Koalitionsbildung schließen das Heft ab.

Das Heft ist kostenlos und kann im Webshop der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg bestellt werden: www.lpb-bw.de/shop. Dort kann es auch kostenfrei heruntergeladen werden.

Hintergrund:
Die Zeitschrift „Der Bürger im Staat“ richtet sich an politisches Fachpublikum und die interessierte Öffentlichkeit. Sie erscheint dreimal jährlich und bietet mit wechselnden Themenheften Bestandsaufnahmen zu aktuellen gesellschaftspolitischen Fragen.


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Pressemitteilung Nr. 4-2016 vom 25. Januar 2016

Die Landeszentrale für politische Bildung (LpB) präsentiert:

Das Landtagswahlportal in neuem Look


Das aktuelle Landtagswahlportal www.landtagswahl-bw.de der Landeszentrale für politische Bildung (LpB) präsentiert sich in einem neuen, frischen Look. Nach waehlenab16-bw.de, politische-bildung.de und demokratie-bw.de ist es das vierte Portal der LpB, das im sogenannten „Responsive Design“ für die Darstellung auf PC, Tablet und Smartphone optimiert wurde.

Neu eingebaut sind Antworten auf häufig gestellte Fragen sowie ein Wahlquiz, bei dem es für den richtigen Wahltipp attraktive Preise zu gewinnen gibt. Eingestellt werden noch die zusammengefassten Wahlprogramme der im Landtag vertretenen Parteien, aktuelle LpB-Publikationen zur Wahl mit Bestell- und Downloadmöglichkeit sowie Erklärvideos für Erstwählerinnen und -wähler. Geplant ist auch ein Social-Media-Newsroom, in dem Posts auf Facebook (www.facebook.com/lpb.bw.de) und Twitter (https://twitter.com/lpbbw) integriert werden.


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Pressemitteilung Nr. 3-2016 vom 19. Januar 2016

Landtagswahl 2016 in Baden-Württemberg

Sonderheft der Zeitschrift „Politik & Unterricht“ zur Landtagswahl 2016

Das Sonderheft „Landtagswahl 2016 in Baden-Württemberg“ der Landeszentrale für politische Bildung (LpB) enthält Materialien zur Wahl am 13. März 2016. Anhand kurzer Texte, übersichtlicher Schaubilder und konkreter Arbeitsanregungen werden verschiedene Fragen zur Landtagswahl und Landespolitik behandelt: Wofür sind Gemeinde, Land, Bund und die Europäische Union zuständig? Wer sind die Spitzenkandidaten bei der Wahl? Wer darf wählen? Warum gibt es Wahlplakate? Was bedeutet repräsentative Demokratie und warum ist es wichtig, dass die Bürgerinnen und Bürger an der Wahl teilnehmen? Abschließend wird die Frage beantwortet, wie aus Wählerstimmen Parlamentssitze werden. Die 16-seitige Materialsammlung richtet sich hauptsächlich an Lehrkräfte im schulischen und außerschulischen Bereich.
Das Heft kann im Internet unter www.politikundunterricht.de heruntergeladen werden. Die Druckfassung ist ebenfalls kostenlos und kann im Webshop der Landeszentrale bestellt werden: www.lpb-bw.de/shop.


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Pressemitteilung Nr. 2-2016 vom 13. Januar 2016

Neuer Band in der Landeskundlichen Schriftenreihe der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB)

Entrechtet – verfolgt – vernichtet
NS-Geschichte und Erinnerungskultur im deutschen Südwesten


Dieses Buch fasst erstmals für Baden-Württemberg die unterschiedlichen Verfolgungskomplexe und Opfergruppen des NS-Regimes zusammen. Es präsentiert die Ergebnisse neuer Untersuchungen (z.B. über die „Arisierung“) und führt zahlreiche lokale Studien erstmals in einem landesweiten Ansatz zusammen (z.B. über den Völkermord an den Sinti und Roma). Alle zehn Beiträge des Bandes bestehen aus einer geschichtlichen Darstellung des Geschehenen, einer Analyse seiner Deutungs- und Wahrnehmungsgeschichte und einem Blick auf aktuelle Formen der Erinnerung. Damit wird der Tatsache Rechnung getragen, dass die NS-Verbrechen eine „zweite Geschichte“ haben, die länger ist als die zwölf Jahre des „Dritten Reiches“ und die bis heute währt.

Es dauerte lange, bis das Schicksal der Opfer nationalsozialistischer Rassenpolitik und politischer Repression wahrgenommen wurde. Inzwischen ist die Geschichte der Opfer des NS-Terrors ein wesentlicher Bezugspunkt der Gedenk- und Erinnerungskultur des Landes. Dabei stellt sich mit dem Blick auf die Opfer immer auch die Frage nach den Tätern, nach menschlichen Verhaltensweisen, staatlichen Zielen und Verfassungsnormen. Die Auseinandersetzung der Nachlebenden mit den destruktiven Tendenzen von Individuum, Staat und Gesellschaft thematisiert zugleich auch Menschenrechte, Zivilgesellschaft und politische Beteiligung.

Der Band ist in enger Zusammenarbeit mit dem Fachbereich Gedenkstättenarbeit der LpB, der Landesarbeitsgemeinschaft der Gedenkstätten und Gedenkstätteninitiativen (LAGG) sowie einzelnen Gedenkstätten entstanden.
Das Buch „Entrechtet – verfolgt – vernichtet. NS-Geschichte und Erinnerungskultur im deutschen Südwesten“ kann ausschließlich im Webshop der Landeszentrale für politische Bildung (www.lpb-bw.de/shop) zum Preis von 6,50 EUR zzgl. 3,- EUR Versandpauschale bestellt werden.

Kostenlose Rezensionsexemplare für die Presse bitte per E-Mail bei marketing@remove-this.lpb.bwl.de anfordern.

Hintergrund/Herausgeber:

  • Prof. Dr. Peter Steinbach, geb.1948, ist wissenschaftlicher Leiter der Gedenkstätte Deutscher Widerstand in Berlin. Bis 2013 war er Professor für Neuere und Neueste Geschichte am Historischen Institut der Universität Mannheim.
  • Thomas Stöckle M.A., geb.1964, ist wissenschaftlicher Leiter der Gedenkstätte Grafeneck – Dokumentationszentrum und Mitglied des Sprecherrats der Landesarbeitsgemeinschaft der Gedenkstätten und Gedenkstätteninitiativen in Baden-Württemberg.
  • Sibylle Thelen, geb.1962, leitet bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg die Abteilung Demokratisches Engagement und ist Fachreferentin für Gedenkstättenarbeit.
  • Prof. Dr. Reinhold Weber, geb.1969, betreut bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg u. a. die wissenschaftliche Buchreihe „Schriften zur politischen Landeskunde Baden-Württembergs“. Er lehrt am Seminar für Zeitgeschichte der Universität Tübingen.


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Pressemitteilung Nr. 1-2016 vom 11. Januar 2016

Skatblatt zur Landtagswahl 2016

Politiker-Karikaturen als Buben, Damen und Könige


„Kreuz-Bube Kretschmann sticht Pik-Bube Wolf.“ Möglich ist das mit einem Skatspiel der Landeszentrale für politische Bildung. Das Spitzenpersonal der im Landtag vertretenen Parteien tritt darin in Form von Karikaturen als Buben, Damen und Könige auf. Im Blick auf die Landtagswahlen am 13. März 2016 darf man gespannt sein, wer letztlich die entscheidenden Stiche macht. Zum Blatt gehören auch Sechser, sodass man ebenso das traditionelle russische Kartenspiel „Durak“ spielen kann. Das Kartenspiel kostet 3,- Euro plus 3,- Versandkosten und kann im Webshop der Landeszentrale bestellt werden: www.lpb-bw.de/shop.

Weitere Materialien der LpB zu den Landtagswahlen erscheinen in den nächsten Tagen.


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Pressemitteilung Nr. 35-2015 vom 15. Dezember 2015

Angebote der Landeszentrale zur Landtagswahl 2016

Am Sonntag, dem 13. März 2016, findet in Baden-Württemberg die Wahl zum 16. Landtag statt. Im Wahlkampf buhlen die Kandidatinnen und Kandidaten um die Gunst von 7,8 Millionen Wählerinnen und Wählern, darunter 550.000 Erstwählerinnen und Erstwähler. Es sind 120 Sitze zu vergeben. Die Bürgerinnen und Bürger haben das Wort! Das Ergebnis liegt in ihrer Hand!

Rechtzeitig vor der Wahl legt die Landeszentrale für politische Bildung (LpB) jetzt eine umfangreiche Palette von Veranstaltungen, Veröffentlichungen und Informationen im Internet vor, mit dem die Aufgaben des Landtags und die Funktion der Landtagswahlen erklärt werden. Das Angebot richtet sich an Einzelpersonen und an öffentliche Einrichtungen wie Bürgermeisterämter und Schulen und ist in einem 14-seitigen Faltblatt zusammengefasst, das auf der Internetseite www.lpb-bw.de heruntergeladen oder unter der E-Mail-Adresse marketing@remove-this.lpb.bwl.de auch in größerer Stückzahl bestellt werden kann.


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Pressemitteilung Nr. 34-2015 vom 14. Dezember 2015

Jahresprogramm 2016 der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) erschienen

Seminare und Bildungsreisen für jedermann

Sich mit anderen Menschen treffen und über Politik und aktuelles Zeitgeschehen diskutieren, brennenden Fragen auf den Grund gehen, erfahren was Fachleute zu wichtigen Fragen unserer Zeit zu sagen haben – das alles bieten seit vielen Jahren die Veranstaltungen der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB). Jetzt ist das Programmheft für 2016 erschienen. Die Themen reichen von der Politik vor der Haustür bis zur internationalen Politik. Ebenso vielfältig sind die Veranstaltungsformen. Sie reichen von halbtägigen Exkursionen und Informationsbesuchen über Wochenendseminare bis zu mehrtägigen Bildungsreisen, zum Beispiel nach Polen oder Albanien. Zudem macht die  Landeszentrale Angebote zum Lernen per Computer und Internet. E-Learning-Kurse widmen sich dem Themen „Ethisch leben“, „Interkulturelle Kompetenzen erwerben“ und „Islam und muslimisches Leben in Baden-Württemberg“.

Das Programmheft kann kostenlos im Webshop der Landeszentrale bestellt werden (www.lpb-bw.de/shop). Das vollständige Angebot mit Anmeldemöglichkeit ist außerdem unter www.lpb-bw.de/veranstaltungen.html freigeschaltet.


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Pressemitteilung Nr. 33-2015 vom 3. Dezember 2015

Neues Lernmedium der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB)

Ein Fotoset zur deutschen Geschichte von 1933 bis 1990

Unter dem Titel „Augenblick Geschichte!“ hat die Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) ein neues Lernmedium für den (zeit-)geschichtlichen Unterricht herausgebracht. Es besteht aus 100 Fotos im DIN A4-Format. Sie umfassen den Zeitraum der deutschen Geschichte von 1933 bis 1990, also vom Beginn der nationalsozialistischen Diktatur bis zur Wiedervereinigung beider deutscher Staaten. Das Fotoset eignet sich sowohl für den Unterricht in Schulklassen als auch für den Einsatz in Integrationskursen.

Die Bilder zeigen Ereignisse und Situationen, die das politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Leben im Nationalsozialismus, in der DDR und der Bundesrepublik Deutschland charakteristisch und beispielhaft festhalten. Sie veranschaulichen, wie sich Ideologien und zeitgeschichtliche Umstände auf den Alltag der Menschen auswirken. Die Bilder machen abstrakte Begriffe wie Rechtsstaat, Planwirtschaft oder Gleichschaltung konkret vorstellbar und verstehbar.

Die Fotos bilden aber nicht nur ab, wie Geschichte den Menschen begegnet. Sie zeigen auch, wie Menschen auf Vorgaben und Erwartungen reagieren, wie sie sich arrangieren oder auflehnen. Die Fotos machen deutlich, was Diktaturen von einer Demokratie unterscheidet. Gleichzeitig werfen sie eine facettenreiche Perspektive auf das gesellschaftliche Zusammenleben und die Lebensleistung der Menschen in beiden Teilen Deutschlands. Entlang von Leitfragen können die Lernenden einen roten Faden durch die Geschichte knüpfen und sich historisches Grund- und Orientierungswissen erarbeiten. Dabei helfen historische Hintergrundinformationen auf den Rückseiten der Fotokarten und eine Begleitbroschüre mit Ideen für einen aktivierenden und kompetenzorientierten Unterricht.

Das Fotoset „Augenblick Geschichte“ kostet 17,50 EUR plus 6,50 EUR Versandpauschale und kann ausschließlich im Webshop der Landeszentrale bestellt werden: www.lpb-bw.de/shop.


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Pressemitteilung Nr. 32-2015 vom 2. Dezember 2015

Neuer Band in der Landeskundlichen Reihe der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB)

Frau und Mann, Mann und Frau.
Eine Geschlechtergeschichte des deutschen Südwestens 1789–1980


Geschlechtergeschichte ist mehr als Frauengeschichte. Dieses Buch behandelt die Perspektive beider Geschlechter aufeinander und ihr Verhältnis zueinander. Es arbeitet Zuschreibungen und Bilder heraus, die wir uns von den Geschlechtern gemacht haben – und noch immer machen. Oft genug unhinterfragt, ist das Geschlechterverhältnis ein zentrales Merkmal unserer gesellschaftlichen Ordnung. Welche Rolle haben Frauen und Männer im deutschen Südwesten gespielt? Welche Handlungsspielräume wurden ihnen zugewiesen und wie haben sich die Bilder von „Frau und Mann, Mann und Frau“ im Lauf der Geschichte gewandelt?
Dieses Buch schlägt den Bogen von der Französischen Revolution bis in die jüngste Zeitgeschichte. Die Autorin verschränkt Landesgeschichte mit Geschlechtergeschichte und sucht auf informative und unterhaltsame Weise Antworten auf Fragen, die jede und jeden bewegen. Die Autorin, Prof. Dr. Sylvia Schraut, ist apl. Professorin am Historischen Institut der Universität Mannheim. Sie vertritt die Professur für Deutsche und Europäische Geschichte im 19. und 20. Jahrhundert an der Universität der Bundeswehr München.
Das Buch „Geschlechtergeschichte des deutschen Südwestens 1789–1980“ kann ausschließlich im Webshop der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) (www.lpb-bw.de/shop) zum Preis von 6,50 EUR zzgl. 3,- EUR Versandpauschale bestellt werden.

Kostenlose Rezensionsexemplare für die Presse bitte per E-Mail bei marketing@remove-this.lpb.bwl.de anfordern.


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Pressemitteilung Nr. 31-2015 vom 9. November 2015

Neues Themenheft der Zeitschrift „Deutschland & Europa“

Gerechter Welthandel? Freihandel, Protektionismus und Nachhaltigkeit

Die neue Ausgabe der Zeitschrift „Deutschland & Europa“ der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) trägt den Titel »Gerechter Welthandel? Freihandel, Protektionismus und Nachhaltigkeit«. Acht Beiträge thematisieren unterschiedliche Aspekte des Freihandels und der Nachhaltigkeit im globalisierten Welthandel.

Das Heft dokumentiert die Diskussion über das geplante Freihandelsabkommen TTIP zwischen der Europäischen Union und den USA und die Zukunftschancen von Handelsabkommen im Rahmen der Welthandelsorganisation (WTO). Es befasst sich zudem mit unterschiedlichen Nachhaltigkeitsstrategien und deren Spannungsverhältnis zueinander: Welche Rolle spielt der „faire Handel“? Gibt es realistische Chancen gerechter globaler Regulierung? Diese Frage wird vor dem Hintergrund der Verhandlungen zur nachhaltigen Nutzung der Arktis diskutiert.

Zu der Frage, ob  die Bundesrepublik Deutschland ihre Handelsüberschüsse drosseln soll, wie dies aus den USA und von südlichen EU-Mitgliedsstaaten gefordert wird, enthält das Heft Beiträge aus unterschiedlichen Perspektiven vor. Sie werden ergänzt von einer Dokumentation unterschiedlicher Stimmen aus Presse und Wissenschaft. Abschließend wird ein Planspiel der Landeszentrale über die  Welthandelsorganisation (WTO) vorgestellt, das interessierte Schulen als Veranstaltung über die Landeszentrale buchen können.

Das Heft ist kostenlos und kann (auch als Klassensatz) ausschließlich im Webshop der Landeszentrale bestellt werden: www.lpb-bw.de/shop. Die Versandkosten werden in Rechnung gestellt.

Hintergrund:
Mit „Deutschland & Europa“ unterstützt die Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) den Unterricht zu europapolitischen Fragen. Die zweimal jährlich erscheinende Fachzeitschrift richtet sich vor allem an Lehrerinnen und Lehrer in den Klassenstufen 10 bis 12/13 der weiterführenden Schulen in Baden-Württemberg.


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Pressemitteilung Nr. 30-2015 vom 16. November 2015

Die Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB),  die Freiwilligendienste Rottenburg-Stuttgart gGmbH, das Diakonische Werk Württemberg und der Internationale Bund (IB) als Träger des Freiwilligen Ökologischen Jahres (FÖJ) in Baden-Württemberg feiern dessen 25jähriges Bestehen.

Jubiläumsveranstaltung - 25 Jahre Freiwilliges Ökologisches Jahr in Baden-Württemberg

Am 24. November 2015 feiern die FÖJ-Träger im Land zusammen mit dem zuständigen Ministerium für Umwelt, Klimaschutz und Energie mit einem Festakt im Neuen Schloss in Stuttgart das 25jährige Bestehen des Freiwilligen Ökologischen Jahres in Baden-Württemberg.
Die Festrede bei der unter Schirmherrschaft von Ministerpräsident Winfried Kretschmann stehenden Jubiläumsveranstaltung wird von Umweltminister Franz Untersteller gehalten. Grußworte überbringen Eva-Maria Armbruster vom Diakonischen Werk Württemberg für die FÖJ-Träger und Dirk Hennig vom Forstlichen Bildungszentrum Hachenburg in Rheinland-Pfalz als Vorsitzender des Bundesarbeitskreises der FÖJ-Träger. In einem von Konrad Pflug moderierten Podiumsgespräch sprechen ehemalige FÖJ-Teilnehmende, Einsatzstellen- und Trägervertreter über Entwicklungen und Perspektiven aus 25 Jahren FÖJ und berichten von Spuren und Eindrücken, die das FÖJ hinterlassen hat. Anschließend gibt es Gelegenheit für Begegnungen und Gespräche beim Buffet der Kräuterpädagogen Baden-Württemberg e.V.
Eingeladen zum Festakt sind Freiwillige, Einsatzstellen, Ehemalige, VertreterInnen aus Politik und Verbänden, Organisatoren der ersten Stunde und FÖJ-VertreterInnen aus anderen Bundesländern, die parallel an der Bundestagung des Bundesarbeitskreises der FÖJ-Träger teilnehmen.

Seit 1. September 2015 engagieren sich wieder 210 junge Menschen in Baden-Württemberg ein Jahr lang in ökologisch-nachhaltigen Arbeitsfeldern. Bei dem freiwilligen Bildungsjahr auf Biobauernhöfen oder in Bildungseinrichtungen, in Naturschutzzentren oder bei Naturschutzverbänden, bei Umweltbehörden oder in Unternehmen können die Jugendlichen und jungen Erwachsenen vielfältigen Tätigkeiten nachgehen und ihre unterschiedlichen Fähigkeiten erproben. In ergänzenden Begleitseminaren, die die Träger organisieren, setzen sich die Teilnehmenden mit aktuellen Fragen rund um das Thema Nachhaltigkeit auseinander.
Das FÖJ wird vom Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg sowie vom Bundesministerium für Familie, Frauen, Senioren und Jugend finanziert.

Vor 25 Jahren, am 1. September 1990, startete in Trägerschaft der Landeszentrale für politische Bildung das Modellprojekt Freiwilliges Ökologisches Jahr (FÖJ) in Baden-Württemberg für 30 Jugendliche und junge Erwachsene, die sich ein Jahr lang für Umwelt und Natur engagieren wollten. Bereits im darauf folgenden Jahr wurde die Zahl der FÖJ-Plätze verdoppelt, die gelungene Modellphase in einzelnen Bundesländern führte 1993 zur bundesweiten Einführung des FÖJ. Inzwischen führen neben der LpB auch die Freiwilligendienste der Diözese Rottenburg-Stuttgart, das Diakonische Werk Württemberg und ganz neu seit September 2015 auch der Internationale Bund das FÖJ durch. Allein in Baden-Württemberg haben seit Beginn über 2000 Jugendliche und junge Erwachsene ein Freiwilliges Ökologisches Jahr absolviert. Deutschlandweit stehen jährlich knapp 3000 FÖJ-Plätze zur Verfügung.

Mehr Informationen unter www.foej-bw.de.


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Pressemitteilung Nr. 29-2015 vom 3. November 2015

Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) veröffentlicht neues Lese- und Arbeitsheft zur nationalsozialistischen Geschichte: Lernen mit regionalem Bezug

Der Mössinger Generalstreik vom 31. Januar 1933 –
linker Widerstand in der schwäbischen Provinz

„Heraus zum Massenstreik“ – so lautet der Titel des neuen Lese- und Arbeitshefts in der Reihe MATERIALIEN über den Mössinger Generalstreik vom 31. Januar 1933. Die Publikation,  herausgegeben von der Landeszentrale für politische Bildung (LpB), dokumentiert die Geschehnisse in dem südwürttembergischen Arbeiterdorf am Tag nach der Ernennung Hitlers zum Reichskanzler. Mehr als 800 Personen folgten dort dem reichsweiten Aufruf der KPD zum Generalstreik. Das  Materialienheft stellt diese Widerstandsaktion dar, zeichnet die besondere Vorgeschichte in dem Ort nach und beleuchtet die langwierige Aufarbeitung.

Die 64 Seiten dicke Publikation ist in enger Zusammenarbeit mit dem Stadtarchiv Mössingen und dem Stadtmuseum Mössingen entstanden. Mitgewirkt haben auch Studierende am Seminar für Zeitgeschichte der Universität Tübingen. Die Publikation kann im Schulunterricht, in der Jugendarbeit, an Gedenkstätten und in der Bildungsarbeit vor Ort eingesetzt werden. Sie bettet den Mössinger Generalstreik in die Geschichte des Widerstands gegen die NS-Diktatur ein, die mit Hitlers Machtübernahme am 30. Januar 1933 begann. An einigen Orten kam es damals zu spontanen Protesten der politischen Linken. In Mössingen ging man zunächst davon aus, Teil einer flächendeckend organisierten Aktion der KPD zu sein. Nicht nur in der Geschichte der heutigen Großen Kreisstadt Mössingen, die damals ohne die späteren Eingemeindungen 4000 Einwohner hatte, war dies ein außergewöhnliches Ereignis.

Das Materialienheft gliedert sich in Texteinheiten und Arbeitsblätter mit Dokumenten, Quellentexten, Fotografien und Aufgaben. Die Arbeitsaufträge geben Anregungen zum selbstständigen Erkunden der Geschichte, zur Auseinandersetzung mit der Protestaktion vor Ort  sowie zur Reflexion über Widerstand, Zivilcourage und Erinnerungskultur. Mit der Reihe MATERIALIEN greifen die Gedenkstätten in Baden-Württemberg und die LpB die Aufforderung der Bildungspläne des Landes Baden-Württemberg auf, Angebote mit regionalem Bezug an außerschulischen Lernorten zu entwickeln.

Zuletzt erschienen in der Reihe MATERIALIEN die Hefte

  • „Ich habe den Krieg verhindern wollen“ – Der Hitler-Gegner Georg Elser und sein Attentat vom 8. November 1938 – Die Motive, Vorbereitungen und Folgen (Stuttgart 2014)
  • „Wir als Juden können diese Zeit nie vergessen“ – Die Juden von Buttenhausen – Vom Leben und Untergang einer Landgemeinde in Württemberg (Stuttgart 2013)

Die Hefte sind kostenlos. Bestellung ausschließlich im Webshop der Landeszentrale für politische Bildung: www.lpb-bw.de/shop.  


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Pressemitteilung Nr. 28-2015 vom 20. Oktober 2015

Gedenkstättenportal weist unter www.gedenkstaetten-bw.de auf den 22. Oktober 1940 hin

Gedenkveranstaltungen, Vorträge und Ausstellungen erinnern an die Deportation der badischen und saarpfälzischen Juden nach Gurs vor 75 Jahren

Am 22. Oktober 2015 jährt sich der Beginn der Deportationen der badischen und saarpfälzischen Juden in das französische Lager Gurs zum 75. Mal. Zu der Verfolgung und Entrechtung, der die jüdische Bevölkerung seit der Machtübernahme der Nationalsozialisten in zunehmendem Maße ausgesetzt war, kamen nun die systematische Vertreibung und Vernichtung. Die Nationalsozialisten wählten für den Beginn der Deportationen in Baden und in der Saarpfalz einen Tag des jüdischen Laubhüttenfestes Sokkoth.

Das Gedenkstättenportal www.gedenkstaetten-bw.de informiert auf Sonderseiten über die Ereignisse im Oktober 1940 und deren Aufarbeitung. Zudem werden die aktuellen Veranstaltungen anlässlich des Gedenktags vom 22. Oktober 2015 aufgelistet. Das Informationsangebot der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) ist in enger Kooperation mit der Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz erstellt worden. Die Zusammenarbeit über bundesdeutsche Landesgrenzen hinaus verweist auf die raumschaftliche Dimension der Deportationen im NS-Staat, an die man heute in den Bundesländern Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Saarland auf vielfältige Weise vor Ort erinnert.

Hinweise auf weitere Veranstaltungen nimmt der Fachbereich Gedenkstättenarbeit gerne auf.


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Pressemitteilung Nr. 27-2015 vom 19. Oktober 2015

Zeitschrift „Politik & Unterricht“ mit neuer Ausgabe

Politik und Wirtschaft – Wie viel Staat braucht der Markt?

Das neue Heft der Zeitschrift „Politik und Unterricht“, das jetzt bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) erschienen ist, thematisiert ganz grundsätzlich das Verhältnis von Politik und Wirtschaft. Gefragt wird, in welcher Form, in welchem Ausmaß und mit welchen Mitteln der Staat in wirtschaftliches Handeln eingreift und eingreifen soll. Aktuelle Beispiele wie das Mindestlohngesetz oder das Freihandelsabkommen TTIP zwischen der Europäischen Union und den USA veranschaulichen das Spannungsverhältnis. Wie gewohnt bietet „Politik & Unterricht“ zu allen behandelten Fragen Unterrichtsvorschläge sowie Texte und Materialien.

Die neuen Bildungspläne des Landes Baden-Württemberg messen dem Bereich Wirtschaft eine wichtige Rolle zu, deshalb wird „Politik und Unterricht“ künftig verstärkt auch dieses Thema im weitesten Sinne aufnehmen und versuchen, den Unterricht dazu im Sinne des Beutelsbacher Konsenses zu unterstützten – unabhängig, überparteilich, kontrovers und immer im Zeichen des Überwältigungsverbotes. Die vorliegende Ausgabe macht dabei einen Anfang.

„Politik und Unterricht“, die Fachzeitschrift für die Praxis der politischen Bildung, wendet sich an Lehrerinnen und Lehrer aller weiterführenden Schularten und Klassen mit Schwerpunkt auf der Sekundarstufe I. Ebenso eignet sie sich für außerschulische Bildungseinrichtungen. Das Heft ist kostenlos und kann (auch im Klassensatz) im Webshop der Landeszentrale bestellt werden: www.lpb-bw.de/shop. Die Versandkosten werden in Rechnung gestellt.


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Pressemitteilung Nr. 26-2015 vom 19. Oktober 2015

Für den Politikunterricht in Haupt-, Werkreal- und Realschulen: Handreichung „mach´s klar!“

TTIP-Freihandelsabkommen – Chance oder Risiko?

Warum das Freihandelsabkommen TTIP so umstritten ist, welche wirtschaftliche Bedeutung es hat und wie es sich im Alltag auswirken könnte – diese und weitere Fragen stellt die neue Ausgabe von „mach´s klar!“ zur Diskussion. Bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) ist sie jetzt erhältlich. Die vierseitige Broschüre fasst wesentliche Informationen, Meinungen und Hintergründe zum Freihandelsabkommen zusammen und erläutert sie in Graphiken und verständlichen Texten. Arbeitsvorschläge regen zum selbständigen Lernen an.

Die LpB-Unterrichtsreihe „mach´s klar!“ greift aktuelle politische Themen auf und behandelt sie in stark vereinfachter Form. Die Handreichungen richten sich an Lehrerinnen und Lehrer in Haupt-, Werkreal- und Realschulen. Jede Ausgabe enthält vier Seiten im A 4-Format, die auch als praktische Kopier- oder Folienvorlagen verwendbar sind.

Die kostenlose Lernhilfe kann (auch als Klassensatz) im Webshop der Landeszentrale bestellt werden:
www.lpb-bw.de/machsklar.html. Bestellungen ab 500 g Sendungsgewicht erfolgen gegen Versandkostenberechnung.


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Pressemitteilung Nr. 25-2015 vom 30. September 2015

Pilotprojekt der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) und des Historischen Instituts der Universität Mannheim:

Lernen über den Nationalsozialismus und Präventionsarbeit gegen Rechtsextremismus

Die bisher oft unabhängig voneinander behandelten Bereiche des historisch-politischen Lernens über den Nationalsozialismus und die Präventionsarbeit gegen Rechtsextremismus sollen künftig enger miteinander verbunden werden. Die Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) und das Historische Institut der Universität Mannheim bereiten dazu gemeinsam neue didaktische Ansätze vor.

Im Rahmen von zwei Lehrveranstaltungen erhalten Studierende der Geschichtswissenschaft an der Universität Mannheim zukünftig die Möglichkeit, sich inhaltlich und methodisch vertieft mit den Themen Nationalsozialismus und Rechtsextremismus zu beschäftigen. Der Schwerpunkt liegt neben der Wissensvermittlung auf der Unterrichtspraxis und den Herausforderungen in schwierigen Unterrichtssituationen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sollen ermuntert werden, beide Themen im späteren eigenen Unterricht verbindend zu behandeln.

Ein erstes Teilprojekt ermutigt Lehramtsstudierende zu Besuchen in Gedenkstätten und regt zu deren Einbindung in den Unterricht an. Dabei sollen auch konkrete Methoden zur Arbeit mit den Gedenkstätten in der Kurpfalz entwickelt werden.

Der zweite Teil widmet sich den besonderen didaktischen Anforderungen der Themen Nationalsozialismus und Rechtsextremismus. Unter Berücksichtigung der Vorgaben in den aktuellen Bildungsplänen sollen Fachwissen vermittelt sowie Handlungssicherheit und Methodenkompetenz gefördert werden. Die Studierenden sollen so besser auf ihre spätere berufliche Praxis vorbereitet werden.

Die Seminare starten im Frühjahr 2016 und können in den nachfolgenden Semestern auch an anderen Hochschulstandorten Baden-Württembergs angeboten werden.


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Pressemitteilung Nr. 24-2015 vom 14. September 2015

Neuer Band der „Schriften zur politischen Landeskunde Baden-Württembergs“

Menschenrechte und Geschichte – Die 13 Offenburger Forderungen des Volkes von 1847

Zu den wichtigsten Zeugnissen deutscher Demokratiegeschichte gehören die Offenburger „Forderungen des Volkes“ von 1847. Das Buch „Menschenrechte und Geschichte“, das jetzt bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) erschienen ist, stellt diese 13 Forderungen vor. Bekannte Autorinnen und Autoren ordnen die Artikel, die bereits wenige Monate später die Revolution von 1848 prägen sollten und ein Symbol für das Freiheitsverlangen der Deutschen sind, in die historischen und politischen Zusammenhänge ein. Interviews mit prominenten Vertretern aus Politik, Gesellschaft und Kunst ergänzen die prägnanten Essays. Stellung nehmen u. a. Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble, der seit 1972 Mitglied des Deutschen Bundestages ist und den Wahlkreis Offenburg vertritt, Stephan Burger, Erzbischof von Freiburg, der Landesbischof der Evangelischen Landeskirsche in Baden, Jochen Cornelius-Bundschuh, der Vorsitzende des DGB-Bezirks Baden-Württemberg, Nikolaus Landgraf, die Europaabgeordnete und ehemalige Generalsekretärin der deutschen Sektion von Amnesty International, Barbara Lochbihler, oder der Schriftsteller Ingo Schulze.

Der Band „Menschenrechte und Geschichte. Die 13 Offenburger Forderungen des Volkes von 1847“ wird herausgegeben von Sylvia Schraut, Peter Steinbach, Wolfgang M. Gall und Reinhold Weber. Er erscheint in der LpB-Reihe „Schriften zur politischen Landeskunde Baden-Württembergs“, die wissenschaftliche Erkenntnisse an ein breites Publikum vermitteln möchte.
Bestellung ausschließlich im Webshop der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) www.lpb-bw.de/shop zum Preis von 6,50 EUR zzgl. 3,- EUR Versand.

Kostenlose Rezensionsexemplare für die Presse bitte per E-Mail bei marketing@remove-this.lpb.bwl.de anfordern.


Pressemitteilung Nr. 23-2015 vom 24. August 2015

In diesem Jahr engagieren sich 210 junge Menschen in einem Bildungsjahr für Natur und Umwelt

25 Jahre Freiwilliges Ökologisches Jahr in Baden-Württemberg
 
Vor 25 Jahren, am 1. September 1990, startete das Modellprojekt Freiwilliges Ökologisches Jahr (FÖJ) in Baden-Württemberg. In der Trägerschaft der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) haben sich damals 30 Jugendliche und junge Erwachsene ein Jahr lang für Umwelt und Natur engagiert. Bereits im darauf folgenden Jahr wurde die Zahl der FÖJ-Plätze verdoppelt. Die gelungene Modellphase in einzelnen Bundesländern führte 1993 zur bundesweiten Einführung des FÖJ. Inzwischen haben allein in Baden-Württemberg über 2.000 Jugendliche und junge Erwachsene ein Freiwilliges Ökologisches Jahr absolviert. Deutschlandweit stehen jährlich knapp 3.000 FÖJ-Plätze zur Verfügung.
 
Ab 1. September engagieren sich wieder 210 junge Menschen in Baden-Württemberg ein Jahr lang in ökologisch-nachhaltigen Arbeitsfeldern. Bei dem freiwilligen Bildungsjahr auf Biobauernhöfen oder in Bildungseinrichtungen, in Naturschutzzentren oder bei Naturschutzverbänden, bei Umweltbehörden oder in Unternehmen können die Jugendlichen und jungen Erwachsenen vielfältigen Tätigkeiten nachgehen und ihre unterschiedlichen Fähigkeiten erproben.
 
Die Betreuung gewährleisten die Einsatzstellen vor Ort und die Träger des freiwilligen Jahres: Die Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB), die Freiwilligendienste Rottenburg-Stuttgart gGmbH, das Diakonische Werk Württemberg und der Internationale Bund (IB) Freiwilligendienste Tübingen. In ergänzenden Begleitseminaren, die die Träger organisieren, setzen sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit aktuellen Fragen rund um das Thema Nachhaltigkeit auseinander.
 
Die Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) ist für die hochwertige Betreuung wiederholt mit dem „Gütesiegel für Qualität in Freiwilligendiensten“ (QUIFD) ausgezeichnet worden.

Das FÖJ wird vom Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg sowie vom Bundesministerium für Familie, Frauen, Senioren und Jugend finanziert.

Mehr Informationen unter www.foej-bw.de


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Pressemitteilung Nr. 22-2015 vom 22. Juli 2015

Zeitschrift „Der Bürger im Staat“ mit neuer Ausgabe

Alter(n)

Das Alter und das Altern als wichtige Themen in Gesellschaft und Politik – der „Bürger im Staat“, der jetzt bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) vorliegt, präsentiert elf Beiträge dazu. Das einleitende Essay von Heribert Prantl, Süddeutsche Zeitung, stellt unter „Zeitenwende: Das Altern als Glücksfall für die Gesellschaft“ Überlegungen zu einem Mentalitätswandel und Kursänderungen in der Politik vor. Eine sachliche Bestandsaufnahme zur Alterung der Bevölkerung zeigt nicht nur die vielfach diskutieren Belastungen, sondern auch Chancen auf, die damit verbunden sind. Ob Länder mit zunehmenden Anteilen an Senioren, darunter auch Deutschland, gar den Weg in eine „Gerontokratie“ beschreiten, fragt ein anderer Beitrag. Den Aspekten Armut im Alter und Erwerbstätigkeit im Alter sind eigene Abhandlungen gewidmet, ebenso Fragen zu Wohn- und Lebensformen, zu Engagement und Gesundheit. Mit einem Plädoyer für „Sorgende Gemeinschaften“ wird schließlich auch das aktuelle Thema Pflege diskutiert.

Der Bürger im Staat“ richtet sich an das Fachpublikum und ebenso an die interessierte Öffentlichkeit. Die Zeitschrift erscheint dreimal jährlich und bietet mit ihren Themenheften ausgewogene Bestandsaufnahmen zu aktuellen gesellschaftspolitischen Fragen.

Das Heft ist kostenlos und kann gegen Versandkostenberechnung im Webshop der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg bestellt werden: www.lpb-bw.de/shop. Dort kann es auch als  PDF-Datei heruntergeladen werden.


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Pressemitteilung Nr. 21-2015 vom 15. Juli 2015

Europäischer Tag der Jüdischen Kultur am Sonntag, den 6. September 2015

Jüdische Gemeinden, Gedenkstätten und Museen laden zur Begegnung
Landeszentrale für politische Bildung gibt Veranstaltungsprogramm mit heraus


Europaweit steht der 6. September 2015 im Zeichen der jüdischen Kultur. In 34 Ländern öffnen sich an dem Sonntag die Tore zu Synagogen und Friedhöfen, Gedenkstätten und Museen. Auch auf beiden Seiten des Rheins laden jüdische Gemeinden, Gedenkstätten und Museen zum Europäischen Tag der Jüdischen Kultur. An 46 Orten in Baden-Württemberg und in etwa 30 Kommunen im Elsass finden Veranstaltungen statt. Eine zweisprachige Broschüre, herausgegeben unter anderen von der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg, bündelt dieses Programm.

Das Motto dieses Jahres lautet „Brücken“. Europaweit werden sich viele Veranstalter mit interkulturellen sowie interreligiösen Begegnungen auseinandersetzen. Veranstaltungen wie Brücken aus der Vergangenheit ins Heute und Stolpersteine als Brücke zum Gedenken stellen einige Interpretationen des Leitthemas dar.

Das Programm im Elsass und in Baden-Württemberg verweist zugleich auf die jahrhundertealten Beziehungen der jüdischen Gemeinden und auf deren Verflechtungen mit der Kultur vor Ort. Bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts war das Landjudentum in diesen Regionen prägend. Die Gemeinden heute, aber auch Gedenkstätten und Museen pflegen das Erbe und bewahren die Spuren vernichteten jüdischen Lebens. Auch diesem Anliegen widmen sich am 6. September zahlreiche Vorträge, Friedhofs- und Synagogenführungen, Ausstellungen und Filmvorführungen.

Der Europäische Tag der Jüdischen Kultur setzt sich seit mehr als zehn Jahren zum Ziel, die Geschichte des Judentums, seine Bräuche und Traditionen bekannt zu machen. Viele Ehrenamtliche in den jüdischen Gemeinden, an den Gedenkstätten und Museen in Baden-Württemberg und im Elsass ermöglichen diesen Sonntag mit ihrem großen Engagement. Die Koordination und Organisation der Programme erfolgte durch B’nai Brith René Hirschler, Strasbourg, in Zusammenarbeit mit der Landesarbeitsgemeinschaft der Gedenkstätten und Gedenkstätteninitiativen in Baden-Württemberg und der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg.

Das Veranstaltungsprogramm für den Europäischen Tag der Jüdischen Kultur steht auch im Internet: www.gedenkstaetten-bw.de

Die zweisprachige Broschüre mit allen Veranstaltungen im Elsass und in Baden-Württemberg am 6. September 2015 kann angefordert werden bei:

FUTURA Marketing- und Vertriebsservice GmbH, Robert-Bosch-Straße 48
D-88 353 Kißlegg. Telefon: 07563-9110-0
Emailadresse: adressen@remove-this.futura-marketing.eu


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Pressemitteilung Nr. 20-2015 vom 7. Juli 2015

Jetzt Projektanträge für das Jahr 2016 stellen

Fördermittel für Gedenkstättenarbeit in Baden-Württemberg

Einrichtungen in Baden-Württemberg, die an die Opfer des Nationalsozialismus erinnern, können bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) Projektmittel für das Jahr 2016 beantragen. Bis zum 1. Oktober 2015 müssen die Anträge beim Fachbereich Gedenkstättenarbeit eingegangen sein. Der Förderbeirat, der paritätisch mit Vertretern der LpB und der Landesarbeitsgemeinschaft der Gedenkstätten und Gedenkstätteninitiativen (LAGG) besetzt ist, entscheidet am 20. November 2015.

In Abstimmung mit der LAGG gelten 2016 folgende Förderschwerpunkte:

  • Vorrang haben pädagogische und didaktische Angebote sowie Projekte an Gedenkstätten, die junge Menschen ansprechen;
  • Vorrang haben zudem Maßnahmen, die Aussagen von Zeitzeugen und deren Familienangehörigen erfassen und sichern sowie Vorhaben der Forschung und Dokumentation an einzelnen Gedenkstätten;
  • Vorrang haben darüber hinaus Projekte der Vernetzung von Gedenkstätten untereinander sowie von Gedenkstätten mit anderen zivilgesellschaftlichen Bereichen.

Der Bezug zur Gedenkstättenarbeit in Baden-Württemberg zählt zu den grundsätzlichen Voraussetzungen für die Bewilligung der Landesmittel durch den Förderbeirat. Die aktuellen Fördergrundsätze und die Antragsformulare können abgerufen werden unter www.gedenkstaetten-bw.de. Die Unterlagen können auch angefordert werden bei der:

Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB), Gedenkstättenarbeit
Paulinenstraße 44-46, 70178 Stuttgart
Telefon 0711/164099-31 und 0711/164099-56, Fax -55,
erika.riegg@remove-this.lpb.bwl.de, christina.schneider@remove-this.lpb.bwl.de  
Eine Beratung ist telefonisch oder per E-Mail möglich.


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Pressemitteilung Nr. 19-2015 vom 16. Juni 2015

Zeitschrift „Politik und Unterricht“ mit neuem Heft

Methoden im Politikunterricht – Beispiele für die Praxis


Die neue Ausgabe der Zeitschrift „Politik und Unterricht“, die jetzt bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) vorliegt, bietet Lehrerinnern und Lehrern eine Auswahl an Methoden für den Politikunterricht. Systematisch nach den Kategorien „Kompetenzerwerb“ und „Praxishinweise“ beschrieben, liefert das Heft in übersichtlicher Form methodische „Klassiker“, die anhand ihrer Eignung für bestimmte Unterrichtsphasen und Sozialformen eingeordnet werden und dabei auch den Aspekt Zeitaufwand berücksichtigen. Praxisnahe Beispiele aus unterschiedlichen thematischen Zusammenhängen dienen der Veranschaulichung und eröffnen vielfältige Anwendungsmöglichkeiten. So entsteht ein Überblick über Arbeitstechniken und Werkzeuge, die den Begriff „Methodenkompetenz“ füllen - als festen Bestandteil einer Lehr- und Lernkultur, die anerkennt, dass Methoden nicht dazu da sind, um ihrer selbst willen angewandt zu werden, sondern dem Ziel des Unterrichts dienen, zur politischen Urteils- und Handlungsfähigkeit zu gelangen.

„Politik und Unterricht“, die Fachzeitschrift für die Praxis der politischen Bildung, wendet sich an Lehrerinnen und Lehrer aller weiterführenden Schularten und Klassen mit Schwerpunkt auf der Sekundarstufe I. Ebenso sind außerschulische Jugend- und Bildungseinrichtungen angesprochen.

Das Heft ist kostenlos und kann auch im Klassensatz im Webshop der Landeszentrale bestellt werden: www.lpb-bw.de/shop. Die Versandkosten werden in Rechnung gestellt.


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Pressemitteilung Nr. 18-2015 vom 15. Juni 2015

Politik einfach erklärt: Handreichung „mach´s klar!“ für den Unterricht

Konflikte, Krisen, Kriege … keine Chance für den Frieden?

Über verschiedene Formen von Auseinandersetzungen informiert die neue Ausgabe von „mach´s klar!“, die jetzt bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) erhältlich ist. Die Handreichung für den Politikunterricht erläutert auf vier anschaulich gestalteten Seiten, worin sich politische von sozialen Konflikten unterscheiden, und diese wiederum von Krisen und Kriegen. Kurztexte und Graphiken zeigen, wo auf der Welt gerade gekämpft wird und nennen Gründe für Streit. Gefragt wird auch, was man gegen Gewalt tun kann und ob Frieden die Abwesenheit von Krieg ist. Zu allen angesprochenen Inhalten gibt es Arbeitsvorschläge und Aufgabenstellungen. Ein Glossar erklärt schließlich fünf Begriffe zum Thema schülergerecht.

Die Reihe „mach´s klar! Politik einfach erklärt.“ richtet sich an Lehrerinnen und Lehrer in Haupt-, Werkreal- und Realschulen und behandelt politische Themen stark vereinfacht. Sie unterstützt den am aktuellen Geschehen orientierten Politikunterricht. Jede Ausgabe umfasst vier Seiten im DIN A 4-Format, die auch als Kopier- oder Folienvorlagen verwendbar sind.

Die kostenlose Lernhilfe kann (auch als Klassensatz) im Webshop der Landeszentrale bestellt werden: www.lpb-bw.de/machsklar.html. Bestellungen ab 500 g Sendungsgewicht erfolgen gegen Versandkostenberechnung.


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Pressemitteilung Nr. 17-2015 vom 26. Mai 2015

Tagungsband zur Didaktik der politischen Bildung erschienen

Politikunterricht professionell planen

In der „Didaktischen Reihe“, die die Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) herausgibt, liegt jetzt der Band „Politikunterricht professionell  planen“ vor. Das Buch versammelt 13 Beiträge, die auf der gleichnamigen Tagung vom Februar 2014 im Rahmen der „Beutelsbacher Gespräche“ vorgestellt worden sind.

Die aktuelle fachdidaktische Diskussion um „Kompetenzen“ wirkt für Politiklehrerinnen und Politiklehrer noch wenig konkret. Auf die Frage, was an diesem Unterrichtsverständnis denn neu sei und wie es sich in der Planung von Unterricht umsetzen lasse, ist bisher eher zögerlich geantwortet worden. Hatte man nicht seit jeher – gerade im Politikunterricht mit dem Bildungsziel der politischen Mündigkeit – die Urteils-, Handlungs- und Partizipationskompetenzen der Schülerinnen und Schüler vor Augen? Die Autorinnen und Autoren des Bandes gehen in 13 Beiträgen u. a. folgenden Fragestellungen nach: Wie soll Politik unterrichtet werden? Nach Konzepten, didaktischen Prinzipien oder völlig anders? Brauchen Lehrerinnen und Lehrer eine professionelle Planungskompetenz? Und schließlich: Wie kann ein „kompetenzorientierter Politikunterricht" geplant werden?

Das Buch kostet 5,- Euro zzgl. Versand und kann im Webshop der der Landeszentrale für politische Bildung bestellt werden: www.lpb-bw.de/shop.


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Pressemitteilung Nr. 16-2015 vom 30. April 2015

Handreichung „mach´s klar!“ für den Politikunterricht in Haupt-, Werkreal- und Realschulen

Auf der Flucht – ist das unser Problem?

Die Themen Flucht und Asyl greift die neue Ausgabe von „mach´s klar! Politik - einfach erklärt“ auf. Die Handreichung für die Unterrichtspraxis ist ab sofort bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) erhältlich.

Vier Seiten nennen in kurzen Texten die unterschiedlichen Gründe für Flucht oder informieren in übersichtlichen Schaubildern und Graphiken über die Fluchtzahlen weltweit. Auch das, was im Asylverfahren der Bundesrepublik ab 2015 neu ist, wird schülergerecht dargestellt.
Ein Arbeitsvorschlag veranschaulicht die Vielfalt an Meinungen zum Thema und regt zur eigenen Urteilsbildung an. Wichtige Begriffe wie Politische Verfolgung, Asyl, Duldung oder Genfer Flüchtlingsabkommen erklärt schließlich ein Glossar.

Die Reihe „mach´s klar!“ richtet sich an Lehrinnen und Lehrer von Haupt-, Werkreal- und Realschulen und erläutert politische Themen in vereinfachter Form. Sie unterstützt den am aktuellen Geschehen orientierten Politikunterricht. Jede Ausgabe umfasst vier Seiten im DIN A 4-Format, die auch als Kopier- oder Folienvorlagen verwendbar sind.

Die Lernhilfe kann auch als Klassensatz bestellt werden.

Bestellungen ab 500 g Sendungsgewicht erfolgen gegen Versandkostenberechnung.

Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg
Stafflenbergstr. 38
70184 Stuttgart

Fax: 0711/164099-77
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Webshop: www.lpb-bw.de/machsklar.html

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Pressemitteilung Nr. 15-2015 vom 30. April 2015

Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) und Stadtbibliothek Stuttgart laden zum Podiumsgespräch am 4. Mai 2015 in Stuttgart ein

„Aufbruch nach Kriegsende und Aufarbeitung der NS-Verbrechen“

„Aufbruch nach Kriegsende und Aufarbeitung der NS-Verbrechen“, so lautet der Titel des dritten und abschließenden Abends in der Reihe „Erinnerungskultur – Erinnerungskonflikte: Gespräche über aktuelle Fragen der Vergangenheit 70 Jahre nach Kriegsende“.
Zu Gast sind die Schriftstellerin Ursula Krechel und der Historiker Prof. Dr. Norbert Frei. Beide setzen sich in ihren Werken mit der Aufarbeitung der nationalsozialistischen Verbrechen nach Kriegsende auseinander.

In ihrem viel beachteten Roman „Landgericht“ erzählt die Berliner Autorin  die Geschichte des jüdischen Juristen Dr. Robert Kornitzer, der nach seiner Rückkehr aus dem Exil um Entschädigung kämpft. Der Wissenschaftler Norbert Frei, Professor für Neuere und Neueste Geschichte an der Friedrich-Schiller-Universität in Jena, hat zahlreiche Veröffentlichungen zur Aufarbeitung der NS-Geschichte vorgelegt. Wie wurden Exilanten in der jungen Bundesrepublik empfangen? Auf welche Weise wurden jüdische Überlebende für erlittenes Unrecht entschädigt? Warum schafften es überzeugte Nationalsozialisten auch nach 1945, wieder in wichtige Positionen zu gelangen? Diesen und anderen Fragen geht das Podiumsgespräch zum Abschluss der  diesjährigen Veranstaltungsreihe „Erinnerungskultur – Erinnerungskonflikte“ 70 Jahre nach Kriegsende nach.

Die Veranstaltung findet am 4. Mai 2015 um 19.30 Uhr in der Stadtbibliothek Stuttgart, Mailänder Platz 1, statt.
Die Karten kosten je Podiumsgespräch 5 Euro, ermäßigt 3 Euro, an der Abendkasse.
Kartenreservierung erbeten unter Telefon 0711.216-91100/-96527 oder  karten.stadtbibliothek@remove-this.stuttgart.de.

Weitere Informationen finden sich auf www.gedenkstaetten-bw.de und auf der Internetseite der Stadtbibliothek  www.stuttgart.de/stadtbibliothek.


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Pressemitteilung Nr. 14-2015 vom 27. April 2015

Neue Ausgabe der Zeitschrift „Der Bürger im Staat“

Homophobie und Sexismus

Die neue Ausgabe der Zeitschrift „Der Bürger im Staat“, die jetzt bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) erschienen ist, thematisiert anhand von acht Aufsätzen die menschenverachtenden Einstellungen Homophobie und Sexismus. Ein Beitrag vermittelt Ergebnisse der Jugendforschung aus erster Hand. Expertinnen und Experten von Initiativen, Projekten und aus der gedenkstättenpädagogischen Praxis erläutern ihre Arbeit; so stellt ein Aufsatz „Geschlechterrollen, Sexualität und die Ehre zwischen Tradition und Religion“ anhand des Projektes HEROES vor, das sich an Jugendliche und junge Erwachsene wendet, die aus sogenannten „Ehrenkulturen“ kommen. Zudem richtet sich der Blick auf aktuelle und historische Entwicklungen, etwa die Verfolgung homosexueller Männer in Württemberg vor 1945 und danach oder – unter dem Aspekt von Forschungsperspektiven und Forschungslücken – auf die Lebenssituationen von nicht-heterosexuellen Menschen im Nationalsozialismus.

"Der Bürger im Staat" richtet sich an alle, die in der politischen Bildung tätig sind und sie vermitteln, ob in Schule, Hochschule oder außerschulischen Bildungseinrichtungen, bei der Presse, in Verwaltungen oder in der Wirtschaft. Für die interessierte Leserschaft bietet die Zeitschrift eine Bestandsaufnahme zu einem aktuellen gesellschaftspolitischen Thema. Die Beiträge der neuen Ausgabe gehen auf die Fachtagung „Homophobie und Sexismus – Facetten gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit“ zurück, die die Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg vom 19. bis 20. Mai 2014 veranstaltet hat.

Das Heft ist kostenlos und kann gegen Versandkostenberechnung bestellt werden bei der

Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg
Stafflenbergstr. 38
70184 Stuttgart

Fax: 0711/164099-77
marketing@remove-this.lpb.bwl.de

Webshop: www.lpb-bw.de/shop.

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Pressemitteilung Nr. 13-2015 vom 16. April 2015

„Deutschland & Europa“ – Zeitschrift der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) für Gemeinschaftskunde, Geschichte und Wirtschaft

Bricht Europa auseinander? Reichtum und Armut in Europa

Mit der zunehmenden sozialen Ungleichheit und den Folgen dieser Entwicklung für den Zusammenhalt in Europa beschäftigt sich die neue Ausgabe der Zeitschrift „Deutschland & Europa“. Bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) ist das Heft unter dem Titel „Bricht Europa auseinander? Reichtum und Armut in Europa“ jetzt erschienen. Acht Beiträge gehen nicht nur der Zunahme sozialer Unterschiede zwischen den europäischen Ländern, sondern auch innerhalb einzelner Mitgliedsstaaten nach. Ein Aufsatz untersucht Armut in Europa und nennt Trends und Risikogruppen, ein weiterer stellt den Zusammenhang zur ökonomischen Entwicklung im europäischen Raum her – ist die zunehmende Ungleichheit Folge oder Ursache der jüngsten Wirtschaftskrisen? Die politische Beteiligungsbereitschaft von Bürgerinnen und Bürger in den europäischen Demokratien und ihre Abhängigkeit von Faktoren wie Bildung, Einkommen und qualifizierte Berufstätigkeit stehen im Mittelpunkt einer weiteren Analyse.

Für den Unterricht bietet das Heft zahlreiche Anknüpfungspunkte. So ist den wissenschaftlichen Aufsätzen ist in der Regel ein Materialienteil angeschlossen, der Bilder, Textdokumente und aktuelle Einschätzungen enthält. Schließlich stellt ein kurzer Beitrag ein Planspiel zur europäischen Asyl- und Flüchtlingspolitik vor, das in der schulischen und außerschulischen Praxis eine spielerische wie auch konkrete Auseinandersetzung mit zentralen Problemen des Themas ermöglicht.

Mit „Deutschland & Europa“ unterstützt die Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) den Unterricht zu europapolitischen Fragen. Die zweimal jährlich erscheinende Fachzeitschrift richtet sich vor allem an Lehrerinnen und Lehrer in den Klassenstufen 10 bis 12/13 der weiterführenden Schulen in Baden-Württemberg.

Das Heft ist kostenlos und kann auch als Klassensatz bestellt werden bei der

Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg
Stafflenbergstr. 38
70184 Stuttgart

Fax: 0711.164099-77
marketing@remove-this.lpb.bwl.de

Webshop: www.lpb-bw.de/shop.

Die Versandkosten werden in Rechnung gestellt. Über www.deutschlandundeuropa.de steht die Zeitschrift zum kostenlosen Download mit zusätzlichen methodisch-didaktischen Hinweisen für die Unterrichtsgestaltung bereit.


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Pressemitteilung Nr. 12-2015 vom 30. März 2015

Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) und Stadtbibliothek Stuttgart laden zum Podiumsgespräch am 10. April 2015 in Stuttgart ein

„Der Völkermord an den Armeniern“

Unter diesem Titel blickt die Veranstaltungsreihe „Erinnerungskultur – Erinnerungskonflikte“, zu der die Landeszentrale für politische Bildung (LpB) und die Stadtbibliothek Stuttgart einladen, auf das Jahr 1915 zurück. Am 24. April vor hundert Jahren ließ die jungtürkische Einparteiendiktatur führende Vertreter der armenischen Gemeinde in Istanbul deportieren. Der Tag gilt den Armeniern weltweit als Beginn des Völkermords. Das Podiumsgespräch thematisiert die Geschehnisse damals, den Stand der historischen Forschung und die Auseinandersetzung mit dieser Geschichte – in der Türkei, aber auch in Deutschland.

Zu Gast sind Dr. Rolf Hosfeld, der wissenschaftliche Leiter des Lepsiushauses in Potsdam, dessen Buch „Tod in der Wüste“ soeben erschienen ist, und Cem Özdemir, Bundesvorsitzender von Bündnis 90/Die Grünen und Bundestagsabgeordneter aus Stuttgart. Der Politiker setzt sich seit vielen Jahren für die Aufarbeitung des Völkermords ein. 2008 zählte er zu den Erstunterzeichnern einer Erklärung türkischer Intellektueller, die sich öffentlich für die Massaker an den Armeniern im Ersten Weltkrieg entschuldigten.

Die Veranstaltung findet am 10. April 2015 um 19.30 Uhr in der Stadtbibliothek Stuttgart, Mailänder Platz 1, statt.
Die Karten kosten je Podiumsgespräch 5 Euro, ermäßigt 3 Euro, an der Abendkasse.
Kartenreservierung erbeten unter Telefon 0711.216-91100/-96527 oder karten.stadtbibliothek@remove-this.stuttgart.de.

Weitere Informationen finden sich auf www.gedenkstaetten-bw.de und auf der Internetseite der Stadtbibliothek www.stuttgart.de/stadtbibliothek


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Pressemitteilung Nr. 11-2015 vom 30. März 2015

Vier Publikationen und eine Ausstellung der Landeszentrale für
politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) zu dem Königsbronner Hitler-Attentäter Georg Elser

Ein „Elser-Paket“ zum Start des Kinofilms (www.elser-derfilm.de)
Erinnerung an den Widerstandskämpfer Georg Elser – 70 Jahre nach seiner Ermordung durch die Nationalsozialisten im KZ Dachau am 9. April 1945


Am 9. April, auf den Tag genau 70 Jahre nach der Ermordung des Königsbronner Widerstandskämpfers Georg Elser durch die Nationalsozialisten, läuft in den deutschen Kinos der neue Film „Elser – Er hätte die Welt verändert“ an. Er veranschaulicht die Entwicklung des Hitler-Attentäters, der in den Nachkriegsjahren lange Zeit vergessen war. Die Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) unterstützt die Erinnerung an den Königsbronner Schreiner, dessen Attentat am 8. November 1939 im Münchener Bürgerbräukeller Hitler nur knapp verfehlt hatte, mit mehreren Angeboten.   

Die vier folgenden Publikationen finden Sie im Webshop der Landeszentrale für politische Bildung unter www.lpb-bw.de/shop. Geben Sie unter Publikationssuche den Namen ELSER ein. Lieferung solange Vorrat reicht.

  • „Ich habe den Krieg verhindern wollen“
    Der Hitler-Gegner Georg Elser und sein Attentat vom 8. November 1939 – die Motive, Vorbereitungen und Folgen. Stuttgart 2014, 65 Seiten, kostenlos.
    Das Lese- und Arbeitsheft in der Reihe MATERIALIEN gliedert sich in Texteinheiten und Arbeitsblätter mit Dokumenten, Quellentexten, Fotografien und Aufgaben. Die Arbeitsaufträge geben Anregungen zum selbstständigen Erkunden der Geschichte, zur Auseinandersetzung mit Elsers Tat sowie zur Reflexion über Widerstand, Zivilcourage und Erinnerungskultur. 
  • Peter Steinbach/Johannes Tuchel (Hrsg.): Georg Elser. Der Hitler-Attentäter
    Sonderausgabe der Zentralen für politische Bildung, Berlin 2010, 368 Seiten, 6,50 Euro plus Versand.
    Die wissenschaftlichen Leiter der Gedenkstätte Deutscher Widerstand in Berlin, Prof. Dr. Peter Steinbach und Prof. Dr. Johannes Tuchel, beschreiben Elsers Weg in den Widerstand, rekonstruieren die Vorbereitungen des Anschlags und dessen Folgen. Der Band enthält zudem das vollständige Protokoll des Gestapo-Verhörs vom 19. bis 23. November 1939 in Berlin sowie zahlreiche weitere Dokumente.
  • Ulrich Renz: Georg Elser. Allein gegen Hitler
    Sonderausgabe der Zentralen für politische Bildung, Stuttgart 2014, 116 Seiten, 6,50 Euro plus Versand
    Der Elser-Forscher Ulrich Renz, zugleich ehrenamtlicher Mitarbeiter der Georg Elser Gedenkstätte Königsbronn, fasst in dieser Biografie die Lebensgeschichte des Hitler-Attentäters und die Aufarbeitungsgeschichte im Nachkriegsdeutschland kurz zusammen und bezieht zugleich zahlreiche unterschiedliche Quellen ein.


Wanderausstellung
‚Ich habe den Krieg verhindern wollen‘ – Georg Elser und das Attentat vom 8. November 1939
Diese Wanderausstellung zeigt die politisch-moralische Motivation Elsers und seinen aktiven Widerstand gegen den Nationalsozialismus. Insgesamt 29 Ausstellungsfahnen stellen sein Leben, die Hintergründe zum Bombenanschlag sowie die anschließenden Vernehmungen durch die Gestapo dar. Die Ausstellung ist ein Angebot der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg  und der Gedenkstätte Deutscher Widerstand – realisiert mit Förderung durch die Baden-Württemberg Stiftung. Sie ist derzeit an der Volkshochschule Darmstadt (bis zum 14. April) und an der Volkshochschule Ostfildern (bis zum 10. Mai) zu sehen. Nähere Informationen, Termine und Stationen unter www.gedenkstaetten-bw.de/austellung_elser.html.


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Pressemitteilung Nr. 10-2015 vom 17. März 2015

2014: Erneut Besucherrekord in den Gedenk- und Erinnerungsstätten in Baden-Württemberg

2014 haben 309.878 Besucher die Gedenk- und Erinnerungsstätten in Baden-Württemberg besucht. Dies ergab eine Erhebung der Landeszentrale für politische Bildung, an der sich 64 Gedenk- und Erinnerungsstätten aus Baden-Württemberg beteiligten. Damit liegt die Besucherzahl knapp über derjenigen des Vorjahres.

In Baden-Württemberg erwartet die Besucher eine vielfältige Gedenk- und Erinnerungsstätten-Landschaft. An authentischen historischen Orten wird an jüdisches Leben vor dessen Auslöschung durch den Nationalsozialismus erinnert, an die Verfolgung der deutschen Sinti und Roma, an die NS-„Euthanasie“-Verbrechen, Konzentrationslager und Zwangsarbeit sowie an den Widerstand. Darüber hinaus thematisieren die Gedenk- und Erinnerungsstätten auch die Demokratiegeschichte Deutschlands: Sie widmen sich Persönlichkeiten wie Friedrich Ebert oder Theodor Heuss sowie dem  Kampf um Freiheit in der deutschen Geschichte. Eine Besonderheit ist auch das einzige westdeutsche DDR-Museum in Pforzheim.

Spitzenreiter bei den Besucherzahlen waren 2014 die Gedenk- und Erinnerungsstätten zu Demokratiegeschichte und Freiheitsbewegungen. Hier wurden erstmals mehr als 100.000 Besucher gezählt. Einen Zuwachs registrierten auch die Gedenkstätten an Standorten ehemaliger Konzentrationslager sowie das DDR-Museum in Pforzheim.

Rund 28 Prozent der Besucher der Gedenk- und Erinnerungsstätten im vergangenen Jahr waren Kinder und Jugendliche. An den KZ-Gedenkstätten, an der Gedenkstätte Grafeneck und an der Zentralen Stelle der Landesjustizverwaltungen zur Aufklärung nationalsozialistischer Verbrechen in Ludwigsburg machten sie jedoch deutlich mehr als die Hälfte der Besucher aus. Um mehr Kinder und Jugendliche für die Gedenk- und Erinnerungsstätten zu interessieren, waren dort 2014 mehr als 100 ehrenamtliche „Jugendguides“ aktiv. Die Anzahl der pädagogischen Angebote an Gedenkstätten konnte ausgebaut werden.

Die mehrheitlich ehrenamtlich tätigen Mitarbeiter der Gedenk- und Erinnerungsstätten veranstalteten 2014 mehr als 6.100 Führungen und organisierten 875 weitere Veranstaltungen an ihren Gedenk- und Erinnerungsstätten; zudem fanden mehr als 2200 Beratungs- und Informationsgespräche statt.

Mehr Informationen zur Arbeit der Gedenk- und Erinnerungsstätten in Baden-Württemberg gibt es auf dem Internetportal www.gedenkstaetten-bw.de.
Hier finden Sie die Gedenkstätten in BW: www.gedenkstaetten-bw.de/gedenkstaetten0.html
Hier finden Sie die Landkarte mit den Gedenkstätten im Land: www.gedenkstaetten-bw.de/karte_gedenkstaetten.html


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Pressemitteilung Nr. 9-2015 vom 11. März 2015

An die Medien in Stuttgart:

Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) und Stadtbibliothek Stuttgart laden zum Podiumsgespräch am 19. März 2015 in Stuttgart ein

„Zäsur 1945 – Weichenstellungen“

so lautet der Titel des zweiten Abends in der Reihe “Erinnerungskultur - Erinnerungskonflikte: Gespräche über aktuelle Fragen der Vergangenheit 70 Jahre nach Kriegsende“. Zu Gast ist der Freiburger Historiker Prof. Dr. Ulrich Herbert mit seinem monumentalen Werk „Geschichte Deutschlands im 20. Jahrhundert“, das die Kontinuitäten und Brüche der deutschen und der europäischen Geschichte nachzeichnet.

Das Jahr 1945 steht für den scharfen Bruch zwischen der Epoche der Weltkriege einerseits und der Durchsetzung von Demokratie und Wohlfahrtsstaat andererseits. Die Niederlage war so total wie der Krieg. So konnte es - anders als 1918 - zu erfolgreichen Weichenstellungen kommen. Wie sind diese Weichenstellungen von damals im Rückblick auf 1945 zu bewerten? Wo verlaufen die tatsächlichen Brüche, wo zeigen sich Kontinuitäten? Diesen Fragen geht der zweite Abend der Gesprächsreihe nach, die sich bei ihrem Auftakt im vergangenen Januar mit dem Zusammenbruch und der Auflösung des KZ-Systems befasst hat.

Die Veranstaltung findet am 19. März 2015 um 19.30 Uhr in der Stadtbibliothek Stuttgart, Mailänder Platz 1, statt.

Die Karten kosten je Podiumsgespräch 5 Euro, ermäßigt 3 Euro, an der Abendkasse. Kartenreservierung erbeten unter Telefon 0711.216-91100/-96527 oder karten.stadtbibliothek@remove-this.stuttgart.de.

Weitere Informationen finden sich auf www.gedenkstaetten-bw.de und auf der Internetseite der Stadtbibliothek www.stuttgart.de/stadtbibliothek.


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Pressemitteilung Nr. 8-2015 vom 11. März 2015

Neuer Band bei den „Schriften zur politischen Landeskunde Baden-Württembergs“

Filbinger, Wyhl und die RAF. Die Siebzigerjahre in Baden-Württemberg


Die widersprüchlichen Siebzigerjahre behandelt das neue Buch, das bei der Landeszentrale für politische Bildung (LpB) jetzt erschienen ist. Der von Prof. Dr. Philipp Gassert und Prof. Dr. Reinhold Weber herausgegebene Band versammelt 12 Aufsätze, die ihren Schwerpunkt auf Baden-Württemberg legen. „Filbinger, Wyhl und die RAF“ – mit diesen titelgebenden Stichworten sind drei Themen angesprochen, die der Band ausführlich berücksichtigt.

Kaum ein Politiker im Land hat das Jahrzehnt so geprägt wie Hans Filbinger, einer der erfolgreichsten Ministerpräsidenten, der seiner Partei absolute Mehrheiten verschaffte, aber auch einer der umstrittensten Politiker seiner Zeit. Wyhl am Kaiserstuhl ist zum Symbolort geworden für die Anti-Atomkraft-Bewegung und den zivilgesellschaftlichen Protest; schließlich der Terror der RAF, die wohl größte innenpolitische Herausforderung der „alten“ Bonner Bundesrepublik.

Ergänzt werden diese Themen durch weitere wichtige Beiträge zur Parteienlandschaft, zum Wertewandel und Krisenbewusstsein des Jahrzehnts, zur Frauenbewegung, zur Bildungspolitik und wirtschaftlichen Entwicklung des Landes sowie auch zur Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus. Den Leserinnen und Lesern bietet sich auf rund 280 Seiten eine breit angelegte und zeitgeschichtlich fundierte Auseinandersetzung mit einer Phase, die gerne als „sozialdemokratisches Jahrzehnt“ apostrophiert wird, aber bei genauerem Hinsehen doch ein Jahrzehnt der Janusköpfigkeit und Widersprüche war.

Der Band „Die Siebzigerjahre in Baden-Württemberg“ erscheint in der LpB-Reihe „Schriften zur politischen Landeskunde Baden-Württembergs“. Die Beiträge gehen größtenteils auf eine Tagung zurück, die die Landeszentrale im Juli 2013 in Kooperation mit Prof. Dr. Philipp Gassert (Universität Mannheim) in Stuttgart veranstaltet hat. Er kostet 6,50 EUR plus Versand und kann ausschließlich im Webshop der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg bestellt werden: www.lpb-bw.de/shop. Auf der Internetseite http://bit.ly/1E3rtSr kann das Buch kostenlos als E-Book heruntergeladen werden.


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Pressemitteilung Nr. 7-2015 vom 29. Januar 2015

Für die politische Bildungsarbeit innerhalb und außerhalb der Schule

Jugendszenen zwischen Islam und Islamismus. Ein Glossar

„Jugendszenen zwischen Islam und Islamismus“, so der Titel eines handlichen Glossars, das jetzt bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) erschienen ist. Das Nachschlagewerk verzeichnet auf über 80 Seiten religiöse, politische und kulturelle Begriffe zum Islam. Ebenso sind Beiträge zu Personen, zum Alltagsleben oder zu verschiedenen Strömungen im Islam zu finden. Auch über Begriffe, hinter denen islamistische Positionen stehen, informiert die Broschüre.

Ein muslimisch-nichtmuslimisches Autorenteam hat für das Glossar Einträge ausgewählt, die für die politische Bildungsarbeit von Bedeutung sind und mit der Lebenswelt junger Muslime in Deutschland etwas zu tun haben. Es richtet sich an das pädagogische Fachpersonal innerhalb und außerhalb der Schule und an weitere Betreuungspersonen in der Jugendarbeit. Der interessierten Leserschaft kann es als kenntnisreiches Nachschlagewerk zu den Themen Islam und Islamismus dienen.

Entwickelt wurde das Wörterbuch im Rahmen des Präventionsprojektes „Team meX. Mit Zivilcourage gegen Extremismus“, das die Landeszentrale für politische Bildung in Kooperation mit dem Landesamt für Verfassungsschutz durchgeführt hat. Die Baden-Württemberg Stiftung hat das Projekt und auch die jetzt vorliegende Publikation großzügig gefördert.

Die Publikation ist kostenlos und kann bestellt werden bei der

Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg
Stafflenbergstr. 38
70184 Stuttgart

Webshop: www.lpb-bw.de/shop


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Pressemitteilung Nr. 6-2014 vom 27. Januar 2015

Neuer Band in der Reihe „Schriften zur politischen Landeskunde Baden-Württembergs“

Universitäten und Hochschulen in Baden-Württemberg

Ein historisch fundierter Überblick über die „Universitäten und Hochschulen in Baden-Württemberg“ liegt jetzt bei der Landeszentrale für politische Bildung (LpB) vor. Das soeben erschienene Buch des am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) tätigen Historikers Dr. Michael Stolle versteht sich als Wegweiser, der die Bildungs- und Hochschulgeschichte des Landes mit der aktuellen Bildungspolitik verbindet. Noch nie waren so viele junge Menschen in Baden-Württemberg akademisch gebildet – und der starke Trend zum Studium an einer der Universitäten oder Hochschulen hält weiterhin an. Der deutsche Südwesten stellt dafür eine dichte und dezentrale Universitäts- und Hochschullandschaft zur Verfügung, die über Jahrhunderte hinweg gewachsen ist, die sich aber auch in einer fundamentalen Umbruchphase befindet. Auf rund 260 Seiten stellt das Buch die Universitäten und Hochschulen des Landes vor. Behandelt werden außerdem die Gegenwart und Zukunft der akademischen Bildung, Professoren und Forscher sowie die Bedeutung der Hochschule als Ort der sozialen Chancenverbesserung.

Der Band ist in der LpB-Reihe „Schriften zur politischen Landeskunde Baden-Württembergs“ (Band 41) erschienen und kostet 6,50 EUR zzgl. Versand. Bestelladresse:

Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg
Stafflenbergstr. 38
70184 Stuttgart

Webshop: www.lpb-bw.de/shop.

Das Buch kann im Internet kostenlos als E-Book heruntergeladen werden:
www.lpb-bw.de/index.php?id=995&backPID=3127&tt_products[product]=3120


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Pressemitteilung Nr. 5-2014 vom 22. Januar 2015

Landeszentrale für politische Bildung und Stuttgarter Nachrichten bringen Kartenspiel zur EU heraus

EU-Quartett
Was man über die 28 Mitgliedsstaaten wissen sollte


Grundlegendes und Amüsantes über die 28 Mitgliedsstaaten der Europäischen Union enthält ein soeben erschienenes Quartettspiel, das von zwei Mitarbeiterinnen der Stuttgarter Nachrichten entwickelt und von der Landeszentrale für politische Bildung (LpB) herausgegeben wurde. Das Spiel besteht aus je einer Spielkarte zu jedem Land und vier Jokern zu den Themen Freiheit, Recht, Union und Sicherheit. Die Länderkarten enthalten Bilder mit Sehenswürdigkeiten, kuriosen Straßenschildern, Königsfamilien, landestypischen Speisen, Automarken, Natur oder traditioneller Kleidung. Außerdem findet man auf den Karten das Land im Umriss, die Landesfarben, Einwohnerzahl und Fläche, das Durchschnittsalter, den CO2-Ausstoß pro Kopf und einen nicht immer ganz ernst gemeinten Hinweis, worin das Land in Europa spitze ist. Die Farbe der Kartenumrandung verrät das Beitrittsjahr des Landes.

Das Kartenspiel kostet 3,- Euro zzgl. Versand und ist ausschließlich bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) erhältlich. Webshop: www.lpb-bw.de/shop.


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Pressemitteilung Nr. 4-2015 vom 20. Januar 2015

Faltblatt bündelt Termine der Ausstellung „Freiheit – so nah, so fern“, eines Gemeinschaftsprojekts von Gedenkstätten in Frankreich und Baden-Württemberg
 
Wanderausstellung zur Auflösung des KZ-Komplexes Natzweiler beiderseits des Rheins
 
70 Jahre nach dem Ende der nationalsozialistischen Konzentrationslager präsentieren Franzosen und Deutsche eine gemeinsame Ausstellung mit dem Titel „Freiheit – so nah, so fern. Das doppelte Ende des Konzentrationslagers Natzweiler“. Sie zeichnet die Befreiungsgeschichte des Stammlagers in den Vogesen und seiner zahlreichen Außenlager beiderseits des Rheins nach. Ein Faltblatt, das in Zusammenarbeit mit der Landeszentrale für politische Bildung (LpB) entstanden ist, bündelt die mehr als zwanzig Ausstellungsstationen in Baden-Württemberg, Frankreich und Luxemburg im Laufe des Jahres 2015. Den Auftakt setzen Veranstaltungen anlässlich des Holocaustgedenktags am 27. Januar in Stuttgart, Leinfelden-Echterdingen und Mannheim. In der Landeshauptstadt ist die Ausstellung im Haus der Katholischen Kirche bereits ab 20. Januar zu sehen (bis 30. Januar 2015), in Leinfelden-Echterdingen im Stadtarchiv und in Mannheim im Forum dann ab 27. Januar (bis 27. Februar 2015 bzw. 22. März 2015).
 
Die Ausstellung wurde in grenzüberschreitender Kooperation vom Centre européen du résistant déporté (CERD), der Gedenkstätte am ehemaligen Stammlager Natzweiler-Struthof in den elsässischen Vogesen, und den Gedenkstätten an Standorten ehemaliger Außenlager des KZ-Komplexes Natzweiler im heutigen Baden-Württemberg erarbeitet. Federführend im Land war dabei die KZ-Gedenkstätte Neckarelz.
 
Bereits am 13. September 2014, zum 70. Jahrestag der Evakuierung des Lagers durch die SS angesichts vorrückender alliierter Truppen, wurde die Ausstellung am CERD eröffnet. In mobiler Version ist sie dann zunächst an Standorten einstiger linksrheinischer Lager gezeigt worden. Diese waren ebenfalls Ende 1944 befreit worden. Nun geht die Wanderausstellung in mehreren Ausfertigungen auch in Baden-Württemberg auf Tour. Rechts des Rheins war die Befreiung der KZ-Außenlager durch die Alliierten erst im Frühjahr 1945 erfolgt.
 
In der Zusammenarbeit mit ihren französischen Partnern haben die ehrenamtlichen Mitarbeiter der baden-württembergischen Gedenkstätten die Ausstellung unter anderem mit Forschungsergebnissen zu den Todesmärschen in den letzten Wochen der nationalsozialistischen Diktatur und mit Häftlingsbiografien ergänzt. Die Ausstellung wurde gemeinschaftlich finanziert. Auch aus der Gedenkstättenförderung des Landes flossen Mittel ein.
 
Ein „Ausstellungskalender 2015“ mit Terminen und Orten aller Stationen verzeichnet das Gedenkstättenportal www.gedenkstaetten-bw.de/ausgedenkstaette_natzweiler_2014.html.

ACHTUNG LOKALREDAKTIONEN:

In Baden-Württemberg wird die Ausstellung in folgenden weiteren Städten und Gemeinden zu sehen sein:
Mosbach-Neckarelz, Tübingen, Leonberg, Bisingen, Vaihingen/Enz, Offenburg, Bad Friedrichshall-Kochendorf, Filderstadt, Balingen, Spaichingen, Rottweil, Bad Waldsee, Rastatt.

Das Faltblatt kann angefordert werden bei der
Landeszentrale für politische Bildung
Baden-Württemberg
Paulinenstraße 44-46
70178 Stuttgart
gedenkstaettenarbeit@remove-this.lpb.bwl.de
Telefon: 0711.164099-57
Telefax: 0711.164099-55
 
Informationen zur Ausleihe der Ausstellung:
KZ-Gedenkstätte Neckarelz
Tel. 0049.(0)6261.670653
vorstand@remove-this.kz-denk-neckarelz.de


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Pressemitteilung Nr. 3-2015 vom 20. Januar 2015

Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) veröffentlicht neues Arbeitsheft aus der Reihe „Planspiele“

Festung Europa? Asyl- und Flüchtlingspolitik in der EU

Ein neues Arbeitsheft, das das Planspiel „Festung Europa?“ enthält, ist jetzt bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) erschienen. Das Planspiel zur Asyl- und Flüchtlingspolitik simuliert ein Treffen des Europäischen Rats und verdeutlicht so dessen Arbeitsweise sowie beispielhaft die Diskussions- und Entscheidungsprozesse auf der höchsten politischen Ebene der Europäischen Union. Die humanitäre Seite des Themas berücksichtigt das Planspiel ebenfalls. Daher eignet es sich auch, um aktuelle Debatten zur Asyl- und Flüchtlingsproblematik aufzugreifen. Neben den Materialien enthält das Heft eine thematische und didaktische Einführung sowie ein Glossar mit neun zentralen Begriffen zum Thema. Ebenso sind Empfehlungen für die eigenständige Durchführung der Simulation vorhanden. Das Planspiel eignet sich für den Einsatz an allen weiterführenden Schulen ab der 10. Klasse sowie in der außerschulischen Bildungsarbeit mit Jugendlichen ab 16 Jahren.

Mit der Reihe „Planspiele“ unterstützt die Landeszentrale für politische Bildung eine handlungsorientierte Lehr- und Lernmethode, die wie kaum eine andere geeignet ist, politische Zusammenhänge zu vermitteln und das „Erlernen“ von Demokratie auf spielerische Weise zu ermöglichen.

Das Heft kostet 2,- Euro zzgl. Versand und kann bestellt werden bei der

Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg
Stafflenbergstr. 38
70184 Stuttgart

Webshop: www.lpb-bw.de/shop.


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Pressemitteilung Nr. 2-2015 vom 19. Januar 2015

Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) veröffentlicht Materialien zur Vororterkundung

Aktualisierte Neuauflage der Handreichung zum Besuch der Gedenkstätten am ehemaligen KZ Natzweiler-Struthof im Elsass und an den Außenlagern im Südwesten

Die Broschüre „Das KZ Natzweiler-Struthof und seine Außenlager“ ist soeben in aktualisierter, erweiterter Neuauflage erschienen. Die 60 Seiten starke Publikation, herausgegeben von der Landeszentrale für politische Bildung (LpB) in Zusammenarbeit mit der Landesarbeitsgemeinschaft der Gedenkstätten und Gedenkstätteninitiativen (LAGG), dient als Handreichung zum Besuch der Gedenkstätte am ehemaligen Stammlager Natzweiler-Struthof im Elsass und der Gedenkstätten in Baden-Württemberg an den Standorten einstiger Außenlager des KZ-Komplexes Natzweiler. Die Broschüre eignet sich besonders zur Vororterkundung mit Schüler- bzw. Jugendgruppen. Die beiliegende CD-ROM enthält weitere Materialien für die Vermittlungsarbeit.

Seit die Erstauflage vor fünf Jahren herauskam, hat sich beiderseits des Rheins vieles verändert: Gedenkstätten im Südwesten sind hinzugekommen oder erweitert worden. Auch das Centre Européen du Résistant Déporté (CERD) am ehemaligen KZ Natzweiler Struthof hat seine Angebote ergänzt. Unter anderem wurde die Ausstellung neu gestaltet.

Die Handreichung umfasst ein ausführliches Kapitel zum Stammlager in den Vogesen. Die Beschreibungen reichen vom Bahnhof in Rothau, an dem die Häftlinge ankamen, bis hin zur Lageranlage und zur Ausstellung im CERD. Ein weiteres Kapitel informiert über die Außenlager im heutigen Südwesten und deren Geschichte. Arbeitsvorschläge, praktische Hinweise für den Besuch vor Ort sowie eine Literaturliste runden das Angebot ab. Lehrer oder Jugendleiter können anhand dieser Unterlagen samt CD-ROM alters- und schulartspezifische Rundgänge vorbereiten. Auch hier floss die Expertise der Autoren, eine Gruppe von Gedenkstättenmitarbeitern und Lehrern unter Federführung von Dr. h.c. Eberhard Röhm, in die Zusammenstellung der Broschüre ein.

Mehrere zehntausend Besucher aus Deutschland, vorwiegend aus Baden-Württemberg, besuchen jährlich die Gedenkstätte oberhalb des Dorfes Natzwiller in den Vogesen. Seine besondere Bedeutung für den Südwesten hat es durch die zahlreichen Außenlager, die in der letzten Phase des Zweiten Weltkriegs in Baden, Württemberg und Hohenzollern errichtet wurden. Hier waren mehr als 50.000 Häftlinge der „Vernichtung durch Arbeit“ ausgesetzt.

Die überarbeitete Neuauflage erscheint vorab zur neuen deutsch-französische Ausstellung „Freiheit – so nah, so fern“ zum doppelten Ende des Konzentrationslagers Natzweiler, die 2015 an mehr als zwanzig Stationen in Baden-Württemberg zu sehen sein wird. Informationen zur Ausstellung, die von den Gedenkstätten an ehemaligen Außenlagern in Baden-Württemberg und dem Centre Européen des Résistant Déporté (CERD) erarbeitet wurde, finden sich unter: www.gedenkstaetten-bw.de

Die Handreichung kann zum Preis von 6,- Euro zzgl. 1,64 Euro Versand schriftlich bestellt werden bei der

Landeszentrale für politische Bildung
Stafflenbergstr. 38
70184 Stuttgart

Webshop: www.lpb-bw.de/publikationen.html.

Für die Lokalredaktionen:
KZ Außenlager, die in der Handreichung berücksichtigt sind

Ort   Lager
Bad Friedrichshall-KochendorfEhemaliges KZ Kochendorf
Bisingen   KZ-Gedenkstätten Bisingen
Filderstadt   KZ-Gedenkstätte Echterdingen-Bernhausen
Gäufelden und Rottenburg a. N.KZ Gedenkstätte Hailfingen Tailfingen, Mahnmal KZ Gedenkstätte Hailfingen-Tailfingen
Haslach im KinzigtalGedenkstätte Vulkan
Leonberg   KZ-Gedenkstätte Leonberg 40
MannheimKZ Gedenkstätte Mannheim-Sandhofen
MosbachKZ-Gedenkstätte Mosbach-Neckarelz
Schwäbisch Hall-HessentalKZ-Gedenkstätte Schwäbisch Hall-Hessental
Schömberg-SchörzingenKZ-Gedenkstätte Eckerwald
Vaihingen/EnzKZ-Gedenkstätte Vaihingen/Enz
ÜberlingenDokumentationsstätte Goldbachstollen und KZ-Aufkirch in Überlingen
OstalbkreisDie Todesmärsche im Ostalbkreis


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Pressemitteilung Nr. 1-2015 vom 19. Januar 2015

Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg und Stadtbibliothek Stuttgart laden zu Podiumsgesprächen am 28. Januar, 19. März und 4. Mai 2015 in Stuttgart ein

Erinnerungskultur – Erinnerungskonflikte:
Gespräche über aktuelle Fragen zur Vergangenheit – 70 Jahre nach Kriegsende


Die neue Staffel der Gesprächsreihe „Erinnerungskultur – Erinnerungskonflikte“ blickt auf das Jahr 1945, auf das Ende des Zweiten Weltkriegs, zurück. Die Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) und die Stadtbibliothek Stuttgart laden gemeinsam zu drei Podiumsgesprächen am 28. Januar, 19. März und 4. Mai 2015 ein. Historiker und eine Schriftstellerin stellen sich aktuellen Fragen zur Rückschau auf die nationalsozialistische Diktatur und deren Folgen.

Die Auftaktveranstaltung am 28. Januar 2014 thematisiert den Zusammenbruch und die Auflösung der Konzentrationslager im deutschen Südwesten. Im Mittelpunkt steht das doppelte Ende des KZ-Systems Natzweiler, dessen Stammlager in den Vogesen bereits im Herbst 1944 von den Alliierten befreit wurde, während sich in den Außenlagern rechts des Rheins das Leid der Häftlinge bis zum endgültigen Kriegsende fortsetzte. Der Historiker Prof. Dr. Peter Steinbach, die Leiterin der Gedenkstätte am Standort des früheren Konzentrationslagers Natzweiler in Frankreich, Dr. Frédérique Neau-Dufour, und die Gedenkstättenmitarbeiterin Dorothee Roos diskutieren auch die historische Aufarbeitung in beiden Ländern.

Die „Zäsur 1945 – Weichenstellungen“ stehen im Mittelpunkt des zweiten Podiumsgesprächs am 19. März. Der Freiburger Historiker Prof. Dr. Ulrich Herbert stellt sein monumentales Werk „Geschichte Deutschlands im 20. Jahrhundert“ vor, das die Kontinuitäten und Brüche der deutschen und der europäischen Geschichte nachzeichnet. Am dritten Abend, am 4. Mai, geht es um „Aufbruch nach Kriegsende und Aufarbeitung der NS-Verbrechen“. Zu Gast sind der Historiker Prof. Dr. Norbert Frei aus Jena, einer der prominentesten Zeithistoriker Deutschlands, und die Schriftstellerin Ursula Krechel, deren Roman „Landgericht“ die Rückkehr eines jüdischen Juristen aus dem Exil in das aufarbeitungsunwillige Nachkriegsdeutschland schildert.

Die Veranstaltungen finden am 28. Januar, 19. März und 4. Mai 2015 um jeweils 19.30 Uhr in der Stadtbibliothek Stuttgart, Mailänder Platz 1, statt. Die Karten kosten je Podiumsgespräch 5 Euro, ermäßigt 3 Euro, an der Abendkasse. Kartenreservierung erbeten unter Telefon 0711.216-91100/-96527 oder karten.stadtbibliothek@remove-this.stuttgart.de. Weitere Informationen finden sich auf www.gedenkstaetten-bw.de und auf der Internetseite der Stadtbibliothek www.stuttgart.de/stadtbibliothek.

Kontakt:
Sibylle Thelen
LpB Abteilungsleiterin Demokratisches Engagement / FB Gedenkstättenarbeit
Paulinenstraße 44-46, 70178 Stuttgart
Telefon:0711.164099-30
sibylle.thelen@remove-this.lpb.bwl.de


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Pressemitteilung Nr. 46-2014 vom 10. Dezember 2014

Neue Ausgabe der Zeitschrift „Deutschland & Europa“ bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg

Die ersten Jahre der Nachkriegszeit. Europa nach 1945

Sieben Beiträge zur Entwicklung Europas in Ost und West nach dem Zweiten Weltkrieg versammelt die neue Ausgabe von „Deutschland & Europa“. Bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) ist die Zeitschrift für Gemeinschaftskunde, Geschichte und Wirtschaft jetzt erschienen. Ein Aufsatz schildert für Westdeutschland und die junge Bundesrepublik die Entwicklung nach 1945 anhand des Leitbildes Westintegration. Der sich anschließende Beitrag zur „Sowjetisierung Osteuropas und Ostdeutschlands“ verdeutlicht auch die vollständige Ausbildung der Machtblöcke im Kalten Krieg. Schließlich kommt das schwierige, zunächst von „Hass und Beziehungslosigkeit“ geprägte Verhältnis zwischen Polen und Deutschland zur Sprache. Der renommierte Politikwissenschaftler Prof. Dr. Henri Ménudier zeichnet die deutsch-französischen Beziehungen von 1945 bis 1963 nach. Ein abschließender Artikel erläutert die Nachkriegspolitik des Vereinigten Königreichs.

Den wissenschaftlichen Aufsätzen ist in der Regel ein Materialienteil angeschlossen, der zeitgenössische Bilder und Textdokumente enthält, ebenso sind aktuelle Einschätzungen vorhanden. Mit „Deutschland & Europa“ unterstützt die Landeszentrale für politische Bildung (LpB) den Unterricht zu europapolitischen Fragen. Die zweimal jährlich erscheinende Fachzeitschrift richtet sich insbesondere an Lehrerinnen und Lehrer der weiterführenden Schulen in Baden-Württemberg.

Das Heft ist kostenlos und kann auch als Klassensatz bestellt werden bei der

Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg
Stafflenbergstr. 38
70184 Stuttgart

Fax: 0711.164099-77
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Die Versandkosten werden in Rechnung gestellt.
Über www.deutschlandundeuropa.de steht die Zeitschrift zum kostenlosen Download mit zusätzlichen methodisch-didaktischen Hinweisen für die Unterrichtsgestaltung bereit.


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Pressemitteilung Nr. 45-2014 vom 10. Dezember 2014

Aus der Reihe „Bausteine“ der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB)

Lernfeld Europa – Handlungsorientierte Module für den Unterricht

Der Band „Lernfeld Europa“ ist soeben bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) neu erschienen. Er bietet einen grundlegenden Zugang zu offenen oder unzureichend geklärten Fragestellungen für den Europaunterricht in allen Schularten ab Klasse 8. Im Mittelpunkt der Publikation stehen die wichtigsten Errungenschaften und oftmals unbeachteten Vorteile der europäischen Einigung für die Völker und  speziell für Baden-Württemberg. Die Bausteine zu kulturellen, historischen und vor allem geografischen Themen eignen sich besonders auch für das fächerübergreifende Lernen. Eine didaktische Einführung erläutert den Aufbau der 136-seitigen Broschüre und zeigt Einsatzmöglichkeiten für die Praxis im einfachen, mittleren oder hohen Anforderungsbereich sowie in drei unterschiedlichen Zeiteinheiten.

Das Heft kostet 2,- Euro zzgl. 1,64 Euro Versandkosten und kann bestellt werden bei der

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Pressemitteilung Nr. 44-2014 vom 3. Dezember 2014

Neues Heft der Fachzeitschrift „Politik & Unterricht“ erschienen
 
Menschenrechte.
Unveräußerlich – universell – unteilbar

 
Die Menschenrechte und die Menschrechtsbildung stehen im Mittelpunkt der neuen Ausgabe von „Politik & Unterricht“. Bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) ist das Heft jetzt erschienen. Was es bedeutet, dass Menschenrechte unveräußerlich, universell und unteilbar sind, können Schülerinnen und Schüler hier altersgerecht erarbeiten.     
Vier „Bausteine“, von denen jeder Unterrichtsvorschläge und einen Text- und Materialienteil bietet, gliedern das Thema. In  einem ersten Baustein geht es um die Frage, wo sich im Alltag Bezüge zu den Menschenrechten finden lassen. Besonders gefährdete Gruppen - Kinder, Mädchen und Frauen, Flüchtlinge – beleuchtet ein zweites Kapitel. Menschenrechtsverletzungen in den beispielhaften Bereichen Pressefreiheit und Wohnen thematisiert der dritte Abschnitt, und schließlich stellt das Heft im Kapitel „Menschenrechtsengagement in der Praxis“ ausgewählte Kampagnen und Möglichkeiten zur Eigeninitiative vor.
 
„Politik und Unterricht“, die Fachzeitschrift für die Praxis der politischen Bildung, wendet sich an Lehrerinnen und Lehrer aller weiterführenden Schularten und Klassen mit Schwerpunkt auf der Sekundarstufe I. Ebenso sind außerschulische Jugend- und Bildungseinrichtungen angesprochen. Das Heft ist kostenlos und kann auch im Klassensatz bestellt werden bei der

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Pressemitteilung Nr. 43-2014 vom 3. Dezember 2014

Für den Unterricht: Die Handreichung „mach´ s klar!“ der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) erklärt Politik einfach

Demokratie – ist mir doch egal?!
 
Die Handreichung „mach´s klar!“ zeigt, was eine Demokratie eigentlich ausmacht und worin sie sich von einer Diktatur unterscheidet. Bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) ist die neue Ausgabe der Unterrichtsreihe ab sofort erhältlich. Ob es um freie Wahlen, Gewaltenteilung oder um relative und absolute Mehrheiten geht – altersgerecht formulierte Texte, Bilder und Graphiken verdeutlichen die Inhalte. Ein kleines Glossar erläutert  sechs wichtige Begriffe wie Volkssouveränität, Rechtsstaat oder Beteiligungsmöglichkeiten. Dem direkten Einsatz im Unterricht dienen schließlich Arbeitsvorschläge und Aufgaben.
 
Die LpB-Reihe „mach´s klar!“ richtet sich an Lehrerinnen und Lehrer in Haupt-, Werkreal- und Realschulen. Sie greift politische Themen auf und behandelt sie in stark vereinfachter Form. Jede Ausgabe enthält vier Seiten im DIN A 4-Format, die auch als  Kopier- oder Folienvorlagen verwendbar sind.

Die Lernhilfe kann auch als Klassensatz bestellt werden bei der

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Bestellungen ab 500 g Sendungsgewicht erfolgen gegen Versandkostenberechnung.


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Pressemitteilung Nr. 42-2014 vom 2. Dezember 2014

Jahresprogramm 2015 bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) jetzt erschienen

Seminare und Bildungsreisen für jedermann


Mit anderen Menschen zusammen sein und über politische Themen diskutieren? Den Dingen auf den Grund gehen – über kurze „Faktenchecks“ und „Info-Boxen“ hinaus? Interesse daran, was Fachleute zu wichtigen Fragen unserer Zeit zu sagen haben? Das alles und noch mehr bieten die „Seminare und Bildungsreisen 2015“ der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB).

Die Broschüre, die das Angebot verzeichnet, ist soeben erschienen. Es reicht von kommunal- und landespolitischen Seminaren über Exkursionen bis zu Bildungsreisen nach Leipzig, Halle oder Straßburg. Traditionell steht eine Reise nach Israel und in die Palästinensergebiete auf dem Programm. Aktuelle Fragen der europäischen und internationalen Politik wie der Ukraine-Konflikt oder die Rolle Asiens in der Welt finden ebenso Berücksichtigung wie gesellschaftliche Themen, beispielsweise zur Zukunft der Städte oder zu „Armut und Reichtum“. Veranstaltungen zur „Zäsur 1945“, dem Ende des Zweiten Weltkriegs, runden das Programm ab.

Das Programmheft gibt es kostenlos bei der

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Das vollständige Angebot 2015 mit Anmeldemöglichkeit ist unter
www.lpb-bw.de/veranstaltungen.html freigeschaltet.


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Pressemitteilung Nr. 41-2014 vom 28. November 2014

Neue Ausgabe der Zeitschrift „Der Bürger im Staat“

Internet und Politik


Bedeutet das Internet mehr oder weniger demokratische Qualität? Nicht nur diese zentrale Frage stellt „Der Bürger im Staat“ in seiner neuen Ausgabe zur Diskussion. Bei der Landeszentrale für politische Bildung (LpB) ist das Heft „Internet und Politik“ mit zwölf Aufsätzen auf 104 Seiten jetzt erschienen. Die gestiegenen Möglichkeiten der Teilhabe durch das Web behandeln mehrere Beiträge aus verschiedenen Blickwinkeln. So geht es um den Stand und die Herausforderungen bei der internetgestützten kommunalen Bürgerbeteiligung, um „E-Petitionen“ als Form der politischen Partizipation, um Ausmaß und Wirkungen der Social Media-Nutzung in der deutschen Politik oder um die Frage, ob das digitale Zeitalter gerade auf europäischer Ebene zu mehr Bürgernähe führen kann. Im Blick auf Diktatoren und ihre Regime setzt sich ein Text kritisch mit dem politischen Veränderungspotential der „Befreiungstechnologie“ Internet auseinander. Individuelle Aspekte des Themas kommen nicht zu kurz: die psychischen Folgen des Internetgebrauchs etwa oder Nutzen und Lasten der „digitalen Sichtbarkeit“ von Identität. Mit den Auswirkungen der neuen Technologien auf das Lernen und Lernverhalten befasst sich schließlich ein weiterer Beitrag.

Der „Bürger im Staat“ richtet sich an alle, die im Bereich der politischen Bildung tätig sind und sie vermitteln, ob in Schule, Hochschule oder außerschulischen Bildungseinrichtungen, ob bei der Presse, in Verwaltungen oder in der Wirtschaft. Gleichermaßen bietet die Zeitschrift der interessierten Leserschaft eine Bestandsaufnahme zu einem aktuellen Thema, das aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet wird.

Das Heft ist kostenlos und kann gegen Versandkostenberechnung bestellt werden bei der

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Pressemitteilung Nr. 40-2014 vom 21. November 2014

Gedenkstättenportal informiert unter www.gedenkstaetten-bw.de über Geschichte der NS-„Euthanasie“-Verbrechen

Ausstellungen, Vorträge und Gedenkveranstaltungen erinnern landesweit an den Beginn der Mordaktionen in Grafeneck vor 75 Jahren

Am 14. Oktober 1939 wurde das Samariterstift Grafeneck für „Zwecke des Reichs“ beschlagnahmt, kurze Zeit später, im Januar 1940, begann dort der Mord an 10.654 Menschen mehrheitlich mit Behinderung oder psychiatrischer Erkrankung. 75 Jahre nach diesem Zivilisationsbruch möchte die Gedenkstätte Grafeneck in Kooperation mit der Landesarbeitsgemeinschaft der Gedenkstätten und Gedenkstätteninitiativen (LAGG) und der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) auf die vielfältigen Veranstaltungsangebote hinweisen, die sich mit den „Euthanasie“-Verbrechen der NS-Zeit, aber auch mit der historischen Aufarbeitung und der Geschichte der Erinnerungskultur befassen.

Die als „lebensunwertes Leben“ stigmatisierten Opfer von Grafeneck auf der Schwäbischen Alb wurden aus 48 Behinderteneinrichtungen und psychiatrischen Kliniken aus dem heutigen Baden-Württemberg, Bayern und Nordrhein-Westfalen deportiert. Sie stammten ursprünglich aus allen Stadt- und Landkreisen des heutigen Bundeslandes Baden-Württemberg. Dem aktuellen Forschungsstand zufolge hatte jede größere Stadt und eine überwältigende Zahl mittlerer und kleinerer Gemeinden Opfer zu beklagen. Viele Veranstaltungen, die landesweit in Vorbereitung sind, verweisen auf diese Betroffenheit.

Das Gedenkstättenportal www.gedenkstaetten-bw.de listet auf Sonderseiten diese aktuellen Veranstaltungen auf und bietet interessierten Nutzern darüber hinaus die Möglichkeit zu weitergehender Information. „Das breite bürgerschaftliche Engagement, das sich in den Veranstaltungen widerspiegelt, zeigt, dass der aktuelle Umgang mit Behinderung und Krankheit, aber auch vielfach die Aufarbeitung der eigenen Familiengeschichte, für viele Menschen in Baden-Württemberg ein wichtiges Thema sind“, so der Leiter der Gedenkstätte Grafeneck Thomas Stöckle.

Hinweise auf weitere Veranstaltungen in Baden-Württemberg zum Themenkreis „Geschichte und Erinnerungskultur. 75 Jahre NS-Euthanasie-Verbrechen“ nimmt der Fachbereich Gedenkstättenarbeit gerne auf.

www.gedenkstaetten-bw.de/ns_opfer_grafeneck.html

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Pressemitteilung Nr. 39-2014 vom 12. November 2014

Mit neuem Lernmedium der Landeszentrale für politische Bildung (LpB) Demokratie spielend begreifen

Fotomappe „Fit in Politik“: 34 Bildkarten im handlichen DIN A6-Format

Politik sehen und verstehen: die Fotomappe, die bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg jetzt erhältlich ist, ermöglicht das. Ein jeweils typisches Bild auf den Vorderseiten der Karten veranschaulicht politische Grundbegriffe wie Demokratie, Wahlen, Beteiligung oder Rechtsstaat. Im Handumdrehen finden sich Erklärungen dazu: die Rückseiten informieren mit kurzen und verständlichen Texten über die Begriffe und ihre Zusammenhänge. Zusätzliche „Richtig-oder-Falsch-Fragen" kombinieren Wissensvermittlung mit spielerischen Formen der Anwendung. Die Fotomappe im Postkartenformat versteht sich als „Baukasten“ für die politische Bildung. Die Bildkarten eröffnen unterschiedliche Zugänge zu einem Thema und helfen dabei, das „ABC der Politik“ im Unterricht methodisch abwechslungsreich zu gestalten.

Die Fotomappe „Fit in Politik“ gibt es nur bei der

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Preis: 5,50 Euro zzgl. 2,74 Euro Versandkosten.


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Pressemitteilung Nr. 38-2014 vom 29. Oktober 2014

„Stimmt´s?“ oder „Stimmt´s nicht?“   

Neues Ratespiel um Wissenswertes und Witziges, Wichtiges und Unwichtiges

Mit einem neuen Ratespiel möchte die Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) Interesse an Politik wecken und politisches Grundwissen vermitteln. Das Spiel umfasst auf 104 Karten 312 Behauptungen aus Alltag, Geschichte, Geographie und Politik und trägt den schlichten Titel „Stimmt´s?“ Innerhalb einer selbst gewählten Spielzeit gilt es für zwei bis sechs Spieler ab zwölf Jahren sich gegenseitig mit Aussagen zu konfrontieren, die entweder mit „Stimmt!“ oder „Stimmt nicht!“ beantwortet werden können. Gewonnen hat, wer am häufigsten richtig antwortet. Das Spiel wurde von der Landeszentrale entwickelt und ist ausschließlich bei ihr erhältlich. Es kostet 6,50 Euro zzgl. Versand und kann bestellt werden bei der

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Pressemitteilung der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg und des Landesjugendrings Baden-Württemberg e.V.

Schlussbilanz der Erstwählerkampagne „Wählen ab 16“ zu den Kommunalwahlen am 25. Mai 2014

Stuttgart, 27. Oktober 2014. Vertreter der Landeszentrale für politische Bildung und des Landesjugendrings haben den Partnern des Bündnisses „Wählen ab 16“ den Abschlussbericht der Erstwählerkampagne zur Kommunalwahl im Mai 2014 vorgestellt und eine positive Schussbilanz gezogen. Die Vorsitzende des Landesjugendrings, Kerstin Sommer, und der stellvertretende Direktor der Landeszentrale für politische Bildung, Karl-Ulrich Templ, betonten den Erfolg der Erstwählerkampagne, die sehr viele Jugendliche im ganzen Land erreicht habe. Bei dem Treffen wurde eine weitere Kooperation der Bündnispartner zur Stärkung der kommunalen Jugendbeteiligung vereinbart.

„Die Erstwählerkampagne war ein Erfolg, denn sie vernetzte staatliche und zivilgesellschaftliche Institutionen und Organisationen, trug zur Anregung lokaler Bündnisse bei und dient so nachhaltig als Anstoß für weiterführende kommunale Aktivitäten“, so Karl-Ulrich Templ von der Landeszentrale. Er wies besonders auf den Beitrag der Baden-Württemberg Stiftung hin, die sich im Rahmen ihres Programmes für Bürgerbeteiligung und Zivilgesellschaft über das Projekt „In Zukunft mit UNS!“ in die Kampagne eingebracht hatte. „Größtes Problem der Kampagne war allerdings die kurze Vorlaufzeit, da zwischen Bewilligung der Mittel durch den Landtag im Dezember 2013 und dem Wahltermin im Mai 2014 nur fünf Monate zur Konzeption, Organisation und Durchführung der Kampagne lagen.“
„Die Kooperation zwischen der Landeszentrale für politische Bildung und dem Landesjugendring hat sich bewährt und soll erhalten bleiben“, betonte die Vorsitzende des Landesjugendrings Kerstin Sommer. Sie machte deutlich, dass „die positive Stimmung der Erstwählerkampagne und des Themas Jugendbeteiligung unbedingt weiterzutragen sei“.
Einig waren sich die Bündnispartner, dass die Jugendbeteiligung auf der kommunalen Ebene kontinuierlich weiter entwickelt werden müsse. Dazu bedürfe es der Unterstützung durch die Landespolitik. So solle es auch für künftige Wahlen Erstwählerkampagnen geben. Ein weiteres wichtiges Element sei ein fester kommunalpolitischer Aktionstag an den Schulen im Lande. Die sich abzeichnende Änderung des Paragraphen 41a in der Gemeindeordnung durch den Landtag biete die geeignete Voraussetzung für eine künftige enge Zusammenarbeit aller Beteiligten. Nachdem aufgrund der bestehenden Rechtslage nur bei größeren Kommunen mit abgeschotteter Statistikstelle eine repräsentative Erhebung der Wahlbeteiligung Jugendlicher möglich war, erwarte man von Seiten des Bündnisses Lösungsvorschläge durch das Land.

www.waehlenab16-bw.de

Landesjugendring Baden-Württemberg e.V.
Siemensstr. 11, 70469 Stuttgart
www.ljrbw.de

Landeszentrale für politische Bildung
Baden-Württemberg
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www.lpb-bw.de


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Pressemitteilung Nr. 37-2014 vom 22. Oktober 2014

Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg veröffentlicht neues Lese- und Arbeitsheft zur nationalsozialistischen Geschichte: Lernen mit regionalem Bezug

Der Hitler-Gegner Georg Elser und sein Attentat vom 8. November 1939 – die Motive, Vorbereitungen und Folgen

„Ich habe den Krieg verhindern wollen“ – so lautet der Titel des neuen Lese- und Arbeitshefts in der Reihe MATERIALIEN, herausgegeben von den Gedenkstätten in Baden-Württemberg und der Landeszentrale für politische Bildung (LpB). Es dokumentiert die Lebensgeschichte des Königsbronner Schreiners Georg Elser, dessen Attentat Hitler vor 75 Jahren, am 8. November 1939, nur knapp entgangen war. Die Publikation, die ab sofort erhältlich ist, soll den lange verkannten Widerstandskämpfer einem breiten Publikum näher bringen.

Georg Elser wuchs in Königsbronn, einer kleinen Gemeinde auf der Ostalb auf. Schon in jungen Jahren erwies er sich als geschickter Handwerker. Von Beginn an war er ein entschiedener Gegner der Nationalsozialisten. Im Herbst 1938 fasste Elser den Entschluss, einen Bombenanschlag auf Hitler zu verüben. Das Lese- und Arbeitsheft zeigt seine Motive auf, schildert die Vorbereitungen im Münchener Bürgerbräukeller und stellt die Folgen des Anschlags für den Schreiner und seine Familie dar. Zugleich richtet es den Blick auf die verspätete Rehabilitierung des Widerstandskämpfers im Nachkriegsdeutschland. Lange Zeit haben Lügen und Legenden den Blick auf Georg Elser verstellt, der noch kurz vor Kriegsende, am 9. April 1945, auf Anweisung der NS-Führung im Konzentrationslager Dachau ermordet wurde.

Das Lese- und Arbeitsheft gliedert sich in Texteinheiten und Arbeitsblätter mit Dokumenten, Quellentexten, Fotografien und Aufgaben. Die Arbeitsaufträge geben Anregungen zum selbstständigen Erkunden der Geschichte, zur Auseinandersetzung mit Elsers Tat sowie zur Reflexion über Widerstand, Zivilcourage und Erinnerungskultur.

Das Lese- und Arbeitsheft in der Reihe MATERIALIEN ist in enger Kooperation mit den ehrenamtlichen Mitarbeitern der Georg Elser Gedenkstätte Königsbronn entstanden. Die Gedenkstätten in Baden-Württemberg und die Landeszentrale für politische Bildung greifen mit der Reihe die Aufforderung der Bildungspläne des Landes Baden-Württemberg auf, Angebote mit regionalem Bezug an außerschulischen Lernorten zu entwickeln.
Zuletzt erschienen in der Reihe MATERIALIEN das Heft „Wir als Juden können diese Zeit nie vergessen“ Die Juden von Buttenhausen – Vom Leben und Untergang einer Landgemeinde in Württemberg (Stuttgart 2013).
Die Hefte sind kostenlos und können bestellt werden bei der

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Pressemitteilung Nr. 36-2014 vom 22. September 2014

Neue Ausgabe von „Politik & Unterricht“ – Zeitschrift für die Praxis der politischen Bildung

Kriege
Begründungen - Motive - Folgen


„Was ist Krieg?“ und „Wann gilt ein Konflikt als Krieg?“ – das sind einige der grundsätzlichen Fragen, die die vorliegende Ausgabe von „Politik & Unterricht“ zur Diskussion stellt. Bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) ist die Neuerscheinung jetzt erhältlich. Im Erinnerungsjahr 2014, 100 Jahre nach Ausbruch des Ersten Weltkriegs und 75 Jahre nach Beginn des Zweiten, steht ein Heft zur Verfügung, dass diese tiefen historischen Zäsuren aufnimmt, gleichzeitig aber auch darüber hinaus geht. Die Ukraine-Krise oder die weltweit geführten Diskussionen um Drohnen und Cyberkrieg sind weitere Themen. Motive und Folgen von Kriegen als auch die unterschiedlichen Formen der Kriegsführung werden beleuchtet.

Zu vier inhaltlichen „Bausteinen“ bietet das Heft in einem zweiten Abschnitt vielfältige Texte und Materialien mit Arbeitsanregungen, die die praktische Gestaltung des Unterrichts unterstützen. Die Fachzeitschrift „Politik & Unterricht“ wendet sich an Lehrerinnen und Lehrer aller weiterführenden Schularten und Klassen mit Schwerpunkt auf der Sekundarstufe I.

Das Heft ist kostenlos und kann im Klassensatz bestellt werden bei der

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Ab vier Exemplaren werden die Versandkosten in Rechnung gestellt.


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Pressemitteilung Nr. 35-2014 vom 22. September 2014

„mach´s klar!“ – Handreichung der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg für den Unterricht an Haupt-, Werkreal- und Realschulen

Politik – was geht mich das an?

Die neue Ausgabe von „mach´s klar!“, die jetzt bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) erschienen ist, zeigt Schülerinnen und Schülern, warum die Politik auch etwas mit dem eigenen Leben zu tun hat. Verständliche Texte, Bilder und Graphiken helfen dabei. Die Frage „Was ist Politik?“ wird an einem leicht nachvollziehbaren Beispiel verdeutlicht. Wichtige Begriffe wie Demokratie, Parlament, Meinungsfreiheit oder Mehrheitsprinzip erläutert ein Glossar.

Die LpB-Unterrichtsreihe „mach´s klar!“ behandelt aktuelle politische Themen in stark vereinfachter Form. Sie richtet sich an Lehrerinnen und Lehrer in Haupt-, Werkreal- und Realschulen. Jede Ausgabe hat vier Seiten im DIN A 4-Format, die auch als praktische Kopier- oder Folienvorlagen verwendbar sind.

Die Lernhilfe kann auch als Klassensatz bestellt werden bei der

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Ab sofort gibt es zu „mach´s klar“ ein eigenes Internetportal mit ergänzenden Materialien und Verlinkungen: www.lpb-bw.de/machs-klar.html


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Pressemitteilung Nr. 34-2014 vom 17. September 2014

„Der Bürger im Staat“ – Zeitschrift der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg erscheint mit neuem Heft

Skandinavien

Die neue Ausgabe von „Der Bürger im Staat“ handelt von Skandinavien. Das Themenheft mit Informationen über Politik, Gesellschaft und Wirtschaft in den nordeuropäischen Ländern ist jetzt erschienen und kann über die Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) kostenlos bezogen werden. Dem Begriff des „Nordischen Modells“ oder der „kulturellen Konstruktion des Nordens“ gelten die einführenden Beiträge. Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Demokratien in Schweden, Dänemark, Norwegen und Finnland vergleicht eine weitere Abhandlung. Kritisch beleuchtet werden die Parteiensysteme Skandinaviens, die oft als vorbildlich bezeichnete wohlfahrtsstaatliche Politik sowie die Wirtschaft und Wettbewerbsfähigkeit des europäischen Nordens. Schließlich stellt das Heft ausgewählte Politikbereiche vor: die Migrations- und Bildungspolitik, die Außen- und Europapolitik.

Auf 112 Seiten bieten zwölf Artikel, von Expertinnen und Experten verfasst, dem Fachpublikum und der interessierten Öffentlichkeit eine aktuelle Bestandsaufnahme Skandinaviens.

Das Heft ist kostenlos und kann gegen Versandkostenberechnung bestellt werden bei der

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Pressemitteilung Nr. 33-2014 vom 8. September 2014

Erweiterung Datenbank auf Gedenkstättenportal

Informationsseiten zu Gedenkstätten im Land ausgebaut

Das Internetportal www.gedenkstaetten-bw.de der Landeszentrale für politischen Bildung Baden-Württemberg (LpB) hat seine Informationsseiten zu den Gedenkstätten in Baden-Württemberg weiter ausgebaut. Die Datenbank umfasst nun etwa achtzig Lern- und Gedenkorte am authentischen historischen Ort. Die meisten dieser Einrichtungen erinnern an die Unterdrückung, Verfolgung und Ermordung von Menschen unter der NS-Herrschaft, aber auch an Widerstand, Verweigerung und Zivilcourage. Einige Gedenkstätten thematisieren die Demokratiegeschichte.

Über die Datenbank lassen sich Informationen zu diesen Lern- und Gedenkstätten am authentischen Ort abrufen: zu ihrer besonderen historischen Bedeutung, zur lokalen bzw. regionalen Geschichte der Aufarbeitung der NS-Vergangenheit sowie zu den aktuellen Angeboten der jeweiligen Lern- und Gedenkstätte. Die Datenbank wartet zudem mit Serviceinformationen auf: Adressen, Kontakte und Öffnungszeiten, Links und Literaturhinweisen und Informationen zu Besuchsmöglichkeiten in der Nähe stehen zum Abruf bereit.

Mit ihren vielfältigen Informationen gibt die Datenbank, die in enger Zusammenarbeit mit den Gedenkstätten erweitert worden ist, einen Überblick über die weithin ehrenamtlich getragene Erinnerungskultur im Südwesten. In vielen Fällen beruht die historische Aufarbeitung vor Ort auf der Forschungsarbeit von Bürgerinnen und Bürgern. Die Entstehungsgeschichte der Gedenkstätten erzählt zugleich vom zivilgesellschaftlichen Engagement. Die Vermittlungsangebote, mit denen sich die Gedenkstätten inzwischen als außerschulische Lernorte etabliert haben, verweisen auf eine lebendige Gedenkstättenlandschaft.

Das Gedenkstättenverzeichnis ist ein zentraler Bestandteil des Portals www.gedenkstaetten-bw.de. Die Internetseiten geben zudem Einblick in besondere Projekte der Gedenkstätten in Baden-Württemberg, die aus Landesmitteln gefördert werden. Zugleich informiert das Portal über die Arbeit der Landesarbeitsgemeinschaft der Gedenkstätten und Gedenkstätteninitiativen (LAGG) in Baden-Württemberg und des Fachbereichs Gedenkstättenarbeit der LpB.

Kontakt:
Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB)
Gedenkstättenarbeit
Paulinenstraße 44-46
70178 Stuttgart
Telefon 0711/164099-31, Fax -55,
erika.riegg@remove-this.lpb.bwl.de


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Pressemitteilung Nr. 32-2014 vom 26. Juni 2014

Vierzehn laute und blutige Aktionen zum 100. Jahrestag des Attentats von Sarajevo

Mit 14 lauten und blutigen Aktionen erinnert die Landeszentrale für politische Bildung (LpB) am 100. Jahrestag des Attentats von Sarajevo in Freiburg an den Ersten Weltkrieg. Am Samstag, dem 28. Juni 2014, gilt es zwischen 10 und 16 Uhr mit allen Sinnen dem Kriegsfeeling nachspüren.

Hier Auszüge aus unseren Aktionen:

Erste Aktion: Smells like War
Die Knappheit an Seife führte zu üblen Gerüchen von ungewaschenen Kleidern, Körpern, Haaren und ungereinigten Zähnen. Verletzte Soldaten, deren Wunden mit ungewaschenen Binden verbunden waren, erfüllte die Luft mit dem Geruch von Sepsis (Blutvergiftung). Zusammen mit dem dm-Drogeriemarkt in Freiburg verschenken wir Seife, um an das damalige knappe Gut Seife zu erinnern. Für uns kaum vorstellbar: Aber weder Seife noch der europäische Frieden sind eine Selbstverständlichkeit.

Zweite Aktion: Krieg schmeckt anders - aber wie?
Kostenloser Muckefuck-Geschmack im Kolben-Café! Die LpB schenkt am Samstag den ganzen Tag im Kaffeehaus am Martinstor Muckefuck aus, den Zichorien-Kaffee, der den Bohnenkaffee ersetzen musste. Gleichzeitig versorgt das Deutsche Rote Kreuz alle Besucher durch Ihre Feldküche am Rathausplatz mit Kartoffelsuppe und Informationen aus ihrer Bildungskanone; die auch schon vor 100 Jahren zum Einsatz kam!

Weitere Aktionen: Wir hinterlassen Kriegsspuren – der Krieg schont niemanden
Seien Sie dabei, wenn Kinder und Jugendliche auf dem Rathausmarkt „blutig“ geschminkt werden, das „Schicksalsrad des 1. WK“ sich dreht und für den Krieg & Frieden getrommelt wird. In Freiburgs Straßen werden marktschreierisch Zeitungsjungen die Freiburger Zeitung vom 29. Juni 1914 verteilen: „Extrablatt, Extrablatt – Franz Ferdinand und Gemahlin wurden erschossen“

Die Stadt Freiburg will nicht an den Krieg erinnern und verbietet Sirenen dröhnen zu lassen - wir fragen warum?
Und wir stellen weitere Fragen: Warum dürfen die Kirchenglocken nicht zum 100-jährigen Gedenken an den Ersten Weltkrieg läuten? Warum darf die Badenova für diese Aktion nicht 5 Minuten den Strom abstellen? Und stellt das Ordnungsamt sich quer, wenn die Landeszentrale Friedenpostkarten über der Stadt abwerfen möchte? Kommen Sie am Samstag auf den Freiburger Rathausmarkt und diskutieren Sie mit uns!

Wenn Sie unsere Aktionen interessieren, öffnen Sie den Flyer oder rufen Sie uns an! Darüber hinaus gibt es 12 Postkarten zu einzelnen Themen wie Krankheit, Gerüche oder Kriegshelden, die wir Ihnen zuschicken.

Kontakt:
Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg
Leiter der Außenstelle Freiburg
Dr. Michael Wehner
Bertoldstr.55
79098 Freiburg im Breisgau
fon +49 761 20773-77
fax +49 761 20773-99

www.lpb-bw.de
www.lpb-freiburg.de

michael.wehner@remove-this.lpb.bwl.de


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Pressemitteilung Nr. 31-2014 vom 26. Juni 2014

Europäischer Tag der Jüdischen Kultur am Sonntag, den 14. September 2014

Jüdische Gemeinden, Gedenkstätten und Museen laden zur Begegnung
Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg gibt Veranstaltungsprogramm mit heraus

Europaweit steht der 14. September 2014 im Zeichen der jüdischen Kultur. In 28 Ländern öffnen sich an dem Sonntag die Tore zu Synagogen und Friedhöfen, Gedenkstätten und Museen. Auch auf beiden Seiten des Rheins laden jüdische Gemeinden, Gedenkstätten und Museen zum Europäischen Tag der Jüdischen Kultur. An 47 Orten in Baden-Württemberg und in etwa 30 Kommunen im Elsass finden Veranstaltungen statt. Eine zweisprachige Broschüre, herausgegeben unter anderen von der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB), bündelt dieses Programm.

Das Motto dieses Jahres ist „Frauen im Judentum“. Europaweit werden sich viele Veranstalter mit der Stellung der Frau im jüdischen Religionsgesetz, mit der Rolle der Mutter in der jüdischen Familie oder auch dem Bild der „jüdischen Mamme“ im Film befassen. Das Programm im Elsass und in Baden-Württemberg verweist zugleich auf die jahrhundertealten Beziehungen der jüdischen Gemeinden und auf deren Verflechtungen mit der Kultur vor Ort. Bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts war das Landjudentum in diesen Regionen prägend. Die Gemeinden heute, aber auch Gedenkstätten und Museen pflegen das Erbe und bewahren die Spuren vernichteten jüdischen Lebens. Auch diesem Anliegen widmen sich am 14. September zahlreiche Vorträge, Friedhofs- und Synagogenführungen, Ausstellungen und Filmvorführungen.

Der Europäische Tag der Jüdischen Kultur setzt sich seit mehr als zehn Jahren zum Ziel, die Geschichte des Judentums, seine Bräuche und Traditionen bekannt zu machen. Viele Ehrenamtliche in den jüdischen Gemeinden, an den Gedenkstätten und Museen in Baden-Württemberg und im Elsass ermöglichen diesen Sonntag mit ihrem großen Engagement. Die Koordination und Organisation der Programme erfolgte durch B’nai Brith René Hirschler, Strasbourg, in Zusammenarbeit mit der Landesarbeitsgemeinschaft der Gedenkstätten und Gedenkstätteninitiativen in Baden-Württemberg (LAGG) und der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg.

Das Veranstaltungsprogramm für den Europäischen Tag der Jüdischen Kultur steht auch im Internet: www.gedenkstaetten-bw.de
Die zweisprachige Broschüre mit allen Veranstaltungen im Elsass und in Baden-Württemberg am 14. September 2014 kann angefordert werden bei:

FUTURA Marketing- und Vertriebsservice GmbH
Robert-Bosch-Straße 48
D-88353 Kißlegg

Telefon: 07563-9110-0
adressen@remove-this.futura-marketing.eu


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Pressemitteilung Nr. 30-2014 vom 25. Juni 2014

Jetzt Anträge für das Jahr 2015 stellen

Fördermittel für Gedenkstättenarbeit in Baden-Württemberg

Einrichtungen in Baden-Württemberg, die an die Opfer des Nationalsozialismus erinnern, können bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) Projektmittel für das Jahr 2015 beantragen. Bis zum 30. September 2014 müssen die Anträge beim Fachbereich Gedenkstättenarbeit eingegangen sein. Der Förderbeirat, der paritätisch mit Vertretern der LpB und der Landesarbeitsgemeinschaft der Gedenkstätten und Gedenkstätteninitiativen (LAGG) besetzt ist, entscheidet am 14. November 2014.

In Abstimmung mit der LAGG gelten 2015 folgende Förderschwerpunkte:

  • Vorrang haben pädagogische und didaktische Angebote sowie Projekte an Gedenkstätten, die junge Menschen ansprechen;
  • Vorrang haben zudem Maßnahmen, die Aussagen von Zeitzeugen und deren Familienangehörigen erfassen und sichern sowie Vorhaben der Forschung und Dokumentation an einzelnen Gedenkstätten;
  • Vorrang haben darüber hinaus Projekte der Vernetzung von Gedenkstätten untereinander sowie von Gedenkstätten mit anderen zivilgesellschaftlichen Bereichen.

Der Bezug zur Gedenkstättenarbeit in Baden-Württemberg zählt zu den grundsätzlichen Voraussetzungen für die Bewilligung der Landesmittel durch den Förderbeirat. Die Fördergrundsätze und die Antragsformulare können abgerufen werden unter www.gedenkstaetten-bw.de. Die Unterlagen können auch angefordert werden bei:

Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg
Gedenkstättenarbeit
Paulinenstraße 44-46
70178 Stuttgart

Telefon 0711/164099-31, Fax -55,
erika.riegg@remove-this.lpb.bwl.de

Eine Beratung ist telefonisch oder per E-Mail möglich.


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Pressemitteilung Nr. 29-2014 vom 25. Juni 2014

Neuer Band zur politischen Landeskunde

Baden-Württemberg – eine Zuwanderungsgeschichte

Die Geschichte Baden-Württembergs als eine Zuwanderungsgeschichte – so versteht sich das neue landeskundliche Buch, das bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) jetzt erschienen ist. Zwölf Beiträge behandeln zum einen verschiedene Zuwanderungsgruppen, zum anderen grundsätzliche Fragen zu Migration und Integration. Auf insgesamt rund 280 Seiten wird deutlich, wie die Zuwanderung seit dem Zweiten Weltkrieg dem deutschen Südwesten zu wirtschaftlicher Dynamik und kultureller Vielfalt verholfen hat. Diese geschichtliche Dimension zeigt, dass Altbürger und zugewanderte Gruppen in einem Dauerintegrationsprozess Formen des Zusammenlebens gefunden haben, die das Land geprägt haben.

Zur Autorenschaft gehören unter anderen der Begründer der empirischen Kulturwissenschaft und langjährige Direktor des Ludwig-Uhland-Instituts der Universität Tübingen, Prof. Dr. Hermann Bausinger, der Journalist und Migrationsexperte Prof. Dr. Karl-Heinz Meier-Braun, Leiter der Fachredaktion „SWR International“ beim Südwestrundfunk, sowie der Unternehmer und ehemalige Präsident der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, Prof. Dr. Dieter Hundt. Herausgegeben wird der Band von Dr. Mathias Beer, Geschäftsführer des Instituts für donauschwäbische Geschichte und Landeskunde in Tübingen.

„Baden-Württemberg – eine Zuwanderungsgeschichte“ richtet sich an das Fachpublikum und die breite Öffentlichkeit. Der Band ist in der LpB-Reihe „Schriften zur politischen Landeskunde Baden-Württembergs“ (Band 40) erschienen und kostet 6,50 EUR (zzgl. 3,99 EUR Versand).

Bestelladresse:

Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg
Stafflenbergstr. 38
70184 Stuttgart

Fax: 0711.164099-77
marketing@remove-this.lpb.bwl.de

Webshop: www.lpb-bw.de/shop.

Das Buch kann im Internet kostenlos als E-Book heruntergeladen werden: www.lpb-bw.de/index.php?id=995&backPID=993&tt_products[product]=3105.

Ein kostenloses Rezensionsexemplar können Sie bestellen bei marketing@remove-this.lpb.bwl.de.


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Pressemitteilung Nr. 28-2014 vom 13. Mai 2014

Inklusion und politische Bildung

In Blindenschrift: Informationen zu Europa und zur Europawahl 2014

Die Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) veröffentlicht Informationen zur Europawahl erstmals in Blindenschrift. Eine 12-seitige Sonderausgabe der Zeitschrift »Deutschland & Europa«, die zur Europawahl am 25. Mai 2014 erstellt wurde, liegt nun auch in Braille-Schrift vor. Das Heft mit dem Titel „Gemeinsam Europa erkunden“ wendet sich an „Einsteigerinnen und Einsteiger“ und ermöglicht einen leichten Zugang zum oft auch sperrigen Thema „Europa“. Bestellungen des kostenlosen Hefts in Blindenschrift sind zu richten an marketing@lpb.bwl.de.

„Gemeinsam Europa erkunden“ ergänzt eine Reihe von LpB-Veröffentlichungen, die sich an Menschen mit Behinderung richten. Die Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg unterstützt damit Inklusionsaufgaben in Schule und Gesellschaft. Erhältlich sind im LpB-Webshop (www.lpb-bw.de/shop):

„Einfach wählen gehen“ – Broschüre in leichter Sprache zur Kommunalwahl 2014,
„Einfach wählen gehen“ – Broschüre in leichter Sprache zur Europawahl 2014 und
ein Leitfaden für Assistenzkräfte als Ergänzung zu diesen beiden Broschüren.

Alle drei Hefte sind ebenfalls kostenlos und können gegen Versandkostenberechnung bestellt werden bei der

Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB)
Stafflenbergstr. 38
70184 Stuttgart

Fax: 0711/164099-77
marketing@remove-this.lpb.bwl.de

Webshop: www.lpb-bw.de/shop.


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Pressemitteilung Nr. 27-2014 vom 5. Mai 2014

Heiße Phase der Erstwählerkampagne „Wählen ab 16“ zu den Kommunalwahlen am 25. Mai 2014 startet jetzt

Stuttgart, 5. Mai 2014. Es sind nur noch drei Wochen bis zur Kommunalwahl: Das landesweite Bündnis „Wählen ab 16“ unter Federführung der Landeszentrale für politische Bildung (LpB) und des Landesjugendrings (LJR) leitet den Endspurt der Erstwählerkampagne ein und zieht eine erste Bilanz. In der Landespressekonferenz stellten Vertreter der LpB und des LJR motivierende und informierende Filmspots vor, die auf den Social Media Kanälen vor allem die Zielgruppe der Erstwählerinnen und Erstwähler ansprechen sollen. Außerdem wurden das große Engagement der Bündnispartner sowie die positiven Reaktionen vieler Kommunen im bisherigen Verlauf betont.

„In den letzten drei Wochen vor der Wahl wollen wir vor allem über die Social Media Kanäle unsere Zielgruppe erreichen. Dazu lassen wir auf YouTube und Facebook Filmspots laufen. Es gibt einen motivierenden Hauptspot „MEET YOU THERE“, der in Stuttgart mit den Schauspielern Laura Berlin und François Goeske in der S-Bahn gedreht wurde. Außerdem gibt es die Reihe ´Talking Heads´, in der bekannte Persönlichkeiten aus Baden-Württemberg zu Themen wie ´Wählen ab 16´ und ´Kumulieren und Panaschieren´ interviewt wurden. Unter anderem waren die Vorsitzenden bzw. die Stellvertretenden Vorsitzenden der Landtagsfraktionen, der Landtagspräsident und seine Stellvertreter, SOKO Stuttgart, Vincent Klink, Dodokay und Gotthilf Fischer dabei. Ihre Antworten werden in einer schnellen Abfolge als Clip dargestellt. Als Informationsfilm bieten wir einen animierten Comic ´Warum soll ich wählen?´ an, in dem das Kumulieren und Panaschieren anschaulich dargestellt werden. Diesen Comic finden Sie in unserem Wahlguide für Jugendliche“, so Karl-Ulrich Templ, stellvertretender Direktor der LpB.

„Die hohe Zahl von Veranstaltungen und die vielen Materialbestellungen dokumentieren das große Engagement der Kommunen der der anderen Bündnispartner. Im Rahmen der Kampagne finden mehr als 300 Veranstaltungen statt. Von den verschiedenen Publikationen wurden bis zum jetzigen Zeitpunkt über 600.000 Exemplare bestellt und bei Veranstaltungen verteilt“, betonte Templ weiter. "Viele ortsbezogene Erstwählerkampagnen laufen in Kommunen, die schon jetzt eine aktive Jugendbeteiligung pflegen", erklärte Kerstin Sommer, Vorsitzende des LJR. "Dort werden auch überdurchschnittlich viele Jugendliche erreicht. Und viele dieser Kampagnen werden von den Stadt- und Kreisjugendringen mitgetragen, was die Reichweite nochmals erhöht. Davon abgesehen haben so gut wie alle Stadt- und Landkreise unsere Veranstaltungsformate wie Speed Datings, Planspiele und Großgruppenformate gebucht. Das freut uns natürlich enorm und zeigt, dass wir mit dieser Form der politischen Bildung den richtigen Nerv getroffen haben", sagte Sommer weiter. Abschließend meinte sie: "Wo Jugendliche über diese informelle Art den Erstkontakt zur Politik bekommen, sind die Grundsteine dafür gelegt, dass sich die jungen Leute mehr für politische Zusammenhänge und Entwicklungen in ihrer Heimat interessieren. Idealerweise mündet das für sie unter anderem im Gang zum Wahllokal.“

Internet:
Homepage des Bündnisses „Wählen ab 16“: www.waehlenab16-bw.de
Facebook-Auftritt von „Wählen ab 16“: www.facebook.com/jugendwahl
YouTube-Kanal von „Wählen ab 16“: www.youtube.com/user/waehlenab16

Kontakt:

Landesjugendring Baden-Württemberg e.V.
Siemensstr. 11 70469 Stuttgart
0711 16447-0
www.ljrbw.de

Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg
Stafflenbergstr.38  70184 Stuttgart
0711 1640990
www.lpb-bw.de


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Pressemitteilung Nr. 26-2014 vom 5. Mai 2014

Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) mit neuer Ausgabe von „Der Bürger im Staat“

Skandale

Mit Skandalen und ihrer politischen wie gesellschaftlichen Bedeutung beschäftigt sich die neue Ausgabe der Zeitschrift „Der Bürger im Staat“. Bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) ist sie jetzt erschienen. Der thematische Bogen ist weit gespannt: Eine vergleichende geschichtliche Betrachtung verfolgt die Entwicklungslinien des Skandals seit 1900 und geht seiner Wirkung auf Politiker und die Politik selbst nach. Die Rolle von Intellektuellen untersucht ein Beitrag anhand der „Eulenburg-Affäre“, einem der größten Skandale des wilhelminischen Deutschlands. Die spezifische Dramaturgie heutiger politischer Skandale und die Bedeutung von Medien bei der „Empörung im digitalen Zeitalter“ sind weitere Themen des Heftes. Und auch nach Untersuchungsausschüssen wird gefragt: „Aufklärungsinstrument oder Mittel des politischen Kampfes?“. Schließlich werden die Funktionen des politischen Tabus und Tabubruchs erörtert. Zwei Abhandlungen, die sich mit Skandalen in Film und Literatur auseinandersetzen, runden das Heft ab.

„Der Bürger im Staat“ wendet sich an das Fachpublikum und ebenso an die interessierte Öffentlichkeit.

Das Heft ist kostenlos und kann gegen Versandkostenberechnung bestellt werden bei der

Landeszentrale für politische Bildung
Baden-Württemberg
Stafflenbergstr. 38
70184 Stuttgart

Fax: 0711/164099-77
marketing@remove-this.lpb.bwl.de,

Webshop: www.lpb-bw.de/shop. Im Internet kann es unter www.buergerimstaat.de heruntergeladen werden.

Ein Belegexemplar erhalten Sie bei marketing@remove-this.lpb.bwl.de


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Pressemitteilung Nr. 25-2014 vom 29. April 2014

Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) und Stadtbibliothek Stuttgart laden zum Podiumsgespräch am 6. Mai 2014 in Stuttgart ein

„Die Erinnerung an den Großen Krieg“


so lautet der Titel des dritten Abends in der Reihe „Erinnerungskultur – Erinnerungskonflikte: Gespräche über aktuelle Fragen der Vergangenheit 1914 – hundert Jahre danach“. Zu Gast sind der Historiker Prof. Dr. Jörn Leonhard und der Schriftsteller Christoph Poschenrieder.

Hundert Jahre nach dem Attentat auf Thronfolger Erzherzog Franz Ferdinand werden sich am 28. Juni 2014 die europäischen Staats- und Regierungschefs in Sarajewo zum gemeinsamen Gedenken versammeln. Längst hat sich die Erinnerung von der Heldenverehrung hin zur Friedensmahnung gewandelt. Dennoch gibt es unterschiedliche Erinnerungskulturen in den einstmals am Ersten Weltkrieg beteiligten Ländern. Was lehren uns diese Unterschiede? Wie schlagen sie sich in der literarischen Aufarbeitung nieder?

Der Freiburger Wissenschaftler Prof. Dr. Jörn Leonhard hat mit „Die Büchse der Pandora. Geschichte des Ersten Weltkriegs” soeben eine umfangreiche Gesamtdarstellung vorgelegt. Christoph Poschenrieder bettet nach seinem Roman „Der Spiegelkasten“ nun einen zweiten Roman in die Zeit um 1914 ein. „Das Sandkorn” erzählt von der Liebe zwischen zwei Männern und ihrem Tabu in Zeiten eskalierender Gewalt.

Die Veranstaltung findet am 6. Mai 2014 um 19.30 Uhr in der Stadtbibliothek Stuttgart, Mailänder Platz 1, statt. Die Karten kosten 5 Euro, ermäßigt 3 Euro. Kartenreservierung erbeten unter

Telefon 0711.216-91100/-96527 oder karten.stadtbibliothek@remove-this.stuttgart.de.

Das Programm der Reihe „Erinnerungskultur – Erinnerungskonflikte“ und weitere Informationen finden sich auf www.gedenkstaetten-bw.de und auf der Internetseite der Stadtbibliothek www.stuttgart.de/stadtbibliothek.


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Pressemitteilung Nr. 24-2014 vom 28. April 2014

Broschüren für Menschen mit Behinderungen
 
„Einfach wählen gehen!“ – Kommunal- und Europawahl 2014
 
Was man zur Kommunal- und Europawahl am 25. Mai  2014 wissen muss, findet man in den neuen Informationsbroschüren „Einfach wählen gehen!“  übersichtlich gestaltet und in leichter Sprache ausgedrückt. Die Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg hat sie gemeinsam mit der Lebenshilfe Baden-Württemberg und dem Beauftragten der Landesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen herausgegeben. Sowohl die Kommunalwahl als auch die Europawahl werden in Text und Bild ausführlich dargestellt. Gezeigt wird, wie im Wahllokal gewählt wird und wie die Briefwahl funktioniert. Wichtige oder schwierige Wörter erläutert ein Stichwortverzeichnis. Bei den Broschüren steht Verständlichkeit an oberster Stelle. Sie möchte Menschen mit Behinderungen dabei unterstützen, ihr Wahlrecht auszuüben.
 
Ein Leitfaden für Assistenzkräfte ergänzt die beiden Broschüren. Darin werden ethische und rechtliche Grundsätze für die Unterstützung von Menschen mit Behinderung bei der Wahl formuliert. Er enthält zudem die rechtlichen Bestimmungen sowie Grundlageninformationen zur Kommunalpolitik und zur Wahl.

Die drei Broschüren sind kostenlos und können bei der Landeszentrale bestellt werden:

Landeszentrale für politische Bildung
Baden-Württemberg
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70184 Stuttgart

Fax: 0711/164099-77
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Webshop: www.lpb-bw.de/shop.


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Pressemitteilung Nr. 23-2014 vom 28. April 2014

„mach´s klar!“ – Zwei Handreichungen der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg für den Unterricht

„Eine Reise in den Westen der EU“ und „Eine Reise in den Osten der EU“
Spiele zur Einführung


Zu spielerischen Reisen in die Länder der Europäischen Union laden die beiden neuen Ausgaben von „mach´s klar! Politik – einfach erklärt“ ein. Bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) sind die zwei Handreichungen für die Unterricht an Haupt-, Werkreal- und Realschulen jetzt erschienen. Pro Ausgabe umfassen sie vier Seiten im DIN A4 - Format. Das jeweils doppelseitige, kopierfähige Spielfeld hält dabei viel Wissenswertes über Politik und Wirtschaft in der Europäischen Union bereit. Auch geographische und kulturelle Aspekte kommen nicht zu kurz. Die Fragen und Antwortmöglichkeiten orientieren sich an der Lebenswelt von Schülerinnen und Schüler und sorgen für ansprechende und kurzweilige „Entdeckungsreisen“. Ein kleines Glossar, das jede Ausgabe enthält, erläutert wichtige Begriffe rund um die Europäische Union.

Die Lernhilfen sind kostenlos und können auch in größerer Menge bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg bestellt werden:

Landeszentrale für politische Bildung
Baden-Württemberg
Stafflenbergstr. 38
70184 Stuttgart

Fax: 0711/164099-77
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Webshop: www.lpb-bw.de/machs-klar.html


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Pressemitteilung Nr. 22-2014 vom 10. April 2014

Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) meldet:

Mehr als 300.000 Personen besuchten 2013 die Gedenk- und Erinnerungsstätten in Baden-Württemberg


Im Jahr 2013 haben insgesamt 309.857 Personen die Gedenk- und Erinnerungsstätten in Baden-Württemberg besucht. Dies ergab eine Abfrage der Landeszentrale für politische Bildung (LpB) bei insgesamt 60 Einrichtungen im Südwesten. Viele dieser Einrichtungen erinnern am authentischen historischen Ort an jüdisches Leben vor dem Holocaust und an das Leiden von KZ-Häftlingen und Zwangsarbeitern in den zahlreichen KZ-Außenlagern im Südwesten. Andere erinnern an die Verfolgung und Ermordung kranker Menschen, politischer Gegner, Angehöriger von Minderheiten sowie an Persönlichkeiten im Widerstand.

Allein 25.000 Personen informierten sich an der Gedenkstätte Grafeneck über die Opfer der NS-„Euthanasie“. An diesem Ort auf der Schwäbischen Alb wurden vom Januar bis zum Dezember 1940 insgesamt 10.654 Menschen mit geistiger Behinderung und psychischer Erkrankung ermordet. Zwei Drittel der Gedenkstättenbesucher, von denen viele an Führungen teilnahmen, waren Jugendliche.

Auch an den KZ-Gedenkstätten wurden mehr Jugendliche als Erwachsene registriert. So waren von den insgesamt 11.900 Besuchern des Dokumentationszentrums Oberer Kuhberg in Ulm 7.500 junge Leute. In dem Ulmer Konzentrationslager, das zu den „frühen“ in Württemberg zählte, waren von November 1933 bis Juli 1935 mehr als 600 Gegner der Nationalsozialisten inhaftiert.

Die mehr als 81.600 Menschen, die sich im vergangenen Jahr an KZ-Gedenkstätten über das Leiden der Häftlinge oder von Zwangsarbeitern informierten, verteilten sich auf 15 zumeist ehrenamtlich betriebene Einrichtungen. 62.000 Personen besuchten etwa dreißig jüdische Gedenkorte, zu denen ehemalige Synagogen, Museen oder auch Rabbinatsgebäude zählen. Auch viele dieser Einrichtungen leben vom Engagement ehrenamtlicher Mitarbeiter.

Einige Erinnerungsstätten in Baden-Württemberg thematisieren die Demokratiegeschichte, beispielsweise die Erinnerungsstätte Matthias Erzberger in Buttenhausen oder das Friedrich-Ebert-Haus in Heidelberg, das von 69.400 Personen besucht wurde. Eine besondere Position nimmt das DDR-Museum in Pforzheim mit ca. 3.200 Besuchern als einziges Museum dieser Art in den alten Bundesländern ein. Die einstige Privatsammlung, die im November 2014 anlässlich des 25. Jahrestag des Mauerfalls neu präsentiert wird, veranschaulicht die Lebensverhältnisse in der SED-Diktatur.

Mehr Informationen zur Arbeit der Gedenk- und Erinnerungsstätten in Baden-Württemberg gibt es auf dem Internetportal www.gedenkstaetten-bw.de.


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Pressemitteilung Nr. 21-2014 vom 9. April 2014

Jetzt bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) erschienen

Handbuch Kommunalpolitik

Einen fundierten Überblick über die Politik in Städten, Gemeinden, Kreisen und den Regionen Baden-Württembergs bietet das "Handbuch Kommunalpolitik". Bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) ist es jetzt erschienen. Acht Beiträge skizzieren die zentralen Akteure und Themen auf kommunaler Ebene. Auch das Wahlsystem und die kommunale Finanzpolitik kommen zur Sprache. Einschlägige Gesetzestexte – die Gemeinde-, die Landkreisordnung und das Kommunalwahlgesetz - und ein statistischer Teil mit umfangreichen Strukturdaten der Gemeinden Baden-Württembergs machen das Handbuch zum praktischen Nachschlagewerk.

Herausgeber des Bandes sind der Tübinger Politikwissenschaftler Prof. Dr. Hans-Georg Wehling, der Rektor der Hochschule für öffentliche Verwaltung Kehl, Prof. Paul Witt, sowie Siegfried Frech und Prof. Dr. Reinhold Weber von der Landeszentrale für politische Bildung. Zur Autorenschaft gehören unter anderen die Präsidentin des Statistischen Landesamtes, Dr. Carmina Brenner, und der Freiburger Rechtswissenschaftler Prof. Dr. Rainer Wahl. Die Südwestbank AG in Stuttgart hat das Handbuch finanziell unterstützt.
Das „Handbuch Kommunalpolitik“ kostet 5,- EUR (zzgl. 3,99 EUR Versand) und ist ausschließlich erhältlich bei der

Landeszentrale für politische Bildung
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Fax: 0711.164099-77
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Pressemitteilung Nr. 20-2014 vom 3. April 2014

Die Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) und die Stadtbibliothek Stuttgart laden zum Podiumsgespräch am 9. April 2014 in Stuttgart ein.

„Die Zerstörung der Vielfalt in Europa“


lautet der Titel des zweiten Abends in der Reihe „Erinnerungskultur - Erinnerungskonflikte: Gespräche über aktuelle Fragen zur Vergangenheit 1914 – 100 Jahre danach“. Zu Gast sind der Historiker Michael Schwartz und der Literat Volker Harry Altwasser.

Der Nationalstaat des 20. Jahrhunderts gründete auch auf dem Gedanken der ethnischen Homogenität. „Säuberungen“ und Deportationen ganzer Volksgruppen erreichten bereits in den Balkankriegen und im Ersten Weltkrieg dramatische Ausmaße. Die Vielvölkerstaaten scheiterten, und mit ihnen verschwand eine jahrhundertealte Vielfalt. Was lehrt uns diese Entwicklung heute?

Der Historiker Michael Schwartz, Autor des Buches „Ethnische ‚Säuberungen‘ in der Moderne“, lehrt an der Universität Münster und ist Mitarbeiter des Instituts für Zeitgeschichte München/Berlin. Der Schriftsteller Volker Harry Altwasser lebt in Greifswald und war 2013 Stipendiat des Stuttgarter Schriftstellerhauses. In dieser Zeit begann seine literarische Annäherung an den jüdischen Schriftsteller Bruno Frank, geboren 1887 in Stuttgart, gestorben 1945 in Los Angeles. Soeben ist sein Roman „Glückliches Sterben“ erschienen.

Die Veranstaltung findet am 9. April 2014 um 19.30 Uhr in der Stadtbibliothek Stuttgart, Mailänder Platz 1, statt. Die Karten kosten 5 Euro, ermäßigt 3 Euro. Kartenreservierung erbeten unter Telefon 0711.216-91100/-96527 oder karten.stadtbibliothek@stuttgart.de.

Das Programm der Reihe „Erinnerungskultur – Erinnerungskonflikte“ und weitere Informationen finden sich auf www.gedenkstaetten-bw.de und auf der Internetseite der Stadtbibliothek www.stuttgart.de/stadtbibliothek.

Kontakt:
Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB)
Fachbereich Gedenkstättenarbeit
Paulinenstraße 44-46
70178 Stuttgart
E-Mail: gedenkstaettenarbeit@remove-this.lpb.bwl.de
Telefon: 0711.164099-28, -33 oder -39


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Pressemitteilung Nr. 19-2014 vom 31. März 2014

Bericht von der "Pecha Kucha Night" am 27. März 2014 im Kulturwerk Ost

20 x 20 Sekunden Zukunft: Wenn ich Abgeordneter von Europa wäre …

„Wenn ich Abgeordneter von Europa wäre …“, so lautete das Motto des Pecha-Kucha Wettbewerbs, der vom Landesnetzwerk für politische Bildung Baden-Württemberg am vergangenen Donnerstagabend im Stuttgarter Kulturwerk Ost ausgerichtet wurde. Pecha-Kucha (sprich: petscha kutscha) ist eine Präsentationsform aus Japan, bei der 20 Powerpoint Folien jeweils 20 Sekunden gezeigt und kommentiert werden. Man hat also nur sechs Minuten und 40 Sekunden Zeit, um seine Argumente vorzutragen.

Im Vorfeld der Veranstaltung hatten junge Leute ab 16 die Möglichkeit, einen Pecha-Kucha-Vortrag zum Thema einzureichen. Die gelungensten Einsendungen wurden vor vollem Haus vorgestellt, und das Publikum durfte den besten auswählen. Umrahmt von funkiger Live-Musik der Band ‚The Finch‘ wurden den 140 zumeist jugendlichen Besuchern sieben Präsentationen zu unterschiedlichen Aspekten des europäischen Zusammenlebens gezeigt.

Während die Stimmen noch ausgezählt wurden, diskutierten Europa-Experten über die Bedeutung der Wahlen zum Europäischen Parlament. Die Europa-Abgeordneten Evelyne Gebhardt (SPD), Daniel Caspary (CDU) und Michael Theurer (FDP) sowie der Kandidat von Bündnis 90 /Die Grünen, Wolfgang Wettach, und Marc Jorna, Referent für Bürgerkommunikation bei der Europäischen Kommission, griffen dabei auch zahlreiche Themen auf, die in den Präsentationen aufgeworfen worden waren. Ein wichtiges Thema war dabei die Flüchtlings- und Zuwanderungspolitik der Europäischen Union, ein anderes die demokratische Schaffung und Vertiefung einer gesamteuropäischen Öffentlichkeit.

Das Rennen machte die 16-jährige Sarah Walter aus Aalen, die sich in ihrem Beitrag mit der Geschichte Europas und der EU als Friedensunion auseinandersetzte. Souverän und frei präsentierte sie ihre Folien und überzeugte damit das Publikum. Als Lohn konnte sie 500 Euro Preisgeld mitnehmen. Auf den zweiten Platz kam der Gemeinschaftskunde-Kurs des Neuen Gymnasiums in Stuttgart-Feuerbach. Die zwölf Schüler trugen ihre Pecha-Kucha Präsentation gemeinsam vor, die unterschiedliche Aspekte wie die Energiewende, die Menschenrechte, die Forschungspolitik und den kulturellen Austausch in den Blick nahm. In die Klassenkasse kamen am Ende des Abends 200 Euro für den zweiten Platz. Auf den dritten Platz mit einem Preisgeld von 100 Euro ging an Christoph Schmidt aus Esslingen, der unterschiedlichste positive wie negative Aspekte des europäischen Zusammenlebens thematisierte.

Die Pecha-Kucha-Night war ein Gemeinschaftsprojekt des Landesnetzwerks Politische Bildung Baden-Württemberg mit Unterstützung der Jungen Europäer (JEF), des Landesjugendrings Baden-Württemberg e.V., des Europe Direct Informationszentrums und von Pecha-Kucha Aalen und Stuttgart.


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Pressemitteilung Nr. 18-2014 vom 28. März 2014

Neu bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg:

Für den Unterricht: Heft zu den „Kommunalwahlen in Baden-Württemberg“

Die Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) informiert mit einer Sonderausgabe der Zeitschrift „Politik & Unterricht“ zu den Kommunalwahlen am 25. Mai 2014. Das Heft geht der Frage nach, was Kommunalpolitik ist und wie in der Gemeinde entschieden wird. Es erläutert die Beteiligungsrechte von Bürgerinnen und Bürgern auf kommunaler Ebene. Ein Abschnitt befasst sich mit den Möglichkeiten der Jugendbeteiligung und der Absenkung des Wahlalters auf 16 Jahre. Auch die Kandidatensuche und die Besonderheiten bei den Kommunalwahlen in Baden-Württemberg werden behandelt. Ein „Kleines ABC der Kommunalpolitik“ erklärt wichtige Fachbegriffe.

„Politik & Unterricht aktuell“ stellt auf 24 Seiten die kommunalen Abläufe aus der Sicht von zwei Jugendlichen anschaulich dar. Arbeitsaufträge für Schülerinnen und Schüler ermöglichen eine Vertiefung des Stoffes und regen zur intensiven Auseinandersetzung mit dem Thema an. Basisaufgaben und weiterführende Aufgaben erlauben eine zusätzliche Differenzierung im Unterricht.

Das Heft wendet sich insbesondere an Lehrerinnen und Lehrer in schulischen und außerschulischen Einrichtungen. Es kann ab sofort unter www.politikundunterricht.de und www.waehlenab16-bw.de kostenlos im Internet heruntergeladen werden. Ergänzende Materialien und Lösungen zu einzelnen Aufgaben können ab April 2014 unter folgendem Link als Download abgerufen werden: www.politikundunterricht.de/kommunalwahl2014/kommunalwahl.htm

Die Druckfassung ist kostenlos kann auch in größerer Menge bestellt werden bei der

Landeszentrale für politische Bildung
Stafflenbergstr. 38
70184 Stuttgart

Fax 0711/164099-77
E-Mail: marketing@remove-this.lpb.bwl.de,

Internet: www.lpb-bw.de/shop.

Die Versandkosten werden in Rechnung gestellt.

Zur Anforderung eines Rezensionsexemplars genügt eine E-Mail an: marketing@remove-this.lpb.bwl.de.


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Pressemitteilung Nr. 17-2014 vom 25. März 2014

Zwei Themenhefte und ein Onlinespiel der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB)

Zur Fußballweltmeisterschaft: ein "Brasilien-Paket"

Das Großereignis Fußballweltmeisterschaft wirft seine Schatten voraus. Das kann ein Anlass sein, das Gastgeberland auch im Schulunterricht in den Blick zu nehmen. Die neue Ausgabe von "Politik & Unterricht", der Zeitschrift für die Praxis der politischen Bildung, widmet sich dem „Land des Fußballs“, thematisiert vor allem aber politische und gesellschaftliche Bedingungen in der heute siebtgrößten Wirtschaftsnation der Welt. Ein Kapitel geht auf die Veränderungen im Zuge des rasanten Aufschwungs der vergangenen Jahre ein und beleuchtet die Auswirkungen der fortschreitenden Globalisierung, die durchaus auch Verlierer kennt. Welche Chancen und Risiken ergeben sich für ein Land, das von großen Kontrasten und sozialer Ungleichheit geprägt ist? „Brasilien – Land im Wandel“ der LpB-Zeitschrift "Politik & Unterricht" richtet sich an Lehrerinnen und Lehrer und bietet abwechslungsreiche Texte und Materialien für einen am aktuellen Geschehen orientierten Unterricht.

Eine umfassende Bestandsaufnahme des größten lateinamerikanischen Landes bietet das Themenheft zu Brasilien der LpB-Zeitschrift "Der Bürger im Staat". 13 Aufsätze spannen einen Bogen vom politischen System über die weltwirtschaftliche Rolle Brasiliens bis hin zu den gegenwärtigen sozialen und ökologischen Herausforderungen. Beiträge zur Literatur und zur brasilianischen Kultur runden die Länderstudie ab. Sie richtet sich an das Fachpublikum und alle interessierten Bürgerinnen und Bürger.

Beide Hefte sind kostenlos und können auch als Klassensatz bestellt werden bei der

Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg
Stafflenbergstr. 38
70184 Stuttgart

Fax: 0711.164099-77
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Webshop: www.lpb-bw.de/shop

Die Versandkosten werden in Rechnung gestellt. Zur Anforderung eines Rezensionsexemplars genügt eine E-Mail an: marketing@lpb.bwl.de .

Im LpB-Onlinespiel "GLOBO – Welt-Quiz zur Fußball WM" gilt es, die Teilnehmerländer des Turniers auf der Weltkarte ausfindig zu machen. Wer noch mehr als die geografische Lage kennen möchte, kann Hauptstädte, Einwohnerzahlen, Flächen, Währungen und mehr erfahren. Die Informationen zu den einzelnen Ländern gibt es zum Ausdrucken und dazu noch eine persönliche Urkunde, die bescheinigt, in welcher Zeit man die Länder auf der Weltkarte gefunden hat. Die Verlinkung des Spiels ist jederzeit erlaubt:
www.lpb-bw.de/onlinespiele/brasil2014.


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Pressemitteilung Nr. 16-2014 vom 18. März 2014

Neu bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB)

Auf einen Blick: Faltblatt zur Kommunalwahl am 25. Mai 2014

Die wichtigsten Informationen auf einen Blick – das bietet das Faltblatt zur Kommunalwahl, das bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg ab sofort erhältlich ist. Wer darf wählen? Wie wird gewählt? Und was macht eigentlich ein Gemeinderat? Das Faltblatt ist mit kurzgefassten Texten und anschaulichen Graphiken eine handliche Grundlageninformation für alle interessierte Bürgerinnen und Bürger. Kommunen und andere Stellen können das Faltblatt zur Auslage oder weiteren Verteilung auch in größerer Stückzahl bestellen bei der

Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg
Stafflenbergstr. 38
70184 Stuttgart

Fax: 0711.164099-77
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Pressemitteilung Nr. 15-2014 vom 17. März 2014

Neu bei der Landeszentrale für politische Bildung in Baden-Württemberg (LpB)  

Europawahlen 2014 – Sonderausgabe der Zeitschrift „Deutschland & Europa“

Die Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) informiert in einer neu erschienenen Broschüre in kurzgefasster Form über die Europawahl am 25. Mai 2014. Das 16-seitige Heft „Deutschland & Europa aktuell“ stellt die Parteien im Europaparlament, deren Spitzenkandidaten und auch baden-württembergische Spitzenkandidaten vor. Ein Kapitel geht auf die Bedeutung und „Macht des Europäischen Parlaments“ ein. Das Wahlrecht, das nach der Aufhebung der Sperrklausel durch das Urteil des Bundesverfassungsgerichts in die Diskussion geraten ist, wird erläutert. Ein Schaubild zeigt die wichtigsten Institutionen der Europäischen Union und ihre Aufgaben. Schließlich bietet eine „Kleine europäische Presseschau“ Kommentare und unterschiedliche Positionen zur Wahl und auch zu Themen, mit denen sich die europäische Ebene gegenwärtig auseinandersetzt.

„Deutschland & Europa aktuell“ erscheint zum Jahresschwerpunkt „Wählen gehen!“ der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg. Es richtet sich an die weiterführenden Schulen und bietet auch mit Blick auf den am 28. März 2014 stattfindenden "Europatag an den Schulen in Baden-Württemberg" eine rasch verfügbare Handreichung für Lehrerinnen und Lehrer. Ebenso ist es für außerschulische Bildungseinrichtungen und selbstverständlich für all diejenigen geeignet, die sich einen kompakten Überblick über die Europawahl verschaffen wollen.

Das Heft ist kostenlos und kann auch als Gruppensatz bestellt werden bei der

Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg
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Pressemitteilung Nr. 14-2014 vom 17. März 2014

Diskussionsveranstaltung am 20. März 2014 in Stuttgart

Theodor Eschenburg: Beflissener Diener des „Dritten Reiches“ oder Objekt der Vergangenheitspolitik?

Die Stadtbibliothek Stuttgart und die Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg laden am 20. März 2014 zur Abendveranstaltung über die umstrittene Rolle Theodor Eschenburgs in der Zeit des Nationalsozialismus ein. Es diskutieren:

  • Prof. Dr. Rainer Eisfeld (Osnabrück), Politikwissenschaftler, der mit seinen Forschungen zu Eschenburg die Kontroverse entfacht hat,
  • Prof. Dr. Peter Steinbach, Historiker und wissenschaftlicher Leiter der Gedenkstätte Deutscher Widerstand Berlin,
  • Prof. Dr. Hans-Georg Wehling, Tübinger Politikwissenschaftler und Eschenburg-Schüler sowie
  • Prof. Dr. Udo Wengst, früherer stellvertretender Direktor des Münchener Instituts für Zeitgeschichte, der an einer umfassenden Eschenburg-Biographie arbeitet.

Moderation: Sibylle Thelen und Prof. Dr. Reinhold Weber von der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg

Theodor Eschenburg war eine der großen Gründungsfiguren der deutschen Politikwissenschaft. Mehr noch, er repräsentierte die Lernfähigkeit der Deutschen, ihre „Umerziehung“ hin zur Demokratie. In einer Zeit, als es wichtig war, von den Institutionen her zu denken und damit der jungen Demokratie Halt zu geben, war er der Mahner aus Tübingen, der kraftvoll die Politik kommentierte. Die Kontroverse um Eschenburgs kurzfristige Mitgliedschaft in einer Unterorganisation der SS und seine Beteiligung an – soweit bislang bekannt - drei „Arisierungsfällen“ beschäftigt die interessierte Öffentlichkeit. Geht es um die Neubewertung eines der prominentesten Wissenschaftlers der Bundesrepublik? Oder wurde ein neues Kapitel politisch motivierter Vergangenheitspolitik eröffnet?

Die Veranstaltung findet am 20. März 2014 um 19.30 Uhr in der Stadtbibliothek Stuttgart, Mailänder Platz 1, statt.

Eintritt 5 Euro, ermäßigt 3 Euro.

Anmeldung erbeten unter Tel.: 0711.216-911 00 / -96527 oder karten.stadtbibliothek@remove-this.stuttgart.de.


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Pressemitteilung Nr. 13-2014 vom 12. März 2014

Unterrichtshandreichung und Plakat von der Landeszentrale für politische Bildung (LpB)

Politik – einfach erklärt: Kommunalwahl 2014 in Baden-Württemberg

„Panaschieren“ und „Kumulieren“ verstehen! Das gelingt mit der Handreichung „mach´s klar!“, die ab sofort bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) erhältlich ist. Vier Seiten informieren verständlich und anschaulich über die Kommunalwahl am 25. Mai 2014. Kurze Texte, Bilder und  Graphiken zeigen, wie sich Stimmen verteilen lassen und was Kommunalpolitik überhaupt ist. Ein Glossar erläutert Begriffe wie Landkreis, Selbstbestimmung oder Unionsbürger. Für Lehrerinnen und Lehrer an Haupt-, Werkreal- und Realschulen steht damit eine praktische Handreichung für den Unterricht zur Verfügung, in deren Mittelpunkt das neu eingeführte Wahlrecht ab 16 Jahren steht.

Wie die Gemeinderatswahl funktioniert zeigt im Überblick ein Plakat in der Größe DIN A2. Musterstimmzettel veranschaulichen darauf die Möglichkeiten der Stimmabgabe und zeigen, wie „Panaschieren“ und „Kumulieren“ funktionieren. Die Wandzeitung benennt die verschiedenen Beteiligungsformen „vor Ort“ und skizziert in groben Zügen den Aufbau einer Gemeinde und wichtige Aufgaben des Gemeinderats. Das Plakat richtet sich an Rathäuser und alle Einrichtungen der Jugend- und Erwachsenenbildung sowie interessierte Verbände oder Vereine. Ebenso eignet es sich für die Verwendung im Schulunterricht.

Die Lernhilfe „mach´s klar! Kommunalwahl“ und das Plakat sind kostenlos und können auch in größerer Menge bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg bestellt werden:

Landeszentrale für politische Bildung
Stafflenbergstr. 38
70184 Stuttgart

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Pressemitteilung Nr. 12-2013 vom 11. März 2014

Zeitschrift „Deutschland & Europa“ mit neuer Ausgabe erschienen

„Das europäische Haus“.
Politische Entscheidungen auf europäischer Ebene


Bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) ist jetzt die neue Ausgabe der Zeitschrift „Deutschland & Europa“ erschienen. Sie thematisiert anhand ausgewählter Politikbereiche die gewachsene Rolle der europäischen Ebene. So setzt sich ein Aufsatz mit der in südlichen Mitgliedstaaten wie Griechenland oder Spanien enorm gestiegenen Jugendarbeitslosigkeit auseinander und erläutert den Beitrag der Europäischen Union zur Bekämpfung des Problems. Die Gleichstellungspolitik, die durch das Europäische Parlament wesentliche Impulse erfuhr, wird vorgestellt. Zwei Abhandlungen diskutieren Chancen und Grenzen europäischer Regulierungen im Bereich der Bankenrettung und der Sparpolitik. Und auch der Lobbyismus in Brüssel kommt zur Sprache.

Neben den journalistischen und wissenschaftlichen Beiträgen dokumentiert die Zeitschrift „Deutschland & Europa“ durch Materialien-Anhänge mit Presseartikeln, Statistiken oder Karikaturen stets auch unterschiedliche Bewertungen. Das Heft richtet sich an Lehrinnen und Lehrer der weiterführenden Schulen in Baden-Württemberg, ebenso eignet es sich, Schülerinnen und Schüler der Oberstufe anzuregen, sich selbstständig mit den Themen zu beschäftigen.

Das Heft ist kostenlos und kann auch als Klassensatz bestellt werden bei der

Landeszentrale für politische Bildung
Baden-Württemberg
Stafflenbergstr. 38
70184 Stuttgart

Fax: 0711.164099-77,
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Webshop: www.lpb-bw.de/shop

Die Versandkosten werden in Rechnung gestellt.

Über www.deutschlandundeuropa.de steht die Zeitschrift zum kostenlosen Download mit zusätzlichen methodisch-didaktischen Hinweisen für die Unterrichtsgestaltung bereit.


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Pressemitteilung Nr. 11-2014 vom 10. März 2014

Wanderausstellung der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB)

Der Erste Weltkrieg. Abschiede und Grenzerfahrungen
– Alltag und Propaganda

Zur Eröffnung einer neuen Ausstellung zum Ersten Weltkrieg laden die Ulmer Volkshochschule und die Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) am Dienstag, den 11. März 2014 um 19 Uhr in das Einsteinhaus in Ulm ein. Prof. Dr. Michael Wettengel vom Stadtarchiv Ulm wird den einführenden Vortrag halten. Grußworte sprechen Dr. Dagmar Engels, Leiterin der Volkshochschule, und der Direktor der Landeszentrale für politische Bildung, Lothar Frick. Für die musikalische Umrahmung des Abends sorgen Maria Arat und Kürsat Celik.

Die Ausstellung nimmt drei Leitthemen in den Blick: „Kriegsbegeisterung, Propaganda und `Fronterlebnis´“, „Das Leben an der `Heimatfront´“ und schließlich die „Nachwirkungen des Ersten Weltkriegs“. Mit zeitgenössischen Bildern und Zeugnissen legt sich ihr Augenmerk auf den Alltag der Menschen. Das Erleben und die Perspektive von Kindern und Jugendlichen stehen gleichermaßen im Mittelpunkt. Beispiele aus dem heutigen Baden-Württemberg schaffen dabei konkrete Bezüge und vermitteln die Erfahrungen der Menschen „vor Ort“.

2014 jährt sich der Ausbruch des Ersten Weltkriegs zum hundertsten Mal. Er wird als „Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts“ (George F. Kennan) bezeichnet. Über vier Jahre lang, von 1914 bis 1918, wütete der Krieg und hinterließ Verheerungen und Opferzahlen in bis dahin ungekanntem Ausmaß. Die Menschen waren in vielerlei Hinsicht Grenzerfahrungen ausgesetzt. Zurück blieb eine „verlorene Generation“, traumatisiert durch „Kriegserlebnisse“ im Schützengraben, konfrontiert mit Leid, Verlust und Elend auch an der „Heimatfront“. Die unbewältigten Nachwirkungen des Ersten Weltkriegs führten zur nächsten Katastrophe des 20. Jahrhunderts: zum Zweiten Weltkrieg.

Die Eröffnung findet am 11. März 2014 um 19 Uhr in der Ulmer Volkhochschule, Einsteinhaus, Kornhausplatz 5, 89073 Ulm statt. Bis zum 11. April 2014 wird die Ausstellung dann im Einsteinhaus zu sehen sein.

Termin für das Pressegespräch: 10. März 2014, 14.30 Uhr in der Ulmer Volkshochschule (vh), Einsteinhaus, Kornhausplatz 5, 89073 Ulm, Telefon 0731 1530-0, info@remove-this.vh-ulm.de.


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Pressemitteilung Nr. 10-2014 vom 24. Februar 2014

Buchvorstellung der Landeszentrale für politische Bildung (LpB)

Wege in die Moderne.
Eine Vorgeschichte der Gegenwart im deutschen Südwesten


Die Landeszentrale für politische Bildung lädt zur Buchvorstellung des 38. Bandes "Wege in die Moderne" aus der Reihe „Schriften zur politischen Landeskunde Baden-Württembergs“ ein. Sie findet am 25. Februar 2014 um 18 Uhr in Stuttgart im Vortragssaal der Staatsgalerie, Konrad-Adenauer-Straße 30–32 statt. Es sprechen der Präsident des Landtags, Guido Wolf MdL, und der Mitherausgeber des Bandes, Prof. Dr. Peter Steinbach. Das Buch behandelt das 19. Jahrhundert als die Vorgeschichte unserer Gegenwart. Es war das Jahrhundert der Revolutionen und Reformen sowie das Zeitalter, in dem die Fragen nach sozialer Gerechtigkeit, Bildung und Geschlechtergerechtigkeit erstmals gestellt wurden. Heute noch beschäftigen sich Staat und Gesellschaft mit diesen Spannungsfeldern. Der Eintritt ist frei.

Ein kostenloses Rezensionsexemplar fordern Sie bitte an unter: marketing@remove-this.lpb.bwl.de


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Pressemitteilung Nr. 9-2014 vom 13. Februar 2014

Postkarten der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg zur Kommunal- und Europawahl am 25. Mai 2014

„Wählen? Aber sicher!“

Vier Postkarten mit originellen Motiven zum Motto „Wählen? Aber sicher!“: Die Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) macht so auf die Kommunal- und die Europawahl am 25. Mai 2014 aufmerksam. Die Karten wollen dazu anregen, wählen zu gehen und richten sich besonders an Jugendliche. Auf der Rückseite finden sich drei Internetadressen zu den Wahlportalen der Landeszentrale. Hier kann sich jeder rund um die Kommunal- und die Europawahl informieren und Fragen stellen.

Die Postkarten sind kostenlos und können in Gebinden auch in größeren Mengen bestellt werden bei der Landeszentrale für politische Bildung, Stafflenbergstr. 38, 70184 Stuttgart. Nähere Informationen erhalten Sie per E-Mail unter marketing@remove-this.lpb.bwl.de.


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Pressemitteilung Nr. 8-2014 vom 10. Februar 2014

Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg und Stadtbibliothek Stuttgart laden zu Podiumsgesprächen am 14. Februar, 9. April und 6. Mai 2014 in Stuttgart ein

Erinnerungskultur – Erinnerungskonflikte:
Gespräche über aktuelle Fragen zur Vergangenheit 1914 – 100 Jahre danach


Die neue Staffel der Gesprächsreihe „Erinnerungskultur – Erinnerungskonflikte“ beschäftigt sich 2014 mit dem Ersten Weltkrieg und seinen Folgen. Die Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) und die Stadtbibliothek Stuttgart laden gemeinsam zu drei Podiumsgesprächen am 14. Februar, 9. April und 6. Mai 2014 ein. Historiker und Schriftsteller stellen sich aktuellen Fragen zur Rückschau auf den „Großen Krieg“.

Bei der Auftaktveranstaltung am 14. Februar stellt der Berliner Politikwissenschaftler Herfried Münkler seine Gesamtdarstellung des Ersten Weltkriegs („Der Große Krieg. Die Welt 1914–1918“) vor. In seinem umfangreichen Werk untersucht der Wissenschaftler die Gründe, die zum Ausbruch des Kriegs führten. Er zeichnet nach, weshalb der Konflikt in seinem weiteren Verlauf eskalierte und welche Krisenherde er im 20. Jahrhundert hinterließ. Die politischen Probleme, die 1914 in die Auseinandersetzung hineingeführt hatten, waren Münkler zufolge auch nach 1945 nicht gelöst.

Die Folgen des Ersten Weltkriegs stehen auch bei den weiteren Podiumsgesprächen im Mittelpunkt. Der zweite Abend am 9. April thematisiert „Die Zerstörung der Vielfalt in Europa“, die im Ersten Weltkrieg dramatische Ausmaße erreichte. Zu Gast sind der Historiker Michael Schwartz und der Literat Volker Harry Altwasser. Am dritten Abend am 6. Mai geht es um „Die Erinnerung an den Großen Krieg“, die in Deutschland über lange Zeit weniger präsent als etwa in Frankreich oder Großbritannien gewesen ist. Es diskutieren der Geschichtswissenschaftler Jörn Leonhard und der Schriftsteller Christoph Poschenrieder.

Die Veranstaltungen finden am 14. Februar 2014, 9. April 2014 und 6. Mai 2014 um jeweils 19.30 Uhr in der Stadtbibliothek Stuttgart, Mailänder Platz 1, statt. Die Karten kosten je Podiumsgespräch 5 Euro, ermäßigt 3 Euro, an der Abendkasse. Kartenreservierung erbeten unter
Telefon 0711.216-91100/-96527 oder
karten.stadtbibliothek@remove-this.stuttgart.de.

Weitere Informationen finden sich auf www.gedenkstaetten-bw.de und auf der Internetseite der Stadtbibliothek www.stuttgart.de/stadtbibliothek.


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Pressemitteilung Nr. 7-2014 vom 29. Januar 2014

Mit 30 Schulklassen aus 8 Ländern: Online-Projekt startet am 4. Februar 2014 in Bad Urach

„Don@u Online“ zur Europawahl 2014

„Donau Online“ ist ein Internetprojekt, an dem sich 30 Schulklassen aus acht Ländern beteiligen. Es startet am 4. Februar 2014 im Tagungszentrum der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) „Haus auf der Alb“ in Bad Urach. Die Staatssekretärin des Ministeriums für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg, Marion von Wartenberg, eröffnet das mehrmonatige Projekt mit einem Grußwort. In der sich anschließenden Einführungsveranstaltung für die beteiligten Lehrkräfte stehen dann das gegenseitige Kennenlernen und die didaktische Umsetzung der länderübergreifenden Zusammenarbeit der Schulklassen im Unterricht auf dem Programm.

Beteiligt an „Donau Online“ sind die Donauländer Bulgarien, Kroatien, Rumänien, die Slowakei, Slowenien, Tschechien, Ungarn und Baden-Württemberg. Im Vordergrund stehen der länderübergreifende Austausch der Schulklassen und die Begegnung im Vorfeld der Europawahl. Jeweils drei Lehrkräfte werden mit ihrer Schulklasse trinational über einen Zeitraum von vier bis fünf Wochen zusammenarbeiten und dabei die Europawahlkämpfe in ihren Ländern beobachten. Zudem werden sie Befragungen in der Schule und der lokalen Umgebung durchführen und diese auswerten. Tutorinnen und Tutoren unterstützen die Arbeit. Der Austausch der Schulklassen wird über die virtuelle Lernumgebung der Landeszentrale für politische Bildung im Internet organisiert. Das Programm endet mit einem „Donau-Jugendcamp“ im Juli 2014 in Ulm, bei dem sich ausgewählte Schülerinnen und Schüler aller Länder treffen.

Veranstalter des Projekts sind die Landeszentrale für politische Bildung und das Europa Zentrum Baden-Württemberg mit Unterstützung des Ministeriums für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg.

Weitere Informationen unter: www.donau-online-projekt.de

Für die Lokalredaktionen:
Hier die Schulen aus Baden-Württemberg, die beim Donau Online Projekt mitmachen (in Klammer die betreuenden Lehrkräfte):

  • 69151 Neckargemünd: Leonardo da Vinci Gymnasium SRH Schulen GmbH (Beatrix Melchinger und Erica Rutherford)
  • 70499 Stuttgart: Solitude-Gymnasium Stuttgart-Weilimdorf (Alexander Stephan Raißle)
  • 72760 Reutlingen: Albert-Einstein-Gymnasium
    (Ingeborg Höhne-Mack)
  • 73728 Esslingen: Mörike Gymnasium
    (Wolfgang Reich)
  • 77933 Lahr: Scheffel Gymnasium Lahr
    (Dunja Müller)
  • 79252 Stegen: Kolleg St. Sebstian
    (Steffen Grabisna)
  • 89073 Ulm: Humboldt Gymnasium
    (Martina Lutz)
  • 89518 Heidenheim: Hellenstein-Gymnasium
    (Eva-Maria Böhler)

Kontakt:
Susanne Meir, Fachreferentin E-Learning
Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg
Stafflenbergstraße 38, 70184 Stuttgart
Telefon 0711.164099-46 oder 0711.7824533
Susanne.Meir@remove-this.lpb.bwl.de


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Pressemitteilung Nr. 6-2014 vom 24. Januar 2014

Lehrbuch zur Elternbildung in 3. Auflage

„Schuleplus“: Eltern stärken – Kinder fördern. Materialien für die Elternbildung


Das erfolgreiche Kursbuch „Schuleplus“ der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) liegt jetzt in der dritten Auflage vor. Für Eltern mit Migrationshintergrund bietet es auf 138 Seiten das Wichtigste über Schule und Bildung in Deutschland. Sie erhalten verständliche Informationen, die die schulische Unterstützung ihrer Kinder erleichtern und ihre Teilhabechancen in Schul- und Ausbildungsfragen erhöhen sollen.
Die Materialien umfassen neun Bausteine. In ihnen wird gefragt, warum Lernen wichtig ist oder was man bei interkulturellen Konflikten tun kann. Ein Kapitel informiert über Schule und Bildungswege in Deutschland, ein weiteres über Medien und ihre Bedeutung im Alltag. Der Baustein „Mitmachen in der Schule“ enthält Vorschläge zur aktiven Mitarbeit. Alle Bausteine konzentrieren sich auf grundlegende Zusammenhänge und können beim Lernen variabel eingesetzt werden. So ist das Buch vielseitig verwendbar und kann in Kursen und Lerngruppen ebenso genutzt werden wie alleine oder in der Familie. Der Anhang enthält Lösungsvorschläge für alle Fragen und Aufgaben.
Das Projekt „Schuleplus“ soll die Bildungsbeteiligung von Kindern mit Migrationshintergrund und die Zusammenarbeit zwischen Schule und Eltern und verbessern. Die Robert Bosch-Stiftung fördert das Projekt.

Das Buch ist kostenlos (Versandkosten: 6,- EUR) und kann bezogen werden bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg, Stafflenbergstraße 38 70184 Stuttgart
Fax: 0711.164099-77
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Webshop: www.lpb-bw.de/shop


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Pressemitteilung Nr. 5-2014 vom 23. Januar 2014

Neuer landeskundlicher Band bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) erschienen:

Wege in die Moderne –
Eine Vorgeschichte der Gegenwart im deutschen Südwesten


Das 19. Jahrhundert war das Jahrhundert der Revolutionen und Reformen. Es war ein Zeitalter, in dem um nationale und konstitutionelle Lösungen gerungen wurde, in dem aber auch erstmals Fragen nach sozialer Gerechtigkeit, Bildung und Geschlechtergerechtigkeit gestellt wurden. Diese Fragen wirken nach und beschäftigen uns bis heute. Der Sammelband „Wege in die Moderne“, der bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg jetzt erschienen ist, stellt in neun Beiträgen grundlegende Prozesse der Modernisierung seit dem 19. Jahrhundert vor – im politischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Bereich. Diese „Wege in die Moderne“ im südwestdeutschen Raum machen verständlich, „warum wir heute da stehen, wo wir stehen“. Die Entwicklungspfade, die hier von ausgewiesenen  Expertinnen und Experten nachgezeichnet werden, sind nicht geradlinig verlaufen, sondern waren mit Brüchen und Konflikten verbunden, die noch heute nachwirken.

Das Buch mit dem Titel „Wege in die Moderne. Eine Vorgeschichte der Gegenwart im deutschen Südwesten“ wird herausgegeben von Peter Steinbach und Reinhold Weber. Der Band hat 293 Seiten und erscheint in der LpB-Reihe „Schriften zur politischen Landeskunde Baden-Württembergs“, die wissenschaftliche Erkenntnisse an ein breites Publikum vermitteln möchte. Die Reihe zeigt, dass moderne Landesgeschichte nicht einem veralteten Konzept von „Heimatkunde“ folgt, sondern dass Herkunft und Dimensionen regionaler Lebenszusammenhänge von aktueller Bedeutung sind und besondere Möglichkeiten der Sinnstiftung in sich tragen.

Das Buch ist für 7,50 EUR (zzgl. 3,99 EUR Versand) erhältlich bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg, Stafflenbergstraße 38 70184 Stuttgart
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Pressemitteilung Nr. 4-2014 vom 23. Januar 2014

Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) gibt neues Lernmedium heraus

„Anstoß nehmen“ – Fotos und Materialien für Toleranz und Gerechtigkeit


Die Fotomappe, die bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg jetzt vorliegt, enthält 30 Bildkarten im Format DIN A3. Eine 40-seitige Begleitbroschüre mit didaktischen Materialien zu den Themen der Fotos ergänzt die Mappe. Dabei ist der Titel Programm: nicht abstrakte Fragen werden gestellt, sondern konflikthafte Situationen im Alltag sind auf den Bildern zu sehen. Situationen, in denen sich die Lernenden entscheiden und Stellung beziehen müssen. Die Fotos sollen dazu anregen, Vorurteile zu erkennen, sie in Frage zu stellen und eigene Haltungen zu überdenken.
„Anstoß nehmen“ kann als Fundgrube dienen und die Werte- und Toleranzvermittlung in und außerhalb der Schule unterstützen. „Anstoß nehmen“ kann genauso aber als Programm in das Schulcurriculum übernommen werden. Die Materialien eigenen sich für Jugendliche und Erwachsene aus unterschiedlichen Milieus und können über Basis- und Vertiefungsteile auf Gruppen mit unterschiedlichen Lernvoraussetzungen abgestimmt werden.

Die Fotomappe “Anstoß nehmen” kostet 15,- Euro zzgl. 6,12 Euro Versand und ist ausschließlich erhältlich bei der
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Pressemitteilung Nr. 3-2014 vom 22. Januar 2014

Klein, aber informativ!  Neu von der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB):

Die Europäische Union (EU) als Mini-Puzzle


Rechtzeitig zur Europawahl im Mai hat die Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) ihr beliebtes Mini-Puzzle Europäische Union in vierter Auflage neu herausgebracht. Mit ihm kann man die 28 Mitgliedsländer der Europäischen Union aus 54 Teilen zu einer politischen Landkarte mit den Maßen 20 x 13 cm zusammenlegen und dabei erfahren, welche Länder zur EU gehören, wann sie ihr beigetreten sind, wie ihre Hauptstädte heißen und wie viele Einwohner die Länder haben. Außerdem gibt das Puzzle Auskunft über die Währungen, internationalen Kfz-Kennzeichnen und Landesflaggen. Die Landeszentrale empfiehlt ihr Puzzle als kleines, informatives Mitnahme-Geschenk für Anlässe jeglicher Art, für Partnerschafts- oder Vereinstreffen, internationale Begegnungen, als Belohnung für gute Leistungen oder einfach nur, um Freude zu bereiten.

Das Mini-Puzzle EU gibt es in Gebinden von 20, 30, 40 oder 50 Stück. Die Gebindepreise liegen zwischen 18,- und 30,- Euro, zzgl. Versandkosten von jeweils 6,12 EURO. Die Mini-Puzzles sind ausschließlich erhältlich bei der

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Pressemitteilung Nr. 2-2014 vom 15. Januar 2014

Neuauflage bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) ab sofort erhältlich

Kursbuch „miteinander leben“ –
Unterrichtsmaterial für Orientierungs- und Sprachkurse

Eine Fülle von Materialien und Anregungen für die Bildungsarbeit in Orientierungs- und Sprachkursen bietet die Neuauflage von „miteinander leben“, die bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) jetzt vorliegt. Das Lehrbuch orientiert sich an der Lebenswelt von Migrantinnen und Migranten und eröffnet auf rund 200 Seiten vielfältige Zugänge, um sich mit den Themen der Kurse vertraut zu machen.

Drei große Kapitel informieren über Politik in der Demokratie, über die deutsche Geschichte seit 1933 und über das Zusammenleben in der Gesellschaft. Das Kursbuch ist mit zahlreichen Fotos, Grafiken und Zeichnungen anschaulich gestaltet. Motivierende Methoden, verständliche Texte und interessante Fallbeispiele wollen neugierig machen und sorgen dafür, dass Lernen und Unterrichten im Kurs Spaß macht. Pflichtinhalte und Wahlthemen sind gekennzeichnet und ermöglichen ein effektives Arbeiten. Zu allen Fragen und Aufgaben stehen am Ende des Buches die Lösungen. Ein Stichwortverzeichnis ermöglicht das schnelle Auffinden von Begriffen und Informationen. Eine Beilage mit allen Testfragen des Orientierungskurses (Test „Leben in Deutschland“) ist im Buch enthalten.

Das Kursbuch „miteinander leben“ richtet sich an Lehrkräfte und Teilnehmende von Orientierungs- und Sprachkursen und eignet sich genauso für den schulischen Unterricht. Erwartungen und Wünsche aus der bestehenden Kurspraxis sind in die Neuauflage eingeflossen. Es ist davon auszugehen, dass auch diese Auflage vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) als Lehrwerk offiziell anerkannt wird.

Das Buch ist ausschließlich erhältlich bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB)
Stafflenbergstr. 38, 70184 Stuttgart
Fax: 0711/164099-77
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Internet: www.lpb-bw.de

Es kostet 9,- Euro zzgl. 5,50 Euro Versand, der reduzierte Stückpreis bei Sammelbestellungen ab 15 Exemplaren beträgt 8,- Euro.


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Pressemitteilung Nr. 1-2014 vom 9. Januar 2014

Alles zur Kommunal- und zur Europawahl am 25. Mai 2014

Kommunal- und Europawahl 2014 –
Das Angebot der Landeszentrale für politische Bildung im Überblick

Alles zur Kommunal- und zur Europawahl am 25. Mai 2014: Das Faltblatt „2014 – Wählen gehen!“ informiert über das Angebot der Landeszentrale für politische Bildung zu den beiden gleichzeitig stattfindenden Wahlen. Darin zu finden sind Veröffentlichungen vom Handbuch bis zum Infoposter und Internetangebote wie die E-Mail-Hotline zur Kommunalwahl oder das Donau-Online-Projekt zur Europawahl. Viele der Veranstaltungen richten sich an Jugendliche – ob im schulischen oder außerschulischen Alltag. Dem kommunalpolitischen Thema „Wählen ab 16“ kommt dabei besondere Aufmerksamkeit zu.

Das kostenlose Faltblatt „2014 – Wählen gehen!“ kann auch in größeren Mengen zur Auslage bestellt werden bei der
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Sendungen ab 500 g gegen Versandkostenberechnung.


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Pressemitteilung Nr. 44-2013 vom 16. Dezember 2013

Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) mit neuer Ausgabe der Zeitschrift „Politik & Unterricht“

Der Erste Weltkrieg. Alltag und Propaganda

Wie haben junge Menschen den Krieg erlebt? Als Schülerinnen und Schüler, als Töchter und Söhne, als Ziele der staatlichen Kriegspropaganda, als junge Soldaten und schließlich als diejenigen, die in den 1920er-Jahren als „verlorene Generation“ besonders unter den Folgen und Lasten des Krieges zu leiden hatten? Der Schwerpunkt der jetzt erschienenen Ausgabe von „Politik und Unterricht“, der LpB-Zeitschrift für die Praxis der politischen Bildung, liegt auf der Perspektive von Kindern und Jugendlichen auf den Krieg, auf dem Erleben und Alltagsgeschehen vor Ort. Zu den drei thematischen Abschnitten „Kriegsausbruch und Fronterlebnis“, „Der Krieg an der `Heimatfront´“ und „Nachwirkungen“ bietet das Heft vielfältige Arbeits- und Quellenmaterialien für die Verwendung im schulischen wie außerschulischen Unterricht.

Die Veröffentlichung ermöglicht zudem eine inhaltliche Vertiefung der LpB-Wanderausstellung „Der Erste Weltkrieg. Abschiede und  Grenzerfahrungen – Alltag und Propaganda“ und kann begleitend dazu eingesetzt werden. Als Ausstellungsorte stehen für 2014 fest: Ulmer Volkshochschule, Ehemalige Synagoge Affaltrach (Landkreis Heilbronn), Ehemalige Synagoge Rexingen (Landkreis Freudenstadt) und Stadtmuseum Filderstadt (Landkreis Esslingen). Mehr zur Ausstellung und zum Thema „Hundert Jahre Erster Weltkrieg“ erfahren Sie unter
www.lpb-bw.de/ersterweltkrieg.html

Das Faltblatt „LpB Spezial: Hundert Jahre Erster Weltkrieg“ enthält das Gesamtprogramm der Landeszentrale zum Erinnerungsjahr 2014. Es reicht von Publikationen, Vorträgen und Podiumsgesprächen über Bildungsreisen bis hin zu Veranstaltungen für bestimmte Gruppen.

Heft und Faltblatt sind kostenlos und können im Klassensatz bestellt werden bei: Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB)
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Pressemitteilung Nr. 43-2013 vom 13. Dezember 2013

Programm 2014 der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) liegt jetzt vor

Seminare und Bildungsreisen – Politik hautnah erleben

Spannende Vorträge, Diskussionen mitten im Geschehen, Exkursionen an ungewöhnliche Orte – das und mehr bieten die Seminare und Bildungsreisen der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg. Das Jahresprogramm für 2014 liegt jetzt als Broschüre vor. Ob es um europäische oder internationale Themen, die Landeskunde Baden-Württemberg, um kommunalpolitische Seminare für Frauen oder um den „Werkzeugkasten für Mutbürger“ geht: die Landeszentrale für politische Bildung stellt ausgewogene politische Informationen zur Verfügung, lädt zum sachlichen und fairen Dialog ein und unterstützt mit Beratung und Qualifizierung in Inhalten und Methoden.

Das Programmheft gibt es kostenlos bei der

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Das vollständige Angebot 2014 mit Anmeldemöglichkeit ist unter
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Pressemitteilung Nr. 42-2013 vom 12. Dezember 2013

Bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) jetzt erschienen: 

Antisemitismus heute

Mit „Antisemitismus heute“ beschäftigt sich die Zeitschrift „Der Bürger im Staat“ in ihrer neuen Ausgabe. Bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) liegt sie jetzt vor. Eine begriffliche Bestimmung von Antisemitismus und eine Bestandsaufnahme zu Ausprägungen, Ausmaßen und begünstigenden Faktoren von judenfeindlichen Einstellungen bei heutigen Jugendlichen führen in die Thematik ein. Der Schwerpunkt des Heftes liegt dann auf Fragen der schulischen und außerschulischen Bildungsarbeit. Dabei geht es um die Bedingungen und Perspektiven dieser Bildungsarbeit wie auch um ihre Chancen und Grenzen. Ein Beitrag nimmt die Unterrichtspraxis in den Blick und formuliert Standards für eine Pädagogik gegen Antisemitismus. Das Modellprojekt „New Faces“ setzt bei jugendkulturellen Lebensstilen an – Musik, Medien, Mode, Freizeit – und zeigt, wie über diesen Weg Diskriminierung und Ressentiments begegnet werden kann. Einen literarischen Zugang zum Thema eröffnet der Beitrag der jungen jüdischen Schriftstellerin Lena Gorelik. Sie erzählt über ihren eher unkonventionellen Umgang mit antisemitischen Klischees.

Die Beiträge gehen auf die Fachtagung „Antisemitismus heute. Vorurteile im alten und neuen Gewand – was tun?“ zurück, die die Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg vom 4. bis 5. Februar 2013 veranstaltet hat. Die Baden-Württemberg Stiftung hat die Tagung unterstützt. 

Das Heft ist kostenlos und kann bestellt werden bei der

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Im Internet kann es unter www.buergerimstaat.de heruntergeladen werden.


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Pressemitteilung Nr. 41-2013 vom 6. Dezember 2013

„Didaktische Reihe“ der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB)

Europa in der Schule – Perspektiven eines modernen Europaunterrichts

Das Zusammenwachsen Europas – auch und gerade in Krisenzeiten – und die Herausbildung eines europäischen Bewusstseins gehören untrennbar zusammen. Europäische Bildung beginnt in der Schule und insbesondere den Lehrerinnen und Lehrern kommt bei der differenzierten und sachlichen Auseinandersetzung mit europäischen Fragestellungen eine wichtige Rolle zu. Der Band „Europa in der Schule“, jetzt erschienen in der „Didaktischen Reihe“ der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB), enthält Impulse und Anregungen, wie europäische Themen und Perspektiven stärker und nachhaltiger an Schulen verankert werden können. Sechs Aufsätze thematisieren den Unterricht über Europa in den gesellschaftswissenschaftlichen Fächern. Ein eigenes Kapitel ist dem Fremdsprachen- und bilingualen Unterricht mit Schwerpunkt Europa gewidmet. Schließlich werden unterschiedliche Methoden vorgestellt: Planspiele, die „Europäische-Politik-Simulation EPS“ oder eine europaweite Begegnung und Zusammenarbeit von Schulklassen über das Internet. Die Vermittlung einer breit angelegten „Europakompetenz“, ohne die die Herausbildung der viel beschworenen „europäischen Identität“ kaum vorstellbar erscheint, soll damit unterstützt werden.
Der Band „Europa in der Schule – Perspektiven eines modernen Europaunterrichts“ geht auf den gleichnamigen Kongress zurück, den die Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg, das Ministerium für Kultus, Jugend und Sport, die Stadt Stuttgart und das Europa Zentrum Baden-Württemberg am 11. Mai 2012 veranstaltet hat.
Das Buch kann für eine Schutzgebühr von 2,- Euro zzgl. 1,64 EUR für den Versand bestellt werden bei der

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Pressemitteilung Nr. 40-2013 vom 25. November 2013

Neue Ausgabe der Reihe „Planspiele“ der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg

Streik! – Arbeitskampf in der ABC AG. Ein Planspiel zu Interessenskonflikt und Sozialpartnerschaft

„Streik! – Arbeitskampf in der ABC AG. Ein Planspiel zu Interessenskonflikt und Sozialpartnerschaft“ heißt die neue Veröffentlichung der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB). Das Planspiel simuliert anhand eines fiktiven Beispiels aus der Metallindustrie die Tarifverhandlungen in der Bundesrepublik Deutschland. Der Interessenskonflikt zwischen Arbeitnehmer- und Arbeitgeberseite lässt sich so im Unterricht erfahrbar und verständlich machen. Das 32-seitige Heft enthält eine Einführung, das „Szenario“ des Planspiels, Rollenkarten und Zusatzmaterialien. Das in der schulischen wie außerschulischen Bildungsarbeit erprobte Planspiel kann ab Klasse 9 in allen Schularten eingesetzt werden.

Mit der Reihe „Planspiele“ unterstützt die Landeszentrale für politische Bildung eine handlungsorientierte Lehr- und Lernmethode, die wie kaum eine andere geeignet ist, politische Zusammenhänge zu vermitteln und das „Erlernen“ von Demokratie auf spielerische Weise zu ermöglichen. Bisher erschienen sind in dieser Reihe die Ausgaben „Du hast die Wahl in Wahlingen! – Ein Planspiel zur Kommunalpolitik“ und „Sozialpolitik im Kaiserreich – Ein Planspiel zur Entstehung des ersten Krankenversicherungsgesetzes in Deutschland“. 

Das Heft kostet 2,- Euro und kann bestellt werden bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB)
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Pressemitteilung Nr. 39-2013 vom 11. November 2013

Rechtsextremismus in Baden-Württemberg. Weltbilder und Lebenswelten

„Rechtsextremismus in Baden-Württemberg. Weltbilder und Lebenswelten“: Fachtagung des Ministeriums für Integration Baden-Württemberg, der Robert Bosch Stiftung und der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB)

Fachtagung untersucht rechtsextremistische Einstellungen in Baden-Württemberg

Mehr als hundert Multiplikatorinnen und Multiplikatoren aus dem schulischen, kommunalen und zivilgesellschaftlichen Bereich haben sich heute (11. November) bei der Fachtagung „Rechtsextremismus in Baden-Württemberg“ über wissenschaftliche Erkenntnisse, pädagogisch-präventive Ansätze und Alltagserfahrungen in der Auseinandersetzung mit rechtsextremistischen Einstellungen informiert. Zum Auftakt der Fachtagung, die vom Ministerium für Integration, der Robert Bosch Stiftung und der Landeszentrale für politische Bildung in Stuttgart veranstaltet wurde, erklärte Ministerin Bilkay Öney: „Gewalt ist die extremste Form von Diskriminierung und Rassismus. Verbreiteter und subtiler ist der alltägliche Rassismus. Im Ergebnis ist jede Art von Ausgrenzung integrationsfeindlich.“ Deshalb brauche es ein breites Bündnis gegen Menschenfeindlichkeit, so Öney.

In seinem einführenden Vortrag „Das Ländle – (k)eine Insel der Seligen?“ gab der Esslinger Hochschulprofessor Dr. Kurt Möller einen Überblick über die Situation in Baden-Württemberg. Er stellte fest: „Rechtsextremismus ist keine vorübergehende Angelegenheit, sondern ein strukturell verankertes und daher sehr hartnäckiges Problem.“ Er forderte dazu auf, den Zusammenhang von menschenfeindlichen Einstellungen und rechtsextremistischer Gewalt wahrzunehmen: „Wer vom Extremismus der Mitte nicht reden will, soll gleich vom Rechtsextremismus schweigen.“ Nicht die rechtsextremen Organisationen, Funktionäre und Wähler seien das Hauptproblem; die weite Verbreitung von Haltungen wie Fremdenfeindlichkeit, Nationalismus und Antisemitismus in der Gesamtbevölkerung sei das, was die Demokratie weitaus stärker gefährde.

Es folgten Arbeitsgruppen zu rechtsextremistischen Lebenswelten und zu rechtspopulistischen Weltbildern, zur Musikszene der Rechtsextremisten und zu deren Nutzung der neuen Medien. Ein Podiumsgespräch zu den Alltagserfahrungen vor Ort im Kampf gegen Rechtsextremismus in Baden-Württemberg rundete das Programm ab. In einem Zusatzangebot zeigte der Regisseur Peter Ohlendorf seinen verdeckt recherchierten Dokumentarfilm „Blut muss fließen – Undercover unter Nazis“ über die rechtsextremistische Musikszene.

Nähere Informationen zum Programm über www.lpb-bw.de
Tagungstelefon: 0162.2525341.


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Pressemitteilung Nr. 38-2013 vom 8. November 2013

„Deutschland & Europa“ – Zeitschrift der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg mit neuer Ausgabe

Erweiterungs- und Austrittsdiskussionen in der EU

Den Austritts- und Erweiterungsdiskussionen in der Europäischen Union widmet sich die neue Ausgabe der Zeitschrift „Deutschland & Europa“. Bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) ist sie jetzt erschienen. Die Aufsätze zeigen im Überblick, wie vielschichtig und kontrovers die Zukunft der Europäischen Union in einzelnen Ländern gesehen wird. Die Diskussionen in und über Kroatien, die westlichen Balkanstaaten und die Türkei sind nicht mehr von der Euphorie der vergangenen Jahre getragen. In Großbritannien ist nach der Ankündigung von Premierminister David Cameron, 2017 eine Volksabstimmung über den Verbleib des Landes in der EU durchführen zu lassen, die Auseinandersetzung um Ausmaß und Grad von Erweiterung und Vertiefung in vollem Gange. Andererseits, so die Erkenntnis eines Beitrages über die Herausbildung einer „europäischen Identität“, seien bereits heute deutliche Anzeichen eines europäischen Bewusstseins nachzuweisen.

Die sieben wissenschaftlichen und journalistischen Aufsätze des Heftes bieten eine gute Mischung, um Schülerinnen und Schülern die Thematik näher zu bringen. Die unterschiedlichen Bewertungen im Spiegel der Medien verdeutlichen zudem Zeitungskommentare, Interviews, prägnante Karikaturen und Auszüge aus wissenschaftlichen Stellungnahmen, die als Materialien den Aufsätzen anhängen und sich für den Unterricht in den entsprechenden Fächern und Fächerverbünden an den weiterführenden Schulen eignen.

Das Heft ist kostenlos und kann auch als Klassensatz bestellt werden bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB)
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Sendungen über 500 g gegen Versandkostenberechnung.

Über www.deutschlandundeuropa.de steht die Zeitschrift zum kostenlosen Download mit zusätzlichen methodisch-didaktischen Hinweisen für die Unterrichtsgestaltung bereit.

Zur Anforderung eines Rezensionsexemplars genügt eine E-Mail an: werner.fichter@remove-this.lpb.bwl.de 


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Pressemitteilung Nr. 37-2013 vom 6. November 2013

Bei der Landeszentrale für politische Bildung ab sofort als Sonderausgabe erhältlich

Leitfaden Referendariat im Fach Politik (Buch und CD)

Das Studium ist beendet, das Referendariat beginnt. Die Praxis des alltäglichen Unterrichtens ist markanter Einschnitt und neue Herausforderung zugleich. Bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) ist dazu jetzt ein „Leitfaden Referendariat im Fach Politik“ erhältlich. Er bietet für verschiedene Unterrichtssituationen ideale Hilfestellungen – für die Kurzvorbereitung, die Planung eines kompetenzorientierten Unterrichts, die Bewertung von Schülerleistungen, die Planung einer Einzelstunde oder der Lehrprobe. Weitere Themen sind Methoden und Medien, Arbeitstechniken mit und ohne Schulbuch, Einzel-, Partner und Gruppenarbeit. Auch die Aspekte „Kategorien des Politischen“ und „Schule und Demokratie“ werden behandelt. Sämtliche Checklisten, Kopiervorlagen und Textquellen finden sich auf einer ergänzenden CD - zum Ausdrucken im DIN-A4-Format oder zur Bearbeitung am Bildschirm.

Buch und CD können für 8,00 bzw. 2,00 Euro zzgl. Versand bestellt werden bei der

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Pressemitteilung Nr. 36-2013 vom 5. November 2013

Die Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) veröffentlicht neues Lese- und Arbeitsheft zur nationalsozialistischen Geschichte: Lernen mit regionalem Bezug

Die Juden von Buttenhausen – Vom Leben und Untergang einer Landgemeinde in Württemberg

„Wir als Juden können diese Zeit nie vergessen“ – so lautet der Titel des neuen Lese- und Arbeitshefts in der Reihe MATERIALIEN, herausgegeben von den Gedenkstätten in Baden-Württemberg und der Landeszentrale für politische Bildung (LpB). Die Publikation, die ab sofort kostenlos erhältlich ist, führt insbesondere Jugendliche an die Geschichte einer jüdischen Landgemeinde heran.

Mehr als 150 Jahre lebten Juden in Buttenhausen auf der Schwäbischen Alb. Die Geschichte erzählt vom Mit- und Nebeneinander der christlichen und jüdischen Dorfbewohner, von wirtschaftlicher und kultureller Blüte im 19. Jahrhundert, aber auch von Ausgrenzung und Verfolgung und schließlich von Deportation und Ermordung. Am Beispiel Buttenhausens lassen sich historische Entwicklungen nachvollziehen. Die Ortsgeschichte gibt zugleich Auskunft über die Entstehung einer bürgerschaftlich getragenen Erinnerungskultur nach 1945.

Das Lese- und Arbeitsheft gliedert sich in Texteinheiten und Arbeitsblätter mit Dokumenten, Quellentexten, Fotografien und Aufgaben, darunter Anregungen zum selbstständigen Erkunden der Geschichte, zur Vorbereitung von Präsentationen oder eines Werkstattbuchs. Es ist in der LpB-Reihe MATERILAIEN in enger Kooperation mit einem ehrenamtlichen Mitarbeiter des Jüdischen Museums Buttenhausen entstanden. Die Gedenkstätten in Baden-Württemberg und die Landeszentrale für politische Bildung (LpB) greifen mit der Reihe die Aufforderung der Bildungspläne des Landes Baden-Württemberg auf, Angebote mit regionalem Bezug an außerschulischen Lernorten zu entwickeln.

Zuletzt erschienen die Hefte "`Wohin bringt ihr uns?‘ - Grafeneck 1940. NS-`Euthanasie´ im deutschen Südwesten“ (2012) und „`Wir sind gezeichnet fürs Leben, an Leib und Seele´. Unternehmen `Wüste´: das südwürttembergische Ölschieferprojekt und seine sieben Konzentrationslager“ (2012). Zudem liegen Ausgaben u.a. zur Deportation der Juden aus Baden („Ich weiß nicht, ob wir nochmals schreiben können") und aus Württemberg und Hohenzollern „'Evakuiert' und 'Unbekannt verzogen'“) vor.

Das Heft ist kostenlos und kann bestellt werden bei der

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Hintergrund:
Am 9. November jährt sich zum 75. Mal die so genannte „Reichspogromnacht“. Beachten Sie dazu auch die folgende Publikationen und Informationen der LpB:

  • Pflug/Raab-Nicolai/Weber (Hrsg.): Orte des Gedenkens und Erinnerns in Baden-Württemberg, Landeskundliche Reihe, Band 35 ( bestellen )
  • Michael Brenner (Hrsg.) Geschichte der Juden in Deutschland von 1945 bis zur Gegenwart  ( bestellen )
  • Internet:  www.lpb-bw.de/reichspogromnacht.html

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Pressemitteilung Nr. 35-2013 vom 16. September 2013

Podiumsgespräch über den rechtsextremistischen Terror in der Einwanderungsgesellschaft am 27. September 2013 in Stuttgart

Der NSU-Prozess und seine Folgen

Der NSU-Prozess, einer der größten Strafprozesse in der bundesdeutschen Geschichte, steht im Zentrum des Podiumsgesprächs der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg in Kooperation mit dem Deutsch-Türkischen Forum und der Stadtbibliothek Stuttgart. Der Anwalt zweier Opferfamilien, ein Gerichtsreporter und ein Wissenschaftler diskutieren den bisherigen Verlauf des Verfahrens und seine Folgen. Das Gericht hat die Schuld der Angeklagten zu klären. Doch die Erwartungen könnten kaum höher sein. Die Angehörigen der Opfer fordern Aufklärung der Anschläge und deren verschleppter Aufdeckung ein. Wo verlaufen die Grenzen der Justiz? Welche Formen von Aufarbeitung sind notwendig? Wie wirken sich die Umtriebe von Rechtsextremisten auf das Zusammenleben in der Einwanderungsgesellschaft aus? Auf welche Weise lässt sich Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit begegnen?

Mit diesen und anderen Fragen befassen sich Rechtsanwalt Dr. Mehmet Daimagüler, Nebenkläger für zwei Opferfamilien, der Gerichtsreporter Dr. Stefan Geiger, der für die Stuttgarter Zeitung regelmäßig vom Prozess vor dem Oberlandesgericht München berichtet, und Prof. Dr. Kurt Möller von der Hochschule Esslingen, der seit vielen Jahren zu Rechtsextremismus und Menschenfeindlichkeit forscht.

Die Veranstaltung findet am Freitag, den 27. September 2013 um 19.30 Uhr in der Stadtbibliothek Stuttgart, Mailänder Platz 1, statt. Der Eintritt kostet 5 Euro, ermäßigt 3 Euro.

Kartenreservierung unter Telefon 0711.216-91100/-96527 oder karten.stadtbibliothek@remove-this.stuttgart.de


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Pressemitteilung Nr. 34-2013 vom 11. September 2013

Könnten Sie Deutscher werden?

Spiel zum Einbürgerungstest

„Wie viele Länder hat die Bundesrepublik Deutschland?“, „Wie hieß der erste Bundeskanzler?“, „Was versteht man unter dem Recht auf Freizügigkeit?“ Mit dem neuen Quiz-Spiel „Könnten Sie Deutscher werden?“ kann man sein staatsbürgerliches Wissen testen. Das Spiel enthält die Originalfragen des deutschen Einbürgerungstests zur Geschichte, Gesellschaft und Politik. Mit Freunden und der Familie kann damit jeder herausbekommen, ob er den Einbürgerungstest bestehen würde. Ein Spielbrett mit Ereignisfeldern und ein bisschen Glück machen den Test zu einem unterhaltsamen Gesellschaftsspiel. Aber auch allein kann man sich dem Wissens-Check unterziehen und eventuell vorhandene Lücken schließen. Das Spiel eignet sich für alle, die ihre staatsbürgerlichen Kenntnisse auffrischen wollen oder sich tatsächlich auf den Einbürgerungstest vorbereiten möchten. Für 2 bis 6 Spieler ab 14 Jahren, Spieldauer frei wählbar.

Das Spiel gibt es für 19,50 EUR zzgl. Versand bei der

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Zusatzinformation:

  • Inhalt: 300 Quizkarten mit den original bundeseinheitlichen Fragen zum deutschen Einbürgerungstest und 1 Broschüre mit den 160 länderspezifischen Fragen (einschl. Lösungen), 1 Spielbrett, 6 Spielfiguren, 1 Würfel, 1 Spielanleitung mit Daten und Fakten zu Deutschland.
  • Spielkonzept & Gestaltung: Claudia Streckel, Düsseldorf. Realisiert mit Unterstützung der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB)

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Pressemitteilung Nr. 33-2013 vom 5. September 2013

Zeitschrift „Der Bürger im Staat“ der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg zur Bundestagswahl

Bundestagswahl 2013

Der anstehenden Bundestagswahl widmet sich die neue Ausgabe der Zeitschrift „Der Bürger im Staat“, die jetzt bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg erschienen ist. Sie enthält elf Beiträge, die sich mit der Ausgangslage im Wahljahr 2013, aktuellen Entwicklungen der Parteienlandschaft, der Regierungsarbeit der schwarz-gelben Koalition, den Konkurrenten um die Kanzlerschaft, dem Wahlkampf sowie der Funktionsweise der Wahlforschung beschäftigen. Ebenso wird das neue Bundestagswahlrecht erörtert. Ein zeitgeschichtlicher Überblick der Bundestagswahlen von 1949 bis 2009 schließt das Heft ab. Das Heft richtet sich an das Fachpublikum wie auch an interessierte Bürgerinnen und Bürger.

Das Heft ist kostenlos und kann bestellt werden bei der

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Pressemitteilung Nr. 32-2013 vom 5. September 2013

„mach´s klar!“ – Handreichung der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg für den Unterricht

Politik – einfach erklärt: Bundestagswahl 2013

Die wichtigsten Informationen zur Bundestagswahl bietet jetzt die neue Ausgabe der Unterrichtsreihe „mach´s klar!“. Bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) ist sie ab sofort gedruckt erhältlich. Vier Seiten geben einen tabellarischen Überblick über die politischen Ziele der Parteien und mögliche Koalitionen. Graphiken und kurzgefasste Texte greifen das Thema „Nichtwähler“ auf. Ein Schaubild stellt den Wahlablauf und die Auszählung von Erst- und Zweitstimmen im Überblick dar. Wichtige Begriffe wie „Ausgleichsmandat“ oder „5 %-Klausel“ finden sich schließlich in einem Glossar.

Die LpB-Unterrichtsreihe „mach´s klar!“ greift aktuelle politische Themen auf und behandelt sie in stark vereinfachter Form. Sie richtet sich an Lehrerinnen und Lehrer in Haupt-, Werkreal- und Realschulen. Jede Ausgabe enthält vier Seiten im A 4-Format, die auch als praktische Kopier- oder Folienvorlagen verwendbar sind.

Die Lernhilfe kann auch als Klassensatz bestellt werden bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB)
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Pressemitteilung Nr. 31-2013 vom 3. September 2013

Broschüre in leichter Sprache für Menschen mit Behinderungen

„Einfach wählen gehen!“ – Bundestagswahl 2013

Was man zur Bundestagswahl wissen muss findet man übersichtlich gestaltet und in leichter Sprache ausgedrückt in der neuen Informationsbroschüre „Einfach wählen gehen!“. Die Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) hat sie gemeinsam mit der Lebenshilfe Baden-Württemberg und dem Beauftragten der Landesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen herausgegeben. 28 Seiten erklären in Text und Bild die Wahl 2013. Gezeigt wird, wie im Wahllokal gewählt wird und wie eine Briefwahl funktioniert. Wichtige oder schwierige Wörter erläutert ein Stichwortverzeichnis.
Bei der Broschüre steht Verständlichkeit an oberster Stelle. Sie möchte Menschen mit Behinderungen dabei unterstützen, ihr Wahlrecht auszuüben. Die Broschüre ist kostenlos und kann bei der Landeszentrale und der Lebenshilfe bestellt werden. Bei Bestellung von mehr als einem Exemplar werden die Versandkosten in Rechnung gestellt.

Bestelladressen:


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Pressemitteilung Nr. 30-2013 vom 2. August 2013

„Didaktische Reihe“ der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB)

Politische Kompetenzen fördern

Der neue Band der „Didaktischen Reihe“, der bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) jetzt vorliegt, diskutiert die aktuellen Fragen der Kompetenzdebatte. Was ist unter „politischen Kompetenzen“ zu verstehen? Gibt es einen verbindlichen Kompetenzbegriff? Und wie lassen sich diese Kompetenzen fördern? 13 Aufsätze ermöglichen einen Einblick in die nicht immer einfache Diskussion. Unterrichtsbeispiele, die der Sammelband ebenfalls enthält, leiten über in die Praxis des schulischen Lernens. Das Buch geht auf die Tagung der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg „Politische Kompetenzen fördern. Didaktisch-methodische Aspekte des Kompetenzerwerbs“ zurück, die vom 27. bis 29. Februar 2013 in Bad Urach stattfand.  Es kann für eine Schutzgebühr von 2,- Euro zzgl. Versand bestellt werden bei der

Landeszentrale für politische Bildung
Stafflenbergstr. 38
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Internet: www.lpb-bw.de/publikationen.html


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Pressemitteilung Nr. 29-2013 vom 1. August 2013

„mach´s klar!“ – Handreichung der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg für den Unterricht

Politik – einfach erklärt: Bundestagswahl 2013

Die wichtigsten Informationen zur Bundestagswahl bietet jetzt die neue Ausgabe der Unterrichtsreihe „mach´s klar!“. Bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) ist sie ab sofort im Internet unter der Adresse www.lpb-bw.de/machs-klar.html abrufbar. Auf vier Seiten führen Graphiken und kurzgefasste Texte in die Wahlgrundsätze ein, geben Denkanstöße zum Wahlkampf und greifen auch das Thema „Nichtwähler“ auf. Ein Schaubild stellt den Wahlablauf und die Auszählung von Erst- und Zweitstimmen im Überblick dar. Wichtige Begriffe wie „Ausgleichsmandat“ oder „5 %-Klausel“ finden sich schließlich in einem Glossar.

Die LpB-Unterrichtsreihe „mach´s klar!“ greift aktuelle politische Themen auf und behandelt sie in stark vereinfachter Form. Sie richtet sich an Lehrerinnen und Lehrer in Haupt-, Werkreal- und Realschulen. Jede Ausgabe enthält vier Seiten im A 4-Format, die auch als praktische Kopier- oder Folienvorlagen verwendbar sind.

Diese Ausgabe steht zunächst nur ONLINE zur Verfügung. Eine gedruckte Version ist ab der Kalenderwoche 37 lieferbar. Sie kann dann auch als Klassensatz bestellt werden bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB), Stafflenbergstr. 38, 70184 Stuttgart, Fax: 0711/164099-77, E-Mail: marketing@lpb.bwl.de,

Webshop: www.lpb-bw.de/machs-klar.html.

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Pressemitteilung Nr. 28-2013 vom 16. Juli 2013

Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) lädt ein
zur wissenschaftlichen Tagung und zum Zeitzeugengespräch
am 25. Juli 2013 ins Rathaus Stuttgart

Hans Filbinger, Wyhl und die RAF


Rückblick auf die siebziger Jahre in Baden-Württemberg – Aufbruch und Protest in bewegten Zeiten

Wissenschaftler und Zeitzeugen blicken bei der Tagung „Hans Filbinger, Wyhl und die RAF“, zu der die Landeszentrale für politische Bildung (LpB) am 25. Juli 2013 in das Rathaus Stuttgart lädt, auf die bewegten siebziger Jahre in Baden-Württemberg zurück. Nach Vorträgen zur Biografie des Ministerpräsidenten Hans Filbinger, zu seinem prägenden politischen Wirken im Land sowie zu den Herausforderungen durch Bürgerprotest und RAF-Terror sprechen Zeitzeugen über den gesellschaftlichen Umbruch in jener Zeit.

Die Buchautorin Susanne Filbinger-Riggert setzt sich bei der Abendveranstaltung mit ihrem Vater Hans Filbinger auseinander. Sie unterhält sich mit Politikern, die ihn auf dem Höhepunkt seiner Karriere erlebt haben, mit Herta Däubler-Gmelin (SPD), Gerhard Mayer-Vorfelder (CDU) und Rezzo Schlauch (Grüne) sowie mit Manfred Zach, dem Autor des politischen Schlüsselromans „Monrepos“. Es moderiert der SWR-Journalist Axel Graser.

Die LpB-Tagung wird in Kooperation mit Prof. Dr. Philipp Gassert von der Universität Augsburg veranstaltet. Sie bündelt wissenschaftliche Vorträge zur Zeitgeschichte des Landes. In drei Schritten nähern sich die Experten an das Jahrzehnt des grundlegenden Wertewandels in der westdeutschen Gesellschaft an. Im ersten Panel untersucht Dr. Erik Lommatzsch (Augsburg/Leipzig) die Biografie Filbingers. Prof. Dr. Peter Steinbach (Mannheim/Berlin) befasst sich mit den Folgen von Filbingers Tätigkeit als Marinerichter in der NS-Zeit. Im zweiten Panel analysieren Dr. Stefan Paulus (Augsburg), Prof. Dr. Hans-Georg Wehling (Tübingen) und Prof. Dr. Philipp Gassert (Augsburg) die entscheidenden innenpolitischen Veränderungen. Im dritten Panel blickt Prof. Dr. Ulrich Eith (Freiburg) auf Wyhl, den Geburtsort der AKW-Bewegung. Dr. Sabrina Müller (Stuttgart) zeigt, wie die Regierung Filbinger auf den Terror der RAF reagierte. Zum Abschluss spricht der Schriftsteller Wolfgang Schorlau (Stuttgart) über „Die Eskalation des Engagements – Gründe zur Rebellion damals und heute“.

Die Tagungsbeiträge werden 2014 als Band in der wissenschaftlichen LpB-Buchreihe "Schriften zur politischen Landeskunde Baden-Württemberg" erscheinen.

Organisatorisches: Die Tagung beginnt um 10 Uhr. Der wissenschaftliche Teil endet um 18.30 Uhr. Den Abschluss bildet das abendliche Zeitzeugengespräch von 19.30 bis 21.30 Uhr. Veranstaltungsort ist das Rathaus Stuttgart, Marktplatz 1, 70173 Stuttgart. Der Besuch der Tagung ist kostenlos, Anmeldung erbeten unter siebziger@remove-this.lpb.bwl.de,  Telefon 0711.164099-42 (Dr. Reinhold Weber) oder -30 (Sibylle Thelen) .

Programm: www.lpb-bw.de/siebzigerjahre.html


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Pressemitteilung Nr. 27-2012 vom 15. Juli 2013

„mach´s klar!“ – Handreichung für den Politikunterricht

Armut in Deutschland? – Von Hartz IV, Aufstockern und Steuermillionären

Der Frage „Armut in Deutschland?“  geht die neue Ausgabe der Unterrichtsreihe „mach´s klar!“ nach. Bei der Landeszentale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) ist sie jetzt erschienen. Auf vier Seiten informieren Graphiken und kurze Texte über Ursachen und Folgen von Armut. Die Regelsätze zu „Hartz IV“ werden an einem Beispiel veranschaulicht und zur Diskussion gestellt. Ein Glossar erläutert und bestimmt Begriffe wie „Aufstocker“, „Armutsgefährdung“ oder „Mindestlohn“.
Die LpB-Unterrichtsreihe „mach´s klar!“ greift aktuelle politische Themen auf und behandelt sie in stark vereinfachter Form. Sie richtet sich an Lehrerinnen und Lehrer in Haupt-, Werkreal- und Realschulen. Die Seiten im A 4-Format lassen sich auch als Kopier- oder Folienvorlage nutzen.

Die Lernhilfe kann auch als Klassensatz bestellt werden bei der

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Pressemitteilung Nr. 26-2013 vom 10. Juli 2013

Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg gibt Veranstaltungsprogramm mit heraus

Europäischer Tag der Jüdischen Kultur am Sonntag, 29. September 2013: Jüdische Gemeinden, Gedenkstätten und Museen laden zur Begegnung

Europaweit steht der 29. September 2013 im Zeichen der jüdischen Kultur. In 28 Ländern öffnen sich an diesem Sonntag die Tore zu Synagogen und Friedhöfen, Gedenkstätten und Museen. Auch auf beiden Seiten des Rheins laden jüdische Gemeinden, Gedenkstätten und Museen zum Europäischen Tag der Jüdischen Kultur. An 46 Orten in Baden-Württemberg und in 30 Kommunen im Elsass finden Veranstaltungen statt. Eine zweisprachige Broschüre, herausgegeben unter anderen von der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg, bündelt dieses Programm.

Motto dieses Jahres ist „Natur & Kultur“. Europaweit werden sich viele Veranstalter mit dem Verhältnis der jüdischen Kultur zu Gärten und Landschaften, zur Ökologie und zum Umweltschutz befassen. Das Programm im Elsass und in Baden-Württemberg verweist zugleich auf die jahrhundertealten Beziehungen der jüdischen Gemeinden und auf deren Verflechtungen mit der Kultur vor Ort. Bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts war das Landjudentum in diesen Regionen prägend. Die Gemeinden heute, aber auch Gedenkstätten und Museen pflegen das Erbe und bewahren die Spuren vernichteten jüdischen Lebens. Auch diesem Anliegen widmen sich am 29. September zahlreiche Vorträge, Friedhofs- und Synagogenführungen, Ausstellungen und Filmvorführungen.

Der Europäische Tag der Jüdischen Kultur setzt sich seit mehr als zehn Jahren zum Ziel, die Geschichte des Judentums, seine Bräuche und Traditionen bekannt zu machen. Viele Ehrenamtliche in den jüdischen Gemeinden, an den Gedenkstätten und Museen in Baden-Württemberg und im Elsass ermöglichen diesen Tag mit ihrem großen Engagement. Die Koordination und Organisation der Programme erfolgte durch B’nai Brith René Hirschler, Strasbourg, in Zusammenarbeit mit der Landesarbeitsgemeinschaft der Gedenkstätten und Gedenkstätteninitiativen in Baden-Württemberg (LAGG) und der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg.

Das Veranstaltungsprogramm für den Europäischen Tag der Jüdischen Kultur steht im Internet unter www.gedenkstaetten-bw.de.

Die zweisprachige Broschüre mit allen Veranstaltungen im Elsass und in Baden-Württemberg am 29. September 2013 kann angefordert werden bei:

FUTURA Marketing- und Vertriebsservice GmbH
Robert-Bosch-Straße 48-50
D-88 353 Kisslegg

Telefon: 07563-9110-0
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Pressemitteilung Nr. 25-2013 vom 10. Juli 2013

Neue Handreichung der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg für Haupt-, Werkreal- und Realschulen

Medien in der Demokratie – Mittler oder Macher?

Über die verschiedenen Funktionen von Medien in der Demokratie informiert eine neue Ausgabe der LpB-Reihe „Mach´s klar! Politik einfach erklärt“. Zeitungsausschnitte und graphische Darstellungen werfen beispielhaft ein Licht auf die vielfältigen Wechselbeziehungen zwischen Politik und Medien. Auch die Einflussnahme auf und durch Medien wird behandelt. Warum Medien gelegentlich als „Vierte Gewalt“ bezeichnet werden, steht in einem kleinen Glossar. Es erläutert wichtige Begriffe zum Thema.
Die Reihe „Mach´s klar! Politik einfach erklärt“ richtet sich an Lehrende in Haupt-, Werkreal- und Realschulen und behandelt politische Themen stark vereinfacht. Sie unterstützt den am aktuellen Geschehen orientierten Politikunterricht. Jede Ausgabe umfasst vier Seiten im A 4-Format, die auch als praktische Kopier- oder Folienvorlagen verwendbar sind.

Die Lernhilfe kann auch als Klassensatz bestellt werden bei der

Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg
Stafflenbergstr. 38,
70184 Stuttgart

Fax: 0711/164099-77
marketing@remove-this.lpb.bwl.de

Webshop: www.lpb-bw.de/machs-klar.html.

Sendungen ab 500 g gegen Versandkostenberechnung.


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Pressemitteilung Nr. 24-2013 vom 19. Juni 2013

Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) mit neuem Internetportal 

Alles zur Bundestagswahl 

Ein neues Internetportal zur Bundestagswahl am 22. September 2013 ist ab sofort bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) abrufbar. Kurze Zusammenfassungen der bisher veröffentlichten Wahlprogramme geben einen Überblick über die verschiedenen Positionen und Ziele der Parteien. Porträts stellen die Spitzenkandidaten im Bund und in Baden-Württemberg vor. Eine Menge an Grundlagenwissen macht das Portal zur Fundgrube: so finden sich Abschnitte zu den Aufgaben des Bundestages, zu Rechten und Pflichten von Abgeordneten, zur Stellung der Parteien und zum Wahlsystem. Ein eigener Bereich informiert schließlich über Baden-Württemberg. Statistische Angaben, Hinweise auf aktuelle Publikationen und weiterführende Links runden das neue Online-Angebot ab.

Internet: www.bundestagswahl-bw.de


Neben dem Internetportal bietet die Landeszentrale folgende Materialien zur Bundestagswahl an: das Brettspiel „Wahltag. Wer überzeugt, regiert!“, ein Skatblatt mit Karikaturen von 12 Spitzenpolitikern, ein Bundeskanzler-Spiel, in dem den Porträts der bisherigen Amtsinhaber die richtigen Namen, Amtszeiten und Parteizugehörigkeiten zugeordnet werden müssen.
 
In der ersten Septemberwoche erscheint ein Heft in der LpB-Reihe „Der Bürger im Staat“ zum Thema "Bundestagswahl 2013". Sobald es fertig ist, findet man es hier: www.buergerimstaat.de.

Mehr zu allen genannten Medien unter www.lpb-bw.de/publikationen.html


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Pressemitteilung Nr. 23-2013 vom 18. Juni 2013

Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg und Stadtbibliothek Stuttgart laden zum Podiumsgespräch am 26. Juni 2013 

Rekonstruktion eines Raubzugs

Die Zwangsarisierung von jüdischem Besitz unter nationalsozialistischer Herrschaft beschäftigt die Forschung

In aktuellen Forschungsprojekten wird die systematische Ausplünderung der jüdischen Bevölkerung in der NS-Zeit untersucht. Wie aufschlussreich diese Aufarbeitung ist, zeigen Arbeiten im Land, die im Mittelpunkt des Podiumsgesprächs „Rekonstruktion eines Raubzugs“ stehen, zu dem die Landeszentrale für politische Bildung (LpB) und die Stadtbibliothek Stuttgart laden. Die Veranstaltung am 26. Juni 2013 bildet für dieses Jahr den Abschluss der Gesprächsreihe „Erinnerungskultur – Erinnerungskonflikte“. 

Zu Gast sind zwei Expertinnen, die sich intensiv mit der damaligen Zwangsarisierung von jüdischem Besitz befassen: Von dem Forschungsprojekt „Arisierung und Wiedergutmachung in Mannheim“ berichtet die Historikerin Dr. Christiane Fritsche. Ihre umfangreiche Studie hat in Mannheim und darüber hinaus für Aufsehen gesorgt. Die Provenienzforscherin Dr. Anja Heuß gibt Einblick in ihre Arbeit an der Staatsgalerie Stuttgart und am Württembergischen Landesmuseum. Sie prüft, ob bei Kunstwerken, die zwischen 1933 und 1945 in die Häuser kamen, ein aus heutiger Sicht unrechtmäßiger Besitzwechsel stattgefunden hat.  

Das Podiumsgespräch thematisiert zugleich die bis heute andauernde Aufarbeitung des nationalsozialistischen Raubzugs. Soeben wurde etwa eine Untersuchung im Auftrag des Bundesfinanzministeriums vorgelegt, die sich mit der Rolle der Finanzbehörden bei der Ausplünderung der jüdischen Bevölkerung in der NS-Zeit befasst.

Die Veranstaltung beginnt um 19.30 Uhr und findet in der Stadtbibliothek Stuttgart, Mailänder Platz 1, statt. Der Eintritt kostet 5 Euro, ermäßigt 3 Euro.

Kartenreservierung unter Telefon 0711.216-91100/-96527 oder karten.stadtbibliothek@remove-this.stuttgart.de.

 Die Audiodatei mit dem Mitschnitt des letzten Podiumsgesprächs in der Reihe „Erinnerungskultur – Erinnerungskonflikte“ zu Generalfeldmarschall Erwin Rommel, dem „Wüstenfuchs“ im Widerstreit, finden Sie auf dem Internetportal www.gedenkstaetten-bw.de


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Pressemitteilung Nr. 22-2013 vom 13. Juni 2013

Jetzt Anträge für das Jahr 2014 stellen 

Fördermittel für Gedenkstättenarbeit in Baden-Württemberg 

Einrichtungen in Baden-Württemberg, die an die Opfer des Nationalsozialismus erinnern, können bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) Projektmittel für das Jahr 2014 beantragen. Bis zum 30. September 2013 müssen die Anträge beim Fachbereich Gedenkstättenarbeit eingegangen sein. Der Förderbeirat, der paritätisch mit Vertretern der LpB und der Landesarbeitsgemeinschaft der Gedenkstätten und Gedenkstätteninitiativen (LAGG) besetzt ist, entscheidet am 15. November 2013.

Es gelten die aktuellen Förderschwerpunkte: Vorrang haben pädagogische und didaktische Angebote sowie Maßnahmen, die Zeitzeugenaussagen erfassen und sichern. Vorrang haben außerdem Vorhaben der Forschung und Dokumentation an den einzelnen Gedenkstätten, Projekte der Vernetzung der Gedenkstätten sowie Übersetzungsarbeiten. Der Bezug zur Gedenkstättenarbeit in Baden-Württemberg zählt zu den grundsätzlichen Voraussetzungen für die Bewilligung der Landesmittel durch den Förderbeirat.

Die Fördergrundsätze und die Antragsformulare können abgerufen werden unter www.gedenkstaetten-bw.de, Die Unterlagen können auch angefordert werden bei:  

Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg Gedenkstättenarbeit
Paulinenstraße 44-46
70178 Stuttgart

Telefon 0711/164099-31, Fax -55,
christina.schneider@remove-this.lpb.bwl.de

Eine Beratung ist telefonisch oder per E-Mail möglich.


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Pressemitteilung Nr. 21-2013 vom 13. Juni 2013

Skatspiel mit Politiker-Karikaturen bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB)

Skatspiel – „Kreuz-Bube Merkel sticht Pik-Bube Steinbrück!“

Die Karikaturen bekannter Politikerinnen und Politker zieren ein Skatspiel, das bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg erhältlich ist. Ob Angela Merkel, Peer Steinbrück, Rainer Brüderle, Horst Seehofer, Sahra Wagenknecht oder Jürgen Trittin – im Skatblatt nehmen zwölf „Spitzen“ aus der Bundespolitik als Buben, Damen und Könige Gestalt an. Der deutschlandweit tätige Karikaturist Rolf Henn alias „Luff“, dessen Zeichnungen unter anderem in der Stuttgarter Zeitung, der Hannoverschen Allgemeinen, der Westfälischen Rundschau oder dem Münchner Merkur erscheinen, hat die Politikerinnen und Politiker bildlich eingefangen und in Szene gesetzt. Im Blick auf die Bundestagswahlen im September darf man gespannt sein, wer letztlich die entscheidenden Stiche macht.

Das Skatspiel gibt es für 3,50 EUR zzgl. 2,74 EUR Versandkosten exklusiv bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg
Stafflenbergstr. 38
70184 Stuttgart

Fax: 0711/164099-77
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Webshop: www.lpb-bw.de/shop.

Rabatt bei Mehrfachbestellung:
ab 10 Stk. 3,30 EUR/Stk.
ab 20 Stk. 3,10 EUR/Stk.
ab 30 Stk. 2,90 EUR/Stk.
ab 40 Stk. 2,70 EUR/Stk.
ab 50 Stk. 2,50 EUR/Stk.
Versandkosten bei 10 Stk. 5,59 EUR, bei 50 Stück 7,65 EUR.

Druckfähige Abbildungen hier: www.lpb-bw.de/download_presse.html  (Bildnachweis: LpB BW/Luff)


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Pressemitteilung Nr. 20-2013 vom 7. Juni 2013

Nachdruck eingetroffen – bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg wieder erhältlich  

Muslime in Deutschland – Lebenswelten und Jugendkulturen 

Der islamische Glauben und der Alltag muslimischer Jugendlicher in Deutschland stehen im Mittelpunkt der jetzt wieder erhältlichen Ausgabe der Zeitschrift „Politik & Unterricht“ der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB). Vorgestellt werden die Kernelemente des Islam und die Vielfalt seiner Glaubensrichtungen. Vor allem die alltäglichen Erfahrungen muslimischer Jugendlicher kommen zur Sprache – im Positiven wie im Negativen. Schließlich werden auch Herausforderungen durch extremistische Randerscheinungen wie etwa die der Salafisten thematisiert.  

Das Heft richtet sich an Lehrerinnen und Lehrer der Fächer und Fächerverbünde um Politik, Geschichte, Religion und Ethik. Es bietet Unterrichtsvorschläge, Texte und Materialien, die sich an der pädagogischen Praxis orientieren und das gegenseitige Kennenlernen von Muslimen und Nichtmuslimen unterstützen. Die alltägliche Perspektive von Jugendlichen steht dabei im Vordergrund. Die Entwicklung des Kapitels „Muslimische Jugendkulturen“ in „Baustein C“ wurde von der Baden-Württemberg Stiftung unterstützt.

Das Heft ist kostenlos und kann bestellt werden bei der

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 Ab vier Exemplaren werden die Versandkosten in Rechnung gestellt.


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Pressemitteilung Nr. 19-2013 vom 7. Juni 2013

Zeitschrift „Der Bürger im Staat“ der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg mit neuem Länderheft

Brasilien

Der aufstrebenden Wirtschaftsmacht Brasilien ist die neue Ausgabe der Zeitschrift „Der Bürger im Staat“ gewidmet, die jetzt bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) erschienen ist. Sie bietet eine umfassende Bestandaufnahme des südamerikanischen Staates. 13 Aufsätze spannen einen Bogen vom Aufbau des politischen Systems über die weltwirtschaftliche Rolle Brasiliens bis hin zu den gegenwärtigen sozialen Herausforderungen. Mit den Beziehungen Brasiliens zu seinen südamerikanischen Nachbarn, zur Europäischen Union und auch zu Deutschland setzen sich eigene Beiträge auseinander. Umweltprobleme, die sich mit den Stichworten Abholzung, extensive Rinderhaltung oder Wasserknappheit verbinden, werden ebenso erörtert wie das ungelöste Problem einer tiefen sozialen Kluft, durch die das Land zu einer der weltweit „ungleichsten Gesellschaften“ zählt. Aufsätze zur Bedeutung der Religionen, über die „widersprüchliche Faszination brasilianischer Kultur“ oder zur Literatur des 20. Jahrhunderts runden die Länderstudie ab. Das Heft richtet sich an das Fachpublikum wie auch an interessierte Bürgerinnen und Bürger.

Das Heft ist kostenlos und kann bestellt werden bei der

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Im Internet kann es unter www.buergerimstaat.de heruntergeladen werden.


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Pressemitteilung Nr. 18-2013 vom 5. Juni 2013

Bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg jetzt auch als Broschüre erhältlich   

Jugendgemeinde – WAS ?
Leitfaden Jugendgemeinderäte Baden-Württemberg

Der „Leitfaden Jugendgemeinderäte Baden-Württemberg“ ist ab sofort auch als Broschüre erhältlich. Das Heft ist unter dem Titel „Jugendgemeinde – WAS?“ bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) erschienen.

Wer einen Jugendgemeinderat gründen will oder Anregungen für einen bestehenden Jugendgemeinderat sucht, findet hier Grundlageninformationen, Tipps und Erfahrungsberichte. Von der Wahl eines Jugendgemeinderats über die Erstellung einer Geschäftsordnung bis hin zum Projektmanagement – der Leitfaden thematisiert alles Wichtige rund um die politische Beteiligung im Jugendgemeinderat. Neun Kapitel umreißen auf 124 Seiten die wesentlichen Aspekte der Arbeit. Jedem Kapitel ist eine „Materialkiste“ zugeordnet, die Gesetzestexte und Informationen über rechtlichen Grundlagen, Statistiken, Moderationsregeln, Beispielanträge und vieles mehr enthält.

Der Leitfaden versteht sich als Ratgeber und Orientierungsangebot. Er richtet sich an Kommunen, an die Betreuer von Jugendgemeinderäten, an die Jugendlichen selbst und an alle, die sich für diese Form der politischen Beteiligung interessieren. Der Leitfaden kann auch im Internet abgerufen werden:

www.lpb-bw.de/jgr_leitfaden.html

Die Broschüre ist kostenlos und kann bestellt werden bei der

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Pressemitteilung Nr. 17-2013 vom 4. Juni 2013

„Politik & Unterricht“ – Zeitschrift für die Praxis der politischen Bildung mit neuem Heft 

Blaues Gold: Wasser – Lebensgrundlage und Konfliktstoff

Die neue Ausgabe der Zeitschrift „Politik & Unterricht“ der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) behandelt die wichtigste Ressource der Erde: Wasser. Drei Kapitel erläutern den Rohstoff und seine Bedeutung aus verschiedenen Blickwinkeln. Zunächst geht es um den Umgang mit „Wasser im Alltag“ – einem in Mitteleuropa nahezu selbstverständlichen Gut. Dann wird die weltweit drohende Wasserknappheit mit ihren Gründen und Folgen beleuchtet. Ein dritter Abschnitt thematisiert Wasser als Ursache von Konflikten. Anhand einzelner Fallbeispiele von internationalen Verteilungs- und Nutzungskämpfen werden die politischen Dimensionen des wertvollen Stoffes gezeigt. Zu jedem Thema bietet das Heft praktische Unterrichtsvorschläge sowie Texte und Materialien, die sich besonders für den fächerverbindenden Unterricht eignen. Die Zeitschrift wendet sich an Lehrerinnen und Lehrer aller Schularten und Klassen mit Schwerpunkt auf der Sekundarstufe 1. 

Das Heft ist kostenlos und kann auch im Klassensatz bestellt werden bei der

Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg
Stafflenbergstr. 38
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Ab vier Exemplaren werden die Versandkosten in Rechnung gestellt.


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Pressemitteilung Nr. 16-2013 vom 9. April 2013

„Deutschland & Europa“ – Zeitschrift für Gemeinschaftskunde, Geschichte, Deutsch, Geographie, Kunst und Wirtschaft

Bürgerbeteiligung in Deutschland und Europa

Die neue Ausgabe der Zeitschrift „Deutschland & Europa“, die bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) jetzt vorliegt, thematisiert Möglichkeiten, aber auch Grenzen der Bürgerbeteiligung. Ein Beitrag zeichnet im Überblick „Entwicklungen der partizipativen Demokratie in Europa“ nach, ein geschichtlicher Abriss beleuchtet „Zivilgesellschaftliche Bewegungen in Deutschland und Europa von 1945 bis 1990“. Konkrete Maßnahmen werden vorgestellt, so die neugeschaffene „Europäische Bürgerinitiative“ oder die Ansätze der baden-württembergischen Landesregierung, deren Ziel die „Mitmachdemokratie“ ist. Schließlich nehmen die Bildungsforscher Klaus Hurrelmann und Jan Kercher in zwei Interviews zur Forderung Stellung, das Wahlalter auf 16 Jahre abzusenken.

Die Zeitschrift „Deutschland & Europa“ erscheint bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg zwei Mal jährlich und richtet sich vor allem an Lehrkräfte der weiterführenden Schulen. Den Aufsätzen ist in der Regel ein Materialienteil mit Zeitungsartikeln, Schaubildern oder historischen Dokumenten zum Thema angeschlossen. Die Reihe unterstützt den Unterricht zu aktuellen europapolitischen Fragen.

Das Heft ist kostenlos und kann auch als Klassensatz bestellt werden bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB)
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Sendungen über 500 g gegen Versandkostenberechnung.

Über www.deutschlandundeuropa.de steht die Zeitschrift zum kostenlosen Download mit zusätzlichen methodisch-didaktischen Hinweisen für die Unterrichtsgestaltung bereit.

Zur Anforderung eines Rezensionsexemplars genügt eine E-Mail an: werner.fichter@remove-this.lpb.bwl.de 


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Pressemitteilung Nr. 15-2013 vom 21. März 2013

Politik und Unterricht – Zeitschrift für die Praxis der politischen Bildung mit neuer Ausgabe 

Kommunikation und Politik: Sprechen – verstehen - handeln

Die Zeitschrift „Politik & Unterricht“ der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) ist jetzt mit der Ausgabe „Kommunikation und Politik: Sprechen – verstehen - handeln“ erschienen. Für Lehrkräfte stellt das neue Heft Unterrichtsvorschläge sowie Texte und Materialien zur Verfügung, die sich mit dem Stellenwert von Sprache für das demokratische Zusammenleben auseinandersetzen. Drei Abschnitte widmen sich der Kommunikation im Alltag, der Bedeutung von Kommunikation für die Demokratie und dem Thema „Reden und Reden verstehen“. So kann erarbeitet und gezeigt werden, was eine gute Debatte ausmacht, wodurch sich die faire von der unfairen Argumentation unterscheidet und warum eine positive Streitkultur für die Demokratie wichtig ist. 

Das Heft ist kostenlos und kann im Klassensatz bestellt werden bei:

Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg
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Fax 0711.164099-77
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Pressemitteilung Nr. 14-2013 vom 25. Februar 2013

Neu bei der Landeszentrale für politische Bildung  

Jugendgemeinde - WAS?
Leitfaden Jugendgemeinderäte Baden-Württemberg


Bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) ist ab sofort ein Leitfaden für Jugendgemeindräte im Internet abrufbar. Wer einen Jugendgemeinderat gründen will oder Anregungen für einen bestehenden Jugendgemeinderat sucht, findet hier Grundlageninformationen, Tipps und Erfahrungsberichte. Von der Wahl eines Jugendgemeinderats über die Erstellung einer Geschäftsordnung bis hin zum Projektmanagement – der Leitfaden thematisiert alles Wichtige rund um die politische Beteiligung im Jugendgemeinderat. Neun Kapitel umreißen auf 124 Seiten die wesentlichen Aspekte der Arbeit. Jedem Kapitel ist eine „Materialkiste“ zugeordnet, die Gesetzestexte und Informationen über rechtlichen Grundlagen, Statistiken, Moderationsregeln, Beispielanträge und vieles mehr enthält.

Der Leitfaden versteht sich als Ratgeber und Orientierungsangebot. Er richtet sich an Kommunen, an die Betreuer von Jugendgemeinderäten, an die Jugendlichen selbst und an alle, die sich für diese Form der politischen Beteiligung interessieren.

www.lpb-bw.de/jgr_leitfaden.html

Kontakt:

Angelika Barth, Fachreferentin Jugend und Politik
Landeszentrale für politische Bildung LpB)
Paulinenstr. 44-46, 70178 Stuttgart

Telefon: 0711.164099-22, Telefax:0711.164099-55
angelika.barth@remove-this.lpb.bwl.de


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Pressemitteilung Nr. 13-2013 vom 20. Februar 2013

Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) und Stadtbibliothek Stuttgart laden zu Podiumsgesprächen am 27. Februar, 9. April und 26. Juni 2013 in Stuttgart ein

Erinnerungskultur – Erinnerungskonflikte:
Gespräche über aktuelle Fragen zur Vergangenheit 2013


Die Aufarbeitung der Vergangenheit vollzieht sich im Diskurs. Diesen Prozess zeigt die Gesprächsreihe „Erinnerungskultur – Erinnerungskonflikte“ auf, zu der die Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) und die Stadtbibliothek Stuttgart auch in diesem Jahr gemeinsam einladen. Drei Podiumsgespräche am 27. Februar, 9. April und 26. Juni 2013 verhandeln aktuelle Fragen zum Umgang mit dem „Dritten Reich“, mit seinen Opfern, seinen Tätern und umstrittenen Akteuren. 

„Zeitgeschichte samt Zigeunerklischee: die Sinti und Roma im ,Dritten Reich’“ lautet der Titel der Auftaktveranstaltung am 27. Februar 2013. Sabine Rosenberg, die Tochter des Auschwitz-Überlebenden und Sinto Otto Rosenberg, stellt die Lebenserinnerungen ihres Vaters vor. Lakonisch, einprägsam und bewegend berichtet „Das Brennglas“, aufgezeichnet von dem Schriftsteller Ulrich Enzensberger, von Rosenbergs Kindheit im „Zigeunerlager“ in Berlin-Marzahn und seiner Jugend in Auschwitz und Buchenwald. Warum fiel es im Nachkriegsdeutschland lange Zeit so schwer, die Vernichtung von rund 500.000 Sinti und Roma durch die Nationalsozialisten anzuerkennen? Welche Rolle haben bei der Aufarbeitung der Geschichte die einschlägigen Zigeunerklischees gespielt? Wie steht es um die soziale und politische Lage der anerkannten Minderheit in Deutschland heute? Im Gespräch mit Sabine Rosenberg sind der Historiker und Archivoberrat Dr. Stephan M. Janker und Daniel Strauß, der Vorsitzende des baden-württembergischen Landesverbands Deutscher Sinti und Roma und Vorstandsmitglied der Gesellschaft für Antiziganismusforschung e.V.

Der zweite Abend am 9. April 2013 widmet sich dem „,Wüstenfuchs’ im Widerstreit: Generalfeldmarschall Rommel“. Es diskutieren Dr. Cornelia Hecht, Dr. Wolfgang Proske und Prof. Dr. Peter Steinbach. Alle drei Historiker haben sich intensiv und auf unterschiedliche Weise mit Rommel auseinandergesetzt.

Der dritte Abend stellt die „Rekonstruktion eines Raubzugs: die Zwangsarisierung von jüdischem Besitz“ in den Mittelpunkt. Zu diesem vergleichsweise neuen Forschungsthema sprechen Dr. Christiane Fritsche, die an dem wegweisenden Forschungsprojekt zur „Arisierung“ und „Wiedergutmachtung“ in Mannheim beteiligt war, und Dr. Anja Heuss, die als Provenienzforscherin für die Staatsgalerie Stuttgart sowie für das Württembergische Landesmuseum tätig ist. 

Die Veranstaltungen beginnen jeweils um 19.30 Uhr und finden in der Stadtbibliothek Stuttgart, Mailänder Platz 1, statt.
Die Karten kosten je Podiumsgespräch 5 Euro, ermäßigt 3 Euro, an der Abendkasse.
Kartenreservierung unter Telefon 0711.216-91100/-96527 oder karten.stadtbibliothek@remove-this.stuttgart.de.

Einen Rückblick auf die bisherigen Vorträge der Gesprächsreihe „Erinnerungskultur – Erinnerungskonflikte“ mit Audiodateien finden sich unter www.gedenkstaetten-bw.de.
Weitere Informationen auch auf der Internetseite der Stadtbibliothek www.stuttgart.de/stadtbibliothek.


Pressemitteilung Nr. 12-2013 vom 6. Februar 2013

Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg präsentiert Expertenempfehlungen

„Antisemitismus heute. Vorurteile im alten und neuen Gewand – was tun?“

Um antisemitischen Einstellungen zu begegnen, bedarf es gegenwartsbezogener Handlungsansätze, die Dialog und Auseinandersetzung statt belehrender und moralisierender Wissens- und Wertevermittlung fördern. Mit diesem Ergebnis ist am Dienstag in Bad Urach die Fachtagung „Antisemitismus heute. Vorurteile im alten und neuen Gewand – was tun?“, veranstaltet von der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg, zu Ende gegangen. Rund 80 Multiplikatoren aus Schulen, Projekten der Extremismusprävention, Gedenkstätten und anderen pädagogischen Einrichtungen erarbeiteten zwei Tage lang ein didaktisch-methodisches Instrumentarium zur Bekämpfung antisemitischer Einstellungen. Namhafte Experten aus der Fachwissenschaft und der Bildungsarbeit präsentierten aktuelle Erkenntnisse der theoretischen und empirischen Antisemitismusforschung. 

„Die politische Bildungsarbeit zum Antisemitismus orientiert sich noch immer zu sehr am ,Dritten Reich’ und am Holocaust“, stellte Prof. Dr. Armin Pfahl-Traughber von der Fachhochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung in Brühl fest. Damit finde eine Fixierung auf besonders stark ausgeprägte und folgenreiche Formen der Judenfeindschaft statt. Zu dieser Feststellung kamen auch andere Experten und Teilnehmer der Fachtagung. Auch Prof. Dr. Albert Scherr, Leiter des Instituts für Sozialwissenschaften an der Pädagogischen Hochschule Freiburg, problematisierte die Holocaust-Erziehung. Verbunden mit der moralischen Botschaft einer gesellschaftlich unerwünschten Judenfeindschaft lege diese auch Denkmuster nahe, denen zufolge Juden einer Sondergruppe angehörten. Der Mannheimer Historiker Prof. Dr. Peter Steinbach warb für einen Geschichtsunterricht, der auf die Vermittlung von historischen Kenntnissen und zugleich auf gegenwartsbezogene Handlungsorientierung ausgerichtet ist. Im historisch-politischen Unterricht ließen sich Probleme des Zusammenlebens wie beispielsweise die Erfahrung von Ausgrenzung thematisieren. Es gelte, die Auseinandersetzung mit dem Antisemitismus als Chance zur kritischen Selbstbefragung zu begreifen. 

Die Fachtagung sprach sich zugleich für gegenwartsbezogene Handlungsansätze aus, die Themen wie den Nahostkonflikt, Islamismus und auch die sich wandelnden Wahrnehmungen gesellschaftlicher, politischer und ökonomischer Bedingungen einbeziehen. Prof. Dr. Andreas Zick vom Institut für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung an der Universität Bielefeld stellte Forschungsergebnisse zur gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit vor. Der Sozialpsychologe wies auf Einstellungsveränderungen hin, die eine antisemitische Haltung befördern können – wie etwa anwachsende Bedrohungsgefühle in der Mitte der Gesellschaft oder auch das um sich greifende Misstrauen gegen Politik und Demokratie. Je höher die Bildung sei, erklärte Zick, desto schwächer sei der Antisemitismus ausgeprägt. Doch auf emotionaler Ebene verschwinde dieser Effekt. „Die gut situierten Schichten stimmen in einem immer stärkeren Maße Vorurteilen zu.“

Besondere Herausforderungen ergeben sich aus den Bedingungen der Einwanderungsgesellschaft. In den heterogenen Schulklassen ist ein anderer Diskurs über Antisemitismus notwendig. „Der Nahostkonflikt dient vielen Jugendlichen als Projektionsfläche für eigene Diskriminierungserfahrungen“, stellte Dr. Jochen Müller vom Berliner Verein ufuq.de fest. 

Aus dem Kreis der rund 80 Multiplikatoren, die an der Fachtagung teilnahmen, wurden u. a. die folgenden Empfehlungen formuliert:

Der Antisemitismus sollte auch in seinen aktuellen Ausprägungen stärker in den Bildungsplänen des Landes verankert werden – und dies auch in anderen Fächern als nur im Geschichteunterricht.
Im Sinne von Vielfalt, Toleranz und Multiperspektivität geht es auf allen Ebenen der pädagogischen Arbeit darum, jüdisches Leben in Deutschland und Europa in seiner Normalität darzustellen und zu behandeln. Es geht dabei um die stärkere Erinnerung an die gemeinsame christlich-jüdische Geschichte Europas statt einer reinen Fokussierung auf jüdische Mitbürgerinnen und Mitbürger als „Opfergruppe“.
Die Gedenkstättenlandschaft Baden-Württembergs ist von einer besonderen Vielfalt und Dezentralität geprägt. Diese gilt es zu bewahren und zu fördern, denn die Gedenkstätten im Land sind besondere außerschulische Lernorte, an denen sich Schülerinnen und Schüler ohne Leistungsdruck mit Themen wie dem Antisemitismus auseinandersetzen können.
Im Rahmen der politischen Bildungsarbeit ist eine nachhaltige Präventionsarbeit gegen antisemitische Einstellungen notwendig.

Um die Nachhaltigkeit der Veranstaltung zu sichern, sind zur Tagungsdokumentation Publikationen verschiedener Zeitschriftenredaktionen der Landeszentrale geplant. Die Zeitschrift „Der Bürger im Staat“ wird die Ergebnisse der Fachtagung bündeln. Die Zeitschrift „Politik und Unterricht“ wird daran anknüpfen und didaktisch aufbereitete Handlungsansätze für eine rassismus- und antisemitismuskritische Bildungsarbeit vorstellen.

Hintergrundinformation:

Die Fachtagung „Antisemitismus heute“ wurde von mehreren Fachbereichen der Landeszentrale gemeinsam vorbereitet, um das Thema aus einer interdisziplinären Perspektive zu beleuchten.

Das Projekt „Team meX. Mit Zivilcourage gegen Extremismus“ führt Projekttage für Jugendliche zur Extremismusprävention durch. Für Multiplikatoren werden Workshops und Vorträge zu den Themen Rechtsextremismus- und Islamismusprävention angeboten. Das Projekt wird in Kooperation mit dem Landesamt für Verfassungsschutz durchgeführt und von der Baden-Württemberg Stiftung gefördert.

Der Fachbereich Gedenkstättenarbeit unterstützt die vorwiegend ehrenamtlich geleistete Forschungs- und Vermittlungsarbeit an den Gedenkstätten in Baden-Württemberg. Er gibt Publikationen heraus, bietet Fortbildungen an und koordiniert die Fördermittel des Landes. Die Gedenkstätten haben sich als außerschulische Lernorte etabliert. Gut 40 Prozent der mehr als 220.000 Besucher sind Jugendliche. 

Kontakt:

Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg
Regina Bossert
Stafflenbergstr. 38
70184 Stuttgart

Tel. 0711.164099-81, Fax -77
regina.bossert@remove-this.lpb.bwl.de


Pressemitteilung Nr. 11-2013 vom 4. Februar 2013

Ministerin Katrin Altpeter eröffnet am 5. Februar 2013 Ausstellung der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg 

„Jungsein im Land. Geschichten und Erinnerungsstücke“ 

Sozialministerin Katrin Altpeter MdL und der Direktor der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg, Lothar Frick, eröffnen am 5. Februar 2013 die Ausstellung „Jungsein im Land. Geschichten und Erinnerungsstücke“. Die Sammlung zeigt in 45 Porträts Menschen unterschiedlichen Alters und mit verschiedenen Hintergründen, die sich an ihre Jugend in Baden-Württemberg erinnern. So ist ein Kaleidoskop jugendlichen Lebens entstanden, das die Vielfalt des Landes zum Ausdruck bringt – in seinen Veränderungen über Generationen hinweg wie über das Beständige. Das subjektive Erleben und Erinnern, das die Porträtfotos, Erzählungen und Gegenstände vermitteln, blättert eine Landesgeschichte der etwas anderen Art auf. Dabei werden Schlaglichter auf die politischen Ereignisse, die kulturellen Veränderungen und die jugendliche Lebenswelten der einzelnen Jahrzehnte geworfen – von den 1950er Jahren bis heute.

 Die Ausstellung „Jungsein im Land. Geschichten und Erinnerungsstücke“ ist zum Landesjubiläum 2012 „60 Jahre Baden-Württemberg“ bei der Landeszentrale für politische Bildung in Zusammenarbeit mit der Jugendpresse Baden-Württemberg entstanden. Sie ist bis 28. Februar 2013 montags bis freitags von 9 bis 16 Uhr im Ministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie, Frauen und Senioren, Schellingstr. 15 in 70174 Stuttgart zu sehen.  

Internet: www.lpb-bw.de/jungsein.html

Kontakt:

Angelika Barth, Fachreferentin Jugend und Politik
Dr. Iris Häuser, Fachreferentin Landeskunde
Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB)
Paulinenstr. 44-46
70178 Stuttgart


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Pressemitteilung Nr. 10-2013 vom 24. Januar 2013

In der Reihe „Dokumentation“ der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg jetzt erschienen 

Antiziganismus in Europa
Erscheinungsformen, Auswirkungen, Gegenstrategien

 „Seit mehr als 600 Jahren sind Sinti und Roma ein Teil der baden-württembergischen Geschichte, Kultur und Gesellschaft“ und „dennoch werden sie aufgrund ihrer Abstammung auch heute noch bisweilen diskriminiert und in einigen europäischen Gesellschaften massiv ausgegrenzt“, so Ministerpräsident Winfried Kretschmann in seinem Grußwort zu einem international besetzten Kongress im vergangenen Jahr in Mannheim. Wissenschaftler und Fachleute aus verschiedenen europäischen Ländern, Landes-, Bundes- und Europapolitiker beratschlagten dort über „Antiziganismus“. Die 23-seitige Dokumentation dieses internationalen Symposiums vom 15. Mai 2012 verzeichnet Redebeiträge und Manuskripte der Teilnehmer. Sie wird dem Präsidenten des Landtags von Baden-Württemberg, Guido Wolf MdL, im Rahmen der zentralen Gedenkfeier an die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar 2013 in Mannheim übergeben.

Die Dokumentation ist kostenlos und kann bestellt werden bei der

Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg
Stafflenbergstr. 38
70184 Stuttgart

Fax: 0711/164099-77
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Pressemitteilung Nr. 09-2013 vom 23. Januar 2013

Brettspiel zur Bundestagswahl 2013 

„Wahltag – wer überzeugt, regiert!“

Den Wahlkampf aus der Sicht von Politikerinnen und Politikern kennenlernen? Das neue Brettspiel der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg ermöglicht das. Alle, die mitspielen, schlüpfen in die Rolle von Kandidatinnen und Kandidaten und kämpfen beherzt für ihre politischen Überzeugungen. Gefragt sind Sachwissen, gute Argumente, sicheres Auftreten und manchmal auch ein bisschen Glück. Sieger ist, wer am Wahltag die meisten Prozentpunkte gesammelt hat. Und wie in der Politik stellt sich dann die Frage: Alleinregieren möglich oder eine Koalition bilden – aber mit wem? 

Das Spiel für 3 bis 6 Personen ab 14 Jahren eignet sich für den Einsatz im schulischen wie außerschulischen Unterricht und kann genauso in der Familie und im Freundeskreis gespielt werden. Es kostet 15,- Euro zzgl. Versand und ist ausschließlich erhältlich bei der

Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg
Stafflenbergstr., 38
70184 Stuttgart

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Pressemitteilung Nr. 08-2013 vom 22. Januar 2013

Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg und Volkshochschule Stuttgart laden zu Vortrag und Diskussion am 28. Januar 2013 in den Treffpunkt Rotebühlplatz ein 

Zwei Jahre nach dem Regierungswechsel

Am 27. März 2011 gab es in Baden-Württemberg einen grundlegenden politischen Wechsel: Die schwarz-gelbe Regierung wurde durch Grün-Rot abgelöst. Was hat sich seit der Landtagswahl am 27. März 2011 im politischen Geschehen und in der Alltagspolitik verändert? Wie macht sich der Wechsel für die Bürgerinnen und Bürger bemerkbar? Welche Projekte sind für die neue Regierung wichtig, welchen politischen Gestaltungsspielraum hat die neue Regierung angesichts der notwendigen Haushaltssanierung noch? Hat die neue Opposition aus CDU und FDP schon ihre Rolle gefunden? Wo setzt die Opposition eigene Schwerpunkte in ihrer Politik? 

Nach fast zwei Jahren Regierungswechsel zieht Prof. Dr. Frank Brettschneider von der Universität Hohenheim Bilanz. Anschließend diskutieren Vertreter der vier Landtagsfraktionen diese Bilanz – auf dem Podium und mit dem Publikum. Reiner Ruf, Leitender Redakteur der Stuttgarter Zeitung, moderiert den Abend. Aus den Landtagsfraktionen sind dabei: Volker Schebesta, Stellvertretender Fraktionsvorsitzender der CDU, Edith Sitzmann, Fraktionsvorsitzende der Grünen, Claus Schmiedel, Fraktionsvorsitzender der SPD, Dr. Hans-Ulrich Rülke, Fraktionsvorsitzender der FDP.

Die Veranstaltung findet am Montag, den 28. Januar 2013 von 19 bis 20.30 Uhr im Treffpunkt Rotebühlplatz, Rotebühlstr. 28, 70173 Stuttgart, statt. Der Eintritt ist frei.


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Pressemitteilung Nr. 07-2013 vom 22. Januar 2013

Veranstaltung der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) in Kooperation mit der Israelitischen Religionsgemeinschaft Württembergs (IRGW)

Antisemitische und nicht-antisemitische Israelkritik – zur Problematik der Unterscheidung

Wie lässt sich zwischen antisemitischer und nicht-antisemitischer Israelkritik unterscheiden? Dieser Frage geht Professor Dr. Armin Pfahl-Traughber in seinem Vortrag am 3. Februar 2013 nach. Bei der gemeinsamen Veranstaltung der Landeszentrale für politische Bildung und der Israelitischen Religionsgemeinschaft Württembergs (IRGW) in Stuttgart untersucht der Politologe die Argumente in der Auseinandersetzung mit der israelischen Politik. Er analysiert verborgene Stereotype und nimmt Stellung zu problematischen historischen Vergleichen.

Armin Pfahl-Traughber ist Professor an der Fachhochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung in Brühl. Er gehört der Expertenkommission an, die im Auftrag des Deutschen Bundestags den Bericht „Antisemitismus in Deutschland – Erscheinungsformen, Bedingungen, Präventionsansätze“ erarbeitet hat.

Die Abendveranstaltung ist Auftakt zu der LpB-Fachtagung „Antisemitismus heute“, die vom 4. bis 5. Februar 2013 im LpB-Tagungszentrum Haus auf der Alb in Bad Urach stattfindet. Die Tagung vermittelt aktuelle wissenschaftliche Forschungsergebnisse aus erster Hand. Experten stecken Handlungsfelder ab. Praktiker zeigen konkrete Handlungsoptionen auf. Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind fachlich Interessierte aus der Extremismusprävention, den Gedenkstätten, Schulen, Hochschulen sowie anderen Bildungseinrichtungen und gesellschaftlichen Organisationen.

Die Veranstaltung „Antisemitische und nicht-antisemitische Israelkritik – zur Problematik der Unterscheidung“ findet am 3. Februar 2013 um 18.30 Uhr im Gemeindesaal der Israelitischen Religionsgemeinschaft Württembergs (IRGW), Hospitalstraße 36, 70174 Stuttgart statt. Der Eintritt ist frei.

Anmeldung unter www.irgw.de oder telefonisch unter 0711.228360. Bitte Ausweis mitbringen.

Download Programm


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Pressemitteilung Nr. 06-2013 vom 17. Januar 2013

Grundlagenwissen zur Demokratie vermitteln
 
Poster-Set „Baustelle Demokratie“

Kenntnisse zu Demokratie und Diktatur vermitteln – das Poster-Set „Baustelle Demokratie“ kann dabei helfen. Entwickelt von der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg stellt es wichtige Bausteine unseres Gemeinwesens bildlich dar und macht klar, warum Demokratie und Grundrechte wichtig sind. Das Set umfasst fünf identische Poster im A 1–Format. Die Poster zeigen auf der Vorderseite eine „Inselgeschichte“ in Comicform, auf der Rückseite Fotos, Symbole und eine „Baustelle“ zum Thema Demokratie. Ein doppelseitiges Hinweisblatt enthält zehn Ideen und Vorschläge für den Unterricht, die eine Fülle von Anregungen bieten. Für den Einsatz im Klassenzimmer ist das Poster-Set ebenso geeignet wie für die außerschulische politische Bildung.

Das Poster-Set kostet 6,- Euro zzgl. Versand. Es kann bei der Landeszentrale für politische Bildung (LpB) bestellt werden:

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per Fax 0711.164099-77 oder E-Mail marketing@remove-this.lpb.bwl.de.
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Pressemitteilung Nr. 05-2013 vom 14. Januar 2013

Zum Jahresschwerpunkt 2013 „Politisch beteiligen!“ der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) 

Neues Internetportal „Bürgerbeteiligung“

Viel Wissenswertes rund um das Thema Bürgerbeteiligung bietet ein neues Internetportal der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg. Unter www.buergerbeteiligung.lpb-bw.de kann es ab sofort abgerufen werden. Das Portal erläutert den vielschichtigen Begriff Bürgerbeteiligung und zeigt an Beispielen, wie Beteiligung über unterschiedliche Verfahren und Methoden vor Ort funktioniert und praktiziert wird: Querverweise führen zu Bürgerhaushalten verschiedener Städte, zu Bürgerräten, Bürgerversammlungen oder „Open-Space“-Konferenzen. Ebenso verzeichnet sind die Seiten „Volksabstimmung Stuttgart 21“ oder „Volksabstimmung in Baden-Württemberg“. Eine umfangreiche Literaturliste lädt alle, die sich vertiefend informieren wollen, zum Stöbern ein. Auch Unterrichtsmaterial steht über das Portal zur Verfügung. Der Bereich „Links“ stellt zahlreiche weitere, auch wissenschaftliche Angebote zur politischen Teilhabe vor.  

Über die Veranstaltungen und Veröffentlichungen der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg zum Thema informiert das Faltblatt „Jahresschwerpunkt 2013 – Politisch beteiligen!“, das bestellt werden kann bei der

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Pressemitteilung Nr. 04-2012 vom 10. Januar 2013

Aus der Reihe „Bausteine“ der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg 

Staats- und Eurokrise.
Aktuelle Methoden zum Verhältnis von Politik und Wirtschaft

Eine Sammlung von Unterrichtsmethoden zur aktuellen Finanzsituation enthält der Band „Staats- und Eurokrise“, der bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) jetzt erschienen ist. Er ermöglicht die Konzeption und Gestaltung von Seminaren, Lehr- und Lerneinheiten für Schülerinnen und Schüler ab 14 Jahren. Die Methodenvorschläge dienen dazu, Wissen über die vielfältigen Wechselwirkungen zwischen Politik und Wirtschaft zu vermitteln. Darüber hinaus sollen Grundlagen für Diskussionen geschaffen werden, die nach politischen Handlungsspielräumen und Zukunftsentwürfen in Zeiten scheinbar entfesselter Finanzmärkte fragen.

Der Band „Staats- und Eurokrise“ ist in der Reihe „Bausteine“ der Landeszentrale für politische Bildung erschienen. Alle vorgestellten Methoden enthalten Angaben zum Zeitaufwand, zur Eignung nach Alter und Gruppengröße sowie zum Materialbedarf.

Das Heft hat 72 Seiten und kostet 2,- Euro zzgl. Versand. Es kann bei der Landeszentrale für politische Bildung (LpB) bestellt werden:

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Pressemitteilung Nr. 03-2013 vom 9. Januar 2013

Gedenkstätten in Baden-Württemberg erinnern an die Errichtung der NS-Diktatur 1933 – Landeszentrale für politische Bildung bündelt das Veranstaltungsangebot 

„Zerstörung der Demokratie“ 

80 Jahre nach der Ernennung Hitlers zum Reichskanzler am 30. Januar 1933 erinnern die Gedenkstätten in Baden-Württemberg an die Errichtung der NS-Diktatur. Einen Überblick über das landesweite Programm gibt das Faltblatt „Zerstörung der Demokratie“, das von der Landeszentrale für politische Bildung (LpB) in Zusammenarbeit mit der Landesarbeitsgemeinschaft der Gedenkstätten und Gedenkstätteninitiativen (LAGG) herausgegeben wird.

Die Breite des Veranstaltungsangebots macht deutlich, dass der Beginn der NS-Herrschaft nicht nur Berlin, sondern ganz Deutschland erfasste, auch Baden, Württemberg und Hohenzollern. Die Gedenkstätten und ihre Kooperationspartner untersuchen die Anfänge der nationalsozialistischen Bewegung im unmittelbaren Umfeld vor Ort. Sie dokumentieren die Zerstörung der kommunalen Selbstverwaltung, informieren über die Gleichschaltung unterschiedlichster Lebensbereiche, inszenieren Lesungen anlässlich der Bücherverbrennung am 10. Mai 1933 und klären über den antisemitischen Aprilboykott sowie die bald darauf einsetzende sogenannte Arisierung des jüdischen Besitzes auf. Eine Gedenkfeier in Creglingen erinnert an erste Opfer eines Pogroms im März 1933. 

Rund vierzig Veranstaltungen zeigen, welchen Dammbruch die Machtübergabe an Hitler auslöste. Zugleich wird vielerorts gefragt, weshalb die Erinnerung an die NS-Zeit auch 80 Jahre nach dem 30. Januar 1933 grundlegend für unser politisches Selbstverständnis bleibt. 

Zum Auftakt des Angebots an den Gedenkstätten veranstalten LpB und LAGG gemeinsam mit dem Haus der Geschichte Baden-Württemberg am 24. Januar 2013 in Stuttgart eine wissenschaftliche Tagung. Unter dem Titel „Hitler und seine Erben – 80 Jahre danach“ bietet sie Vorträge zu historischen und aktuellen Fragestellungen zu den Ausgrenzungsmechanismen der jeweiligen Zeit. Auch über das Programm dieser Tagung informiert das Faltblatt „Zerstörung der Demokratie“: Es kann bestellt werden bei:

Landeszentrale für politische Bildung
Marketing
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70184 Stuttgart

Fax 0711.164099-77
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www.gedenkstaetten-bw.de


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Pressemitteilung Nr. 02-2013 vom 9. Januar 2013

Zeitschrift "Politik & Unterricht" mit neuer Ausgabe 

Muslime in Deutschland – Lebenswelten und Jugendkulturen 

Der islamische Glauben und der Alltag muslimischer Jugendlicher stehen im Mittelpunkt der neuen Ausgabe von „Politik & Unterricht“. Bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) ist das Heft soeben erschienen. Vorgestellt werden die Kernelemente des Islam und die Vielfalt seiner Glaubensrichtungen. Vor allem die alltäglichen Erfahrungen muslimischer Jugendlicher kommen zur Sprache – im Positiven wie im Negativen. Schließlich werden auch Herausforderungen durch extremistische Randerscheinungen wie etwa die der Salafisten thematisiert. 

Das neue Heft richtet sich an Lehrerinnen und Lehrer der Fächer und Fächerverbünde um Politik, Geschichte, Religion und Ethik. Es bietet Unterrichtsvorschläge, Texte und Materialien, die sich an der pädagogischen Praxis orientieren und das gegenseitige Kennenlernen von Muslimen und Nichtmuslimen unterstützen. Die alltägliche Perspektive von Jugendlichen steht dabei im Vordergrund. Die Entwicklung des Kapitels „Muslimische Jugendkulturen“ in „Baustein C“ wurde von der Baden-Württemberg Stiftung unterstützt.

Das kostenlose Heft kann auch im Klassensatz bestellt werden bei der

Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg
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70184 Stuttgart

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Pressemitteilung Nr. 01-2013 vom 7. Januar 2013

Jetzt Projekte beantragen

Fördermittel für Gedenkstättenarbeit

Einrichtungen in Baden-Württemberg, die an die Opfer des Nationalsozialismus erinnern, können bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) bis zum 28. Februar 2013 Projektanträge für das laufende Jahr stellen. Über die Anträge entscheidet der Förderbeirat am 22. März 2013. Wie im Vorjahr trifft sich das paritätisch mit Vertretern der LpB und der Landesarbeitsgemeinschaft der Gedenkstätten und Gedenkstätteninitiativen (LAGG) besetzte Gremium zu dieser zweiten Sitzung, um die 2012 aufgestockten Landesfördermittel zu vergeben.

Vorrang haben pädagogische Angebote und Maßnahmen, die Zeitzeugenaussagen erfassen und sichern. Zu den weiteren Förderschwerpunkten im Jahr 2013 zählen die Forschung und Dokumentationen zu einzelnen Gedenkstätten, Projekte zur Vernetzung der Gedenkstätten sowie Übersetzungen von Texten, Publikationen und Dokumenten aus dem Deutschen. Zu den Voraussetzungen für die Bewilligung von Fördermitteln gehören der Bezug zur Gedenkstättenarbeit und die Trägerschaft durch eine Gedenkstätte. 

Fördergrundsätze sowie Antragsformulare können abgerufen werden unter
www.gedenkstaetten-bw.de.

Die Unterlagen können auch angefordert werden bei der

Landeszentrale für politische Bildung-Baden-Württemberg (LpB)
Gedenkstättenarbeit
Paulinenstraße 44-46
70178 Stuttgart

Telefon 0711.164099-31
Fax -55
christina.schneider@remove-this.lpb.bwl.de.

Eine Beratung ist telefonisch oder per E-Mail möglich.


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Pressemitteilung Nr. 43-2012 vom 14. Dezember 2012

Zeitschrift „Der Bürger im Staat“ mit neuer Ausgabe  

Armut 

In Deutschland, einem zweifelsohne wohlhabenden Land, leben Menschen in Armut – und dies nicht nur nach Meinung von Wohlfahrtsorganisationen. Die Armuts- und Reichtumsberichte der Bundesregierung konstatieren Einkommensarmut und eine steigende Anzahl derer, die von Armutsrisiken betroffen sind. Armut ist jedoch ein relativer Begriff'und stets eine Frage der Definition. Die Definition von Armut ist letztlich politischer Natur. Dies hat zur Folge, dass die wissenschaftlichen und politischen Debatten um die Existenz und das Ausmaß von Armut kontrovers verlaufen. Dies spiegelt sich auch in den Beiträgen der neuesten Ausgabe der Zeitschrift "Der Bürger im Staat" wider, die jetzt erschienen ist. In den Aufsätzen werden verschiedene Bevölkerungsgruppen angesprochen, so z.B. „Armut im Alter“ oder das Problem der „Kinderarmut in Deutschland“. Auch die europäische Perspektive ist vertreten: Armutskonzepte und Strukturdaten stellt der Aufsatz „Armut in Europa“ vor.

Das kostenlose Heft kann bestellt werden bei der

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Fax: 0711/164099-77
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Im Internet kann das Heft zudem unter www.buergerimstaat.de heruntergeladen werden.


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Pressemitteilung Nr. 42-2012 vom 10. Dezember 2012

Neu bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB): 

„Du hast die Wahl in Wahlingen!“ – Ein Planspiel zur Kommunalpolitik

Tief in die Kommunalpolitik eintauchen, die Demokratie „vor Ort“ hautnah erleben und versuchen, Interessenkonflikte nach rechtlichen und politischen Spielregeln zu lösen. Mit dem Planspiel „Du hast die Wahl in Wahlingen!“ gelingt das. Das  80-seitige Heft dazu ist jetzt bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) erschienen. Es enthält nicht nur eine umfangreiche Materialiensammlung zur Simulation, sondern auch didaktisch-methodische und organisatorische Hinweise, die dafür sorgen, dass das Planspiel im Unterricht tatsächlich eingesetzt werden kann.

Die Landeszentrale für politische Bildung unterstützt mit diesem Angebot eine handlungsorientierte Lehr- und Lernmethode, die wie kaum eine andere geeignet ist, politische Zusammenhänge zu vermitteln und das „Erlernen“ von Demokratie auf spielerische Weise zu ermöglichen. Die Gemeinde und die kommunalen Angelegenheiten mit ihrer unmittelbaren Bedeutung für das tägliche Leben sind dabei der Ausgangspunkt.

Das in der schulischen wie außerschulischen Bildungsarbeit erprobte Planspiel kann ab Klasse 8 an allen Schularten eingesetzt werden.

Das Heft kostet 2,- Euro und kann bestellt werden bei der

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Pressemitteilung Nr. 41-2012 vom 06. Dezember 2012

Jahresprogramm 2013 der Landeszentrale für politische Bildung (LpB)

Seminare und Bildungsreisen für jedermann

Seminare und Bildungsreisen für jedermann bietet die Landeszentrale für politische Bildung auch im Jahr 2013 wieder an. Das Angebot der überparteilichen Einrichtung reicht von kommunal- und landespolitischen Seminaren über landeskundliche Exkursionen bis zu Bildungsreisen in europäische Krisenzentren wie Athen oder Madrid. Das Schwerpunktthema der LpB lautet 2013 „Politisch beteiligen!“ und ist im Programm mit elf Veranstaltungen vertreten. Zudem steht die die politische Situation in Ländern wie Russland und China im Blickfeld der LpB. Traditionell steht eine Reise nach Israel und in die Palästinensergebiete auf dem Programm. Zu allen Veranstaltungen sind alle Menschen im Land – unabhängig von Alter, Bildung und Beruf - eingeladen.  

Das Programmheft gibt es kostenlos bei der

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Das vollständige Angebot 2013 mit Anmeldemöglichkeit wird unter www.lpb-bw.de/veranstaltungen.html am Freitag 7. Dezember 2012 im Internet freigeschaltet.


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Pressemitteilung Nr. 40-2012 vom 27. November 2012

Handreichung „mach´s klar!“ für den Politikunterricht

Deine Grundrechte – und wie sie dich schützen

Die Grundrechte stehen im Mittelpunkt der neuen Ausgabe von „mach´s klar! Politik – einfach erklärt“. Vier Seiten stellen sie anschaulich vor und erklären, warum und wie sie schützen. Was passiert, wenn zwei Grundrechte in Konflikt miteinander geraten, zeigen verständliche Beispiele. 

Die neue Ausgabe von „mach´s klar!“ ist jetzt bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB)  erschienen. Die Reihe richtet sich an Lehrende in Haupt-, Werkreal- und Realschulen und erläutert politische Themen stark vereinfacht. Sie unterstützt den am aktuellen Geschehen orientierten Politikunterricht. Jede Ausgabe umfasst vier Seiten im A 4-Format, die auch als praktische Kopier- oder Folienvorlagen verwendbar sind.

Die Lernhilfe kann (auch als Klassensatz) bestellt werden bei der

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Pressemitteilung Nr. 39-2012 vom 21. November 2012

„mach´s klar!“ – Politik einfach erklärt

Die Mächtigen der Republik - Lobbyismus

Wie funktioniert Lobbyismus? Die Handreichung „mach’s klar“ zeigt auf vier Seiten, was unter Lobbyismus zu verstehen ist und wie man sich die Einflussnahme aus Unternehmen, Verbänden oder gesellschaftlichen Gruppen auf die Politik vorstellen kann. Zwei Beispiele ermöglichen Anschauungsunterricht. Ein kleines Glossar erklärt wichtige Begriffe.

"mach´s klar!" erscheint bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg und richtet sich an Lehrende an Haupt-, Werkreal- und Realschulen. Vier Seiten, die als praktische Kopier- oder Folienvorlage verwendbar sind, erläutern in stark vereinfachter Form und anschaulich gestaltet das Thema. Die Reihe unterstützt den am aktuellen Geschehen orientierten Politikunterricht. 

Die Lernhilfe kann (auch als Klassensatz) bestellt werden bei der

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Pressemitteilung Nr. 38-2012 vom 19. November 2012

Zeitschrift "Deutschland & Europa" mit neuer Ausgabe

USA, China und die EU – Systeme und ihre Zukunftsfähigkeit

Bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) ist eine neue Ausgabe der Zeitschrift „Deutschland & Europa“ erschienen. Das Heft richtet den Blick auf die Großräume USA, China und Europa. Insgesamt acht Beiträge fragen nach der Zukunftsfähigkeit der politischen Systeme und nach wirtschaftlichen wie ökologischen Herausforderungen in diesen Großräumen. Dabei werden unterschiedliche Zukunftsprognosen zur Diskussion gestellt und auch nach der Vergleichbarkeit der Systeme gefragt. Ein Aufsatz behandelt in dieser Perspektive die Kulturen von China, den USA und der Europäischen Union.

Die Zeitschrift „Deutschland & Europa“ richtet sich vor allem an Lehrkräfte der weiterführenden Schulen in Baden-Württemberg und soll den Unterricht zu aktuellen europapolitischen Fragen unterstützen. Sie erscheint zweimal jährlich. 

Das Heft ist kostenlos und kann auch als Klassensatz bestellt werden bei der

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Über www.deutschlandundeuropa.de steht die Zeitschrift zum kostenlosen Download mit zusätzlichen methodisch-didaktischen Hinweisen für die Unterrichtsgestaltung bereit.


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Pressemitteilung Nr. 37-2012 vom 12. November 2012

Neuer Methodenband für den Unterricht

Frauen und Männer – so oder anders!
Geschlechtergerechte Methoden für die Jugendbildung

Ein Gespür für Geschlechterfragen wecken, den Blick für Rollenzuschreibungen schärfen – dazu bietet der bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) erschienene Band „Frauen und Männer – so oder anders!“ eine Fülle von Texten, Methoden und Unterrichtsvorschlägen. Lehrkräfte in Schule und offener Jugendbildung erhalten zahlreiche Anregungen, das klassische Querschnittsthema Chancengleichheit in unterschiedliche Fächer zu integrieren.

Vier Bausteine informieren über Vorurteile und Klischees, über die rechtliche und tatsächliche Entwicklung der Gleichberechtigung, über Gleichstellungsfragen in Alltag und Freizeit und über das Thema Arbeitswelt und Partnerschaft. Die methodischen Vorschläge helfen, stereotype Rollenbilder zu erkennen und deren Wirkung zu verstehen. So können Jungen und Mädchen zum Nachdenken darüber angeregt werden, ob sie gleiche Chancen haben.

Das Heft hat 85 Seiten und kostet 2,- Euro zzgl. Versand. Es kann bei der Landeszentrale für politische Bildung bestellt werden:

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Pressemitteilung Nr. 36-2012 vom 06. November 2012

Landeszentrale für politische Bildung startet E-Learning-Kurs mit Moschee-Besuch in Stuttgart-Feuerbach

Islam und muslimisches Leben in Baden-Württemberg

Wie sieht die Welt des Islam aus? Welche geschichtlichen, kulturellen und religiösen Grundlagen kennzeichnen ihn und wie wird er in der persönlichen Umgebung gelebt? Am Samstag, 10. November 2012, startet der Online-Kurs „Islam und muslimisches Leben in Baden-Württemberg“ mit einer Auftaktveranstaltung im Haus der Geschichte und einem anschließenden Besuch der Yeni-Camii-Moschee in Stuttgart-Feuerbach. Die Veranstaltung wird durch eine vierwöchige Online-Phase fortgesetzt, bei der die Teilnehmenden einzelne Themengebiete des Islam unter Anleitung einer Islam-Wissenschaftlerin bearbeiten und diskutieren. Die Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) und das Haus der Geschichte Baden-Württemberg bieten den E-Learning-Kurs gemeinsam an. Der Kurs ist ausgebucht.

Informationen unter www.elearning-politik.de/islam.html  

Kontakt:

Susanne Meir, Fachreferentin E-Learning bei der LpB
Telefon 0711.164099-46 oder 0711.7824533.
Susanne.Meir@remove-this.lpb.bwl.de


Pressemitteilung Nr. 35-2012 vom 30. Oktober 2012

Didaktische Reihe der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB)

Unterrichtsthema Staat und Gewalt – Kategoriale Zugänge und historische Beispiele

Wie kann man mit dem Thema Gewalt im historisch-politischen Unterricht angemessen umgehen? Dazu bietet der Band, der jetzt in der Didaktischen Reihe der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg erschienen ist, eine Fülle von Anregungen. 13 Aufsätze behandeln historische Beispiele und zeigen unterschiedliche methodische und didaktische Zugänge zu einem Thema auf, das vielschichtiger nicht sein könnte.

Der 350-seitige Sammelband geht auf Vorträge zurück, die auf der Tagung „Individuum und Macht – Im Spannungsfeld von Gewalt und Freiheit“ gehalten wurden. Diese Tagung fand 2011 im Rahmen der „34. Internationalen Lehrplan- und Lehrmittelgespräche“ statt und wurde von der Internationalen Gesellschaft für Geschichtsdidaktik und der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg gemeinsam veranstaltet.

Das Buch kann für eine Schutzgebühr von 5,- Euro zzgl. Versand bestellt werden bei der

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Pressemitteilung Nr. 34-2012 vom 30. Oktober 2012

Die Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) und das Deutsch-Amerikanische Zentrum/James-F.-Byrnes Institut (DAZ) veranstalten eine Wahlparty.

And the winner is ... US-amerikanische Wahlnacht im Haus des Landtags

Obama vs. Romney – in genau einer Woche entscheidet sich das Duell. Zur US-Präsidentschaftswahl veranstalten die Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) und das Deutsch-Amerikanische Zentrum/James-F.-Byrnes Institut (DAZ) in Stuttgart eine Wahlparty. Sie findet am Dienstag, den 6. November 2012, ab 18.30 Uhr im Haus des Landtags statt.

„Infotainment“ ist das Motto des Abends: Zunächst debattieren Schüler und Schülerinnen über den möglichen Wahlausgang im Plenum des Landtags. Anschließend führen Vertreter der Democrats Abroad und der Republicans Abroad sowie Henriette Rytz, Stiftung Wissenschaft und Politik, Berlin, eine sicherlich hitzige Diskussion zum Thema des Abends. Moderiert wird das Ganze von SWR Chefredakteur des Hörfunks Baden-Baden, Arthur Landwehr. Im Foyer des Landtags sorgen Hot Dogs, Bagels und andere „Real American Snacks“ sowie Live-Musik der Bands No Better Question und Horse Mountain für die richtige Wahlkampfstimmung. Als besonderes Highlight sinniert Kabarettist Bernd Kohlhepp über die Wahlen in „Herr Hämmerle on the Elektschn“.

Nach dem offiziellen Ende der Wahlparty im Landtag findet im direkten Anschluss eine After Party im DAZ  statt. Dort kann man die Wahlergebnisse bis in die frühen Morgenstunden verfolgen.

Die Wahlparty von LpB und DAZ findet statt in Zusammenarbeit mit der American Chamber of Commerce in Germany e.V. und der Deutschen Atlantischen Gesellschaft e.V. Der Eintritt zur Wahlparty ist frei.

Die Veranstaltung ist ausgebucht, daher sind keine Anmeldungen mehr möglich. Nicht angemeldeten Besuchern kann leider kein Einlass gewährt werden.

„Und nun, Mr. President?“ Am Mittwoch, den 7. November, 2012 um 19.30 Uhr gibt es eine Wahlanalyse der Präsidentschaftswahl 2012 im Carl-Zeiss-Planetarium mit Dr. Martin A. Kilgus, SWR International, Prof. Dr. Greta Olson, Universität Gießen und Dr. Christoph Haas, Universität Freiburg. Der Eintritt ist ebenfalls frei.

Die LpB begleitet den Wahlkampf mit insgesamt 18 Veranstaltungen in ganz Baden-Württemberg. Mehr Informationen erhalten Sie auf www.uswahl.lpb-bw.de


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Pressemitteilung Nr. 33-2012 vom 10. Oktober 2012

Ab sofort bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg 

Hotline zu den US-Wahlen

Caucus, Committee, Convention? Primaries, Presidential Candidates, Party finances? Bürgerinnen und Bürger fragen – wir antworten. Zu den amerikanischen Präsidentschafts- und Kongresswahlen am 6. November 2012 hat die Landeszentrale für politische Bildung (LpB) ab sofort eine Hotline geschaltet, die rund um die Uhr über das Thema US-Wahlen informiert. Experten aus der Politikwissenschaft und der Amerikanistik werden von einem studentischen Rechercheteam unterstützt und stehen sieben Tage die Woche zur Verfügung. Sie beantworten auch die kniffligsten Fragen und können für Medienberichte mit Analysen und O-Tönen genutzt werden.

Die Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg bietet die „US-Election-Hotline“ in Zusammenarbeit mit dem Seminar für wissenschaftliche Politik der Albert- Ludwigs-Universität Freiburg und dem Carl-Schurz-Haus/Deutsch-Amerikanisches Institut e.V. an. Die Hotline bleibt über die Wahl hinaus bis zum 9. November 2012 geschaltet.

Alle Fragen können telefonisch oder online gestellt werden: 0761/20773-55 oder freiburg@remove-this.lpb.bwl.de

Weitere Informationen unter: www.uswahl.lpb-bw.de/hotline_us-wahl.html.


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Pressemitteilung Nr. 32-2012 vom 09. Oktober 2012

Nachbetrachtung zur Landtagswahl 2011 – Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg mit neuer Ausgabe von „Der Bürger im Staat“:

Der Machtwechsel. Das erste Jahr Grün-Rot

Eine Nachbetrachtung der baden-württembergischen Landtagwahl vom 27. März 2011 veröffentlicht jetzt die Landeszentrale für politische Bildung. Die neue Ausgabe der Zeitschrift „Der Bürger im Staat“ bietet zudem eine Bilanz der grün-roten Regierungsarbeit nach etwas mehr als einem Jahr. Unter Federführung der Freiburger Politikwissenschaftler Uwe Wagschal und Ulrich Eith ist mit 14 Beiträgen auf knapp 100 Seiten eine vielschichtige Wahlanalyse entstanden.

Dieter Roth, Mitbegründer der Forschungsgruppe Wahlen e. V. in Mannheim, geht den Gründen für den Wahlausgang nach. Der Beitrag von Joachim Behnke (Zeppelin-Universität Friedrichshafen) berücksichtigt dabei auch die institutionellen Besonderheiten und Einflüsse des Wahlsystems. Beleuchtet werden die Veränderungen der Parteien und der Parteienlandschaft. Wolfgang Jäger, ehemaliger Rektor der Universität Freiburg, fragt „Verliebt in die Krise?“ und nimmt das Verhältnis von Volksparteien und deutscher Politikwissenschaft unter die Lupe. Die Volksabstimmung zu Stuttgart 21 ist als das zentrale Ereignis im ersten grün-roten Regierungsjahr ebenfalls Gegenstand von Untersuchungen. Dabei geht es um das Abstimmungsverhalten oder die Auswirkungen des Ergebnisses. Der Aufsatz von Lothar Frick, Direktor der Landeszentrale für politische Bildung und in den Monaten der Schlichtung zu Stuttgart 21 Büroleiter des Schlichters, Heiner Geißler, widmet sich der Frage, ob das Schlichtungsverfahren ein Vorbild für eine neue Bürgerbeteiligung sein kann.

Das Heft mit einer Bilanz des ersten Jahres der grün-roten Landesregierung richtet sich an das Fachpublikum und ebenso an interessierte Bürgerinnen und Bürger.

Das Heft ist kostenlos und kann bestellt werden bei der

Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg
Stafflenbergstr. 38
70184 Stuttgart

Fax: 0711/164099-77,
marketing@remove-this.lpb.bwl.de,

Webshop: www.lpb-bw.de/shop. Im Internet kann es unter www.buergerimstaat.de heruntergeladen werden.


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Pressemitteilung Nr. 31-2012 vom 19. September 2012

Landeszentrale für politische Bildung mit neuem landeskundlichem Kartenspiel

Baden-Württemberg Quartett

48 Karten mit typischen Bildmotiven aus je vier Städten der 12 Regionen des Landes – das Baden-Württemberg Quartett der Landeszentrale für politische Bildung (LpB) lädt zur unterhaltsamen Landeskunde ein. Zahlen zu Einwohnern, Fläche, Wahlbeteiligung, Wasserverbrauch oder Feinstaubbelastung eröffnen interessante Vergleiche und ermöglichen ein spielerisches Kennenlernen Baden-Württembergs. In der beliebten Form des Quartetts eignen sich die Karten für alle ab 10 Jahren. Ein Kartenspiel kostet 4,50 EUR zzgl. Versand und ist erhältlich bei der

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Pressemitteilung Nr. 30-2012 vom 13. September 2012

Landeszentrale für politische Bildung (LpB) veröffentlicht landeskundlichen Methodenband für Grundschulen 

Baden Württemberg. Methoden und Materialien zur Landeskunde

Was ist der Landtag und was tun die Abgeordneten? Welche Aufgaben hat die Landesregierung? Was ist der Unterschied zwischen Demokratie und Diktatur? Diese und andere Fragen können mit dem neuen landeskundlichen Methoden- und Materialienband der Landeszentrale für politische Bildung (LpB) beantwortet werden. Das Heft ist in der LpB-Reihe „Bausteine“ erschienen. Die Schülerinnen und Schüler steigen mit ihm an konkreten Beispielen und mit altersgerechten Methoden in die Landeskunde, die Landesgeschichte und die Landespolitik ein. Die neue Veröffentlichung richtet sich an Lehrkräfte der Klassen 3 bis 6 und schließt eine Lücke im bisherigen Angebot zur politischen Bildung. Alle Methoden sind praxiserprobt und können sofort im Unterricht eingesetzt werden.  

Das Heft kostet 2,- Euro zzgl. Versand und kann bei der Landeszentrale für politische Bildung (LpB) bestellt werden:

Landeszentrale für politische Bildung
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70184 Stuttgart

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Pressemitteilung Nr. 29-2012 vom 13. September 2012

Internetportal der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) in Zusammenarbeit mit dem Deutsch-Französischen Institut Ludwigsburg (dfi) 

Charles de Gaulles Ludwigsburger „Rede an die deutsche Jugend“ vom September 1962 

Mit einem neuen Internetportal erinnert die Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) an die Rede des französischen Staatspräsidenten Charles de Gaulle im Ludwigsburger Schlosshof vor 50 Jahren. Die Rede vom 9. September 1962 war ein Meilenstein in den deutsch-französischen Beziehungen und ein wichtiger Schritt auf dem Weg zum deutsch-französischen Freundschaftsvertrag (Elysée-Vertrag). Sie kann über das Portal im Wortlaut nachgelesen, gehört oder als Video angesehen werden.

Das Portal informiert darüber hinaus über de Gaulle und die geschichtlichen wie politischen Hintergründe seines mit Begeisterung aufgenommenen Auftritts in Ludwigsburg. Es zeichnet die Beziehungen zwischen Deutschland und Frankreich in ihrer historischen Entwicklung nach, stellt politische Höhen und Tiefen des Verhältnisses in der Zeit nach Adenauer dar und erläutert die Bedeutung der deutsch-französischen Beziehungen für die europäische Integration.  

Ein Abschnitt des Portals stellt Verwendungsmöglichkeiten im schulischen wie außerschulischen Unterricht vor. Mit einem „WebQuest“, das didaktisch erläutert wird, steht ein Lernangebot in der Grundkurs- wie auch Neigungskurs-Version zur Verfügung. Hinweise auf Materialien für den Französisch- und den Geschichtsunterricht sowie weiterführende Links zum Thema ergänzen das Dossier. 

Das Internetportal „De Gaulle-Rede 1962“ ist in Zusammenarbeit mit dem Deutsch-Französischen Institut in Ludwigsburg entstanden. Es kann ab sofort im Internet unter www.degaulle.lpb-bw.de abgerufen werden.


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Pressemitteilung Nr. 28-2012 vom 12. September 2012

„Politik und Unterricht“ – Zeitschrift der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg mit neuer Ausgabe zu den US-Präsidentschaftswahlen

Die Vereinigten Staaten von Amerika – Politik und Gesellschaft

Zur „heißen Phase“ im amerikanischen Präsidentschaftswahlkampf ist bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) die Ausgabe „Die Vereinigten Staaten von Amerika – Politik und Gesellschaft“ der didaktischen Zeitschrift „Politik und Unterricht“ erschienen. Sie enthält eine altersgerechte Einführung in das politische System und das recht eigenwillige amerikanische Wahlsystem. Der zweite Abschnitt richtet den Blick auf das gesellschaftliche Leben in den USA – von der Bedeutung der Religion bis hin zu umstrittenen Themen wie der Todesstrafe. Schließlich wird nach der weltpolitischen Bedeutung der Präsidentschaftswahlen gefragt. Zu diesen Themen bietet die Zeitschrift Unterrichtsvorschläge sowie Texte und Materialien mit weiterführenden Arbeitsaufträgen und Online-Recherchen. Lehrkräften stehen damit zahlreiche Anregungen für einen methodisch abwechslungsreichen wie auch am aktuellen Geschehen orientierten Unterricht zur Verfügung.

Das Heft kann bestellt werden bei der

Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB)
Stafflenbergstr. 38
70184 Stuttgart

Fax: 0711/164099-77
E-Mail: marketing@remove-this.lpb.bwl.de

Webshop: www.lpb-bw.de/shop oder www.politikundunterricht.de


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Pressemitteilung Nr. 27-2012 vom 6. August 2012

Internetseiten der Landeszentrale für politische Bildung (LpB) vernetzen Lern- und Gedenkorte in Baden-Württemberg

Gedenkstättenportal ausgebaut

Das Internetportal www.gedenkstaetten-bw.de der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) bündelt Informationen zu den Gedenkstätten im Land. Nun ist es weiter ausgebaut worden.

Es ermöglicht einen Überblick über die Einrichtungen, die mit ihrer Arbeit am authentischen historischen Ort an Unterdrückung, Verfolgung und Ermordung von Menschen unter der nationalsozialistischen Herrschaft, aber auch an Widerstand, Verweigerung und Zivilcourage erinnern.

Das Gedenkstättenportal lädt zur Spurensuche ein, vermittelt Geschichte mit regionalem Bezug und gibt Anregungen für Exkursionen. Adressen, Öffnungszeiten und Führungen sind verzeichnet. Das Portal dokumentiert außerdem Reden, Landtagsanfragen und -debatten zur Erinnerungskultur im Südwesten und weist auf Veranstaltungen hin. So kann die Broschüre zum „Europäischen Tag der Jüdischen Kultur“ am 2. September 2012, die ein umfangreiches Veranstaltungsangebot enthält, heruntergeladen werden. 

Eigene Seiten geben Einblicke in die Wanderausstellung zu Georg Elser, die unter dem Titel „Ich habe den Krieg verhindern wollen“ an Elsers Attentat auf Hitler vom 8. November 1939 erinnert. Die Seiten informieren über den Aufbau der Präsentation und erläutern die Bedingungen, zu denen sie von Schulen, Volkshochschulen, Bücherei oder Behörden entliehen werden kann. Zugleich wird auf weitere Ausstellungen im Verleih verwiesen.

Die Veröffentlichungen der Landeszentrale zur Erinnerungskultur wie zur pädagogischen Vermittlungsarbeit an Gedenkstätten werden vorgestellt, Literaturlisten runden das Angebot ab. Das Portal stellt außerdem den Kontakt zur Landesarbeitsgemeinschaft der Gedenkstätten und Gedenkstätteninitiativen (LAGG) her. Anträge auf Gedenkstättenförderung im Jahr 2013 samt neu gefassten Erläuterungen können abgerufen werden.

Kontakt:
Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg
Fachbereich Gedenkstättenarbeit
Paulinenstraße 44-46
70178 Stuttgart
Tel. 0711.164099-30/31
www.gedenkstaetten-bw.de


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Pressemitteilung Nr. 26-2012 vom 9. Juli 2012

Jetzt Anträge für das Jahr 2013 stellen

Fördermittel für Gedenkstättenarbeit in Baden-Württemberg

Einrichtungen in Baden-Württemberg, die an die Opfer des Nationalsozialismus erinnern, können bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) Projektmittel für das Jahr 2013 beantragen.
Bis zum 30. September 2012 müssen die Anträge beim Fachbereich Gedenkstättenarbeit eingegangen sein. Der Förderbeirat, der paritätisch mit Vertretern der LpB und der Landesarbeitsgemeinschaft der Gedenkstätten und Gedenkstätteninitiativen (LAGG) besetzt ist, entscheidet am 16. November 2012.

Zu den aktuellen Förderschwerpunkten zählen pädagogische und didaktische Angebote sowie Maßnahmen, die Zeitzeugenaussagen erfassen und sichern. Vorrang haben außerdem Vorhaben der Forschung und Dokumentation an den einzelnen Gedenkstätten, Projekte der Vernetzung der Gedenkstätten sowie Übersetzungsarbeiten. Der Bezug zur Gedenkstättenarbeit zählt zu den grundsätzlichen Voraussetzungen für die Bewilligung der Landesmittel durch den Förderbeirat.

Die Fördergrundsätze und die Antragsformulare können abgerufen werden unter www.gedenkstaetten-bw.de oder auch angefordert werden bei:

Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg
Gedenkstättenarbeit
Paulinenstraße 44-46
70178 Stuttgart
Telefon 0711/164099-31, Fax -55,
christina.schneider@remove-this.lpb.bwl.de

Eine Beratung ist telefonisch oder per E-Mail möglich


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Pressemitteilung Nr. 25-2012 vom 4. Juli 2012

Broschüre informiert über Veranstaltungen in Baden-Württemberg und im Elsass:

Europäischer Tag der Jüdischen Kultur am Sonntag, 2. September 2012 – Jüdische Gemeinden, Gedenkstätten und Museen laden zur Begegnung

Der erste Sonntag im September steht auch in diesem Jahr europaweit im Zeichen der jüdischen Kultur. In 28 Ländern öffnen sich am 2. September 2012 die Tore zu Synagogen und Friedhöfen, Gedenkstätten und Museen. Auch auf beiden Seiten des Rheins laden jüdische Gemeinden, Gedenkstätten und Museen zum Europäischen Tag der Jüdischen Kultur: an 46 Orten in Baden-Württemberg und in 32 Kommunen im Elsass finden Veranstaltungen statt. Eine zweisprachige Broschüre, herausgegeben unter anderen von der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB), bündelt dieses Programm. Motto dieses Jahres ist „Der jüdische Witz“. Europaweit werden sich viele Veranstalter mit dem Esprit des jüdischen Humors befassen.

Das Programm im Elsass und in Baden-Württemberg verweist auf die jahrhundertealten Beziehungen der jüdischen Gemeinden und auf deren Verflechtungen mit der Kultur vor Ort. Bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts war das Landjudentum in diesen Regionen prägend. Die Gemeinden heute, aber auch Gedenkstätten und Museen pflegen das Erbe und bewahren die Spuren vernichteten jüdischen Lebens. Diesem Anliegen widmen sich am 2. September zahlreiche Veranstaltungen. Vielerorts können ehemalige und auch aktive Synagogen besichtigt werden, so etwa in Stuttgart oder Ulm. In Lesungen, Kabarettvorstellungen und Karikaturenausstellungen geht es zudem um die Besonderheiten des jüdischen Witzes.

Der Europäische Tag der Jüdischen Kultur setzt sich seit mehr als zehn Jahren zum Ziel, die Geschichte des Judentums, seine Bräuche und Traditionen bekannt zu machen. Viele Ehrenamtliche in den jüdischen Gemeinden, an den Gedenkstätten und Museen in Baden-Württemberg und im Elsass ermöglichen diesen Sonntag mit ihrem großen Engagement. Die Koordination und Organisation der Programme erfolgte durch B’nai Brith René Hirschler, Strasbourg, in Zusammenarbeit mit der Landesarbeitsgemeinschaft der Gedenkstätten und Gedenkstätteninitiativen in Baden-Württemberg (LAGG) und der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg.

Das Veranstaltungsprogramm für den Europäischen Tag der Jüdischen Kultur steht im Internet unter www.gedenkstaetten-bw.de.

Die zweisprachige Broschüre mit allen Veranstaltungen im Elsass und in Baden-Württemberg kann angefordert werden bei:

FUTURA Marketing- und Vertriebsservice GmbH
Robert-Bosch-Straße 48-50
88353 Kisslegg

Telefon 07563-9110-0
E-Mail: adressen@remove-this.futura-marketing.eu.

Programm Baden-Württemberg


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Pressemitteilung Nr. 24-2012 vom 25. Juni 2012

Erste Zusammenarbeit zwischen der Landeszentrale für politische Bildung (LpB) und der Hochschule der Medien (HdM)

„Wie Geschichte erlebbar gemacht wird“

Studierende drehen Film über die Gedenkstättenarbeit

Warum engagieren sich junge Menschen ehrenamtlich, um der Opfer der NS-Gewaltherrschaft zu gedenken? Wie führen Gedenkstätten in Baden-Württemberg die nachwachsenden Generationen an die Geschichte heran? Vier Studierende der Medienwirtschaft an der Hochschule der Medien in Stuttgart beschreiben dies in einem Film. 

In Zusammenarbeit mit der Landeszentrale für politische Bildung erstellten sie im Rahmen der Lehrveranstaltung „Videoproduktion“ innerhalb von drei Monaten einen Film über die Gedenkstättenarbeit in Baden-Württemberg. Im Mittelpunkt des etwa zehnminütigen Beitrags steht die pädagogische Vermittlungsarbeit der zumeist ehrenamtlichen Mitarbeiter an den Gedenkstätten.

Anhand von vier Beispielen dokumentieren die Studenten die Breite der historisch-politischen Bildungsarbeit von Gedenkstätten und Gedenkstätteninitiativen. Sie recherchierten dafür an der Gedenkstätte Grafeneck für die Opfer der NS-„Euthanasie“, die 300 bis 400 Besuchergruppen im Jahr betreut, darunter viele Schulklassen. Sie begleiteten einen Stadtrundgang von „Lernort Gedenkstätte“, bei dem Jugendliche den Weg der Deportation jüdischer Bürger aus Stuttgart nachvollziehen. Sie interviewten einen Zeitzeugen in Münsingen-Buttenhausen, der sich seit vielen Jahrzehnten für den Erhalt des jüdischen Friedhofs einsetzt. Und sie beobachteten, wie Firmlinge von ehrenamtlichen Mitarbeitern der KZ-Gedenkstätte Vaihingen/Enz an die Geschichte des Orts herangeführt wurden: Die Annäherung der Jugendlichen ging mit gärtnerischer Arbeit auf dem KZ-Friedhof einher. 

Das Filmteam setzte sich intensiv mit der Arbeit an den Gedenkstätten auseinander. „Mich hat beeindruckt, mit welcher Hingabe die ehrenamtlichen Mitarbeiter und die Jugendlichen sich dieser Aufgabe widmen“, erklärt der am Filmprojekt beteiligte Student Anton Sendler.

„Die Studierenden haben die scheinbar sperrige und unbequeme Thematik angenommen. Sie haben sich von der vielfältigen pädagogischen Vermittlungsarbeit der Gedenkstätten begeistern lassen. Das war die Voraussetzung für die filmisch gelungene Umsetzung“, bilanziert der betreuende Professor des Filmprojektes, Stephan Ferdinand, die Arbeit der Studierenden. Sibylle Thelen vom Fachbereich Gedenkstättenarbeit bei der Landeszentrale für politische Bildung hat die inhaltliche Auseinandersetzung der Studierenden mit den Lern- und Gedenkorten in Baden-Württemberg begleitet. Die mehr als sechzig Gedenkstätten im Südwesten erinnern an die Unterdrückung, Verfolgung und Ermordung von Menschen unter der nationalsozialistischen Herrschaft, aber auch an Widerstand, Verweigerung und Zivilcourage, und halten ausgelöschtes jüdisches Leben im Bewusstsein.

Das Filmprojekt ist die erste Zusammenarbeit zwischen der Landeszentrale für politische Bildung und der Hochschule der Medien. Für die Studierenden der Medienwirtschaft ist es das einzige Filmprojekt, das sie im Laufe ihres Studiums umsetzen. Dabei arbeiten sie als Videojournalisten: Sie entwickeln das Konzept, führen die Recherchen durch und setzen dann mit Kamera und der sogenannten Postproduktion (Schnitt, Effekte) auch praktisch um. Beteiligt waren unter anderem Janine Hendel (6.Semster), Anton Sendler (6.Semester) und Jan Zschiesche (7. Semester). HdM-Kameraexpertin Sarah Simon hat sie technisch begleitet. 

„Die Filme im Studiengang Medienwirtschaft werden grundsätzlich für Praxispartner aus dem Non-Profit-Bereich erstellt, damit der Realitätsbezug bei Recherche und Umsetzung möglichst hoch ist“, erläutert Prof. Stephan Ferdinand. Die Studierenden erhalten mit dem Thema zugleich die Aufgabe, sich in ein fachfremdes Gebiet einzuarbeiten um es dann in Filmsprache für ein bestimmtes Zielpublikum zu übersetzen. Die kritische Auseinandersetzung mit den Inhalten ist zentraler Bestandteil des Lernprozesses. Die Studierenden erfahren durch diesen redaktionellen Anlass, dass die Qualität des Medienproduktes "Film" vor allem vom Inhalt abhängt. Die Suche nach der richtigen Geschichte steht dabei im Mittelpunkt.

Der etwa zehnminütige Film wird am 28. Juni 2012 bei der MediaNight an der Hochschule der Medien der Öffentlichkeit präsentiert. Danach wird er auf dem Gedenkstättenportal der Internetseite der Landeszentrale für politische Bildung eingestellt.

Weitere Informationen finden sich auf www.gedenkstaetten-bw.de sowie www.hdm-stuttgart.de

Kontakte:

Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg
Sibylle Thelen, Abteilungsleiterin, Fachbereich Gedenkstätten LpB
Paulinenstr. 44-46
70178 Stuttgart
Tel. 0711.164099-30, Fax - 55
sibylle.thelen@remove-this.lpb.bwl.de

Hochschule der Medien

Kerstin Lauer, Pressestelle
Nobelstr. 10
70569 Stuttgart
Tel. 0711.8923-2020, Fax – 2024
presse@remove-this.hdm-stuttgart.de


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Pressemitteilung Nr. 23-2012 vom 20.06.2012

Festveranstaltung am 22. Juni 2012 um 16 Uhr im Stuttgarter Rathaus

40 Jahre Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg

„Mehr direkte Demokratie gegen politische Frustrationen?“ – der Festvortrag des Freiburger Politikwissenschaftlers Prof. Dr. Ulrich Eith steht im Mittelpunkt der Veranstaltung, zu der die Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) anlässlich ihres 40-jährigen Bestehens auf Freitag, 22. Juni 2012, um 16 Uhr in das Stuttgarter Rathaus einlädt. Dabei wird nicht vorrangig ein Blick auf die langjährige überparteiliche Arbeit der Landezentrale geworfen, sondern vor allem nach der weiteren Entwicklung der Demokratie und den Herausforderungen für die politische Bildung gefragt.

Im Anschluss an die Begrüßung seitens der Bürgermeisterin der Stadt Stuttgart, Dr. Susanne Eisenmann, und ein Grußwort des Präsidenten des Landtags von Baden-Württemberg, Guido Wolf MdL, wird der Staatssekretär im Staatsministerium, Klaus-Peter Murawski, „Die neue Bürgergesellschaft“ thematisieren. Lothar Frick, der Direktor der LpB, fragt in seinem Redebeitrag: „Politische Bildung – ein Auslaufmodell?“. Das Schlusswort spricht der Vorsitzende des Kuratoriums der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg, Christoph Bayer MdL. Ein Bläserensemble des Musikvereins Freudenstein e.V. umrahmt die Veranstaltung musikalisch.

Anmeldung bitte per E-Mail an lpb-geburtstag@remove-this.lpb.bwl.de unter Angabe Ihres Namens und der Anschrift oder telefonisch unter 0711.164099-61.

Kontakt:

Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg
Ulrike Hirsch
Stafflenbergstraße 38
70184 Stuttgart
Telefon:0711.164099-61
Telefax:0711.164099-77
ulrike.hirsch@remove-this.lpb.bwl.de


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Pressemitteilung Nr. 22-2012 vom 22.05.2012

Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg mit neuer Ausgabe von „Der Bürger im Staat“

Proteste und Potentaten – Die arabische Welt im Wandel

Mit den Umbrüchen in der arabischen Welt setzt sich das neue Heft der Zeitschrift „Der Bürger im Staat“ auseinander, das bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) jetzt erschienen ist. Elf Beiträge gehen unter anderem auf die gegenwärtige Situation in Ägypten, Libyen, Syrien, Tunesien oder dem Jemen ein. Ebenso wird die westliche Außenpolitik kritisch erörtert und auch nach den Perspektiven einer glaubwürdigen EU-Mittelmeerpolitik gefragt.

Die neue Ausgabe von „Der Bürger im Staat“ richtet sich an das Fachpublikum und ist gleichermaßen für interessierte Bürgerinnen und Bürger geeignet, sich einen fundierten Überblick über die aktuelle politische Lage in der arabischen Welt zu verschaffen.

Das kostenlose Heft kann bestellt werden bei der

Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg
Stafflenbergstr. 38
70184 Stuttgart

Fax: 0711/164099-77
marketing@remove-this.lpb.bwl.de

Webshop: www.lpb-bw.de/publikationen.html
Im Internet kann das Heft zudem unter www.buergerimstaat.de heruntergeladen werden.

Kontakt:

Werner Fichter, Leiter der Stabsstelle Kommunikation und Marketing
Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB)
Stafflenbergstraße 38
70184 Stuttgart
Telefon 0711.164099-63 oder -66 | Fax 0711.164099-77 |

werner.fichter@remove-this.lpb.bwl.de


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Pressemitteilung Nr. 21-2012 vom 21.05.2012

Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg lädt am 24. Mai 2012 auf dem Rastatter Marktplatz ein

Das Grundgesetz hat Geburtstag. Feiern Sie mit!

Die Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg lädt am Donnerstag, 24. Mai von 10 bis 14 Uhr auf den Rastatter Marktplatz ein. Mit einem bunten Programm und Informationsständen erinnert sie so an den 23. Mai 1949 - den Tag, an dem das Grundgesetz verkündet und die Bundesrepublik Deutschland damit gegründet wurde. Das Datum ist für die Landeszentrale für politische Bildung Anlass, die Verfassung und die demokratische Tradition, die sich mit ihr verbindet, ins Bewusstsein zu rufen.

Grundgesetz-Quiz, Kanzler-Memory, Großpuzzle Baden-Württemberg – diese und andere Spiele laden vor dem Historischen Rathaus zum Mitmachen ein. Für Kinder gibt es eine kleine Überraschung. Daneben stehen vielfältige Informationen der Landeszentrale für politische Bildung zur Verfügung. Ab 10 Uhr tritt die Klasse 8e des Ludwig-Wilhelm-Gymnasiums zum Spiel „Rund ums Grundgesetz - Wissen, Engagement und Teamgeist“ an, die Klasse 6c umrahmt das Programm um 11.20 Uhr musikalisch. Eine weitere künstlerische Einlage erwartet die Besucher gegen 12.30 Uhr.
 
Oberbürgermeister Hans Jürgen Pütsch wird bereits um 8.30 Uhr im Rathaus etwa 50 Schülerinnen und Schüler der August-Renner-Realschule begrüßen. Der Ratssaal steht anschließend den Klassen 9a und 9e für das Planspiel „Bundestag macht Schule“ zur Verfügung.

Kuchen, Waffeln und Obstsalat werden im Förderverkauf durch das Ludwig-Wilhelm-Gymnasium angeboten. Die Veranstaltung „Das Grundgesetz hat Geburtstag. Feiern Sie mit!“ findet in Zusammenarbeit mit der Stadt Rastatt statt; die „Alfred Ritter GmbH“ unterstützt die Aktion mit Schokolade.

Kontakt:
Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg
Sabina Wilhelm
Stafflenbergstr. 38, 70184 Stuttgart
Tel. 0711.164099-62, Fax -77
sabina.wilhelm@remove-this.lpb.bwl.de


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Pressemitteilung Nr. 20-2012 vom 08.05.2012

Kongress am 11. Mai 2012 im Stuttgarter Rathaus

Europa in der Schule – Perspektiven eines modernen Europaunterrichts

Die Frage, wie europäische Themen und Perspektiven stärker und nachhaltiger an baden-württembergischen Schulen verankert werden können, steht im Mittelpunkt des Kongresses „Europa in der Schule“, zu dem die Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg, das Ministerium für Kultus, Jugend und Sport, die Stadt Stuttgart und das Europazentrum Baden-Württemberg einladen. Dabei soll eine kritische Zwischenbilanz der bisher geleisteten Umsetzung der europäischen Dimension im Unterricht vorgenommen werden und ebenso praxisnahe Impulse für didaktisch-methodische Ansätze zur europäischen Bildung in den einzelnen Schularten gegeben werden.

Einführend sprechen die Kultusministerin des Landes Baden-Württemberg, Gabriele Warminski-Leitheußer, der Oberbürgermeister der Stadt Stuttgart, Dr. Wolfgang Schuster, und der Direktor der Landeszentrale für politische Bildung, Lothar Frick. Prof. Dr. Hans-Jürgen Bieling wird dann über die „Europäische Integration: Integrationsfortschritte, Bedrohungen und Perspektiven“ einen Vortrag halten. An der anschließenden Podiumsdiskussion zum Thema „Die Zukunft der EU und ihre Präsenz in der Schule“ nehmen u. a. Dr. Reinhard Löffler, MdL, Heide Rühle, MdEP, Michael Theurer, MdB, und Peter Hofelich, MdL und Vorsitzender des Europaausschusses des Landtags, teil.

Weitere Informationen und Anmeldung unter
www.lpb-bw.de/europa_in_der_schule.html

Kontakte:

Anmeldungen unter europa@remove-this.km.kv.bwl.de

Postalische Anmeldungen bzw. Rückfragen an:

Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg
Europareferat
Postfach 10 34 42
70029 Stuttgart

Siegmut.Keller@remove-this.km.kv.bwl.de

Rückfragen an die LpB unter: Babara.Bollinger@remove-this.lpb.bwl.de

Lehrgangsleitung: Siegmut Keller, StD, KM, Stefan Häßler, ORR, KM, Jürgen Kalb, StD, LpB


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Pressemitteilung Nr. 19-2012 vom 24.04.2012

Ausstellungseröffnung am 26. April 2012 in Esslingen
 
„Jungsein im Land. Geschichten und Erinnerungsstücke“
Wanderausstellung der Landeszentrale für politische Bildung zum Jubiläum „60 Jahre Baden-Württemberg“
 
Oberbürgermeister Dr. Jürgen Zieger, der Direktor des Amtsgerichts Esslingen, Dr. Ulrich Groß, und Lothar Frick, Direktor der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg, eröffnen am Donnerstag, 26. April 2012 die Ausstellung „Jungsein im Land“, die bis zum 25. Mai 2012 im Foyer des Amtsgerichts Esslingen zu sehen sein wird.
 
Die Ausstellung zeigt eine Sammlung von Geschichten und Erinnerungsstücken aus 60 Jahren „Jungsein“ in Baden-Württemberg. 45 Porträts zeigen Menschen unterschiedlichen Alters mit verschiedenen Hintergründen, die sich an ihre Jugend in Baden-Württemberg erinnern. Die Ausstellung ist ein Kaleidoskop jugendlichen Lebens, das die Vielfalt des Landes zum Ausdruck bringt – in seinen Veränderungen über Generationen hinweg wie über das Beständige. Das subjektive Erleben und Erinnern, das die Porträtfotos, Erzählungen und Gegenstände vermitteln, lässt so eine Landesgeschichte der etwas anderen Art entstehen. Dabei werden Schlaglichter auf die politischen Ereignisse, die kulturellen Veränderungen und die jugendliche Lebenswelten der einzelnen Jahrzehnte geworfen – von den 1950er Jahren bis heute.
 
So ist zu erfahren, dass Frank Elstner unter einem Decknamen Theater spielte und Eberhard Giengers Karriere zum Olympischen Medaillengewinner beim Schulsonderturnen begann. Ursula Cantieni berichtet, warum sie sich vom Stuttgarter Fernsehturm abseilen ließ, Rola El-Halabi schildert ihren Weg zur Boxweltmeisterin und Florian Weber begründet, warum er der Waldorfschule den Rücken kehrte: er wollte endlich Noten haben.
 
Die Ausstellung „Jungsein im Land. Geschichten und Erinnerungsstücke“ ist zum Landesjubiläum 2012 bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg in Zusammenarbeit mit der Jugendpresse Baden-Württemberg entstanden. Junge Menschen haben jung gewesene und jung gebliebene Menschen befragt und porträtiert und so authentische Lebensbilder im Spiegel von 60 Jahren baden-württembergischer Geschichte festgehalten.
 
Die Ausstellungseröffnung findet am Donnerstag, den 26. April 2012 um 18 Uhr im Foyer des Amtgerichts Esslingen, Ritterstr. 8, 73728 Esslingen statt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Zur Eröffnung werden einige der Porträtierten anwesend sein. Die Sammlung ist bis zum 25. Mai 2012 von montags bis freitags, jeweils von 8 bis 16 Uhr, zu sehen; für Gruppen ab 15 Personen wird um telefonische Anmeldung unter 0711 / 3962-135 bzw. -136 gebeten.


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Pressemitteilung Nr. 18-2012 vom 16.04.2012

Bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) soeben erschienen 

Sozialpolitik im Kaiserreich – Planspiel zur Entstehung des ersten Krankenversicherungsgesetzes in Deutschland

Umfangreiche Materialien und Erläuterungen enthält das Heft zum Planspiel “Sozialpolitik im Kaiserreich“, das soeben bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) erschienen ist. Für Lehrkräfte, insbesondere der gymnasialen Oberstufe, steht damit eine Simulation für die Unterrichtspraxis zur Verfügung, die geeignet ist, den konfliktreichen Entstehungsprozess um das erste Krankenversicherungsgesetz in Deutschland verständlich zu machen. Die unterschiedlichen sozialen Kräfte im letzten Drittel des 19. Jahrhunderts, die im politischen Kampf um das Gesetz exemplarisch hervortreten, lassen sich durch die Methode des Planspiels gut nachvollziehen.  

Das 75-seitige Heft bietet Materialien, die alle im Unterricht erprobt worden sind und sich in einem überschaubaren Zeitrahmen einsetzen lassen. Es informiert über Ablauf und Organisationsprinzipien eines Planspiels und gibt didaktische Hinweise. Eine historische Einführung erläutert das Thema. Das Planspiel „Sozialpolitik im Kaiserreich“ richtet sich an Lehrkräfte in den Fächern Geschichte, Wirtschaft, Gemeinschaftskunde sowie Religionslehre und kann auch im fächerübergreifenden wie fächerverbindenden Unterricht verwendet werden.

Das Heft kostet 2,- EUR zzgl. Versand und kann bestellt werden bei der

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Pressemitteilung Nr. 17-2012 vom 10.04.2012

Mal- und Spielbuch für Kindergarten- und Grundschulkinder

Mit „Leo und Grundula“ unterwegs in Baden-Württemberg

Löwe Leo und seine Freundin Grundula, die beiden Hauptfiguren im Mal- und Spielbuch der Landeszentrale für politische Bildung (LpB), nehmen Kinder auf eine lustige bildliche Reise durch Baden-Württemberg mit: fantasievolle Motive des Graphikers Jakob Appel laden zum Ausmalen ein und spannende Rätselaufgaben vermitteln auf spielerische Weise viel Wissenswertes über das Land. Das Mal- und Spielbuch bietet darüber hinaus Eltern, Erzieherinnen und Erziehern sowie Lehrkräften zahlreiche Anknüpfungspunkte, um landeskundliche Themen zu vertiefen. 

Das Malbuch im DIN-A 4-Format ist kostenlos und umfasst 20 illustrierte, teils farbige Seiten. Es kann gegen einen Versandkostenbeitrag zwischen 1,64 EUR (1 Exemplar) und 7,- EUR (30 Exemplare) bestellt werden bei der

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Pressemitteilung Nr. 16-2012 vom 02.04.2012

60 Jahre Baden-Württemberg – Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg mit neu aufgelegtem Faltblatt zur Gründungsgeschichte

Die Entstehung des Landes Baden-Württemberg

Die schwierigen Bedingungen der Entstehung des Landes Baden-Württemberg vor rund 60 Jahren zeichnet ein Faltblatt nach, das bei der Landeszentrale für politische Bildung jetzt erschienen ist. Verständlich formuliert und mit zeitgenössischen Bildern versehen, schildert es Voraussetzungen, Begleitumstände und einzelne Schritte der Gründung: den unbefriedigenden Zuschnitt der Besatzungszonen, die Bildung der Länder Württemberg-Baden, Württemberg-Hohenzollern und (Süd-)Baden, die Vorbehalte im badischen Landesteil oder die Rolle des Grundgesetzes bei der Neugliederung. Kurz gefasste Abschnitte gehen auf die zähen Verhandlungen zur Südwestfrage und den langandauernden Streit um den Auszählungsmodus der Volksabstimmung vom Dezember 1951 ein, die schließlich zur Gründung des Landes am 25. April 1952 führte.

Das bebilderte Faltblatt kann kostenlos angefordert werden bei der

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Pressemitteilung Nr. 15-2012 vom 26.03.2012

"mach´s klar!": Unterrichtsblätter der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) für die Haupt-, Werkreal- und Realschule 

Politik einfach erklärt: „Soziale Netzwerke“

Mit den Vor- und Nachteilen von Sozialen Netzwerken im Internet beschäftigt sich die neue Ausgabe von "mach´s klar!", die vor wenigen Tagen bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) erschienen ist. Auf vier anschaulich gestalteten Seiten wird gezeigt, warum die Netzwerke bei Schülerinnen und Schülern so beliebt sind, andererseits aber auch Gefahren für Jugendliche von ihnen ausgehen können. Ein Glossar erklärt Begriffe wie Cybermobbing, APP oder „Recht am eigenen Bild“.  

"mach´s klar!" richtet sich an Lehrende an Haupt-, Werkreal- und Realschulen. Einzelne Seiten lassen sich als Kopiervorlage einsetzen und unterstützen als praktische Grundlage für eine komplette Schulstunde den am aktuellen Geschehen orientierten Politikunterricht.

Die Lernhilfe kann (auch als Klassensatz) bestellt werden bei der

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Sendungen ab 1 kg gegen Versandkostenberechnung.


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Pressemitteilung Nr. 14-2012 vom 22.03.2012

"Deutschland & Europa" – Zeitschrift der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) mit neuer Ausgabe

Der Euro und die Schuldenkrise in Europa

"Der Euro und die Schuldenkrise in Europa" lautet der Titel der neuen Ausgabe der Zeitschrift „Deutschland und Europa“ der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB). Wissenschaftler und Didaktiker der politischen Bildung beleuchten in neun Beiträgen dieses aktuelle Thema und informieren über Hintergründe aus ökonomischer, politischer, geschichtlicher und wirtschaftgeographischer Sicht. Dabei geht es auch um die Frage, ob sich die Europäische Union in einer ökonomischen oder bereits politischen Krise befindet. Neben den fachkundigen Aufsätzen enthält das Heft umfangreiche Materialien, die sich für den Unterricht in den entsprechenden Fächern und Fächerverbünden an weiterführenden Schulen eignen.

Das Heft ist kostenlos und kann auch als Klassensatz bestellt werden bei der

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Sendungen über 1 kg gegen Versandkostenberechnung. 

Über www.deutschlandundeuropa.de steht die Zeitschrift zum kostenlosen Download mit zusätzlichen methodisch-didaktischen Hinweisen für die Unterrichtsgestaltung bereit. 

Zur Anforderung eines Rezensionsexemplars genügt eine E-Mail an: werner.fichter@remove-this.lpb.bwl.de


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Pressemitteilung Nr. 13-2012 vom 21.03.2012

"mach´s klar!": Unterrichtsblätter der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) für die Haupt-, Werkreal- und Realschule

Politik einfach erklärt: "Die Mächtigen der Republik"

Die fünf höchsten Staatsämter Deutschlands stellt die neue Ausgabe von "mach´s klar!" vor. Unter dem Titel "Die Mächtigen der Republik" ist sie bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg jetzt erschienen.

Über einen spielerischen Zugang und in elementarisierter Form geht die vierseitige Broschüre auf Amt und Aufgaben von Bundespräsident, Bundestagspräsident, Kanzler, Bundesratspräsident und des Präsidenten des Bundesverfassungsgerichts ein. Ihre jeweilige Bedeutung im Staatsaufbau und die Frage, wie und von wem sie gewählt werden, zeigt ein Schaubild, das die Schülerinnen und Schüler selbst bearbeiten können.

 "mach´s klar!" richtet sich an Lehrende an Haupt-, Werkreal- und Realschulen und unterstützt mit praktischen Kopiervorlagen und sofort einsetzbaren Arbeitsblättern den am aktuellen Geschehen orientierten Politikunterricht. Die Unterrichtshilfe erscheint in unregelmäßiger Folge. 

Die Lernhilfe kann (auch als Klassensatz) bestellt werden bei der

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Pressemitteilung Nr. 12-2012 vom15.03.2012

Ministerpräsident Winfried Kretschmann nimmt Jubiläumsband „Baden-württembergische Erinnerungsorte“ der Landeszentrale für politische Bildung zum 60-jährigen Bestehen des Landes entgegen.

Ministerpräsident Kretschmann:
„Ein Blick in das kollektive Gedächtnis unseres Landes.“


Im Stuttgarter Landtag hat Ministerpräsident Winfried Kretschmann am Donnerstag (15. März 2012) im Rahmen eines Fototermins das Buch „Baden-württembergische Erinnerungsorte“ entgegengenommen. Der Band, den die Landeszentrale für politische Bildung anlässlich des Landesjubiläums 2012 veröffentlicht hat, bringt den Leserinnen und Lesern in 51 Beiträgen die Geschichte des Südweststaates auf unterhaltsame Weise näher. Namhafte Autorinnen und Autoren spannen mit ihren Erzählungen den Bogen von den ersten Schritten des jungen Baden-Württembergs bis in die Gegenwart.

„Das Motto des diesjährigen Landesjubiläums lautet 'Wir feiern in die Zukunft rein!'“, so Ministerpräsident Winfried Kretschmann. „Zum 60-jährigen Bestehen unseres Landes stellen wir uns also vor allem die Frage, wie Baden-Württemberg in Zukunft aussehen soll. Der Jubiläumsband der Landeszentrale für politische Bildung bietet uns aber eine ganz besondere Möglichkeit auf die vielfältige und bewegte Geschichte unseres Landes zurückzublicken. Er zeigt die große Vielfalt an historischen, kulturellen und wirtschaftlichen Traditionen, die dem heutigen Baden-Württemberg sein Gesicht geben. Mit den Erinnerungsorten macht der Jubiläumsband auf beeindruckende und lehrreiche Weise die kulturelle Identität der Baden-Württembergerinnen und Baden-Württemberger begreifbar. Sozusagen ein Blick in das kollektive Gedächtnis unseres Landes.“

Lothar Frick, Direktor der Landeszentrale für politische Bildung, überreichte den vor kurzem erschienenen Band an den Ministerpräsidenten: „Wir präsentieren Geschichte, aus der in unserem Land in vielen Fällen Zukunft geworden ist. Die Geschichte von heute ist die Zukunft von gestern. Es schadet nie, wenn man sie kennt, denn es ist wie beim Autofahren: Der Blick in den Rückspiegel hilft dabei, besser vorwärts zu kommen.“ 

51 Orte und Ereignisse zur jüngeren Geschichte des Südwestens – der Jubiläumsband, herausgegeben von den landeskundlichen Experten und Historikern Reinhold Weber, Peter Steinbach und Hans-Georg Wehling , enthält 51 Beiträge, die über historische Orte und Vorgänge, politische Ereignisse, symbolische Begriffe und Sinnbilder berichten, die im kollektiven Gedächtnis verankert sind und die Identität der Menschen im Land prägen. Ob es um den zivilen Widerstand in den 70er-Jahren in Wyhl, den Pietismus in Württemberg, die Badische Verfassung von 1818 oder um die Frage geht, was Stammheim zu „Stammheim“ macht  - auf 616 Seiten erzählen namhafte Autorinnen und Autoren südwestdeutsche Landesgeschichte spannend und lebendig. Der Bogen spannt sich dabei über alle Regionen Baden-Württembergs. Mit 510 meist farbigen Abbildungen ist das Buch anschaulich gestaltet und lädt neben der vertiefenden Lektüre auch zum kurzweiligen Blättern ein.

Zu den Herausgebern:

  • Dr. Reinhold Weber verantwortet bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) die wissenschaftliche Buchreihe „Schriften zur politischen Landeskunde Baden-Württembergs“. Er ist Lehrbeauftragter am Seminar für Zeitgeschichte der Eberhard Karls Universität Tübingen und Mitglied der Kommission für geschichtliche Landeskunde in Baden-Württemberg.
  • Prof. Dr. Peter Steinbach, Professor für Neuere und Neueste Geschichte an der Universität Mannheim und Leiter der dort angesiedelten Forschungsstelle „Widerstand gegen den  Nationalsozialismus im deutschen Südwesten“. Seit 1989 ist er wissenschaftlicher Leiter der Gedenkstätte Deutscher Widerstand in Berlin.
  • Prof. Dr. Hans-Georg Wehling war bis 2003 Leiter der Abteilung Publikationen der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg und ist Begründer der wissenschaftlichen Buchreihe „Schriften zur politischen Landeskunde Baden-Württembergs“. Er ist Honorarprofessor am Institut für Politikwissenschaft der Eberhard Karls Universität Tübingen.

Das Buch kann zum Preis von 19,50 EUR (zzgl. 5,50 EUR Versand) bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg bestellt werden.
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Pressemitteilung Nr. 11-2012 vom 05.03.2012

Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) und Stadtbibliothek Stuttgart laden zu Podiumsgesprächen am 28. März, 18. April und 26. Juni 2012 in Stuttgart ein

Erinnerungskultur – Erinnerungskonflikte: Gespräche über aktuelle Fragen zur Vergangenheit

In Deutschland hat sich eine lebendige Erinnerungskultur etabliert. Ihrem Wandel und den Kontroversen über sie spürt die Gesprächsreihe „Erinnerungskultur – Erinnerungskonflikte“ nach. Die Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) und die Stadtbibliothek Stuttgart laden gemeinsam dazu ein. Drei Podiumsgespräche am 28. März, 18. April und 26. Juni 2012 führen Schriftsteller und Künstler sowie Wissenschaftler und Praktiker aus den Gedenkstätten zusammen. Gemeinsam stellen sie sich aktuellen Fragen zum Umgang mit dem „Dritten Reich“ und der Shoah.

„Warum Rituale allein nicht genügen“ lautet der Titel der Auftaktveranstaltung am 28. März 2012, bei der die Berliner Schriftstellerin Iris Hanika ihren Roman „Das Eigentliche“ präsentiert. Mit der Autorin diskutieren der Mannheimer Historiker Prof. Dr. Peter Steinbach und Thomas Stöckle, Leiter der Gedenkstätte Grafeneck für die Opfer der NS-„Euthanasie“, über Rituale und Erkenntnisgewinne des Erinnerns. Der zweite Abend am 18. April 2012 fragt danach „Wie die Einwanderungsgesellschaft ihre Geschichtsbilder verhandelt“. Vorgestellt wird das Projekt „Was geht mich eure Geschichte an?“ des Dokumentationszentrums Oberer Kuhberg in Ulm. Mit dessen Leiterin, Nicola Wenge, debattieren die Stuttgarter Künstlerin Ülkü Süngün, die sich in ihrer Arbeit mit der nationalsozialistischen Zeit befasst, und der Kölner Schriftsteller Dogan Akhanli, der den türkischen Blick auf die Vergangenheit untersucht - über den Ansatz der europäischen Erinnerungskultur. Davon, dass Bürger sich mit Recherchen vor Ort die Vergangenheit aneignen, handelt der dritte Abend mit dem Titel „Was lokale Geschichtsforschung bewegt“ am 26. Juni 2012. Der Schöpfer der Stolpersteine, der Künstler Gunter Demnig, erzählt von seinem Werk und Netzwerk. Er spricht mit Elke Martin, Mitglied der Stolpersteine Stuttgart, und der Schriftstellerin Uta-Maria Heim, deren neuester Kriminalroman „Feierabend“ sich um verdrängte Familiengeschichte, einen Stolperstein und die Wirkungskraft von Opfergeschichten rankt.

Die Veranstaltungen finden am 28. März 2012, 18. April 2012 und 26. Juni 2012 jeweils um 19.30 Uhr in der Stadtbibliothek Stuttgart, Mailänder Platz 1, statt. Die Karten kosten je Podiumsgespräch 5 Euro, ermäßigt 3 Euro, an der Abendkasse. Kartenreservierung unter Telefon 0711.216-91100/-96527 oder karten.stadtbibliothek@stuttgart.de. Weitere Informationen finden sich auf www.gedenkstaetten-bw.de und auf der Internetseite der Stadtbibliothek www.stuttgart.de/stadtbibliothek.


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Pressemitteilung Nr. 10-2012 vom 01.03.2012

Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) veröffentlicht neues Lese- und Arbeitsheft zur nationalsozialistischen Geschichte: Lernen mit regionalem Bezug

Unternehmen Wüste – das südwürttembergische Ölschieferprojekt und seine sieben Konzentrationslager 

„Wir sind gezeichnet fürs Leben, an Leib und Seele“ – so der Titel des gemeinsam von den Gedenkstätten in Baden-Württemberg und der Landeszentrale für politische Bildung (LpB) herausgegebenen Heftes, das in der LpB-Reihe „Materialien“ ab sofort erhältlich ist. 

Die Veröffentlichung führt insbesondere Jugendliche an die Geschichte des südwürttembergischen Ölschieferprojektes mit Decknamen „Wüste“ heran: mehr als 12.000 KZ-Häftlinge wurden in der Endphase des Zweiten Weltkriegs beim Abbau und der Verschwelung des ölhaltigen Gesteins zu Treibstoff ausgebeutet, Tausende von Männern starben aufgrund der katastrophalen Verhältnisse in den Lagern und Ölschieferwerken.

Autorinnen und Autoren des Vereins KZ-Gedenkstätte Bisingen und der Initiative Gedenkstätte Eckerwald e.V. haben historische Quellen für das neue Heft didaktisch aufbereitet. Sie informieren über Opfer und Täter sowie über das System der Konzentrationslager mit den Außenlagern, die bis nach Südwürttemberg reichten und in denen sich die Situation in der letzten Kriegsphase durch kriegswichtige Rüstungsprojekte noch verschärfte. Die Publikation lädt zugleich zur Spurensuche an den Standorten der jeweiligen Lager ein und greift auch Schwierigkeiten der Erinnerungsarbeit an diesen Orten auf.

Die Trägervereine der Gedenkstätten in Baden-Württemberg und die Landeszentrale für politische Bildung (LpB) kommen mit der Reihe „Materialien“ der in den Bildungsplänen des Landes Baden-Württemberg formulierten Aufforderung nach, Angebote mit regionalem Bezug an außerschulischen Lernorten zu entwickeln.  

Erschienen sind in der Reihe „Materialien“ u.a. folgende Hefte: "Wohin bringt ihr uns?" - Grafeneck 1940. NS-"Euthanasie" im deutschen Südwesten (Stuttgart 2011), "Ich weiß nicht, ob wir nochmals schreiben können" - Die Deportation der badischen und saarpfälzer Juden in das Internierungslager Gurs in den Pyrenäen (Stuttgart 2010), 'Evakuiert' und 'Unbekannt verzogen' - Die Deportation der Juden aus Württemberg und Hohenzollern 1941 bis 1945 (Stuttgart 2008) 

Die Hefte sind kostenlos und können bestellt werden bei der

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Pressemitteilung Nr. 09-2012 vom 16.02.2012

60 Jahre Baden-Württemberg: Landeszentrale für politische Bildung (LpB) mit neuer Ausgabe der Zeitschrift „Politik & Unterricht“

Alltag zwischen Schweizerhilfe und Backfischball – Baden-Württemberg im Jahr 1952

Zum 60-jährigen Bestehen Baden-Württembergs bietet die neue Ausgabe von „Politik & Unterricht“, die bei der Landeszentrale für politische Bildung (LpB) jetzt erschienen ist, einen Blick auf das Gründungsjahr 1952. Nicht die oft erzählte Entstehungsgeschichte Baden-Württembergs steht dabei im Vordergrund, sondern die Lebenswirklichkeit der Menschen zwischen der Not der Nachkriegsjahre und dem einsetzenden „Wirtschaftswunder“. Die Quellen- und Materialsammlung, die das Heft enthält, orientiert sich an den Themen Familie, Freizeit sowie Schule/Ausbildung und stellt durchgängig alltags-, lokal- oder regionalgeschichtliche Bezüge her. Für Lehrerinnen und Lehrer steht damit eine Fundgrube an zeitgenössischen Texten und Bildern zur Verfügung, die das Verständnis für die Bedingungen der Zeit vertiefen können und ebenso zum Vergleich zwischen dem Leben heutiger Jugendlicher und dem ihrer Großelterngeneration anregen

Das Heft kann im Internet unter www.politikundunterricht.de herunter geladen werden. Die kostenlose Druckfassung kann auch als Klassensatz bestellt werden; Sendungen ab 1 kg gegen Versandkostenberechnung.

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Pressemitteilung Nr. 08-2012 vom 8.02.2012

Bei der Landeszentrale für politische Bildung (LpB) zum Jubiläum "60 Jahre Baden-Württemberg" erschienen

Baden-württembergische Erinnerungsorte

51 Orte und Ereignisse zur jüngeren Geschichte des Südwestens – „Baden-württembergische Erinnerungsorte“ heißt der Jubiläumsband, der bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) zum 60. Geburtstag des Landes soeben erschienen ist.

51 Beiträge berichten über historische Orte und Vorgänge, politische Ereignisse, symbolische Begriffe und Sinnbilder, die im geschichtlichen Gedächtnis verankert sind und die die Identität der Menschen im Land prägen.

Ob es um den zivilen Widerstand in den 70er Jahren in Wyhl, den Pietismus in Württemberg, die Badische Verfassung von 1818 oder um die Frage geht, was Stammheim zu „Stammheim“ macht -  auf 616 Seiten erzählen namhafte Autorinnen und Autoren südwestdeutsche Landesgeschichte spannend und lebendig.

Mit 510 meist farbigen Abbildungen ist das Buch anschaulich gestaltet und lädt neben der vertiefenden Lektüre auch zum kurzweiligen Blättern ein.

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Bestelladresse: Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg, Stafflenbergstr. 38, 70184 Stuttgart, Fax 0711.164099-77, marketing@remove-this.lpb.bwl.de oder über unseren Webshop:
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19,50 EUR (zzgl. 5,50 EUR Versand).

Zu den Herausgebern:
  • Dr. Reinhold Weber verantwortet bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) die wissenschaftliche Buchreihe Schriften zur politischen Landeskunde Baden-Württembergs. Er ist Lehrbeauftragter am Seminar für Zeitgeschichte der Eberhard Karls Universität Tübingen und Mitglied der Kommission für geschichtliche Landeskunde in Baden-Württemberg.
  • Prof. Dr. Peter Steinbach, Professor für Neuere und Neueste Geschichte an der Universität Mannheim und Leiter der dort angesiedelten Forschungsstelle „Widerstand gegen den  Nationalsozialismus im deutschen Südwesten“. Seit 1989 ist er wissenschaftlicher Leiter der Gedenkstätte Deutscher Widerstand in Berlin.
  • Prof. Dr. Hans-Georg Wehling war bis 2003 Leiter der Abteilung Publikationen der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg und ist Begründer der wissenschaftlichen Buchreihe Schriften zur politischen Landeskunde Baden-Württembergs. Er ist Honorarprofessor am Institut für Politikwissenschaft der Eberhard Karls Universität Tübingen.

Kontakt bei Fragen zum Buch:
Dr. Reinhold Weber, LpB, Telefon 0711.164099-42, reinhold.weber@remove-this.lpb.bwl.de


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Pressemitteilung Nr. 07-2012 vom 27.01.2012

Gedenkstätten-Guide stellt 68 Einrichtungen vor

Gedenkstätten in Baden-Württemberg

Wie lebendig die Gedenkstättenlandschaft in Baden-Württemberg ist, zeigt die aktualisierte Auflage der Broschüre „Gedenkstätten in Baden-Württemberg“. Die Landeszentrale für politische Bildung (LpB) gibt sie in Zusammenarbeit mit der Landesarbeitsgemeinschaft Gedenkstätten und Gedenkstätteninitiativen Baden-Württemberg (LAGG) heraus.

Auf 92 Seiten stellt das Heft 68 Gedenk- und Lernorte sowie Museen in Text und Bild vor. Viele dieser Orte erinnern an Unterdrückung und Verfolgung, an Mord und Vernichtung, aber auch an Widerstand, Verweigerung und Zivilcourage im Nationalsozialismus. Die historischen, politischen und topografischen Zusammenhänge und Bedingungen der Zeit treten damit authentisch hervor. 

Ergänzt wird der Überblick durch Gedenkorte und Museen, die die Demokratiegeschichte des Landes abbilden. So werden auch Einrichtungen präsentiert, die an Theodor Heuss (in Brackenheim und Stuttgart), an Friedrich Ebert (in Heidelberg) oder an die Versammlung der „Entschiedenen Verfassungsfreunde“ im Jahr 1847 im Offenburger „Salmen“ erinnern.

Die Broschüre lädt zur aktiven Spurensuche ein. Sie gibt Anregungen für Exkursionen, nennt Ansprechpartner, Adressen und Öffnungszeiten. Außerdem informiert sie über pädagogische Betreuung, didaktische Materialien und Literatur. Mit Blick auf die Funktion der Gedenkstätten als außerschulische Lernorte ist die Publikation für Lehrerinnen und Lehrer eine wichtige Arbeitshilfe.

Die 5. aktualisierte und erweiterte Auflage von „Gedenkstätten in Baden-Württemberg“ ist kostenlos erhältlich bei der

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Bei Bestellungen ab 6 Exemplaren werden die Versandkosten in Rechnung gestellt.


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Pressemitteilung Nr. 06-2012 vom 24.01.2012

Zwei neue landeskundliche Lernspiele der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB)

Zum Landesjubiläum: Baden-Württemberg Memory und Mini-Puzzle

Zum 60. Geburtstag von Baden-Württemberg hat die Landeszentrale für politische Bildung (LpB) ein neues Baden-Württemberg Memory herausgebracht. Das Lern- und Gedächtnisspiel besteht aus 52 Bildpaaren, auf denen alle Land- und Stadtkreise vertreten sind. Die Motive spiegeln die Vielfalt des Landes wider: reizvolle Landschaften, beeindruckende Bauwerke, historische Kulturdenkmäler und moderne Industriearchitektur. Die Spielanleitung erklärt alle Bilder, wichtige Daten zu den Landkreisen wie Fläche, Einwohnerzahl und Sitz der Kreisverwaltung kommen hinzu. So können Jung und Alt mit dem Memory-Spiel auf unterhaltsame Weise das Land kennen lernen und sich zu Ausflügen anregen lassen. Das Spiel eignet sich für 2 bis 8 Spieler ab 8 Jahren und kostet 12,50 Euro zzgl Versand (6,12 Euro).

Auch das beliebte Mini-Puzzle Baden-Württemberg hat die LpB neu aufgelegt. Mit ihm kann man das Land aus 54 Teilen zu einer physischen Landkarte (13 x 20 cm) zusammensetzen, auf der Kreisgrenzen und -städte eingezeichnet sind. Das Mini-Puzzle gibt es in Gebinden von 20, 30, 40 oder 50 Stück. Die Gebindepreise liegen zwischen 16,- und 25,- Euro (zzgl. Versand).

Beide Spiele sind erhältlich bei der

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Pressemitteilung Nr. 05-2012 vom 23.01.2012

Neu bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) 

Die Zukunft der kommunalen Selbstverwaltung

Gegenwärtige Fragen und künftige Herausforderungen in der Kommunalpolitik des Landes und darüber hinaus greift das Buch „Die Zukunft der kommunalen Selbstverwaltung“ auf, das soeben bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) erschienen ist. 13 Beiträge namhafter Autorinnen und Autoren bieten eine breite thematische Vielfalt. Der Bogen spannt sich von der Frage nach mehr direkter Demokratie in der Gemeinde bis hin zur Erörterung des Einflusses der Europäischen Union auf die Kommunalpolitik. Jeweils eigene Aufsätze behandeln die Stellung von Gemeinderäten, die des Bürgermeisters und die des Landrats. Ebenso werden die kommunalen Aufgaben und ihre Entwicklung sowie die Gemeindefinanzen in den Blick genommen. 

Das Buch richtet sich an alle, die in der Kommunalpolitik tätig sind, ob im Gemeinderat oder in der Verwaltung. Für interessierte Bürgerinnen und Bürger bietet es einen guten Überblick über die Grundlagen politischer Gestaltung „vor Ort“. Die Aufsatzsammlung ist als Band 39 in der Reihe „Schriften zur politischen Landeskunde Baden-Württembergs“ erschienen, die von der Landeszentrale für politische Bildung (LpB) herausgegeben wird.

Das Buch ist für 6,50 EUR (zzgl. Versand) erhältlich bei der

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Pressemitteilung Nr. 04-2012 vom 20.01.2012

„Team meX“ der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) mit Angeboten für Jugendliche und Lehrkräfte

Bildungsarbeit gegen Rechtsextremismus und Islamismus wird fortgeführt

Die Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) bietet auch im Jahr 2012 Veranstaltungen zur Rechtsextremismus- und Islamismusprävention an. Die Weiterführung des Projekts „Team meX. Mit Zivilcourage gegen Extremismus“ wurde von der Baden-Württemberg Stiftung für ein weiteres Jahr finanziell gesichert. Das Projekt wird gemeinsam mit dem Landesamt für Verfassungsschutz durchgeführt.

Lehrkräfte an Schulen und in der außerschulischen Jugend- und Bildungsarbeit können damit ab sofort für ihre Klassen und Gruppen Projekttage zur Rechtsextremismusprävention buchen. Das Planspiel „Wer gewinnt in Wirlingen?“ führt Sechst- und Siebtklässler spielerisch an die Entstehung von Feindbildern und Diskriminierung heran. Beim Projekttag „Soundcheck“ erfahren Jugendliche ab der achten Klasse mehr über Propagandainstrumente rechtsextremistischer Gruppierungen und können sich mit einem zivilcouragierten Umgang mit rechtsradikalem Gedankengut in Schule, Freundeskreis oder Kommune auseinandersetzen. 

Schulen, Verwaltungen und Einrichtungen der Jugendarbeit werden Vorträge und ganztägige Seminare zur Extremismusprävention angeboten; so ist neben einem „Argumentationstraining gegen rechtsextremistische Sprüche und Stammtischparolen“ auch die Fortbildung „Jugendszenen zwischen Islam und Islamismus“ wieder buchbar. Bei dieser ganztägigen Veranstaltung erhalten die Teilnehmenden einen Einblick in muslimische Jugendkulturen in Deutschland und setzen sich mit den Grenzverläufen zwischen Islam und Islamismus auseinander. Die Förderung durch die Baden-Württemberg Stiftung ermöglicht eine kostenlose Teilnahme an allen Veranstaltungen.

Neben diesen bewährten Angeboten sind auch Neuheiten geplant. Die Internetseite wird um die Rubrik „Islamismusprävention“ erweitert; ebenso sollen in diesem Themenfeld Veranstaltungen für Jugendliche entwickelt werden. Bei der Arbeit gegen Rechtsextremismus sollen innovative Veranstaltungsformate neue Zielgruppen ansprechen. Geplant ist außerdem, Informations- und Unterrichtsmaterialien herauszugeben.

Mehr über die Angebote des Projektes „Team meX. Mit Zivilcourage gegen Extremismus“ sowie Hinweise zur Veranstaltungsbuchung unter
www.team-mex.de.


Pressemitteilung Nr. 03-2012 vom 17.01.2012

Jetzt Projekte beantragen:  

Fördermittel für Gedenkstättenarbeit

Einrichtungen in Baden-Württemberg, die an die Opfer des Nationalsozialismus erinnern, können bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) bis 29. Februar 2012 Projektanträge für das laufende Jahr stellen. Da die Fördermittel für 2012 erhöht werden sollen, ist eine zweite Antragsrunde möglich. Über die Anträge entscheidet der Förderbeirat am 16. März 2012.

Vorrang haben pädagogische Angebote und Maßnahmen, die Zeitzeugenaussagen erfassen und sichern. Zu den weiteren Förderschwerpunkten im Jahr 2012 zählen die Forschung und Dokumentationen zu einzelnen Gedenkstätten, Projekte zur Vernetzung der Gedenkstätten sowie Übersetzungen von Texten, Publikationen und Dokumenten aus dem Deutschen. Zu den Voraussetzungen für die Bewilligung von Fördermitteln gehören der Bezug zu Gedenkstättenarbeit und die Trägerschaft durch eine Gedenkstätte.

Fördergrundsätze sowie Antragsformulare können abgerufen werden unter www.gedenkstaetten-bw.de

Die Unterlagen können auch angefordert werden bei:

Landeszentrale für politische Bildung-Baden-Württemberg
Gedenkstättenarbeit
Paulinenstraße 44-46
70178 Stuttgart

Telefon 0711/164099-31, Fax -55,
christina.schneider@remove-this.lpb.bwl.de

Eine Beratung ist telefonisch oder per E-Mail möglich.


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Pressemitteilung Nr. 02-2012 vom 16.01.2012

Bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) ab sofort als Neuauflage erhältlich

Kursbuch „miteinander leben“ – Unterrichtsmaterial für Orientierungs- und Sprachkurse

Eine Fülle von Materialien und Anregungen für die Bildungsarbeit in Orientierungs- und Sprachkursen bietet die Neuauflage von „miteinander leben“, die bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) soeben erschienen ist. Das Lehrbuch orientiert sich an der Lebenswelt von Migrantinnen und Migranten und ermöglicht auf 211 Seiten vielfältige Zugänge, sich mit den Themen der Kurse vertraut zu machen.

Drei große Kapitel informieren über Politik in der Demokratie, über die deutsche Geschichte seit 1933 und über das Zusammenleben in der Gesellschaft. Das „Kursbuch“ ist mit über 200 Fotos, Grafiken und Zeichnungen anschaulich gestaltet. Motivierende Methoden, verständliche Texte und interessante Fallbeispiele wollen die Menschen neugierig machen und dafür sorgen,  dass Lernen und Unterrichten im Kurs Spaß macht. Pflichtinhalte und Wahlthemen sind gekennzeichnet und ermöglichen so ein effektives Arbeiten. Zu allen Fragen und Aufgaben gibt es ausführliche Lösungshinweise. Der Test zum Orientierungskurs ist als Beilage enthalten.

Das Kursbuch „miteinander leben“ richtet sich an Lehrkräfte und Teilnehmende von Orientierungs- und Sprachkursen. Erwartungen und Wünsche aus der bestehenden Kurspraxis sind in die Neuauflage eingeflossen. Es ist davon auszugehen, dass auch die Neuauflage vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge wieder als Lehrwerk offiziell anerkannt wird.

Das Buch ist erhältlich bei der

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Stafflenbergstr. 38
70184 Stuttgart
Fax: 0711.164099-77
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Webshop: www.lpb-bw.de/shop

Einführungspreis bis 29.2.2012: 8,- Euro (danach 9,- Euro) zzgl. 5,50 Euro Versand.


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Pressemitteilung Nr. 01-2012 vom 11.01.2012

Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) mit neuer Ausgabe von „Der Bürger im Staat“

Radikalisierung und Terrorismus im Westen

Mit Radikalisierungstendenzen und Terrorismus in westeuropäischen Staaten setzt sich die neue Ausgabe der Zeitschrift „Der Bürger im Staat“ auseinander, die ab sofort bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) erhältlich ist. Die einführende Betrachtung wendet sich den Einflüssen und langfristigen Trends des weltweiten Terrorismus zu und stellt die Frage, welche Rolle die Religion dabei tatsächlich spielt. Dem Schlüsselbegriff vom „homegrown terrorism“ ist ein eigener Aufsatz gewidmet. Länderberichte zur Situation in Dänemark, Frankreich, Großbritannien, den Niederlanden, Spanien und Österreich konzentrieren sich auf Möglichkeiten und Maßnahmen der Vorbeugung und nehmen dabei auch die jeweiligen Radikalisierungsprozesse und terroristischen Aktivitäten in den Blick.

Die Beiträge gehen auf eine Fachtagung zurück, die das Institut für Politikwissenschaft der Eberhard Karls Universität Tübingen im September 2010 veranstaltet hat. Das Heft „Radikalisierung und Terrorismus im Westen“ wendet sich an das Fachpublikum und ebenso an interessierte Bürgerinnen und Bürger.

Das Heft ist kostenlos und kann bestellt werden bei der

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Pressemitteilung Nr. 52-2011 vom 15.12.2011

Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) mit breit gefächertem Programm

Politische Bildung zum Landesjubiläum 2012  

Über das Angebot der Landeszentrale für politische Bildung (LpB) zum 60-jährigen Bestehen Baden-Württembergs informiert eine Broschüre, die ab sofort erhältlich ist. Ob Seminare oder Stadtführungen, Ausstellungen, Internetportale oder spannende Spiele zur Politik – auf 16 Seiten wird ein breit gefächertes Programm vorgestellt. Die Veröffentlichungen reichen vom großzügig bebilderten Jubiläumsband bis zum kurz gefassten Faltblatt über Baden-Württemberg.

Die Broschüre „Landesjubiläum 2012“ kann bestellt werden bei der

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Internet: www.lpb-bw.de/landesjubilaeum.html.


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Pressemitteilung Nr. 51-2011 vom 15.12.2011

Jahresprogramm 2012 der Landeszentrale für politische Bildung (LpB)

Seminare und Bildungsreisen für politisch Interessierte

Seminare und Bildungsreisen für jedermann bietet die Landeszentrale für politische Bildung (LpB) auch im kommenden Jahr an. Ihr Angebot reicht von Besuchen im Regierungspräsidium Stuttgart und im Staatsministerium Baden-Württemberg bis hin zur Europäischen Zentralbank in Frankfurt am Main oder im Europäischen Parlament in Straßburg. Im Landesjubiläumsjahr 2012 sind landespolitische Themen gut vertreten, aber auch internationale Themen kommen zur Sprache. Bildungsreisen führen nach Zürich, Prag, Moskau und St. Petersburg; traditionell steht eine Israelreise auf dem Programm. Teilnehmen können alle unabhängig von Alter oder Beruf.

Das Programmheft gibt es kostenlos bei der

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Das vollständige Angebot mit Anmeldemöglichkeit findet man auch im Internet unter www.lpb-bw.de/veranstaltungen.html.


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Pressemitteilung Nr. 50-2011 vom 13.12.2011

Politik einfach erklärt

Spielend die EU verstehen

Zu einer Reise in Europa lädt die neue Ausgabe der Reihe „mach´s klar!“ der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) ein. Im Spiel erfahren Schülerinnen und Schüler Wissenswertes über Politik und Wirtschaft in der Europäischen Union; Geographie und Kultur kommen dabei nicht zu kurz. „mach´s klar!“ erläutert Politik anschaulich und in einfacher Sprache. Die Vorlage besteht aus einem Spielfeld und einem Glossar für wichtige Begriffe. Das unregelmäßig erscheinende Unterrichtsmedium soll den Politikunterricht in Hauptschulen, Werkrealschulen und Realschulen unterstützen. Für Lehrkräfte steht die Veröffentlichung im Internet zum Download bereit: www.lpb-bw.de/machs-klar.html. Eine Druckversion wird in begrenzter Auflage an die Schulen in Baden-Württemberg geliefert.

Zur Anforderung eines gedruckten Rezensionsexemplars genügt eine E-Mail an: michael.lebisch@remove-this.lpb.bwl.de.


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Pressemitteilung Nr. 49-2011 vom 01.12.2011

Mit Löwe Leo kindgerecht durchs Ländle 

Ein Malbuch nimmt Groß und Klein mit auf eine Reise durch Baden-Württemberg 

Am Dienstag, 6. Dezember 2011 überreichte der Direktor der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB), Lothar Frick, im Kinderhaus Klex in Kirchheim am Neckar das erste Exemplar des druckfrischen Malbuches an Bürgermeister Uwe Seibold  Mit dem Malbuch erweitert die Landeszentrale ihre Produktpalette um ein eigens für Kindergarten- und Grundschulkinder entwickeltes Angebot.

Der Anlass für die Veröffentlichung ist der sechzigste Geburtstag des Landes im nächsten Jahr. An der Entstehung des Malbuches waren die Klex-Kinder als fachkundige Tester und Berater beteiligt. Die Hauptfiguren des Buches sind Leo Löwe und seine Freundin Grundula (von Grundgesetz). Sie erklären den Kindern spielerisch Wissenswertes über das Land Baden-Württemberg. Die Kinder können die Malbuchseiten selbstständig ausmalen; gleichzeitig gibt es genügend Raum für die eigene Kreativität. Erzieherinnen und Lehrerinnen sowie Eltern oder Großeltern finden darüber hinaus Anknüpfungspunkte zur Vertiefung einzelner Themen. Die fantasievollen Zeichnungen des Malbuchs stammen von Jakob Appel. 

Das Malbuch „Leo und Grundula“ gibt es bei der Landeszentrale für politische Bildung als Einzelexemplar (1,- EUR zzgl. Versand) oder in Gebinden von 20, 30 oder 50 Stück.

Mehr im Internet: www.lpb-bw.de/shop.


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Pressemitteilung Nr. 48-2011 vom 25.11.2011

Mit Löwe Leo kindgerecht durchs „Ländle“– Malbuch nimmt Groß und Klein mit auf eine (Bildungs-)Reise durch Baden-Württemberg

Mit einem Malbuch erweitert die Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg ihre Produktpalette um ein eigens auf Kindergarten und Grundschule zugeschnittenes Angebot.

Die Hauptfiguren Leo Löwe und seine Freundin Grundula aus Bonn bringen Kindern Baden-Württemberg spielerisch näher. Landeskundliche Themen rund um das Bundesland wurden so bildlich umgesetzt, dass die Kinder das Malbuch einerseits selbstständig entdecken können, es zugleich aber auch Raum für die eigene Kreativität sowie Anknüpfungspunkte für die Vertiefung verschiedener Themen durch Eltern, Erzieherinnen und Erzieher und Lehrerinnen und Lehrer bietet.

Neben Geografie und politischer Landeskunde kommen natürlich auch Themen wie Sehenswürdigkeiten oder leckere Spezialitäten nicht zu kurz. Durch die fantasievollen Illustrationen des Grafikers Jakob Appel, begeistern „Leo und Grundula“ nicht nur Kinder.

Das Malbuch „Leo und Grundula - Eine Reise durch Baden-Württemberg“ ist ab sofort erhältlich. Es kostet im Einzelversand 1.- Euro zzgl. Versandkosten und ermäßigt bei Sammelbestellungen
20 Stück: 10 Euro zzgl. Versand
40 Stück: 20 Euro zzgl. Versand
50 Stück: 25 Euro zzgl. Versand.

Das Malbuch kann bestellt werden bei:

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Pressemitteilung Nr. 47-2011 vom 25.11.2011

Christoph Bayer ist neuer Kuratoriumsvorsitzender der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) - Katrin Schütz wurde zur Stellvertreterin gewählt

Neuer Kuratoriumsvorsitzender der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) ist der südbadische SPD-Abgeordnete Christoph Bayer (Wahlkreis Breisgau). Zu seiner Stellvertreterin wurde Katrin Schütz (CDU) aus Karlsruhe gewählt. In der konstituierenden Sitzung des Gremiums wurden beide Abgeordnete für die laufende Legislaturperiode des Landtags einstimmig (bei eigener Enthaltung) in ihre Ämter gewählt.

Das Kuratorium der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg sichert die Überparteilichkeit der Institution und legt deren Arbeitsschwerpunkte mit fest. 17 Landtagsabgeordnete und sieben weitere Sachverständige aus politischen Bildungseinrichtungen in Baden-Württemberg gehören dem Gremium an. Sie werden vom Ministerpräsidenten im Einvernehmen mit dem Landtag ernannt.

Eine vollständige Liste der Mitglieder des Kuratoriums finden Sie unter www.lpb-bw.de/kuratorium.html


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Pressemitteilung Nr. 46-2011 vom 11.11.2011

Das Landeskunde-Spiel für die ganze Familie

Suchen Sie Buchen! 

„Suchen Sie Buchen!“ heißt das neue Spiel der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg. In Kooperation mit dem Stuttgarter KOSMOS-Verlag und Autor Günter Burkhardt entstand anlässlich des 60-jährigen Landesjubiläums, das im nächsten Jahr gefeiert wird, dieses Landeskunde-Spiel. Spielprinzip ist, Orte, Sehenswürdigkeiten und Gebiete auf einer Baden-Württemberg-Karte möglichst exakt zu verorten. So muss man nicht nur Buchen suchen, sondern beispielsweise auch Bad Liebenzell, Tettnang und die Wimsener Höhle. Dabei braucht man neben Wissen auch Strategie und Glück – denn wer zu hoch pokert, verliert am Ende alles. Das Spiel ist für alle ab 10 Jahren geeignet und kann von zwei bis fünf Personen gespielt werden.

„Suchen Sie Buchen“ ist zum Einführungspreis von 15 Euro zzgl. Versandkosten (6,12 Euro bei einem Spiel) bis zum 6. Dezember 2011 erhältlich, danach für 17,50 Euro zzgl. Versandkosten bei der

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Pressemitteilung Nr. 45-2011 vom 09.11.2011

Faltblatt der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) informiert über Gedenkveranstaltungen zum 1. Dezember 1941

Vor 70 Jahren: Beginn der Deportationen aus Württemberg und Hohenzollern

Ein Faltblatt der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) informiert über Gedenkveranstaltungen an 17 verschiedenen Orten im Land, die an den 1. Dezember 1941 erinnern. Dieser Tag, an dem der erste Deportationszug den Stuttgarter Nordbahnhof in Richtung des Lagers Jungfernhof bei Riga verließ, markiert den Beginn des Holocaust für die jüdische Bevölkerung aus Württemberg und Hohenzollern.

Die Veranstaltungen umfassen Vorträge, Lesungen, Stadtführungen sowie Ausstellungseröffnungen und finden in Bad Rappenau, Blaustein-Herrlingen, Crailsheim, Creglingen, Dörzbach-Hohebach, Esslingen, Haigerloch, Hechingen, Leutkirch, Öhringen, Reutlingen, Rexingen, Rottenburg am Neckar-Baisingen, Stuttgart, Talheim im Kreis Heilbronn, Ulm und Waiblingen statt.

Das Faltblatt kann aus dem Internet heruntergeladen werden: www.gedenkstaetten-bw.de/deportation_riga.html.

Bestellungen der Druckfassung sind zu richten an die

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Informationen zur Gedenkfeier am 1. Dezember 2011 in der Landeshauptstadt Stutgart und zum anschließenden landesweiten Fachtag „Zeitgemäße Bildungskonzepte zum Nationalsozialismus“ für Pädagoginnen und Pädagogen am 2. Dezember finden sich hier:
www.gedenkstaetten-bw.de/deportation_riga.html


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Pressemitteilung Nr. 44-2011 vom 09.11.2011

Neu bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB)

Politische Partizipation in Europa

Neun Beiträge zur politischen Beteiligung in Europa umfasst die neue Ausgabe der Zeitschrift „Deutschland & Europa“, die bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) soeben erschienen ist. Die Bandbreite der Themen ist groß. Neben der Vorstellung von aktuellen demokratietheoretischen Debatten zur Partizipation wird ein vergleichender Blick auf Erfahrungen mit der direkten Demokratie in Deutschland und der Schweiz geworfen. Zwei Aufsätze fragen nach den politischen Veränderungen durch den Schlichtungsprozess im Konflikt um „Stuttgart 21“. Die Parteienlandschaft in Europa kommt ebenso zur Sprache wie der soziale Wandel und sein Einfluss auf die politische Beteiligung. Ein Beitrag beschäftigt sich unter diesem Aspekt mit den Jugendprotesten im Frankreich des 21. Jahrhunderts. 

Die Reihe „Deutschland & Europa“ erscheint zwei Mal jährlich und richtet sich vor allem an Lehrkräfte der weiterführenden Schulen. Sie soll den Unterricht zu aktuellen europapolitischen Fragen unterstützen und zur sachlichen Diskussion der Themen beitragen. 

Das Heft ist kostenlos und kann auch als Klassensatz bestellt werden bei der

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Sendungen über 1 kg gegen Versandkostenberechnung.

Über www.deutschlandundeuropa.de steht die Zeitschrift zum kostenlosen Download mit zusätzlichen methodisch-didaktischen Hinweisen für die Unterrichtsgestaltung bereit. 

Zur Anforderung eines Rezensionsexemplars genügt eine E-Mail an: werner.fichter@remove-this.lpb.bwl.de


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Pressemitteilung Nr. 43-2011 vom 13.10.2011

„mach´s klar!“ – Unterrichtsmedium der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) zu aktuellen Themen:

Bürgerbeteiligung – einfach erklärt!

„Bürgerbeteiligung“ heißt die neue Ausgabe von „mach´s klar!“, einem Angebot der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) zum Grundlagenwissen. Auf vier Seiten im A 4- Format sind die wichtigsten Informationen zum Thema zusammengefasst und durch übersichtliche Graphiken veranschaulicht. Ein Glossar erläutert schwierige Begriffe wie „Bürgerinitiative“ oder „Repräsentative Demokratie“.

„mach´s klar!“ erscheint in unregelmäßiger Folge und richtet sich vor allem an Lehrkräfte in Haupt-, Werkreal- und Realschulen. Der am aktuellen Geschehen orientierte Politikunterricht soll damit unterstützt und erleichtert werden. Die genannten Schularten im Land werden direkt mit Druckexemplaren versorgt. Wer darüber hinaus Interesse hat, kann „mach´s klar!“ aus dem Internet herunterladen: www.lpb-bw.de/publikationen.html (Suchwort: „klar“).

Zur Anforderung eines Rezensionsexemplars genügt eine E-Mail an: michael.lebisch@remove-this.lpb.bwl.de

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Pressemitteilung Nr. 42-2011 vom 6.10.2011

Neues Groß- und Gruppenpuzzle erschienen

Baden-Württemberg-Puzzle

Die Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (lpb) hat ein neues Großpuzzle zu Baden-Württemberg veröffentlicht. Die physische Karte des Bundeslandes zeigt die größten Städte, Flüsse sowie das Höhenrelief und eröffnet vielfältige Lern- und Einsatzmöglichkeiten. Ein zusätzlicher Lerneffekt entsteht durch die entlang der Grenzen der Stadt- und Landkreise gestanzten Puzzleteile. Das Puzzle vermittelt nicht nur Grundkenntnisse über die Geografie Baden-Württembergs, sondern kann auch als gruppendynamische Methode in der schulischen und außerschulischen Bildung genutzt werden. Das Puzzle ist sowohl für den Einsatz im Kindergarten als auch für Jugendgruppen und für die Seniorenarbeit geeignet. Ausgelegt ist das Puzzle 90 cm breit und 120 cm hoch.

Das Puzzle kann bis zum 6.12.2011 zum Einführungspreis von 20.- Euro zzgl. Versandkosten bestellt werden bei:

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Pressemitteilung Nr. 41-2011 vom 26.09.2011

Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) und Landesamt für Verfassungsschutz Baden-Württemberg stellen vor 

Neue Internetseite gegen Rechtsextremismus: www.team-mex.de

Das neue Internetportal, das die Landeszentrale für politische Bildung in Kooperation mit dem Landesamt für Verfassungsschutz entwickelt hat, informiert umfassend über die Themen Rechtsextremismus und Rechtsextremismusprävention. Die nicht leicht zu durchschauenden Strukturen und Organisationen, auf die sich der moderne Rechtsextremismus stützt, und auf deren Kenntnis eine wirkungsvolle Präventionsarbeit angewiesen ist, werden so verständlicher. Neben aktuellen Zahlen und längerfristigen Trends rechtsextremistischer Aktivitäten in Baden-Württemberg und Deutschland gibt die Seite Einblicke in die Codes und „Styles“ der Neonazi- und Skinhead-Szenen und geht auf rechtsextremistische Parteien ein. Eigene Kapitel widmen sich der rechtsextremistischen Musikszene und den Aktivitäten rechtsextremistischer Gruppierungen im Internet. Literaturhinweise und weiterführende Links ergänzen das Internetangebot. 

Die Seite www.team-mex.de richtet sich an alle am Thema Interessierten und ermöglicht insbesondere Multiplikatorinnen und Multiplikatoren in der schulischen und außerschulischen Jugend- und Bildungsarbeit vertiefende Recherchen.

Das Internetportal wurde im Rahmen des Projektes „Team meX. Mit Zivilcourage gegen Extremismus“ der Landeszentrale für politische Bildung in Kooperation mit dem Landesamt für Verfassungsschutz erstellt. Ermöglicht wurde das Projekt durch die Förderung der Baden-Württemberg Stiftung.

Kontakt:

Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg
Projekt Extremismusprävention
Stafflenbergstraße 38
70184 Stuttgart
Tel.: 0711.164099-81/-82
Fax: 0711.164099-77
E-Mail: mail@remove-this.team-mex.de


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Pressemitteilung Nr. 40-2011 vom 22.09.2011

Neues Themenheft der Zeitschrift "Der Bürger im Staat“ von der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) 

Aufrechter Gang: Zivilcourage im Alltag

Das neue Heft der von der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) herausgegebenen Zeitschrift „Der Bürger im Staat“ nimmt vor dem Hintergrund der aktuellen Diskussion um Gewaltsituationen im öffentlichen Raum und an Schulen die Frage nach dem gesellschaftlichen Umgang mit Gewalt auf. Die Grundlagen zivilcouragierten Handelns werden beleuchtet und der weite Begriff der Zivilcourage auch in seinen Facetten jenseits von Gewalt diskutiert. Ein Beitrag stellt Jesus Christus als Beispiel praktizierter Zivilcourage vor. Mit den Schwierigkeiten und Erfolgschancen von mutigem Handeln in sozialen Gruppen, in Institutionen oder am Arbeitsplatz beschäftigen sich mehrere Beiträge und gehen auch auf Widersprüche ein. Schließlich wird der Begriff des zivilen Ungehorsams unter festgelegten Voraussetzungen als vitales Element moderner Demokratien vorgestellt. Perspektiven für couragiertes Handeln, die in einigen Aufsätzen entwickelt werden, runden das neue Heft ab.

„Aufrechter Gang: Zivilcourage im Alltag“ vereint akademische mit eher persönlich gehaltenen Beiträgen und wendet sich an alle, die sich in der schulischen wie außerschulischen Bildung mit dem Thema beschäftigen. Ebenso richtet es sich an die interessierte Öffentlichkeit.

Das Heft ist kostenlos und kann bestellt werden bei der

Landeszentrale für politische Bildung
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Fax: 0711/164099-77
E-Mail: marketing@lpb.bwl.de

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Im Internet kann es unter www.buergerimstaat.de heruntergeladen werden.


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Pressemitteilung Nr. 39-2011 vom 14.09.2011

Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) mit neuer Ausgabe der Zeitschrift „Politik & Unterricht“

Integrationsland Deutschland – Vielfalt leben und gestalten

Dem „Integrationsland Deutschland“ ist die neue Ausgabe von „Politik & Unterricht“, der Zeitschrift der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB), gewidmet. Das Heft präsentiert in didaktisch aufbereiteter Form das Politikfeld Integration in seiner ganzen Breite – angefangen von der Frage, was Integration eigentlich ist, bis hin zu den jüngsten Debatten über Einwanderung oder den Islam. Ein eigener Baustein beschreibt den „Stuttgarter Weg“ als Integrationsmodell in einer Großstadt. Die im Heft enthaltenen Materialien und weiterführenden Arbeitsaufträge bieten Lehrerinnen und Lehrern zahlreiche Vorschläge, um zu einer drängenden gesellschaftlichen Gegenwartsfrage methodisch ansprechenden Unterricht gestalten zu können.

Das Heft kann im Internet unter www.politikundunterricht.de herunter geladen werden. Die kostenlose Druckfassung kann auch als Klassensatz bestellt werden; Sendungen ab 1 kg gegen Versandkostenberechnung.

Bestelladresse:

Landeszentrale für politische Bildung
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Fax: 0711/164099-77,
E-Mail: marketing@lpb.bwl.de

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Pressemitteilung Nr. 38-2011 vom 12.09.2011

Neues Faltblatt der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB)

125 Jahre Automobil - Bertha Benz

Auf die Frau hinter der automobilen Revolution, Bertha Benz, geht ein Faltblatt ein, das soeben bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) erschienen ist. Im 125. Jahr der Erfindung des Automobils würdigt es die Leistung der Ehefrau von Carl Benz, dem Pionier der Motorisierung. Geschildert wird, wie sie die Ideen ihres oft zweifelnden Mannes aufgenommen und ihn bei der Verwirklichung seiner Erfindung entscheidend unterstützt hat. Ein Abschnitt zeichnet ihre unerschrockene historische „Probefahrt“ von Mannheim nach Pforzheim nach, mit der sie im August 1888 bewies, dass der Motorwagen funktioniert und lange Strecken zurücklegen kann.

Das bebilderte Faltblatt „Bertha Benz“ kann kostenlos angefordert werden bei der

Landeszentrale für politische Bildung
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Fax: 0711/164099-77,
E-Mail: marketing@lpb.bwl.de

Internet: www.lpb-bw.de/faltblaetter.html.
Dort kann es auch herunter geladen werden.


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Pressemitteilung Nr. 37-2011 vom 30.08.2011

In der Trägerschaft der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB),  des Bundes der deutschen katholischen Jugend (BDKJ) und des Diakonischen Werkes Württemberg

180 junge Menschen starten am 1. September ihr Freiwilliges Ökologisches Jahr (FÖJ)

Von der Gemüse- und Obsternte über die Führung durch Naturschutzgebiete bis hin zur Montage von Solaranlagen: 180 junge Menschen in Baden-Württemberg engagieren sich ab 1. September ein Jahr lang in ökologisch-nachhaltigen Arbeitsfeldern. Bei dem freiwilligen Bildungsjahr auf Biobauernhöfen oder in Bildungseinrichtungen, in Naturschutzzentren oder bei Naturschutzverbänden, bei Umweltbehörden oder in Unternehmen können die Jugendlichen und jungen Erwachsenen vielfältigen Tätigkeiten nachgehen und ihre unterschiedlichen Fähigkeiten erproben. Die Betreuung gewährleisten die Mitarbeitenden an den Einsatzstellen vor Ort und die Träger des freiwilligen Jahres: Die Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB), der Bund der deutschen katholischen Jugend (BDKJ) und das Diakonische Werk Württemberg. In ergänzenden Begleitseminaren, die die Träger organisieren, setzen sich die Teilnehmenden mit aktuellen Fragen rund um das Thema Nachhaltigkeit auseinander. Die Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) ist für die hochwertige Betreuung wiederholt mit dem „Gütesiegel für Qualität in Freiwilligendiensten“ (QUIFD) ausgezeichnet worden.

Das FÖJ wird vom Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg sowie vom Bundesministerium für Familie, Frauen, Senioren und Jugend finanziert. Deutschlandweit stehen über 2000 Plätze zur Verfügung.

Mehr Informationen unter www.foej-bw.de.


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Pressemitteilung Nr. 36-2011 vom 24.08.2011

Förderung kann noch bis 30.September beantragt werden

Gedenkstättenarbeit in Baden-Württemberg

Baden-Württembergische Einrichtungen, die mit ihrer Arbeit an die Opfer des Nationalsozialismus erinnern, können für ihre Projekte eine Förderung bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (lpb) beantragen. Förderschwerpunkte für 2012 sind neben der Forschung zu einzelnen Gedenkstätten, Dokumentationen der Gedenkstättenarbeit, Projekte zur Vernetzung der Gedenkstätten sowie Übersetzungen von Texten, Publikationen und Dokumenten. Vorrangig gefördert werden Projekte, die sich mit der Erfassung und Sicherung von Zeitzeugenaussagen beschäftigen sowie Projekte für Kinder und Jugendliche.

Anträge auf Förderung können noch bis zum 30. September 2011 bei der Landeszentrale für politische Bildung gestellt werden. Die Förderung erfolgt in Zusammenarbeit mit der Landesarbeitsgemeinschaft der Gedenkstätten und Gedenkstätteninitiativen in Baden-Württemberg (LAGG).

Die Fördergrundsätze sowie Antragsformulare können abgerufen werden unter www.gedenkstaetten-bw.de

Die Unterlagen können auch angefordert werden bei:

Landeszentrale für politische Bildung
Gedenkstättenarbeit
Paulinenstraße 44-46
70178 Stuttgart

Telefon 0711/164099-31, Fax -55,
christina.schneider@remove-this.lpb.bwl.de

Beratung ist telefonisch oder per E-Mail möglich.


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Pressemitteilung Nr. 35-2011 vom 22.08.2011

Neues bei der Landeszentrale für politische Bildung

„Das ist doch…!“ – Das Ministerpräsidenten-Spiel

In der Reihe „Das ist doch…!“ hat die Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) ein Ministerpräsidenten-Spiel veröffentlicht. Ziel des Spiels ist es, den Porträts der bisherigen Amtsinhaber die richtigen Namen, Parteien und Amtszeiten zuzuordnen. Das im nächsten Jahr anstehende 60-jährige Jubiläum des Landes lädt ebenso zu einem Rückblick auf die Landesgeschichte ein wie die Tatsache, dass sich erstmals ein Grüner unter den Regierungschefs befindet. Geeignet ist das Spiel besonders für die schulische und außerschulische Bildungsarbeit. Aber auch im privaten Bereich kann das Spiel für erhellende Momente sorgen. Das Ministerpräsidentenspiel gibt es bis zum 3. Oktober 2011 zum Einführungspreis von 6 Euro zzgl. Versand, danach für 8.- Euro zzgl. Versand.

Ebenfalls erhältlich sind die Spiel-Varianten „Bundeskanzler“ und „Bundespräsidenten“.

Das Spiel kann bestellt werden bei der

Landeszentrale für politische Bildung
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Fax: 0711/164099-77
E-Mail: marketing@lpb.bwl.de

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Pressemitteilung Nr. 34-2011 vom 02.08.2011

Broschüre bündelt Veranstaltungstermine in mehr als 70 Orten in Baden-Württemberg und im Elsass

Europäischer Tag der Jüdischen Kultur am 4. September 2011  

„Erbe und Modernität“ – unter dieser Überschrift laden jüdische Gemeinden, Gedenkstätten und Museen auf beiden Seiten des Rheins zum Europäischen Tag der Jüdischen Kultur ein. Eine zweisprachige Broschüre, herausgegeben unter anderen von der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB), informiert über das vielfältige wie umfangreiche Programm. In über 70 Orten in Baden-Württemberg und im Elsass können ehemalige oder auch aktive Synagogen und Gedenkstätten besichtigt werden. Ausstellungen, Lesungen, Konzerte, Vorträge und Podiumsdiskussionen runden das Programm ab.

Der erste Sonntag im September steht seit mehr als zehn Jahren im Zeichen der jüdischen Kultur. Nicht nur in Baden-Württemberg und im Elsass, in insgesamt 30 Ländern öffnen sich die Tore zu Synagogen und Friedhöfen, Gedenkstätten und Museen. Der Europäische Tag der Jüdischen Kultur gibt Besucherinnen und Besuchern die Gelegenheit, sich mit der Geschichte des europäischen Judentums, seiner Bräuche und Traditionen vertraut zu machen. Viele Ehrenamtliche in den Gemeinden vor Ort ermöglichen das. Die Koordination und Organisation des Programms in Baden-Württemberg und im Elsass erfolgt durch B’nai Brith René Hirschler, Strasbourg, in Zusammenarbeit mit der Landesarbeitsgemeinschaft der Gedenkstätten und Gedenkstätteninitiativen in Baden-Württemberg (LAGG) und der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB). 

Das Programm für den „Europäischen Tag der Jüdischen Kultur“ am Sonntag, den 4. September 2011 steht zum Herunterladen im Internet unter www.gedenkstaetten-bw.de bereit.

Die gedruckte Fassung der zweisprachigen Broschüre kann angefordert werden bei: FUTURA Marketing- und Vertriebsservice GmbH, Robert-Bosch-Straße 48-50, D-88 353 Kisslegg. Telefon: 01805 – 55 66 90.
adressen@remove-this.futura-kisslegg.de

Kontakt:
Sibylle Thelen
Abteilungsleiterin Demokratisches Engagement / FB Gedenkstättenarbeit
Paulinenstraße 44-46, 70178 Stuttgart
Telefon:0711.164099-30,
Telefax:0711.164099-55
sibylle.thelen@remove-this.lpb.bwl.de


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Pressemitteilung Nr. 33-2011 vom 20.07.2011

Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) und Verlag Herder Freiburg mit neuem Angebot für die Grundschule

Voll in Ordnung – unsere Grundrechte. Grundrechtefibel für Kinder ab 8 Jahren

Voll in Ordnung – unsere Grundrechte“, so heißt die gemeinsam mit dem Verlag Herder entwickelte neue Veröffentlichung der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB). Erstmals liegt damit eine Fibel zu den Grundrechten für Kinder im Grundschulalter vor. Mit unterhaltsamen Geschichten rund um Menschenwürde, Freiheit und Gleichheit vermittelt die Autorin Christine Merz anschaulich Artikel 1 bis 19 des Grundgesetzes und ihre Bedeutung. Ein Glossar erklärt wichtige Begriffe altersgerecht. Nicht als klassisches Schulbuch, sondern als Lesebuch zum Nachschlagen konzipiert, eignet sich die Fibel für den Unterricht in der dritten und vierten Klasse, aber auch zur selbstständigen oder durch die Eltern begleiteten Lektüre.

Gefördert wurde die Erstellung durch die Baden-Württemberg Stiftung. Außerdem wird durch die Stiftung die kostenlose Verteilung der Fibel an die Schülerinnen und Schüler der dritten Grundschulklassen im Land ermöglicht. Die Sparkassen in Baden-Württemberg unterstützen das Buch ebenfalls finanziell. Das Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg hat die Entwicklung der Grundrechtefibel begleitet.

Für die Verwendung in der Schule hat die Landeszentrale für politische Bildung zusätzlich eine Handreichung für Lehrkräfte entwickelt. Sie fasst wichtige Aspekte jedes Grundrechtes zusammen und gibt Anregungen zur Unterrichtsgestaltung. Zahlreiche kopierfähige Materialien enthalten Aufgaben, Rätsel und Spiele zum Thema.

Die Fibel „Voll in Ordnung – unsere Grundrechte“ und die „Lehrerhandreichung zur Grundrechtefibel“ sind kostenlos und können im Webshop der Landeszentrale für politische Bildung (www.lpb-bw.de/publikationen.html) bestellt werden. Über www.grundrechtefibel.de stehen sie zum Herunterladen bereit.

Für Rezensionsexemplare wenden Sie sich bitte an die Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg; ebenso dann, wenn Sie Interesse haben, an einer Unterrichtsstunde teilzunehmen, in der die Grundrechtefibel eingesetzt wird.

Kontakt:
Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg
Grundrechtefibel und Extremismusprävention
Stafflenbergstraße 38
70184 Stuttgart
Tel.: 0711/164099-81/-82
Fax: 0711/164099-77
regina.bossert@remove-this.lpb.bwl.de


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Pressemitteilung Nr. 32-2011 vom 18. Juli 2011

Faltblatt der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB)

Zum 150. Geburtstag von Robert Bosch

Leben und Leistung von Robert Bosch würdigt ein Faltblatt, das bei der Landeszentrale für politische Bildung (LpB) erschienen ist. Es stellt seine Ideen und politischen Überzeugungen vor und zeichnet wichtige Stationen seines Lebens nach. Zeitgenössische Abbildungen zeigen den Begründer eines Weltkonzerns und eines sozial verpflichteten Unternehmers, dessen Orientierung an Gerechtigkeit, humanen Arbeitsbedingungen und Sozialfürsorge ihm den Beinamen der „Rote Bosch“ eintrugen. Kurze Texte gehen auf sein Engagement für die junge Weimarer Demokratie und die Völkerverständigung zwischen Frankreich und Deutschland ein; ebenso wird seine Gegnerschaft zu Hitler beleuchtet.

Das kostenlose Faltblatt zum 150. Geburtstag von Robert Bosch (geb. 23. September 1861) wurde von der Robert Bosch Stiftung gefördert und kann bestellt werden bei der

Landeszentrale für politische Bildung
Stafflenbergstr. 38
70184 Stuttgart

Fax: 0711/164099-77
E-Mail: marketing@lpb.bwl.de

Webshop: www.lpb-bw.de/faltblaetter.html



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Pressemitteilung Nr. 31-2011 vom 14. Juli 2011

Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) mit ungewöhnlichem „Bildungsüberfall“ am 18. Juli 2011 in Freiburg

„Wenn der Milchmann zweimal klingelt“ – Demokratie beginnt an der Haustür

„Wenn es morgens um sechs an meiner Tür läutet, und ich kann sicher sein, dass es der Milchmann ist, dann weiß ich, dass ich in einer Demokratie lebe“ – dieses Zitat des ehemaligen britischen Premierministers Winston Churchill, das auf die menschenverachtenden Unterdrückungsapparate in Diktaturen hinweist, ist Anlass für die LpB-Außenstelle Freiburg, am 18. Juli 2011 eine außergewöhnliche Bildungsaktion zu starten.

Im Freiburger Stadtteil Weingarten läuten ab sechs Uhr morgens freie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der LpB an den Haustüren und versuchen so, auf die zur Selbstverständlichkeit gewordene Demokratie hinzuweisen. Die Werte von Freiheit und Sicherheit und ganz konkret das Recht auf Unverletzlichkeit der Wohnung, das Artikel 13 des Grundgesetzes garantiert, sollen so verdeutlicht werden.

Der bewusst provozierende „Bildungsüberfall“ der LpB-Außenstelle Freiburg findet in einem Stadtteil statt, der eine sehr niedrige Wahlbeteiligung und einen hohen Anteil von Bürgerinnen und Bürgern aufweist, die sich der etablierten Politik gegenüber distanziert verhalten. Bei der Haustür-Aktion erhalten sie eine informative Frühstückstüte und eine Packung Frischmilch, die von der Firma Schwarzwaldmilch kostenlos zur Verfügung gestellt wird.

Mehr zur Aktion hier: www.lpb-freiburg.de

Kontakt:
Dr. Michael Wehner, Leiter der Außenstelle Freiburg
Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB)
Bertoldstraße 55, 79098 Freiburg i. Br.
Telefon 0761.20773-77,
michael.wehner@remove-this.lpb.bwl.de


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Pressemitteilung Nr. 30-2011 vom 6. Juni 2011

Global Eyes

Internet-Plattform für Globales Lernen

Gemeinsam mit Einrichtungen aus dem Landesarbeitskreis Schule für Eine Welt Baden-Württemberg hat die Landeszentrale für politische Bildung (LpB) "Global Eyes" entwickelt. "Global Eyes" ist eine Plattform für Globales Lernen mit Fotos und Geschichten von Menschen aus unterschiedlichen Ländern. Sie zeigen, wie sie leben, lernen und arbeiten, was sie gemeinsam haben und was sie unterscheidet. Für Lehrende und Lernende ist Global Eyes ein modernes globales Klassenzimmer: Sie können nach Ländern, Themen, und Schlagworten recherchieren, Alben anlegen, Präsentationen illustrieren und Ideen für den Unterricht finden.

www.global-eyes.de 


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Pressemitteilung Nr. 29-2011 vom 24. Mai 2011

Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) mit neuer Ausgabe der Zeitschrift „Der Bürger im Staat“

Raumbilder für das Land – Regionen, Orte und Bauten im ländlichen Raum

Das neue Heft der LpB-Zeitschrift „Der Bürger im Staat“ geht in sechs fachkundigen Beiträgen auf die Herausforderungen und Perspektiven für die ländlichen Räume ein und fragt auch nach der Politik für diese Regionen. Aktuelle Entwicklungen und Trends bei infrastrukturellen Aspekten werden – gegliedert nach den drei Schwerpunkten Regionen, Bauten, Orte – vorgestellt und anhand einiger Beispiele aus der Praxis verdeutlicht.

Das Heft geht auf die Tagung „Raumbilder für das Land. Planerische Impulse für Bauten, Orte und Regionen“ zurück, die am 7. und 8. Oktober 2010 in Eberbach in Zusammenarbeit mit der Akademie Ländlicher Raum, dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und dem Ministerium für Ländlichen Raum, Ernährung und Verbraucherschutz Baden-Württemberg stattgefunden hat. Es richtet sich insbesondere an Stadt-, Regional- und Landesplaner, Architekten sowie Geographen, ebenso jedoch an alle interessierten Bürgerinnen und Bürger.

Das neue Heft kann im Internet unter www.buergerimstaat.de heruntergeladen werden. Die Druckfassung ist kostenlos und kann bestellt werden bei der

Landeszentrale für politische Bildung
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Fax: 0711/164099-77
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Zur Anforderung eines Rezensionsexemplars genügt eine E-Mail an: werner.fichter@remove-this.lpb.bwl.de


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Pressemitteilung Nr. 28-2011 vom 17. Mai 2011

Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) und Nemetschek-Stiftung München laden ein

Grundgesetz-Geburtstag mit Eröffnung des „Walk of Liberty“ am 23. Mai 2011 in Stuttgart

Zum Geburtstag des Grundgesetzes am 23. Mai laden die Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) und die Nemetschek-Stiftung München auf den Stuttgarter Schlossplatz ein. Um 13 Uhr wird am Musikpavillon der „Walk of Liberty“ eröffnet. Die sich weitgehend selbsterklärende Installation mit einer 2,50 Meter hohen Fotowand macht die bürgerlichen Freiheitsrechte mitten in der Fußgängerzone erlebbar. Sieben Bodensterne und sieben Stelen veranschaulichen die Freiheitsrechte des Grundgesetzes und die unvermeidlichen Spannungen, die bei ihrer Ausübung im Alltag entstehen. Außerdem gibt es Spiele und Mitmach-Aktionen für Jung und Alt, viele Informationen und Gespräche zum Grundgesetz und auch ein Gläschen Sekt. Die „School of Rock“, Schulband der Bodelschwingh-Schule Stuttgart-Vaihingen, sorgt für die musikalische Umrahmung. Die Veranstaltung wird von „Ritter Sport“ mit Schokolade unterstützt.
 
Der Grundgesetz-Geburtstag mit dem „Walk of Liberty“ findet am Montag, 23. Mai 2011 von 13 bis 17 Uhr auf dem Stuttgarter Schlossplatz rund um den Musikpavillon statt. Anschließend ist die Installation „Walk of Liberty“ noch für zwei weitere Tage, bis einschließlich 25. Mai 2011, von jeweils 10 bis 18 Uhr dort zu sehen.

Eröffnungsrundgang für die Presse

Die Vertreterinnen und Vertreter der Medien sind zu einem Eröffnungsrundgang eingeladen: Treffpunkt Montag, 23. Mai 2011, 13:00 Uhr am Musikpavillon gegenüber dem Königsbau.
Als Ansprechpersonen erwarten Sie: Dr. Michael Wehner (LpB), Silke Zimmermann (Nemetschek-Stiftung),  Werner Fichter (LpB), Ulrike Grillo (PRpetuum).

Hintergrund:

Der „Walk of Liberty“ vermittelt politische Bildungsinhalte auf ungewöhnliche Weise. Sieben sternförmige Bodenaufkleber symbolisieren je ein bürgerliches Freiheitsrecht. Jeder Stern verweist zugleich auf eine von sieben Stelen, die grafisch und mit wenigen Worten einen überraschenden Alltagsbezug herstellen. Schon von Weitem machen eine überdimensionale Fotowand und hunderte schwebende Luftballons auf die Aktion aufmerksam; Wellenbrecher lenken Passanten zum „Walk of Liberty“; Störaktionen provozieren spontane Handlungen; mobile Interventionsteams fiktiver Bundesbehörden verursachen abseits der Aktionsfläche irritierende Eindrücke von staatlicher Willkür. „Fühlboxen“ machen Freiheitsrechte im Wortsinn greifbar; „Malen nach Zahlen“ veranschaulicht das Thema auch für Kinder. Und für Fragen und Diskussionen stehen speziell geschulte politische Bildner bereit.

Die im Grundgesetz verankerten Bürger- und Freiheitsrechte sind die Basis unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung. Bei der Ausübung der gesetzlich garantierten Freiheit (engl. liberty) können Spannungen und Konflikte zwischen einzelnen Bürgern entstehen. In der Folge kann dies dazu führen, dass der Einzelne Einschränkungen seiner „persönlichen Freiheit“ in Kauf nehmen muss. Deshalb illustriert der „Walk of Liberty“ die Spannungsverhältnisse, die zwischen verschiedenen Rechten sowie zwischen Freiheitsausübung und -einschränkung der Bürger entstehen können.

Kontakt: marketing@lpb.bwl.de


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Pressemitteilung Nr. 27 vom 12. Mai 2011

Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) mit neuem Unterrichtsmedium „mach´s klar!“

Landtag und Landesregierung – einfach erklärt

Zum erstmaligen Zusammentreten des neuen Landtags ist bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) die Ausgabe „Landtag und Landesregierung“ des neuen Unterrichtsmediums „mach’s klar!“ erschienen. Vier Seiten im DIN-A4-Format führen in elementarisierter und stark visualisierter Form in die Aufgaben der Volksvertretung und der Landesregierung ein. Eine praktische Kopiervorlage mit Aufgaben, eine Lösungsskizze und bei Bedarf einsetzbare zusätzliche Informationen sollen dabei helfen, eine Unterrichtsstunde im Fach Politik ansprechend zu gestalten. Schwierige Begriffe erklärt ein Glossar.

„mach´s klar!“ ist ein neuer „Basiswissen- und Aktualitätendienst“ der Landeszentrale für politische Bildung (LpB) und richtet sich vor allem an Lehrerinnen und Lehrer an Haupt-, Werkreal- und Realschulen in Baden-Württemberg. Der aktualitätsbezogene Politikunterricht für Schülerinnen und Schüler, die mit bisherigen Angeboten nur schwer erreicht werden, soll damit erleichtert werden.

Über www.lpb-bw.de/lernmedien.html steht das Unterrichtsmaterial zum kostenlosen Download bereit.

Zur Anforderung eines gedruckten Rezensionsexemplars genügt eine E-Mail an: marketing@remove-this.lpb.bwl.de


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Pressemitteilung Nr. 26-2011 vom 03. Mai 2011

Neu bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB)

Weltweite Ernährungskrisen – Ursachen und Konsequenzen

Die neue Ausgabe der Zeitschrift „Politik & Unterricht“ der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) bietet Lehrerinnen und Lehrern Unterrichtsvorschläge und eine umfangreiche Materialienauswahl, um das Thema Hunger und Mangelernährung im Politikunterricht methodisch vielfältig aufzubereiten. Drei „Bausteine“ geben einen Überblick über Ernährungskrisen, gehen deren Ursachen und Gründen nach, indem sie am Beispiel des weltweiten Fleischkonsums den Zusammenhang von Lebensmittelproduktion und Versorgungslage aufzeigen und beschäftigen sich schließlich mit den Auswirkungen von Nahrungsmittelkrisen auch für die Industriestaaten.

Die Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) legt damit erneut ein Heft zur Vorbereitung und Gestaltung des Politikunterrichts und des Unterrichts in den thematisch angrenzenden Fächerverbünden vor, das der berechtigten Forderung nach Aktualität und Problemorientierung beim schulischen Lernen in besonderer Weise nachkommt. 

Das Heft kann im Internet unter www.politikundunterricht.de heruntergeladen werden. Die kostenlose Druckfassung kann auch als Klassensatz bestellt werden bei der

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Pressemitteilung Nr. 25-2011 vom 26. April 2011

Arbeitsgemeinschaft der Regionalverbände in Baden-Württemberg und Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB)

Die zwölf Regionalverbände zeigen Profil

Karlsruhe/Stuttgart. Vom Klimaschutz bis zur Siedlungsentwicklung, von der Einzelhandelssteuerung bis zum Flächenmanagement: Die Aufgabenpalette der Regionalverbände ist breit. „Wir wollen den Beitrag der Regionen für eine nachhaltige und erfolgreiche Entwicklung Baden-Württembergs deutlicher machen“, sagen Verbandsdirektor Dr. Gerd Hager (Mittlerer Oberrhein) und Regionaldirektorin Jeannette Wopperer (Stuttgart).

Deshalb haben die zwölf Regionalverbände gemeinsam mit der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) ein Informationsheft herausgebracht. Unter dem Titel „Stadt, Land im Fluss“ stellen sie auf rund siebzig Seiten „ihre“ Regionen mit typischen Handlungsfeldern vor. Die Regionalverbände haben zentrale Zukunftsthemen, wie Klimawandel oder demografische Entwicklung, früh aufgegriffen. „Mit der Broschüre wird unsere Arbeit für die Öffentlichkeit noch greifbarer und verständlicher“, sind sich die beiden Sprecher der Arbeitsgemeinschaft der Regionalverbände sicher.

In dem reich bebilderten Heft werden die Aufgaben und Organisation der Regionalverbände allgemeinverständlich erläutert. In einem Gastbeitrag beleuchtet der Tübinger Politikwissenschaftler Professor Dr. Hans-Georg Wehling, was sich hinter einer „Region“ verbirgt. Konkrete Antworten darauf geben Kurz-Porträts der jeweiligen Regionen, bevor das Tätigkeitsfeld der Regionalverbände an konkreten Beispielen dargestellt wird.

Die Broschüre kann bei der Landeszentrale für politische Bildung und den jeweiligen Regionalverbänden angefordert werden. 

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Hintergrund:

Die zwölf baden-württembergischen Regionalverbände arbeiten seit über 30 Jahren in der Arbeitsgemeinschaft der Regionalverbände zusammen. Die Geschäftsstelle ist beim Verband Region Stuttgart angesiedelt. Geschäftsführer und Sprecher ist seit 2009 Verbandsdirektor Dr. Gerd Hager vom Regionalverband Mittlerer Oberrhein. Stellvertreterin ist die Regionaldirektorin Jeannette Wopperer vom Verband Region Stuttgart.

Ziel der Arbeitsgruppe ist es unter anderem, die Interessen der Regionen und Verbände gemeinsam gegenüber Land und Bund zu vertreten, Positionen zu Landesplanungen und Gesetzgebungsverfahren zu artikulieren und den fachlichen Dialog untereinander zu pflegen. Letzteres wird jeweils in Facharbeitskreisen vorbereitet bzw. vertieft, u.a. zu den Bereichen GeoInformationsSysteme, Landschaftsplanung, Öffentlichkeitsarbeit, Siedlungsplanung, Verkehr und Verwaltung.

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Pressemitteilung Nr. 24-2011 vom 12. April 2011

Aktuell bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB):

Energie- und Klimapolitik in Europa

„Energie und Klimapolitik in Europa“ heißt die neueste Ausgabe der Zeitschrift „Deutschland & Europa“ der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg. Fachkundige Beiträge beschäftigen sich mit der aktuellen Diskussion zur Atomkraft, mit der Zukunft der regenerativen Energien oder mit den Erfahrungen im Emissionshandel. Ein Aufsatz zur „Energiepolitik in Europa nach 1945“ bietet, durch viele zeitgenössische Bilder ergänzt, einen thematischen Überblick bis in die Gegenwart. Ein kritischer Blick gilt der Energie- und Klimapolitik Russlands, das sich im Erdgasmarkt zum Hauptlieferanten Europas entwickelt hat. Gefragt wird schließlich auch, ob die Forderungen nach Energiesicherheit einerseits und Klimaschutzzielen andererseits in nicht zu unterschätzenden Zielkonflikten miteinander stehen.

Das neue Themenheft unterstützt insbesondere den aktualitätsbezogenen Unterricht an den weiterführenden Schulen in Baden-Württemberg. Ausgewählte Materialien wie Zeitungskommentare, Graphiken und Textauszüge aus wissenschaftlichen Untersuchungen bieten Lehrenden zahlreiche Anregungen, um die notwendigen Diskussionen auf sachlicher Basis zu ermöglichen.

Das kostenlose Heft kann - auch als Klassensatz - bestellt werden bei der

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Sendungen über 1 kg gegen Versandkostenberechnung.
Über www.deutschlandundeuropa.de steht die Zeitschrift zum kostenlosen Download mit zusätzlichen methodisch-didaktischen Hinweisen für die Unterrichtsgestaltung bereit.

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Pressemitteilung Nr. 23-2011 vom 06.April 2011

Neu bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB)

„Wohin bringt ihr uns?“ – Materialien zur nationalsozialistischen „Euthanasie“ im deutschen Südwesten

Der 48-seitige neue Materialienband der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) erinnert an die geschichtlichen Ereignisse der nationalsozialistischen „Euthanasie“-Morde in der als „Pflegeanstalt“ verschleierten Einrichtung Grafeneck auf der Schwäbischen Alb in den Jahren 1939 bis 1941. Die Dokumentation beinhaltet sorgfältig zusammengestellte Quellentexte und Arbeitsblätter, die pädagogische Zugänge zum Thema eröffnen. Ein kurzer Beitrag gibt einen geschichtlichen Überblick über „70 Jahre `Euthanasie´-Verbrechen“. Schließlich werden die heutige Gedenkstätte und das Dokumentationszentrum Grafeneck vorgestellt sowie auf weiterführende Literatur und Medien verwiesen.

Das Heft ist kostenlos und kann bestellt werden bei der

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Pressemitteilung Nr. 22-2011 vom 28. März 2011

Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) und Katholisches Bildungwerk Stuttgart laden ein:

Der Konflikt um Stuttgart 21 – wie er Politik und Zivilgesellschaft herausfordern und weiterbringen kann

Die Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) und das Katholische Bildungswerk Stuttgart laden unter dem Titel "Lernprozess Demokratie" gemeinsam zu einer Diskussionsveranstaltung am 30. März 2011 ein. Was ist aus den Ereignissen um den Stuttgarter Hauptbahnhof zu lernen? Kann dieser Konflikt das politische Bewusstsein der Bürgerinnen und Bürger, insbesondere der Jugendlichen, fördern und die demokratische Kultur weiterbringen? Und wie kann die politische Bildung in ihrer Praxis daran anknüpfen?

Diese und andere Fragen werden Dr. h.c. Siegfried Schiele, ehemaliger Direktor der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) und Professor Dr. Hans-Georg Wehling, Universität Tübingen, beleuchten. Lothar Frick, Direktor der Landeszentrale für politische Bildung und während der Schlichtung „Stuttgart 21“ Büroleiter von Dr. Heiner Geißler, wird dann über seine Erfahrungen im Schlichtungsprozess berichten. Bei der sich anschließenden Podiumsdiskussion soll vor allem nach Konzepten und Schlussfolgerungen für die Praxis der politischen Bildung gefragt werden. Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft, Schule und der Politik werden dazu Stellung beziehen.

Die Veranstaltung findet am

Mittwoch, 30. März 2011 um 17 Uhr im
Haus der Katholischen Kirche,
Königstr. 7
70173 Stuttgart

statt.

Anmeldung bitte telefonisch oder per E-Mail an das Katholische Bildungswerk Stuttgart e.V., Königstr. 7, 70173 Stuttgart, Tel. 0711-7050600 bzw. info@remove-this.kbw-stuttgart.de.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Programm.



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Pressemitteilung Nr. 21-2011 vom 14. März 2011

Neu bei der Landeszentrale für politische Bildung

Bundeskanzler-Spiel und Bundespräsidenten-Spiel

Unter dem Titel „Das ist doch …“ hat die Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) ein Bundeskanzler- und ein Bundespräsidenten-Spiel veröffentlicht. Ziel der beiden Spiele ist es, den Porträts der bisherigen Amtsinhaber die richtigen Namen, Amtszeiten und Parteien zuzuordnen. Gedacht sind die Spiele hauptsächlich für den schulischen und außerschulischen Unterricht. Sie können aber auch im privaten Kreis für generationenübergreifende „Aha-Erlebnisse“ sorgen. Eine dritte Ausgabe zu den Ministerpräsidenten von Baden-Württemberg wird im Laufe des Jahres erscheinen. Die Spiele gibt es bis Ostern zum Einführungspreis von 6,- Euro/Stück zzgl. Versandkosten, danach für 8,- Euro. Bestellungen an:

Landeszentrale für politische Bildung
Stafflenbergstr. 38
70184 Stuttgart

Fax: 0711/164099-77
E-Mail: marketing@lpb.bwl.de

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Pressemitteilung Nr. 20-2011 vom 10. März 2011

Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg mit neuer Planspiel-Dokumentation

Ostralien – Schule als Staat

Die Dokumentation „Ostralien – Schule als Staat“, die in der Reihe „Bausteine“ der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) erschienen ist, stellt ein Planspiel zur DDR vor, das vom Heidehof-Gymnasium in Stuttgart erarbeitet und durchgeführt wurde. Es verdeutlicht das Leben unter den Bedingungen einer Diktatur und weist den Schülerinnen und Schülern dabei eine aktive Rolle zu. Das Verständnis für politische Zusammenhänge, Entscheidungen und deren Auswirkungen in einem diktatorischen System wird so über den handlungsorientierten Ansatz des Konzeptes „Schule als Staat“ vertieft. Der 86-seitige Baustein informiert Lehrerinnen und Lehrer, Schülerinnen und Schüler höherer Klassen und alle Interessierten über Erfahrungen mit einer attraktiven Unterrichtsmethode, die geeignet ist, sich mit einem anspruchsvollen und sperrigen Thema auseinanderzusetzen.

Das kostenlose Heft kann bestellt werden bei der

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Pressemitteilung Nr. 19-2011 vom 24. Februar 2011

Was auf den Nägeln brennt nun auf die Ohren

Musik-CD mit preisgekrönten Songs des Schülerwettbewerbs des Landtags von Baden-Württemberg

Der Schülerwettbewerb des Landtags von Baden-Württemberg präsentiert zum ersten Mal eine Musik-CD mit zwölf Songs, die in den Wettbewerben der vergangenen drei Jahre ausgezeichnet worden sind. Die Titel nehmen mit eigenen Texten und in unterschiedlichen musikalischen Stilen die Themen Armut und Gerechtigkeit, Gewalt und Zivilcourage, Markenwahn und Leistungsdruck auf. Der Schülerwettbewerb des Landtags, der seit über 50 Jahren in Baden-Württemberg fest verankert ist, zeigt mit dieser Produktion, wie politisch interessierte Jugendliche aktuelle gesellschaftliche Probleme und Herausforderungen musikalisch verarbeiten.

Die Landtagsabgeordnete Andrea Krueger, Beiratsvorsitzende des Schülerwettbewerbs, wird am 25. Februar 2011 um 9:50 Uhr auf der Bildungsmesse didacta in Stuttgart am Stand der Landeszentrale für politische Bildung (Nr. 9A89) die CD dem Publikum vorstellen. Ein Song wird dabei live von Simon Merkel aus Forbach-Langenbrand bei Baden-Baden gesungen, der für seinen Titel als erster Schüler den begehrten Förderpreis des Landtags 2009 erhalten hat.

Die Musik-CD „Songs für den Schülerwettbewerb des Landtags“ können alle Interessierten, die in Baden-Württemberg leben, kostenlos bestellen unter www.schuelerwettbewerb-bw.de/index.php?id=62


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Pressemitteilung Nr. 18-2011 vom 23. Februar 2011

Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB), Badische Zeitung und Universität Freiburg laden ein

Wie wählt Baden-Württemberg? – Diskussionsrunde mit Landtagswahlkandidatinnen und -kandidaten aus Freiburg

Die Ergebnisse einer großen Repräsentativumfrage zur Landtagswahl stehen im Mittelpunkt einer Diskussionsveranstaltung am 28. Februar 2011 in Freiburg. Bernhard Schätzle MdL (CDU), Edith Sitzmann MdL (Grüne), Gabi Rolland (SPD), Christoph Glück (FDP) und Dr. Lothar Schuchmann (Die Linke) werden zu den Befunden der Umfrage Stellung nehmen und auf Fragen der Moderatoren und des Publikums antworten. Die Diskussion leiten der Freiburger Politikwissenschaftler Prof. Dr. Uwe Wagschal, Thomas Hauser, Chefredakteur der Badischen Zeitung, und Dr. Michael Wehner, Leiter der Außenstelle Freiburg der Landeszentrale für politische Bildung. Bei der repräsentativen Umfrage, die ab 19 Uhr vorgestellt wird, handelt es sich um eine der größten Wahlumfragen der letzten zehn Jahre. Sie wurde am Seminar für Wissenschaftliche Politik der Universität Freiburg im Rahmen eines Wahlforschungsprojektes erstellt und durchgeführt. Die Badische Zeitung Freiburg hat das Projekt gefördert.

Die Podiumsdiskussion findet statt am Montag, 28. Februar 2011, 19 Uhr in der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, Kollegiengebäude I, Hörsaal 1099.

Anmeldung/Rückfragen:

Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg
Außenstelle Freiburg
Bertoldstr. 55
79098 Freiburg i. Br.

Telefon 0761 20773-0
Fax 0761 20773-99

E-Mail: freiburg@remove-this.lpb.bwl.de


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Pressemitteilung Nr. 17-2011 vom 21. Februar 2011

"Stuttgarter Gespräche zur historisch-politischen Kultur" am 26. Februar 2011 

Quo vadis – Bildung in Deutschland. Gestern – heute – morgen

Das Zukunftsthema Nummer 1, die Bildung, steht im Mittelpunkt einer Tagung am 26. Februar 2011 in Stuttgart. Die Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart, der Geschichtsverein der Diözese Rottenburg-Stuttgart und die Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) laden dazu ab 10 Uhr in das Haus der Katholischen Kirche ein. In einem einleitenden Vortrag werden Bildung und Reformpädagogik in historischer Perspektive betrachtet. Der Vorstellung von Bildungskonzepten durch die Rektoren einer katholischen und einer staatlichen Schule folgt am Nachmittag eine Diskussionsrunde zur Gegenwart und Zukunft der Bildung in Baden-Württemberg. Dazu werden Vertreter aus der Politik, Andrea Krueger MdL (CDU) und Dr. Frank Mentrup MdL (SPD), und aus der schulischen Praxis, Dr. Bernhard Bueb, Ursula Duppel-Breth und Alfred Hinz, Stellung nehmen.
Tagungsgebühr 15.- EUR

Die Veranstaltung findet in der Reihe „Stuttgarter Gespräche zur historisch-politischen Kultur“ statt, durch die aktuelle gesellschaftliche Themen mit einem klaren Bezug zu kirchlichen Handlungsfeldern zur Diskussion gestellt werden.  

Rückfragen und Anmeldung:
Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart
Im Schellenkönig 61
70184 Stuttgart
Telefon 0711/1640-600
Fax 0711/ 1640-777
geschaeftsstelle@remove-this.akademie-rs.de
www.akademie-rs.de



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Pressemitteilung Nr. 16-2011 vom 18. Februar 2011

Der Wahl-O-Mat zur Landtagswahl geht online

Pressekonferenz zum Online-Start des Wahl-O-Mat
am 28. Februar 2011 mit Vertretern der Landtagsparteien

27 Tage, 19 Parteien, 38 Thesen – das interaktive Internet-Werkzeug "Wahl-O-Mat" spiegelt die Wahlthemen wieder und ermittelt, welche der zur Landtagswahl am 27. März 2011 zugelassenen Parteien der eigenen politischen Meinung am nächsten stehen.

In Deutschland wurde der Wahl-O-Mat erstmals zur Bundestagswahl 2002 eingesetzt. Mittlerweile ist er zu einer festen Größe für politische Information im Vorfeld von Wahlen geworden. Mit einer Redaktion aus Erst- und Jungwählern haben die Stuttgarter Landeszentrale für politische Bildung (LpB) und die Bonner Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) die Thesen für den Wahl-O-Mat entwickelt. Mit dem Internet-Werkzeug sollen vor allem junge Menschen für Politik interessiert und zur Wahlteilnahme motiviert werden.

Am 28. Februar 2011 geht der Wahl-O-Mat zur Landtagswahl online. Im Rahmen einer Pressekonferenz wird er der Öffentlichkeit vorgestellt. Vertreter der Landtagsparteien sind zu einem Test eingeladen.

Wir laden Sie herzlich ein zur Pressekonferenz zum Wahl-O-Mat

Montag, 28. Februar 2011, 10.00 Uhr
Landtag Stuttgart, Mosersaal
Konrad- Adenauer-Straße 3, 70173 Stuttgart

Programm:
  • Begrüßung und Vorstellung des Wahl-O-Mat
  • Startschuss und Selbsttest durch die Generalsekretäre der Parteien
  • Mitglieder der Wahl-O-Mat-Jugendredaktion beantworten Fragen

Kurze Anmeldung erbeten an: Angelika.Barth@remove-this.lpb.bwl.de

Mit freundlichen Grüßen
Lothar Frick
Direktor der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg



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Pressemitteilung Nr. 15-2011 vom 18. Februar 2011

Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) zum 100. Jubiläum des Frauentags:

Faltblatt „Frauenrechte im Mittelpunkt – Der Internationale Frauentag“

Zum 100. Jubiläum des Internationalen Frauentags ist bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) ein Faltblatt erschienen. Es skizziert die Geschichte des Frauentags von 1911 bis heute. Zeitgenössische Bilder illustrieren den Text. Ein Abschnitt ist der aktuellen Bedeutung des Frauentags als Plattform einer breiten und vielfältigen Frauenbewegung gewidmet, die den jährlichen Weltfrauentag am 8. März nutzt, um auf heutige Herausforderungen im Hinblick auf die Gleichstellung der Geschlechter aufmerksam zu machen.

Das kostenlos Faltblatt kann auch in größerer Menge bestellt werden bei der

Landeszentrale für politische Bildung
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Fax: 0711/164099-77
E-Mail: marketing@lpb.bwl.de

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Download Faltblatt


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Pressemitteilung Nr. 14-2011 vom 15. Februar 2011

Aktuell bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB)

Faltblatt „Info zur Landtagswahl“

Ein neues Faltblatt der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) bietet zur Landtagswahl am 27. März 2011 die wichtigsten Informationen auf einen Blick. Es erklärt die Aufgaben des Landtags sowie das Wahlrecht und erläutert, wie die Briefwahl funktioniert. Die Spitzenkandidaten und die zentralen Wahlkampfthemen werden ebenso kurz vorgestellt und schließlich auch gezeigt, wie die abgegebenen Stimmen ausgezählt werden.

Das handliche Faltblatt eignet sich als Grundlageninformation für alle interessierten Bürgerinnen und Bürger. Kommunen können es zur Auslage oder weiteren Verteilung auch in größerer Stückzahl bestellen bei der

Landeszentrale für politische Bildung
Stafflenbergstr. 38
70184 Stuttgart

Fax: 0711/164099-77
E-Mail: marketing@lpb.bwl.de

Zudem ist das Faltblatt als Datei im Internet unter www.landtagswahl-bw.de verfügbar.


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Pressemitteilung Nr. 13-2011 vom 10. Februar 2011

Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB):

Freiwilliges Ökologisches Jahr – jetzt bewerben!

110 Plätze bietet die Landeszentrale für politische Bildung (LpB) für junge Menschen, die ab Herbst 2011 ein Freiwilliges Ökologisches Jahr absolvieren möchten. Wer nach der Schule ein Jahr Auszeit nehmen und dabei etwas Sinnvolles tun möchte, ist beim Freiwilligen Ökologischen Jahr genau richtig.
Es bietet beste Bedingungen, um sich auf Biobauernhöfen, bei Umweltschutzverbänden oder in Naturschutzzentren, in Bildungseinrichtungen, bei Kommunen oder Unternehmen zu engagieren und damit einen unentbehrlichen gesellschaftlichen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung zu leisten.

Bewerben können sich alle, die zwischen 16 und 26 Jahre alt sind. Wer Interesse hat, ein Jahr lang auf einer Einsatzstelle mitanzupacken, kann sich bis Mitte März 2011 melden – dann sind die Chancen auf einen Platz am größten. Aber auch danach kann eine Bewerbung mit etwas Glück noch erfolgreich sein. Schulnoten spielen beim Auswahlverfahren übrigens keine Rolle.  

Die Landeszentrale für politische Bildung wurde für ihre qualitativ wertvolle Arbeit als Träger des Freiwilligen Ökologischen Jahrs bereits zum zweiten Mal mit dem Gütesigel für Qualität in Freiwilligendiensten ausgezeichnet. 

Weitere Informationen zum Freiwilligen Ökologischen Jahr und den angebotenen Stellen gibt es unter

Telefon 0711.164099-38 oder www.foej-bw.de


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Pressemitteilung Nr. 12-2011 vom 10. Februar 2011

Modellprojekt zur Prävention von Islamismus

„Team meX – Gegen islamistischen Extremismus“ ausgezeichnet

Die Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) gehört mit ihrem Projekt „Team meX. Mit Zivilcourage gegen islamistischen Extremismus“ zu den diesjährigen Preisträgern beim bundesweiten Wettbewerb „365 Orte im Land der Ideen“. Aus rund 2.600 Bewerbungen wurde das Projekt, das in Kooperation mit dem Landesamt für Verfassungsschutz Baden-Württemberg durchgeführt und von der Baden-Württemberg Stiftung finanziert wird, von einer 20-köpfigen Jury aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft ausgewählt. Mit dem Preis werden laut der Initiative die „365 herausragendsten Beispiele für Zukunftsfähigkeit, Mut, Engagement und Kreativität der Menschen im Land“ ausgezeichnet.

Das preisgekrönte „Team meX“ ist ein bundesweit bisher einzigartiges Projekt zur Prävention von islamistischem Extremismus. Fortbildungen und Fachvorträge informieren Lehrkräfte und Mitarbeitende in Jugendeinrichtungen darüber, wie man demokratiefeindliche, islamistische Überzeugungen bei jungen Menschen erkennt und ihnen vorbeugt – ohne dabei ihre Religion in Frage zu stellen. Die Veranstaltungen finden auf Anfrage kostenfrei und vor Ort in Schulen, Einrichtungen der offenen und verbandlichen Jugendarbeit, in Kommunen und bei Vereinen in ganz Baden-Württemberg statt.

Am 18. Mai 2011, dem Tag der Preisübergabe, präsentiert sich das Projekt mit einem Fachtag „Jugendkulturen zwischen Islam und Islamismus“ in Stuttgart. Weitere Informationen zum Projekt und zu den Veranstaltungen gibt es im Internet unter www.team-mex.de.

Kontakte:
Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB)
Projekt „Extremismusprävention“
Stafflenbergstr. 38
70184 Stuttgart
Regina Bossert
regina.bossert@remove-this.lpb.bwl.de
Telefon 0711.164099-81

Landesamt für Verfassungsschutz Baden-Württemberg (LfV)
Leitungsstab,
Taubenheimstraße 85A
70372 Stuttgart
Victoria Krause
Victoria.Krause@remove-this.lfvbw.bwl.de
Telefon 0711.9544-168


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Pressemitteilung Nr. 11-2011 vom 08. Februar 2011

Die Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) präsentiert:

Computeranimation „Wahlrecht und Wahlsystem zum Landtag von Baden-Württemberg“

Wie werden aus Wählerstimmen Parlamentssitze?

Eine Computeranimation der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) zeigt in einfachen und klar aufeinander aufgebauten Schritten, wie Wählerstimmen zu Landtagssitzen werden. Stück für Stück lässt sich so nachvollziehen, wie Direkt- und Zweitmandate zustande kommen, warum es Überhang- und Ausgleichsmandate gibt und nach welchen Formeln die Verrechnung auf Landes- und Regierungspräsidienebene erfolgt. Und für alle, die es genau wissen wollen, sind diese Berechnungen sogar in mathematischer Form dargestellt. Die Animation eignet sich besonders für Lehrkräfte, die das Thema Landtagswahl aktuell bearbeiten möchten. Sie wendet sich ebenso an Journalisten und Studierende und selbstverständlich an alle interessierten Bürgerinnen und Bürger. Abrufbar ist die Computeranimation im Internet auf der Seite www.landtagswahl-bw.de/sitzverteilung_des_landtags.html.

Ansprechpartner für Fragen zur Animation:

Dr. Reinhold Weber, Telefon 0711.164099-42,
reinhold.weber@remove-this.lpb.bwl.de


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Pressemitteilung Nr. 10-2011 vom 08. Februar 2011

Landeszentrale für politische Bildung (LpB) mit Sonderausgabe der Zeitschrift „Politik & Unterricht“

Landtagswahl 2011 in Baden-Württemberg

Das Sonderheft „Politik & Unterricht aktuell“, das soeben bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) erschienen ist, enthält auf 16 Seiten kurz gefasste Informationen zur Landtagswahl am 27. März 2011. Übersichtliche Schaubilder mit knappen Erläuterungen zeigen beispielsweise, wie aus Wählerstimmen Parlamentssitze werden. Eine Pro- und Contra-Diskussion liefert Argumente und weiterführende Arbeitsaufträge zur Frage, ob das Wahlalter gesenkt werden soll. Das Kapitel „Kandidaten und Wahlkampf“ macht anhand von Fotos deutlich, warum ein Wahlkampf immer plakativ sein muss. „Politik & Unterricht aktuell“ stellt darüber hinaus zentrale Themen der Landespolitik vor und erklärt mit Hilfe anschaulicher Graphiken auch Schlüsselbegriffe wie die repräsentative Demokratie.

Für Lehrerinnen und Lehrer enthält das Sonderheft nützliche Materialien und Methodenvorschläge, die den aktualitätsbezogenen Unterricht erleichtern. Dabei steht das Anliegen im Mittelpunkt, bei jungen Menschen Interesse für die Landespolitik zu wecken und die Wahlberechtigten unter ihnen zur Stimmabgabe zu ermuntern.

Das Heft kann im Internet unter www.politikundunterricht.de heruntergeladen werden. Die Druckfassung ist kostenlos und kann bestellt werden bei der

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Pressemitteilung Nr. 9-2011 vom 2. Februar 2011

Aktuell zur Landtagswahl bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB)

Handbuch Landespolitik

Das neu bei der Landeszentrale für politische Bildung (LpB) erschienene „Handbuch Landespolitik“ bietet in kurzen, präzisen Beiträgen die wesentlichen Informationen zur Landespolitik. Skizziert werden die zentralen Politikfelder, auf denen das Land aktiv ist. Die Institutionen Landtag, Ministerpräsident und Landesregierung werden vorgestellt, ein Einblick in das Parteiensystem gegeben, der Aufbau und die Aufgaben der Verwaltung behandelt oder das Wahlrecht und das Wählerverhalten der Baden-Württemberger beleuchtet. Wichtige Gesetzestexte und statistische Daten ergänzen die Veröffentlichung. So ist ein praktisches Nachschlagewerk entstanden, das die Landespolitik als einen zwar vielfältig verflochtenen, im Kern jedoch eigenständigen Politikbereich vorstellt.

Das Buch richtet sich über den konkreten Anlass der Landtagswahl am 27. März 2011 hinaus an all diejenigen, die sich politisch beteiligen oder auch nur informieren möchten. Für in der Verwaltung Tätige, Journalisten, Lehrpersonal, Schülerinnen und Schüler höherer Klassen oder Studierende ist es ein nützliches Standard- und Nachschlagewerk.

Das „Handbuch Landespolitik“ erscheint in der Reihe „Politik in Baden-Württemberg“. Diese Buchreihe der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg liefert Grundlagen- und Fachwissen über die politischen Ebenen, auf denen das Land handelt. Neben dem soeben erschienenen Band zur Landespolitik stehen bisher das „Handbuch Kommunalpolitik“ und das „Handbuch Europapolitik“ zur Verfügung.

Das Buch kann für eine Schutzgebühr von 5,- Euro zzgl. Versand bestellt werden bei der

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Pressemitteilung Nr. 8-2011 vom 24. Januar 2011

Kostenlose BW-Landkarten von der Landeszentrale für politische Bildung (LpB)

Baden-Württemberg Landkarte neu aufgelegt

Eine aktuelle Neuauflage der Baden-Württemberg Landkarte in großer und kleiner Fassung gibt es von der Landeszentrale für politische Bildung (LpB). Sie zeigen auf der einen Seite eine physische Landkarte und auf der anderen eine Verwaltungskarte.

Im Großformat 70 x 60 cm hat die physische Karte den Maßstab 1:500.000 und enthält Orte ab 3.000 Einwohner; die Verwaltungskarte hat den Maßstab 1:400.000 und reicht bis zur Gemeindeebene. Das bedeutet, dass jede selbständige Gemeinde eingezeichnet ist.

Im kleinen Westentaschenformat haben beide Karten den Maßstab 1:1 Million und die Verwaltungskarte reicht bis zur Kreisebene. Bearbeitet wurden die Kartenwerke vom Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung (LGL) im Auftrag der Landeszentrale, die die Karten im Rahmen ihres Bildungsauftrags kostenlos gegen eine Versandkostenpauschale abgibt. Sie beträgt bis 20 Karten 3.- Euro, für 21 bis 50 Karten 6,- Euro und ab 51 Karten 8,- Euro.

Bestellungen:

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Behörden, Schulen, Firmen und andere Einrichtungen werden um Sammelbestellungen gebeten.


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Pressemitteilung Nr. 7-2011 vom 19. Januar 2011

Postkarten zur Landtagswahl von der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB)

Wer im Glashaus sitzt, bestimmen Sie!

Mit neun originellen Postkarten macht die Landeszentrale für politische Bildung (LpB) auf die Landtagswahl am 27. März 2011 aufmerksam. Sie zeigen Bilder und Sprüche, die dazu auffordern sollen, wählen zu gehen. Auf der Kartenrückseite verweist die Internetadresse www.landtagswahl-bw.de auf das Wahlportal der LpB. Hier kann sich jeder rund um die Landtagwahl informieren, Fragen stellen und damit seine Wahlentscheidung auf eine seriöse Grundlage stellen.

Die Postkarten sind kostenlos und können im Neuner-Set auch in größeren Mengen bestellt werden bei der

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Die Motive können Sie als JPG-Datei anfordern bei
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Pressemitteilung Nr. 6-2011 vom 19. Januar 2011

Neues Puzzle der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg

Landkreis-Puzzle von Baden-Württemberg

Ein neues Baden-Württemberg-Puzzle der Landeszentrale für politische Bildung (LpB) bietet Jung und Alt die Möglichkeit, die Verwaltungsebenen des Landes spielerisch kennen zu lernen. Das Landkreis-Puzzle besteht aus 70 Teilen und ist 28 mal 36 cm groß. Abgebildet sind die 35 Landkreise und die neun Stadtkreise von Baden-Württemberg; außerdem sind die vier Regierungsbezirke mit ihren jeweiligen Sitzen eingezeichnet. Aufgrund seiner einfachen und bunten Gestaltung eignet sich das Puzzle auch für Grundschülerinnen und Grundschüler.

Erhältlich ist das Landkreis-Puzzle für 4,50 Euro zzgl. Versandkosten bei der

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Pressemitteilung Nr. 5-2011 vom 19. Januar 2011

Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) und Lebenshilfe Baden-Württemberg mit gemeinsamer Veröffentlichung zur Landtagswahl 2011

„Einfach wählen gehen!“ - Broschüre für Menschen mit Behinderung

Eine Informationsbroschüre zur Landtagswahl in leichter Sprache ist ab sofort bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) erhältlich. Das gemeinsam mit der Lebenshilfe Baden-Württemberg herausgegebene 28-seitige Heft bietet Grundkenntnisse über den Landtag, die politischen Parteien und das Wahlrecht in anschaulicher Form. Der wichtigste Teil enthält übersichtliche Hinweise zur Wahl im Wahllokal als auch zum Wählen per Briefwahl. Ein kleines Verzeichnis schwieriger Wörter rundet die Broschüre ab. Die Veröffentlichung, bei der Verständlichkeit in Text und Bild an oberster Stelle steht, hilft Menschen mit Behinderung, ihr Wahlrecht auszuüben.

Sie ist kostenlos und kann von Schulen und anderen Einrichtungen angefordert werden; sie steht ebenso allen interessierten Bürgerinnen und Bürgern zur Verfügung. Bestellungen an:

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Pressemitteilung Nr. 4-2011 vom 18. Januar 2011

Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) mit neuem Faltblatt

Geschichte der deutschen Heimatvertriebenen im Südwesten

Über die Geschichte der deutschen Heimatvertriebenen informiert ein Faltblatt, das soeben bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) erschienen ist. In kurzgefassten, verständlichen Texten werden die Vorgeschichte in der Zeit des Nationalsozialismus, die Vertreibung, Flucht und Terror behandelt. Das Faltblatt informiert über die Lage von den etwa 12 Millionen Heimatvertriebenen in der Bundesrepublik Deutschland ab 1949 und ihre Eingliederung, die als eine der größten Leistungen der Nachkriegszeit gewürdigt wird. Dabei steht immer die Situation im Südwesten im Mittelpunkt. Ein eigener Abschnitt ist schließlich der 1950 in Stuttgart verkündeten Charta der deutschen Heimatvertriebenen gewidmet.

Das kostenlose Faltblatt kann bestellt werden bei der

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Pressemitteilung Nr. 3-2011 vom 17. Januar 2011

Neues Themenheft der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB)

Südamerika

Die neue Ausgabe der LpB-Zeitschrift „Der Bürger im Staat“ widmet sich anhand von zehn fachkundigen Beiträgen der südamerikanischen Staatenwelt, in der die Demokratie trotz aller Konflikte und Probleme erstaunlich fest verankert ist. Ein historischer Rückblick dokumentiert die ähnlichen nachkolonialen Entwicklungen der Staaten auf dem Weg in das 20. Jahrhundert. Den Schlüsselbegriffen Revolution, Staatsstreich und Populismus, die häufig mit dem Halbkontinent verbunden werden, ist eine eigene Abhandlung gewidmet. Ein weiterer Beitrag zeichnet die Grundzüge der Demokratisierung in den einzelnen Ländern nach. Zur Sprache kommen außerdem die markanten Unterschiede in der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit der Staaten, die internationale Stellung oder das drängende gesellschaftliche Problem von Gewalt, Kriminalität und öffentlicher Unsicherheit vor allem in den Großstädten. Ein Blick auf die vielfältige Alltags- und Populärkultur Lateinamerikas rundet das Themenspektrum ab.

Der „Bürger im Staat“ vermittelt zwischen Wissenschaft und pädagogischer Praxis und wendet sich besonders an Lehrende im politischen wie geschichtlichen Unterricht. Für interessierte Bürgerinnen und Bürgern bietet das Heft einen informativen Überblick über den amerikanischen Südkontinent.

Das neue Heft kann im Internet unter www.buergerimstaat.de heruntergeladen werden. Die Druckfassung ist kostenlos und kann bestellt werden bei der

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Pressemitteilung Nr. 2-2011 vom 17. Januar 2011

Neu in der Didaktischen Reihe der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB)

„Bürger auf Abwegen?“ – Politikdistanz und politische Bildung

Das Buch umfasst 15 Aufsätze, die das vielschichtige Phänomen der Politikdistanz behandeln und auf die Herausforderungen eingehen, die sich daraus für die politische Bildung ergeben. Gefragt wird, welche Möglichkeiten die politische Bildung hat und wie sie aussehen muss, um auch politik- und bildungsdistanzierte Gruppen zu erreichen. Dem didaktischen Schlüsselbegriff der „Elementarisierung“ sind allein vier Beiträge gewidmet. Dabei werden nicht nur die Chancen benannt, die in der vereinfachten Vermittlung teils komplizierter Inhalte gesehen werden; auch die Schwierigkeiten, die damit einhergehen, werden diskutiert.

Der Sammelband geht auf die Vorträge zurück, die auf der fachdidaktischen Tagung „Beutelsbacher Gespräche“ vom 22. bis 24. Februar 2010 in Bad Urach gehalten wurden.

Das Buch kann für eine Schutzgebühr von 5,- Euro zzgl. Versand bestellt werden bei der

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Pressemitteilung Nr. 1-2011 vom 3. Januar 2011

Neu bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB)

Parteien in den deutschen Ländern – Geschichte und Gegenwart

Das Buch nimmt die Parteienlandschaft Deutschlands von seinen Ländern her in den Blick. Der Bogen spannt sich dabei von der Entwicklung der Parteien im 19. Jahrhundert bis heute. 16 Einzelbeiträge porträtieren die Parteienentwicklung, Wählerverhalten, historische Traditionen und Besonderheiten in den Bundesländern, darunter auch Baden-Württemberg. So ist ein vielschichtiges Mosaik aus Länderperspektive entstanden, das durch einen Grundlagenteil zum deutschen Parteiensystem und einen umfangreichen statistischen Anhang ergänzt wird.

Die 457-seitige Aufsatzsammlung mit 30 Abbildungen ist in der Reihe „Deutsche Länder“ als Sonderausgabe der Zentralen für politische Bildung erschienen und möchte zum besseren Verständnis des Föderalismus anregen und unterstreicht die Bedeutung vitaler Bundesländer.

Das Buch kann für 5,- Euro zzgl Versandkosten bestellt werden bei der

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Pressemitteilung 8. Dezember 2010

Jahresprogramm 2011 der Landeszentrale für politische Bildung (LpB) 

Politische Seminare und Bildungsreisen für jedermann

Seminare und Bildungsreisen für jedermann bietet die Landeszentrale für politische Bildung (LpB) an. Das Angebot für 2011 reicht von landespolitischen Fragen im Zeichen der Landtagswahl über landesgeschichtliche Regiotouren bis hin zu Veranstaltungen über die Euro-Stabilität in Zeiten der Finanzkrise. Auch internationale Themen kommen zur Sprache. Im Seminar „Russland auf dem Weg nach Westen“ wird 20 Jahre nach Gorbatschow eine Zwischenbilanz gezogen. Bildungsreisen führen unter anderem in die Hauptstadt Berlin, zur Europäischen Zentralbank nach Frankfurt/Main, zu den europäischen Institutionen nach Straßburg und Brüssel, in die Länder des westlichen Balkans sowie nach Israel, Syrien und Jordanien. Eingeladen sind alle, ohne Einschränkung hinsichtlich Alter, Schulbildung oder Beruf. Karl-Ulrich Templ, der stellvertretende Direktor der LpB betont: „Neben der besonderen Perspektive des Politischen zeichnen sich unsere Veranstaltungen durch die bunte Zusammensetzung der Teilnehmenden aus.“

Die Programmhefte gibt es kostenlos bei der

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Pressemitteilung 2. Dezember 2010

Internet-Wahlportal der Landeszentrale für politische Bildung (LpB) zum 27. März 2011

Alles zur Landtagwahl 2011

unter www.landtagswahl-bw.de

Das neue Internetportal der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) bietet grundlegende Informationen zur Wahl am 27. März 2011. Fünf Hauptrubriken unter den Stichworten Wahl, Parteien, Themen, Landtag und Baden-Württemberg ermöglichen einen Überblick und erlauben eine problemlose Nutzung. Das Portal richtet sich an alle Bürgerinnen und Bürger. Für Multiplikatoren bietet jede Rubrik umfassende Vertiefungen und Hintergrundinformationen. Die Parteien und ihre Spitzenkandidaten werden vorgestellt. Ebenso lassen sich die wichtigsten Wahlkampfthemen und die Positionen der Parteien dazu finden – ob es um das umstrittene Bahnprojekt „Stuttgart 21“, die Atompolitik oder das achtjährige Gymnasium geht. Wer wählen darf und wie sich die Sitzverteilung im Landtag berechnet, wird erläutert. Aktuelle Umfragedaten und ein statistischer Teil mit den Wahlergebnissen seit 1952 runden das Internetangebot ab.


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Pressemitteilung 30. November 2010

Neue Ausgabe der Zeitschrift „Politik & Unterricht“ bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB)

Indien – Tradition und Umbruch

Indien, der bevölkerungsreichsten Demokratie der Welt, ist die neueste Ausgabe der LpB-Zeitschrift „Politik & Unterricht“ gewidmet. Das Themenheft unterstützt Lehrerinnen und Lehrer bei der Unterrichtsgestaltung über ein Land voller Gegensätze. Der dynamischen Wirtschaftsmacht Indien mit enormen Wachstumsraten stehen deren ungelöste soziale Fragen gegenüber. Die Widersprüche zwischen Arm und Reich, zwischen Stadt und Land sowie die Konflikte zwischen den Kasten und Religionen prägen das Bild dabei ebenso wie das der international aufstrebenden Macht. Neben den praktischen Unterrichtsvorschlägen ermöglichen es ausgewählte Texte und Materialien aus den Bereichen Politik, Wirtschaft und Geographie, sich dem Subkontinent zu nähern und eine realistische Vorstellung von dem Land zu entwickeln, das bald das bevölkerungsreichste der Erde sein wird.

Das Heft kann im Internet unter www.politikundunterricht.de heruntergeladen werden. Die kostenlose Druckfassung kann auch als Klassensatz bestellt werden bei der

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Pressemitteilung 23. November 2010

Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) veröffentlicht Skatspiel mit Politiker-Karikaturen

"Kreuz-Bube Mappus sticht den Pik-Buben Kretschmann"

„Kreuz-Bube Mappus sticht den Pik-Buben Kretschmann!“ Möglich wird das mit dem Skatsspiel der Landeszentrale für politische Bildung (LpB). Das Spitzenpersonal der im Landtag vertretenen Parteien tritt darin in Form von Karikaturen als Buben, Damen und Könige auf. Gezeichnet hat sie der bekannte Karikaturist Luff, der unter anderem für die Stuttgarter Zeitung arbeitet. Im Blick auf die Landtagswahlen im kommenden März darf man gespannt sein, wer letztlich die entscheidenden Stiche macht.

Das Skatblatt gibt es für 3,- Euro zzgl. Versandkosten bei der

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Bei Sammelbestellungen Rabatt.


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Pressemitteilung 22. November 2010

"Schuleplus“ ist ein Elternbildungsprojekt der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) und wird von der Robert Bosch Stiftung gefördert

Schuleplus
"Eltern stärken – Kinder fördern". Materialien für die Elternbildung

Das Kursbuch „Schuleplus“ der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) fasst auf 140 Seiten das Wichtigste über Schule und Bildung in Deutschland zusammen. Eltern mit Migrationshintergrund erhalten darin verständliche Basisinformationen, die ihnen die schulische Unterstützung ihrer Kinder erleichtern und Teilhabechancen in Schul- und Ausbildungsfragen erhöhen sollen.

Die Materialien für die Elternbildung umfassen neun Bausteine. Darin wird beispielsweise gefragt, warum Lernen immer wichtig ist oder was man bei interkulturellen Konflikten tun kann. Ein Bereich informiert über Schule und Bildungswege in Deutschland, ein weiterer über Medien und ihre Bedeutung im Alltag. Der Baustein „Mitmachen in der Schule“ enthält praktische Vorschläge zur aktiven Mitarbeit. Die Bausteine konzentrieren sich auf grundlegende Zusammenhänge und können variabel eingesetzt werden. Das Buch ist vielseitig verwendbar und kann in einer Lerngruppe ebenso genutzt werden wie alleine oder in der Familie. Im Anhang finden sich Lösungsvorschläge zu allen Fragen und Aufgaben. 

Das Kursbuch ist Grundlage für Elternbildungskurse, die im Rahmen des Projektes „Schuleplus“ für Eltern mit Migrationshintergrund angeboten werden. Durch das Projekt soll die Bildungsbeteiligung von Kindern mit Migrationshintergrund verbessert und ihr Schulerfolg unterstützt werden. Die Robert Bosch Stiftung fördert „Schuleplus“. Das Buch ist kostenlos (Versand: 6,- EUR) und kann über die LpB-BW bezogen werden.

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Pressemitteilung 12. November 2010

Modellprojekt zur Prävention von Islamismus startet in Baden-Württemberg

Team meX. Mit Zivilcourage gegen islamistischen Extremismus

Welche Rolle spielt der Islam im Leben von muslimischen Jugendlichen? Wie lassen sich religiöse Überzeugungen von islamistischen Positionen unterscheiden? Wie kann man demokratiefeindlichen Einstellungen bei jungen Musliminnen und Muslimen entgegenwirken? In einem bundesweit bisher einzigartigen Modellprojekt zur Prävention von islamistischem Extremismus können sich Multiplikatorinnen und Multiplikatoren in Baden-Württemberg ab sofort mit diesen Fragen auseinandersetzen.

Landesweit bietet das „Team meX. Mit Zivilcourage gegen islamistischen Extremismus“ Fortbildungen und Fachvorträge, um in der Jugend- und Bildungsarbeit Tätige für das Themenfeld „Islamistischer Extremismus“ zu sensibilisieren und eine Diskussion über Handlungsmöglichkeiten im praktischen Umgang mit dem Phänomen zu ermöglichen. Das Projekt wird von der Landeszentrale für politische Bildung in Kooperation mit dem Landesamt für Verfassungsschutz durchgeführt und von der Baden-Württemberg Stiftung finanziert.

Mit einem Angebot zur Prävention von islamistischem Extremismus betreten die beteiligten Institutionen Neuland. Weder auf Bundes- noch auf Landesebene besteht ein vergleichbares Programm.

„Gemeinsam mit unserem Kooperationspartner und dank der Förderung durch die Baden-Württemberg Stiftung leistet die Landeszentrale beim Thema Islamismusprävention Pionierarbeit“, erklärt Karl-Ulrich Templ, stellvertretender Direktor der Landeszentrale für politische Bildung.

„Aus unserer täglichen Arbeit wissen wir, welche Anziehungskraft islamistische Propaganda gerade auf junge Menschen ausüben kann und welche Wertekonflikte dadurch ausgelöst werden. Dieses Erfahrungswissen bringen wir in das Projekt und damit in die praktische Arbeit mit Jugendlichen ein“, sagt die Präsidentin des Landesamtes für Verfassungsschutz, Beate Bube, über die Bedeutung von Präventionsangeboten in diesem Bereich.

„Die Baden-Württemberg Stiftung versteht sich als Zukunftswerkstatt des Landes. Die Vermittlung von Wissen und Werten ist uns ein großes Anliegen. Über Präventionsprojekte wollen wir negativen Entwicklungen gerade bei jungen Menschen frühzeitig begegnen“, erläutert Christoph Dahl, Geschäftsführer der Baden-Württemberg Stiftung.

Der Fokus des neuen Präventionsprojektes liegt weniger auf der Vermittlung von Faktenwissen über islamistische Prediger oder Gruppierungen. Es geht vielmehr darum, Lehrkräften und Mitarbeitenden in Jugendeinrichtungen einen Einblick in die Lebenswelten muslimischer Jugendlicher zu geben und sie für Einfallstore islamistischer Ideologien zu sensibilisieren. Ein wichtiges Anliegen des Projektes ist die Vorstellung verschiedener muslimisch-jugendkultureller Szenen in Deutschland anhand von Musikbeispielen und Videoclips.

„Mit islamistischem Extremismus hat das zunächst nichts zu tun. Es soll den meist nicht-muslimischen Multiplikatorinnen und Multiplikatoren zeigen, wie vielfältig die Lebensstile und Glaubensformen junger Musliminnen und Muslime in Deutschland sind“, erklärt Regina Bossert, Mitarbeiterin der Landeszentrale und Leiterin des Projektes. In Abgrenzung zur Vielfalt innerhalb der muslimischen Jugendkulturen werden islamistische Positionen und Propaganda vorgestellt und diskutiert. So erhalten in der Jugendarbeit Tätige ein Gespür für die Unterscheidung von religiösen Überzeugungen und demokratiegefährdenden, islamistischen Einstellungen. Das ist die zentrale Voraussetzung dafür, im Dialog mit jungen Musliminnen und Muslimen radikalen und extremistischen Einstellungen begegnen und vorbeugen zu können – ohne ihre Religion in Frage zu stellen.

Flyer Download

Ansprechpartner

Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB)
Projekt „Extremismusprävention“, Stafflenbergstr. 38, 70184 Stuttgart
Internet: www.team-mex.de
Regina Bossert
regina.bossert@lpb.bwl.de
Tel:     0711/164099-81

Landesamt für Verfassungsschutz Baden-Württemberg (LfV)
Leitungsstab, Taubenheimstraße 85A, 70372 Stuttgart
Victoria Krause            
Victoria.Krause@lfvbw.bwl.de
Tel:    0711-95 44-168



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Pressemitteilung 10. November 2010

Neue Ausgabe der LpB-Zeitschrift „Deutschland & Europa“

Migration in Europa

Das Heft „Migration in Europa“ der Zeitschrift „Deutschland & Europa“ der Landeszentrale für politische Bildung in Baden-Württemberg (LpB) nimmt die aktuelle Debatte um Integration und Migration in Deutschland auf, richtet den Blick gleichzeitig aber auf gesamteuropäische Entwicklungen. In länderspezifischen Beiträgen wird die Migrationspolitik in Großbritannien, Spanien, Italien und Polen vorgestellt und damit die Situation in EU-Mitgliedsstaaten beleuchtet, die vor ähnlichen Problemen wie Deutschland stehen, teils aber unterschiedliche Aufnahme- und Integrationsstrategien entwickelten.

Für den Unterricht an weiterführenden Schulen in Baden-Württemberg enthält das Themenheft umfangreiche Materialien wie Statistiken, Zeitungskommentare und Karikaturen, die zur Versachlichung der Debatte beitragen sollen. Ein Planspiel zur Migration in Europa ergänzt den didaktischen Teil.

Im Internet steht das Heft unter www.deutschlandundeuropa.de zum Download bereit. Die Druckfassung ist ebenfalls kostenlos und kann bestellt werden bei der

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Pressemitteilung 2. November 2010

Neue Publikation der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg

Störfall im Finanzsystem – Methodensammlung für den Unterricht

Der Band „Störfall im Finanzsystem“ aus der Reihe „Bausteine“ der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) bietet Lehrenden eine Fülle von Methoden zum Thema wirtschaftliche Globalisierung und Finanzkrise. Die Sammlung eröffnet Zugänge zu einem aktuellen und schwierigen Thema und fördert das Verständnis für die Zusammenhänge des weltweiten Finanzsystems. Der Aufbau des Bandes folgt dem Ablauf eines Seminars. Der Hinführung zum Thema folgen Bausteine für eine intensive inhaltliche Auseinandersetzung. Den Abschluss bilden Materialien zur Ergebnissicherung und Auswertung. Die Einheiten orientieren sich an einem durch die Beteiligung der Lernenden bestimmten Lernform und sind für unterschiedliche Zielgruppen im schulischen und außerschulischen Unterricht geeignet. Sie sind darüber hinaus so aufgebaut, dass sie an aktuelle Entwicklungen angepasst werden können.

Der Baustein hat 74 Seiten und kann für 2,- EUR zzgl Versandkosten bestellt werden bei der

Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg
Stafflenbergstr. 38,
70184 Stuttgart

Fax: 0711/164099-77
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Pressemitteilung 27. Oktober 2010

Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) mit neuer Ausgabe der Zeitschrift „Der Bürger im Staat“:

Europa konkret – Wie die EU funktioniert

"Europa konkret – Wie die EU funktioniert" heißt das neue Themenheft der Zeitschrift „Der Bürger im Staat“ der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB). Dreizehn Aufsätze geben einen Überblick über die Tätigkeitsfelder der Gemeinschaft. Der einführende Beitrag fragt nach den Aussichten für den europäischen Integrationsprozess auf der Grundlage des Vertrages von Lissabon. Ein weiterer Beitrag widmet sich den viel zitierten demokratischen Defiziten im europäischen Entscheidungsprozess. Die Auswirkungen der Wirtschafts- und Finanzkrise werden in der Abwägung von nationalen Gestaltungsspielräumen und europäischen Antworten erörtert. Weiter wird auf den Stand der Erweiterungspolitik nach den Beitritten von 2004 und 2007 eingegangen.
Die Zeitschrift "Der Bürger im Staat" will zwischen Wissenschaft und pädagogischer Praxis vermitteln. Die Hefte wenden sich vor allem an Lehrende und Lernende in Schulen und Hochschulen sowie in der Jugend- und Erwachsenenbildung. Darüber hinaus richten sie sich an interessierte Bürgerinnen und Bürger, die sich fundiert auf aktuellem Stand informieren möchten. Die Druckfassung ist kostenlos und kann bestellt werden bei der

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Im Internet steht das Heft unter www.buergerimstaat.de zum Download bereit.


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Pressemitteilung 15.Oktober 2010

Noch freie Plätze im FÖJ

Freiwilliges Ökologisches Jahr für Kurzentschlossene

Die Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) kann noch einige freie Plätze für ein Freiwilliges Ökologisches Jahr (FÖJ) anbieten. Für Kurzentschlossene besteht die Möglichkeit, sich an Einsatzstellen in den Bereichen Landwirtschaft und Gartenbau, bei Unternehmen, öffentlichen Trägern, in Naturschutzzentren sowie bei Verbänden und Bildungseinrichtungen zu engagieren. Das FÖJ richtet sich an Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 15 und 27 Jahren. Bei der Bewerbung spielen Schulabschlüsse und Noten keine Rolle. Die Teilnehmenden erhalten ein Taschengeld, Leistungen für Unterkunft und Verpflegung und sind sozialversichert. Bildungsseminare ergänzen die praktische Arbeit an den Einsatzorten. Weitere Informationen zum Freiwilligen Ökologischen Jahr und zur Bewerbung sowie eine Auflistung der angebotenen Stellen finden sich unter www.foej-bw.de.

Kontakt:
Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg
Freiwilliges Ökologisches Jahr
Paulinenstraße 44-46
70178 Stuttgart
Tel.: 0711/164099-38
Fax: 0711/164099-55
E-Mail: foej@remove-this.lpb.bwl.de


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Pressemitteilung 13. Oktober 2010

Neue Veröffentlichung der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB)
 
Die Deportation der badischen und saarpfälzer Juden im Oktober 1940

Unter dem Titel „Ich weiß nicht, ob wir nochmals schreiben können“ ist bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) ein 64-seitiges Heft erschienen, das die Deportation der badischen und saarpfälzer Juden im Oktober 1940 in das Internierungslager Gurs in den Pyrenäen dokumentiert. Der Band aus der LpB-Reihe „Materialien“ soll dazu beitragen, das historische Geschehen in Erinnerung zu rufen und das Gedenken an die Opfer wach zu halten. Er beinhaltet Texte zum geschichtlichen Hintergrund sowie Quellen und Dokumente. Didaktische Hinweise sind für die Verwendung im Unterricht vorgesehen; ergänzend wird auf weiterführende Literatur sowie Ton- und Bildmedien verwiesen. Das Heft soll Lehrende in der Schule sowie in der außerschulischen Jugend- und Erwachsenenbildung unterstützen und richtet sich ebenso an alle interessierten Bürgerinnen und Bürger.

Die kostenlose Broschüre kann bestellt werden bei der

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Ein kostenloses Rezensionsexemplar erhalten Sie von
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Pressemitteilung 28. September 2010

Neues Internetportal der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB)

Alles zum E-Learning unter www.elearning-politik.de

Das neue Internetportal „E-Learning-Politik“ bietet Grundinformationen und einen Kursüberblick zu computergestützten Lernformern, die die Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) seit über zehn Jahren entwickelt. Die verzeichneten Kurse zur kommunalen, europäischen und globalen Politik können herkömmliche Fortbildungsformen ergänzen und tragen einem geänderten Lernverhalten Rechnung, insbesondere der Flexibilisierung von Lernorten. Internetgestützte Angebote für Schulklassen werden gesondert vorgestellt. Das Portal verfügt über eine direkte Verbindung zu den Kursen; eine Linkliste informiert kurz und präzise über weitere Portale im Bereich „E-Learning“.

Das Angebot zum Lernen mit den neuen Medien richtet sich an Schulen, Kommunen, Landesbehörden, Hochschulen und Ministerien; in gleicher Weise sind interessierte Bürgerinnen und Bürger angesprochen.

www.elearning-politik.de


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Pressemitteilung 27. September 2010

Themenheft zum Internet und Medienverhalten von Jugendlichen

Leben im Netz – die digitale Gesellschaft

Mit dem Internet und dem Medienverhalten von Jugendlichen beschäftigt sich die neue Ausgabe der Zeitschrift „Politik & Unterricht“, die von der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) herausgegeben wird. Vier Bausteine bieten Lehrkräften unterschiedliche Ansatzpunkte, um das Thema für den Unterricht aufzubereiten und zu einer sachgerechten wie kritischen Mediennutzung anzuregen. Neben einem Überblick über die „digitale Revolution“ werden verschiedene Aspekte des Datenschutzes beleuchtet. Die globale Medienmacht von Google wird unter anderem vor dem Hintergrund der aktuellen Diskussion um „Google Street View“ hinterfragt. Außerdem wird die Verantwortung von Suchmaschinen insgesamt thematisiert. Unter dem Stichwort „Demokratie 2.0“ ist ein eigener Baustein den demokratischen Potentialen des Internets gewidmet.

Das Heft kann im Internet unter www.politikundunterricht.de heruntergeladen werden. Die kostenlose Druckfassung kann als Klassensatz bestellt werden bei der
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Sendungen über 1 kg gegen Versandkostenberechnung.



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Presseankündigung 22. September 2010

20 Jahre Wiedervereinigung

Politische Bildung bei Mc Donald’s

Anlässlich 20 Jahre Wiedervereinigung veranstaltet die Freiburger Außenstelle der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) am Sonntag, 3. Oktober 2010, dem Tag der Deutschen Einheit, im McDonald’s Restaurant in der Freiburger Tullastraße eine Aktion zur politischen Bildung.

Zum Hintergrund dieser außergewöhnlichen Aktion schreibt der Veranstalter:

Die nachträgliche Verklärung der SED-Diktatur zu einem Hort der sozialen Sicherheit verdeutlicht die Dringlichkeit politisch-historischer Aufklärung. Fraglos war nicht alles schlecht in der DDR, aber es gilt – zumal nach 20 Jahren Wiedervereinigung – zu fragen, ob die weitgehende Preisgabe persönlicher und gesellschaftlicher Freiheiten nicht ein zu hoher Preis für eine umfassende soziale Absicherung ist? Diese Frage und die über die deutschen Grenzen hinausweisende Bedeutung der Wiedervereinigung brachten die LpB auf die Idee, des Tages der Deutschen Einheit im Jubiläumsjahr in besonderer Weise zu gedenken, nämlich in einem McDonald’s-Restaurant.

McDonald’s ist eine globale Marke mit Kunden aus allen Teilen der Bevölkerung. Die breite soziale Streuung der Kundschaft sowie der nahezu flächendeckende Zugang zu McDonald’s-Restaurants sind von besonderem Reiz für eine Bildungseinrichtung wie die Landeszentrale für politische Bildung. Deren erklärtes Ziel ist es, möglichst alle Teile der Gesellschaft anzusprechen. Die Zusammenarbeit mit McDonald’s ist für sie eine einzigartige Gelegenheit, in Neuland vorzustoßen und dieses für historisch-politisches Lernen zu nutzen.

Der „Bildungsüberfall“ in einem Fastfood-Restaurant soll zur Auseinandersetzung mit dem ‚anderen Deutschland’, der DDR, führen und zum Nachdenken über ein autoritäres System anregen. Verschiedene Inszenierungen sollen die Unterschiede zwischen einem freiheitlich-demokratischen und einem autoritären System verdeutlichen.

Die LpB ist sich bewusst, dass dieser bundesweit erstmalige Versuch auch scheitern kann: Wird zu sehr in den Betriebsablauf eingegriffen? Ist die Aktion nicht nur Irritation und Denkanstoß, sondern gar Ärgernis für die Kundinnen und Kunden? Bedenken und Einwände mag es geben, aber wir wollen es versuchen und laden Sie zur Berichterstattung ein.

Kontakt:

Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB)
Außenstelle Freiburg
Dr. Michael Wehner
Bertoldstraße 55
79098 Freiburg
Telefon 0761.20773-0
Fax 0761.20773-99
freiburg@remove-this.lpb.bwl.de

www.lpb-freiburg.de



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Pressemitteilung 8.September 2010

Expertentagung vom 15. bis 17. September 2010 in Bad Urach

Perspektiven der Kommunalpolitik

Die „Perspektiven der Kommunalpolitik“ stehen im Zentrum einer Expertentagung, die die Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg in Verbindung mit dem Europäischen Zentrum für Föderalismusforschung (EZFF) der Universität Tübingen veranstaltet.

Bei der Tagung treten Wissenschaftler und aktive Kommunalpolitiker in einen intensiven fachlichen Austausch, wissenschaftliche Expertise trifft auf Erfahrung aus der kommunalen Praxis.

Die Herausforderungen für die Kommunen in Deutschland sind gewaltig. Damit ist nicht nur die angespannte finanzielle Situation der Kommunen angesprochen, sondern auch die künftige Aufgabenentwicklung der Kommunalpolitik, vor allem unter den Vorzeichen des demografischen Wandels und den integrationspolitischen Erfordernissen.

Themen der Tagung sind darüber hinaus die Perspektiven des politischen Gemeinwesens Kommune im Spannungsfeld von Sachpolitik und Parteipolitik. Dazu gehören die Rolle des Bürgermeisters und der Gemeinderäte ebenso wie die Erfordernisse der Bürgerbeteiligung oder die Einflüsse der Europäischen Union auf die Kommunalpolitik.

Die Tagung findet vom 15. bis zum 17. September im Haus auf der Alb, Bad Urach statt. Am 16. September wird es einen Empfang des Landkreises Reutlingen und der Stadt Bad Urach im Rathaus Bad Urach mit Landrat Thomas Reumann und Bürgermeister Elmar Rebmann geben.


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Pressemitteilung 2. September 2010

Eröffnung am 8. September 2010, 19.30 Uhr in Herrenberg

Ausstellung „Islam und muslimisches Leben“

Die Ausstellung „Islam und muslimisches Leben“ wird ab 8. September 2010 in Herrenberg gezeigt. Durch die Ausstellung sollen Vorurteile behoben und eine Plattform geboten werden, um Brücken zwischen Religionen und Kulturen zu schaffen.

Denn obwohl mehr als vier Millionen Muslime in Deutschland leben, ist das Wissen über den Islam und die Lebenswelt der Muslime mit großen Lücken behaftet. Stereotypen und Verallgemeinerungen sollen hinterfragt und die Weltreligion Islam unter verschiedenen Gesichtspunkten beleuchtet werden.

Die Ausstellung bietet eine Vielfalt an Themenbereichen, wie z.B. die Grundlagen und Geschichte des Islam, muslimisches Leben in Deutschland und die Vielfalt gelebter Religions- und Glaubenspraxis.

Konzipiert wurde die Ausstellung von der der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) im Rahmen des Projekts „Neue Brücken bauen… zwischen Generationen, Kulturen und Institutionen“ der Baden-Württemberg-Stiftung.

Die Ausstellung kann als Wanderausstellung von anderen Institutionen, wie z.B. Bildungsträger, religiöse Einrichtungen oder Vereine entliehen werden.

Informationen zur Ausstellung gibt es unter
www.lpb-bw.de/islam_muslimisches_leben.html.

Die Eröffnung der Ausstellung „Islam und muslimisches Leben“ findet am 8. September 2010 um 19.30 Uhr in der Stadtbibliothek Herrenberg im Kulturzentrum Hofscheuer statt. Zu sehen ist die Ausstellung in Herrenberg bis 30. September 2010.

Genauere Informationen zum Rahmenprogramm in Herrenberg mit Vorträgen und Führungen für verschiedene Altersklassen können bei der Stadtbibliothek Herrenberg erfragt werden (Telefon 07032/9482-30; www.stadtbibliothek.herrenberg.de; stadtbibliothek@remove-this.herrenberg.de ).

Bei Fragen zur Ausstellung:

Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg
Dr. Iris Häuser
Abt. Demokratisches Engagement
Fachbereich Politische Landeskunde
Paulinenstr. 44-46
70178 Stuttgart

Tel.: 0711.164099-20
Fax: 0711.164099-77
iris.haeuser@remove-this.lpb.bwl.de


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Pressemitteilung 27. August 2010

Start am 1. September

Junge Menschen starten ihr Freiwilliges Ökologisches Jahr

Ab 1. September engagieren sich über 180 junge Menschen in Baden-Württemberg ein Jahr lang in ökologisch-nachhaltigen Arbeitsfeldern: Gemüse ernten, Tiere pflegen, Wiesen mähen, Öffentlichkeitsarbeit und Bildungsarbeit betreiben, bei der Montage von Solaranlagen anpacken – die Tätigkeiten im Freiwilligen Ökologischen Jahr (FÖJ) sind vielfältig. Entsprechend unterschiedliche Fähigkeiten, Interessen und Erwartungen bringen die 180 Freiwilligen mit. Dieses ökologisch ausgerichtete Bildungsjahr bietet ihnen einmalige persönliche und berufliche Entwicklungschancen.

Unterstützt werden die Jugendlichen und jungen Erwachsenen vor allem von den Mitarbeitenden in den jeweiligen Einsatzstellen. Zusätzliche Betreuung übernehmen die FÖJ-Träger: neben der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) zählen der Bund der deutschen katholischen Jugend (BDKJ) sowie das Diakonische Werk Württemberg dazu. Die Träger organisieren zum Beispiel Begleitseminare, in denen sich die Teilnehmenden aktiv mit aktuellen Fragen rund um das Thema Nachhaltigkeit auseinandersetzen. Für die hochwertige Betreuung wurde die LpB mit QUIFD, dem Gütesiegel für Qualität in Freiwilligendiensten, ausgezeichnet.

Von den 180 FÖJ-Plätzen werden 150 vom Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr Baden-Württemberg finanziert. 30 Plätze stehen jungen Männern zur Verfügung, die das FÖJ statt Zivildienst machen. Diese Stellen werden bisher aus Bundesmitteln finanziert.

Das FÖJ ist nicht nur in Baden-Württemberg möglich – deutschlandweit stehen über 2000 Plätze zur Verfügung. Die Einsatzmöglichkeiten reichen von Biobauernhöfen und Bildungseinrichtungen über Naturschutzzentren sowie -verbände bis hin zu Umweltbehörden und Unternehmen.

Mehr Informationen finden sich z.B. unter www.foej-bw.de.



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Pressemitteilung 20. August 2010

Zahlreiche Veranstaltungen in Baden-Württemberg und im Elsass

Europäischer Tag der Jüdischen Kultur am 5. September 2010

Am Sonntag, 5. September 2010 findet zum elften Mal der Europäische Tag der Jüdischen Kultur statt. In Baden-Württemberg, dem Elsass und zahlreichen anderen Ländern und Regionen soll er dazu beitragen, das europäische Judentum in seiner Geschichte, seinen Traditionen und Bräuchen näher kennen zu lernen. Der Tag erinnert damit an die Beiträge des Judentums zur Kultur unseres Kontinents.

Die diesjährigen Aktionen steht unter dem Motto „Kunst und Judentum“, nahm doch die Kunst und das Verlangen nach Ästhetik einen bedeutenden Platz im religiösen Leben der Juden ein. Die Besucher können Gedenkstätten, Synagogen und jüdische Friedhöfe besichtigen oder Vorträge, Lesungen, Ausstellungen und Konzerte besuchen. Durch das Engagement zahlreicher ehrenamtlicher Mitarbeiter in jüdischen Gemeinden, an Gedenkstätten und in Museen ist ein vielfältiges Programm entstanden. Der Europäische Tag der Jüdischen Kultur wird durch B´nai Brith René Hirschler (Straßburg) zusammen mit der Landesarbeitsgemeinschaft der Gedenkstätten in Baden-Württemberg und der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg koordiniert.

Das Veranstaltungsprogramm steht unter folgender Adresse zum Download bereit:

www.gedenkstaetten-bw.de/fileadmin/gedenkstaetten/pdf/etjk2010.pdf

Eine gedruckte Fassung kann angefordert werden bei:
FUTURA Marketing- und Vertriebsservice GmbH,
Robert-Boschstraße 48-50,
D-88353 Kisslegg,
Telefon 01805/556690,
E-Mail: adressen@remove-this.futura-kisslegg.de


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Pressemitteilung 23. Juli 2010

Tagung mit Innenminister Rech und Oberbürgermeister Schuster am 30. Juli 2010 in Stuttgart

60 Jahre Charta der deutschen Heimatvertriebenen

Die Situation der deutschen Heimatvertrieben nach 1945 ist das Thema einer Tagung am 30. Juli 2010, zu der die Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg, das Haus der Heimat und die Landeshauptstadt Stuttgart einladen. Die Veranstaltung steht im Zeichen einer kritischen Würdigung der „Charta der deutschen Heimatvertriebenen“, die vor 60 Jahren, am 5. August 1950, in Bad Cannstatt verabschiedet wurde und als zukunftsweisendes Dokument des Verzichts auf Rache und Vergeltung gilt.

Der Innenminister und Landesbeauftragte für Vertriebene, Flüchtlinge und Aussiedler, Heribert Rech, nimmt zur Lage der Heimatvertriebenen in Baden-Württemberg Stellung. Zu den weiteren Experten zählen Prof. Dr. Thomas Grosser, Universität Mannheim, Dr. Mathias Beer vom Institut für donauschwäbische Geschichte und Landeskunde Tübingen sowie der Leiter des Hauses der Geschichte Baden-Württembergs, Dr. Thomas Schnabel. Eine Diskussionsrunde mit der Publizistin Dr. Helga Hirsch, dem Bundestagsabgeordneten Josip Juratovic sowie dem Journalisten Thomas Urban wird sich schließlich mit der Frage nach dem möglichen Vorbildcharakter der Charta für Aussöhnung und Frieden in aktuellen europäischen Konfliktgebieten auseinandersetzen. Stuttgarts Oberbürgermeister Dr. Wolfgang Schuster wird ein Grußwort sprechen. 

Die Veranstaltung ist öffentlich.
Das Tagungsprogramm mit Anmeldungsformular finden Sie hier
zum Download



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Pressemitteilung 20. Juli 2010

Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) bietet Gedenkreise nach Gurs/Pyrenäen an:

Auf den Spuren deportierter Juden aus Baden und der Pfalz

Das kleine Pyrenäendorf Gurs ist das Ziel einer viertägigen Bildungsreise, die die Landeszentrale für politische Bildung (LpB) vom 22. bis 25. Oktober 2010 anbietet. Sie erinnert damit an das Schicksal von über 6.500 badischen und pfälzer Juden, die vor 60 Jahren, im Oktober 1940, unter der nationalsozialistischen Diktatur nach Frankreich deportiert und von der dortigen Vichy-Regierung in das Lager nach Gurs verschleppt worden waren. Auf dem Programm stehen u. a. Gespräche mit Zeitzeugen sowie der Besuch des ehemaligen Lagergeländes. Zentraler Bestandteil der Reise wird die Teilnahme an der Gedenkfeier am Sonntag, 24. Oktober 2010 auf dem Lagerfriedhof sein.

Detaillierte Informationen mit Reiseprogramm im Internet:
www.lpb-bw.de/bildungsreisen.html (Stichwort „Gurs“).

Kontakt: Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg, Gedenkstättenarbeit, Paulinenstraße 44-46, 70178 Stuttgart,
Fax: 0711.164099-55
 gedenkstaettenarbeit@remove-this.lpb.bwl.de



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Pressemitteilung 15. Juli 2010

Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) mit neuer Ausgabe der Zeitschrift „Der Bürger im Staat“:

Italien

Die neue Ausgabe der Zeitschrift „Der Bürger im Staat“ bietet eine umfassende Bestandsaufnahme Italiens. 13 fachkundige Aufsätze behandeln politische und gesellschaftliche Fragen und thematisieren außerdem die historischen Bedingungen Italiens. Aktuellen Herausforderungen sind eigene Abhandlungen gewidmet, so beispielsweise dem Wandel vom Auswanderungs- zum Einwanderungsland oder der ökonomischen Spaltung in Nord und Süd, die mit der Angst vor Entsolidarisierung einhergeht und auch den zögerlichen Föderalisierungsprozess begründet. Weiter wird die Bedeutung des umstrittenen Populisten Silvio Berlusconi erörtert. Ein kritischer Blick richtet sich schließlich auf die italienische Gesellschaft in Bezug auf die Geschlechterrollen und das besonders durch die Medien geprägte Frauenbild.

Der neue „Bürger im Staat“ liefert auf 120 Seiten eine kompakte Länderanalyse, die zwischen Wissenschaft und pädagogischer Praxis vermittelt und sich an alle interessierte Bürgerinnen und Bürger wendet. Darüber hinaus ist das Heft besonders für Lehrende im politischen und geschichtlichen Unterricht geeignet.  Die Druckfassung ist kostenlos und kann bestellt werden bei der

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70184 Stuttgart

Fax: 0711/164099-77
Webshop. www.lpb-bw.de/shop.

Im Internet steht das Heft unter www.buergerimstaat.de zum Download bereit.



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Pressemitteilung 7. Juni 2010

„Komm heraus – mach mit“

Schülerwettbewerb des Landtags von Baden-Württemberg startet

Schülerinnen und Schüler in Baden-Württemberg ab Klasse 9 haben jetzt wieder die Möglichkeit, beim Schülerwettbewerb des Landtags mitzumachen. Über 60 Prozent aller Teilnehmenden winken attraktive Preise. Acht Themen stehen zur Auswahl, die als Einzel-, Partner- oder Gruppenarbeit in unterschiedlichen Formen bearbeitet werden können. Plakate, Umfragen, Erörterungen, Reportagen, Kurzgeschichten zu vorgegebenen oder freien Themen können eingereicht werden.

Gefragt sind dabei vor allem Phantasie und Originalität sowie die Bereitschaft, den Dingen auf den Grund zu gehen. Zu den Themen gehört im Jahr der Fußballweltmeisterschaft die Fragestellung „Welche Rolle spielt Sport für Jugendliche?“ oder eine wertebezogene Erörterung zur Bedeutung von Respekt in unserer Gesellschaft. Die Chancen und Probleme in der heutigen Arbeitswelt können per Plakat veranschaulicht werden. Für technisch Interessierte wird der Bereich „Nanotechnologie – wieder eine Zukunftstechnologie mit Risiken?“ zur Diskussion gestellt; bei der Frage „Macht die Schule fit für morgen?“ können Jugendliche ihre eigenen Beobachtungen und Meinungen zum Ausdruck bringen.

Der Wettbewerb des Landtags wird von der Landeszentrale für politische Bildung (LpB) durchgeführt. Einsendeschluss ist der 15. November 2010. Zu den Preisen zählen mehrtägige Reisen nach Ljubljana und Leipzig sowie über 2000 Sachpreise. Für herausragende Beiträge werden bis zu vier Förderpreise des Landtags verliehen. Detailinformationen zu Themen, Arbeitsformen usw. sind im Internet unter www.schuelerwettbewerb-bw.de abrufbar.


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Pressemitteilung, 20. Mai 2010

Ein Internetspiel zur Fußball-WM von der Landeszentrale:

„Ke Nako“ – Es ist Zeit, Afrikas Menschlichkeit zu feiern!

„Ke Nako“ heißt „Es ist an der Zeit!“ Als Motto der Fußball-Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika bedeutet es auch so viel wie: „Es ist Zeit, Afrikas Menschlichkeit zu feiern!“ Für alle Fußballfans ist es jetzt zudem an der Zeit, die Teilnehmerländer aus Afrika und den anderen Kontinenten kennenzulernen. Was wissen wir über die Länder, die vom 11. Juni bis 11. Juli 2010 in Südafrika antreten? Unsere direkten Nachbarn kennen wir vielleicht: es sind die Schweiz, Frankreich, Niederlande und Dänemark. Aber wo genau liegen sie auf der Landkarte? Und dann die WM-Länder auf den anderen Kontinenten? Nach dem Internetspiel der Landeszentrale für politische Bildung ist man schlauer und weiß Bescheid über Hauptstädte, Einwohnerzahlen, Flächengrößen, Währungen und vieles mehr. Die Informationen gibt es sogar zum Ausdrucken – und dazu noch eine persönliche Urkunde, die bescheinigt, dass man alle Länder auf der Weltkarte richtig platziert hat.

www.lpb-bw.de/onlinespiele/kenako/

Hinweis: Die Verlinkung des Spiels ist ausdrücklich erlaubt. Die LpB bittet lediglich um eine kurze Nachricht. 


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Pressemitteilung, 18. Mai 2010

Die Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg lädt ein:

Das Grundgesetz hat Geburtstag – Feiern Sie mit!

Zum Geburtstag des Grundgesetzes lädt die Landezentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) auch dieses Jahr wieder auf den Stuttgarter Schlossplatz ein. Am Freitag, den 21. Mai 2010 werden rund um den Musikpavillon von 11 bis 15 Uhr Spiele, ein Quiz, viele Informationen zum Grundgesetz und auch ein ein Gläschen Sekt geboten. Die Landtagsabgeordnete Andrea Krueger und der Staatssekretär im Staatsministerium, Hubert Wicker, stehen für jeweils eine Stunde zu Gesprächen und Diskussionen über die Verfassung und die aktuelle Politik zur Verfügung. Die Landeszentrale für politische Bildung erinnert mit dieser Veranstaltung an die Verkündung des Grundgesetzes vor 61 Jahren und unterstreicht die demokratische Tradition, die sich mit der Verfassung vom 23. Mai 1949 verbindet.


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Pressemitteilung 26. April 2010

Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) mit neuem Internetportal

„Europa im Unterricht“

„Europa im Unterricht“ heißt das neue Internetportal der Landezentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB). Für Lehrkräfte bietet es zahlreiche Anregungen und praxisorientierte Hilfestellungen, um das Thema Europa für den Unterricht aufzubereiten. Neben den Bildungsplänen werden Unterrichtseinheiten mit unterschiedlicher Schwerpunktsetzung vorgestellt. Methodische Hinweise, „Webquests“, die dem sinnvollen Einsatz von Computern im Schulunterricht dienen, Angebote für Schülerinnen und Schülern sowie Spiele und Quizaufgaben runden den didaktischen Bereich ab. Die Rubrik „Europa-Wissen“ bündelt grundlegende Informationen und ermöglicht einen Überblick über die europäischen Institutionen. Das Portal enthält außerdem Medienhinweise mit unterrichtsbezogenen Empfehlungen und zahlreiche weiterführende Links.

www.europaimunterricht.de



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Pressemitteilung 22. April 2010

Neue Ausgabe der LpB-Zeitschrift „Deutschland & Europa“

Finanz- und Wirtschaftskrise in Europa

Mit der Finanz- und Wirtschaftskrise in Europa beschäftigt sich die soeben erschienene Ausgabe der Zeitschrift „Deutschland & Europa“, die von der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) herausgegeben wird. In zehn Beiträgen werden Ursachen, Hintergründe und Auswirkungen der Krise beleuchtet und auf die Rolle der Europäischen Union eingegangen. Den Krisen in Irland und Großbritannien sowie im östlichen Europa sind eigene Aufsätze gewidmet. Historische Bezüge, wie die Weltwirtschaftskrise von 1929 oder globale Aspekte, wie die Rolle des Internationalen Währungsfonds, vervollständigen das Heft.

In einem exklusiven Aufsatz für diese Zeitschrift fordert der Vorsitzende des „Rats für Nachhaltige Entwicklung in Deutschland“, Dr. Volker Hauff, Konsequenzen aus der Krise zu ziehen, die auch in den Augen der zukünftigen Generationen Bestand haben können. Jeder Beitrag enthält neben einer wissenschaftlichen Analyse ergänzendes Unterrichtsmaterial und weiterführende Literatur- und Internethinweise. Für Lehrkräfte an weiterführenden Schulen ist die Veröffentlichung ebenso geeignet wie für Schülerinnen und Schüler insbesondere der Oberstufe.

Im Internet steht das Heft unter www.deutschlandundeuropa.de zum Download bereit. Die Druckfassung ist ebenfalls kostenlos und kann bestellt werden bei der

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Pressemitteilung 20. April 2010

Bitte beachten: Die Veranstaltung findet in Friedrichshafen am Bodensee statt. Eingeladen sind Interessierte aus ganz Baden-Württemberg.

20 Jahre „Freiwilliges Ökologisches Jahr“ (FÖJ) in Baden-Württemberg 

Jubiläumsveranstaltung mit Umweltministerin Tanja Gönner in Friedrichshafen

Mit einem bunten Programm wird am Samstag, 12. Juni 2010 ab 10 Uhr das 20-jährige Bestehen des Freiwilligen Ökologischen Jahres (FÖJ) in Baden-Württemberg gefeiert. Das FÖJ ist ein Freiwilligendienst für junge Leute von 16 bis 27 Jahren. Die Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) als Träger des FÖJ und die Stadt Friedrichhafen laden landesweit zur Jubiläumsveranstaltung ein.

Tanja Gönner, Ministerin für Umwelt, Naturschutz und Verkehr, hält die zentrale Ansprache. Danach wird bei einem Podiumsgespräch das Thema „FÖJ für alle?“ beleuchtet. Grußworte sprechen der Oberbürgermeister der Stadt Friedrichshafen, Andreas Brand, und der Vorsitzende des Bundesarbeitskreises FÖJ, Hinrich Goos. Lothar Frick, der Direktor der Landeszentrale für politische Bildung, eröffnet das Bildungsfest. Am Nachmittag können die Besucherinnen und Besucher zwischen verschiedenen Angeboten rund um das Motto „Einfach. Gut. Leben.“ wählen - von naturkundlichen Spaziergängen bis hin zu gesellschaftspolitischen Workshops. Bei Live-Musik und Lagerfeuer wird das Programm am Bodensee-Uferpark schließlich ausklingen. Die Jubiläumsveranstaltung richtet sich an alle, die sich für das FÖJ interessieren.

Anmeldungen sind bis zum 27. April 2010 über die Internetseite
www.foej-bw.de möglich.



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Pressemitteilung 19. April 2010

Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) mit neuer Publikation

Deutsche Geschichte von 1933 bis heute leicht gemacht

Kleine-Geschichte.de“ heißt ein soeben bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) erschienener Band, der auf einfache Weise die wichtigsten Ereignisse und Zusammenhänge der deutschen Geschichte von 1933 bis heute vermittelt. In der Verbindung von persönlichen Erinnerungen und „großer Politik" wird Geschichte lebendig dargestellt. Die Beschränkung auf die wichtigste Stationen und Schlüsselthemen ermöglicht es, dass auch Menschen ohne Vorkenntnisse ein nachhaltiges historisches Verständnis erlangen können. Die verständlich gehaltene Sprache und eine großzügige Bebilderung erleichtern den Zugang zur Thematik.

Die Publikation eignet sich für den Unterricht an den weiterführenden Schulen, insbesondere in der Sekundarstufe 1. Den Lehrkräften wird ein didaktisch aufbereitetes Heft geboten. Arbeitsblätter dienen der Ergebnissicherung, Ergänzungsmaterialien eröffnen zahlreiche methodische Alternativen, die eine flexible Anpassung an die Voraussetzungen und Interessen der jeweiligen Lerngruppe ermöglichen.

Die Broschüre umfasst 56 Seiten und ist für 7 Euro (zzgl. Versandkosten) erhältlich bei der

Landeszentrale für politische Bildung
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70184 Stuttgart

Fax: 0711/164099-77
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Webshop: Kleine-Geschichte.de


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Pressemitteilung 15. April 2010

Veranstaltung mit Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch MdL und Prof. Dr. Hans Gebhardt am 22. April 2010 in Großbottwar

„Ländliche Räume in Baden-Württemberg“

Die Entwicklung der ländlichen Räume in Baden-Württemberg, ihre Probleme und Perspektiven stehen im Mittelpunkt einer Veranstaltung, zu der die Landeszentrale für politische Bildung (LpB) und die Akademie Ländlicher Raum Baden-Württemberg einladen.

Friedlinde Gurr-Hirsch MdL, Staatssekretärin im Ministerium für Ländlichen Raum, Ernährung und Verbraucherschutz Baden-Württemberg, wird in das Thema einführen. Anschließend wird Prof. Dr. Hans Gebhardt von der Universität Heidelberg, Verfasser des Standardwerkes „Geographie in Baden-Württemberg“, die aktuelle Situation und die Zukunftsaussichten der ländlichen Räume beleuchten. Ein Grußwort spricht der Bürgermeister der Stadt Großbottwar, Ralf Zimmermann.

Die Veranstaltung findet am Donnerstag, den 22. April 2010 um 17.30 Uhr in der Bottwartal-Kellerei, Oberstenfelder Straße 80 in 71723 Großbottwar statt. Anmeldung bitte per Fax oder E-Mail an die

Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg
z. Hd. Frau Ulrike Hirsch
Stafflenbergstr. 38
70184 Stuttgart


Fax 0711/164099-77 oder
ulrike.hirsch@remove-this.lpb.bwl.de.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem beiliegenden Programm.



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Pressemitteilung 7. April 2010

Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) mit neuer Ausgabe der Zeitschrift „Der Bürger im Staat“

Autoritäre Regime

Einen weltweiten Überblick über die autoritären politischen Systeme im 21. Jahrhundert bietet die neue Ausgabe der LpB-Zeitschrift „Der Bürger im Staat“. Der Bogen der Länderanalysen spannt sich von den Nachfolgestaaten der Sowjetunion über China und Südostasien bis zum Vorderen Orient. Ein Beitrag gilt dem „Familienunternehmen Ägypten“, ein weiterer beschäftigt sich mit den „Rentierstaaten“ der arabischen Golfregion, deren politische Stabilität im Wesentlichen durch Alimentierung der Bevölkerung gesichert wird. Die autoritären Regime in Afrika, Kuba und die schwachen Fundamente demokratischer Herrschaft in einigen lateinamerikanischen Ländern werden ebenfalls vorgestellt.

In 13 Beiträgen analysieren Expertinnen und Experten die Kernelemente, Rahmenbedingungen und Besonderheiten von politischer Machtausübung in diesen Staaten, denen bei aller Unterschiedlichkeit gemeinsam ist, dass sie keine Demokratien sind. Das Heft bietet einen Überblick, der zwischen Wissenschaft und pädagogischer Praxis vermittelt und sich besonders an Lehrende im politischen Unterricht wendet.

Die Druckfassung ist kostenlos und kann bestellt werden bei der
Landeszentrale für politische Bildung
Stafflenbergstr. 38
70184 Stuttgart

Fax: 0711/164099-77
E-Mail: marketing@lpb.bwl.de

Im Internet steht das Heft unter www.buergerimstaat.de zum Download bereit.



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Pressemitteilung 7. April 2010

Gedenkveranstaltung der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg und des Georg-Elser Arbeitskreises Stuttgart

Zum 65. Todestag von Georg Elser

Minister a. D. Dr. Christoph Palmer wird am kommenden Freitag an den 65. Todestag des Hitler-Attentäters Georg Elser erinnern, der knapp vier Wochen vor Kriegsende, am 9. April 1945, im KZ Dachau ermordet wurde. Die Veranstaltung unter der Schirmherrschaft von Ministerpräsident Stefan Mappus würdigt damit eine der herausragenden Persönlichkeiten des südwestdeutschen Widerstands gegen die nationalsozialistische Diktatur. Es begrüßen der Direktor der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Würrtemberg, Lothar Frick, und die Vorsitzende des Georg-Elser-Arbeitskreises, Renate Franz.
Das Gedenken findet am Freitag, 9. April 2010 um 16 Uhr am Treppenaufgang der Georg-Elser-Staffel in der Stafflenbergstraße / Diemerhaldenstraße statt und wird bei Regen in die Räume des Diakonischen Werkes, Stafflenbergstraße 76, verlegt.

Kontakt:
Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) |Stafflenbergstraße 38 | 70184 Stuttgart |
Telefon 0711.164099-63 oder -66 | Fax -77 |
werner.fichter@remove-this.lpb.bwl.de | www.lpb-bw.de


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Pressemitteilung 6. April 2010

Ein Themenheft zur Fußball-Weltmeisterschaft

Südafrika – Land der Gegensätze

Dem Land Südafrika widmet die Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) die neueste Ausgabe ihrer Zeitschrift „Politik & Unterricht“. Wenige Wochen vor der Fußball-Weltmeisterschaft und der zu erwartenden Medienpräsenz dieses Großereignisses liegt damit ein Themenheft vor, das den Unterricht mit einer Fülle von praktischen Vorschlägen und Arbeitsmaterialien unterstützt und der Forderung nach Aktualität in der schulischen Bildung nachkommt. Die fächerverbindenden Ansätze werden dabei besonders herausgestellt.

Inhaltlich werden die gravierenden Gegensätze eines an Bodenschätzen und Industrien reichen, sozial aber tief gespaltenen Landes thematisiert. Ein historischer Rückblick beleuchtet die Geschichte von der Kolonialisierung bis zum Apartheid-Regime, ein weiterer Aspekt gilt der „Regenbogennation“ Südafrika und schließlich wird mit kritischem Blick auch auf die großen Erwartungen eingegangen, die sich in vielfacher Hinsicht mit der Fußball-Weltmeisterschaft verbinden.

Das Heft steht im Internet zum Download bereit unter www.politikundunterricht.de. Die kostenlose Druckfassung kann auch als Klassensatz bestellt werden bei der

Landeszentrale für politische Bildung
Stafflenbergstr. 38
70184 Stuttgart

Fax: 0711/164099-77,
E-Mail: marketing@remove-this.lpb.bwl.de

Sendungen ab 1 kg werden gegen Versandkostenberechnung verschickt.



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Pressemitteilung 22. März 2010

Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) mit neuer Ausgabe von „Politik & Unterricht“:

Leben in der DDR

Der Alltag von Jugendlichen in der DDR steht im Mittelpunkt des soeben bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) erschienen Heftes der Zeitschrift „Politik und Unterricht“. Im zwanzigsten Jahr der deutschen Wiedervereinigung und wenige Monate nach dem Jubiläum zum Mauerfall am 9. November 1989 eröffnen drei Themenbereiche den Blick auf das alltägliche Leben in der DDR und verdeutlichen die Wirkungsmechanismen einer Diktatur. So werden die Bereiche Jugend und Schule, die Staatssicherheit sowie die Lage von Oppositionsgruppen vorgestellt.

Die Landeszentrale bietet Lehrerinnen und Lehrern damit erneut ein wissenschaftlich und didaktisch sorgfältig aufbereitetes Heft, dessen Stärke in der Praxisorientierung liegt. Der Aufbau der Themenblöcke im „Bausteine“-Prinzip beinhaltet nutzerfreundliche Lehr- und Lernhilfen und ermöglicht vielfältige Zugänge zu einem methodisch abwechslungsreichen Unterricht.

Das Heft steht im Internet zum Download bereit unter www.politikundunterricht.de. Die kostenlose Druckfassung kann auch als Klassensatz bestellt werden bei der

Landeszentrale für politische Bildung
Stafflenbergstr. 38
70184 Stuttgart

Fax: 0711/164099-77,
E-Mail: marketing@remove-this.lpb.bwl.de,
Sendungen ab 1 kg werden gegen Versandkostenberechnung verschickt.

Zur Anforderung eines Rezensionsexemplars genügt eine E-Mail an: werner.fichter@remove-this.lpb.bwl.de



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Pressemitteilung 04. März 2010

Neu bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB):

Materialien für den Unterricht und die außerschulische politische Bildung:

Freiheit, Gleichheit, Gerechtigkeit. Werteordnung und Wertevermittlung.

Mit Fragen von Freiheit, Gleichheit und Gerechtigkeit beschäftigt sich ein soeben erschienener Band, der von der Bundeszentrale für politische Bildung (BpB) und der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) gemeinsam herausgegeben wird. Die Publikation wendet sich nicht nur an Lehrkräfte für Politik, sondern ist auch für Lehrende der Fächer Geschichte, Religion, Ethik, Philosophie, Deutsch und Geographie geeignet.

Der Sammelband enthält zwölf Beiträge zur Werteordnung und Wertevermittlung, zu religiösen Dimensionen im Grundgesetz und bei den Grundwerten, zu Fragen und Problemen der Gerechtigkeit in einer globalisierten Welt oder zum Thema „Islam, Grundrechte und Pluralismus“ und möchte dazu anregen, sich mit der westlich geprägten Werteordnung intensiver zu befassen, nicht ohne jedoch auf Widersprüche und Gefährdungen hinzuweisen.

Die Beiträge sind als „Bausteine“ nach einheitlichem Schema aufgebaut und eignen sich durch ihre Ergänzung mit Lehr- und Lerneinheiten sowie durch umfangreiche Arbeitsmaterialien hervorragend zur Gestaltung des Unterrichts.

Die Veröffentlichung kostet 4,- Euro (zzgl. Versandkosten) und ist erhältlich bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg
Stafflenbergstr. 38
70184 Stuttgart
Fax 0711.164099-77

Internet: www.lpb-bw.de/995.html?backPID=993&tt_products[product]=888



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Pressemitteilung 23. Februar 2010

Tagung mit Innenminister Rech, Justizminister Prof. Dr. Goll, Prof. Dr. Meier-Braun und vielen weiteren Experten am 6. März 2010 in Stuttgart

Heimat in der Fremde – Katholische Migranten in der „Diaspora“ Württemberg

Die Zuwanderung von Katholiken im 19. und 20. Jahrhundert in die ehemals evangelisch geprägten Gebiete Württembergs und die Frage, welche Bedeutung dabei die Kirche als „Heimat in der Fremde“ gespielt hat, ist das Thema der zweiten „Stuttgarter Gespräche zur historisch-politischen Kultur“. Die Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart, der Geschichtsverein der Diözese und die Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg laden dazu in das Haus der Katholischen Kirche in Stuttgart ein.

In Vorträgen und einer Podiumsrunde diskutieren ausgewiesene Experten den Stand der Integration von katholischen Migranten und Vertriebenen im Land und gehen der Frage nach, wie Kirche auch heute noch für Zuwanderer Heimat ist. Vertreten sind unter anderem der baden-württembergische  Innenminister und Landesbeauftragte für Vertriebene Heribert Rech, der Justizminister und Integrationsbeauftragte des Landes, Prof. Dr. Ulrich Goll, die Migrationsexperten Prof. Dr. Karl-Heinz Meier-Braun und Prof. Dr. Max Matter sowie Domkapitular Rudolf Hagmann.

Begleitet wird die Tagung durch die Ausstellung des SWR „Zwischen Kommen und Gehen…und doch Bleiben – Gastarbeiter in Deutschland 1955-1973“, die vom 12. Februar bis 12. März 2010 im Haus der Katholischen Kirche zu sehen ist.

Anmeldung bei der
Landeszentrale für politische Bildung
Frau Ulrike Hirsch, Stafflenbergstr. 38
70184 Stuttgart
Fax 0711.164099-77

oder im Internet: www.lpb-bw.de.



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Pressemitteilung 9. Februar 2010

Junge Männer und Frauen zwischen 16 und 27 Jahren:

Jetzt für das Freiwillige Ökologische Jahr bewerben


Junge Männer und Frauen zwischen 16 und 27 Jahren, die ab dem 1. September 2010 einen der begehrten Plätze im Freiwilligen Ökologischen Jahr (FÖJ) ergattern wollen, müssen sich bis Mitte März dafür bewerben. Das teilt die Landeszentrale für politische Bildung (LpB) mit. Sie ist seit zwanzig Jahren Träger dieses Freiwilligendienstes im Land und wurde 2009 zum zweiten Mal mit dem Gütesigel für Qualität in Freiwilligendiensten ausgezeichnet.

Insgesamt können bei der Landeszentrale 110 junge Menschen ein FÖJ machen. Von diesen Plätzen sind 20 für junge Männer reserviert, die das FÖJ als Wehrersatzdienst ableisten wollen. Beim Bewerbungsverfahren zählt nur die Motivation sich zu engagieren und ein Jahr lang an einer Einsatzstelle mit anzupacken. Schulnoten sind nicht entscheidend.

Bundesweit engagieren sich jährlich rund 2.500 junge Menschen im Freiwilligen Ökologischen Jahr. Sie arbeiten auf Biobauernhöfen, bei Umweltschutzverbänden oder in Naturschutzzentren, in Bildungseinrichtungen, bei Kommunen oder Unternehmen und leisten einen wertvollen Beitrag für den Umweltschutz und eine nachhaltige Entwicklung. 

Kontakt

Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB)
Freiwilliges Ökologisches Jahr
Paulinenstraße 44-46, 70178 Stuttgart
Telefon 0711.164099-38, Fax: 0711.164099-55
E-Mail: foej@remove-this.lpb.bwl.de
Internet: www.foej-bw.de



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Pressemitteilung 29. Januar 2010

Neues Faltblatt der Landeszentrale für politische Bildung erschienen:

Georg Elser (1903 - 1945)

Das Faltblatt der Reihe „Menschen aus dem Land“ erinnert an Georg Elser und sein gescheitertes Attentat auf Adolf Hitler am 8. November 1939 im Münchener Bürgerbraukeller. In kompakter und leicht lesbarer Weise werden der Lebensweg Elsers nachgezeichnet, die Umstände des Attentats erläutert und auch auf seine politischen Überzeugungen eingegangen, die ihn zu der entschlossenen Tat brachten. Ein Abschnitt ist seiner öffentlichen Bewertung nach 1945 gewidmet. Das bebilderte LpB-Faltblatt würdigt damit eine Persönlichkeit, die neben den Geschwistern Scholl und den Brüdern Stauffenberg zu den herausragenden Gestalten des Widerstands gegen die nationalsozialistische Diktatur im deutschen Südwesten zählt.

Das Faltblatt ist kostenlos und kann bestellt werden bei der
Landeszentrale für politische Bildung
Stafflenbergstr. 38,
70184 Stuttgart
Fax: 0711.164099-77,
E-Mail: marketing@remove-this.lpb.bwl.de
Internet: www.lpb-bw.de/publikationen.html.

Dort kann es auch herunter geladen werden.


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Pressemitteilung 18. Januar 2010

Neue Programmhefte zu Seminaren und Bildungsreisen erschienen

Seminare und Bildungsreisen 2010 der Landeszentrale für politische Bildung

Das Programm für 2010 mit Seminaren und Bildungsreisen der Landeszentrale für politische Bildung kann ab sofort kostenlos angefordert werden. Die Angebote bieten auch dieses Jahr eine bunte Vielfalt interessanter Veranstaltungen und Reisen rund um die Themen Kultur, Bildung, Geschichte und Politik. Die 56 ein- oder mehrtägigen Seminare befassen sich mit Themen wie Finanzkrise und Globalisierung oder der Geschichte Stuttgarts. Die 14 Bildungsreisen führen unter anderem zu Zielen wie dem Europäischen Parlament in Straßburg, in die Hauptstadt Berlin oder in ferne Länder wie Kambodscha oder Tansania.

Die Programmhefte sind kostenlos zu beziehen über die
Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg
Stafflenbergstr. 38,
70184 Stuttgart,
Fax 0711.164099-77

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Geschäftsbericht 2016

 

"Am Puls der Zeit" - die Aktivierung von Gruppen von Bürgerinnen und Bürgern über  Fortbildungsprogramme, die Beratung zivilgesellschaftlicher Initiativen, die Qualizierung für bürgerschaftliches und ehrenamtliches Engagement und nicht zuletzt die Vernetzung der Akteurinnen und Akteure auf den Arbeitsfeldern einer sehr stark von freiwilligem Engagement geprägten modernen Gesellschaft beeinflussen unsere Arbeit wie nie zuvor. Das „klassische“ Wochenendseminar zu einem politischen Thema haben wir natürlich weiterhin im Angebot, ebenso bleibt die Vermittlung von Wissen Basis unseres Tuns, aber die oben genannten Aspekte schieben sich immer mehr in den Vordergrund.
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Team meX

 

Sensibilisieren, aufklären und das Werkzeug für zivilcouragiertes Handeln gegen Rechtsextremismus und islamistischen Extremismus vermitteln, das ist das Ziel des Fachbereichs Extremismusprävention.
www.team-mex.de

 
 
 
 
 

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Das Informationsportal zur politischen Bildung
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