Pressemitteilungen der LpB

In diesem Bereich können Sie die aktuellen Pressemitteilungen nachlesen, die wir 2009 verschickt haben.


Kontakt: 

Werner Fichter
Leiter der Stabsstelle Kommunikation und Marketing 
Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB)
Stafflenbergstraße 38 | 70184 Stuttgart
Telefon 0711.164099-63 oder -66 | Fax -77 | werner.fichter@lpb.bwl.de 


Unsere aktuellen Pressemitteilungen 2009:

Pressemitteilung 04. März 2010

Neu bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB):

Materialien für den Unterricht und die außerschulische politische Bildung:

Freiheit, Gleichheit, Gerechtigkeit. Werteordnung und Wertevermittlung.

Mit Fragen von Freiheit, Gleichheit und Gerechtigkeit beschäftigt sich ein soeben erschienener Band, der von der Bundeszentrale für politische Bildung (BpB) und der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) gemeinsam herausgegeben wird. Die Publikation wendet sich nicht nur an Lehrkräfte für Politik, sondern ist auch für Lehrende der Fächer Geschichte, Religion, Ethik, Philosophie, Deutsch und Geographie geeignet.

Der Sammelband enthält zwölf Beiträge zur Werteordnung und Wertevermittlung, zu religiösen Dimensionen im Grundgesetz und bei den Grundwerten, zu Fragen und Problemen der Gerechtigkeit in einer globalisierten Welt oder zum Thema „Islam, Grundrechte und Pluralismus“ und möchte dazu anregen, sich mit der westlich geprägten Werteordnung intensiver zu befassen, nicht ohne jedoch auf Widersprüche und Gefährdungen hinzuweisen.

Die Beiträge sind als „Bausteine“ nach einheitlichem Schema aufgebaut und eignen sich durch ihre Ergänzung mit Lehr- und Lerneinheiten sowie durch umfangreiche Arbeitsmaterialien hervorragend zur Gestaltung des Unterrichts.

Die Veröffentlichung kostet 4,- Euro (zzgl. Versandkosten) und ist erhältlich bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg
Stafflenbergstr. 38
70184 Stuttgart
Fax 0711.164099-77

Internet: www.lpb-bw.de/995.html?backPID=993&tt_products=888



Nach oben

Pressemitteilung 23. Februar 2010

Tagung mit Innenminister Rech, Justizminister Prof. Dr. Goll, Prof. Dr. Meier-Braun und vielen weiteren Experten am 6. März 2010 in Stuttgart

Heimat in der Fremde – Katholische Migranten in der „Diaspora“ Württemberg

Die Zuwanderung von Katholiken im 19. und 20. Jahrhundert in die ehemals evangelisch geprägten Gebiete Württembergs und die Frage, welche Bedeutung dabei die Kirche als „Heimat in der Fremde“ gespielt hat, ist das Thema der zweiten „Stuttgarter Gespräche zur historisch-politischen Kultur“. Die Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart, der Geschichtsverein der Diözese und die Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg laden dazu in das Haus der Katholischen Kirche in Stuttgart ein.

In Vorträgen und einer Podiumsrunde diskutieren ausgewiesene Experten den Stand der Integration von katholischen Migranten und Vertriebenen im Land und gehen der Frage nach, wie Kirche auch heute noch für Zuwanderer Heimat ist. Vertreten sind unter anderem der baden-württembergische  Innenminister und Landesbeauftragte für Vertriebene Heribert Rech, der Justizminister und Integrationsbeauftragte des Landes, Prof. Dr. Ulrich Goll, die Migrationsexperten Prof. Dr. Karl-Heinz Meier-Braun und Prof. Dr. Max Matter sowie Domkapitular Rudolf Hagmann.

Begleitet wird die Tagung durch die Ausstellung des SWR „Zwischen Kommen und Gehen…und doch Bleiben – Gastarbeiter in Deutschland 1955-1973“, die vom 12. Februar bis 12. März 2010 im Haus der Katholischen Kirche zu sehen ist.

Anmeldung bei der
Landeszentrale für politische Bildung
Frau Ulrike Hirsch, Stafflenbergstr. 38
70184 Stuttgart
Fax 0711.164099-77

oder im Internet: www.lpb-bw.de.



Nach oben

Pressemitteilung 9. Februar 2010

Junge Männer und Frauen zwischen 16 und 27 Jahren:

Jetzt für das Freiwillige Ökologische Jahr bewerben


Junge Männer und Frauen zwischen 16 und 27 Jahren, die ab dem 1. September 2010 einen der begehrten Plätze im Freiwilligen Ökologischen Jahr (FÖJ) ergattern wollen, müssen sich bis Mitte März dafür bewerben. Das teilt die Landeszentrale für politische Bildung (LpB) mit. Sie ist seit zwanzig Jahren Träger dieses Freiwilligendienstes im Land und wurde 2009 zum zweiten Mal mit dem Gütesigel für Qualität in Freiwilligendiensten ausgezeichnet.

Insgesamt können bei der Landeszentrale 110 junge Menschen ein FÖJ machen. Von diesen Plätzen sind 20 für junge Männer reserviert, die das FÖJ als Wehrersatzdienst ableisten wollen. Beim Bewerbungsverfahren zählt nur die Motivation sich zu engagieren und ein Jahr lang an einer Einsatzstelle mit anzupacken. Schulnoten sind nicht entscheidend.

Bundesweit engagieren sich jährlich rund 2.500 junge Menschen im Freiwilligen Ökologischen Jahr. Sie arbeiten auf Biobauernhöfen, bei Umweltschutzverbänden oder in Naturschutzzentren, in Bildungseinrichtungen, bei Kommunen oder Unternehmen und leisten einen wertvollen Beitrag für den Umweltschutz und eine nachhaltige Entwicklung. 

Kontakt

Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB)
Freiwilliges Ökologisches Jahr
Paulinenstraße 44-46, 70178 Stuttgart
Telefon 0711.164099-38, Fax: 0711.164099-55
E-Mail: foej@lpb.bwl.de
Internet: www.foej-bw.de



Nach oben

Pressemitteilung 29. Janauar 2010

Neues Faltblatt der Landeszentrale für politische Bildung erschienen:

Georg Elser (1903 - 1945)

Das Faltblatt der Reihe „Menschen aus dem Land“ erinnert an Georg Elser und sein gescheitertes Attentat auf Adolf Hitler am 8. November 1939 im Münchener Bürgerbraukeller. In kompakter und leicht lesbarer Weise werden der Lebensweg Elsers nachgezeichnet, die Umstände des Attentats erläutert und auch auf seine politischen Überzeugungen eingegangen, die ihn zu der entschlossenen Tat brachten. Ein Abschnitt ist seiner öffentlichen Bewertung nach 1945 gewidmet. Das bebilderte LpB-Faltblatt würdigt damit eine Persönlichkeit, die neben den Geschwistern Scholl und den Brüdern Stauffenberg zu den herausragenden Gestalten des Widerstands gegen die nationalsozialistische Diktatur im deutschen Südwesten zählt.

Das Faltblatt ist kostenlos und kann bestellt werden bei der
Landeszentrale für politische Bildung
Stafflenbergstr. 38,
70184 Stuttgart
Fax: 0711.164099-77,
E-Mail: marketing@lpb.bwl.de
Internet: www.lpb-bw.de/publikationen.html.

Dort kann es auch herunter geladen werden.


Nach oben

Pressemitteilung 18. Januar 2010

Neue Programmhefte zu Seminaren und Bildungsreisen erschienen

Seminare und Bildungsreisen 2010 der Landeszentrale für politische Bildung

Das Programm für 2010 mit Seminaren und Bildungsreisen der Landeszentrale für politische Bildung kann ab sofort kostenlos angefordert werden. Die Angebote bieten auch dieses Jahr eine bunte Vielfalt interessanter Veranstaltungen und Reisen rund um die Themen Kultur, Bildung, Geschichte und Politik. Die 56 ein- oder mehrtägigen Seminare befassen sich mit Themen wie Finanzkrise und Globalisierung oder der Geschichte Stuttgarts. Die 14 Bildungsreisen führen unter anderem zu Zielen wie dem Europäischen Parlament in Straßburg, in die Hauptstadt Berlin oder in ferne Länder wie Kambodscha oder Tansania.

Die Programmhefte sind kostenlos zu beziehen über die
Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg
Stafflenbergstr. 38,
70184 Stuttgart,
Fax 0711.164099-77

Bestellen



Nach oben

Pressemitteilung 18. Dezember 2009

Ein Präventionsprojekt gegen Rechtsextremismus

Team meX. Mit Zivilcourage gegen Extremismus

Sensibilisieren, aufklären und das Werkzeug für zivilcouragiertes Handeln gegen Rechtsextremismus vermitteln, das ist das Ziel des Präventionsprojektes „Team meX“, einer Kooperation der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg und des Landesamtes für Verfassungsschutz Baden-Württemberg. Das Angebot wendet sich sowohl an Jugendliche als auch an Multiplikatorinnen und Multiplikatoren der Bildungs- und Jugendarbeit. Finanziert wird das Projekt von der Landesstiftung Baden-Württemberg.

Heute findet an der Ludwig-Uhland-Schule in Birkenfeld der Auftakt für das Präventionsangebot statt, das landesweit gebucht werden kann. Angeleitet durch Mitarbeitende des „Team meX“, einem Team von zwanzig Personen, die eigens für das Projekt ausgebildet wurden, diskutieren die Birkenfelder Schülerinnen und Schüler der zehnten Klassen über die Möglichkeiten, wie man rassistischen Aussagen und rechtsextremistischer Propaganda im eigenen Umfeld zivilcouragiert entgegentreten kann.

Die Präsidentin des Landesamts für Verfassungsschutz Beate Bube betonte die Bedeutung der Präventionsarbeit für den Verfassungsschutz: „Junge Menschen müssen für die zentralen Werte unserer freiheitlich demokratischen Grundordnung gewonnen werden, um Jugendliche stark zu machen gegen extremistische Denkmuster. Deshalb bringen wir unser Wissen über Ideologie und Strukturen des Rechtsextremismus in das Präventionsprojekt Team meX ein.“ Herbert Moser, Geschäftsführer der Landesstiftung, betonte zudem “Präventionsarbeit ist eine wichtige Säule für dieses Gebiet. Darüber hinaus müssen wir Angebote machen, um jungen Menschen Perspektiven aufzeigen zu können.“

Das Projekt bietet Rollen- und Planspiele, in denen Jugendliche zwischen 11 und 17 Jahren die Möglichkeit haben, sich in einem offenen, kreativen und spielerischen Lernprozess einen eigenen Standpunkt zu erarbeiten. “Darf eine Band auf dem Schülerbandfestival auftreten, die einen Liedtext und ein Bandlogo mit rechtsextremen Bezügen hat?“ „Darf man mit Neonazis Kompromisse eingehen?“ Mit diesen Fragen setzen sich die Jugendlichen während des Planspiels „Soundcheck“ auseinander und müssen sich in der Simulation einer Schülerratssitzung über den Umgang mit der Band einigen. „Wir üben mit den Jugendlichen unterschiedliche Argumentationstechniken, trainieren aber auch die Kooperations- und Interaktionsfähigkeiten, ohne dabei mahnend und mit dem Zeigefinger auf sie einzuwirken“, erklärt Tina Schmidt-Böhringer, Mitarbeiterin bei der Landeszentrale und Leiterin des Projektes. Da das Einstiegsalter in die rechte Szene in den letzten Jahren gesunken ist und die Werbestrategien rechtsextremistischer Gruppierungen heute bereits auf Jugendliche ab 11-14 Jahren zielen, gibt es auch ein Angebot für diese Altersgruppe. In dem Rollenspiel „Wer gewinnt in Wirlingen?“ werden gruppensoziale Prozesse wie die Mechanismen von Vorurteilen, Feinbildern und Diskriminierung verdeutlicht und alternative Handlungsmöglichkeiten aufgezeigt.

Ebenso wichtig wie die Arbeit mit Jugendlichen ist die Zusammenarbeit mit den Ansprechpartnern an Schulen und Einrichtungen der Jugend- und Bildungsarbeit. Neben Fachvorträgen zum Thema Rechtsextremismus bietet das Projekt Lehrkräften und Mitarbeitende von Jugendeinrichtungen Workshops und Argumentationstrainings gegen rechte Sprüche und Stammtischparolen. Dr. Wolfgang Wiegand, Rektor der Ludwig-Uhland-Schule, einer Verbundschule mit Grund-, Haupt- und Realschule sowie Werkrealschulunterricht, sieht in einer integrierten Präventionsarbeit einen wichtigen Bestandteil des Leitziels „Schule als Lebensraum“. Neben den Projekttagen heute haben sich das Lehrerkollegium sowie die interessierte Elternschaft der Schule bereits in einer Informationsveranstaltung mit der aktuellen Problematik rechtsextremistischer Bestrebungen in Baden-Württemberg auseinandergesetzt. Nächstes Jahr werden die Projekttage des Team meX mit weiteren Klassen der Schule fortgeführt.

www.team-mex.de

Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg
Stabsstelle Extremismusprävention
Stafflenbergstr. 38
70184 Stuttgart
Tina Schmidt-Böhringer
tina.schmidt-boehringer@lpb.bwl.de
Tel: 0711/164099-81        Fax: 0711/164099-77

Landesamt für Verfassungsschutz Baden-Württemberg
Leitungsstab
Taubenheimstraße 85 A, 70372 Stuttgart
Michael Zügel                        
Michael.Zuegel@lfvbw.bwl.de       
Tel:  0711-95 44-400           

Victoria Krause 
Victoria.Krause@lfvbw.bwl.de
Tel: 0711-95 44-348



Nach oben

Pressemitteilung für die „Stuttgarter Nachrichten“ 17. Dezember 2009

Direktor der Landeszentrale für politische Bildung widerspricht Bund der Steuerzahler

„Unsere Gesellschaft braucht mehr politische Bildung, nicht weniger“

Zur Forderung des Vorsitzenden des Bundes der Steuerzahler Baden-Württemberg, die Landeszentrale für politische Bildung (LpB) zu schließen („Stuttgarter Nachrichten“ vom 17. Dezember 2009), erklärt der Direktor der LpB, Lothar Frick:

Herr Krahwinkel weiß ganz offensichtlich nicht, wovon er redet. In unserer Gesellschaft gibt es zu wenig politische Bildung, insbesondere unter jungen Menschen, und nicht etwa zu viel. Die Folgen der Finanzkrise für die öffentlichen Haushalte beklagt Herr Krahwinkel zu Recht. Er macht dabei aber einen Denkfehler: Denn diese Krise wurde von Menschen in wichtigen Führungspositionen herbeigeführt, die sich ganz klar nicht an Werten wie sozialer Verantwortung und Förderung des gesellschaftlichen Zusammenhalts orientiert haben, wie sie insbesondere die historisch-politische Bildung vermittelt. Sein Vorschlag ist schon deshalb nicht im Interesse der Steuerzahler und nachwachsender Generationen, die heute und in Zukunft für das Fehlverhalten der Verantwortlichen für die Krise mit riesigen Summen geradestehen müssen.

Die Landeszentrale für politische Bildung soll gemäß Entwurf Staatshaushaltsplan 2010/2011 pro Jahr mit einem Etat von rund 6,3 Millionen Euro ausgestattet werden. Das entspricht pro Einwohner des Landes einer Ausgabe von jährlich etwa 58 Cent. Gut die Hälfte des Etats der LpB wird für Personalausgaben verwendet. Eine Schließung der LpB würde daher jährliche Einsparungen für den Landeshaushalt in Höhe von maximal 3 Millionen Euro bedeuten – das sind etwa 0,000086 Prozent des Etatentwurfs für 2010 (pro einer Million Euro, die das Land ausgibt, wäre dies eine Einsparung von 0,86 Cent). Es sind etwa 0, 00072 Prozent (7 Cent pro Million Euro) des Betrags, die Baden-Württemberg 2008 in den Finanzausgleichstopf für andere Länder bezahlt hat, die mit der Ausnahme Niedersachsens alle eine Landeszentrale für politische Bildung haben.

Die Einsparung dieser drei Millionen Euro hätte unter anderem folgende Konsequenzen:

  • Die komplette Streichung des Freiwilligen Ökologischen Jahres in Baden-Württemberg, an dem sich derzeit rund 120 junge Menschen beteiligen.
  • Die Einstellung des größten Teils der Gedenkstättenförderung seitens des Landes und die Beendigung der institutionellen Bezuschussung der Gedenkstätten Grafeneck und Oberer Kuhberg in Ulm.
  • Die Einstellung des Schülerwettbewerbs des Landtags zur politischen Bildung, an dem sich im Jahr bis zu 4.200 Schülerinnen und Schüler beteiligen.
  • Den Wegfall der Betreuung des Dachverbands und der Durchführung von Weiterbildungsmaßnahmen für Jugendgemeinderäte in Baden-Württemberg.
  • Die Einstellung der Zeitschriften „Der Bürger im Staat“, „Politik und Unterricht“ sowie „Deutschland und Europa“ mit einer Gesamtauflage von 150.000 Exemplaren jährlich, die an den Schulen des Landes einen zeitgemäßen Unterricht in Gemeinschaftskunde und den Fächerverbünden GWG und WZG mit ermöglichen und Schulbücher aktuell ergänzen. Diese Zeitschriften werden jährlich zudem 150.000mal im Gesamttext heruntergeladen, zudem einzelne Artikel insgesamt etwa eine Million Mal.
  • Die Einstellung einer der renommiertesten Buchreihen zur politischen Landeskunde und zahlreicher weiterer landeskundlicher Veranstaltungen und Publikationen sowie des bundesweit einmaligen Internetangebots www.landeskunde-baden-württemberg.de.
  • Das rapide Veralten eines Internetangebots zu vielen, vor allem in den Bildungsplänen des Landes verankerten politischen Themen, das derzeit und mit Jahren steigender Tendenz jährlich etwa drei Millionen Mal genutzt wird.
  • Die Abschaffung der „Politischen Tage“ für Schulklassen, die jährlich etwa 250mal von Schulklassen im Land genutzt werden (die Nachfrage übersteigt das Angebot bei weitem).
  • Die Streichung von jährlich weiteren rund 550 teils mehrtägigen Veranstaltungen zur politischen Bildung, die von der LpB alleine oder unter anderem in Zusammenarbeit mit Städten und Gemeinden, den kommunalen Landesverbänden, Einrichtungen der Jugend- und Erwachsenenbildung sowie vielen anderen Kooperationspartnern angeboten werden.
  • Die Schließung des Tagungszentrums „Haus auf der Alb“ in Bad Urach und den Wegfall von 7,8 Stellen (Vollzeitäquivalente) verteilt auf 12 Arbeitsplätze überwiegend für Wenigverdienerinnen und -verdiener in der dortigen Hauswirtschaft. In dem gut ausgelasteten Tagungszentrum mit 55 Zimmern gibt es jährlich etwa 9.000 Übernachtungen, die bei dessen Schließung wegfallen würden.
  • Den Wegfall von Einnahmen überwiegend aus Publikationsverkäufen und Teilnehmergebühren in Höhe von derzeit etwa 750.000 Euro jährlich, die von der LpB zusätzlich zu den Mitteln aus dem Landeshaushalt für politische Bildungsarbeit nutzen kann.
  • Die kostenlose Abgabe von jährlich 30.000 bis 60.000 Bänden des Grundgesetzes und der Landesverfassung an Schulen in Baden-Württemberg.

Zudem gingen der privaten Wirtschaft – insbesondere Postdiensten, Druckereien, Anbietern von Hardware und Software-Dienstleistungen – jährlich Aufträge im sechsstelligen Bereich verloren (und dem Staat die wiederum daraus resultierenden Steuereinnahmen). Der Verlust von Arbeitsplätzen im Tagungszentrum müsste  zudem zumindest teilweise von öffentlichen Kassen abgefangen werden.

Herr Krahwinkel müsste eigentlich wissen, dass die LpB in den letzten Jahren – sicherlich im Sinne der Steuerzahler –  ihre Ausgaben für Verwaltung und Geschäftsbedarf gesenkt, ihre Reisenkosten reduziert und ihre EDV-Ausgaben verringert hat sowie gleichzeitig ihre Einnahmen erhöhen konnte. Denn Herr Krahwinkel hat im Namen des Bundes der Steuerzahler Baden-Württemberg bereits im Jahr 2006 die Schließung der Landeszentrale für politische Bildung gefordert. Ich habe ihm mit Schreiben vom 9. Juni 2006 seinerzeit einige Informationen über die LpB zugesandt sowie ein Gespräch und weitere Informationen angeboten. Herr Krahwinkel hat weder auf mein Schreiben noch auf mein Gesprächsangebot reagiert. Aus seinem Schließungsvorschlag spricht daher nicht nur blanke Unkenntnis, sondern auch ein schlechter Umgangsstil mit Blick auf die betroffenen rund 90 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der LpB.



Nach oben

Pressemitteilung 17. Dezember

Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) mit neuer Ausgabe von „Der Bürger im Staat“:

Indien

Indien, der bevölkerungsreichsten Demokratie der Erde, ist die neue Ausgabe der Zeitschrift „Der Bürger im Staat“ gewidmet. Namhafte Autorinnen und Autoren geben in fundierten Aufsätzen einen umfassenden Überblick über die aufstrebende Weltmacht, ihr wirtschaftliches und politisches Potential, über die Geschichte des indischen Subkontinents, aber auch über die Widersprüchlichkeit von Tradition und Moderne eines „reichen Landes mit armen Menschen“.

Aus unterschiedlichen Perspektiven wird die Gleichzeitigkeit von Armut und hohem Analphabetismus einerseits und einer sich modernisierenden Wirtschaftsnation mit pulsierenden Kräftezentren andererseits angesprochen. Der aufstiegsorientierten Mittelklasse, die aus dem wirtschaftlichen Boom hervorgeht und das Bild vom „Neuen Indien“ prägt, ist ebenso ein eigener Beitrag gewidmet wie dem Kastenwesen oder dem Hindu-Nationalismus.

Die Zeitschrift „Der Bürger im Staat“ vermittelt zwischen Wissenschaft und pädagogischer Praxis und richtet sich an alle, die in der politischen Bildung unterrichten. Den interessierten Leserinnen und Lesern bietet das Heft darüber hinaus die Möglichkeit, sich über die aktuellen Herausforderungen und Perspektiven Indiens profunde und ausgewogen zu informieren.

Das Heft steht im Internet zum Download bereit unter

www.buergerimstaat.de/34_09/indien.htm

Die kostenlose Druckfassung kann bestellt werden bei der Landeszentrale für politische Bildung (LpB), Stafflenbergstr. 38, 70184 Stuttgart, Fax: 0711/164099-77

www.lpb-bw.de/publikationen.html



Nach oben

Pressemitteilung 17. Dezember

Bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) wieder erhältlich

Die rechtsextremistische Szene: Einstiege – Gegenstrategien – Ausstiege

„Politik und Unterricht“, die Zeitschrift für die Praxis der politischen Bildung, ist soeben mit einem Nachdruck des Heftes „Die rechtsextremistische Szene“ erschienen. Die Ausgabe bietet Lehrerinnen und Lehrern praktisch verwertbare Unterrichtsvorschläge und eine Fülle von Arbeitsmaterialien zum Rechtsextremismus. Gefragt wird, wie „moderne Nazis“ heute überhaupt zu erkennen sind, worin ihre geänderten Codes bestehen und warum die „rechte“ Szene für Jugendliche durchaus attraktiv sein kann. Der „Erlebniswelt“ Rechtsextremismus, von der Lehrkräfte und Eltern oft weit entfernt sind, ist mit all ihren Symbolen und Chiffren in Musik, Kleidung und Lebensstil ein eigener Baustein gewidmet. Thematisiert werden darüber hinaus Formen rechtsextremer Gewalt, vor allem aber auch Gegenstrategien und Möglichkeiten des Ausstiegs aus der Szene.

Das Heft steht im Internet zum Download bereit unter

www.politikundunterricht.de/2_08/rechtsextremismus.htm

Die kostenlose Druckfassung kann bestellt werden bei der Landeszentrale für politische Bildung (LpB), Stafflenbergstr. 38, 70184 Stuttgart, Fax: 0711/164099-77

www.lpb-bw.de/publikationen.html



Nach oben

Pressemittelung 27. November 2009

Neu bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB)

"Capisco" - ein Lernspiel zu politischen Begriffen

„Capisco“ heißt ein neues kommunikatives und temporeiches Kartenspiel der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB). Es eignet sich für alle ab zehn Jahren und kann im Familien- und Freundeskreis ebenso gespielt werden wie in der Schule oder der außerschulischen Jugend- und Bildungsarbeit. Im Spiel muss man Begriffe aus Alltag, Politik, Wirtschaft und Recht ohne Zuhilfenahme naheliegender Wörter erklären und erraten. „Frauenquote“, „Landkreis“, „Börse“ oder „Demokratie“ sind Begriffe, die uns selbstverständlich über die Lippen gehen – doch wissen wir immer, was sie genau bedeuten? Fällt uns zur Erklärung von „Demokratie“ mehr ein als Wahlen, Parlament oder Volksherrschaft? „Capisco“ erscheint in der zweiten, aktualisierten Auflage und ist bis Ende des Jahres zum Einführungspreis von 6,- Euro erhältlich (zzgl. 5,59 Euro Versandkosten); danach kostet es 8,- Euro.

Bestelladresse: Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB), Stafflenbergstr. 38, 70184 Stuttgart, Fax 0711/164099-77

www.lpb-bw.de/publikationen.html


Nach oben

Pressemitteilung 25. November 2009

Faltblatt der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg wieder erhältlich

Die vier Mütter des Grundgesetzes

„Die vier Mütter des Grundgesetzes – ein Glücksfall für die Demokratie“ heißt ein Faltblatt, das jetzt in überarbeiteter Fassung bei der Landeszentrale für politische Bildung erschienen ist. Die vier Parlamentarierinnen, die vor 60 Jahren für die Verankerung der Gleichberechtigung im Grundgesetz gekämpft haben, werden in Kurzbiographien vorgestellt. Außerdem werden die Etappen von der Fixierung als Grundrecht bis zum heutigen Stand der Gleichberechtigung nachgezeichnet.

Das Faltblatt wendet sich an alle interessierten Bürgerinnen und Bürger, insbesondere an politisch motivierte und engagierte Frauen. Es ist kostenlos zu beziehen über die Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB), Stafflenbergstr. 38, 70184 Stuttgart, Fax 0711/164099-77

www.lpb-bw.de/publikationen.html


Nach oben

Pressemitteilung 9. November 2009

Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg und Gedenkstätte Deutscher Widerstand

Ausstellung vom 10. November bis 4. Dezember 2009 in Stuttgart

Georg Elser und sein Attentat auf Adolf Hitler – „Ich habe den Krieg verhindern wollen!“

Die Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) und die Gedenkstätte Deutscher Widerstand (Berlin) präsentieren vier Wochen lang vom 10. November bis 4. Dezember 2009 eine Ausstellung zum Widerstandskämpfer Georg Elser, der vor 70 Jahren am 8. November 1939 im Münchener Bürgerbräukeller ein Attentat auf Adolf Hitler verübte. Die Ausstellung erinnert an Elsers entschlossene Tat, durch die er wenige Woche nach Kriegsbeginn „noch größeres Blutvergießen verhindern“ wollte und würdigt damit eine Persönlichkeit, die neben den Geschwistern Scholl und den Brüdern Stauffenberg zu den herausragenden Gestalten des Widerstands gegen den Nationalsozialismus im deutschen Südwesten zählt. Gezeigt werden unter anderem Leihgaben aus dem Bestand der Erinnerungs- und Forschungsstätte Königsbronn, der Heimatgemeinde Georg Elsers im Kreis Heidenheim. Die Landesstiftung Baden-Württemberg hat das Vorhaben finanziell gefördert.

Die Ausstellung ist dienstags bis freitags von 10 bis 18 Uhr in den Räumlichkeiten der Deutschen Bundesbank, Hauptverwaltung Stuttgart, Marstallstraße 3 zu sehen. Für Schulklassen und andere Gruppen können Führungen unter der E-Mail-Adresse gedenkstaettenarbeit@lpb.bwl.de gebucht werden. Nach der Ausstellung in Stuttgart stehen die Exponate Schulen und anderen Einrichtungen im Land als Wanderausstellung zur Verfügung.

Kontakt: Landeszentrale für politische Bildung
Fachbereich Gedenkstättenarbeit
Paulinenstraße 44-46
70178 Stuttgart
Telefon 0711.16409930
Fax 0711.16409955
gedenkstaettenarbeit@lpb.bwl.de

Fragen zur Ausstellung an:

Konrad Pflug
Leiter der Abteilung 3 - Demokratisches Engagement
Fachbereich Gedenkstättenarbeit
Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg
Paulinenstraße 44-46, D-70178 Stuttgart
Tel.: 0711-16 40  99 30 - Fax.: 0711-16 40 99 55
www.gedenkstaetten-bw.de
konrad.pflug@lpb.bwl.de



Nach oben

Pressemitteilung 19. Oktober 2009

Die Landeszentrale für politische Bildung präsentiert "Landeskunde Online"

Ministerpräsident Günther H. Oettinger schaltet "Online-Landeskunde Baden-Württemberg" frei

Ministerpräsident Günther H. Oettinger hat am vergangenen Samstag im Rahmen des Tages der offenen Tür des Staatsministeriums in der Villa Reitzenstein ein neues Internetportal der Landeszentrale für politische Bildung freigeschaltet. Die Landeszentrale präsentiert darin zum ersten Mal eine umfangreiche politische Landeskunde im Internet und stellt damit das zentrale Portal zur südwestdeutschen Landeskunde zur Verfügung. Baden-Württemberg in all seinen Facetten wird informativ, verständlich und reich bebildert vorgestellt.

Der thematische Bogen ist weit gespannt. Fünf Hauptrubriken geben einen Überblick über das Land, die Menschen, die Geschichte, das politische Leben und aktuelle Themen. Grundlageninformationen zu Politik, Wirtschaft und Verwaltung sind ebenso zu finden wie Wissenswertes über Kultur und Religion. Übersichtliche biographische Abschnitte, zum Teil mit Tondokumenten historischer Persönlichkeiten, werden vorgestellt ebenso Dialekte, Brauchtum und Kulinarisches. Das Portal eröffnet eine abwechslungsreiche und unterhaltsame Gesamtschau auf das Land, die immer übersichtlich bleibt. Weiterführende Verweise laden zu vertiefender Information bis hin zu fachwissenschaftlichen Aufsätzen ein. 

Die „Landeskunde Baden-Württemberg Online“ basiert auf der „Kleinen Politischen Landeskunde", einer Publikation der Landeszentrale, die in sechster Auflage vorliegt und mit einer bisherigen Auflage von 150.000 Exemplaren zu den bundesweit erfolgreichsten landeskundlichen Veröffentlichungen zählt.

Online-Landeskunde Baden-Württemberg:
www.landeskunde-baden-wuerttemberg.de


Nach oben


Pressemitteilung 8. Oktober 2009

Ein Online-Angebot für Haupt- und Realschulen in Baden-Württemberg

Globalisierung am Beispiel einer Jeans

"Deine Jeans und die weite Welt" heißt ein neues fächerübergreifendes Online-Angebot für Schulklassen, das sich im Rahmen des Projektes „Chat der Welten“ an Haupt- und Realschulen wendet. Auf der Basis ansprechender Animationen wird die wirtschaftliche Globalisierung am Beispiel der Produktion einer Jeanshose anschaulich und verständlich vermittelt. Den Schulklassen steht über das Internet ein virtueller Kursraum mit didaktisch aufbereiteten Themenbausteinen zur Verfügung. Eine Einführung für Lehrkräfte findet am 19. Oktober 2009 im Landesmedienzentrum in Karlsruhe statt. Mehr unter

www.chatderwelten.s.schule-bw.de/moodle

Anmeldungen und nähere Informationen: Denny Hartono; InWEnt gGmbH, Käthe-Kollwitz-Str. 15, 68169 Mannheim, Tel: 0621-3002-217, Fax: 0621-3002-209; denny.hartono@inwent.org

Der "Chat der Welten" in Baden-Württemberg wird veranstaltet von:

  • Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung
  • Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg
  • InWEnt – Internationale Weiterbildung und Entwicklung gGmbH
  • Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit Baden-Württemberg
  • Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg


Nach oben

Pressemitteilung 1. Oktober 2009


Auf dem Weg in eine bessere Gesellschaft?
 
20 Jahre Mauerfall – 20 Jahre Deutsche Einheit

Die Landeszentrale für politische Bildung und die Volkshochschule Stuttgart laden am 8. Oktober 2009 (18 bis 20 Uhr) zu einer Veranstaltung mit der Autorin und Journalistin Ines Veith in den Treffpunkt Rotebühlplatz ein. In ihrem Buch „Die Frau vom Checkpoint Charlie“ (2006) beschreibt Ines Veith den verzweifelten Kampf einer Mutter um ihre beiden Töchter. Das Buch diente als literarische Vorlage für den gleichnamigen Fernsehfilm.

Auf der Veranstaltung wird Ines Veith die letzten 20 Jahre deutsch-deutscher Geschichte beleuchten. Hat die Deutsche Einheit gebracht, wofür die ehemaligen DDR-Bürgerinnen und Bürger gekämpft haben? Was ist aus ihren Wünschen und Hoffnungen geworden? Gibt es heute, 20 Jahre danach, neue Visionen für eine bessere Gesellschaft? (Eintritt: 4 Euro, Schülerinnen und Schüler frei)

Kontakt.

Werner Fichter
Leiter der Stabsstelle Kommunikation und Marketing
Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) 
Stafflenbergstraße 38 | 70184 Stuttgart
Telefon 0711.164099-63 oder -66 | Fax -77 |
werner.fichter@lpb.bwl.de 



Nach oben

Pressemitteilung 25. September 2009

Landeszentrale für politische Bildung BW zum Thema "20 Jahre Mauerfall und friedliche Revolution in der DDR"

Schule wie in der DDR

Anlässlich von 20 Jahren Mauerfall und friedlicher Revolution in der DDR veranstaltet die Landeszentrale für politische Bildung (Außenstelle Freiburg) eine Aktionswoche für Schulklassen. Um den Unterrichtsalltag im „Arbeiter- und Bauernstaat“ für die heutige Schülergeneration erlebbar zu machen, wird eine DDR-Unterrichtsstunde nachgespielt. Dazu kommt Elke Urban, die Direktorin des Schulmuseums Leipzig, nach Freiburg. Ihr Unterricht à la DDR findet in der Woche vom 19. bis 23. Oktober bis zu vier Mal täglich in den Räumen der Landeszentrale statt. Interessierte Klassen können sich anmelden unter

Telefon (0761) 20773-0,
per E-Mail: freiburg@lpb.bwl.de oder im Internet unter
www.lpb-freiburg.de/ddrwoche/index.html.

Lehrerinnen und Lehrer finden zudem zahlreiche Hilfestellungen zum "Lernfeld DDR" auf dem LpB-Portal www.ddr-im-unterricht.de im Internet.



Nach oben

Pressemitteilung - 21. August 2009

Neue Publikation der Landeszentrale für politische Bildung: 

Bürgerschaftliches Engagement in Deutschland, Österreich und der Schweiz

Bei der Landeszentrale für politische Bildung (LpB) ist soeben der Band „Grenzen-Los - Freiwilliges Engagement in Deutschland, Österreich und der Schweiz“ erschienen. Die Dokumentation enthält Beiträge der Referentinnen und Referenten der ersten grenzüberschreitenden Tagung zum freiwilligen Engagement im deutschsprachigen Raum, die im Februar 2009 in Konstanz stattfand. 

Die Bedeutung des freiwilligen Engagements für die Demokratie wird in der Broschüre unter verschiedenen Aspekten beleuchtet. Außerdem werden Formen und Motivationen von freiwilligem Engagement vorgestellt und Ergebnisse gesellschaftlicher Beteiligung in Deutschland, Österreich und der Schweiz diskutiert. Die integrative Wirkung im sozialen und interkulturellen Miteinander, die eine bürgerschaftliche Tätigkeit entfalten kann, wird ebenso thematisiert wie danach gefragt wird, welche Bedeutung staatlicher Förderung zukommt oder wie der Zugang für „engagementferne“ Gruppen verbessert werden kann.

Die 118-seitige Broschüre ist in Kooperation mit sieben weiteren Institutionen entstanden, darunter das Ministerium für Arbeit und Soziales in Baden-Württemberg und das Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement. Sie dokumentiert das Vorhaben, das freiwillige Engagement als Merkmal einer lebendigen Demokratie in seinen vielfältigen Möglichkeiten zu stärken, den Erfahrungsaustausch unter den Beteiligten und Interessierten zu ermöglichen und zur grenzüberschreitenden Zusammenarbeit beizutragen.

Die kostenlose Dokumentation kann bestellt werden bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB), Stafflenbergstr. 38, 70184 Stuttgart, Fax: 0711.164099-77,
marketing@lpb.bwl.de, Internet: www.lpb-bw.de/shop  


Nach oben

Pressemitteilung - 6. August 2009

Neue Veröffentlichung der Landeszentrale und der Stuttgarter Jugendhaus Gesellschaft:

Konzepte für eine zeitgemäße Vermittlung von Nationalsozialismus und Holocaust 

Die Zeitzeugen des Nationalsozialismus und des Holocausts sterben aus. Es wächst eine junge Generation heran, deren Bewusstsein sehr weit von jener Zeit entfernt ist. Dieser Tatsache widmet sich eine soeben erschienene Broschüre, die Konzepte für eine zeitgemäße pädagogische Vermittlung von Nationalsozialismus und Holocaust vorstellt.

Der 90-seitige Band „Zeitgemäße Bildungskonzepte zu Nationalsozialismus und Holocaust“ basiert auf einem Fachtag der Stuttgarter Jugendhaus Gesellschaft und der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) und richtet sich an Pädagogen aus dem schulischen Bereich, der Jugend- und der Gedenkstättenarbeit sowie an die interessierte Öffentlichkeit.

Die Broschüre ist kostenlos und kann bestellt werden bei der Landeszentrale für politische Bildung (LpB), Stafflenbergstr. 38, 70184 Stuttgart,
Fax: 0711/164099-77, marketing@lpb.bwl.de, www.lpb-bw.de/shop.


Nach oben

Pressemitteilung - 20. Juli 2009

Aktuell bei der Landeszentrale:
Der neue „Bürger im Staat“ zur Bundestagswahl 2009

Die Bundestagswahl 2009 ist das Thema des soeben bei der Landeszentrale für politische Bildung (LpB) erschienen Heftes der Zeitschrift „Der Bürger im Staat“. Namhafte Autorinnen und Autoren, darunter der Mitbegründer der Mannheimer Forschungsgruppe Wahlen e.V., Prof. Dr. Dieter Roth, der Stuttgarter Kommunikationswissenschaftler Prof. Dr. Frank Brettschneider oder Dr. Dirk Schindelbeck von der Pädagogischen Hochschule Freiburg, nehmen in zehn fundierten Beiträgen zu unterschiedlichen Aspekten Stellung.

So werden die Veränderungen in der Parteienlandschaft hin zu einem Fünfparteiensystem erörtert und deren Auswirkungen auf Koalitionsabsichten und Regierungsbildung bewertet. Die Frage, welche Einflüsse Wählerentscheidungen in der Vergangenheit beeinflusst haben und wie die Bürgerinnen und Bürger auf den bevorstehenden „Multioptionswahlkampf“ reagieren, steht im Mittelpunkt eines Beitrages zum Wählerverhalten. 

Die Methoden und Instrumente der Wahlforschung werden dargestellt, die Rolle der Massenmedien beleuchtet und das im politischen Wettstreit bis heute unersetzliche Mittel des Wahlplakates in seinen historischen Wandlungen vorgestellt. Und schließlich werden in demokratietheoretischen Überlegungen Wahlen als das herausragende Kennzeichen einer repräsentativen Demokratie in den Blick genommen. 

Die Publikation vermittelt zwischen Fachwissenschaft und pädagogischen Praxis und richtet sich an alle, die in der politischen Bildung unterrichten. Für interessierte Bürgerinnen und Bürger ist sie darüber hinaus bestens geeignet, sich über Hintergründe zur Bundestagswahl in profunder und ausgewogener Weise zu informieren.

Das Heft steht im Internet zum Download bereit unter www.buergerimstaat.de. Die Druckfassung ist kostenlos und kann bestellt werden bei der Landeszentrale für politische Bildung (LpB), Stafflenbergstr. 38, 70184 Stuttgart, Fax: 0711/164099-77,
marketing@lpb.bwl.de, Webshop: www.lpb-bw.de/shop


Nach oben

Pressemitteilung - 20. Juli 2009

Vorankündigung:
Europäischer Tag der Jüdischen Kultur am 6. September 2009 -
Programm liegt vor

Am Sonntag, 6. September 2009, findet zum zehnten Mal der Europäische Tag der Jüdischen Kultur statt. In Baden-Württemberg, dem Elsass und zahlreichen anderen Ländern soll er dazu beitragen, das europäische Judentum mit seiner Geschichte und Traditionen näher kennenzulernen. An beiden Ufern des Rheins zwischen Basel, Straßburg und Karlsruhe waren die Beziehungen zwischen den jüdischen Gemeinden und die Verbindungen mit der regionalen Kultur stets sehr eng. Bei allen Unterschieden gab es über die Jahrhunderte hinweg eine wechselseitige Bereicherung.

Der diesjährige Schwerpunkt widmet sich Festen und Bräuchen. Die Besucher können Gedenkstätten, Synagogen und jüdische Friedhöfe besichtigen oder wissenschaftliche Vorträge, Lesungen und Konzerte besuchen. Das Programm wird durch das Engagement zahlreicher ehrenamtlicher Mitarbeiter ermöglicht. Auf deutscher Seite wird es durch die Landesarbeitsgemeinschaft der Gedenkstätten in Baden Württemberg und die Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg ermöglicht.

Im Internet kann es unter www.gedenkstaetten-bw.de abgerufen oder kostenlos in Druckfassung bestellt werden bei der Landeszentrale für politische Bildung (LpB), Stafflenbergstr. 15, 70184 Stuttgart, Fax 0711 164099-77,
marketing@lpb.bwl.de, Webshop: www.lpb-bw.de/shop


Nach oben

Pressemitteilung 16. Juli 2009

Landeszentrale mit neuem Internetportal „DDR im Unterricht“

Das neue Internetportal „www.ddr-im-unterricht.de“ der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) ist jetzt online und enthält zahlreiche Informationen darüber, wie das Lernfeld DDR im Schulunterricht sinnvoll vermittelt werden kann. Es bietet Hintergründe, stellt Unterrichtsmaterialien zur Verfügung, verweist auf Literatur und Medien und informiert über weiterführende Links. Zudem finden sich in dem Portal die aktuellen Bildungspläne, Ergebnisse von Studien zum Wissenstand von Schülern über die DDR und Webquests, eine Methode zum sinnvollen Einsatz von Computern im Unterricht, mit der selbständiges Lernen der Schüler gefördert wird. Ein Fotoalbum zur vierzigjährigen Geschichte der DDR dient der Veranschaulichung und rundet das Angebot ab. Das Portal ist Teil eines vom Kultusministerium initiierten DDR-Informationspakets für die weiterführenden Schulen des Landes, an dem auch das Landesinstitut für Schulentwicklung und das Landesmedienzentrum mitwirken.


Nach oben

Pressemitteilung - 15. Juli 2009

Internetportal zur Bundestagswahl am 27. September 2009

Die Landeszentrale für politische Bildung (LpB) präsentiert zur Bundestagswahl am 27. September 2009 ein neues Internet-Wahlportal. Es bietet grundlegende Informationen zu Aufgaben und Aufbau des Bundestages, zu Rechten und Pflichten von Abgeordneten, zur Stellung der Parteien und zum Wahlsystem. So werden Erst- und Zweitstimme erläutert, die 5-Prozent-Klausel erklärt oder die Frage beantwortet, wie bei der Verhältniswahl die Direktmandate verrechnet und berücksichtigt werden.

Ein spezieller Abschnitt über Baden-Württemberg stellt die Landeslisten der Parteien und die baden-württembergischen Spitzenkandidaten vor. Ein umfangreicher statistischer Teil bietet eine Rückschau auf die Ergebnisse der vergangenen Wahlen. Hinweise auf aktuelle Publikationen und weiterführende Linklisten runden das Angebot ab. 

Das Bundestagswahlportal ist ab sofort unter www.bundestagswahl-bw.de im Internet abrufbar.


Nach oben

Pressemitteilung - 15. Juli 2009

Neues Themenheft von „Politik und Unterricht“ ist erschienen:
"Politische Plakate"

Mit politischen Plakaten von der Weimarer Republik bis zur jungen Bundesrepublik befasst sich das neue Themenheft der Zeitschrift „Politik und Unterricht“, das soeben bei der Landeszentrale für politische Bildung (LpB) erschienen ist. Im Superwahljahr 2009 und unmittelbar vor der heißen Phase des Bundestagswahlkampfes weist die Publikation auf die historischen Kontinuitäten und Brüche eines bis heute unersetzlichen Mediums in der politischen Auseinandersetzung hin – die Plakatwerbung mit all ihren Regeln zur Emotionalisierung, Vereinfachung, Überhöhung oder Unterstellung.

Unterrichtsvorschläge zu jeder zeitgeschichtlichen Epoche sowie eine umfangreiche Text- und Materialsammlung erleichtern die Auseinandersetzung mit einer historischen Quelle ersten Ranges und eignen sich darüber hinaus, die Medienkompetenz der Schülerinnen und Schüler zu stärken. In der Zeitspanne von der Weimarer Republik über die nationalsozialistische Diktatur bis hin zur Ära Adenauer werden nicht nur deutschlandweite Fragestellungen erschlossen, sondern immer auch landesgeschichtliche Bezüge berücksichtigt.

Das Heft steht im Internet zum Download bereit unter www.politikundunterricht.de. Die kostenlose Druckfassung kann auch als Klassensatz bestellt werden bei der Landeszentrale für politische Bildung (LpB), Stafflenbergstr. 38, 70184 Stuttgart, Fax: 0711/164099-77,
marketing@lpb.bwl.de, Internet: www.lpb-bw.de/shop.
Sendungen ab 1 kg werden gegen Versandkostenberechnung verschickt.


Nach oben

Pressemitteilung - 04. Juni 2009

Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB)

Freiwilliges Ökologisches Jahr qualitätsgeprüft

Bereits zum zweiten Mal hat die Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) als Träger des Freiwilligen Ökologischen Jahres (FÖJ) das Verfahren zur Vergabe des Gütesiegels „Qualität in Freiwilligendiensten“ (QUIFD) bestanden. Nach Auffassung der Agentur, die das QUIFD-Zertifikat verleiht, „ist es der LpB in überzeugender Weise gelungen, die Qualität des FÖJ seit der Erstzertifizierung 2007 zu sichern und in wesentlichen Bereichen der Qualitätsstandards weiter zu entwickeln.“

Am 1.September 2009 beginnen wieder rund 110 Jugendliche und junge Erwachsenen ein Freiwilliges Ökologisches Jahr. Sie arbeiten auf Bio-Höfen, in Umweltbildungseinrichtungen, bei Naturschutzverbänden und -zentren, in Umweltabteilungen von Behörden oder bei Unternehmen. Noch sind einige Plätze für Kriegsdienstverweigerer frei, die das FÖJ statt eines Zivildienstes leisten wollen. Informationen unter Telefon 0711.164099-38 oder im Internet unter www.foej-bw.de.  

Pressekontakt für diese Mitteilung:
Charlotte Becher
Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB)
Freiwilliges Ökologisches Jahr (FÖJ)
Paulinenstr. 44-46
70178 Stuttgart
Telefon 0711.164099-34 oder -38 oder -39, Fax 0711.164099-55
Charlotte.Becher@lpb.bwl.de


Nach oben


 

Geschäftsbericht 2009

 
Geschäftsbericht 2009

„2009 – Wählen gehen“ – so heißt unser Motto für dieses Jahr und so lautet auch der Titel unseres Geschäftsberichts 2009, den Sie hoffentlich mit Interesse lesen werden.
...mehr (PDF, 3 MB) oder
bestellen

 
 
 
 
 

politische-bildung.de

 
politische-bildung.de

Web-Angebot der BAG
Politische Bildung Online
www.politische-bildung.de

 
 
 
 

© 2010 Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg
www.lpb-bw.de