Reihe BAUSTEINE

Die Erinnerung darf nicht enden

Texte und Unterrichtsvorschläge zum Gedenktag 27. Januar

als Bausteine ausgearbeitet von einer Gruppe des Erzieherausschusses der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit, Stuttgart

Hrsg: LpB, GCJZ, 1997

Die Tatsache, daß vor gar nicht so langer Zeit in der Mitte Europas eine große Zahl von Menschen sich zu nahezu unglaublich barbarischem Handeln bewegen ließen, muß im Bewußtsein der jungen Generation verhaftet bleiben. Es ist verständlich, daß junge Menschen dem grauenvoll Unbegreiflichen ausweichen möchten, weil es unbequem und aus unserem Alltagsleben heraus nicht vorstellbar ist. Und doch geschieht bis heute immer wieder Ähnliches in der Welt. Denn die Menschen haben sich im Wesen nicht geändert, nur die Umstände sind immer wieder anders und - hoffentlich - das Bewußtsein der Menschen, und an dem müssen und können wir arbeiten. In den Texten kommen sehr verschiedene Menschen zu Wort : Kriegsteilnehmer, Täter und Opfer, Versteckte, Juden und Nichtjuden. Sie alle haben die Gewaltherrschaft, den 2. Weltkrieg, die Greueltaten und die Befreiung 1945 sehr unterschiedlich erlebt und in unterschiedlicher Weise sprachlich verarbeitet. Das gibt ein buntes Kaleidoskop von möglichen menschlichen Verhaltensweisen, die alle ein Stück der damaligen Realität widerspiegeln, und in die sich, so meinen wir, Schüler hineindenken können. INHALT
 

Erklärung des Bundespräsidenten

Vorwort

Baustein 1: Inge Auerbacher, Edith Baer: Kindheitserinnerungen 

Baustein 2: Jüdische Küche  

Baustein 3: Jüdische Musik (Klezmer)

Baustein 4: Soldatenbriefe

Baustein 5: Lucy S. Dawidowicz "Der Krieg gegen die Juden" 

Baustein 6: J. Bobrowski: "Der Tänzer Malige"  

Baustein 7: Johannes Bobrowski: "Bericht"

Baustein 8: Jurek Becker: "Jakob der Lügner"  

Baustein 9: Dawid Sierakowiak: Ghettotagebuch  

Baustein 10: Max Mannheimer: Überleben in Auschwitz 

Baustein 11: Ernst Wiechert: "Der Totenwald"  

Baustein 12: Brief: Befreiungsillusionen

Baustein 13: EIi A. Bohnen: "Als sich das Blatt gewendet hatte"

Baustein 14: Jorge Semprún: Befreiung Buchenwald

Baustein 15: Andrzej Szczypiorski: "Nacht, Tag und Nacht" 

Baustein 16: Paul Celan: "Espenbaum"  

Baustein 17: Bernhard Schlink: "Der Vorleser" (Kap. 14, 15)

Baustein 18: Rachel Dror: Als Zeitzeugin in der Schule  

Projektideen/Adressen 

Medienverzeichnis 

Quellennachweise 
 
Herausgegeben
von der Landeszentrale
für politische Bildung
Baden-Württemberg

Stuttgart, Januar 1997
 
 
Redaktion:
Karl-Ulrich Templ
Elke Németh

Mitarbeiter

Rachel Dror, Fachlehrerin a.D., Vorsitzende des Erzieherausschusses der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit

Alfred Hagemann, Gymnasiallehrer, Albertus-Magnus-Gymnasium, Stuttgart-Bad Cannstatt

Doris Scherer, Hauptschullehrerin, Nikolauspflege, Stuttgart

Peter Reinhardt, Gymnasiallehrer, Gymnasium Neckartenzlingen, Neckartenzlingen

Kurt Weber, Realschulrektor a.D.

Die abgedruckten Beiträge stellen keine Meinungsäußerung des Herausgebers dar. Sie dienen lediglich der Unterrichtung und Meinungsbildung.

1997 , 72 Seiten
Der Artikel ist nicht lieferbar.

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