Baustein

Die Erinnerung darf nicht enden

Texte und Unterrichtsvorschläge zum Gedenktag 27. Januar

als Bausteine ausgearbeitet von einer Gruppe des Erzieherausschusses der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit, Stuttgart

Hrsg: LpB, GCJZ, 1997



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Inhaltsverzeichnis



 

MEDIENVERZEICHNIS


1. Literatur

Arnold, Heinz Ludwig: Gespräch mit Jurek Becker. In: Text+Kritik (Heft 116: Jurek Becker), 1992, S.4ff.

Auerbacher, Inge: Ich bin ein Stern. Weinheim, Basel 1992 (= Beltz)

Baer, Edith: Es fiel ein Reif in der Frühlingsnacht. Frankfurt 1995 (= Fischer).

Becker, Jurek: Jakob der Lügner. Roman Frankfurt 1982 (= Suhrkamp).

Becker, Jurek: Bronsteins Kinder. Roman,Frankfurt 1988 (= Suhrkamp).

Becker, Jurek: Warnung vor dem Schriftsteller. Drei Vorlesungen in Frankfurt. Frankfurt 1990 (= Suhrkamp)

Becker, Jurek: Die unsichtbare Stadt [Ghetto Lodz/Litzmannstadt]. In: Unser einziger Weg ist Arbeit. Das Ghetto in Lodz, 1940-1944, eine Ausstellung des Jüdischen Museums Frankfurt a. M. in Zusammenarbeit mit Yad Vashem, Red. Hanno Loewy u. Gerhard Schoenberner, Wien 1990 (= Löcker), S. 10f.

Berger, Noémi: Das koschere Kochbuch. Rebezzen Noémi Berger bittet zu Tisch. Gelebte Tradition und deren Bedeutung für den jüdischen Alltag und an den jüdischen Feiertagen, Stuttgart 1995 [Selbstverlag; über Israelitische Religionsgemeinschaft erreichbar], S. 15.

Bobrowski, Johannes: Der Tänzer Malige. In: Erzählte Zeit. 50 deutsche Kurzgeschichten der Gegenwart, hg. von M. Durzak, Stuttgart 1980 (=Reclam), S. S.27-33.

Bobrowski, Johannes: Mäusefest. In: J. Bobrowski: Lipmanns Leib. Erzählungen, Auswahl u. Nachwort von W. Dehn, Stuttgart 1972 (=Reclam), S. 43-46.

Bobrowski, Johannes: Bericht. In: Johannes Bobrowski: Gedichte. Eine Auswahl, Leipzig 1990 (= Reclam Leipzig), S. 80.

Bobrowski, Johannes: Holunderblüte. In: 1000 Deutsche Gedichte und ihre Interpretationen. Herausgegeben v. Marcel Reich-Ranicki, Frankfurt, Leipzig 21995, S. 319.

Bohnen, Eli A. : Als sich das Blatt gewendet hatte. In: Die Befreiung, Dachauer Hefte, Bd. 1, (12) 1985 (= Verlag Dachauer Hefte).

Celan, Paul: Mohn und Gedächtnis. Stuttgart 91970 (= Deutsche Verlags-Anstalt), S. 15.

Dawidowicz, Lucy S.: Der Krieg gegen die Juden. 1933-1945, Wiesbaden 1979 (= Fourier), S. 15-24.

[Heijmans, Mart:] Old time klezmer music (1910-1930). Verzameld en genoteerd door Mart Heijmans. Nijmegen o.J. (=Muziekuitgeverij De Bonte Hond).

[Heijmans, Mart:] Klezmer. Jiddische instrumentale Muziek. 60 melodieen verzameld en genoteerd door mart heimans. [Selbstverlag, Verkauf über Joods Historisch Museum, Amsterdam].

Hoffmann, Christhard und Passier, Bernhard: Die Juden. Vorurteil und Verfolgung im Spiegel literarischer Texte, Suttgart 1986 (= Reclam Arbeitstexte für den Unterricht), S. 135f.

Jeismann, Michael: Der kalte Schatten. Jüdische Überlebende des Ghettos und ihre Kinder: Ein Film überwindet das lange Schweigen, in: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 30.9.1995.

Keller, Werner: Zu tilgen und zu sühnen. In: 1000 Deutsche Gedichte und ihre Interpretationen. Herausgegeben v. Marcel Reich-Ranicki, Frankfurt, Leipzig 21995, S. 320-322.

Manoschek, Walter (Hg.): "Es gibt nur eines für das Judentum: Vernichtung". Das Judenbild in deutschen Soldatenbriefen 1939-1944, Hamburg 1995 (= Hamburger Edition).

Payer, Markus: Den Überlebenden das Wort [Steven Spielberg: "The Survivors of the Holocaust"]. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 15.4.1996.

Reich-Ranicki, Marcel: Jurek Beckers Romane. In: M. Reich-Ranicki: Über Ruhestörer. Juden in der deutschen Literatur, München 1993 (= dtv), S. 180-184.

Schlink, Bernhard: Der Vorleser. Zürich 1995 (= Diogenes), S. 144-152.

[Sierakowiak, Dawid:] Das Ghettotagebuch des Dawid Sierakowiak. Aufzeichnungen eines Siebzehnjährigen 1941/42, Leipzig 1993 (=Reclam Leipzig).

Szczypiorski, Andrzej: Die schöne Frau Seidenman. Zürich 1988 (= Diogenes).

Szczypiorski, Andrzej: Nacht, Tag und Nacht. Zürich 1991 (= Diogenes) [Kapitel 6 in Auszügen, Kapitel 10 komplett].

Szczypiorski, Andrzej: Mein Warschau von vor über fünfzig Jahren. In: Europa unterwegs, Essays und Reden, Zürich 1996 (= Diogenes), S. 157-172.

Unser einziger Weg ist Arbeit. Das Ghetto in Lodz, 1940-1944, eine Ausstellung des Jüdischen Museums Frankfurt a. M. in Zusammenarbeit mit Yad Vashem, Red. Hanno Loewy u. Gerhard Schoenberner, Wien 1990 (= Löcker).

Wiechert, Ernst: Der Totenwald. München 1945 (= Kurt Desch), S. 108-116.

Wolf Cohen, Elisabeth: Jüdische Küche. Köln 1995 (= Könemann), S. 101.

Yikhes [CD]. Frühe Klezmer-Aufnahmen von 1907-1939, Trikont, Postfach 769, München, Aufnahme Nr. 18.


Bitte beachten

Die folgenden Medien (2-6) sind bei den Bildstellen in Baden-Württemberg erhältlich:

www.lmz-bw.de


2. Dias

10 02436 KZ Dachau

24 B f+sw 1976 Adr: S1, J, E FWU

Realaufnahmen und Grafiken zeigen die Situation der Häftlinge im Konzentrationslager Dachau. Die Serie beginnt mit der politischen Lage 1932 und endet mit der Einrichtung einer Gedenkstätte im ehemaligen KZ.

· s. Baustein 13

10 02853 KZ Auschwitz

12 B sw 1984 Adr: S1, J, E FWU

Die Bilddokumente vermitteln einen Eindruck von dem größten Arbeits- und Vernichtungslager des NS-Regimes und sind geeignet, Anlage Aufbau und Funktion eines Konzentrationslagers anzusprechen

· s. Baustein 10, 15

10 02854 Selektion auf der Rampe von Auschwitz

12 B sw 1984 Adr: S1, J, E FWU

Die Bilddokumente vermitteln einen Eindruck von dem größten Arbeits- und Vernichtungslager des NS-Regimes und sind geeignet, Anlage Aufbau und Funktion eines Konzentrationslagers anzusprechen

· s. Baustein 10, 15


3. Tonkassetten

22 03028 In Treblinka

Ein Überlebender berichtet über das Vernichtungslager

28 min 1985 Adr: S1, J, E

Ein Überlebender aus dem Vernichtungslager Treblinka berichtet über das Alltagsleben und den Aufstand vom August 1943. Es werden sachliche Informationen vermittelt und Betroffenheit über das persönliche Schicksal des Sprechers erzielt.

· s. Baustein 10, 11, 14, 15


4. Filme 16 mm Lichtton

32 00890 Brundibar, die Kinderoper von Theresienstadt

49 min sw 1966 Adr: S1, S2, J, E FWU

Überlebende des Konzentrationslagers Theresienstadt und der seinerzeit in der Emigration lebende Librettist berichten über die Entstehung der Kinderoper und die denkwürdig gewordenen Aufführungen in den Jahren 1943-1945. Angeschlossen ist die Aufzeichnung einer Wiederaufführung des Werkes.

· s. Baustein 1

32 01752 Ein Tag, Bericht aus einem deutschen Konzentrationslager 1939

95 min sw D 1965 Adr: S1, J, E FWU

Fernsehspiel von Egon Monk und Günter R. Lys. Gezeigt wird der Tagesablauf in einem deutschen Konzentrationslager der Vorkriegszeit. Eingeblendete Originalaufnahmen von Empfängen und Veranstaltungen (1939) machen den Kontrast zum Leben unter "ordentlichen" Menschen bewußt.

· s. Baustein 11

32 02240 Der Führer schenkt den Juden eine Stadt

Bericht über einen Propagandafilm

22 min sw 1971 Adr: S1, J, E FWU

1944 wurde auf Anordnung des Reichspropagandaministeriums ein Film über das Ghetto und Durchgangslager Theresienstadt gedreht, um sich der verbreitenden Wahrheit und über den wahren Charakter der "Endlösung" der Judenfrage zu begegnen. 1964 wurde ein 16-Minuten-Fragment dieses nie öffentlich gezeigten Films aufgefunden.

· s. Baustein 1, 8

32 02627 Buchenwald im April 1945

14 min f D 1975 Adr: S1, S2, J, E Chronos Dokumentarfilm GmbH

Auf Anordnung der Besatzungsbehörde besichtigen Bürger Weimars im April 1945 das von den Amerikanern befreite Konzentrationslager Buchenwald. Erschüttert stehen sie vor den Bergen von Leichen, abgemagerten ehemaligen Häftlingen und katastrophalen Unterkünften.

· s. Baustein 11, 14

32 03874 Die Befreiung von Auschwitz

20 min f D 1978 Chronos Dokumentarfilm GmbH

Grundlagen des Films sind Aufnahmen, die ein sowjetischer Berichterstatter bei der Befreiung von Auschwitz durch die Rote Armee gemacht hat.

· s. Baustein 10, 15

32 50948 Hier fliegen keine Schmetterlinge

18 min f 1959 Adr: S1, J, E Studienkreis Schule/Wirtschaft

Das Leben und Leiden von etwa 15.000 jüdischen Kindern im KZ Theresienstadt. Aufgefundene Kinderzeichnungen geben ein erschütterndes Zeugnis vom Lebenswillen, der Verzweiflung und der Sehnsucht dieser Kinder.

· s. Baustein 1, 8

32 51265 KZ Dachau

23 min sw D 1970 Adr: S1, J, E Bundeszentrale für politische Bildung GEMA

Eindringlich wird die Entwicklung des Aufbaus des KZ Dachau als sogenanntes Schutzlager für Gegner und Verfolgte des NS-Systems gezeigt (Machtergreifung, Reichstagsbrand, Maßnahmen gegen Juden, Arbeitseinsatz im Krieg). Ausgehend von der Befreiung 1945 durch US-Streitkräfte schildern Häftlinge anhand dokumentarischer Aufnahmen Formen von Brutalität und Vernichtung.

· s. Baustein 13 u. Projektideen

32 52086 Aus einem deutschen Leben

145 min f D 1977 Adr: J, E Iduna Film GmbH FSK: 12ff

Halbdokumentarischer Spielfilm über den gewöhnlichen Faschismus am Beispiel Rudolf Höß. Höß, alias Franz Lang (Götz George) wird 1940 Kommandant vom KZ Auschwitz und ist in knapp fünf Jahren am Tod von 4 Millionen Menschen beteiligt. Nach dem Zusammenbruch versteckt er sich unter dem Namen Franz Lang, wird aber 1946 entdeckt. Zu diesem Film ist eine ausführliche Besprechung vorhanden.

32 52707 Rosa Weiss

15 min f D 1987 Adr: P Alpha Film

Ein kleines Mädchen wird Zeugin eines Transports jüdischer Kinder ins Konzentrationslager. Sie läuft dem LKW nach und entdeckt das Lager. Jeden Tag bringt sie den Kindern Lebensmittel, bis sie abtransportiert werden. Die Bilder des gleichnamigen Kinderbuchs von R. Innocenti wurden abgefilmt, der Text rezitiert und mit Geräuschen und Musik unterlegt.

· s. Baustein 1, Auerbacher

32 52885 KZ-Schergen

33 min sw D 1959 Adr: S1, S2, J, E

Die Gerichtsverhandlung gegen die SS-Unterführer Gustav Sorge und Wilhelm Schubert wegen ihrer im Konzentrationslager begangenen Verbrechen.

32 55174 Chronik über die Befreiung des Lagers Auschwitz

12 min sw SU 1945 Adr: S2, E LpB Baden-Württemberg

Deutsche Fassung des Films "Auschwitz", gedreht von sowjetischen Kameraleuten unmittelbar nach der Lageröffnung. Der Kommentar enthält eine eindeutige politische Einfärbung.

· s. Baustein 10, 13, 14, 15


5. Videos

42 00675 Zeitzeugen, Massenvernichtung im Nationalsozialismus

83 min f D 1987 Adr: S1, S2, J, E FWU

Am 9. November 1984 treffen sich fünf ehemalige Häftlinge von Konzentrationslagern des Dritten Reiches, die unter anderem in Buchenwald, Dachau, Auschwitz und Treblinka eingesperrt waren. Ima Spanjaard, Franz Wirbel, Richard Glazar, Hermann Langbein und Eugen Kogon berichten über Folter, Terror, Zwangsarbeit ...

· s. Baustein 10, 11, 13, 14, 15

42 01555 Theresienstadt

10 min f+sw D 1993 Adr: S1 Vrba, Karel

Die in Nordböhmen gelegenen Festung "Theresienstadt" wird von 1942-1945 als Sammel- und Durchgangslager für Juden aus Böhmen und Mähren, aus dem reich und aus anderen europäischen Ländern eingerichtet. Abgefilmte zeitgenössische Bilddokumente und bauliche Überreste, ein Zeitzeugenstatement und Ausschnitte aus einem Propagandafilm belegen eindeutig die Aufgabe von Theresienstadt, die Vernichtung durch Aussiedlung zu tarnen und als Schleuse für die Vernichtung im Osten zu dienen.

· s. Baustein 1, Auerbacher

42 01878 Die Hoffnung stirbt zuletzt Studio Filmowe WIR

48 min f D 1995 Adr: S1, S2, E

Halina Birenbaum schildert in eindrucksvoller Weise ihre Erlebnisse als Häftling im Konzentrationslager Auschwitz.

· s. Baustein 10

42 01944 Auschwitz, wie renoviert man eine KZ-Gedenkstätte

25 min f D 1995 Adr: S1, S2, E FWU

Auf dem Gelände des ehemaligen Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz diskutiert eine internationale Expertenkommission, wie und mit welchem Ziel die Gebäude, die Erinnerungsstücke und das Gelände erhalten werden können. Auch Jugendliche der Aktion Sühnezeichen äußern sich. Es werden unterschiedliche Wege des Umgangs mit dem belastenden historischen Erbe gezeigt. Auch der Frage, wie neonazistischer Propaganda zu begegnen sei, wird nachgegangen.

· s. Baustein 17

42 51051 Auschwitz (= Europa unterm Hakenkreuz; 11)

45 min, f D 1982 Adr: S1, J, E Süddeutscher Rundfunk

Wie lebte man im "Dritten Reich", als der Zweite Weltkrieg seine Höhepunkte hatte? Was wußten, dachten, ahnten die Deutschen, als in Auschwitz die Krematorien Hochbetrieb hatten? Was konnte und durfte man wissen über das größte Verbrechen der Menschheitsgeschichte, das da im Namen des deutschen Volkes begangen wurde?

· s. Baustein 6

42 54057 Deportation der Stuttgarter Juden, Killesberg 1941 (= Filmdokumente als historische Quelle)

8 min sw D 1991 Adr: S1, S2, J, E Landesbildstelle Württemberg

Von den Stuttgarter NS-Behörden 1941 in Auftrag gegebenes Propagandafilmdokument über die Vorbereitungen für den ersten großen Transport Stuttgarter und württembergischer Juden nach Riga-Jungernhof (Dezember 1941).

· s. Baustein 1, Auerbacher

42 56622 Terezin, Theresienstadt

30 min f CS 1991 Adr: S1, J, E L Studio Ondra KF a.s., CSSR

Der Film gibt einen Überblick über die Gründung und Entwicklung der Stadt und die Stellung der Juden in Böhmen seit dem Mittelalter. Schwerpunkt der Betrachtung ist die Funktion der Stadt Terezin als Ghetto für die Juden und Ausgangspunkt für die Transporte in die Todeslager der Nationalsozialisten.

· s. Baustein 1, Auerbacher

42 58722 Die andere Reise, Amsterdam, KZ Vaihingen an der Enz

Jules Schelvis, Juni 1943 bis April 1945

20 min f D 1995 Adr: E

Der Videofilm versucht die Situation einer fast zweijährigen Zwangshaft des Niederländers Jules Schelvis zwischen 1943 und 1945 nachzuzeichnen. Die "KZ-Reise" ("Die andere Reise") des damals Zweiundzwanzigjährigen von Amsterdam über Sobibor, Radom und Auschwitz, die in Vaihingen an der Enz endete, wird nach 50 Jahren wieder lebendig durch seine Erzählungen und durch authentisches Bildmaterial.

· Die Integration des Films in eine nach ästhetischen und historischen Gesichtspunkten zusammengestellte "Erinnerungsstunde" zum 27. Januar wurde 1996 am Gymnasium Gerlingen erprobt (nähere Informationen über die Autoren-Adresse).

42 59492 ...daß es so etwas gibt, wo man Menschen einsperrt

Das KZ Oberer Kuhberg bei Ulm

33 min f+sw D 1995 Adr: S2 Landesbildstelle Württemberg

Skizziert wird die Geschichte des KZ's Oberer Kuhberg bei Ulm. Die Darstellung des Lagers erfolgt vor dem Hintergrund der Geschichte der NS-Machtergreifung und -Machtstabilisierung und bezieht auch die Geschichte die Entwicklung des KZ-Systems mit ein. Die historischen Fakten werden beispielhaft am persönlichen Schicksal von Fritz Herr, einem der letzten überlebenden Häftlinge, aufgezeigt.

· s. Baustein 1


6. Medienpaket

50 50013 Todesfuge

Das nationalsozialistische KZ-System

D 1986 Adr: S1, J

Medienpaket mit Videokassette "Mein Großvater _ KZ-Aufseher Konrad Keller" (60 min, f, 1983), Tonbildreihe "Todesfuge" (18 min, 36 Farbdias) und Beiheft. Ein Journalist geht den Spuren seines Großvaters nach, der als SS-Mann im Dachauer KZ "arbeitete".


7. Weitere Hinweise

Video

5504 Inge und der gelbe Stern

24 min f D 1986 Dokumentarfilm ab 10 J. Emanuel Rund Filmproduktion Die inzwischen erwachsene Jüdin Inge Auerbacher erzählt einem 10jährigen Mädchen von ihrer Kindheit in Jebenhausen bei Göppingen und im KZ Theresienstadt. Durch den erzählenden Charakter eignet sich der Film gut für Kinder.

Fachstelle für Medienarbeit der Diözese Rottenburg-Stuttgart
Sonnenbergstr. 15, 70184 Stuttgart
Tel. Medienverleih 0711/ 1646-400

· s. Baustein 1

Video oder Tonkassette

Max Mannheimer: Überleben in Auschwitz

Audio-visuellen Reihe des Zentrums für Antisemitismusforschung "Berichte über Verfolgung und Alltag im Nationalsozialismus"; Vertrieb durch: Metropol-Verlag, Kurfürstenstr. 135, 10785 Berlin, Tel. 030/261460, Fax 030/2650518

· s. Baustein 10

Video

Nazi-Opfer brechen ihr Schweigen

NDR 1.10 1995

Überlebende des Ghettos Lodz/Litzmannstadt berichten von den Schwierigkeiten, ihren Kindern von den Geschehnissen damals zu erzählen. Drei Familien (aus Israel, Polen und Deutschland) besuchen gemeinsam - zum ersten Mal seit 1945 - wieder das ehemalige Ghetto. Dabei werden die zwei Generationen im Gespräch über das "Damals" und seine Bedeutung für die Gegenwart gezeigt.

· s. Baustein 8, 9, 17. 18, Projektidee "Leben im Ghetto" sowie Literaturverzeichnis.

Begegnung in Israel

60 min f

Junge Deutsche treffen drei Generationen Juden aus ihrer Heimatstadt. Ein Dokumentarfilm zur Verständigung und Freundschaft.

Emanuel Rund Filmproduktion, Theresienhöhe 6b, 80339 München, Tel. 089/ 507711, Fax 089/ 5023259

· s. Themenbereich "Umgang mit der Erinnerung" (Baustein15-18)

 

 


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