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BAUSTEINE - MATERIALIEN  FÜR DEN UNTERRICHT

THEMA EUROPA

"Europa sind wir!" 
Methoden für die schulische und außerschulische Arbeit

Band 2

Europa und europäische Politik anschaulich, jugendgerecht und lebendig vermitteln – das ist das Grundanliegen des Methodenbands „Europa sind wir!“. Der inhaltliche Schwerpunkt der 82-seitigen Broschüre liegt auf dem Europäischen Parlament und den Europawahlen 2009. Mit vorwiegend spielerisch orientierten Ansätzen und Aufgaben sollen junge Menschen an europapolitische Themen herangeführt und für eine kritisch-konstruktive Auseinandersetzung mit europäischer Politik gewonnen werden.  ... mehr

 

"Europa sind wir!" 
Methoden für die schulische und außerschulische Arbeit

Der vorliegende Materialienband bietet sowohl bekannte Methoden der politischen Bildungsarbeit, die speziell für das Thema Europa adaptiert wurden, als auch neue Methoden, die im Rahmen der Juniorteam - Arbeit entwickelt wurden. Insgesamt liegt mit dieser Zusammenstellung ein bunter Strauß von Materialien und Modellen vor, wie Europa jugendgerecht vermittelt werden kann. Die Methoden sind dabei so konstruiert, dass sie an aktuelle Entwicklungen angepasst und damit problemlos auch weiterentwickelt werden können. ... mehr
(vergriffen, nur noch Download möglich)
(komplett online - PDF 1 MB)
 


THEMA ZEIT DES NATIONALSOZIALISMUS
 

"Erinnern tut weh. Es löst Entsetzen aus und lässt uns verstummen und aufschreien zugleich. Sich den bedrückendsten Wahrheiten unserer Geschichte zu stellen, ist unverzichtbar. Dazu verpflichten uns die Opfer, ihre Angehörigen und Nachkommen. Aber es ist auch für uns selbst notwendig, damit wir den unauflöslichen Zusammenhang von Erinnerungs- und Zukunftsfähigkeit begreifen.
Wir wissen aber auch um die erneuten Gefahren von Nationalismus, Antisemitismus, Rassenhass und Fundamentalismus bei uns in Deutschland und anderswo - Tag für Tag. Und wir wissen, wie sehr politische Wachsamkeit gefordert ist. Es ist unsere Pflicht, über den Holocaust aufzuklären, um eine Wiederholung dieser grauenhaften Geschehnisse zu verhindern. Gerade viele der jungen Generation wollen wissen, was geschehen ist. Sie wollen die Erinnerung daran wach halten. Sie möchten bewusst machen, vorbeugen und verhindern. Die Jugendlichen wollen diese Aufgaben mit Leben erfüllen, weil die Gefahren und Gefährdungen, die durch Radikalismus. Extremismus, Menschenverachtung und nationale Hybris entstehen, mit dem Ende des Nationalsozialismus nicht für immer beseitigt wurden." (Prof. Dr. Rita Süßmuth)

Diese Arbeithilfen möchten in den Schulen wie in der Jugend- und Erwachsenenbildung die historischen Fakten und Vorgänge in der Zeit des Nationalsozialismus in Erinnerung rufen und auf die Verantwortung für die eigene Geschichte hinweisen.

Folgende Bausteine sind zur Zeit online abrufbar
(Druckfassungen können nur an Lehrerinnen und Lehrer abgegeben werden)

 

"Evakuiert" und "Unbekannt verzogen"
Die Deportation der Juden aus Württemberg und Hohenzollern 1941 - 1945.
Historischer Kontext, Projekte und Medien, Didaktische und methodische Impulse, Regionale und örtliche Dokumentation.
3. vollständig  überarbeitete und erweiterte Auflage, Stuttgart 2008,
Download als PDF (3MB)
 
"Vom Neckar ans Mittelmeer"
Jüdische Flüchtlinge aus dem schwäbischen Dorf Rexingen gründen 1938 eine neue Gemeinde in Galiläa
Ein Lese und Arbeitsheft
Hrsg: LpB, Träger u. Förderverein Ehemalige Synagoge Rexingen e.V.
Stuttgart 2008
Download als PDF (2,8MB)
 
"Es war ein Bahnhof ohne Rampe"
Ein Konzentrationslager am Fuße der Schwäbischen Alb
Ein Lese- und Arbeitsheft (Einführung, didaktische Impulse, Texte und Materialien)
Hrsg.: Lpb, Gedenkstätten KZ Bisingen e.V., Stuttgart 2007
Download als PDF (2,9MB)

 

NS-Euthanasie in Baden und Württemberg
(vergriffen, nur noch Download möglich)
Archivpädagogische Anregungen für die gymnasiale Oberstufe
Didaktische Einführung - Das Bundesarchiv Ludwigsburg als Lernort - Materialien für den Unterricht - Ausgewählte Literatur
Hrsg.: LpB, Stuttgart, November 2004
Download als PDF (935 KB) (vergriffen, nur noch Download möglich)

"Euthanasie" im NS-Staat: Grafeneck im Jahr 1940   
(vergriffen, aber komplett online)

Historische Darstellung, Didaktische Impulse, Materialien für den Unterricht
Bausteine: Texte und Unterrichtsvorschläge, Stuttgart, 2000
Download als PDF (1 MB)
Auch nach über einem halben Jahrhundert gehört die Ermordung von geistig behinderten und psychisch kranken Menschen durch das nationalsozialistische Regime zu denjenigen Verbrechen der NS-Diktatur, denen sich das menschliche Erinnerungs- und Vorstellungsvermögen nur schwer zu nähern vermag. Wie nur noch der "Holocaust" steht die Tötung von Hilfsbedürftigen und Wehrlosen im Rahmen des sogenannten "T4"-"Euthanasie"-Aktion für das Ende jeglicher Humanität während der Zeit des Dritten Reiches.

 

"Evakuiert" und "Unbekannt verzogen"
(vergriffen, nur noch Download möglich)
Die Deportation der Juden aus Württemberg und Hohenzollern 1941 - 1945.
Historische Einführung, Medien- und Literaturhinweise, Didaktische und methodische Impulse, Regionale und örtliche Dokumentation.
Stuttgart, Oktober 2002, 2. überarbeitete Auflage 
Download als PDF (1,1 MB)

"Evakuiert" und "Unbekannt verzogen" (komplett online - HTML)
Die Deportation der Juden aus Württemberg und Hohenzollern 1941 - 1945.
Historische Einführung, Medien- und Literaturhinweise, Didaktische und methodische Impulse, Regionale und örtliche Dokumentation.
Stuttgart, November 2001
Die Landeszentrale legt diesen kleinen Materialband vor. Er soll eine Hilfe sein bei der Behandlung dieses dunklen Kapitels unserer Geschichte im Schulunterricht wie in der Jugend- und Erwachsenenbildung. Eine Einführung in die geschichtliche Situation fasst die Fakten und den Ablauf des Geschehens zusammen. In einem weiteren Abschnitt werden didaktische Anregungen und Vorschläge gegeben und in einem Materialteil auf die zum Thema vorhandenen Publikationen und Medien verwiesen.

 

"... es geschah am helllichten Tag!"  
durchgesehene Auflage August 2005
(vergriffen, aber Auflage von 2000 komplett online)
Die Deportation der badischen, pfälzer und saarländischen Juden
in das Lager Gurs/Pyrenäen
Diese Arbeithilfe möchte in den Schulen wie in der Jugend- und Erwachsenenbildung die historischen Fakten und Vorgänge in Erinnerung rufen und auf die Verantwortung für die eigene Geschichte hinweisen. Es geht unausgesprochen aber auch um die Bedeutung der damaligen Vorgänge für die gesellschaftliche Situation der Gegenwart: Rassismus und Antisemitismus, den Umgang mit Minderheiten, das Eintreten für die Rechte anderer, politische Wachsamkeit und Zivilcourage im eigenen Umfeld.

Die Erinnerung darf nicht enden
(vergriffen, aber komplett online)
Bausteine: Texte und Unterrichtsvorschläge zum Gedenktag 27. Januar - Befreiung aus dem Konzentrationslager Auschwitz (27.01.1945)
Download als PDF (651 KB)
Die Tatsache, dass vor gar nicht so langer Zeit in der Mitte Europas eine große Zahl von Menschen sich zu nahezu unglaublich barbarischem Handeln bewegen ließen, muss im Bewusstsein der jungen Generation verhaftet bleiben. Es ist verständlich, dass junge Menschen dem grauenvoll Unbegreiflichen ausweichen möchten, weil es unbequem und aus unserem Alltagsleben heraus nicht vorstellbar ist. Und doch geschieht bis heute immer wieder Ähnliches in der Welt. Denn die Menschen haben sich im Wesen nicht geändert, nur die Umstände sind immer wieder anders und - hoffentlich - das Bewusstsein der Menschen, und an dem müssen und können wir arbeiten.

"Zwischen Romantisierung und Rassismus": Sinti und Roma 600 Jahre in
Deutschland   
(vergriffen, aber komplett online)
Bausteine: Texte und Unterrichtsvorschläge, Stuttgart,1998
Download als PDF (1 MB)
Wenn, wie eine Emnid-Insitut-Umfrage feststellte, 68 % der deutschen Bevölkerung neben einer Sinti- oder Roma-Familie nicht leben möchte - ein Prozentsatz, der weit über dem Grad an Ablehnung liegt, die gegenüber beispielsweise türkischen oder jüdischen Familien geäußert wird - dann liegt die Vermutung nahe, dass die Bilder im Kopf, die Vorurteile, die Ängste, die man bei sich feststellt, kein individuelles Phänomen darstellen, sondern vielen Mitbürgern eigen sind. Mehr noch: Man kann davon ausgehen, dass diese Bilder unbewusst und unreflektiert das Handeln und Denken der Mehrheitsgesellschaft beeinflusst. Ob eine Aufklärung, ob Fakten und Wissen imstande sind, tief sitzende, uralte Zuordnungen zu beseitigen, ist nicht sicher. Vielleicht können sie jedoch erreichen, dass es einem unbehaglich wird, wenn sich die alten Bilder einstellen.

Die Nacht als die Synagogen brannten  
(vergriffen, online ohne Materialien)
- Texte und Materialien zum 9. November 1938
Download als PDF (200 KB)
Bausteine: Texte und Unterrichtsvorschläge, Stuttgart, 1998 
Trotz einer als hinlänglich gut zu bewertenden Erforschung der historischen Abläufe vor Ort bleibt das Gesamtgeschehen des Novemberpogroms 1938, auch unter Fachhistorikern, für verschiedene Deutungsmuster offen. Vor deren Hintergrund könnte es hier reizvoll sein, bereits bekannte Quellen neu zu lesen und zu interpretieren.

Ghettos - Vorstufen der Vernichtung  
(vergriffen, aber komplett online)

1939-1944  Menschen in Grenzsituationen
Bausteine: Texte und Unterrichtsvorschläge, Stuttgart, 2000
Download als PDF (1,4 MB)
Die Greueltaten, die in der Zeit des Nationalsozialismus von Deutschen begangen wurden, sind von einer solchen Ungeheuerlichkeit, daß selbst informierte Erwachsene sich schwer tun, wenn sie damit umgehen wollen oder müssen - zum Beispiel in der Schule im Geschichtsunterricht. Das Ungeheuerliche ist von der Lebenswirklichkeit der Schüler so weit entfernt, daß diese verständlicherweise diesem Thema lieber ausweichen möchten.

Auf dem Weg zu einer Geschichte des Konzentrationslagers Natzweiler
(vergriffen, aber komplett online)
Download als PDF (500 KB)
Forschungsstand, Quellen, Methode, Fachreferat Gedenkstättenarbeit, Stuttgart, 2000
Das Konzentrationslager Natzweiler im Elsaß war ein Ort des Terrors.  In den vier Jahren seines Bestehens von Ende 1940 bis September 1944 wurden dort insgesamt 12 000 bis 15 000 Menschen unter schrecklichen Bedingungen gefangen gehalten. Mindestens 3000 dieser Unglücklichen verloren ihr Leben.
  

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