Wahlportale der Landeszentrale
Die Landeszentrale erstellt zu den wichtigsten Wahlen eigene Portale, die vielfältige Informationen rund um die Wahlen bieten. Außerdem finden Sie unter dem Punkt "Wahlen Archiv" einen Rückblick auf die Wahlen 2005 - 2011.
Wahlen 2013
Landtagswahl in Niedersachsen am 20. Januar 2013
Rot - Grün gewinnt die Landtagswahl am 20. Januar 2013 in Niedersachsen.
Der Wahlabend in Niedersachsen war dramatisch: Rot-Grün kann mit der hauchdünnen Mehrheit von nur einer Stimme regieren und löst damit Schwarz-Gelb nach 10 Jahren an der Regierung ab. Neuer Ministerpräsident wird der bisherige hannoversche Oberbürgermeister Stephan Weil.
Nach dem vorläufigen amtlichen Endergebnis verlor die CDU 6,5 Punkte, blieb aber mit 36,0 Prozent dennoch stärkste Kraft. Die CDU fuhr aufgrund einer massiven FDP-Zweitstimmenkampagne eines ihrer schlechtesten Ergebnisse ein. Die SPD legte leicht zu und kam auf 32,6 Prozentpunkte (plus 2,3). Die Grünen erzielten mit 13,7 Prozent (plus 5,7) ihr bislang bestes Ergebnis bei einer Landtagswahl in Niedersachsen. Auch die FDP erreichte mit 9,9 (plus 1,7) ihr bislang bestes Landtagswahlergebnis. und Die bisher im Landtag vertretene Linke scheiterte mit 3,1 Prozent (minus 4,0) an der Fünfprozenthürde. Mit Überhang- und Ausgleichsmandaten ergibt sich damit folgende Sitzverteilung: CDU: 54; SPD: 49; Grüne: 20; FDP: 14. Das bedeutet eine Ein-Stimmen-Mehrheit im neuen Landtag für Rot-Grün gegenüber Schwarz-Gelb mit 69 zu 68 Mandaten.
Zur niedersächsischen Landtagswahl am 20. Januar 2013 traten elf Parteien mit einer Landesliste an.
Vorläufiges amtliches Endergebnis der Landtagswahl 2013| 2013 (%) | 2008 (% | )Differenz | Sitze 2013 | |
| Wahlbeteil. | 59,2 | 57,1 | + 2,1 | |
| CDU | 36 | 42,5 | - 6,5 | 54 |
| SPD | 32,6 | 30,3 | + 2,3 | 49 |
| Grüne | 13,7 | 8,0 | + 5,7 | 20 |
| FDP | 9,9 | 8,1 | + 1,7 | 14 |
| Linke | 3,1 | 7,1 | - 4,0 | 0 |
| Andere | 4,7 | 3,9 | + 0,8 | 0 |
Informationen:
- Niedersächsischer Landtag
- Landeswahlleiter: Informationen zur Landtagswahl
- Bundeszentrale für politische Bildung: Wahl zum Niedersächsischen Landtag
- kandidatenwatch.de: Landtagwahlen in Niedersachsen
Medien
Umfragen
- Wahlrecht.de: Umfrage Niedersachsen
Parteien
- CDU Niedersachsen
- SPD Niedersachsen
- Die Grünen Niedersachsen
- FDP Niedersachsen
- Die Linke Niedersachsen
Wahlprogramme
- "So machen wir das für Niedersachsen" (CDU)
- "Anpacke. Besser machen." (SPD)
- "Grünes Wahlprogramm" (Grüne)
- "Jede Seite zählt!" (FDP)
- "Darum! Die Linke." (Die Linke)
Wahlen 2012
Präsidentschaftswahl in den USA

Barack Obama bleibt für weitere vier Jahre Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika. Die Amerikaner haben ihn in seinem Amt bestätigt. Der Präsident wird in den USA allerdings nicht direkt aufgrund des nationalen Stimmenanteils gewählt, sondern von einem Wahlmännergremium gekürt. Dort spiegeln sich die Ergebnisse aus den einzelnen Bundesstaaten wider. Nach einer dramatischen Wahlnacht entschied sich daher im Bundesstaat Ohio mit seinen 18 Wahlmännerstimmen die Wahl und damit auch der Sieg Obamas. Obama erhielt bisher 303 der insgesamt 538 Wahlmännerstimmen. Sein republikanischer Herausforderer Mitt Romney kam auf 206 Wahlmännerstimmen. Erst nach langem Zögern gestand Romney seine Niederlage öffentlich ein. Mindestens 270 Wahlmännerstimmen benötigt ein Kandidat, um zum Präsidenten gekürt zu werden.
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Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen am 13. Mai 2012

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Präsidentschaftswahl in Frankreich 2012
Frankreich hat gewählt und sich für einen Wechsel an der Spitze der Grande Nation entschieden. François Hollande wurde mit einer deutlichen Mehrheit von 52 Prozent im zweiten Wahlgang am 6. Mai 2012 zum Präsidenten Frankreichs gewählt. Damit gibt es einen Macht- und Politikwechsel und zum ersten Mal seit 17 Jahren hat Frankreich wieder einen sozialistischen Präsidenten. Der bisherige Amtsinhaber Nicolas Sarcozy kam nur auf 48 Prozent der abgegebenen Stimmen und gab seinen Rückzug aus der Politik bekannt. Die Wahlbeteiligung lag bei 80 Prozent.
Landtagswahl in Schleswig-Holstein am 6. Mai 2012
Schleswig-Holstein hat gewählt, doch klare Machtverhältnisse herrschen im Norden noch nicht. Die CDU ist mit hauchdünnem Vorsprung wieder stärkste Kraft geworden. Allerdings ist ihre Koalition mit der FDP eindeutig abgewählt. Die SPD muss sich mit dem zweitbesten Ergebnis begnügen, will aber mit den Grünen und dem Südschleswigschen Wählerverband eine sogenannte Dänen-Ampel schmieden. Die Grünen sind zur drittstärksten Fraktion aufstiegen. Die Linke verlort deutlich und flog aus dem Landtag, während die Piraten den Einzug in das dritte Landesparlament locker schafften. Der FDP gelang der Wiedereinzug in den Landtag klar.
Nach dem vorläufigen amtlichen Wahlergebnis erreicht die CDU 30,8 Prozent. Die SPD ist mit 30,4 Prozent immer noch nur zweit stärkste Fraktion im Norden. Die Grünen liegen bei 13,2 Prozent. Die Piraten sind erstmals im schleswig-holsteiner Parlament vertreten, sie kommen auf 8,2 Prozent. Auch die FDP kam auf 8,2 Prozent. Sie verlor damit zwar deutlich an Wählerstimmen im Vergleich zu 2009, schaffte es aber klar in den Landtag und stoppte damit den Negativtrend der Partei bei den letzten Landtagswahlen. Auch die Linke musste deutliche Verluste hinnehmen und scheiterte mit 2,2 Prozent an der 5-Prozenthürde. Der Südschleswigsche Wählerverband (SSW) erhielt 4,6 Prozent. Die Partei der dänischen Minderheit ist von der Fünf-Prozent-Hürde befreit.
Das Wahlergebnis macht mehrere Regierungsbündnisse möglich. SPD, Grüne und SSW könnten die sogenannte Dänen-Ampel mit einer haarscharfen Mehrheit (35 von 69 Sitzen) bilden. Auch ein Bündnis aus SPD, Grünen und FDP hätte eine Mehrheit. Eine Jamaika-Koalition aus CDU, Grünen und FDP wäre - wie auch eine Große Koalition - ebenfalls rechnerisch machbar. SPD, Grüne und SSW haben angekündigt, über ein gemeinsames Bündnis verhandeln zu wollen.
Egal welche Parteien sich zu einer Koalition zusammenschließen, Schleswig-Holstein wird einen neuen Ministerpräsidenten bekommen. Der bisherige Ministerpräsident Peter Harry Carstensen (CDU) hatte im September 2010 den Landesvorsitz der CDU in Schleswig-Holstein abgegeben und angekündigt nicht mehr als Spitzenkandidat zur Verfügung zu stehen. Diesem Schritt vorangegangen war ein Urteil des Landesverfassungsgerichts. Es ordnete im August 2010 Neuwahlen bis spätestens 30. September 2012 an. Die Richter hatten damit auf eine Klage der Landtagsfraktionen von Grünen und SSW reagiert. Diese hatten gegen die Auslegung des Wahlgesetzes im Bezug auf die Mandatsverteilung geklagt. Hintergrund war die Landtagswahl 2009, bei der CDU und FDP drei Mandate mehr erhielten als SPD, Grüne, Linke und Südschleswigscher Wählerverband (SSW), obwohl diese zusammen etwa 27.000 Stimmen mehr Stimmen bekommen hatten. Das Landesverfassungsgericht in Schleswig erklärt das Wahlrecht in Schleswig-Holstein für verfassungswidrig und ordnete neben einer Änderung des Wahlgesetzes auch Neuwahlen an.
Die Wahlbeteiligung lag mit rund 60,4 Prozent so niedrig wie nie zuvor in Schleswig-Holstein. Bei der Wahl 2009 waren noch 74 Prozent zur Wahl gegangen. Allerdings durften auch noch nie so viele Menschen in Schleswig-Holstein an einer Landtagswahl teilnehmen. Die Zahl der Stimmberechtigten lag mit 2,24 Millionen um knapp 19 000 höher als bei der letzten Landtagswahl.
Ergebnisse der Landtagswahl 2012
CDU | SPD | GRÜNE | Piraten | FDP | Linke | SSW | Andere | |
| 2012 | 30,8 % | 30,4 % | 13,2 % | 8,2 % | 8,2 % | 2,2 % | 4,6 % | 2,5 % |
| 2009 | 31,5 % | 25,4 % | 12,4 % | 1,8 % | 14,9 % | 6 % | 4,3 % | 3.7 % |
Spitzenkandidaten:
- Jost de Jager (CDU), Wirtschaftsminister
- Torsten Albig (SPD), Kieler Oberbürgermeister
- Wolfgang Kubicki, (FDP), MdL
- Robert Habeck (B90/Grüne), MdL
- Antje Jansen (Die Linke), MdL
- Anke Sporendonk (SSW), MdL
Parteien:
- CDU Schleswig Holstein
- SPD Schleswig Holstein
- FDP Schleswig-Holstein
- Bündnis90/Die Grünen Schleswig Holstein
- Die Linke Schleswig-Holstein
- SSW Schleswig-Holstein
Institutionen:
- Landtag Schleswig-Holstein
- Statistisches Amt Schleswig-Holstein: Wahlen in Schleswig-Holstein
- Schleswig-Holstein.de: Landtagswahl 2012
Medien:
- bpb: Landtagswahl Schleswig-Holstein 2012
- FAZ: Wahl in Schleswig-Holstein 2012
- NDR: Landtagswahlen 2012 Schleswig-Holstein
- Spiegel Online: Wahl in Schleswig-Holstein 2012
- Süddeutsche Zeitung: Landtagswahl Schleswig-Holstein
- Wahlrecht.de: Landtagswahl Schleswig-Holstein
- Welt: Wahl in Schleswig-Holstein
- wikipedia: Landtagswahl in Schleswig-Holstein 2012
- ZDF: Wahlen 2012 - 6. Mai in Schleswig-Holstein
- Die Zeit: Schleswig-Holstein
Wahl-O-Mat für Schleswig-Holstein:
Der Wahl-O-Mat bietet Ihnen anhand von einfachen Thesen einen Einblick in die wichtigen Fragen des Wahlkampfes in Schleswig-Holstein. Vergleichen Sie Ihre eigenen Ansichten mit den Positionen der Parteien und finden Sie heraus: Welche Partei vertritt Ihre Meinung am besten?
Landtagswahl im Saarland am 25. März 2012
Nachdem im Januar die schwarz-gelb-grüne Koalition - das erste Jamaika-Bündnis auf Landesebene - von Ministerpräsidentin Kramp-Karrenbauer wegen Querelen in der FDP aufgelöst wurde, konnte sie sich bei den Neuwahlen deutlich gegen die SPD durchsetzen. Damit bleibt die CDU-Politikerin Annegret Kramp-Karrenbauer Ministerpräsidentin im Saarland.
"Die Saarländer wollten stabile Verhältnisse. Dass wir es erreicht haben, macht uns unglaublich glücklich" - "Die Saarländer wollen deutliche Verhältnisse, sie wollen eine Große Koalition und sie wollen Annegret Kramp-Karrenbauer als Ministerpräsidentin." Das sagte Frau Kramp-Karrenbauer in einem Interview mit der ARD.
Nach den Wahlen stehen nun alle Zeichen auf einer großen Koalition mit der CDU an der Spitze und der SPD als Juniorpartner. Sowohl Annegret Kramp-Karrenbauer als auch Heiko Maas haben sich nach Bekanntgabe des Ergebnisses noch einmal für ihre Bereitschaft zu einem gemeinsamen Bündnis ausgesprochen.
Die Piraten schafften auch im Saarland ihren Einzug in den Landtag und werden gemeinsam mit den Grünen und den Linken die Opposition bilden. Sowohl Linke als auch Grüne mussten bei dieser Wahl Verluste hinnehmen. Vernichtend erwischte es zum wiederholten Male bei einer Wahl die FDP, mit nur 1,2 % ist sie nun auch im Saarland nicht mehr im Landtag vertreten.
Nach dem vorläufigen amtlichen Amtsergebnis erreichen die CDU 35,2 Prozent. Die SPD schneidet dagegen schwach ab mit 30,6 Prozent. Die Linkspartei kommt auf 16,1 Prozent. Die Grünen liegen bei 5,0 Prozent und schaffen damit knapp den Einzug in den Landtag. Die Piraten sind erstmals im Parlament an der Saar vertreten, sie kommen auf 7,4 Prozent. Nicht wieder einziehen werden die Liberalen. Die FDP kam auf nur 1,2 Prozent.
Die Wahlbeteiligung von 61,6% der Stimmberechtigten lag diesmal unter der von 2009 mit 67,6%.
Vorläufiges amtliches Endergebnis 2012:
CDU | SPD | Linke | FDP | GRÜNE | Piraten | Sonstige | |
| 2012 | 35,2 % | 30,6 % | 16,1 % | 1,2 % | 5 % | 7,4 % | 4,5 % |
| 2009 | 34,5 % | 24,5 % | 21,3 % | 9,2% | 5,9 % | 0 % | 4,6 % |
Die Sitzverteilung im neuen Landtag sieht wie folgt aus:
Etwa 800.000 Bürger haben am Sonntag über die Vergabe der 51 Sitze im Landesparlament entschieden.
- CDU 19 Sitze (0)
- SPD 17 Sitze (+4)
- Die Linken 9 (-2)
- FDP 0 Sitze (-5)
- Grünen 2 Sitze (-1)
- Piraten 4 Sitze (+4)
spiegel online: Grafiken zur Landtagswahl 2012
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Spitzenkandidaten
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Parteien:
- Links:
- Landtag Saarland
- Die Landeswahlleiterin Saarland: Landtagswahl
- Jugendserver Saar: Wahlwutz
- Spiegel: Landtagswahl Saarland
- Focus: Landtagswahl im Saarland
- sr-online: Wahlen 2012
- FAZ.NET: Landtagswahl im Saarland 2012
- Süddeutsche: Saarland-Wahl
- Welt: Saarland-Wahl
- ZDF: Landtagswahlen im Saarland
- ARD: Saarlandwahl 2012
- Wikipedia: Landtagswahl im Saarland 2012
- Wahlrecht.de: Landtagswahl Saarland
Der Wahl-O-Mat bietet Ihnen anhand von einfachen Thesen einen Einblick in die wichtigen Fragen des Wahlkampfes im Saarland. Vergleichen Sie Ihre eigenen Ansichten mit den Positionen der Parteien und finden Sie heraus: Welche Partei vertritt Ihre Meinung am besten?
Alle 11 zur Wahl zugelassenen Parteien haben die Wahl-O-Mat-Thesen beantwortet. Der Wahl-O-Mat ist keine Wahlempfehlung, sondern ein Informationsangebot über Wahlen und Politik.
Präsidentschaftswahl in Russland 2012

Wladimir Putin hat die russischen Präsidentenwahl gewonnen
Am 4. März hat Russland einen neuen Präsidenten gewählt. Das Ergebnis fiel wie erwartet aus: Der russische Regierungschef Wladimir Putin hat mit deutlichem Abstand gewonnen. Beobachter der OSZE berichten von Unstimmigkeiten in jedem dritten Wahllokal. Die Opposition spricht von Wahlfälschung und kündigt Massenproteste an.
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