Der Erste Weltkrieg

Abschiede und Grenzerfahrungen - Alltag und Propaganda

Die Wanderausstellung der Landeszentrale für politische Bildung zum Ersten Weltkrieg ist nun im Militärhistorischen Museum Engstingen-Haid e.V. als Daueraustellung installiert.

Von 1914 - 1918 wütete der Krieg über vier Jahre lang und hinterließ Verheerungen und Opferzahlen in bis dahin ungekanntem Ausmaß. Die Menschen waren in vielerlei Hinsicht Grenzerfahrungen ausgesetzt. Zurück blieb eine "verlorene Generation", traumatisiert durch die "Kriegserlebnisse" im Schützengraben, konfrontiert mit Leid, Verlust und Elend auch an der "Heimatfront".

Die Ausstellung war als Wanderausstellung konzipiert worden und konnte von Kommunen, Schulen, anderen Bildungseinrichtungen, Behörden, Gedenkstätten usw. gegen eine geringe Gebühr ausgeliehen werden. Seit 2018 ist sie nun als Daueraustellung im Militärhistorischen Museum Engstingen-Haid e.V. zu sehen.

Die Ausstellung legt mit zeitgenössischen Bildern und Zeugnissen ihr Augenmerk auf den Alltag der Menschen und insbesondere auf das Erleben und die Perspektive von Kindern und Jugendlichen.

Sie nimmt drei Leitthemen in den Blick: "Kriegsbegeisterung, Propaganda und Fronterlebnis", "Das Leben an der Heimatfront" und schließlich die "Nachwirkungen des Ersten Weltkriegs". Mit zeitgenössischen Bildern und Zeugnissen legt sich ihr Augenmerk auf den Alltag der Menschen. Das Erleben und die Perspektive von Kindern und Jugendlichen stehen gleichermaßen im Mittelpunkt. Beispiele aus dem heutigen Baden-Württemberg schaffen dabei konkrete Bezüge und vermitteln die Erfahrungen der Menschen "vor Ort".

Download Ausstellungsflyer

Ausstellung

Militärhistorischen Museum Engstingen-Haid e.V.
Gewerbepark Engstingen-Haid (ehemalige Eberhard Finckh- Kaserne),
72829 Engstingen
https://www.xn--militr-historisches-museum-khc.de/willkommen.html

Öffnungszeiten:
Sonn- und Feiertags von 11.00 Uhr bis 16.00 Uhr,
Anfang Mai bis Ende Oktober

Anfragen:
Email: info@remove-this.militär-historisches-museum.de
Tel. 0157 88 75 0202

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Faltblatt zur Ausstellung

 

Informationen über die Ausstellung "Der Erste Weltkrieg" finden Sie auch in unserem Faltblatt

 
 
 
 
 

Wegweiser zur Ausstellung

 

Ein Wegweiser führt durch die Ausstellung "Der Erste Weltkrieg".

Schulklassen können auch anhand folgender Fragen die Ausstellung erkunden:

Fragen in Kurzfassung

Fragen ausführlich

Antworten in Kurzfassung

Antworten ausführlich

 
 
 
 
 

Lesung zur Ausstellung

 

Die Lesung "unbegreiflich auf eine neue, fürchterliche, tödliche Art" (Rilke), erzählt in knapp einer Stunde von den Themen des Ersten Weltkrieges; über Fronterfahrungen, die Situation von Frauen und Kindern, über den Hunger, die Auszehrung und Verstörung einer Gesellschaft, die begeistert in den Krieg zog und erschüttert aus ihm zurückkam. Sie ist konzipiert als Material zu eigenen Nutzung im Rahmen eines Begleitangebot zur Ausstellung
und kann vor Ort umgesetzt werden.

Informationen über die Lesung

Ablauf der Lesung

Die Lesung in vollständiger Fassung

 
 
 
 
 

Baden-Württemberg 1918/19

 

Der Band der „Schriften zur politischen Landeskunde Baden-Württemberg“ "Baden und Württemberg 1918/1919. Kriegsende – Revolution - Demokratie" umfasst 10 Aufsätze, die sich vorrangig mit den Befürchtungen und Erwartungen der Menschen in diesem historischen Umbruch zwischen Kriegsende, Revolution und erster Demokratie in Deutschland beschäftigen.
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Der Erste Weltkrieg. Alltag und Propaganda

 

Das Heft 3-4/2013 der Zeitschrift "Politik & Unterricht" bietet Arbeits-und Quellenmaterialien für die schulische und außerschulische Behandlung des Themas aus der Sicht von jungen Menschen. Drei thematische Schwerpunkte stehen im Mittelpunkt: "Kriegsausbruch und Fronterlebnis", "Heimatfront" sowie "Nachwirkungen".
Download als PDF

 
 
 
 
 

Kriege: Begründungen - Motive - Folgen

 

Im Heft 2-2014 der Zeitschrift "Politik & Unterricht" geht es um grundsätzliche Fragen: Was ist eigentlich Krieg? Wie kann er definiert werden? Wann gilt ein Konflikt als Krieg? Es geht – vor allem auch in historischer Perspektive – um Begründungen, Motive und Folgen von Kriegen sowie um Nationalismus als zentralen Kriegsgrund im 19. und 20. Jahrhundert.
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