Geschichtsdossiers

Viele Jahres- und Gedenktage erinnern jedes Jahr an historisch relevante Ereignisse unserer Geschichte. Unsere Übersichtsseite über unsere Geschichtsdossiers ist nach Datum und Monat der historischen Ereignisse sortiert und bietet somit einen Kalender über das Jahr hinweg.

26. August 1978: Erster Deutscher Kosmonaut

Sigmund Jähn im All

Vor 40 Jahren, am 28. August 1978, flog der erste Deutsche in den Weltraum. Sigmund Jähn, Bürger der DDR, gehörte als "Forschungskosmonaut" zur Besatzung des Raumschiffes Sojus 31, das in der Sowjetunion startete. Welche Rolle spielte die Wissenschaft in der DDR? Alle Infos zur DDR und der Teilung Deutschlands finden sie in unserem Portal DDR im Unterricht.

26. August 1921: Matthias Erzberger wird ermordet

Ein Wegbereiter der parlamentarischen Demokratie

Matthias Erzberger war Parteipolitiker, Parlamentarier und Reichsminister in der Weimarer Republik und ein Wegbereiter der parlamentarischen Demokratie. Mit seiner Unterschrift unter den Waffenstillstandsvertrag von Compiègne besiegelte er im November 1918 das Ende des Ersten Weltkriegs. Er schuf ein grundlegend neues Steuersystem - und wurde nach Hetze und Verleumdung gegen ihn am 26. August 1921 von Rechtsextremisten ermordet.

28. August: Tag der Russlanddeutschen

Hintergründe und Persönlichkeiten

Jedes Jahr erinnert der Tag der Russlanddeutschen am 28. August an die Zwangsumsiedlung von Deutschen, die 1941 in der Sowjetunion lebten -  bis Ende des Jahres wurden 794 000 Deutsche deportiert. Über die Vorgeschichte, Hintergründe, sowie über spätere Migrationsbewegungen nach Deutschland informiert das Dossier über Russlanddeutsche.

1. September 1939: Beginn des Zweiten Weltkriegs

Heutiger Antikriegstag

Am 1. September 1939 begann mit dem Überfall der deutschen Wehrmacht auf Polen der Zweite Weltkrieg.  Der deutsche "Blitzkrieg" war der Beginn eines weitaus größeren Krieges, der bald weite Teile der Welt ergriff. Knapp 60 Millionen Menschen verloren während des sechs Jahre dauernden Krieges ihr Leben. In Deutschland wird dieser Tag alljährlich als „Antikriegstag“ begangen.

2. Septemberwochenende: Tag des offenen Denkmals

Waren Sie schon auf der Burg in Esslingen? Oder in der Villa Eugenia in Hechingen? Am zweiten Sonntag im September ist jedes Jahr ein Besuch möglich: Es ist Tag des offenen Denkmals. Aus diesem Anlass öffnen 7.500 Denkmale ihre Türen - manche auch nur für diesen einen Tag. Welche Denkmäler es in Baden-Württemberg gibt, sehen Sie hier.

6. September 1946: Stuttgarter "Rede der Hoffnung"

James F. Byrnes

Am 6. September 1946 hielt der damalige amerikanische Außenminister James F. Byrnes in Stuttgart eine Aufsehen erregende Rede, die das Verhältnis zwischen Deutschen und Amerikanern entscheidend beeinflussen sollte. Mit dieser bis heute unvergessenen "Speech of Hope" wurden die Aussöhnung und die enge Freundschaft zwischen beiden Völkern eingeleitet. 

9. September 1962: Rede an die deutsche Jugend

Charles De Gaulles in Ludwigsburg

Das Portal informiert über die Rede des französischen Staatspräsidenten de Gaulle im Ludwigsburger Schlosshof. Was war der Inhalt der Rede und warum war sie so wichtig? Die Rede kann hier im Wortlaut nachgelesen, gehört oder als Video angesehen werden. Darüber hinaus erklärt das Portal geschichtliche wie politische Hintergründe und gibt Hinweise auf Unterrichtsmaterialien.

3. Oktober 1990: Tag der Deutschen Einheit

Geeintes Land

Der 3. Oktober ist der Tag der Deutschen Einheit und der Nationalfeiertag der Bundesrepublik. Im Jahr 1990 trat die DDR an diesem Tag der Bundesrepublik bei. Warum wurde gerade der 3. Oktober zum Nationalfeiertag erklärt? Welche Unterschiede gibt es zwischen Ost- und Westdeutschen bis heute? Hier finden Sie Unterrichtstipps zu den Themen DDR und Wiedervereinigung.

7. Oktober 1949: Staatsgründung der DDR

Geteiltes Land

Fünf Monate nach der Gründung der Bundesrepublik Deutschland wurde die Deutsche Demokratische Republik am 7. Oktober 1949 durch die von der Sowjetunion eingesetzte Regierung als „sozialistischer Arbeiter- und Bauernstaat“ proklamiert. Das politische System der DDR ähnelte sehr stark dem einer Parteidiktatur. Die zentrale Rolle übernahm dabei die Sozialistische Einheitspartei Deutschlands, kurz SED.

Die Russische Revolution

Russlands Weg in den Kommunismus - Oktoberrevolution 1917

Die Machtergreifung der russischen Bolschewisten 1917 hat den Lauf der Weltgeschichte verändert. Dieses Dossier erklärt die Ursachen, die Spätfolgen des Zarenreichs, den Verlauf der russischen Revolution und die Folgen und Ergebnisse. Dabei kommt auch der vorhergehenden Februarrevolution eine besondere Bedeutung zu.

8. November 1939: Georg Elsers Attentat

"Ich habe den Krieg verhindern wollen"

Lange Zeit ist es auch nach 1945 schwierig gewesen, an Georg Elser und sein Attentat vom 8. November 1939 im Münchener Bürgerbräukeller zu erinnern. Im Nachkriegsdeutschland wurde der Handwerker aus Königsbronn zunächst nicht als Widerstandskämpfer wahrgenommen. Lügen und Legenden verstellten den Blick auf jenen Mann, der früher als andere erkannt hatte, dass Hitlers Politik auf ein Ziel, auf Krieg hinauslief. Um dies zu verhindern, entschloss sich Elser zur Tat.

9. November: "Schicksalstag"

politische Wendepunkte Deutschlands

Wohl kein anderes Datum in der deutschen Geschichte hat derart die Emotionen geschürt wie der 9. November. Der Fall der Berliner Mauer, die Reichspogromnacht, der Hitlerputsch und die Novemberrevolution: Der Schicksalstag 9. November symbolisiert die Hoffnungen der Deutschen, aber auch den Weg in die Verbrechen des Dritten Reiches.

9. November 1989: Fall der Berliner Mauer

Friedliche Revolution in der DDR

Die Berliner Mauer rund um Westberlin bildete die Grenze zwischen Ost und West. Bewachung durch Grenzsoldaten, Stacheldraht, Minen und Selbstschussanlagen machten diese Grenzbefestigung nahezu unüberwindlich. Sie war das abschreckendste Symbol des Ost-West-Konfliktes. Mehr als ein Vierteljahrhundert Symbol der Teilung Deutschlands fiel die Mauer am 9. November 1989. Dieser 9. November ist fest mit der Deutschen Einheit verknüpft. Er erinnert uns auch an erfolgreichen Widerstand und Bürgermut.

9. November 1938: Reichspogromnacht

Tag der Mahnung und der Erinnerung

Am 9. auf den 10. November 1938 brannten die Synagogen. Sie brannten in Deutschland, in Österreich, in der Tschechoslowakei. Es ist der Tag, an dem tausende Juden misshandelt, verhaftet oder getötet wurden. Spätestens an diesem Tag konnten alle in Deutschland sehen, dass Antisemitismus und Rassismus bis hin zum Mord staatsoffiziell geworden waren. Diese Nacht war das offizielle Signal zum größten Völkermord in der Geschichte der Menschheit.

9. November 1918: Novemberrevolution

Das Ende des Kaiserreichs

Die Novemberrevolution fand in der Endphase des Ersten Weltkrieges statt, der fast zehn Millionen Todesopfer forderte. In dieser hoffnungslosen Lage breitete sich eine Meuterei von Matrosen über Soldaten und Arbeiter aus. Republiken wurden ausgerufen, die Monarchen dankten ab. Die Revolution führte das Deutsche Reich von einer konstitutionellen Monarchie in eine parlamentarisch-demokratische Republik - die sogenannte Weimarer Republik.

12. November 1918 - Geburtsstunde des Frauenwahlrechts

Ein Meilenstein auf dem Weg zur Chancengleichheit von Männern und Frauen

Die Geburtsstunde des Frauenwahlrechts in Deutschland am 12. November 1918 ist der Aufruf an das Deutsche Volk vom Rat der Volksbeauftragten. Hier heißt es: "Alle Wahlen zu öffentlichen Körperschaften sind fortan nach dem gleichen, geheimen, direkten, allgemeinen Wahlrecht auf Grund des proportionalen Wahlsystems für alle mindestens 20 Jahre alten männlichen und weiblichen Personen zu vollziehen". Am 30. November 1918 trat in Deutschland das Reichswahlgesetz mit dem allgemeinen aktiven und passiven Wahlrecht für Frauen in Kraft. Damit konnten Frauen am 19. Januar 1919 zum ersten Mal in Deutschland reichsweit wählen und gewählt werden. 300 Frauen kandidieren. 37 Frauen werden schließlich gewählt.

19. November 1953 - Landesverfassung Baden-Württemberg tritt in Kraft

Baden-Württemberg - ein Land in guter Verfassung

Am 11. November 1953, im vierten Jahr der Bundesrepublik, wurde die Landesverfassung von Baden-Württemberg von der Verfassungsgebenden Landesversammlung mit 102 Stimmen gegen fünf Nein-Stimmen und sieben Enthaltungen angenommen. Am 19. November 1953 trat sie in Kraft. Seit dieser Zeit zeigt sich das Basispapier des Landes in bester Verfassung und erheblich standfester, als damals noch gedacht. Sie ist das wichtigste politische Fundament unseres Landes

25. November: Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen

Jede vierte Frau wird Opfer partnerschaftlicher Gewalt

Jede vierte Frau hat mindestens einmal in ihrem Leben körperliche oder sexuelle Partnerschaftsgewalt erlebt. Auf das Jahr gerechnet ermordet jeden Tag in Deutschland ein Partner oder Ex-Partner eine Frau, oder versucht es - so die polizeilichen Kriminalstatistik. Die Zahlen zeigen, warum der Internationale Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen notwendig ist. Gewalt gegen Frauen ist kein Phänomen anderer Kontinente, anderer Kulturen oder vergangener Zeiten. Es ist traurige Wirklichkeit für viel zu viele Frauen mitten in unserer Gesellschaft, in diesem Land, hier und jetzt. 

50. Jahrestag der Ermordung von John F. Kennedy

Die Umstände des Attentats gelten bis heute als nicht zweifelsfrei gelöst

John F. Kennedy war ähnlich wie Barack Obama oder Bill Clinton nicht nur amerikanischer Präsident, sondern ein Popstar der Politik. Kennedy und seine Frau Jacqueline wurden zu Stilikonen. Seine Ermordung nach nur 1.036 Tagen im Amt machte ihn zur Legende des kollektiven Weltgedächtnisses. Er ging als einer der Großen des 20. Jahrhunderts in die Geschichte ein, weil er den Menschen mit seiner völlig neuen Art der Politik Hoffnung auf eine bessere Welt gab. Aber natürlich auch, weil er tragisch ums Leben kam. Am 22. November 2013 jährte sich der Tag, an dem John F. Kennedy ermordet wurde, zum 50. Mal.

1. Dezember 2009: Vertrag von Lissabon

Aktuelle Rechtsgrundlage der EU

Das Handeln und Wirken der Europäischen Union ist in Verträgen vereinbart, die von allen Mitgliedstaaten verhandelt und verabschiedet werden. Die aktuelle Vertragsgrundlage für die Europäische Union bildet der Vertrag von Lissabon, der am 1. Dezember 2009 in Kraft trat. Was regelt der Vertrag?

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