Planspiel für Grundschulkinder

Eine neue Straße für Felddorf

Planspiel Felddorf

Die LpB bietet das Planspiel für Grundschulkinder an.
Download des Flyer-Planspiel (PDF)


Das Demokratie-Planspiel „Eine neue Straße für Felddorf“ wurde vom Göttinger Institut für Demokratieforschung entworfen und knüpft an die Lebenswelt von Kindern an. Sie spielen die lokalen Politiker*innen und Bürger*innen des fiktiven Ortes Felddorf.

Das politische Problem: Die Hauptstraße ist stark befahren. Es gibt vier Parteien, die unterschiedliche Interessen vertreten. Die Elternpartei wünscht sich eine Umgehungsstraße, die Wirtschaftspartei will das wiederum verhindern. Die Bauernpartei ist gegen den Straßenbau im Norden und die Umweltpartei gegen die Umgehung durch den Süden des Dorfes. In Partei- und Dorfratssitzungen verhandeln und diskutieren die Kinder mit dem Ziel, ihre Interessen durchzusetzen. Am Ende wird darüber abgestimmt, ob und wo eine neue Straße gebaut werden soll.

Programmbeispiel: Seminar Offenburg (August 2016)


Anleitung zum Planspiel

Ausführliche Anleitung des Göttinger Institut für Demokratieforschung

Planspielanleitung "Felddorf" (PDF, 7,5 MB)

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Workshopreihe Beteiligungs-Dings: Kinderbeteiligung

Zeichnung: Martina Peao
Zeichnung: Martina Peao

Wir wollen mit der Workshop-Reihe eine Plattform schaffen, die Hauptamtlichen in den Kommunen die Möglichkeit bietet, sich zu vernetzen, sich bei anderen Kolleginnen und Kollegen Ideen und Anregungen zu holen, Kinder -und Jugendbeteiligung auf den Weg zu bringen und weiter zu entwickeln.

Zwei Veranstaltungen aus der Workshopreihe haben sich speziell mit der Kinderbeteiligung in der Kommune beschäftigt:

  • Kinderbeteiligung in Freiburg - Mehr als nur Spielwiese
    (Dezember 2017)

    Mitbestimmung kann nicht früh genug beginnen, um gelingende politische Sozialisation zu ermöglichen und damit das Lebensumfeld für Kinder lebenswert zu gestalten. Aber wie und an welcher Stelle? Und vor allem wer soll sich beteiligen? Geringe Ressourcen und große Erwartungen an Partizipation scheinen sich gegenseitig im Weg zu stehen. Wie können wir den Kindern gerecht werden und geeignete Methoden wählen, wie können wir die Politik für Kinderbelange begeistern, die Schulen als Partnerinnen gewinnen ohne dabei die Rahmen-
    bedingungen zu sprengen?
    Am Beispiel Freiburg wurde gezeigt, dass es geht und wie es geht.
    Programm
    Materialkiste des Workshops
  • „Klein anfangen!“ - Kinderbeteiligung am Modell Stuttgart
    (Dezember 2016)

    Partizipation im Grundschulalter? Oder gar im Kindergarten? Was soll dabei schon rauskommen?
    Wenn Jugendliche nunmehr die Mitsprache bei kommunalen Entscheidungen bekommen müssen, dann macht es Sinn, dass bereits Kinder erste  Erfahrungen mit Beteiligung sammeln. Denn Demokratieverständnis fällt nicht vom Himmel, es muss gelernt werden. Je früher desto besser. Und je positiver die Begegnung mit demokratischen Strukturen und Verfahren ist, desto eher besteht die Hoffnung, dass junge Menschen mit einer Wertschätzung für Freiheit und Vielfalt aufwachsen.
    Wie beteiligt man Kinder, sodass Themen und Formate ansprechend sind und sie ihre Perspektive und Meinung in die Prozesse einbringen können? Wie vermittelt man ein Verständnis des gesamten Verfahrens, der Möglichkeiten und Grenzen der Einflussnahme? Einige Kommunen haben bereits Konzepte und Formate entwickelt, die es den Kindern ermöglichen, ihre Sicht der Dinge zu formulieren. Eine Chance zum Perspektivwechsel, die sich für alle lohnt. Am Modell der Stadt Stuttgart wurde gezeigt, wie man die Sache angehen kann.
    Programm
    Materialkiste zum Workshop

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Workshop: Werte, Freiheiten, Kinderrechte

Foto: fotolia, Franz Pfluegl
Foto: fotolia, Franz Pfluegl

Werte, Freiheiten, Kinderrechte (Samstag, 24. März 2018)

Werte sind wichtig für unser Zusammenleben. Und noch wichtiger ist es, sich über gemeinsame Werte zu verständigen. In unserer Gesellschaft wachsen Kinder mit unterschiedlichen Wertvorstellungen auf, sie kommen aus unterschiedlichen Kulturkreisen, Milieus und Familienkonstellationen. Wo liegen unsere Gemeinsamkeiten und welche Werte sind so universell, dass wir alle uns darauf einigen können? Und welche Rechte und Pflichten haben Kinder in einer Demokratie?
Dieser Workshop mit Stipendiat*innen der Roland Berger Stiftung thematisiert die Grundlagen des demokratischen Zusammenlebens in Deutschland und lässt viel Raum zum Diskutieren, sich Verorten und Nachfragen.
Programm

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Beteiligungs-Dings Beratungspaket

 

Angebots-Flyer "Beratungspaket" für Kommunen, die Unterstützung und Expertise im Bereich der Kinder- und Jugendbeteiligung suchen. Die vier Module sind einzeln buchbar und orientieren sich an Ihren Bedürfnissen.
Download Flyer (1,5 MB)

 
 
 
 
 

Workshop-Reihe: Beteiligungs-Dings

 

Kommunale Kinder-und Jugendbeteiligung in BW
Aktueller Workshop: "Stadtplanung mit Jugendlichen - Stadtbild und öffentliche Räume mitgestalten" am 19. September 2018 in Osterburken.
Info und Anmeldung

 
 
 
 
 

Leitfaden "Jugendgemeinderäte - WAS?"

 
Leitfaden Jugendgemeinderäte in Baden-Württemberg

Der Leitfaden Jugendgemeinderäte in Baden-Württemberg versteht sich als Ratgeber und Orientierungsangebot für Kommunen, Betreuende von Jugendgemeinderäten, Jugendliche und an alle, die sich für diese Form der politischen Beteiligung interessieren.
Bestellen / Download

 
 
 
 
 

Studie: Jugendbeteiligung BW

 

Studie zur kommunalen Jugendbeteiligung in Baden-Württemberg 2015

Download der Studie als PDF ( 4,8 MB)

 
 
 
 
 

SINUS-Jugendstudie 2016

 

Die neue SINUS-Jugendstudie "Wie ticken Jugendliche 2016?" ist veröffentlicht und in digitaler Form erstmals als  Open Access verfügbar. Einzelne Kapitel können Sie bei  Springer Link downloaden.
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