Das Konzept

Foto: picture alliance, Franziska Kraufmann
Foto: picture alliance, Franziska Kraufmann

Die Einführung der verbindlichen Jugendbeteiligung und des kommunalen Wahlrechts ab 16 Jahren, sowie der neue Bildungsplan, sind gute Voraussetzungen für eine bessere Vernetzung der politischen Bildung in der Schule und der kommunalen Jugendbeteiligung.

Durch die Verbindung mit der konkreten Kommunalpolitik ist Jugendbeteiligung nicht nur ein Thema des Gemeinschaftskundeunterrichts, sondern wird ganz real erfahren und kann zu einem lebensweltbezogenen politischen Interesse für das Gemeinwohl führen.

Ziel des Projektes ist der Aufbau nachhaltiger Verbindungen zwischen dem Gemeinschaftskundeunterricht, der SMV-Arbeit, der Jugendarbeit und der Kommunalpolitik. Jährlich sich wiederholende kommunalpolitische Aktionstage an Schulen können dafür die Grundlage bieten. Sie sorgen für eine Öffnung und Handlungsorientierung des Unterrichts und für eine nachhaltige Zusammenarbeit der Partner vor Ort (Lehrende, Schülervertreter*innen, Schulleitungen, Schulsozialarbeiter*innen, Gemeinderät*innen, Bürgermeister*innen, kommunale Bildungsträger und Jugendorganisationen).

Dazu sollen im Rahmen dieses Konzeptes

  • Modelle für eine Zusammenarbeit von SMV und Gemeinde
  • Fortbildungen für Lehrende und SMV-Mitarbeiter*innen
  • eine Handreichung
  • Materialien für den Gemeinschaftskundeunterricht

entwickelt werden.

Der Kommunalwahl im Jahr 2019 und der Wahlbeteiligung von Erst- und Jungwählern kommt dabei eine besondere Bedeutung zu. Die Erstwählerkampagne der Landeszentrale kann auf diesem Projekt aufbauen und gleichzeitig einen wichtigen Beitrag zu seiner nachhaltigen Wirkung liefern.

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Kontakt

 
 
 
 
 

Das Video entstanden bei der der Landespressekonferenz in Waldkirch im Anlass zu den Heimattagen 2018. Forest Pictures, Waldkirch