Dossiers

Finanz - und Wirtschaftskrise vor 10 Jahren

Eine Schockwelle ging um die Welt

Das Weltfinanz- und Wirtschaftssystem stand vor 10 Jahren am Abgrund. Aus fragwürdigen Spekulationsgeschäften mit amerikanischen Hauskrediten wurde eine globale Liquiditäts- und Vertrauenskrise zwischen den Banken. Die Finanzkrise hält die Welt seitdem in Atem. Die Aktienkurse rauschten in den Keller, ein großes Finanzhaus nach dem anderen meldete Milliardenabschreibungen oder muss Insolvenz anmelden. Fast täglich erreichten neue Hiobsbotschaften die Finanzmärkte. Die Regierungen rund um den Globus versuchten die panische Finanzwelt zu beruhigen. Auf nationaler, europäischer und internationaler Ebene wurden Lösungen gesucht, um die Ausmaße der Finanz- und Wirtschaftskrise zu begrenzen.

Equal Pay Day: Entgeltgleichheit für Männer und Frauen!

Der Aktionstag will auf den Unterschied im Bruttostundenverdienst von Frauen und Männern (Gender Pay Gap) aufmerksam machen. Frauen müssen in vergleichbaren Jobs durchschnittlich fast drei Monate länger arbeiten, um genauso viel Geld verdient zu haben wie Männer in einem Jahr.

Flüchtlinge in Baden-Württemberg

Herausforderung für den Südwesten

Im Dezember 2015 sind mehr als 22.000 Flüchtlinge in Baden-Württemberg eingetroffen, im Jahr 2015 haben über 100.000 Menschen Asyl im Südwesten beantragt. Die Unterbringung und Versorgung der Asylsuchenden ist eine gewaltige Herausforderung - hat aber auch eine unerwartete Welle von Hilfsbereitschaft im ganzen Land angestoßen. Unser Dossier fasst die wichtigsten Informationen zusammen und bietet Tipps für Menschen, die selber helfen wollen. 

Griechische Tragödie

Die Staatsschuldenkrise in Griechenland

Griechenland droht eine Staatspleite, andere EU-Länder sind heillos überschuldet, die Gemeinschaftswährung Euro steht unter enormen Druck. Griechenland lebt seit Jahren über seine Verhältnisse. Mit geschönten Zahlen schafften die Hellenen 2001 die Aufnahme in die Währungsunion. 2018 lag die Gesamtschuldenlast bei rund 380 Milliarden Euro und damit bei 180 Prozent des Bruttoinlandsprodukts. Aus eigener Kraft kommt das Land nicht aus der Krise. IWF, EZB und Euro-Länder halfen mit Krediten. Athen musste dafür harte Auflagen akzeptieren und schmerzhafte Reformen umsetzen. 2018 endete das Kreditprogramm des Euro-Rettungsschirms.

Putin gewinnt Präsidentschaftswahl 2018 in Russland

Wladimir Putin bleibt wenig überraschend Russlands Präsident. Er bekam über 70 Prozent der Stimmen bei der Präsidentschaftswahl am 18. März 2018. Es ist sein bisher bestes Wahlergebnis. Insgesamt traten acht Kandidatinnen und Kandidaten an.

Die GroKo kommt

Dossier: Der lange Weg der Regierungsbildung

Der Koalitionsvertrag zwischen Union und SPD steht und die Ministerien sind verteilt: Die dritte große Koalition unter Angela Merkel kann kommen, nachdem auch die SPD-Mitglieder dem Vertrag mit der Union zugestimmt haben. Mehr als fünf Monate nach der Bundestagswahl bekommt Deutschland eine neue Regierung.

Arbeitslosengeld II - Hartz IV

Am 14. März 2018 jährte sich zum 15. Mal die Regierungserklärung von Bundeskanzler Gerhard Schröder, mit der die damalige rot-grüne Bundesregierung ihre „Agenda 2010“ einläutete. Mit seiner Regierungserklärung "Mut zum Frieden und Mut zur Veränderung" hatte Schröder grundsätzliche Weichenstellungen in den Bereichen Konjunktur und Haushalt, Arbeit und Wirtschaft sowie Soziale Sicherung vorgestellt. Kern der Agenda 2010 war die Hartz IV-Reform, Deutschland verordnete sich damit ein hartes Reformprogramm. Die Gewerkschaften liefen Sturm und die Menschen gingen zu Montagsdemonstrationen auf die Straße.

Präsidentschaftswahl in Frankreich 2017

Emmanuel Macron zieht in den Élysée-Palast

Aufatmen in Europa: Emmanuel Macron ist Frankreichs neuer Präsident - mit 39 Jahren der jüngste in der Geschichte. Rund 66 Prozent der Franzosen stimmten nach Auszählung aller Stimmen der Stichwahl am 7. Mai 2017 für ihn, 34 für die rechtspopulistische Marine Le Pen. Bei seiner Antrittsrede vor dem Pariser Louvre versprach Macron, die gespaltene französische Gesellschaft zu einen und mit Liebe zu dienen. Er werde der Präsident aller Franzosen sein. Gleichzeitig warnte er, es warteten enorme Herausforderungen.

Bundespräsidentenwahl 2017

Neuer Bundespräsident: Frank-Walter Steinmeier

Der frühere Außenminister und SPD-Politiker Frank-Walter Steinmeier ist am 12. Februar 2017 zum neuen Bundespräsidenten Deutschlands gewählt worden. Am 19. März 2017 wird er den amtierenden Bundespräsidenten Joachim Gauck ablösen. Die Vereidigung Steinmeiers vor Bundestag und Bundesrat findet voraussichtlich am 22. März 2017 statt. Fragen zur Wahl des neuen Bundespräsidenten und zu seiner Rolle an der Spitze der Bundesrepublik erfahren Sie hier in unserem Dossier.

America first!

Inauguration von Präsident Donald Trump

Die feierliche Amtseinführung des Präsidenten der Vereinigten Staaten (Inauguration) markiert den Beginn der Amtszeit des Präsidenten. Donald Trump ist am 20.01.2017 in Washington als 45. Präsident der Vereinigten Staaten vereidigt worden und tritt damit die Nachfolge von Barack Obama an, der nach zwei Amtszeiten nicht mehr gewählt werden konnte. Die Welt hatte mit Spannung darauf gewartet, ob er nun, da er offiziell Präsident der größten Wirtschafts- und Militärmacht der Welt ist, einen anderen Ton als im Wahlkampf anschlagen würde.

Sicherheit - mehr als ein Gefühl?

Sicherheit in Baden-Württemberg

Sicherheit geht jeden etwas an. Denn die Frage, ob etwas als "sicher" oder im Gegensatz dazu als "unsicher" gilt, betrifft fast alle Lebensbereiche. Es gibt gefährliche Orte, gefährliche Hobbys und manchmal auch einfach die Unberechenbarkeit der Natur. Aber damit nicht genug: Auch in der Politik fällt der Begriff Sicherheit immer wieder. Oft steht er dabei im Zusammenhang mit den Ausdrücken "Innerer Sicherheit" und "Äußerer Sicherheit", oder "öffentlicher Sicherheit". Was aber ist damit gemeint?

Das transatlantische Freihandelsabkommen TTIP

Kontroverse um geplante Vereinbarung

Mit dem TTIP-Abkommen will die Europäische Union den freien Handel von Waren und Dienstleistungen mit den USA erleichtern. Befürworter erhoffen sich Wirtschaftswachstum und mehr Beschäftigung, Kritiker befürchten die Aushöhlung von Sozial-, Kultur- und Umweltstandards. Unser Dossier erläutert die Hintergründe und nennt die wichtigsten Argumente für und gegen das TTIP-Abkommen.

Frauen in den Länderparlamenten

Erhebliche Unterschiede in den Ländern

Jahrzehntelang war Baden-Württemberg Schlusslicht – von allen Landesparlamenten in Deutschland wies es den geringsten Anteil weiblicher Abgeordneter auf. Auch bei den Landtagswahlen 2016 wurden nur knapp 25 Prozent Frauen in das Stuttgarter Parlament gewählt. Inzwischen sind unter den 143 Parlamentarierinnen und Parlamentariern 38 von derzeit Frauen – 26,6 Prozent.

PEGIDA

Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes

Auf ihren Plaktaten prangen Aufschriften wie "Gewaltfrei und vereint gegen Glaubenskriege auf deutschem Boden", "Wir sind das Volk" oder "Keine Sharia in Europa". Die Protestbewegung PEGIDA ist spätestens seit ihrer ersten Demonstration im Oktober 2014 in Dresden mit hunderten Teilnehmern in aller Munde. Mittlerweile hat das Demonstrationsbündnis tausende Anhänger. Diese eint vor allem eine diffuse Angst vor der Zukunft. In vielen Städten formiert sich Widerstand gegen die Anti-Islam-Bewegung.

Mehr Frauen in die Chefetagen

Frauenquote wird Gesetz

Frauen sind in den Chef-Etagen großer Unternehmen immer noch nicht in angemessener Zahl in Führungspositionen vertreten. „Vor diesem Hintergrund besteht zwingender politischer Handlungsbedarf, wenn der verfassungsrechtliche Auftrag zur gleichberechtigten Teilhabe von Frauen und Männern an Führungspositionen erfüllt werden soll“, heißt es deshalb im Referentenentwurf zum „Gesetz zur gleichberechtigten Teilhabe von Frauen und Männern an Führungspositionen in der Privatwirtschaft und im Öffentlichen Dienst“. Im Jahr 2016 ist dieses Gesetz in Kraft getreten. Sind wir inzwischen der Geschlechtergerechtigkeit in der Wirtschaft näher gekommen?

Anschlag auf "Charlie Hebdo"

Frontalangriff auf die Meinungsfreiheit

Das französische Satiremagazin "Charlie Hebdo" wurde am 7. Januar 2015 Ziel eines Terrorangriffs. Zwölf Menschen starben – mutmaßlich durch die Hand islamistischer Extremisten. Der Anschlag auf "Charlie Hebdo" hat Entsetzen und Bestürzung ausgelöst, Medien werten ihn weltweit als "Angriff auf unsere Zivilisation". Er war auch ein Angriff auf die Pressefreiheit und das Berufsethos der politischen Karikaturisten. Die Anteilnahme nach dem Anschlag ist riesig. Hunderttausende sind weltweit auf die Straßen gegangen und solidarisieren sich mit "Je suis Charlie"-Plakaten.

Euro-Krise

Ist der Euro noch zu retten?

Die Staatsschuldenkrise der Euroländer lenkt den Blick auf Europa. Die Lösung der aktuellen Krise erfordert dabei weitreichende wirtschafts- und gesellschaftspolitische Entscheidungen in der EU und in den Euro-Mitgliedstaaten. Ein Krisengipfel jagt den nächsten, immer mehr verschuldete Länder suchen Schutz unter dem Rettungsschirm. Die verabredeten Hilfsprogramme lassen viele Menschen angesichts der Risiken und Lasten am Sinn und Wert der europäischen Integration zweifeln. Nach der Fast-Pleite Griechenlands ist jetzt das Steuerparadies Zypern vom Staatsbankrott bedroht.

Gedenken an die Krawalle von Rostock-Lichtenhagen

"Lichtenhagen bewegt sich"

Zwanzig Jahre nach den Ausschreitungen im Rostocker Stadtteil Lichtenhagen hat Bundespräsident Joachim Gauck einen wehrhaften Staat angemahnt. Im Sommer 1992 hatten rechte Randalierer tagelang ein überfülltes Asylbewerberheim belagert. Unter dem Applaus von Anwohnern warfen sie schließlich Brandsätze auf das dort ebenfalls untergebrachte Ausländerwohnheim. Die Ereignisse zählen zu den schlimmsten fremdenfeindlichen Übergriffen der deutschen Nachkriegsgeschichte und hatten weltweit für Entsetzen gesorgt. 150 Menschen zumeist vietnamesischer Herkunft entkamen damals knapp dem Feuertod.

Volksabstimmung zu Stuttgart 21 am 27. November 2011

Klare Mehrheit für den Weiterbau

Baden-Württemberg hat abgestimmt und sich deutlich für den Tiefbahnhof Stuttgart 21 entschieden. Bei der Volksabstimmung am 27. November 2011 haben sich 58,8 Prozent der Abstimmenden gegen den Ausstieg des Landes aus der Projektfinanzierung von S21 ausgesprochen, 41,2 Prozent stimmten für den Ausstieg. Die Abstimmungsbeteiligung lag bei 48,3 Prozent. Damit war das S21-Kündigungsgesetz der Landesregierung gescheitert.

Energiewende

Ja zu beschleunigtem Atomausstieg bis 2022

Weg von der Atomenergie, hin zur Ökoenergie. Das ist der neue Grundsatz der deutschen Energiepolitik nach der Reaktorkatastrophe in Fukushima. Mit geradezu atemberaubendem Tempo hat die schwarz-gelbe Koalition unter dem Eindruck von Fukushima eine energiepolitische Kehrtwende vollzogen. Möglichst schnell soll die Energiewende vollzogen werden. Die Bundesregierung hat sich am 30. Mai 2011 auf einen Atomausstieg bis 2022 geeinigt. Die derzeit abgeschalteten Atomkraftwerke sollen nicht wieder ans Netz gehen. Doch bisher ist unklar, wie die konkrete Umsetzung aussehen und was sie kosten wird.

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