Presse

In diesem Bereich finden Sie Ihren Presse-Kontakt und können alle aktuellen Pressemitteilungen nachlesen, die wir versendet haben.

Unter Download stellen wir Ihnen außerdem Bilder und weitere Materialien zur Verfügung. Verschiedene Logo-Varianten der LpB finden Sie (auch in Druckqualität) unter LpB-Logo.


Kontakt: 

Stabsstelle Kommunikation und Marketing
Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg
Lautenschlagerstraße 20 | 70173 Stuttgart

Heiko Buczinski | Pressesprecher:
Telefon 0711/164099-63 | heiko.buczinski@remove-this.lpb.bwl.de

oder Telefon 0711/164099-66


Unsere aktuellen Pressemitteilungen:

Pressemitteilung Nr. 55 - 2019 vom 19. November 2019

Politische Bildung zum Hören
Neue Podcast-Folge bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB):

„Sind wir wirklich sicher? Sicherheit im Netz und in den sozialen Medien“

„POLITISCH BILDET“ heißt der neue Podcast der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB). Er widmet sich diesmal einem netzpolitischen Thema.

Die meisten Deutschen sind Umfragen zufolge vorsichtig im Netz, wenn es um ihre persönlichen Daten geht. Aber sind wir deswegen wirklich sicher? Vor Betrug, Diebstahl, Datenklau, Mobbing…? Die Szene der digitalen Sicherheit sagt: Nein. Aber eigentlich sind wir doch recht bequem, wenn es um das Thema Datensicherheit geht. Denn dafür müssen wir selbst sorgen: Mit sicheren Passwörtern und Browsereinstellungen oder einfach einem sparsamen Umgang mit den Daten. Entsprechende Informationsangebote gibt es inzwischen viele.

Beim LpB-Podcast geht es regelmäßig 20 Minuten lang um eine gesellschaftliche, politische oder historische Kontroverse - bearbeitet mit den Handwerkzeugen der politischen Bildung. Wissenswerte Fakten, das Für und Wider, gesellschaftliche Hintergründe und die Bedeutung demokratischer Werte kommen zur Sprache. Mit dem Podcast sollen Gedanken angestoßen und zur eigenen Meinungsbildung angeregt werden - auch um für einen themenbezogenen Konflikt gewappnet zu sein.

In der dritten Podcast-Folge, die gehört werden kann, spricht LpB-Fachreferentin Bianca Braun mit Jens Glutsch vom Verein Selbstbestimmt.Digital; er betreibt außerdem die Manufaktur für digitale Selbstverteidigung. Der LpB-Podcast „POLITISCH BILDET“ kann über die Homepage der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg unter www.lpb-bw.de/lpb_podcast.html gehört werden. Zudem gibt es ihn bei Spotify und podcast.de.

Nach oben

Pressemitteilung Nr. 54 - 2019 vom 18. November 2019

„Politik & Unterricht“ – Zeitschrift für die Praxis der politischen Bildung mit neuer Ausgabe

„Digital ist besser? Die Leitperspektive Medienbildung in Schule und Unterricht“

Mit dem Megatrend Digitalisierung und seinen Begleiterscheinungen setzt sich die Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) in der Neuausgabe ihrer Zeitschrift „Politik und Unterricht“ auseinander. Unter dem Titel „Digital ist besser? Die Leitperspektive Medienbildung in Schule und Unterricht“ liegt nun ein Heft zu einem Thema vor, das aktueller nicht sein könnte. Es soll mit umfangreichen Materialien dabei helfen, Schülerinnen und Schüler für die Herausforderungen der Digitalisierung zu sensibilisieren und die digitale Informationskompetenz zu stärken.

Chancen und Risiken, die sich in einer zunehmend digitalen Welt ergeben, werden diskutiert. Dazu gehört die Auseinandersetzung mit den Begriffen Fake News, Memes oder Deep Fakes und ebenso die Frage, wie eine angemessene Kommunikation im Internet und den Sozialen Medien aussieht. Weitere Bausteine beschäftigen sich mit Teilhabe und Demokratie im digitalen Zeitalter, der Bedeutung von Datenschutz und der Gefahr des Datenmissbrauchs. Das Heft greift die im Bildungsplan 2016 verankerte Leitperspektive Medienbildung auf und bietet für alle Fächer Möglichkeiten, diese an konkreten Beispielen wie Medienanalyse, informationstechnische Grundlagen, informelle Selbstbestimmung oder Datenschutz im Unterricht umzusetzen.

„Politik & Unterricht“ enthält Materialien für den Gemeinschaftskundeunterricht in der Sekundarstufe I. Diese eignen sich, je nach Thema, auch für den Einsatz in anderen Fächern wie Ethik, Geschichte oder Religionslehre. Das aktuelle Heft bietet sich zudem besonders für den Unterricht im Fach Deutsch an; u. a. gibt es zahlreiche Anknüpfungspunkte für das Rahmenthema der Realschulprüfung im Fach Deutsch für das Jahr 2020.

Die LpB-Fachzeitschrift richtet sich an Lehrerinnen und Lehrer aller weiterführenden Schulen in Baden-Württemberg. Lehrkräfte in außerschulischen Jugend- und Bildungseinrichtungen sind gleichermaßen angesprochen.

Das neue Heft kann im Internet unter www.politikundunterricht.de kostenlos heruntergeladen werden. Die Druckfassung ist ebenfalls kostenlos und kann, auch im Klassensatz, im Webshop der Landeszentrale bestellt werden: www.lpb-bw.de/shop. Ab einem Sendungsgewicht von 500 Gramm werden die Versandkosten in Rechnung gestellt.

Nach oben

Pressemitteilung Nr. 53 - 2019 vom 15.November 2019

Neues Heft aus der Reihe „Planspiele“ bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB)

Ukraine. Zwischen Europäischer Union und Eurasischer Wirtschaftsunion

Ein Planspielheft zum Ukraine-Konflikt liegt jetzt bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) vor. Es ermöglicht die Simulation einer internationalen Krisensituation, um ein Grundverständnis des Konflikts zu erlangen, politische Abläufe nachvollziehbarer zu machen und dabei insbesondere Ansätze anzuwenden, die der Konfliktbearbeitung dienen.

Im Planspiel treffen sich sechs Akteure: Ukraine, Russland, die „Volksrepubliken“ Donezk/Lugansk, die Europäische Union, „Human Rights Watch“ sowie die OSZE (Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa). In Verhandlungsgruppen suchen diese Akteure nach einem Konsens bei den Themen Sicherheit, politische Zusammenarbeit, humanitäre Belange und Wirtschaft.

Das 84-seitige Planspielheft enthält neben einer methodischen sowie inhaltlichen Einführung Materialien und Empfehlungen zur eigenständigen Durchführung der Simulation. Dabei sollen didaktische Hinweise, ein Ablaufplan, umfangreiche Informationen zu den Rollen, zum Konflikt- und Spielverständnis sowie Lösungsvorschläge helfen. Ein Glossar erklärt Fachbegriffe. Das Ukraine-Planspiel eignet sich insbesondere für den Einsatz in außerschulischen Gruppen wie junge Erwachsene in Freiwilligendiensten, bei Soldatinnen und Soldaten oder auch in Seniorengruppen. Ebenso kann es im schulischen Bereich angewendet werden.

Mit der Reihe „Planspiele“ unterstützt die Landeszentrale für politische Bildung eine handlungsorientierte Lehr- und Lernmethode, die wie kaum eine andere geeignet ist, politische Zusammenhänge zu vermitteln und das „Erlernen“ von Demokratie auf spielerische Weise zu ermöglichen.

Das Heft kostet 2,- Euro zzgl. Versand und kann bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) unter marketing@remove-this.lpb.bwl.de bestellt werden.

Nach oben

Pressemitteilung Nr. 52 - 2019 vom 11. November 2019

Die Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) informiert

Bundesweite Aktionstage „Netzpolitik & Demokratie“: Veranstaltungen in Baden-Württemberg

Von Donnerstag bis Samstag, 14. bis 16. November, finden bundesweit die Aktionstage „Netzpolitik & Demokratie“ 2019 statt. Sie sind ein Gemeinschaftsprojekt aller sechzehn Landeszentralen sowie der Bundeszentrale für politische Bildung. Ziel der deutschlandweiten Veranstaltungsreihe ist es, Netzpolitik und Demokratie stärker in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken und digitale Medienkompetenz zu fördern. Die Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) koordiniert die diesjährigen Aktionstage.

Der Zeitraum vom 14. bis 16. November steht auch in Baden-Württemberg ganz im Zeichen von Netzpolitik und Demokratie. Eine Reihe der bundesweit etwa fünfzig Angebote finden im Land statt. Das vielfältige Programm unterschiedlicher Veranstalter hier im Überblick:

Stuttgart

Talk-Runde
Smart Stuttgart: sicher und serviceorientiert? – Digitale Daseinsvorsorge in unserer Kommune
Donnerstag 14. November 2019, 18 bis 20 Uhr
StadtPalais, Museum für Stuttgart, Konrad-Adenauer-Straße 2, 70173 Stuttgart
Weitere Informationen und Anmeldung: https://www.lpb-bw.de/veranstaltung15979

Vortrag
Hitler gefällt das. Memes in der digitalen Erinnerungskultur
Donnerstag, 14. November 2019, 18.30 bis 20.30 Uhr
Landeszentrale für politische Bildung, Lautenschlagerstraße 20, 5. OG, 70173 Stuttgart
Anmeldung: nicht erforderlich
Weitere Informationen: https://www.lpb-bw.de/veranstaltung16116

Tagung
Schutz der Privatheit – Schutz der Demokratie – Wie beeinflusst die Digitalisierung unser gesellschaftliches Zusammenleben?
Samstag, 16. November 2019, 9.30 bis 16.30 Uhr
Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg, Lautenschlagerstraße 20, 5. OG, 70173 Stuttgart
Anmeldung unter Jakob.Mueller@remove-this.lpb.bwl.de   
Weitere Informationen: https://www.lpb-bw.de/veranstaltung16115


Bad Urach

Vortrag
Der (des)informierte Bürger im Netz. Wie soziale und alternative Medien Informiertheit und Meinungsbildung verändern
Donnerstag, 14. November 2019, 19 bis 20.30 Uhr
Georg-Goldstein-Schule (Kaufmännische Schule), Elsachstraße 11, 72574 Bad Urach
Anmeldung: nicht erforderlich
Weitere Informationen: https://www.lpb-bw.de/veranstaltung16117


Freiburg

Workshop
Kicks. Hits. Clicks. Kanäle. And the news. – Der SWR Freiburg und sein Informationsangebot
Freitag, 15. November 2019, 9.30 bis 16.30 Uhr
SWR-Studio Freiburg,  Kartäuserstraße 45,  79102 Freiburg
Anmeldung: ausgebucht
Weitere Informationen: https://www.lpb-freiburg.de/angebot_swr_19_20.html


Tübingen

Vortrag
Der Code der Macht: Wer beherrscht den digitalen Raum?
Donnerstag, 14. November 2019, 18:15 bis 19:45 Uhr
Fachschaft Politik / AK Cyber Valley,  Kupferbau, Hörsaal 23,  Hölderlinstraße 5,  72074 Tübingen
Anmeldung: nicht erforderlich
Weitere Informationen: https://fs-politik.de/vortrag-der-code-der-macht-wer-beherrscht-den-digitalen-raum-adrian-lobe/

Referat, Diskussion, Cryptoparty-Workshop
Das Zeitalter des Überwachungskapitalismus – Kerngedanken, Referat von Uli Boesenecker und Diskussion zum Buch von Shoshana Zuboff
Samstag, 16. November 2019, 18 bis 21 Uhr
Cryptoparty Tübingen, Weltethos-Institut, Hintere Grabenstr. 26, 72070 Tübingen
Anmeldung: nicht erforderlich
Weitere Informationen: https://www.cryptoparty-tuebingen.de/


Ulm

Lesung
Datenpoesie – mit Jörg Piringer
Freitag, 15. November 2019, ab 20 Uhr
Verschwörhaus Ulm, Weinhof 9, 89073 Ulm
Anmeldung: nicht erforderlich
Eintritt: 8 Euro (ermäßigt: 6 Euro)
Weitere Informationen: https://verschwoerhaus.de/datenpoesie-mit-joerg-piringer/

Workshop, Performance
Goethe meets Big Data – Code-Poetry-Workshop mit Jörg Piringer
Samstag, 16. November 2019, 12 bis 16 Uhr
Verschwörhaus Ulm, Weinhof 9, 89073 Ulm
Anmeldung: nicht erforderlich
Weitere Informationen: https://verschwoerhaus.de/goethe-meets-big-data-code-poetry-workshop-mit-joerg-piringer/


Onlineangebot

E-Learning-Kurs „Demokratie geht digital?!“
Ab Samstag, 16. November 2019
Informationen und Anmeldung: https://www.lpb-bw.de/veranstaltung15931

Das komplette Programm mit allen Veranstaltungen in Baden-Württemberg und im Bundesgebiet sowie weiteren Informationen gibt es online unter www.aktionstage-netzpolitik.de. Netzpolitische Facetten sind zudem auch auf den Social-Media-Kanälen der Aktionstage zu finden auf Facebook (Seite: @AktionstageNetzpolitik), Twitter (Profil: @AktionstageNetz), Instagram (Profil: @lpb.bw) und YouTube (Videoclip: https://youtu.be/paK7mFLwfVk).


Hintergrund: Was ist Netzpolitik?
Netzpolitik ist aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Debatten über die Macht der Algorithmen, Datenschutz, Netzneutralität, künstliche Intelligenz und auch die Kontroversen um Artikel 13 sind nur einige Beispiele für das weite Themenfeld der Netzpolitik. Der Begriff „Netzpolitik“ entsteht durch die Wechselwirkung zwischen Politik und Gesellschaft, Wirtschaft und digitalen Medientechnologien. Dabei spielen unterschiedliche medienkulturelle, medienpolitische, medienrechtliche und ethische Fragen eine zentrale Rolle. Antworten auf die Fragen sind nicht nur für die politische Bildungsarbeit von großer Relevanz, sondern insbesondere auch für das gesellschaftliche, demokratische Zusammenleben. Welche Konsequenzen haben die Entwicklungen für die Demokratie? Und wie kann diese auch in digitalen Räumen bewahrt und beschützt werden? Zur Auseinandersetzung mit diesen und weiteren Fragen laden die Zentralen für politische Bildung mit einem vielfältigen Veranstaltungsangebot im Rahmen der Aktionstage ein.

Wir freuen uns, wenn Sie die Veranstaltungen ankündigen und darüber berichten – jetzt im Vorfeld oder gerne auch während der Aktionstage bei einzelnen Veranstaltungen.

Kontakt:
Larissa Berner
Bundeskoordination Aktionstage „Netzpolitik & Demokratie“ 2019
Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg
Fachbereich Social Media
larissa.berner@remove-this.lpb.bwl.de
0711 / 164 099-51
www.aktionstage-netzpolitik.de

Nach oben

Pressemitteilung Nr. 51 - 2019 vom 07. November 2019

Unterrichtsreihe „Mach`s klar! Politik – einfach erklärt“ mit drei neuen Ausgaben      

Bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) liegen ab sofort drei neue Hefte der Handreichung für den Unterricht „Mach s klar! Politik – einfach erklärt“  vor:

  • Unser Trinkwasser – von Geschäften und Konflikten
    Wasserkreislauf, „Wasserfußabdruck“ und das Problem der Wasserknappheit – das Heft 34 von „Mach´s klar!“ informiert über die Lebensgrundlage Wasser. Gründe und Hintergründe zu Geschäften mit und Konflikten um das oftmals knappe Gut werden zur Diskussion gestellt.  
  • Legalize Cannabis? „Verboten, weil es illegal ist!“
    Was ist Cannabis und welche Folgen kann der Konsum haben? Mit der Debatte, ob die Droge in Deutschland erlaubt werden soll, setzt sich das Heft 37 von „Mach´s klar!“ auseinander. Der Abschnitt „Cannabis weltweit“ zeigt anhand eines Vergleichs mit anderen Staaten, wie unterschiedlich der Umgang mit der Droge ist.
  • „Vielfalt und Toleranz – ich bin ja wirklich tolerant, aber…“ 
    „Wie tolerant bist du?“ Was bedeutet „Vielfalt“ und was genau ist gemeint, wenn von „Inklusion“ und „Gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit“ die Rede ist? Heft 38 der Unterrichtsreihe klärt nicht nur über Begriffe und Kategorien auf, sondern greift Einstellungen, Verhaltensweisen und Vorurteile auch im Alltag auf.

Die LpB-Unterrichtsreihe „Mach´s klar!“ richtet sich an Lehrinnen und Lehrer und erläutert politische Themen in vereinfachter Form. Sie unterstützt den am aktuellen Geschehen orientierten Unterricht. Jede Ausgabe umfasst vier Seiten im DIN A 4-Format, die auch als Kopier- oder Folienvorlagen verwendbar sind. Die informative graphische Gestaltung und verständliche Texte bieten zahlreiche Anregungen zur Unterrichtsgestaltung. „Mach´s klar!“ ist für jeweils eine Stunde konzipiert und enthält sofort anwendbare Aufgaben in unterschiedlichen Niveaustufen.

Online (www.lpb-bw.de/machs-klar.html) stehen zusätzlich Arbeitsblätter, Links zu Videos und Learning-Apps zur Verfügung. Diese Lernbausteine für Computer oder Smartphone unterstützen interaktive Lernformen.

„Mach´s klar!“ ist kostenlos und kann als Druckversion im LpB-Webshop www.lpb-bw.de/shop bestellt werden und steht dort auch online als pdf zur Verfügung.

Nach oben

Pressemitteilung Nr. 50 - 2019 vom 04. November 2019

Talk-Runde am 14. November 2019 in Stuttgart

Smart Stuttgart: sicher und serviceorientiert?
Digitale Daseinsvorsorge in unserer Kommune

Stuttgart ist eine „smarte“ City und trägt diesen Titel seit 2019 ganz offiziell. Doch was heißt das? Am 14. November 2019 laden die Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB), das StadtPalais – Museum für Stuttgart, die Landeshauptstadt Stuttgart sowie die Stuttgarter Straßenbahnen AG (SSB) zur Diskussion ein über die „digitale Stadt“ und deren Bedeutung für die Menschen, die in ihr leben. Was braucht eine Stadt, um „smart“ zu sein? Ein kommunales Netz, das Daten schützt und Einwohner unterstützt? Technikaffine Menschen, die selbstgemessene Luftdaten gegen Feinstaub veröffentlichen? Apps, die anzeigen, wie man sich schnell in der Stadt bewegen kann? Der Begriff „Smart City“ ist in aller Munde und muss doch für jede Stadt neu definiert werden. Digitale Daseinsvorsorge kann nur gut funktionieren, wenn sie im Dialog mit den Menschen vor Ort gestaltet wird.

Im Gespräch dazu sind:

•    Hans-Henning Hall, Abteilungsleiter eGovernment, Landeshauptstadt Stuttgart
•    Dr. Markus Raupp, Unternehmensbereichsleiter Marketing und Vertrieb, SSB
•    Ivan Acimovic, digital.freiburg
•    Manuela Rukavina, Soziologin und systemischer Coach, Stuttgart

Die Moderation übernimmt Thomas Staehelin, der u. a. als Berater für Kommunen zu den Themen Soziale Intelligenz in der Digitalisierung tätig ist. Weitere Informationen enthält das Programm. Wir freuen uns, Sie bei der Veranstaltung begrüßen zu können.

Donnerstag, 14. November 2019, 18 bis 20 Uhr
StadtPalais - Museum für Stuttgart
Konrad-Adenauer-Straße 2, 70173 Stuttgart
Der Eintritt zur Talk-Runde ist frei, Anmeldung erwünscht unter www.lpb-bw.de/veranstaltung15979.

Die Veranstaltung findet im Rahmen der bundesweiten „Aktionstage Netzpolitik und Demokratie“ vom 14. bis 16. November 2019 statt; mehr dazu unter www.aktionstage-netzpolitik.de, sie ist eine von 20 Dialog-Konferenzen im Rahmen des Projekts „Demokratie, Werte + Digitalisierung“ die auf der re:publica 2020 vorgestellt werden sollen (https://daseinsvorsorge4null.de). Sie können die Einladung zur Talk-Runde in Ihren Netzwerken jederzeit weiterleiten.

Nach oben

Pressemitteilung Nr. 49 - 2019 vom 21. Oktober 2019

Veranstaltungen in Baden-Württemberg, Publikationen und eine Ausstellung der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) zu dem Königsbronner Hitler-Attentäter Georg Elser

„Ich wollte ja durch meine Tat noch größeres Blutvergießen verhindern.“
Erinnerung an den Widerstandskämpfer Georg Elser – 80 Jahre nach dem Attentat auf Adolf Hitler am 8. November 1939


Am 8. November 2019 jährt sich das Attentat des Königsbronner Widerstandskämpfers Georg Elser im Münchener Bürgerbräukeller zum 80. Mal. Aus diesem Anlass finden zahlreiche Veranstaltungen statt, die sich dem Leben und (Nach-)Wirken des Hitler-Attentäters widmen.
Die Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) unterstützt die Erinnerung an den Königsbronner Schreiner mit mehreren Angeboten. Dazu zählen auch Publikationen und eine Ausstellung.

Publikationen der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB)

Aus der LpB-Reihe „MATERALIEN“
„Ich habe den Krieg verhindern wollen“
Der Hitler-Gegner Georg Elser und sein Attentat vom 8. November 1939 – die Motive, Vorbereitungen und Folgen.
Stuttgart, 2014, 66 Seiten, kostenlos. Ab einem Gewicht von 500 g werden die Versandkosten in Rechnung gestellt.
Das Lese- und Arbeitsheft in der LpB-Reihe „MATERIALIEN“ gliedert sich in Texteinheiten und Arbeitsblätter mit Dokumenten, Quellentexten, Fotografien und Aufgaben. Die Arbeitsaufträge geben Anregungen zum selbstständigen Erkunden der Geschichte, zur Auseinandersetzung mit Elsers Tat sowie zur Reflexion über Widerstand, Zivilcourage und Erinnerungskultur.

Georg Elser. Der Hitler-Attentäter

Hrsg.: Peter Steinbach/Johannes Tuchel
Sonderausgabe der Zentralen für politische Bildung
Berlin 2010 , 368 Seiten, 6,50 Euro zzgl. Versandkosten.
Die wissenschaftlichen Leiter der Gedenkstätte Deutscher Widerstand in Berlin, Prof. Dr. Peter Steinbach und Prof. Dr. Johannes Tuchel, beschreiben Elsers Weg in den Widerstand, rekonstruieren die Vorbereitungen des Anschlags und dessen Folgen. Der Band enthält zudem das vollständige Protokoll des Gestapo-Verhörs vom 19. bis 23. November 1939 in Berlin sowie zahlreiche weitere Dokumente.

Georg Elser. Allein gegen Hitler
Ulrich Renz
Sonderausgabe der Zentralen für politische Bildung
Stuttgart 2014, 116 Seiten, 6,50 Euro zzgl. Versandkosten.
Der Elser-Forscher Ulrich Renz, zugleich ehrenamtlicher Mitarbeiter der Georg Elser Gedenkstätte Königsbronn, fasst in dieser Biografie die Lebensgeschichte des Hitler-Attentäters und die Aufarbeitungsgeschichte im Nachkriegsdeutschland konzis zusammen und bezieht zugleich zahlreiche unterschiedliche Quellen ein.

Landeskundliches Faltblatt „Menschen aus dem Land“ (Nr. 15/2010)
Georg Elser (1903–1945)
Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg
Stuttgart 2010, kostenlos. Ab einem Gewicht von 500 g werden die Versandkosten in Rechnung gestellt.

Die Publikationen sind erhältlich unter https://www.gedenkstaetten-bw.de/materialien_elser.html

Wanderausstellung

„Ich habe den Krieg verhindern wollen – Georg Elser und das Attentat vom 8. November 1939“
Die Wanderausstellung ist ein Angebot der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg, der Gedenkstätte Deutscher Widerstand, realisiert mit Förderung durch die Baden-Württemberg Stiftung. Sie zeigt die politisch-moralische Motivation Elsers und seinen aktiven Widerstand gegen den Nationalsozialismus. Insgesamt 29 Ausstellungsfahnen stellen sein Leben, die Hintergründe zum Bombenanschlag sowie die anschließenden Vernehmungen durch die Gestapo dar.
Die Ausstellung ist derzeit bis zum 30. November 2019 im Hauptzollamt in Singen zu sehen.

Nähere Informationen, Termine und Stationen unter https://www.gedenkstaetten-bw.de/termine_elser.html

Veranstaltungen in Baden-Württemberg

Auch an zahlreichen Orten in Baden-Württemberg ist der Jahrestag des Attentats Anlass für Veranstaltungen. Unter anderem die Georg Elser Gedenkstätte in Königsbronn und das Hotel Silber in Stuttgart bieten in Kooperation mit der Landeszentrale für politische Bildung ein vielfältiges Veranstaltungsprogramm.

Szenische Lesung mit Musik von “freywolf“
Georg Elser – Allein gegen Hitler
8. November, 19.00 Uhr, Landratsamt Konstanz
In der szenischen Lesung kommt Georg Elser selber zu Wort. In verblüffender Einfachheit wird anhand des Protokolls sein Leben von der Kindheit über den Beruf bis zu jener kritischen Zeit dargestellt, in der er den Anschlag auf Hitlers Leben am 8. November 1939 im Münchner „Bürgerbräukeller“ vorbereitete und ausführte. Sehr präzise, mit Beispielen aus dem Alltag der Menschen, begründete er seine Motive. Er sah die Abschaffung der Bürgerrechte und den heraufziehenden gnadenlosen Krieg. In einer Zeit, in der sich Millionen von der Propaganda steuern ließen und dachten, man könne nichts tun, handelte der 36jährige Schreiner aus Königsbronn.
Die Gruppe „freywolf“ vertieft und illustriert die szenische Lesung mit bewegenden Liedern aus dem Widerstand. Auch eindrucksvolle Eigenkompositionen wie „Schorsch was machsch‘“, „Nur ein kleiner Finger fehlt“ oder „Ein Koffer erzählt“ verdeutlichen eindrucksvoll die Zeit und die Person Georg Elser.
Link: Elser in Konstanz: www.georg-elser-gedenkstaette.de/aktuelles/termine/

Podiumsdiskussion
Georg Elser und seine Wirkung – Ein Podiumsgespräch mit Franz Hirth
13. November, 19.00 Uhr, Foyer Hotel Silber, Stuttgart
Nach dem Attentat Georg Elsers auf Hitler ermittelte die Gestapo auch in Stuttgart, wo Elsers Schwester Maria und sein Schwager Karl Hirth lebten. Sie wurden am 13. November 1939 verhaftet. An diesem Tag kam auch der zehnjährige Franz zusammen mit seinem Vater in das „Hotel Silber“. Hier musste er viele Stunden warten, ehe er zunächst in ein Waisenhaus und einige Zeit später zu seiner Großmutter nach Königsbronn gebracht wurde. Seine Eltern sah er erst im März 1940 wieder.
Am 13. November 2019 im „Hotel Silber“ berichtet er von seinen Erinnerungen und schildert, wie das Attentat seines Onkels sein Leben veränderte. Gemeinsam mit Joachim Ziller (Leiter der Georg Elser Gedenkstätte Königsbronn), Prof. Dr. Paula Lutum-Lenger (Direktorin des Hauses der Geschichte Baden-Württemberg) und Schülerinnen und Schülern aus Stuttgart, die sich im Vorfeld mit der Geschichte des Attentats beschäftigten, spricht er darüber, weshalb es heute wichtig ist, an Georg Elser zu erinnern: Welche Bedeutung hat die Auseinandersetzung mit Georg Elser und dem Widerstand für heute und die Zukunft? Moderiert wird das Gespräch von Andreas Schulz (LpB).
Link: Elser im Foyer Hotel Silber: www.hdgbw.de/veranstaltungen/detail/news/georg-elser-und-seine-wirkung/

Gesprächsreihe des Landtags von Baden-Württemberg
Wertsachen – Was uns zusammenhält
20. November 2019, 18.30 Uhr, Kulturhalle Hammerschmiede, Königsbronn
Artikel 20 des Grundgesetzes sagt unter anderem, dass Bürgerinnen und Bürger das Recht zum Widerstand haben. Es richtet sich gegen Versuche, die verfassungsmäßige Ordnung unseres Landes umzustürzen – „wenn andere Abhilfe nicht möglich ist“.
Der Artikel wurde 1968 in die Verfassung aufgenommen. Seine Bedeutung soll am Heimatort des Hitler-Attentäters Georg Elser behandelt werden. Artikel 20 Absatz 4 ist ein Appell an jede Einzelne, an jeden Einzelnen, so zu handeln, dass wir ihn niemals brauchen. Demokratie lebt vom Engagement: In diesem Sinne sind alle Bürgerinnen und Bürger Verfassungsschützerinnen und Verfassungsschützer. Was jede Einzelne und jeden Einzelnen motiviert, sich einzusetzen für die Werte des Grundgesetzes – darüber diskutieren an diesem Abend der wissenschaftliche Leiter der Gedenkstätte Deutscher Widerstand, Prof. Dr. Peter Steinbach, die Drehbuchautorin Léonie-Claire Breinersdorfer und die Zweite Vorsitzende des Vereins Gedenkstätte Bisingen, Dr. Ines Mayer, mit dem Publikum.
Programm (Download als PDF): www.lpb-bw.de/fileadmin/lpb_hauptportal/pdf/veranstaltungen/wertsachen__8_einladung.pdf

Weitere Informationen unter https://www.gedenkstaetten-bw.de/georg_elser.html

Nach oben

Pressemitteilung Nr. 48 vom 15. Oktober 2019

Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) lädt ein zum Workshop am 17. Oktober 2019 in Stuttgart:

Sicherheit im Netz und in den sozialen Medien. 
Wer bin ich, wer folgt mir und wer hat meine Daten?

Aha-Effekte zu Demokratie, Privatsphäre und Internet? Beim Workshop der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) am Donnerstag, 17. Oktober 2019, in Stuttgart ist viel über Datensicherheit und Manipulation im Netz zu erfahren. Beim Einkaufen, dem Kontakt mit Freunden oder bei der Arbeit – Das Internet und die sozialen Medien gehören inzwischen zum festen Bestandteil unseres Alltags. Dabei legen wir uns eine digitale Identität an, geben unsere Daten preis und hinterlassen Spuren im Internet.

Jonas Vollmer und Jens Glutsch von „Selbstbestimmt.Digital e.V.“ klären auf, wie man sich in der digitalen Welt besser schützen kann. Bei ihrem Vortrag mit einem Workshop-Teil geht es um die eigene digitale Identität, die Otto Normalverbrauer bei der Nutzung von Facebook, Google, Amazon und Co. von sich preisgibt. Dabei lernen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, wie sie mit sozialen Medien reflektiert umgehen und sich generell „datensparsam“ im Netz verhalten können. Die Referenten zeigen, welcher Risiken man sich bewusst sein muss, wie es um die eigene Datensicherheit bestellt ist, welche Einstellungen man beachten sollte, welche Alternativen es gibt und wo man Unterstützung bekommt.

Die Veranstaltung findet am
Donnerstag, 17. Oktober 2019, um 17 Uhr in der
Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg,
Lautenschlagerstr. 20, 5. Obergeschoss, 70173 Stuttgart, statt.
Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Bitte bringen Sie, wenn möglich, ein internetfähiges Endgerät mit (z. B. Notebook, Tablet, Smartphone). Den Internetzugang stellt die Landeszentrale für politische Bildung bereit.

Die Referenten Jonas Vollmer und Jens Glutsch engagieren sich bei „Selbstbestimmt. Digital e.V.“, einem Verein, der sich unter anderem damit beschäftigt, wie „normale Bürger“ im „digitalen Zeitalter“ leben. Mehr unter: https://selbstbestimmt-digital.de/

Nach oben

Pressemitteilung Nr. 47-2019 vom 10. Oktober 2019

Zeitschrift „Bürger & Staat“ der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) mit neuem Themenheft

Wohnen

Explodierende Grundstückspreise, Luxussanierungen oder „Mietpreisbremse“ - mit  dem Heft  „Wohnen“ greift die Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) ein Thema auf, das nahezu regelmäßig Gegenstand von gesellschaftlichen und politischen Diskussionen ist. Als Neuausgabe der LpB-Zeitschrift „Bürger & Staat“ liegt das Heft ab sofort vor. In 13 Beiträgen kommen Fachleute aus ganz unterschiedlichen Richtungen  zu Wort.  Dabei geht es um Wohnungspolitik und Wohnungsbau, ebenso um strukturelle Veränderungen, die die Städte zunehmend kennzeichnen: so beispielsweise um die als „Gentrifizierung“ bezeichnete Verdrängung einkommensschwächerer Haushalte durch besser gestellte aus den Innenstädten. Ein Beitrag skizziert die Debatte um die „Gerechte Stadt“. Mit dem Zusammenhang von Armut und Wohnen speziell in Baden-Württemberg beschäftigt sich eine Untersuchung, die auch einen Vergleich mit anderen westdeutschen Flächenländern einschließt.  

Das neue Heft richtet sich an Fachleute rund um das Thema „Wohnen“, gleichermaßen ist das breite Publikum angesprochen. „Bürger & Staat“, die LpB-Zeitschrift zu aktuellen gesellschaftlichen und politischen Fragen, erscheint dreimal jährlich.

Kostenlose Einzelhefte und Gruppensätze können im Webshop der Landeszentrale bestellt werden: www.lpb-bw.de/shop. Ab einem Gewicht von 500 g werden die Versandkosten in Rechnung gestellt. 

Nach oben

Pressemitteilung Nr. 46 – 2019 vom 25. September 2019

Im Tagungszentrum „Haus auf der Alb“ in Bad Urach ab 7. Oktober 2019 zu sehen:

Ausstellung „Nebenan. Die Nachbarschaften der Lager Auschwitz I-III“

Auschwitz ist ein vielfach ausgeleuchteter Ort, seit Jahrzehnten erforscht, von Millionen Besuchern jedes Jahr besichtigt. Trotzdem existiert im unmittelbaren Umfeld des ehemaligen Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau 75 Jahre nach dessen Befreiung eine fast unbekannte Sphäre: die Lebenswelt von Menschen, die aufgrund historischer und biographischer Fügung zu Nachbarn dieser Schreckensorte geworden sind.

Die Ausstellung „Nebenan. Die Nachbarschaften der Lager Auschwitz I-III“, ab 7. Oktober 2019 im Tagungszentrum „Haus auf der Alb“ der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) zu sehen, zeigt 90 Bilder der Stuttgarter Fotografen Kai Loges und Andreas Langen („die arge lola“). Sie haben den Alltag der Menschen im heutigen Oswiecim dokumentiert. Im unmittelbaren Umfeld des ehemaligen Lagergeländes ist bei wiederholten Reisen an den Ort eines ebenso unfassbaren wie einzigartigen Menschheitsverbrechens eine große Sammlung von Bildern der einstigen Schauplätze und der Einwohner heute entstanden. Zur Ausstellung, die zur Reflexion über den historischen Ort Auschwitz anregt und weiterführende Fragen aufwirft, gehören umfangreiche Texte der Bildautoren. Sie ergänzen das visuelle Material.

In Auschwitz fielen mehr als 1,1 Millionen Menschen den Nationalsozialisten zum Opfer. Die meisten waren Juden aus Deutschland und anderen Ländern Europas. Es gab aber auch viele andere Opfergruppen, so etwa Sinti und Roma, nichtjüdische Polen oder sowjetische Kriegsgefangene.

Die Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg präsentiert die Ausstellung „Nebenan. Die Nachbarschaften der Lager Auschwitz I-III“ in Zusammenarbeit mit der Landesarbeitsgemeinschaft der Gedenkstätten und Gedenkstätteninitiativen in Baden-Württemberg (LAGG). Sie ist im LpB-Tagungszentrum „Haus auf der Alb“ vom 7. Oktober 2019 bis 2. Februar 2020 werktags von 9 bis 16 Uhr zu sehen, an Wochenenden von 9 bis 13 Uhr. Nicht zugänglich ist sie am 4. November, am 17. Dezember sowie vom 21. Dezember 2019 bis 6. Januar 2020. Der Eintritt ist frei. Bei Besuchen von Gruppen ab 20 Personen bitten wir um Anmeldung.

Zum Abschluss der Ausstellung wird im Haus auf der Alb am 1. und 2. Februar 2020 die Tagung „Auschwitz heute. 75 Jahre nach der Befreiung des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau“ stattfinden. Nähere Informationen finden Sie unter www.gedenkstaetten-bw.de/auschwitz_heute.html.

Nach oben

Pressemitteilung Nr. 45-2019 vom 23. September 2019

Neu für die Grundschulen: Die Grundrechtefibel

Voll in Ordnung – unsere Grundrechte

„Voll in Ordnung – unsere Grundrechte“, so heißt die Fibel zu den Grundrechten für Kinder im Grundschulalter. Gemeinsam mit dem Verlag Herder hat die Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) die Grundrechtefibel überarbeitet und neu gestaltet.

Durch die Auseinandersetzung mit den spannenden und lebensnahen Geschichten der Grundrechtefibel lernen die Kinder die Grundrechte und deren Bedeutung für das eigene Leben kennen und verstehen. Menschenwürde, Freiheit, Gleichheit sowie Gerechtigkeit, Gemeinwohl und politische Beteiligung sind ihre zentralen Themen. Das „Poli“ und das „Tik“, die beiden Identifikationsfiguren, führen durch die Grundrechtefibel und regen zur Mitwirkung an. Sie stellen Fragen und beziehen die Lernenden in die Themenstellungen mit ein. Ein Glossar erklärt zentrale Begriffe kindgerecht.

Nicht als klassisches Schulbuch, sondern als Lesebuch zum Nachschlagen konzipiert, eignet sich die Fibel für den Unterricht, in der außerschulischen Bildung, aber auch zur selbstständigen oder durch die Eltern begleiteten Lektüre. Die Grundrechtefibel wendet sich an eine breite Leserschaft und ermöglicht auch in den Klassen 5 und 6 der weiterführenden Schulen vielfältige Zugänge zu unterschiedlichen Handlungsfeldern.

Ergänzende Begleitmaterialien, die Hilfestellungen, Ideen und Materialien für Grundschullehrerinnen und -lehrer zur Vertiefung einzelner Themen im Unterricht bieten, werden im Oktober folgen.
Die Fibel „Voll in Ordnung – unsere Grundrechte“ ist zum Preis von 2,50 Euro erhältlich und kann im Webshop der Landeszentrale für politische Bildung (www.lpb-bw.de/publikationen.html) bestellt werden.

Für Rezensionsexemplare wenden Sie sich bitte an die Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg.

Nach oben

Pressemitteilung Nr. 44 – 2019 vom 18. September 2019

„Ausgrenzung – Raub – Vernichtung“: Gemeinsam mit Partnern lädt die Landeszentrale für politische Bildung zur Buchpräsentation bei der Israelitischen Religionsgemeinschaft Württemberg in Stuttgart

Wie NS-Akteure und „Volksgemeinschaft“ gegen die jüdische Bevölkerung in Württemberg und Hohenzollern vorgingen

Ausraubung und Vernichtung der jüdischen Bevölkerung standen auch in Württemberg und Hohenzollern im Zentrum der nationalsozialistischen Politik. Dies zeigen die Forschungsergebnisse, gebündelt in der umfangreichen Publikation „Ausgrenzung – Raub – Vernichtung“, die nun erstmals öffentlich präsentiert werden: Gemeinsam mit den Herausgebern Heinz Högerle und Dr. Martin Ulmer (Gedenkstättenverbund Gäu-Neckar-Alb e. V.) und Dr. Peter Müller (Landesarchiv Baden-Württemberg) sowie der Israelitischen Religionsgemeinschaft Württemberg (IRGW) lädt die Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg zur Buchvorstellung ein:

  • Mittwoch, 25. September 2019, 19 Uhr
    Gemeindesaal der Israelitischen Religionsgemeinschaft Württemberg (IRGW)
    Hospitalstraße 36, 70174 Stuttgart

Bei der Buchvorstellung wird die Mannheimer Historikerin Prof. Dr. Angela Borgstedt das Werk vorstellen und die Herausgeber werden von ihrem Forschungsprojekt berichten, an dem etwa dreißig Historikerinnen und Historiker, Aktive an Gedenkstätten und Forschende im eigenen Auftrag mitgewirkt haben. Mit der fast 600 Seiten starken Publikation schließen sich nun wichtige Forschungslücken zur Ausplünderung der jüdischen Bevölkerung in Württemberg und Hohenzollern.

Eröffnet wird der Veranstaltungsabend von Prof. Barbara Traub, der Vorstandssprecherin der Israelitischen Religionsgemeinschaft Württemberg, in deren Gemeindesaal die Buchpräsentation stattfindet, und von dem Direktor der Landeszentrale für politische Bildung, Lothar Frick.

Die Öffentlichkeit ist herzlich eingeladen.

Anmeldung zur Buchpräsentation bitte an info@remove-this.irgw.de bei Frau Daschek bzw. Tel. 0711 228 360. Weitere Angaben entnehmen Sie bitte dem Programm.

Die neue Publikation kann an dem Veranstaltungsabend zum Preis von 18 Euro erworben werden.

Buchbestellungen für Interessierte, die nicht an der Veranstaltung teilnehmen können, ausschließlich über den Webshop der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) zum Preis von 18 EUR zzgl.Versand (www.lpb-bw.de/shop).

Heinz Högerle, Peter Müller und Martin Ulmer [Hrsg.] im Auftrag des Gedenkstättenverbund Gäu-Neckar-Alb e. V., des Landesarchivs Baden-Württemberg und der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg: „Ausgrenzung – Raub – Vernichtung. NS-Akteure und ‚Volksgemeinschaft‘ gegen die Juden in Württemberg und Hohenzollern 1933 bis 1945“, Stuttgart 2019.

Nach oben

Pressemitteilung Nr. 43–2019 vom 17. September 2019

Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) veröffentlicht neue Forschungsergebnisse zur Ausplünderung der jüdischen Bevölkerung im nationalsozialistischen Deutschland

Ausgrenzung – Raub – Vernichtung.
NS-Akteure und „Volksgemeinschaft“ gegen die Juden in Württemberg und Hohenzollern 1933 bis 1945

Die Enteignung der jüdischen Bevölkerung und die Vernichtung ihrer wirtschaftlichen Existenz durch die Nationalsozialisten gelten als die wohl umfassendste Raubaktion in der neueren Geschichte Europas. Wie wurde dieser Prozess in Württemberg und Hohenzollern vorangetrieben? Dies untersucht die Publikation „Ausgrenzung – Raub – Vernichtung. NS-Akteure und ‚Volksgemeinschaft‘ gegen die Juden in Württemberg und Hohenzollern 1933 bis 1945“, die soeben bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg erschienen ist. Herausgeber des fast 600 Seiten starken Werks sind Heinz Högerle und Dr. Martin Ulmer vom Gedenkstättenverbund Gäu-Neckar Alb e. V. sowie Dr. Peter Müller vom Landesarchiv Baden-Württemberg. Gemeinsam haben sie die Ergebnisse des Forschungsprojekts gebündelt, zu dem 28 Historikerinnen und Historiker und Aktive an Gedenkstätten mit ihren langjährigen Recherchen beigetragen haben.

Der reich bebilderte, mit umfassenden Quellenangaben und einem Register versehene Band schließt wichtige Forschungslücken zur Ausplünderung der jüdischen Bevölkerung in der Region. Die Publikation bietet einen chronologischen Überblick über die Flut an scheinlegalen Verordnungen und Erlassen, mit denen der jüdischen Bevölkerung nach und nach die Lebensgrundlagen entzogen wurden. Sie leuchtet zugleich das effiziente System wechselseitiger Radikalisierungs- und Steuerungsmaßnahmen aus, mit denen Partei, Bürokratie, Wirtschaft und „Volksgemeinschaft“ die Ausraubung vorantrieben. Deutlich wird auch, wie begrenzt die Möglichkeiten zur Gegenwehr waren. Die Publikation zeichnet Einzelschicksale von Händlern, Unternehmern, Freiberuflern und ganz allgemein von jüdischen Bürgerinnen und Bürgern nach. Für die Betroffenen standen Flucht oder Deportation am Ende dieses menschenverachtenden Verfolgungsprozesses.

  • Heinz Högerle, Peter Müller und Martin Ulmer [Hrsg.] im Auftrag des Gedenkstättenverbund Gäu-Neckar-Alb e. V., des Landesarchivs Baden-Württemberg und der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg: „Ausgrenzung – Raub – Vernichtung. NS-Akteure und ‚Volksgemeinschaft‘ gegen die Juden in Württemberg und Hohenzollern 1933 bis 1945“, Stuttgart 2019.
  • Das Buch kann im Webshop der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) zum Preis von 18 EUR zzgl. Versand (www.lpb-bw.de/shop) bestellt werden.
  • Ein kostenloses Rezensionsexemplar kann angefordert werden bei: marketing@remove-this.lpb.bwl.de.
  • Weitere Informationen zum Forschungsprojekt und zum Buch auf: www.gedenkstaetten-bw.de.

Nach oben

Pressemitteilung Nr. 42-2019 vom 11. September 2019

Die Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg informiert:

Prüfbericht zum Projekt „A-B-C-D-emokratie neu buchstabiert“ fertiggestellt

Im Juni 2019 endete das vom Ministerium für Soziales und Integration Baden-Württemberg geförderte, von der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) begleitete und von der STIPHTUNG CHRISTOPH SONNTAgGmbH (SCS) durchgeführte Projekt „A-B-C-D-emokratie neu buchstabiert“ – nach einjähriger Projektlaufzeit. Zielgruppe waren junge Menschen, die im Rahmen dieses Projekts niedrigschwellig an die grundlegenden Werte und Vorteile einer demokratisch verfassten Gesellschaft herangeführt werden sollten.

Die LpB hat jetzt die Prüfung des Verwendungsnachweises der SCS abgeschlossen. Eine solche Prüfung ist bei derartigen Förderungen üblich und erfolgt in der Regel nach Eingang des Verwendungsnachweises des Zuwendungsempfängers, welcher grundsätzlich binnen sechs Monaten nach Abschluss des jeweiligen Projekts vorzulegen ist. Ihren Prüfbericht hat die LpB am 11. September 2019 dem Ministerium für Soziales und Integration übergeben.

Die Prüfung erfolgte dabei nach den einschlägigen Vorschriften der Landeshaushaltsordnung, insbesondere  § 44 mit den zugehörigen Verwaltungsvorschriften. Darüber hinaus hat die LpB die tatsächlichen Zahlungen kontrolliert und sich Empfangsbestätigungen der jeweiligen Rechnungssteller vorlegen lassen. Da auf Grund der Berichterstattung in den Medien ein besonderes öffentliches Interesse besteht, informiert die Landeszentrale die Öffentlichkeit über das Resultat ihrer Prüfung.

Zusammengefasst kommt die LpB zu folgendem Prüfungsergebnis:

  • Das Projekt wurde planmäßig durchgeführt.
  • Alle in Auftrag gegebenen projektbezogenen Leistungen wurden erbracht.
  • Alle Ausgaben sind vollständig belegt.

Von den in Summe für das Projekt an die SCS ausgezahlten Fördermitteln in Höhe von 211.000 Euro hat die SCS insgesamt 179.996 Euro ausgegeben. Davon sind 6.137 Euro nicht erstattungsfähig, weil es sich dabei beispielsweise um Ausgaben handelte, die vor dem genehmigten Maßnahmenbeginn getätigt wurden. Die zuwendungsfähigen Ausgaben der SCS für die Projektdurchführung belaufen sich damit noch auf 173.859 Euro. 31.004 Euro wurden von der SCS nicht ausgegeben. In Folge dessen kommt es zu einer Rückforderung von in Summe 37.141 Euro. Entsprechende Prüfungen haben regelmäßig Nachzahlungen oder Rückforderungen dieser Art zur Folge.

Zusammen mit den Personalausgaben für die Projektbegleitung durch die LpB (30.000 Euro) ergibt sich ein Gesamtausgabevolumen für das Projekt „A-B-C-D-emokratie neu buchstabiert“ in Höhe von 203.859 Euro.

In der Öffentlichkeit im Zusammenhang mit dem Projekt „A-B-C-D-emokratie neu buchstabiert“ laut gewordene Vorwürfe gegenüber dem Kabarettisten Christoph Sonntag hinsichtlich einer unsachgemäßen Verausgabung von Projektmitteln kann die Prüfung der LpB nicht bestätigen. Das Gegenteil ist der Fall.

Für die Umsetzung des Projekts hat die SCS auch so genannte Hilfspersonenverträge mit vier Unternehmen abgeschlossen, darunter die sonntag.tv GmbH, vertreten durch Christoph Sonntag, und die Fajada UG, vertreten durch Elisabeth Sonntag. Die über Hilfspersonenverträge beauftragten projektbezogenen Leistungen wurden dabei vollumfänglich erbracht und den Unternehmen zu markt- und branchenüblichen Konditionen vergütet. Den Einsatz und die Beauftragung mehrerer Unternehmen hält die LpB im vorliegenden Fall für sinnvoll, da für die Aufgabenerledigung unterschiedliche Kompetenzen notwendig waren.

Zielgruppe des Projektes waren ursprünglich vor allem Jugendliche in der außerschulischen Arbeit. Die SCS hat auf Grund der kurzen Laufzeit und der starken Nachfrage von Schulen aber auch Schulklassen in das Projekt mit aufgenommen. Die Landeszentrale kann dies nachvollziehen und sieht darin auch keinen Verstoß gegen die Zuwendungsbedingungen.

Aus Sicht der LpB wurde das Projekt „A-B-C-D-emokratie neu buchstabiert“ erfolgreich durchgeführt und abgeschlossen.

Kontakt:
Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg
Stabsstelle Kommunikation und Marketing
Heiko Buczinski
Leiter der Stabsstelle | Pressesprecher
Lautenschlagerstraße 20
70173 Stuttgart
Telefon: 0711/164099-63
heiko.buczinski@remove-this.lpb.bwl.de

Nach oben

Pressemitteilung Nr. 41-2019 vom 6. August 2019

Neu bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB)

Todesfabrik KZ Dautmergen. Ein Konzentrationslager des Unternehmens „Wüste“


Eine umfassende Darstellung des Konzentrationslagers Dautmergen bei Balingen ist nun bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) erschienen. Auf über 400 Seiten legt der Autor Dr. Andreas Zekorn, Leiter des  Kreisarchivs Zollernalb in Balingen, ein Buch vor, das ein detailgenaues Bild des Lagers entwirft – von seiner Planung und Einrichtung über die Opfer und deren Haftbedingungen, das Wissen der Bevölkerung und die Geschehnisse vor Ort, bis hin zu den Tätern, der juristischen Aufarbeitung der Verbrechen und der Erinnerungsarbeit nach 1945.

Das Konzentrationslager Dautmergen war eines von insgesamt sieben Konzentrationslagern, die dem mörderischen Unternehmen mit Decknamen „Wüste“ dienten:  im großen Stil sollte aus Ölschiefer Öl für die Rüstungsproduktion des nationalsozialistischen Regimes gewonnen werden. Ab Juni/Juli 1944 arbeiteten über 12.000 Häftlinge im Lager, weit mehr als 3.500 starben infolge der unmenschlichen Arbeits- und Lebensbedingungen oder wurden grausam ermordet.

Ein Epilog dokumentiert den Versuch, die schrecklichen Erlebnisse literarisch zu verarbeiten. Die Kurzgeschichten und Gedichte des polnischen Schriftstellers Tadeusz Borowski, der im Konzentrationslager inhaftiert war, konnten dank der Unterstützung durch zwei polnische und einen deutschen Verlag abgedruckt werden.

Das Buch erscheint in der LpB-Reihe „Schriften zur politischen Landeskunde Baden-Württembergs“ und kann im Webshop der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) zum Preis von 6,50 EUR zzgl. 3,- EUR Versand (www.lpb-bw.de/shop) bestellt werden.

Ein kostenloses Rezensionsexemplar kann angefordert werden bei: marketing@remove-this.lpb.bwl.de.

Nach oben

Pressemitteilung Nr. 40-2019 vom 29. Juli 2019

Neues Planspielheft zum demokratischen Wettstreit der Parteien bei der Landeszentrale für politische Bildung (LpB) jetzt erschienen

„Wer macht’s? Der Weg in den Landtag: Parteien stellen sich zur Wahl“

Die Simulation des Wahlkampfes und der Wahl steht im Mittelpunkt des jetzt vorliegenden Planspielheftes „Parteien stellen sich zur Wahl“. Bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) liegt das 132-seitige Heft ab sofort vor. Vier unterschiedliche thematische Szenarien zeichnen den Wahlkampf auf dem Weg in den Landtag nach. Diese Szenarien repräsentieren verschiedene Wahlkreise im Land - jeder nach Lage und örtlichen Gegebenheiten mit eigenen Themen- und Interessenschwerpunkten. Das Planspiel verdeutlicht dann den Wahlkampf vor Ort mit Kandidatinnen und Kandidaten, Bürgerinnen und Bürgern und auch, in wichtiger Vermittlungsfunktion, der Presse. Die jeweiligen Positionen und Interessen werden durch Rollen festgelegt, die das Planspiel vorgibt. Diese Interessen gilt es zu formulieren, aus- und abzugleichen, eine Podiumsdiskussion bietet schließlich die Chance, Kandidatinnen und Kandidaten mit bestimmten Anliegen zu konfrontieren. Mit der Wahl und der spannenden Auszählung der Stimmen für den Wahlkreis endet die Simulation.

Das Planspielheft enthält neben genauen Ablaufplänen und methodisch-didaktischen Hinweisen als Spielanleitung auch einen Kopierleitfaden und einen Rollenverteilungsschlüssel zu den vier Wahlkreisen. Dieser ermöglicht es, die Simulation an die Zahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer anzupassen. Außerdem sind Parteienprofile und weitere Vorlagen, Ansteck- und Orientierungsschilder enthalten. Ein Glossar erklärt Fachbegriffe.

Das vorliegende Heft „Parteien  stellen sich zur Wahl“ ist das Planspiel 2 in der Reihe „Wer macht´s? Der Weg in den Landtag“ und wurde nach der Landtagswahl 2016 überarbeitet und aktualisiert. Es richtet sich insbesondere an Lehrkräfte in der schulischen wie außerschulischen Bildung, die es eigenständig anwenden wollen. Die LpB-Reihe „Planspiele“ unterstützt eine handlungsorientierte Lehr- und Lernmethode, die wie kaum eine andere geeignet ist, politische Zusammenhänge zu vermitteln und das „Erlernen“ von Demokratie auf spielerische Weise zu ermöglichen.

Überblick:  Planspiele zum Landtag von Baden-Württemberg
Die Planspielreihe zum Landtag von Baden-Württemberg simuliert die verschiedenen politischen Ablauf- und Arbeitsprozesse in den Parteien und im Parlament. Sie ist auf insgesamt vier Planspielhefte angelegt: 

„Wer macht‘s? Der Weg in den Landtag“

  • Planspiel 1: „Die Nominierung im Wahlkreis“ (erschienen im Januar 2016; Preis: kostenlos)
  • Planspiel 2: „Parteien stellen sich zur Wahl“ (jetzt aktualisiert erschienen)

„Wie läuft’s? Die Arbeit im Landtag“

  • Planspiel 3: „Die Konstituierung des Landtags“ (erscheint im Herbst 2020)
  • Planspiel 4: „Die Arbeitsweise des Landtags“ (erscheint im Sommer 2020)

Das Heft ist ab sofort zum Preis von je 2 Euro zzgl. Versand erhältlich. Bestellung über den Webshop der LpB BW unter www.lpb-bw.de/shop. Ein kostenloses Rezensionsexemplar kann angefordert werden bei: marketing@remove-this.lpb.bwl.de.

Nach oben

Pressemitteilung Nr. 39-2019 vom 18. Juli 2019

Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) lädt zum Workshop am 25. Juli 2019 in Stuttgart ein:

Sicherheit im Netz und in den sozialen Medien.  Wer bin ich, wer folgt mir und wer hat meine Daten?

Aha-Effekte zu Demokratie, Privatsphäre und Internet? Beim Workshop der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) am 25. Juli 2019 in Stuttgart ist viel über Datensicherheit und Manipulation im Netz zu erfahren. Beim Einkaufen, dem Kontakt mit Freunden oder bei der Arbeit - Das Internet und die sozialen Medien gehören inzwischen zum festen Bestandteil unseres Alltags. Dabei legen wir uns eine digitale Identität an, geben unsere Daten preis und hinterlassen Spuren im Internet.

Jonas Vollmer und Jens Glutsch von „Selbstbestimmt.Digital e.V.“ klären auf, wie man sich in der digitalen Welt besser schützen kann. Bei ihrem Vortrag mit einem Workshop-Teil geht es um die eigene digitale Identität, die Otto Normalverbrauer bei der Nutzung von Facebook, Google, Amazon und Co. von sich preisgibt. Dabei lernen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, wie man mit sozialen Medien reflektiert umgehen und sich generell „datensparsam“ im Netz verhalten kann. Die Referenten zeigen, welcher Risiken man sich bewusst sein muss, wie es um die eigene Datensicherheit bestellt ist, welche Einstellungen man beachten sollte, welche Alternativen es gibt und wo man Unterstützung bekommt.

Die Veranstaltung findet am
Donnerstag, den 25. Juli 2019, um 17 Uhr in der
Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg,
Lautenschlagerstr. 20, 5. Obergeschoss, 70173 Stuttgart, statt.
Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Bitte bringen Sie, wenn möglich, ein internetfähiges Endgerät mit (z. B. Laptop, Tablet, Smartphone). Den Internetzugang stellt die Landeszentrale für politische Bildung bereit.

Die Referenten Jonas Vollmer und Jens Glutsch engagieren sich bei „Selbstbestimmt. Digital e.V.“, einem Verein, der sich u. a. damit beschäftigt, wie „normale Bürger“ im „digitalen Zeitalter“ leben. Mehr unter: https://selbstbestimmt-digital.de/ 

Kontakt:
Bianca Braun
Fachreferentin Social Media
Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg
Lautenschlagerstraße 20
70173 Stuttgart
Telefon: 0711.16 40 99-53
Telefax: 0711.16 40 99-77
E-Mail: Bianca.Braun@remove-this.lpb.bwl.de

Nach oben

Pressemitteilung Nr. 38-2019 vom 18. Juli 2019

„Politik & Unterricht“ – Zeitschrift für die Praxis der politischen Bildung mit neuer Ausgabe

Praxis des Widerstands 1933 bis 1945: Formen widerständigen Handels in Südwestdeutschland

Verschiedene Materalien für die Beschäftigung mit Formen des widerständigen Handelns während der NS-Dikatutur bietet das aktuelle Heft der Zeitschrift „Politik & Unterricht“. Bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) ist es unter dem Titel „Praxis des Widerstands 1933 bis 1945: Formen widerständigen Handels in Südwestdeutschland“ jetzt erschienen. Es widmet sich einem zentralen Thema der politisch-historischen Bildungsarbeit.

Im Mittelpunkt der Texte und Materialien stehen 16 Beispiele von widerständigem Handeln durch Menschen aus dem heutigen Baden-Württemberg. Die Verschiedenartigkeit der Aktionen und Motivationen wird vor dem jeweiligen Lebensweg und sozialen Hintergrund herausgearbeitet. So wird das widerständige Handeln von Frida Straub und anderen „Geislinger Weibern“ genauso berücksichtigt wie die Aktionen von Hans Gasparitsch in Stuttgart und der „Gruppe G“, die Wahlenthaltung des Rottenburger Bischofs Sproll oder die Aktivitäten der Gruppe um Georg Lechleiter aus Mannheim. Zudem bietet das Heft die Möglichkeit, den Widerstandsbegriff kritisch zu reflektieren und sowohl in den historischen als auch aktuellen Kontext einzuorden. Auch lässt sich der Frage nachgehen, wieso es trotz dieser eindrücklichen Beispiele nur eine kleine Zahl von Menschen war, die die Kraft zum widerständigen Handeln aufbrachten.

Die LpB-Fachzeitschrift „Politik & Unterricht“ enthält Materialien für den Gemeinschaftskundeunterricht in der Sekundarstufe I. Je nach Thema eignen sich die Materialien auch für den Einsatz in anderen Fächern wie Ethik, Geschichte oder Religionslehre. Die Zeitschrift richtet sich an Lehrerinnen und Lehrer aller weiterführenden Schulen in Baden-Württemberg. Gleichermaßen sind Lehrkräfte in außerschulischen Jugend- und Bildungseinrichtungen angesprochen.

Das Heft kann im Internet unter www.politikundunterricht.de kostenlos heruntergeladen werden. Die Druckfassung ist ebenfalls kostenlos und kann (auch im Klassensatz) im Webshop der Landeszentrale bestellt werden: www.lpb-bw.de/shop. Ab einem Sendungsgewicht von 500 Gramm werden die Versandkosten in Rechnung gestellt.

Bitte beachten: Der reguläre Versand dieses Heftes an die Schulen in Baden-Württemberg erfolgt nach den Sommerferien.

Kontakt:
Robby Geyer
Leiter LpB-Redaktion "Politik & Unterricht"
Lautenschlagerstr. 20, 70173 Stuttgart
Telefon: 0711/164099-42
robby.geyer@remove-this.lpb.bwl.de

Nach oben

Pressemitteilung Nr. 37-2019 vom 16. Juli 2019

Jetzt Projektanträge für das Jahr 2020 stellen

Fördermittel für Gedenkstättenarbeit in Baden-Württemberg

Einrichtungen in Baden-Württemberg, die an die Opfer des Nationalsozialismus erinnern, können bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) Projektmittel für das Jahr 2020 beantragen. Bis zum 1. Oktober 2019 müssen die Anträge beim Fachbereich Gedenkstättenarbeit eingegangen sein. Der Förderbeirat, der paritätisch mit Vertretern der LpB und der Landesarbeitsgemeinschaft der Gedenkstätten und Gedenkstätteninitiativen (LAGG) besetzt ist, entscheidet im November 2019.

In Abstimmung mit der LAGG gelten folgende Förderschwerpunkte:

  • Vorrang haben pädagogische und didaktische Angebote sowie Projekte an Gedenkstätten, die junge Menschen ansprechen;
  • Vorrang haben zudem Maßnahmen, die Aussagen von Zeitzeugen und deren Familienangehörigen erfassen und sichern sowie Vorhaben der Forschung und Dokumentation an einzelnen Gedenkstätten;
  • Vorrang haben darüber hinaus Projekte der Vernetzung von Gedenkstätten untereinander sowie von Gedenkstätten mit anderen zivilgesellschaftlichen Bereichen.

Der Bezug zur Gedenkstättenarbeit in Baden-Württemberg zählt zu den grundsätzlichen Voraussetzungen für die Bewilligung der Landesmittel durch den Förderbeirat. Die Gedenkstättenförderung sieht auch die Förderung von Gedenkstättenverbünden in Baden-Württemberg vor. Über die Förderung von Verbünden entscheidet der Förderbeirat. Die Fördergrundsätze und die aktuellen Antragsformulare können abgerufen werden unter www.gedenkstaetten-bw.de

Die Unterlagen können auch angefordert werden bei:

Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg
Gedenkstättenarbeit
Lautenschlagerstraße 20
70173 Stuttgart
Telefon 0711/164099-31 und 0711/164099-56, Fax -55,
erika.riegg@remove-this.lpb.bwl.de  
christina.schneider@remove-this.lpb.bwl.de

Nach oben

Pressemitteilung Nr. 36-2019 vom 15. Juli 2019

Stellvertretende Landtagspräsidentin Sabine Kurtz MdL besucht am 25. Juli 2019 die KZ-Gedenkstätte Natzweiler im Elsass

Am Donnerstag, den 25. Juli 2019, von 11.30 bis 15.30 Uhr, besucht die stellvertretende Landtagspräsidentin Sabine Kurtz MdL die KZ-Gedenkstätte Natzweiler im Elsass. Frau Kurtz wird sich bei einer Führung über das Gelände des ehemaligen Konzentrationslagers und im Anschluss daran über die Arbeit des „Verbunds der Gedenkstätten im ehemaligen KZ-Komplex Natzweiler“ (VGKN) informieren. Die Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) lädt die Vertreterinnen und Vertreter der Medien herzlich ein, diesen Besuch zu begleiten. Über eine Rückmeldung bei Teilnahme würden wir uns freuen.

Der Besuch von Frau Kurtz MdL in Natzweiler ist ihr dritter Gedenkstättenbesuch in diesem Jahr. In der ersten Jahreshälfte war Frau Kurtz MdL bereits in der Gedenkstätte Georg Elser in Königsbronn und im Dokumentationszentrum Grafeneck. Mit den Besuchen im Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma am 1. Oktober in Heidelberg, im Jüdischen Museum in Gailingen am 14. Oktober 2019, in Museum KZ Bisingen am 2. Dezember 2019 und im DDR-Museum in Pforzheim (Termin noch nicht bekannt) stehen weitere Termine an. Die Reihe organisiert der Fachbereich Gedenkstättenarbeit der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB).

Hintergrund: Informationen zum KZ-Komplex Natzweiler
Das Konzentrationslager Natzweiler wurde am 21. April 1941 von den Nationalsozialisten in Betrieb genommen. Es war das einzige Konzentrationslager auf französischem Boden. Der KZ-Komplex Natzweiler umfasste annähernd 70 Außenlager, die sich auf beiden Seiten des Rheins befanden. Noch heute künden - auch in Baden-Württemberg - 13 Gedenkstätten an ehemaligen Außenlagern des Komplexes von der Existenz des Lagers im damals besetzten Elsass. Von den ca. 52.000 Deportierten waren nur ca. 17.000 in dem Stammlager inhaftiert. Die verbleibenden 35.000 Deportierten wurden auf die Außenlager verteilt. Weiterführende Informationen finden Sie unter www.struthof.fr/de/das-kl-natzweiler/.

Gedenkstättenbesuch der Stellvertretenden Landtagspräsidentin Sabine Kurtz MdL
am Donnerstag, 25. Juli 2019, 11.30 bis 15.30 Uhr, KZ-Gedenkstätte Natzweiler:
Ihr Ansprechpartner bei Fragen und Rückmeldung

Andreas Schulz
Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg
Fachreferent für Gedenkstättenarbeit
Lautenschlagerstraße 20
70173 Stuttgart
Tel.: 0711.16 40 99-726
andreas.schulz@remove-this.lpb.bwl.de

Nach oben

Pressemitteilung Nr. 35-2019 vom 04. Juli 2019

Politische Bildung zum Hören
Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) mit neuer Podcast-Folge:

„70 Jahre Grundgesetz trifft Independence Day. Ist ein Hype um Verfassungen gerechtfertigt?“

Ein bisschen „Grundgesetz-Hype“ liegt dieses Jahr in der Luft. Unsere Verfassung ist zu ihrem 70-jährigen Jubiläum in aller Munde und wird gefeiert. Zum 4. Juli, dem amerikanischen „Independence Day“, blicken wir auf die USA. An diesem Tag wird die amerikanische Unabhängigkeitserklärung, die den Weg zur Verfassung ebnete, mit viel Tamtam bejubelt.

Würde es Deutschland gut tun, auch in Zukunft, das Grundgesetz mehr zu feiern? Etwa so, wie in den USA den Nationalfeiertag? Was unterscheidet uns verfassungstechnisch und geschichtlich von den Amerikanern und welche Auswirkungen hat das? Welche Rolle spielen hier Verfassungspatriotismus und Nationalstolz?

„POLITISCH BILDET“ heißt der neue Podcast der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB). In der zweiten Folge, die gehört werden kann, spricht Fachreferentin Bianca Braun mit Prof. Dr. Michael Wehner, dem Leiter der LpB-Außenstelle in Freiburg.

Beim LpB-Podcast geht es regelmäßig 20 Minuten lang um eine gesellschaftliche, politische oder historische Kontroverse - bearbeitet mit den Handwerkzeugen der politischen Bildung. Wissenswerte Fakten, das Für und Wider, gesellschaftliche Hintergründe und die Bedeutung demokratischer Werte kommen zur Sprache. Mit dem Podcast sollen Gedanken angestoßen und zur eigenen Meinungsbildung angeregt werden - auch um für einen themenbezogenen Konflikt gewappnet sein.

Der LpB-Podcast „POLITISCH BILDET“ kann über die Homepage der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) unter www.lpb-bw.de/lpb_podcast.html gehört werden. Außerdem gibt es ihn bei Spotify und podcast.de.

Kontakt:
Bianca Braun
Bianca.Braun@remove-this.lpb.bwl.de

Nach oben

Pressemitteilung Nr. 34-2019 vom 01. Juli 2019

100 Jahre Frauenwahlrecht und Beginn der Demokratie in Deutschland:
Veranstaltung am 4. Juli 2019 in der Erinnerungsstätte „Salmen“, Offenburg

„Alle mischen mit – Teilhabe gerecht gestalten“

100 Jahre Frauenwahlrecht und der Beginn der Demokratie 1919 sind ein guter Anlass, um zu prüfen, wie es mit der Teilhabe aussieht: Gemeinsam mit der Stadt Offenburg lädt die Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) am Donnerstag, den 4. Juli 2019 zum Aktionstag in die Erinnerungsstätte „Salmen“ in Offenburg ein.

Unter der Überschrift „Alle mischen mit – Teilhabe gerecht gestalten“ bündelt die Veranstaltung unterschiedliche Angebote: Ein Kurzvortrag setzt Impulse. Die Gesprächsrunde mit Landtagspräsidentin Muhterem Aras MdL, der langjährigen Offenburger Oberbürgermeisterin Edith Schreiner, Kea von Garnier von betterbloggs.de und der ehemaligen Vorsitzenden des Landesfrauenrats, Manuela Rukavina, sorgt für Debattenstoff. Welche Vorstellungen haben junge Menschen von gerechter Teilhabe? Schülerinnen und Schüler stellen ihre preisgekrönten Arbeiten des Offenburger Wettbewerbs „Krea#2“ zu dieser Fragestellung vor.

Zudem werden an Aktionsständen im Foyer des „Salmen“, der historischen Stätte, an der 1847 die freiheitlichen Forderungen verkündet wurden, Medien, Materialien und Methoden der politischen Bildungsarbeit vorgestellt.

Ort: Salmen Offenburg
Lange Straße 52
77652 Offenburg
Beginn: 17.30 Uhr
Anmeldung bei fb.kultur@offenburg.de oder
Stadt Offenburg, Fachbereich Kultur,
Weingartenstraße 34, 77654 Offenburg, Telefon: 0781-822298.

Nach oben

Pressemitteilung Nr. 33-2019 vom 04. Juni 2019

Donau-Online-Projekt 2020: „die.donau.macht - Von der Monarchie zur Demokratie“ 

Bewerbungen für das „Don@u-Online-Projekt 2020“ ab jetzt möglich!
Gesucht: knapp 30 Schulklassen aus vierzehn Ländern


Bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) können sich Schulklassen aller Schularten mit Jugendlichen ab 16 Jahren ab sofort für das „Don@u-Online-Projekt 2020“ bewerben. Dabei handelt sich um ein deutschsprachiges Projekt, an dem knapp 30 Klassen aus 14 Donauanrainerstaaten teilnehmen.

Unter dem Motto „die.donau.macht - Von der Monarchie zur Demokratie“ sind die Klassen eingeladen, virtuell zusammenzuarbeiten und die europäische Idee mit Leben zu füllen. Bedeutet „Macht“ beherrscht werden oder selbst mitzuwirken? Lehrkräfte können ihre Schulklasse hier anmelden:

www.donau-online-projekt.de/bewerbung_2020.html

Eine Auswahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer erfolgt bis Ende Oktober 2019.

Im Februar 2020 startet dann das „Don@u-Online-Projekt“ mit einem Planungsseminar der beteiligten Lehrkräfte im „Haus auf der Alb“, der LpB-Tagungsstätte in Bad Urach.

Projektveranstalter sind die Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB), das Europa Zentrum Baden-Württemberg, das Donauschwäbische Zentralmuseum und das Donaubüro Ulm/Neu-Ulm mit Unterstützung des Ministeriums für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg.

Nähere Informationen finden Sie auf www.donau-online-projekt.de

Kontakt:
Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg
Fachbereich E-Learning
Lautenschlagerstraße 20
70173 Stuttgart
0711.164099-32 oder 45
sylvia.roesch@remove-this.lpb.bwl.de

Nach oben

Pressemitteilung Nr. 32-2019 vom 23. Mai 2019

Tagungsdokumentation erschienen:

„SDGs: Globale Ziele, unterschiedliche Perspektiven?! Friedensbildung – Globales Lernen – Bildung für nachhaltige Entwicklung“

Bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) liegt nun die Dokumentation „SDGs: Globale Ziele, unterschiedliche Perspektiven?! Friedensbildung – Globales Lernen – Bildung für nachhaltige Entwicklung“ vor. Sie geht auf die gleichnamige Fachtagung zurück, die die Servicestelle Friedensbildung Baden-Württemberg gemeinsam mit zahlreichen Netzwerkpartnern im September 2018 im Tagungszentrum „Haus auf der Alb“ der LpB veranstaltet hat. Die Broschüre enthält auf 32 Seiten die Vorträge zur Friedensbildung (Prof. Uli Jäger, Berghof Foundation), zum Globalen Lernen (Prof. Dr. Dr. Gregor Lang-Wojtasik, Pädagogische Hochschule Weingarten) und zur Bildung für nachhaltige Entwicklung (Prof. Dr. Gerhard de Haan, Freie Universität Berlin, Institut Futur). Zudem stellt sie die Ergebnisse aus den Gesprächsforen vor und nennt die Kontaktdaten der Organisationen, die sich bei einem „Markt der Möglichkeiten“ mit ihren Angeboten präsentierten.

Die Fachtagung diente dem Austausch über die 17 Ziele (= SDGs für „Sustainable Development Goals“) des Weltzukunftsvertrages „Transformation unserer Welt: die Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung", den die Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen im September 2015 verabschiedet haben. Über ihre teils unterschiedlichen Perspektiven auf diese Ziele diskutierten die in den Handlungsfeldern Friedensbildung, Globales Lernen und Bildung für nachhaltige Entwicklung tätigen Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Zudem beschäftigten sie sich mit der Frage, wie sich diese Ziele in die politische Bildungsarbeit innerhalb und außerhalb der Schulen konkret umsetzen und operationalisieren lassen.

Hintergrund:
Mit dem 2015 verabschiedeten Weltzukunftsvertrag „Transformation unserer Welt: die Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung" bringt die internationale Gemeinschaft zum Ausdruck, dass sie anerkennt, dass die Welt vor großen Herausforderungen steht, die sich nur gemeinsam lösen lassen. Und die Erfahrung zeigt, dass die Bearbeitung komplexer Herausforderungen ebenso interdisziplinäre wie multiperspektivische (Lösungs-)Strategien erfordert.

Die Dokumentation ist über den Webshop der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) www.lpb-bw.de/shop kostenlos in gedruckter und digitaler Version erhältlich.

Weitere Informationen und Materialien zur Friedensbildung finden Sie auf der Internetseite  der Servicestelle Friedensbildung: www.friedensbildung-bw.de

Nach oben

Pressemitteilung Nr. 31-2019 vom 23. Mai 2019

Neue Online-Veröffentlichungen zur Europawahl  2019:

„Fokus Balkan“ - Ein Planspiel zur Erweiterung der Europäischen Union

Das Planspiel „Fokus Balkan“, das jetzt bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg online zur Verfügung steht, bietet am Beispiel der Erweiterungspolitik eine Auseinandersetzung mit den Grundlagen und Grundwerten der Europäischen Union. Simuliert wird dabei der komplexe Beitrittsprozess in die EU, der mit wesentlichen Fragen verbunden ist: Wie kommt man in die EU? Welche Kriterien müssen erfüllt werden? Welche Interessen verfolgen Mitgliedstaaten, Bewerberstaaten und die Bürgerinnen und Bürger? Und wie werden die Interessen in der EU verhandelt?   

Nach einer thematischen und methodischen Einführung erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein Szenario und den Zeitplan und nehmen ihre Rollen ein - über individuelle Rollenprofile und in Gruppen, die die beteiligten Akteure und Institutionen abbilden: „ Medien“, „Europäische Kommission“, „Rat“, „Europäisches Parlament“ oder „Bewerberstaaten“. Das Planspiel  vermittelt, wie intensiv Gremien und Gruppen verhandeln und sich mit Grundwerten und Zielen der Europäischen Union auseinandersetzen müssen. Im Mittelpunkt steht dabei die Frage, ob die Bewerberstaaten die politischen und demokratischen Werte ausreichend beachten und in ihren Staaten auch durchsetzen können.

„Fokus Balkan“ eignet sich für Schülerinnen und Schüler ab Klassenstufe 10 aller Schularten und dauert bis zu acht Schulstunden. Es kann in einer Gruppengröße von mindestens 12 bis maximal 80 Personen eingesetzt werden. Das Planspiel enthält neben Szenario, Rollen und Ablaufplan auch Richtlinien für die Spielleitung. Diese wenden sich  insbesondere an Lehrkräfte in der schulischen wie außerschulischen Bildung, die das Planspiel eigenständig anwenden wollen.

Mit der Reihe „Planspiele“ unterstützt die Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) eine handlungsorientierte Lehr- und Lernmethode, die wie kaum eine andere geeignet ist, politische Zusammenhänge zu vermitteln und das „Erlernen“ von Demokratie auf spielerische Weise zu ermöglichen.

Das Planspiel „Fokus Balkan“ erscheint  im PDF-Format und kann kostenlos über den Webshop der Landeszentrale für politische Bildung unter www.lpb-bw.de/shop heruntergeladen werden.

Nach oben

Pressemitteilung Nr. 30-2019 vom 20. Mai 2019

Bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) soeben erschienen

Aktualisiertes Faltblatt „Die Mütter des Grundgesetzes – ein Glücksfall für die Demokratie“

„Männer und Frauen sind gleichberechtigt.“ - ohne das Engagement der vier „Mütter des Grundgesetzes“ hätte es Artikel 3, 2 vor 70 Jahren nicht in das Grundgesetz geschafft. Pünktlich zum 70. Jahrestag der Verfassung der Bundesrepublik Deutschland ist bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) das Faltblatt „Die vier Mütter des Grundgesetzes – ein Glücksfall für die Demokratie“ aktualisiert und in neuem Design erschienen. Porträtiert werden die vier Parlamentarierinnen, die 1949 dafür kämpften, dass die Gleichberechtigung im Grundgesetz verankert wurde – vor allem Elisabeth Selbert als wichtigste Streiterin für dieses Grundrecht. Kurze Hintergrundinformationen zeichnen die Etappen von der Verankerung von Art. 3,2 im Grundgesetz bis zum Stand der Gleichberechtigung im Jahr 2019 nach.

Das Faltblatt ist kostenlos erhältlich über den Webshop der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg www.lpb-bw.de/shop
 

Nach oben

Pressemitteilung Nr. 29-2019 vom 10. Mai 2019

Zum 70. Geburtstag des Grundgesetzes:
Themenheft der Zeitschrift „Bürger & Staat“ bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) erschienen

Das Grundgesetz

70 Jahre Grundgesetz – ein neues Themenheft der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) bietet aus diesem Anlass einen Streifzug entlang wichtiger Aspekte zur Verfassung der Bundesrepublik Deutschland. Als aktuelle Ausgabe der LpB-Zeitschrift „Bürger & Staat“ ist das Heft jetzt erhältlich. Neun fachkundige Beiträge beschäftigen sich darin u. a. mit der Entstehungsgeschichte des bewusst als „Provisorium“ erarbeiteten Grundgesetzes, den verfassungspolitischen Weichenstellungen und der Entwicklung zentraler Verfassungsprinzipien: dem Föderalismus, dem Rechts- und dem Sozialstaatsprinzip. Wie hat sich das Grundgesetz über die Jahrzehnte gewandelt? Zu diesen und weiteren Fragen nehmen die Aufsätze Stellung – so zu den Grundrechten, zur Bedeutung von Werten oder zur Rolle, die dem Bundesverfassungsgericht zukommt.

Die Zeitschrift „Bürger & Staat“ richtet sich an das Fachpublikum, insbesondere an Lehrkräfte der politischen Bildung in Schulen, Hochschulen und außeruniversitären Einrichtungen. Gleichermaßen ist die interessierte Öffentlichkeit angesprochen. Die Zeitschrift erscheint dreimal jährlich. Kostenlose Einzelhefte und Gruppensätze können im Webshop der Landeszentrale bestellt werden: www.lpb-bw.de/shop. Ab einem Gewicht von 500 g werden die Versandkosten in Rechnung gestellt.  

Nach oben

Pressemitteilung Nr. 28-2019 vom 07. Mai 2019

Neue Veröffentlichungen zur Kommunalwahl 2019 bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB):  Zwei Planspielhefte

„Du hast die Wahl in Wahlingen!“ - Planspiel zur Kommunalpolitik
In diesem Planspiel tauchen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Beispiel des fiktiven Städtchens Wahlingen in die Kommunalpolitik ein. Ob als Mitglied einer Partei oder Bürgerinitiative, ob als Listenkandidatin oder Lokaljournalist – in unterschiedlichen Rollen gestalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer einen kommunalpolitischen Wahlkampf. Dabei vergleichen sie verschiedene Positionen zu beispielhaften Fragestellungen der Kommunalpolitik und lernen unterschiedliche Argumente zu beurteilen. Höhepunkt bildet eine Probewahl mit möglichem „Kumulieren“ und „Panaschieren“. Eine gemeinsame Auswertung und Reflexion bilden den Abschluss des Planspiels.

„Ein Skatepark in Neckardorf?“ - Planspiel zur Arbeit eines Gemeinderates
Das Planspiel „Ein Skatepark in Neckardorf?“ nimmt die kommunalen Entscheidungsstrukturen in den Blick: anhand des Baus einer Skateanlage in der fiktiven Stadt Neckardorf. Nachdem die Stadtverwaltung eine Beschlussvorlage erarbeitet hat, muss nun der Gemeinderat diskutieren und entschieden, ob und in welcher Form ein Skatepark entstehen soll. Dabei spielen u. a. die Kosten für solch eine Anlage und die unterschiedlichen Interessen der Einwohnerschaft eine wichtige Rolle; sie beeinflussen die Positionen im Gemeinderat bzw. im Jugendgemeinderat. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer handeln als Mitglieder des Rats, der Stadtverwaltung nebst Oberbürgermeister/-in, des Jugendgemeinderats und als Pressegruppe. Sich spielerisch mit realen kommunalen Prozessen zu befassen und sie anschließend in einer Auswertung zu reflektieren - dazu bietet das Planspiel beste Voraussetzungen.

Beide Planspiel-Broschüren bestehen aus der Spielanleitung und enthalten zudem methodisch-didaktische Hinweise. Sie richten sich insbesondere an Lehrkräfte in der schulischen wie außerschulischen Bildung, die die Planspiele eigenständig anwenden wollen. Die LpB-Reihe „Planspiele“ unterstützt eine handlungsorientierte Lehr- und Lernmethode, die wie kaum eine andere geeignet ist, politische Zusammenhänge zu vermitteln und das „Erlernen“ von Demokratie auf spielerische Weise zu ermöglichen.

Bis zur Kommunalwahl am 26. Mai 2019 sind beide Hefte jeweils kostenlos, danach zum Preis von je 2 Euro zzgl. Versand erhältlich. Bestellung über den Webshop der LpB BW unter www.lpb-bw.de/shop

Ein kostenloses Rezensionsexemplar kann angefordert werden bei: marketing@remove-this.lpb.bwl.de.

Nach oben

Pressemitteilung Nr. 27-2019 vom 07. Mai 2019

100 Jahre Bauhaus – Tag der offenen Tür im Haus auf der Alb in Bad Urach
 
Der demokratische Neuanfang nach dem Ende des Ersten Weltkriegs begünstigte auch neue Ansätze und Wege in der Architektur. Der Architekt und Möbelbauer Adolf G. Schneck, der unter anderem zwei Häuser in der berühmten Weissenhofsiedlung in Stuttgart gebaut hat, entwarf und baute das Haus auf der Alb in Bad Urach. Es ist das größte zusammenhängende Gebäude im Bauhausstil in Süddeutschland.

Seit 1992 wird das denkmalgeschützte Haus auf der Alb als Tagungszentrum der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg genutzt.

Im Rahmen des 100-jährigen Bauhaus Jubiläums öffnet die Landeszentrale das Haus am Sonntag, 12. Mai 2019 zwischen 13 Uhr und 17 Uhr.

Neben einem Vortrag von Dr. Cornelius Tafel zum Leben und Wirken von Adolf G. Schneck, werden beim Tag der offenen Tür Hausführungen zu den Kunstwerken im Haus sowie auch zur wechselvollen Geschichte und besonderen Architektur des Tagungszentrums angeboten. Besucherinnen und Besucher können ihr Wissen zum Bauhaus und zum Haus auf der Alb beim Glücksrad der Landeszentrale testen und an einer Schnitzeljagd im Haus teilnehmen.

Zwischen 14.30 Uhr und 16.30 Uhr wird Kaffee und Kuchen angeboten.

Während der Öffnungszeiten steht ein Taxi-Shuttle vom Busbahnhof Bad Urach zum Haus auf der Alb und zurück zur Verfügung.

Am Vorabend des Tags der offenen Tür findet im „Haus auf der Alb“ ein öffentliches Konzert statt. Mit dem Programm „Wenn ich mir was wünschen dürfte“ führt die Sängerin und Schauspielerin Barbara Zechel – begleitet von einem Pianisten am Schneck-Flügel – ihr Publikum in die Schlagerwelt der Zeit zwischen den beiden Weltkriegen. Für das Konzert hat sie Lieder jüdischer Komponisten ausgewählt, die zwischen 1930 und 1942 geschrieben wurden. Es sind Schlager voller Witz und Wärme, Sehnsucht und Hoffnung, die Barbara Zechel in die Künstlerbiographien einbettet, denn viele der Komponisten mussten aus Nazi-Deutschland fliehen.
Samstag, 11. Mai 2019, 19.30 Uhr. Eintritt: 5.- EUR an der Abendkasse. Voranmeldung ist nicht erforderlich.

Nach oben

Pressemitteilung Nr. 26-2019 vom 07. Mai 2019

Wahlkampf in Social Media
Welchen Einfluss haben Facebook, Twitter und Co. im baden-württembergischen Kommunalwahlkampf?

Martin Fuchs, Politikberater, Blogger und Speaker aus Hamburg, setzt sich bei einer Veranstaltung der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) mit der zunehmend größeren Rolle auseinander, die Social Media im Wahlkampf spielen – auch im baden-württembergischen Kommunalwahlkampf 2019. In seinem Vortrag am 10. Mai 2019 in Stuttgart beleuchtet er diese Entwicklung und geht dabei einer Vielzahl von Fragen nach: Taugt das Netz um Nichtwählerinnen und -wähler oder politikferne Bürgerinnen und Bürger zu erreichen? Welche „politischen“ Potentiale bietet digitale Kommunikation zwischen Wahlen? Wie nutzen Politikerinnen und Politiker Social Media im Wahlkampf? Und wie wirkt diese Form der Wahlwerbung eigentlich? Stimmt die Feststellung: „Mit Social Media gewinnt man in Baden-Württemberg keine Wahlen, man verliert sie aber, wenn man es nicht richtig nutzt.“?

Der Vortrag findet am Freitag, 10. Mai 2019, um 18 Uhr in der  
Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg,
Lautenschlagerstr. 20, 5. Obergeschoss, 70173 Stuttgart, statt.
Der Eintritt ist frei.

Zum Referenten Martin Fuchs, Politikberater, Blogger und Speaker aus Hamburg, mehr unter http://martin-fuchs.org/.
Der Hashtag zur Veranstaltung ist #wahldigitalbw.

Nach oben

Pressemitteilung Nr. 25-2019 vom 03. Mai 2019

Politische Bildung zum Hören:
Neuer Podcast der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg

Erste Folge: „Wählen ab 16 – sind Jugendliche politisch mündig?“

Mit dem neuen Podcast „Politisch bildet“ bietet die Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) politische Bildung zum Hören an. Bei diesem neuen Format  geht es regelmäßig 20 Minuten lang um eine gesellschaftliche, politische oder historische Kontroverse - bearbeitet mit den Handwerkzeugen der politischen Bildung. Wissenswerte Fakten, das Für und Wider dazu, gesellschaftliche Hintergründe und die Bedeutung demokratischer Werte kommen zur Sprache. Mit dem Podcast sollen Gedanken angestoßen und zur eigenen Meinungsbildung angeregt werden - um vielleicht auch für einen themenbezogenen Konflikt gewappnet zu sein.

Bianca Braun, LpB-Fachreferentin und vormals Hörfunkredakteurin, besucht in jeder Podcast-Sendung Fachleute der LpB zu jeweiligen Thema und spricht mit ihnen. Der LpB-Podcast richtet sich an alle Bürgerinnen und Bürger, vornehmlich aus Baden-Württemberg.

Die erste Podcast-Folge thematisiert wenige Woche vor den baden-württembergischen Kommunalwahlen die Frage  „Wählen ab 16 - sind Jugendliche politisch mündig?“ Im Gespräch mit Karl-Ulrich Templ, stellvertretender Direktor der LpB und zuständig für deren „Erstwählerkampagne“, geht es um das Wahlrecht ab 16 Jahren, das Jugendliche bei den Kommunalwahlen - nach 2014 bereits zum zweiten Mal - haben. Welche gesellschaftlichen Entwicklungen sind festzustellen? Welche Argumente bringen Befürworter und die Gegner von „Wählen ab 16“ auf den Tisch? Und warum spielen Emotionen bei diesem Thema eine Rolle? Über die Frage, ob Jugendliche eigentlich wissen sollten, was die unechte Teilortswahl ist, lässt sich streiten. Schließlich: Was kann die politische Bildung für Jugendliche tun und warum sollten wir uns alle für die Demokratie einsetzen?

Der LpB-Podcast „Politisch bildet“ kann über die Homepage der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) unter www.lpb-bw.de/lpb_podcast.html gehört werden.

Nach oben

Pressemitteilung Nr. 24-2019 vom 30. April 2019

Sonderformat zur Europawahl: Handreichung „Mach`s klar! Politik – einfach erklärt“ für den Unterricht

Als Brettspiel ohne Vorbereitung einsetzbar: „Unsere Tour durch die EU - eine spielerische Reise“

Eine Tour durch die EU - als spielerische Rundreise durch die aufklappbare Landkarte Europa angelegt - bietet das neue „Mach´s klar! Politik – einfach erklärt“. Bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) ist die Unterrichtshandreichung jetzt im Sonderformat zur Europawahl 2019 erschienen.  Im Spiel warten Aufgabenstellungen mit bemerkenswerten, durchaus auch ironischen und humorvollen Einzelheiten über die Staaten der Europäischen Union. Auf den  Rückseiten finden sich grundlegende Länderinformationen und schließlich auch ein Abschnitt zur „EU im Alltag“. Ein Glossar erklärt Fachbegriffe der Europapolitik.

Die LpB-Handreichung „Mach´s klar!“ unterstützt den am aktuellen Geschehen orientierten Politikunterricht. Die neue Ausgabe umfasst als Sonderformat acht DIN A 4- Seiten, von denen zwei als Spielbrett dienen. Eine kurze Anleitung erläutert, wie die Rundreise  funktioniert; ein Würfel kann auch durch einen sechskantigen Bleistift ersetzt werden, Geldmünzen dienen als Läufer, das Aufgabenblatt kann bei Bedarf abgetrennt werden. Die informative graphische Gestaltung und verständliche Texte bieten zudem zahlreiche Anregungen für den Unterricht. Die Seiten sind als auch als Kopier- oder Folienvorlagen verwendbar.

Die Internetseite www.lpb-bw.de/machs-klar.html  bietet weitere Möglichkeiten: Dort stehen u. a. Learning Apps, Arbeitsblätter und Filmlinks zur Verfügung, über die die Inhalte aufgegriffen und interaktiv vertieft werden können.  

„Mach´s klar!“ ist kostenlos und kann als Druckversion im LpB-Webshop www.lpb-bw.de/shop bestellt werden und steht dort auch online zur Verfügung.

Nach oben

Pressemitteilung Nr. 23-2019 vom 29. April 2019

Neue Ausgabe bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) jetzt erschienen

Handbuch Kommunalpolitik


Einen fundierten Überblick über die Politik in Städten, Gemeinden, Kreisen und den Regionen Baden-Württembergs bietet das "Handbuch Kommunalpolitik". Bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) ist die Ausgabe 2019 jetzt erschienen. Neun Beiträge skizzieren in kompakten Analysen die zentralen Akteure und Themen auf kommunaler Ebene. Auch der Verwaltungsaufbau, das Wahlsystem und die kommunale Finanzpolitik kommen zur Sprache. Einschlägige Gesetzestexte - die Gemeinde-, die Landkreisordnung und das Kommunalwahlgesetz - und ein statistischer Teil mit umfangreichen Strukturdaten der Gemeinden Baden-Württembergs machen das Handbuch zum praktischen Nachschlagewerk.

Herausgeber des Bandes sind der Tübinger Politikwissenschaftler Prof. Dr. Hans-Georg Wehling, der Rektor der Hochschule für öffentliche Verwaltung Kehl, Prof. Paul Witt, sowie Prof. Siegfried Frech und Prof. Dr. Reinhold Weber von der Landeszentrale für politische Bildung.

Das „Handbuch Kommunalpolitik“ (Ausgabe 2019) ist im Webshop der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) zum Preis von 7,50 EUR zzgl. 3,00  EUR Versand (www.lpb-bw.de/shop) bestellbar oder erhältlich als Einzelexemplare in unseren Verkaufsstellen.

Ein kostenloses Rezensionsexemplar kann angefordert werden bei: marketing@remove-this.lpb.bwl.de

Nach oben

Pressemitteilung Nr. 22-2019 vom 09. April 2019

Neu bei  der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB)

Broschüren zur Kommunalwahl 2019:  Wahlhilfe in leichter Sprache und Ergänzender Leitfaden für Assistenzkräfte

Wahlhilfe in leichter Sprache: Broschüre zur Kommunalwahl 2019
Für Menschen mit Behinderungen muss die Teilhabe am politischen und öffentlichen Leben gleichberechtigt möglich sein. Dies gilt ganz besonders für das in der UN-Behindertenrechtskonvention verbriefte Menschenrecht zu wählen und gewählt zu werden. „Einfach wählen gehen!“ heißt die neue Broschüre, die diese Anforderungen unterstützt und bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) und der Lebenshilfe Baden-Württemberg e. V. jetzt vorliegt.
Was man zur Kommunalwahl wissen muss, ist hier zu finden - in leichter Sprache ausgedrückt und übersichtlich gestaltet. Vor allem Menschen mit kognitiven Einschränkungen oder Lernschwierigkeiten, aber auch vielen anderen Wählerinnen und Wählern im Land wird die Bedeutung und Funktion der bevorstehenden Wahl auf verständliche Weise erklärt. Schritt für Schritt ist in Text und Bild zu erfahren, wie im Wahllokal gewählt wird und wie die Briefwahl funktioniert. Wichtige oder schwierige Wörter werden besonders erläutert, denn Verständlichkeit steht hier an oberster Stelle.
 
Die 28-seitige Broschüre ist eine Gemeinschaftsproduktion der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB), der Beauftragten der Landesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen und des Landesverbands Baden-Württemberg der Lebenshilfe für Menschen mit Behinderung e. V.

„Einfach wählen gehen!“ ist kostenlos und kann bei der Landeszentrale und der Lebenshilfe bestellt werden:

  • Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg
    Lautenschlagerstr. 20
    70173 Stuttgart
    Webshop: www.lpb-bw.de/shop
  • Landesverband Baden-Württemberg der Lebenshilfe für Menschen mit Behinderung e.V.
    Neckarstraße 155a
    70190 Stuttgart
    info@remove-this.lebenshilfe-bw.de

Ein kostenloses Rezensionsexemplar kann angefordert werden bei: marketing@lpb.bwl.de.
 
Leitfaden für Assistenzkräfte zur Wahlhilfe „Einfach wählen gehen!“
Ein Leitfaden für Assistenzkräfte ergänzt die Broschüre „Einfach wählen gehen!“. Darin werden ethische und rechtliche Grundsätze für die Unterstützung von Menschen mit Behinderung bei der Wahl formuliert. Er enthält auf 52 Seiten die gesetzlichen Regelungen sowie Grundlageninformationen zur Kommunal- und Europapolitik und zu den Wahlen, die am 26. Mai 2019 stattfinden.
Der Leitfaden für Assistenzkräfte ist kostenlos und kann bei der Landeszentrale und der Lebenshilfe bestellt werden:

  • Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg
    Lautenschlagerstr. 20
    70173 Stuttgart
    Webshop: www.lpb-bw.de/shop
  • Landesverband Baden-Württemberg der Lebenshilfe für Menschen mit Behinderung e.V.
    Neckarstraße 155a
    70190 Stuttgart
    info@remove-this.lebenshilfe-bw.de

Ein kostenloses Rezensionsexemplar kann angefordert werden bei: marketing@remove-this.lpb.bwl.de.

Nach oben

Pressemitteilung Nr. 21-2019 vom 05. April 2019

Europawahlen 26. Mai 2019: Spielerische Angebote der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB)

Europa spielerisch erfahren. Mit diesen Angeboten, die bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) jetzt erhältlich sind, ist das möglich:

„Wir sind Europa! Ein Wissens- und Wertespiel“
Regelungswütig, bürgerfern und teuer - über die EU wird viel geredet und noch mehr geschimpft. Stimmen die gängigen Vorurteile? 100 Fragen und Antworten vermitteln spielerisch Wissen und Werte.
Bestellung im Webshop der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) zum Preis von 4,00 EUR zzgl. 3,00  EUR Versand (www.lpb-bw.de/shop) oder erhältlich als Einzelexemplare in unseren Verkaufsstellen.

Mini-Puzzle Europäische Union
Die politische Landkarte Europas als Puzzle mit 54 Teilen im Maß von 20 x 13 cm!
Spielerisch lässt sich so einiges über die Mitgliedsländer der EU erfahren.
5. Auflage, 2018.
Das Mini-Puzzle EU gibt es als Gebinde von 20 Stück. Der Gebindepreis liegt bei 18,- Euro, zzgl. Versandkosten von 3,00 EURO. Die Mini-Puzzles sind bestellbar im Webshop der LpB (www.lpb-bw.de/shop) oder erhältlich als Einzelexemplare in unseren Verkaufsstellen.

Postkarten zur Europawahl 2019
„Wählen gehen!“,  „Allez á voter!“,  „Ga stemmen!“, oder „Id a votar!“ 
Postkarten, die in verschiedenen Sprachen Europas und mit Motiven der Mitgliedsländer der Europäischen Union dazu ermuntern wollen, das Wahlrecht zu nutzen. Sie richten sich besonders an Jungwählerinnen und Jungwähler.
Lieferung nur in Gebinden mit 200 Postkarten
(8 Postkarten à 25) und nur solange Vorrat reicht.
Bestellbar ausschließlich im Set per E-Mail an: marketing@remove-this.lpb.bwl.de 
Versand bei jeder Menge kostenfrei! Postadresse nicht vergessen.

Nach oben

Pressemitteilung Nr. 20-2019 vom 05. April 2019

Wahlhilfe in leichter Sprache: Broschüre zur Europawahl 2019

Für Menschen mit Behinderungen muss die Teilhabe am politischen und öffentlichen Leben gleichberechtigt möglich sein. Dies gilt ganz besonders für das in der UN-Behindertenrechtskonvention verbriefte Menschenrecht zu wählen und gewählt zu werden. „Einfach wählen gehen!“ heißt die neue Broschüre, die jetzt bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) und der Lebenshilfe Baden-Württemberg e. V. vorliegt.

Was man zur Europawahl wissen muss, findet man hier in leichter Sprache ausgedrückt und übersichtlich gestaltet. Vor allem Menschen mit kognitiven Einschränkungen oder Lernschwierigkeiten, aber auch vielen anderen Wählerinnen und Wählern im Land wird die Bedeutung und Funktion der bevorstehenden Wahl auf verständliche Weise erklärt. Schritt für Schritt ist in Text und Bild zu erfahren, wie im Wahllokal gewählt wird und wie die Briefwahl funktioniert. Wichtige oder schwierige Wörter werden besonders erläutert, denn Verständlichkeit steht hier an oberster Stelle.
 
Die 27-seitige Broschüre ist eine Gemeinschaftsproduktion der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB), der Beauftragten der Landesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen und des Landesverbands Baden-Württemberg der Lebenshilfe e. V.

„Einfach wählen gehen!“ ist kostenlos und kann bei der Landeszentrale und der Lebenshilfe bestellt werden:
Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg
Lautenschlagerstr. 20
70173 Stuttgart
Webshop: www.lpb-bw.de/shop

Landesverband Baden-Württemberg der Lebenshilfe für Menschen mit Behinderung e.V.
Neckarstraße 155a
70190 Stuttgart
info@remove-this.lebenshilfe-bw.de

Ein kostenloses Rezensionsexemplar kann angefordert werden bei: marketing@remove-this.lpb.bwl.de 

Nach oben

Pressemitteilung Nr. 19-2019 vom 02. April 2019

Landesweite Studie zur Jugend- und Kinderbeteiligung vorgestellt –
Angebote in 53 Prozent der Kommunen vorhanden – Tendenz seit Mitte der neunziger Jahre deutlich steigend

53 Prozent der Kommunen in Baden-Württemberg bieten Jugendbeteiligung an. Und fast ein Viertel der Städte und Gemeinden im Land hat eine Kinderbeteiligung (23 Prozent). Dies gehört zu den Ergebnissen der Studie „Kommunale Kinder- und Jugendbeteiligung in Baden-Württemberg 2018“, die die Landeszentrale für politische Bildung (LpB) vorgelegt hat. Erstmals liegt damit ein landesweiter Überblick vor. Da von 1.101 Städten und Gemeinden 1.068 an der Studie teilgenommen haben (97 Prozent), kann die Studie als repräsentativ gelten.

Die häufigste Form der Jugendbeteiligung ist die projektbezogene Beteiligung; andere Formen der Jugendbeteiligung wie Jugendgemeinderäte sind weniger verbreitet. Auch zeigt sich ein Stadt-Land-Gefälle: Unter den Kommunen mit mehr als 20.000 Einwohnern haben 90 Prozent mindestens ein Jugendbeteiligungsangebot. In kleinen Gemeinden ist das Angebot deutlich seltener. Dies liegt vorwiegend daran, dass dort häufig keine weiter führenden Schulen, seltener speziell geschulte Mitarbeiter und seltener verbandliche Jugendarbeit vorhanden sind.

Die Pflichtvorschrift für Jugendbeteiligung im Paragraf 41a Gemeindeordnung wird von den kleineren Kommunen eher kritisch bewertet, von den größeren Kommunen überwiegend positiv. Als Haupthindernis für mehr Jugendbeteiligung werden von den Kommunen vor allem personelle Ursachen genannt. Seit etwa Mitte der neunziger Jahre wächst die Jugendbeteiligung in Baden-Württemberg stetig an; im Zuge der Novellierung der Gemeindeordnung hat sich dieser Trend weiter fortgesetzt.

Der Aussage, wonach Jugendbeteiligung die Bindung der Jugendlichen zu ihrem Wohnort stärkt, stimmen über 68 Prozent der befragten Kommunen zu. Fast 52 Prozent vertreten die Ansicht, dass Jugendbeteiligung die Akzeptanz von kommunalpolitischen Entscheidungen erhöht.

Die Studie gibt darüber hinaus Auskunft über die verschiedenen Formen der Kinder- und Jugendbeteiligung, die Nutzung digitaler Beteiligungsmethoden und die besonderen Herausforderungen für bevölkerungsärmere Kommunen. Jeder Landkreis wird zudem im Überblick mit einem Datenprofil vorgestellt, das einen schnellen Überblick über die jeweiligen Besonderheiten ermöglicht. Meinungen, Haltungen und Bewertungen zum Thema Jugendbeteiligung in den einzelnen Kommunen werden zudem ausgewertet. Die Erhebungen fanden im Zeitraum von März bis Juli 2018 statt.

Die Studie steht zum Herunterladen bereit unter www.lpb-bw.de/fileadmin/lpb_hauptportal/pdf/bausteine_materialien/studie_jugendbeteiligung_2018.pdf
Druckfassungen können im Webshop der Landeszentrale für politische Bildung bestellt werden: LpB Online-Shop

Als Ansprechpartnerinnen stehen Angelika Barth und Christiane Franz, Referentinnen im Fachbereich Jugend und Politik der LpB zur Verfügung:

Angelika Barth und Christiane Franz
Fachbereich Jugend und Politik
 
Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB)
Lautenschlagerstr. 20, 70173 Stuttgart
Telefon: 0711/164099-22, angelika.barth@remove-this.lpb.bwl.de und christiane.franz@remove-this.lpb.bwl.de  

Nach oben

Pressemitteilung Nr. 18-2019 vom 29. März 2019

„Politik & Unterricht“ – Zeitschrift für die Praxis der politischen Bildung mit neuer Ausgabe

Schule und Vielfalt: Konzepte und Methoden für die Unterrichtspraxis

Verschiedene Materialien für den konstruktiven Umgang mit Vielfalt in Bildungskontexten bietet das jetzt vorliegende Heft der Zeitschrift „Politik & Unterricht“. Bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) ist es unter dem Titel „Schule und Vielfalt: Konzepte und Methoden für die Unterrichtspraxis“ erschienen. Die in den neuen Bildungsplänen 2016 verankerte Leitperspektive „Bildung für Toleranz und Akzeptanz von Vielfalt“ greift das Heft auf.

Zwei Bausteine präsentieren Texte und Materialien mit unterschiedlichen Methoden und Sozialformen, die die kritische Auseinandersetzung mit Vorurteilen ermöglichen. Für die damit verbundenen Formen von Ausgrenzung soll sensibilisiert und zur Bewusstseinsbildung gegenüber Diskriminierung beigetragen werden. Die Herausforderungen im Umgang mit Vielfalt und unterschiedlichen Identitäten werden thematisiert und Raum geboten, tolerantes Handeln einzuüben.

Die LpB-Fachzeitschrift „Politik & Unterricht“ enthält Materialien für den Gemeinschaftskundeunterricht in der Sekundarstufe I. Je nach Thema eignen sich die Materialien auch für den Einsatz in anderen Fächern wie Ethik, Geschichte oder Religionslehre. Die Zeitschrift richtet sich an Lehrerinnen und Lehrer aller weiterführenden Schulen in Baden-Württemberg. Gleichermaßen sind Lehrkräfte in außerschulischen Jugend- und Bildungseinrichtungen angesprochen.

Das Heft kann im Internet unter www.politikundunterricht.de kostenlos heruntergeladen werden. Die Druckfassung ist ebenfalls kostenlos und kann (auch im Klassensatz) im Webshop der Landeszentrale bestellt werden: www.lpb-bw.de/shop. Ab einem Sendungsgewicht von 500 Gramm werden die Versandkosten in Rechnung gestellt.

Nach oben

Pressemitteilung Nr. 17-2019 vom 28. März 2019

Aktuelle Sonderausgabe bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB):

Die Europawahlen 2019 – Informationen zur Wahl am 26. Mai 2019

Schicksalswahlen für die Europäische Union? Auf 16 Seiten stellt die Sonderausgabe der Zeitschrift „Deutschland & Europa“ der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) alles Wichtige zu den Europawahlen 2019 vor. In Deutschland finden diese am 26. Mai 2019 statt.

Wie geht es mit der Europäischen Union weiter? Welche Parteien stehen zur Wahl? Anhand von Beispielen soll deutlich werden, welche Entscheidungen auf europäischer Ebene getroffen werden und wie sie zustande kommen. Die Beispiele umfassen dabei die Plastikmüll- oder die Feinstaubrichtlinie und reichen bis zu den aktuellen Diskussionen über die Frage des Urheberrechts und mögliche Internet-Uploadfilter.

Das D&E-Heft aktuell „Die Europawahlen 2019 – Informationen zur Wahl am 26. Mai 2019“ umfasst 16 Seiten und ist kostenlos. Es kann (auch als Klassensatz) online bei der Landeszentrale bestellt werden: www.lpb-bw.de/shop oder www.deutschlandundeuropa.de. Die Versandkosten werden in Rechnung gestellt.

Zur Anforderung eines Rezensionsexemplars genügt eine E-Mail an: marketing@lpb.bwl.de.

Nach oben

Pressemitteilung Nr. 16-2019 vom 27. März 2019

„Deutschland & Europa“ - Zeitschrift für Gemeinschaftskunde, Geschichte und Wirtschaft mit neuer Ausgabe

„Die Europäische Union und ihre Grenzen“


In acht Beiträgen untersucht das neue Heft der Zeitschrift „Deutschland & Europa“ die aktuellen Chancen und Grenzen der Europäischen Union. Bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) ist es jetzt erschienen. Was passiert mit Mitgliedstaaten, die EU-Recht missachten, ja gar die Grundwerte der EU verletzen? Wie einflussreich sind Lobbyisten in der EU? Und welche Chancen haben Nicht-Regierungsorganisationen, auf den Gesetzgebungsprozess Einfluss zu nehmen? Gefragt wird zudem, ob bei den Europawahlen ein Rechtsruck zu erwarten steht oder ob die aktuellen Machtverhältnisse in Italien womöglich ein Modell für die Entwicklung in der EU sind. Welche Folgen hat schließlich der Brexit und wie steht es um die Asyl- und Migrationspolitik der EU?

Aus ganz unterschiedlichen Perspektiven wird der Frage nachgegangen, ob und wo die Grenzen der europäischen Einigung liegen könnten. Den Beiträge hängen zudem kontroverse Stimmen aus  Presse und  Wissenschaft an, so dass europäische Fragen auch im Unterricht aus verschiedenen Blickwinkeln profund und sachlich diskutiert werden können.

Mit „Deutschland & Europa“, der Fachzeitschrift für Gemeinschaftskunde, Geschichte und Wirtschaft, unterstützt die Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) den europapolitischen Unterricht. Die zweimal jährlich erscheinenden Ausgaben richten sich an Lehrerinnen und Lehrer der weiterführenden Schulen in Baden-Württemberg, insbesondere an die der Klassen- und Kursstufen 10 bis 12/13.

Das D&E-Heft 77-2019 „Die Europäische Union und ihre Grenzen“ umfasst 80 Seiten und ist kostenlos. Es kann (auch als Klassensatz) online bei der Landeszentrale bestellt werden: www.lpb-bw.de/shop oder www.deutschlandundeuropa.de. Die Versandkosten werden in Rechnung gestellt.

Nach oben

Pressemitteilung Nr. 15-2019 vom 27. März 2019

Landesnetzwerk Politische Bildung Baden-Württemberg lädt zur „Europanacht“ am 11. April 2019 in das Stuttgarter Kulturwerk Ost ein

„Welches Europa wollen wir?“ - Eine bunte europäische Denkwerkstatt

Das Landesnetzwerk Politische Bildung Baden-Württemberg, ein Bündnis von 15 politischen, gesellschaftlichen und kirchlichen Einrichtungen der Politischen Bildung, lädt am Donnerstag, den 11. April 2019, zu einer bunten europäischen Denkwerkstatt in das Kulturwerk Ost in Stuttgart ein. Unter dem Titel „Welches Europa wollen wir?“ wird ab 18.30 Uhr Wissenswertes, Bedenkenswertes und Hörenswertes geboten: ein einleitender Vortrag zu „Europa am Scheideweg: Kommen die vereinigten Staaten von Europa?“, ein World Café mit sechs Thementischen, eine Podiumsdiskussion zur Frage „Welches Europa wollen wir“. Mitwirkende am Programm sind unter anderen „MrWissen2Go“ Mirko Drotschmann und Dominik „Dodokay“ Kuhn. Das abschließende Get-together umrahmt der Trompeter Mátyás Regyep musikalisch.

Europanacht
„Welches Europa wollen wir?“
Eine bunte europäische Denkwerkstatt
Donnerstag, 11. April 2019
18.30 bis ca. 22 Uhr
Kulturwerk Ost
Ostendstraße 106A in Stuttgart

Der Eintritt ist frei. Die Gästezahl ist begrenzt.
Eine Anmeldung ist erforderlich:
Online: https://bit.ly/2EGcp6w  
Per Email: service@remove-this.freiheit.org  
Per Telefon: 030 22 01 26 34 (Mo.-Fr. von 8-18 Uhr).

Das Veranstaltungsprogramm finden Sie unter https://shop.freiheit.org/#!/Veranstaltung/GRSMB

Nach oben

Pressemitteilung Nr. 14-2019 vom 19. März 2019

Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) veröffentlicht überarbeitete Handreichung zum KZ-Komplex Natzweiler beiderseits des Rheins

„Das Konzentrationslager Natzweiler im Elsass“ – Didaktische Zugänge zur Gedenkstätte am ehemaligen Hauptlager unterstützen das Lernen am historischen Ort

Der KZ-Komplex Natzweiler mit seinem Hauptlager im annektierten Elsass und seinen mehr als 50 Außenlagern beiderseits des Rheins hat auch in Baden-Württemberg zahlreiche Spuren hinterlassen. Die Handreichung „Das Konzentrationslager Natzweiler im Elsass“, die soeben von der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) veröffentlicht worden ist, bietet didaktische Zugänge zum historischen Ort. Sie verweist zugleich auf die Bildungsangebote der Gedenkstätten an ehemaligen Außenlagern in Baden-Württemberg. Darüber hinaus stehen auf dem Gedenkstättenportal www.gedenkstaetten-bw.de weitere Online-Materialien bereit.

Die etwa 120 Seiten starke Broschüre, von Gedenkstättenmitarbeiterinnen und -mitarbeitern aus Baden-Württemberg erstellt, ist für die nunmehr dritte Auflage in Kooperation mit dem Verbund der Gedenkstätten im ehemaligen KZ-Komplex Natzweiler e.V. (VGKN) ergänzt und aktualisiert worden. Einbezogen dabei waren auch die französischen Partner am Centre européen du résistant déporté (CERD) in Natzwiller. Die grenzübergreifende Zusammenarbeit, die im März 2018 mit dem Europäischen Kulturerbe-Siegel ausgezeichnet wurde, soll auf der Grundlage der überarbeiteten Publikation nun auch auf pädagogischer Ebene erweitert werden.

Die Handreichung bietet Lehrkräften und Gruppenleitungen unterschiedliche Informationen und Materialien an:

  • Sie führt in die Geschichte des KZ-Komplexes ein und thematisiert sowohl die Entstehung des Hauptlagers im Jahr 1941 als auch die rasche Errichtung der Außenlager beiderseits des Rheins. Sie fasst zudem die unterschiedlichen Aufarbeitungsgeschichten in Frankreich und Deutschland zusammen und informiert über die gemeinsamen Ansätze in der Erinnerungskultur heute.
  • Zentraler Bestandteil der Handreichung ist das „Logbuch“ mit seinen umfassenden Angeboten zur Erkundung des Geländes des ehemaligen Hauptlagers entlang zwanzig Stationen. Im Mittelpunkt dieser örtlich und thematisch definierten Haltepunkte stehen menschliche Schicksale und die Geschichte des historischen Orts.
  • Die Handreichung verweist zugleich auf die Bildungsangebote von vierzehn Gedenkstätten an ehemaligen Außenlagern beiderseits des Rheins, zwölf davon in Baden-Württemberg. Erst die Gesamtsicht auf das eng verzahnte System von Hauptlager und Außenlagern verdeutlicht die Trag- und Reichweite der NS-Verbrechen.
  • Didaktische und praktische Hinweise runden das Angebot der gedruckten Handreichung ab. Auf dem Gedenkstättenportal www.gedenkstaetten-bw.de finden sich weitere Materialien, die Lehrkräfte und Gruppenleitungen zur Vorbereitung einer Exkursion heranziehen können.

Die Handreichung kostet 6,- Euro zzgl. Versand und kann im Webshop der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg bestellt werden: www.lpb-bw.de/shop

Nach oben

Pressemitteilung Nr. 13-2019 vom 18. März 2019

„Didaktische Reihe“ der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) mit neuem Band

Emotionen im Politikunterricht

In der „Didaktischen Reihe“ der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) ist der Band „Emotionen im Politikunterricht“ jetzt erschien. Er versammelt 13 Beiträge, die vernachlässigte Aspekte von Emotionen und politischer Bildung aufgreifen. Ausgehend von der These, dass die in der Politikdidaktik lange Zeit favorisierte Trennung von Rationalität und Emotionalität hinfällig geworden ist und Emotionen eine relevante fachdidaktische Kategorie sind, konzentrieren sich die Aufsätze des Buches auf mehrere Fragen:

  • Wie ist die politikwissenschaftliche Sicht auf Emotionen?
  • Muss der Zusammenhang von Rationalität und Emotionalität in fachdidaktischen Diskursen neu justiert werden?
  • Wie lassen sich Emotionen in der aktuellen Kompetenzdebatte verorten?
  • Welche Rolle spielen Emotionen bei der politischen Sozialisation von Schülerinnen und Schülern?
  • Mit welchen Ergebnissen können empirische Arbeiten zum Thema Emotionen aufwarten?
  • Was zeichnet einen „emotionssensiblen Politikunterricht“ (Annette Petri) unter inhaltlichen und methodischen Gesichtspunkten aus?

Die in dem Band veröffentlichten Beiträge gehen auf die Tagung „Gefühle, Affekte, Stimmungen – Emotionen in der politischen Bildung“ zurück, die im Rahmen der traditionsreichen „Beutelsbacher Gespräche“ von 19.-21. Februar 2018 in Bad Urach stattfand. Siegfried Frech, Publikationsreferent bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg und Honorarprofessor für die Didaktik der politischen Bildung an der Universität Tübingen, und Dagmar Richter, Professorin für Sachkundeunterricht und seine Didaktik an der Technischen Universität Braunschweig, geben das Buch heraus. Es wendet sich an alle Didaktikerinnen und Didaktiker der politischen Bildung sowie an Lehrkräfte im politischen Unterricht.

Das Buch kostet 6,- Euro zzgl. Versand und kann im Webshop der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg bestellt werden: www.lpb-bw.de/shop

Nach oben

Pressemitteilung Nr. 12-2019 vom 15. März 2019

Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) stellt frühe Parlamentarierinnen aus Baden und Württemberg vor

Neue Internetseite: „Wegbereiterinnen der Demokratie im Südwesten“

Gut hundert Jahre ist es her: Nach dem jahrzehntelangen engagierten Einsatz vieler Bürgerinnen, nach dem Ende des Ersten Weltkriegs, dem Ende der Monarchie und der November-Revolution war es im Januar 1919 soweit - in Deutschland durften alle Bürgerinnen und Bürger ab 20 Jahren wählen und gewählt werden. Erstmals hatten damit auch Frauen dieses heute so selbstverständliche staatsbürgerliche Recht. Nach den ersten demokratischen Wahlen, an denen sich Frauen beteiligen konnten, erlangten 22 Badenerinnen und Württembergerinnen ein Parlamentsmandat und wirkten an der politischen Willensbildung mit. Nur die wenigsten dieser „Wegbereiterinnen der Demokratie im Südwesten“ sind heute noch bekannt.

Die Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) würdigt sie nun mit kurzen Porträts auf der neu gestalteten Internetseite. Unter www.lpb-bw.de/wegbereiterinnen_demokratie.html finden sich insgesamt 26 biografische Angaben: die der 22 ersten  weiblichen Landtagsabgeordneten des deutschen Südwestens - neun Frauen aus Baden und dreizehn aus Württemberg. Zu ihnen gesellen sich je eine Nachrückerin sowie die beiden ersten weiblichen Reichstagsabgeordneten aus Baden und Württemberg.

Vorgestellt werden „Wegbereiterinnen der Demokratie“ aus Bietigheim, Esslingen, Göppingen, Heidelberg, Heilbronn, Karlsruhe, Konstanz, Mannheim, Freiburg, Reutlingen, Rottweil, Singen, Stuttgart und Ulm.  

Eine Auswahl dieser wichtigen Politikerinnen porträtiert das Postkarten-Set „Wegbereiterinnen der Demokratie im Südwesten“. Das Set ist kostenlos erhältlich über den Webshop der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg www.lpb-bw.de/shop

Nach oben

Pressemitteilung Nr. 11-2019 vom 11. März 2019

Neue Informationsmaterialien bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB)

Postkarten zur Kommunalwahl am 26. Mai 2019
Postkarten mit vier originellen Motiven zu den Kommunalwahlen am 26. Mai 2019 sind ab sofort bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) erhältlich. Sie richten sich besonders an Jungwählerinnen und Jungwähler und wollen dazu ermuntern, das Wahlrecht zu nutzen. Die Postkarten gehören zu den Angeboten und Materialien, die die Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg zur Kommunalwahl entwickelt hat. Sie richten sich an alle Interessierten. Insbesondere stehen sie Bildungsträgern, Kommunen, Partnern sowie den lokalen Bündnissen im Rahmen der „Erstwählerkampagne“ zur Verfügung und können abgerufen werden.

Die Postkarten werden ausschließlich in Gebinden mit 100 Stück geliefert (4 Postkarten à 25) und nur solange der Vorrat reicht.
Bestellung über: marketing@remove-this.lpb.bwl.de


„Mach´s klar! Politik – einfach erklärt“ für den Unterricht:
Kommunalwahlen in Baden-Württemberg – wählen gehen am 26. Mai 2019


Mit der soeben erschienenen Unterrichtshandreichung „ Mach´s klar!“ bietet die Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) die wichtigsten Informationen zu den Kommunalwahlen am 26. Mai 2019 in kompakter Form. Einer einführenden bebilderten Graphik „Kommunalpolitik - was ist das?“ folgt die Darstellung der Beteiligungsmöglichkeiten vor Ort, insbesondere auch die für Jugendliche. „Mach´s klar“ stellt zudem den Ablauf und die Besonderheiten der Gemeinderatswahl vor - was „Panaschieren“ und „Kumulieren“ genau bedeutet, wird anschaulich erläutert. Und schließlich findet eine Auseinandersetzung mit dem Thema „Wählen ab 16“ statt – was spricht dafür, was dagegen?

Die LpB-Handreichung „Mach´s klar!“ erläutert politische Themen in vereinfachter Form und unterstützt den am aktuellen Geschehen orientierten Politikunterricht. Jede Ausgabe umfasst vier Seiten im A 4 – Format, die mit verständlichen Texten und Schaubildern zahlreiche Anregungen für die Unterrichtsgestaltung bieten. Arbeitsaufgaben in unterschiedlichen Niveaustufen ermöglichen den unmittelbaren Einsatz in der Praxis. Die Seiten sind zudem als Kopier- oder Folienvorlagen verwendbar. Die jetzt vorliegende Ausgabe ist auf eine Unterrichtsstunde konzipiert.
Die Internetseiten  www.lpb-bw.de/machs-klar.html  bieten weitere Möglichkeiten: dort stehen u. a. Learning Apps zur Verfügung, über die die Inhalte aufgegriffen und interaktiv vertieft werden können.  

„Mach´s klar!“ ist kostenlos und kann als Druckversion im LpB-Webshop www.lpb-bw.de/shop bestellt werden und steht dort auch online zur Verfügung.


Zusätzlich sind folgende Materialien verfügbar:

Infoblatt Kommunalwahl 2019
Ein Überblick im A 4 – Format, beidseitig bedruckt: Erläuterungen zur Wahl und deren Ablauf – mit Abbildung eines Musterstimmzettels.

Infoposter Kommunalwahl 2019
Im Posterformat A 1: Erläuterungen zur Wahl und deren Ablauf – mit Abbildung eines Musterstimmzettels

Nach oben

Pressemitteilung Nr. 10-2019 vom 11. März 2019

Staatssekretär Dr. André Baumann besucht drei Einsatzstellen des Freiwilligen Ökologischen Jahr (FÖJ) im Land

Dr. André Baumann, Staatssekretär im Ministerium für Umwelt Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg, besucht am Mittwoch, 13. März 2019, drei der vom Ministerium geförderten Einsatzstellen des Freiwilligen Ökologischen Jahrs (FÖJ): das Vogelzentrum in Sindelfingen, „MyClimate“ in Reutlingen und das Biosphärenzentrum in Münsingen, eine Einsatzstelle der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB).

Das FÖJ ist ein Jugendfreiwilligendienst im ökologischen Bereich. In Baden-Württemberg stehen jungen Menschen, die sich nach der Schulzeit für Umwelt- und Naturschutz engagieren wollen, 240 Stellen pro Jahr zur Verfügung. Diese FÖJ-Einsatzstellen finden sich über das ganze Land verteilt bei Umwelt- und Naturschutzzentren, in der Umweltbildung, der ökologischen Landwirtschaft, bei Umweltverbänden, im Tierschutz, im Garten- und Landschaftsbau oder bei Kommunen.

Vier Träger bieten das FÖJ Baden-Württemberg an: neben den Freiwilligendiensten drs gGmbH, Diakonie und Internationaler Bund (IB) auch die Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB). Die Träger sind für die Anerkennung der Einsatzstellen, die Durchführung von Seminaren und die pädagogische Begleitung der Freiwilligen zuständig. Sie sichern die Qualität des FÖJ als ein bundesweit anerkanntes Jahr für Bildung und Orientierung.

Das Besuchsprogramm am Mittwoch, den 13. März 2019:

  • 9.30 - 11 Uhr: „Natur.Erlebnis.Sindelfingen. Vogelzentrum“
    Hohenzollernstr. 19 in Sindelfingen;
    Ansprechpartnerin: Birgit Aubert.
  • 12  - 13.30 Uhr: „MyClimate“
    Borsigstr. 6 in Reutlingen;
    Ansprechpartner: Stefan Baumeister oder Dirk Kohlberg.
  • 14.30 - 16 Uhr: Biosphärenzentrum Schwäbische Alb
    Von der Osten Straße 4, 6, in Münsingen;
    Ansprechpartnerin: Dr. Dorothea Kampmann.

Hintergrund zu den drei FÖJ-Einsatzstellen des Besuchsprogramms:

Vogelzentrum Natur.Erlebnis.Sindelfingen: hier absolvieren jedes Jahr zwei Freiwillige ihr FÖJ. Sie arbeiten im Vogelzentrum mit, betreuen die Ausstellung, kontrollieren und bauen Nistkästen und geben Wissen an Schulklassen und Kindergruppen weiter. Das Vogelzentrum (ehemals Vogelinformationszentrum VIZ Sindelfingen) ist seit 2005 anerkannte FÖJ-Einsatzstelle der Freiwilligendienste drs gGmbH; Träger ist die Stadt Sindelfingen. Mit der Marke „Natur.Erlebnis.Sindelfingen.“ wurden städtische Einrichtungen in der Natur- und Umweltbildung unter dem Dach des Amts für Grün und Umwelt der Stadt Sindelfingen zusammengeführt. Das Vogelzentrum ist Teil dieser Marke.

„MyClimate“ in Reutlingen ist seit drei Jahren FÖJ-Einsatzstelle der Diakonie. „MyClimate“ setzt sich für wirksamen Klimaschutz lokal und global ein. Die Jugendlichen im FÖJ arbeiten hier vor allem bei den Bildungsprojekten mit.

Im Biosphärenzentrum in Münsingen unterstützen die Freiwilligen die Ausstellungs- und Besucherbetreuung, arbeiten in Projekten zur „Bildung für Nachhaltige Entwicklung“ (BNE), bereiten Exkursionen vor und helfen den Landschaftspflegetrupps. Das Biosphärenzentrum ist seit 2010 Einsatzstelle der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB).

Kontakt:
Steffen Vogel
Leiter FÖJ
Lautenschlagerstr. 20
70173 Stuttgart
Telefon:0711/164099-35
Telefax:0711/164099-763
steffen.vogel@remove-this.lpb.bwl.de

Nach oben

Pressemitteilung Nr. 9-2019 vom 15. Februar 2019

Bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg: 

Neue Informationsmaterialien zur Kommunalwahl am 26. Mai 2019

Die Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) hat Angebote und Materialien zur Kommunalwahl am 26. Mai 2019 entwickelt, die allen Interessierten, insbesondere den Bildungsträgern, Bündnispartnern, Kommunen und Landkreisen sowie lokalen Bündnissen zur Verfügung stehen und abgerufen werden können.

Katalog „Angebote und Materialien zur Erstwählerkampagne `Wählen ab 16´“
Im Katalog „Angebote und Materialien zur Erstwählerkampagne `Wählen ab 16´“ sind unterschiedliche Veranstaltungsformate sowie Unterrichts- und Informationsmaterialien aufgeführt, die online gebucht oder bestellt werden können. Die Landeszentrale für politische Bildung hat Regionalstellen eingerichtet, die in den vier Regierungsbezirken Baden-Württembergs die Angebote und Rückfragen koordinieren und die Einsatzplanung der qualifizierten Teamerinnen und Teamer übernehmen. Neben den Kontaktdaten der federführenden Institutionen und der Regionalstellen sind auch die Bündnispartner der Erstwählerkampagne im Katalog verzeichnet. Der Katalog ist als pdf zum download im webshop www.lpb-bw.de/shop erhältlich.

„Politik & Unterricht aktuell: Kommunalwahlen in Baden-Württemberg“
Sonderausgabe von „Politik & Unterricht“ - Zeitschrift für die Praxis der politischen Bildung

Die Sonderausgabe der LpB-Zeitschrift »Politik & Unterricht« thematisiert unterschiedliche Aspekte der Kommunalpolitik. In den beiden ersten Teilen geht es um die kommunalen Aufgaben, die Rolle der Kommunen innerhalb des Verwaltungsaufbaus in Deutschland sowie die kommunalen Beteiligungs- und Entscheidungsstrukturen. Der dritte Baustein bietet dann die Möglichkeit, sich mit aktuellen Herausforderungen wie Digitalisierung, Wohnungsmangel und Fahrverboten auseinanderzusetzen. Materialien zur Kommunalwahl und zum Kommunalwahlrecht enthält schließlich der vierte Teil. Das Heft richtet sich an Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I und berücksichtigt die unterschiedlichen Niveaustufen. Es eignet sich auch für den Einsatz in der außerschulischen Jugendarbeit.

Faltblatt „Kommunalwahl Baden-Württemberg“
Die wichtigsten Informationen in übersichtlicher und kompakter Form - als praktisches Faltblatt zur Wahl am 26. Mai 2019.
Format A3, gefaltet auf DIN lang.

Infoblatt „Kommunalwahl 2019“
Ein Überblick im DIN A4-Format, beidseitig bedruckt: Erläuterungen zur Wahl und deren Ablauf - mit Abbildung eines Musterstimmzettels. Bestellungen ausschließlich über marketing@remove-this.lpb.bwl.de möglich. Es entstehen keine Versandkosten.

Infoposter „Kommunalwahl 2019“

Im Posterformat DIN A1: Erläuterungen zur Wahl und deren Ablauf - mit Abbildung eines Musterstimmzettels. Bestellungen ausschließlich über marketing@remove-this.lpb.bwl.de möglich. Es entstehen keine Versandkosten.

Alle aufgeführten Unterrichts- und Informationsmaterialien sind bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg als gedruckte Publikation und als Download erhältlich. Sie können über den Webshop www.lpb-bw.de/shop bestellt oder auf den Internetseiten www.waehlenab16-bw.de und www.kommunalwahl-bw.de heruntergeladen werden.


Nach oben

Pressemitteilung Nr. 8-2019 vom 28. Januar 2019

Neu in der Unterrichtsreihe „Mach´s klar! Politik – einfach erklärt“

It´s a plastic world - ersticken wir am Plastikmüll?

Wieviel Plastikmüll produzieren wir? Und warum nimmt der Verpackungsmüll laufend zu, obwohl Müllvermeidung in aller Munde ist? Bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) liegt ab sofort das neue „Mach´s klar!“ vor, das diese und weitere Fragen zu einem weltweit aktuellen Problem erläutert. Die jetzt erschienene Ausgabe der Handreichung für den Unterricht ist auf eine Schulstunde konzipiert.

Vier Seiten im A 4 - Format bieten mit verständlichen Texten sowie Schaubildern und Graphiken zum Ausfüllen zahlreiche Anregungen für die Unterrichtsgestaltung. Sechs Arbeitsaufgaben in unterschiedlichen Niveaustufen, z. B. zur Frage „Plastik – Fluch oder Segen?“, ermöglichen einen unmittelbaren Einsatz in der Praxis. Die Seiten sind zudem als Kopier- oder Folienvorlagen verwendbar.

Die LpB-Handreichung „Mach´s klar!“ erläutert politische Themen in vereinfachter Form. Die Reihe unterstützt den am aktuellen Geschehen orientierten Politikunterricht.  Die Internetseiten  www.lpb-bw.de/machs-klar.html  bieten weitere Möglichkeiten: dort stehen u. a. Learning Apps zur Verfügung, über die die Inhalte aufgegriffen und interaktiv vertieft werden können.

„Mach´s klar!“ ist kostenlos und kann als Druckversion im LpB-Webshop www.lpb-bw.de/shop bestellt werden und steht dort auch online zur Verfügung.

Kontakt:
Michael Lebisch
LpB, Redaktion Unterrichtsmedien
Lautenschlagerstraße 20, 70173 Stuttgart
Telefon: 0711.164099-47
michael.lebisch@remove-this.lpb.bwl.de

Nach oben

Pressemitteilung Nr. 7-2019 vom 22. Januar 2019

Wendebroschüre „Wählen gehen!“ jetzt erhältlich!

Kommunalwahlen und Europawahlen am 26. Mai 2019:
Breites Angebot der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg


Die Wendebroschüre „Wählen gehen!“ zeigt einen Überblick über das breite Angebot der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) zu den Kommunalwahlen und den Europawahlen. Zeitgleich finden sie am Sonntag, den 26. Mai 2019 statt. Die Wendebroschüre verzeichnet dazu auf über 30 Seiten Veranstaltungen für unterschiedliche Gruppen, Veröffentlichungen vom Faltblatt bis zum Handbuch, Internetportale und weitere Online-Angebote. Auch die LpB-Aktivitäten in den sozialen Medien werden vorgestellt. „Politische Tage“, Planspiele in Rathäusern, Filmworkshops, Orts-Rallyes, eine „Spielwiese Wahlen“ oder „Erzählstunden zur Europäischen Union“ richten sich an Jugendliche und an die Schulen im Land.
Die Wendebroschüre kann von allen Bürgerinnen und Bürger im Webshop der Landeszentrale bestellt werden (www.lpb-bw.de/shop). Städte und Gemeinden, Bildungseinrichtungen und interessierte Institutionen können die Wendebroschüre auch in größeren Mengen zur Auslage anfordern.

Auf den Internetseiten www.kommunalwahl-bw.de  und www.europawahl-bw.de kann es kostenfrei heruntergeladen werden.

Nach oben

Pressemitteilung Nr. 6-2019 vom 21. Januar 2019

In der Reihe „Planspiele“ der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) jetzt erschienen 

Planspiel WTO
Welthandel im Wandel?


Mit dem Planspiel-Arbeitsheft zur Welthandelsorganisation (World Trade Organization; kurz WTO) erscheint bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) jetzt die erste wirtschaftspolitische Simulation. Sie erweitert das Themenspektrum der LpB-Reihe „Planspiele“ um die Politikbereiche „Internationale Wirtschaftspolitik“ und „Globalisierung“.

Die Freihandelsabkommen TTIP, CETA, TTP und NAFTA bestimmen in den letzten Jahren die Schlagzeilen. In aktuellen "Handelskriegen" aber gilt die WTO vielen Politikern aus aller Welt als Referenz. Aber was macht eigentlich die WTO? Sind die "mega-regionals" die Zukunft oder ist weiterhin die WTO das zentrale Forum für die (De-)Regulierung und Liberalisierung des Welthandels? Wie ist die Arbeitsweise der Welthandelsorganisation, wie ihre Leistungsfähigkeit zu beurteilen?

Das Planspiel simuliert eine Ministerkonferenz der Welthandelsorganisation. Anhand der drei exemplarischen Themenfelder Zollabbau, Subventionsabbau und Verbraucherschutz wird die Arbeits- und Funktionsweise der Welthandelsorganisation durch die Teilnehmerinnen und Teilnehmer nacherlebt. Diese vertreten in ihren Rollen als Minister, Senior Officials und Botschafter die Interessen ihres Landes in der WTO. Insgesamt 15 Delegationen verschiedener Mitglieder kommen für die Verhandlungsrunde zusammen. In zwei Verhandlungs- und Abstimmungsrunden soll schließlich versucht werden, ein gemeinsames Dokument zu verabschieden.

Das Planspiel ist für Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe II konzipiert und kann ebenso in der außerschulischen politischen Bildungsarbeit eingesetzt werden. Es eignet sich für eine Gruppengröße von 15 bis 48 Personen. Das Heft ist eine Spielanleitung für Lehrerinnen und Lehrer sowie weitere Multiplikatorinnen und Multiplikatoren, die das Planspiel eigenständig anwenden wollen. Ergänzende Materialien finden Sie zum Herunterladen als PDF auf der Artikelseite des Planspiels im Shop.
Direkt zum Download der Zusatzmaterialien unter: www.lpb-bw.de/fileadmin/lpb_hauptportal/pdf/planspiel/pl_wto_zusatzmaterialien.pdf

Die Reihe „Planspiele“ der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg unterstützt eine handlungsorientierte Lehr- und Lernmethode, die wie kaum eine andere geeignet ist, politische Zusammenhänge zu vermitteln und das „Erlernen“ von Demokratie auf spielerische Weise zu ermöglichen.

Das Heft kostet 2,- Euro zzgl. Versand und kann im Webshop der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) bestellt (kostenlose Online-Zusatzmaterialien zum Download) werden: www.lpb-bw.de/shop.

Nach oben

Pressemitteilung Nr. 5-2019 vom 17. Januar 2019

100 Jahre Frauenwahlrecht – Neue Publikationen der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg

Viele Jahrzehnte kämpften Frauen in Deutschland für das Recht auf politische Beteiligung. Die Revolution von 1918 bringt ihnen endlich das Wahlrecht. Im Januar 1919 ist es erstmals so weit: Bei den ersten demokratischen Wahlen können Frauen und Männer wählen und gewählt werden – am 5. Januar 1919 zur Badischen Nationalversammlung, am 12. Januar 1919 zur Nationalversammlung in Württemberg und schließlich am 19. Januar 1919 zur Deutschen Nationalversammlung.

Die Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) nimmt die historischen Ereignisse zum Anlass, den mutigen politischen Kampf von Frauen für das Wahlrecht zu würdigen. Ein Postkarten-Set, das die Leistungen herausragender „Wegbereiterinnen der Demokratie“ aus Baden und Württemberg vorstellt, ein Faltblatt, das in einer „Zeitleiste“ die Geschichte der Frauenbewegung nachzeichnet sowie das überarbeitete Faltblatt zum Internationen Frauentag sind ab sofort erhältlich.

Das Faltblatt „Der Weg zu Frauenwahlrecht und Demokratie. Eine Zeitleiste“ zeichnet anschaulich den langwierigen und beharrlichen Einsatz für das Frauenwahlrecht und die politische Teilhabe von Frauen seit der Französischen Revolution bis heute nach.

Das Postkarten-Set „Wegbereiterinnen der Demokratie im Südwesten“ porträtiert acht engagierte frühe Parlamentarierinnen aus Baden und aus Württemberg.

Das überarbeitete Faltblatt „Der Internationale Frauentag. Frauenrechte im Mittelpunkt“ skizziert die Geschichte des Frauentags. Zeitgenössische Bilder illustrieren den Text.

Die Materialien sind kostenlos erhältlich über den Webshop der Landeszentrale für politische Bildung www.lpb-bw.de/publikationen.html.

Nach oben

Pressemitteilung Nr. 4-2019 vom 16. Januar 2019

Im Tagungszentrum „Haus auf der Alb“ in Bad Urach ab 25. Februar 2019 zu sehen:

Ausstellung „Klimaflucht“

Welche Auswirkungen hat die globale Erderwärmung auf die Fischer im Mekong-Delta? Welche Sorgen haben die Olivenbauern in Griechenland? Mit diesen und ähnlichen Fragen beschäftigt sich die Wanderausstellung „Klimaflucht“ der Deutschen KlimaStiftung (DKS). Von 25. Februar bis 31. Mai 2019 ist sie Tagungszentrum „Haus auf der Alb“ der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) zu sehen.

Zehn lebensgroße Porträts erzählen in Tonaufnahmen über ihre Schicksale und Sorgen sowie darüber, wie sich der Klimawandel auf ihr Leben auswirkt. Diese realen Geschichten stehen für Menschen aus allen Teilen der Welt. Die Ausstellung bietet darüber hinaus Hintergrundinformationen zu den Auswirkungen des Klimawandels und zur Größe des ökologischen Fußabdrucks in den einzelnen Ländern. Realisiert wurde die Wanderausstellung von der Deutschen KlimaStiftung (DKS) in Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen (DGVN).

Die Ausstellung im LpB-Tagungszentrum „Haus auf der Alb“ ist werktags von 9 bis 16 Uhr zu sehen, an Wochenenden von 9 bis 13 Uhr. Nicht zugänglich ist sie am 3. und 14. März 2019 sowie vom 15. bis 22. April 2019. Der Eintritt ist frei.

Nach oben

Pressemitteilung Nr. 3-2019 vom 14. Januar 2019

Neue Ausgabe von „Bürger & Staat“ - Zeitschrift der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB)

Wasser

Bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) liegt jetzt die neue Ausgabe der Zeitschrift „Bürger & Staat“ vor. Zehn fachkundige Beiträge informieren darin über ein für viele Menschen selbstverständliches, ebenso aber bedrohtes Gut: Wasser. Thematisiert werden die ökonomische Bedeutung und das politische Konfliktpotential, das dem knappen wie lebenswichtigen Rohstoff zukommt. Globale Herausforderungen wie die prognostizierte Zunahme von „Wasserflüchtlingen“ erörtert ein Beitrag, der den Zusammenhang von Umweltkatastrophen und Migration aufgreift. Maßnahmen wie das „Integrierte Wasserressourcen-Management“, ein international anerkanntes Leitbild zur Überwindung von Nutzungskonflikten, werden diskutiert. Ob Selbstverpflichtungen zum nachhaltigen Umgang mit Wasser, z. B. bei Herstellern von landwirtschaftlichen Produkten wie Baumwolle und Palmöl, einen Weg aus der Krise bedeuten, untersucht eine weitere Abhandlung. Auf nationaler Ebene beschäftigen sich am Beispiel Berlins zwei Aufsätze mit Privatisierungsfolgen bei Betrieben, die die Versorgung mit Trinkwasser gewährleisten.

Die Zeitschrift „Bürger & Staat“ der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg richtet sich an das Fachpublikum und gleichermaßen an die interessierte Öffentlichkeit. Sie erscheint dreimal jährlich. Kostenlose Einzelhefte und Gruppensätze können im Webshop der Landeszentrale bestellt werden: www.lpb-bw.de/shop. Ab einem Gewicht von 500 g werden die Versandkosten in Rechnung gestellt. 

Nach oben

Pressemitteilung Nr. 2-2019 vom 09. Januar 2019

Für Kinder ab zehn Jahren, Jugendliche und Erwachsene

Demokratie und Werte in modernen Mythen: „Harry Potter und die Freiheit der Elfen“

Zu einer mehrteiligen Veranstaltungsreihe zu Demokratie und Werten in modernen Mythen laden die Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) und das Kulturzentrum Merlin ein. Sie beginnt an diesem Sonntag in Stuttgart und richtet sich an Kinder ab zehn Jahren, Jugendliche und Erwachsene. In jeweils kurzen Workshop können sich Kinder mit ihren Fantasy- und Superhelden beschäftigen und dabei auch politische und ethische Fragestellungen entdecken - über Freiheit, Gerechtigkeit, Macht oder Widerstand etwa. Ein anschließendes Gespräch im Saal des Merlin sorgt dann für den Austausch in größerer Runde, gleichzeitig werden die Workshop-Ergebnisse der Öffentlichkeit vorgestellt.

Die Reihe unter dem Titel „Von Hogwarts nach Wakanda. Eine Reise zu Demokratie und Werten in modernen Mythen“ startet am Sonntag, den 13. Januar 2019 um 10 Uhr im Kulturzentrum Merlin, Augustenstraße 72, 70178 Stuttgart.

Den Auftakt macht „Harry Potter und die Freiheit der Elfen“. Weitere Veranstaltungen, u. a. zu Batman, Conni, Fortnite, Star Wars oder Pippi Langstrumpf, sind bis Dezember 2019 immer am zweiten Sonntag des Monats vorgesehen.

Das genaue Programm der mehrteiligen Reihe „Von Hogwarts nach Wakanda. Eine Reise zu Demokratie und Werten in modernen Mythen“ finden Sie hier.

Nach oben

Pressemitteilung Nr. 1-2019 vom 09. Januar 2019

Die Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) bündelt die Bestandsaufnahme zur Gedenkkultur im Land.

„Gespaltene Erinnerung?“ – Neue Publikation dokumentiert Austausch von Gedenkstätten für die Opfer des Nationalsozialismus und Erinnerungsstätten der Demokratiegeschichte

Wie verhalten sich „negatives Gedächtnis“ und „positive Erinnerung“ zueinander? Diese Frage steht im Zentrum der Dokumentation „Gespaltene Erinnerung? Diktatur und Demokratie an Gedenkorten und Museen in Baden-Württemberg“, die soeben von der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) veröffentlicht worden ist. Das gut 90 Seiten starke Heft bündelt die Ergebnisse einer Tagung vom März 2018, die zusammen mit der Stiftung Bundespräsident-Theodor-Heuss-Haus konzipiert und veranstaltet wurde. Erstmals trafen sich im LpB-Tagungszentrum Haus auf der Alb in Bad Urach dabei Vertreterinnen und Vertreter der unterschiedlichen Gedenkorte im Land, der Gedenkstätten für die Opfer der NS-Diktatur einerseits und der Erinnerungsstätten der Demokratiegeschichte andererseits. Sie tauschten sich dort über Blickwinkel, Forschungsansätze und Vermittlungskonzepte aus.

Die Publikation hält die Ergebnisse dieses Austauschs fest, bei dem sich die Aktiven zugleich mit den zentralen Herausforderungen der Gedenkstättenarbeit im Land befassten:

  • mit Herausforderungen auf der praktischen Ebene, etwa angesichts der vielfältigen Erwartungen an die Vermittlungsarbeit der außerschulischen Lernorte;
  • mit Herausforderungen auch auf theoretischer Ebene, seitdem Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ein „Unbehagen an der Erinnerungskultur“ thematisieren;
  • mit Herausforderungen vor allem auf politischer Ebene, denn auch die Gedenk- und Erinnerungsstätten sehen sich zu Positionierungen angesichts einer um sich greifenden Legitimationskrise des freiheitlich-demokratischen Rechtsstaates veranlasst.

Die Dokumentation greift diese Fragen auf. Die Beiträge nehmen eine gründliche Vermessung der baden-württembergischen Erinnerungslandschaft vor, untersuchen den Umgang mit dem authentischen Ort und zeichnen die fortschreitende Erforschung von Biographien von Opfern sowie Tätern nach. Thematisiert werden unterschiedliche Blickwinkel der Aufarbeitung, aber auch unterschiedliche Ansätze einer werteorientierten Vermittlungsarbeit. Die Publikation nimmt darüber hinaus den Blick von außen, jenseits der Landesgrenze auf, und dokumentiert den Vortrag des Gastredners Prof. Dr. Martin Sabrow, Direktor des Zentrums für Zeithistorische Forschung in Potsdam, zur grundsätzlichen Frage „Wohin treibt die Erinnerungskultur?“

Die Dokumentation ist kostenlos und kann hier bestellt werden.

Nach oben

 

Geschäftsbericht 2018

 

Demokratie ist kein Geschenk und Politische Bildung ist notwendiger denn je. Denn es verschiebt sich nicht nur in Deutschland etwas. Der Ausblick für die Demokratie auf dem gesamten Globus ist schon seit einiger Zeit auf „negativ“ gestellt. Wir müssen es endlich wieder in die Köpfe der Menschen hinein bekommen, was Nationalismus und Diktatur bedeuten: Sie bedeuten Krieg und Zerstörung, Armut und Elend. Das ist für uns die zentrale Herausforderung der politischen Bildung in den kommenden Jahren. Gerade in der heutigen Zeit ist die Vermittlung der Vorzüge der Demokratie, der Menschenrechte, des friedlichen Miteinanders, des Kompromisses und der Rechtsstaatlichkeit die Kernaufgabe der politischen Bildung.
Download (15,5 MB)