Entscheidung in Schottland

Schottland stimmt gegen die Unabhängigkeit

Die schottische Unabhängigkeitsbewegung hat das Referendum über die Loslösung von Großbritannien verloren. Die Mehrheit der Schotten stimmte am 18. September 2014 für den Verbleib im Vereinigten Königreich. 4,2 Millionen Schotten konnten entscheiden, ob ihr Land nach mehr als 300 Jahren Zugehörigkeit zu Großbritannien ein eigener Staat wird oder britisch bleibt. Der Regierung in London bleibt eine schwere Niederlage erspart. Brüssel, Berlin und Washington können also aufatmen.

Brexit

Dossier: Austrittsverhandlungen beginnen in Brüssel

Am 23. Juni 2016 haben die Briten bei einem Referendum mit rund 52 Prozent der Stimmen für den Brexit - den Austritt aus der Europäischen Union - gestimmt. Nach mehr als 40 Jahren Mitgliedschaft werden die Briten als erstes Land die EU verlassen. Befürchtet werden negative Folgen eines Brexits für die britische Wirtschaft, aber auch für die EU-Länder. Die Brexit-Verhandlungen zwischen der EU-Kommission und Großbritannien kommen kaum vom Fleck. Es bleibt nicht mehr viel Zeit, um einen harten Brexit zu verhindern. Alle Informationen rund um den Brexit liefert unser Dossier.

Griechische Tragödie

Die Staatsschuldenkrise in Griechenland

Griechenland droht eine Staatspleite, andere EU-Länder sind heillos überschuldet, die Gemeinschaftswährung Euro steht unter enormen Druck. Griechenland lebt seit Jahren über seine Verhältnisse. Mit geschönten Zahlen schafften die Hellenen 2001 die Aufnahme in die Währungsunion. 2018 lag die Gesamtschuldenlast bei rund 380 Milliarden Euro und damit bei 180 Prozent des Bruttoinlandsprodukts. Aus eigener Kraft kommt das Land nicht aus der Krise. IWF, EZB und Euro-Länder halfen mit Krediten. Athen musste dafür harte Auflagen akzeptieren und schmerzhafte Reformen umsetzen. 2018 endete das Kreditprogramm des Euro-Rettungsschirms.

Europawahl am 26. Mai 2019

Informationen rund um die Europawahl

Die europäischen Bürgerinnen und Bürger wählen im Mai 2019 ihr Europäisches  Parlament und haben damit  die  Möglichkeit, den Kurs der Europäischen Union für die kommenden fünf Jahre mitzubestimmen.  Gewählt  werden 705  Europa-Abgeordnete, die die  Interessen der rund 500 Millionen Europäerinnen und Europäer vertreten. Aus Deutschland ziehen 96 Europaabgeordnete ins Europäische Parlament ein. Jede Wählerin und jeder Wähler verfügt über eine Stimme.

Info-Portal Östliches Europa

Wo leben die Gagausen? Welche Sprache sprechen die Makedonier und welche Regierungsform hat das Land Bosnien-Herzegowina? Trotz der Tatsache, dass die Geschichte des östlichen Europa durch die EU-Osterweiterung an Aktualität gewonnen hat, sind die Kenntnisse über diese Regionen bei viele sehr gering. Das Info-Portal Östliches Europa bietet Informationen, weiterführende Links und versucht Verständnis für die Region zwischen Istanbul, Prag, Riga und Ural (Moskau) zu schaffen.

Europa im Unterricht

Informationen und Unterrichtsmaterialien zur EU und zu Europa

Wie ist die EU aufgebaut? Und wo finden Lehrkräfte Unterrichtsmaterialien zur EU und zu Europa? Das Portal "Europa im Unterricht" liefert Ihnen alle Informationen.

Putin gewinnt Präsidentschaftswahl 2018 in Russland

Wladimir Putin bleibt wenig überraschend Russlands Präsident. Er bekam über 70 Prozent der Stimmen bei der Präsidentschaftswahl am 18. März 2018. Es ist sein bisher bestes Wahlergebnis. Insgesamt traten acht Kandidatinnen und Kandidaten an.

Nervenkrieg um die Ukraine

Der Ost-West-Konflikt bricht wieder auf

Die Entwicklung in der Ukraine erregt international tiefe Besorgnis. Erst die Proteste auf dem Maidan-Platz, dann die Absetzung der Regierung, die Abspaltung der Halbinsel Krim und jetzt die schweren Kämpfe in der Ostukraine. Dem Land könnte die Spaltung, wenn nicht sogar ein Krieg drohen. Der Gegensatz zwischen dem westlich-orientierten und dem pro-russischen Bevölkerungsteil und damit zwischen West und Ost wird damit wieder zum Politikum.

Unabhängigkeit für Katalonien?

Katalanisches Regionalparlament stimmt für unabhängige Republik

In der spanischen Region Katalonien brodelt es. Mit Massendemonstrationen fordern Katalanen die Unabhängigkeit ihres Landes. Sie wollen Katalonien vom Zentralstaat Spanien abspalten und einen eigenen Nationalstaat gründen. Nach einem verbotenen Referendum entmachtete die spanische Zentralregierung die katalanischen Separatisten und setzte die katalanische Regionalregierung ab. 

60 Jahre Römische Verträge

Vor 60 Jahren, am 25. März 1957, unterzeichneten die Regierungen der sechs Gründerstaaten Frankreich, Deutschland, Italien, Belgien, die Niederlande und Luxemburg die Römischen Verträge. Sie gelten als "Geburtsurkunde" der Europäischen Union. Sie beinhalten einmal den Vertrag zur Gründung der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft (EWG) und den Vertrag zur Gründung der Europäischen Atomgemeinschaft (Euratom).

2007: Vertrag von Lissabon

"Vertrag über die Europäische Union" und "Vertrag über die Arbeitsweise der Europäischen Union"

Nach zähen Verhandlungen hatten die Staats- und Regierungschefs der Gemeinschaft am 19. Oktober 2007 Einigkeit über das neue Vertragswerk erzielt. Das Dokument wurde am 13. Dezember 2007 in Lissabon unterzeichnet. Der "Vertrag von Lissabon" ersetzt die im Jahr 2005 gescheiterte EU-Verfassung. Der Reformvertrag übernimmt die wesentlichen inhaltlichen Fortschritte des Verfassungsvertrags, baut aber auf der Struktur der bestehenden Verträge auf. Am 1. Dezember 2009 tritt der Vertrag endlich in Kraft.
 

Präsidentschaftswahl in Frankreich 2017

Emmanuel Macron zieht in den Élysée-Palast

Aufatmen in Europa: Emmanuel Macron ist Frankreichs neuer Präsident - mit 39 Jahren der jüngste in der Geschichte. Rund 66 Prozent der Franzosen stimmten nach Auszählung aller Stimmen der Stichwahl am 7. Mai 2017 für ihn, 34 für die rechtspopulistische Marine Le Pen. Bei seiner Antrittsrede vor dem Pariser Louvre versprach Macron, die gespaltene französische Gesellschaft zu einen und mit Liebe zu dienen. Er werde der Präsident aller Franzosen sein. Gleichzeitig warnte er, es warteten enorme Herausforderungen.

Kosovo erklärt sich für unabhängig

Neun Jahre nach dem Kosovo-Krieg hat sich die südserbische Provinz am 17. Februar 2008 für unabhängig erklärt. "Wir, die demokratisch gewählten Führer unseres Volkes, erklären das Kosovo mit dieser Deklaration zu einem unabhängigen und souveränen Staat", sagte Ministerpräsident Hashim Thaci. Per Akklamation stimmten die Abgeordneten auf einer Sondersitzung in Pristina der Unabhängigkeitserklärung zu. Darin verpflichtet sich der neue Staat dem "Frieden" und der "Stabilität". Bis zur echten Selbständigkeit ist es aber noch ein weiter Weg.

EU-Osterweiterung

Die Erweiterung der Europäischen Union am 1. Mai 2004 war eine einmalige historische Chance und gleichzeitige eine enorme politische Herausforderung. Durch die Aufnahme mittel- und osteuropäischer Staaten wurde ein Beitrag zur dauerhaften Überwindung der Teilung Europas geleistet. Mit der Erweiterung wurde die EU jedoch vor ihre bisher größten Herausforderungen gestellt. Die Probleme der Handlungsfähigkeit und Regierbarkeit einer EU mit 25 und mehr Mitgliedern nehmen zu.

EU-Beitritt der Türkei

Mehr als vier Jahrzehnte nach dem ersten Beitrittsantrag der Türkei verhandelt die Europäische Union seit dem 3. Oktober 2005 mit dem Land am Bosporus über eine EU- Vollmitgliedschaft. Der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan hat den formellen Beginn der EU-Beitrittsverhandlungen als "riesigen Schritt" gewürdigt. "Das ist ein Erfolg für die Türkei, das ist ein Erfolg für alle, das ist ein Erfolg für unser Volk", sagte der Regierungschef in Ankara. Der türkische Außenminister Abdullah Gül sprach von einem "wichtigen Wendepunkt" und betonte: "Jetzt beginnen die Gespräche für eine Vollmitgliedschaft der Türkei."

Euro-Krise

Ist der Euro noch zu retten?

Die Staatsschuldenkrise der Euroländer lenkt den Blick auf Europa. Die Lösung der aktuellen Krise erfordert dabei weitreichende wirtschafts- und gesellschaftspolitische Entscheidungen in der EU und in den Euro-Mitgliedstaaten. Ein Krisengipfel jagt den nächsten, immer mehr verschuldete Länder suchen Schutz unter dem Rettungsschirm. Die verabredeten Hilfsprogramme lassen viele Menschen angesichts der Risiken und Lasten am Sinn und Wert der europäischen Integration zweifeln. Nach der Fast-Pleite Griechenlands ist jetzt das Steuerparadies Zypern vom Staatsbankrott bedroht.

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