Wasser

Wasser. Foto: Photo by Jong Marshes on Unsplash.com.
Wasser. Foto: Photo by Jong Marshes on Unsplash.com.

Wasser ist für viele Menschen ein selbstverständliches Gut. Gerade weil Wasser allgegenwärtig erscheint, wird es in seiner Bedeutung unterschätzt. 

Wasser ist die Grundlage des Lebens. Seen, Tümpel, Bäche und Meere bieten einer Vielzahl von Pflanzen und Tieren einen Lebensraum. Wasser ist eine Energiequelle, ein Rohstoff, ein Wirtschaftsfaktor. Wir nutzen Wasser nicht nur für unsere Ernährung, sondern auch für unsere Hygiene. Das Grundwasser ist unser Trinkwasserspender. 

Der Druck auf die knappe Ressource nimmt zu. Der lebenswichtige Rohstoff hat eine enorme ökonomische Bedeutung und birgt erhebliches politisches Konfliktpotential.

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B&S Antiziganismus

Publikation der Landeszentrale

Bürger & Staat 4/2018

Wasser

Zehn Beiträge informieren über ein bedrohtes Gut: Wasser. Thematisiert werden unter anderem die ökonomische Bedeutung und das politische Konfliktpotential, globale Herausforderungen und die Folgen der Privatisierung von Betrieben, die die Versorgung mit Trinkwasser gewährleisten. 

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Wird das Wasser knapp?

Besserer Wasserzugang, mehr Wasservertriebene

Wassertropfen. Foto: Photo by Erda Estremera on Unsplash.com.
Wassertropfen. Foto: Photo by Erda Estremera on Unsplash.com.

Warum wird das Wasser knapp? Die Erde verliert schließlich kein Wasser ins Weltall, die Wassermenge bleibt dieselbe. Doch Wasser ist eine begrenzte Ressource, nur ein kleiner Teil des verfügbaren Wassers ist Süßwasser, nicht einmal drei Prozent.

Auf dieses Süßwasser, das in Eis und Schnee gelagert ist oder im Grundwasser, in Seen und Flüssen, möchten immer mehr Menschen und die Wirtschaft Zugriff. Im vergangenen Jahrhundert hat sich die Weltbevölkerung verdreifacht, der Wasserverbrauch ist um das Achtfache gestiegen und wächst weiter.

844 Millionen Menschen weltweit gehen bis heute, so der UNESCO Weltwasserbericht 2019, lange Wege, um Wasser nach Hause zu schleppen oder haben keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Meistens sind es Frauen und Kinder, die täglich mindestens eine Stunde für die Wasserversorgung aufwenden müssen.

Situation in Deutschland
Deutschland ist wasserreich. Von unserem erneuerbaren Wasserangebot nutzen wir etwas mehr als zehn Prozent im Jahr. Unsere natürlichen Wasserreserven sind damit im globalen Vergleich nicht stark belastet, sogenannter "Wasserstress" ist in Deutschland nicht zu befürchten. Ein Problem stellt allerdings die Belastung des Wassers durch Stoffe wie Nitrate dar. In Deutschland sind laut Weltwasserbericht 2019 nur sieben Prozent der Flüsse und Bäche in einem guten oder sehr guten ökologischen Zustand. Auch wir Konsumenten verwenden indirekt viel Wasser, das bei der Produktion unserer Konsumgüter und Lebensmittel, die oft im Ausland hergestellt werden, verbraucht wurde. Unser sogenannter „Wasserfußabdruck“ ist deshalb groß.

Globale Situation
Zwar ist global gesehen immer mehr Menschen der Zugang zu sauberem Wasser möglich, wie die Grafik zeigt.


Personen, die sicheres Trinkwasser nutzen (% der Bevölkerung)

Laut Unicef und den Vereinten Nationen haben trotz der verbesserten Lage 2,2 Milliarden Menschen aktuell keinen Zugang zu einer sicheren Trinkwasserversorgung. 6 von 10 Menschen, genauer gesagt 4,2 Milliarden Menschen, mangelt es an angemessenen sanitären Einrichtungen. Vor allem die Menschen in der Subsahara-Afrikas sind von Wassermangel betroffen. Nur 24 Prozent der Bevölkerung haben Zugang zu sauberem Wasser und lediglich 28 Prozent nutzen private sanitäre Einrichtungen (Quelle: UNESCO Weltwasserbericht 2019).

Angesichts dieser Zahlen ist die Vermutung naheliegend, dass gewaltsame Auseinandersetzungen um Wasser immer wahrscheinlicher werden.


Weitere Informationen: 

Christiane Fröhlich
Konflikte um eine knappe Ressource
Zwischen- und innerstaatliche Wasserkonflikte

zum Beitrag im Heft "Bürger & Staat: Wasser"


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Die Bedeutung des Klimawandels

Rad und Rahmen auf ausgetrocknetem Land. Foto: Photo by Olivier Mesnage on Unsplash.com.
Rad und Rahmen auf ausgetrocknetem Land. Foto: Photo by Olivier Mesnage on Unsplash.com.

Neben Bevölkerungswachstum, Urbanisierung und ökonomischer Entwicklung bestimmt das Klima immer mehr über das zur Verfügung stehende Wasser. Der Klimawandel lässt Wasserangebot und Wassernachfrage weiter auseinanderklaffen. Werden Konkurrenzdenken und Konflikte um das Wasser zunehmen? Oder führen Interessenkonflikte um die knappe Ressource zu grenzüberschreitenden und friedlichen Regelungen?

Landschaft in Arizona. Foto: Bianca Braun.

Klima

Das Dossier der Landeszentrale für politische Bildung

Der Klimawandels ist ebenso bedrohlich wie real. Die Vereinten Nationen haben zum sofortigen Umsteuern aufgerufen. Was ist Klima? Wie wirkt sich der Klimawandel aus?

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Wasser ist ein UN-Entwicklungsziel

Wasser fließt durch Hände. Foto: Photo by mrjn Photography on Unsplash
Wasser fließt durch Hände. Foto: Photo by mrjn Photography on Unsplash

Die UN-Entwicklungsziele schützen Lebensgrundlagen
Sucht man nach Wegen aus der Wasserkrise, ist nachhaltiges Wassermanagement unerlässlich. 2015 haben sich im Rahmen der UN-Generalversammlung 193 Staaten auf 17 „Nachhaltige Entwicklungsziele“ geeinigt. Diese sogenannten Sustainable Development Goals (SDGs) justierten die im Jahr 2000 formulierten Millenniumsziele neu. Die 2015 vereinbarten Ziele verbinden soziale, ökologische und ökonomische Dimensionen von Nachhaltigkeit und verknüpfen die Bekämpfung von Armut mit dem Schutz natürlicher Lebensgrundlagen.


Das Ziel Nummer sechs

Eines dieser Ziele (SDG 6) will die Verfügbarkeit und nachhaltige Bewirtschaftung von Wasser sowie die Sanitärversorgung für alle Menschen weltweit gewährleisten. Denn noch immer haben Millionen Menschen keinen Zugang zu einer elementaren Trinkwasserversorgung.

SUSTAINABLE DEVELOPMENT GOAL 6

Wasser und Sanitärversorgung für alle – Verfügbarkeit und nachhaltige Bewirtschaftung von Wasser und Sanitärversorgung für alle gewährleisten.

("Ensure availability and sustainable management of water and sanitation for all.")

6.1: Bis 2030 den allgemeinen und gerechten Zugang zu einwandfreiem und bezahlbarem Trinkwasser für alle erreichen.

6.2: Bis 2030 den Zugang zu einer angemessenen und gerechten Sanitärversorgung und Hygiene für alle erreichen und der Notdurftverrichtung im Freien ein Ende setzen, unter besonderer Beachtung der Bedürfnisse von Frauen und Mädchen und von Menschen in prekären Situationen.

6.3: Bis 2030 die Wasserqualität durch Verringerung der Verschmutzung, Beendigung des Einbringens und Minimierung der Freisetzung gefährlicher Chemikalien und Stoffe, Halbierung des Anteils unbehandelten Abwassers und eine beträchtliche Steigerung der Wiederaufbereitung und gefahrlosen Wiederverwendung weltweit verbessern.

6.4: Bis 2030 die Effizienz der Wassernutzung in allen Sektoren wesentlich steigern und eine nachhaltige Entnahme und Bereitstellung von Süßwasser gewährleisten, um der Wasserknappheit zu begegnen und die Zahl der unter Wasserknappheit leidenden Menschen erheblich zu verringern.

6.5: Bis 2030 auf allen Ebenen eine integrierte Bewirtschaftung der Wasserressourcen umsetzen, gegebenenfalls auch mittels grenzüberschreitender Zusammenarbeit.

6.6: Bis 2020 wasserverbundene Ökosysteme schützen und wiederherstellen, darunter Berge, Wälder, Feuchtgebiete, Flüsse, Grundwasserleiter und Seen.

6.a): Bis 2030 die internationale Zusammenarbeit und die Unterstützung der Entwicklungsländer beim Kapazitätsaufbau für Aktivitäten und Programme im Bereich der Wasser und Sanitärversorgung ausbauen, einschließlich der Wassersammlung und -speicherung, Entsalzung, effizienten Wassernutzung, Abwasserbehandlung, Wiederaufbereitungs- und Wiederverwendungstechnologien.

6.b): Die Mitwirkung lokaler Gemeinwesen an der Verbesserung der Wasserbewirtschaftung und der Sanitärversorgung unterstützen und verstärken.

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Das Sustainable Development Goal 6 ist eine Antwort auf die globale Wasserkrise und fordert deshalb unter anderem die Steigerung der Wasseraufbereitung und Wasserwiederverwendung. Bloße Technik reicht allerdings nicht aus. Notwendig sind „Investitionen in Köpfe“, das heißt der Norden muss für Aus- und  Weiterbildungsmaßnahmen in den Ländern des globalen Südens Sorge tragen.

UN-Infoblatt: Goal 6


Weitere Informationen:

Thomas Kluge
Millenniumsziele und das Thema Wasser
Wasser - eine knappe Ressource

zum Beitrag im Heft "Bürger & Staat: Wasser"

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Wasser ist ein Menschenrecht

Kinder springen in Pfütze. Foto: Photo by Josh Calabrese on Unsplash.com.
Kinder springen in Pfütze. Foto: Photo by Josh Calabrese on Unsplash.com.

Wasser ist ein Menschenrecht. Doch allen internationalen Verpflichtungen und Anstrengungen zum Trotz ist die Grundversorgung mit Wasser und sanitären Standards in weltweitem Maßstab ein weiterhin unerfülltes Menschenrecht. Es fehlt schlicht am politischen Willen, notwendige Maßnahmen und Investitionen zu tätigen.

Ausschnitt der Resolution

Die Generalversammlung,

(...)
tief besorgt darüber, dass etwa 884 Millionen Menschen keinen Zugang zu einwandfreiem Trinkwasser und mehr als 2,6 Milliarden keinen Zugang zu einer sanitären Grundversorgung haben, und höchst beunruhigt darüber, dass jedes Jahr infolge von wasser- und sanitärbedingten Krankheiten etwa 1,5 Millionen Kinder unter 5 Jahren sterben und 443 Millionen Schultage verloren gehen,

in der Erkenntnis, wie wichtig der gleiche Zugang zu einwandfreiem und sauberem Trinkwasser und zu Sanitärversorgung als fester Bestandteil der Verwirklichung aller Menschenrechte ist, (...)

  1. erkennt das Recht auf einwandfreies und sauberes Trinkwasser und Sanitärversorgung als ein Menschenrecht an, das unverzichtbar für den vollen Genuss des Lebens und aller Menschenrechte ist;
  2. fordert die Staaten und die internationalen Organisationen auf, im Wege der internationalen Hilfe und Zusammenarbeit Finanzmittel bereitzustellen, Kapazitäten aufzubauen und Technologien weiterzugeben, insbesondere für die Entwicklungsländer, um die Anstrengungen zur Bereitstellung von einwandfreiem, sauberem, zugänglichem und erschwinglichem Trinkwasser und zur Sanitärversorgung für alle zu verstärken; (...)

Zur deutschen Version der Resolution 64/292 

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Tipps: Wasser sparen und schonen

Unsere Ernährung kann Wasser sparen

Drei Maßnahmen zur Lösung der Wasserprobleme in Deutschland

  • Trinke Wasser aus dem Hahn statt aus der Flasche. 
    Unser Leitungswasser hat mitunter mehr Mineralien und weniger Nebenstoffe als Wasser aus der Flasche. Ein Liter Flaschenwasser benötigt für die Befüllung, Reinigung, Transport, Herstellung der Flaschen, Entsorgung oder Wiederverwendung etwa einen Viertelliter Öl. 
  • Reduziere deinen Fleischkonsum. 
    So senkt sich die Nitratbelastung unserer Gewässer durch die Folgen landwirtschaftlicher Intensivwirtschaft. Eine ausgewogene Ernährungsweise mit viel Obst und Gemüse hält gesund und reduziert den Verbrauch von Wasserressourcen, denn die Produktion von Fleisch verschlingt viel Wasser (Informationen des Bundeszentrum für Ernährung.
  • Entsorge keine Arzneimittel über den Abfluss oder die Toilette.
    Besorgniserregend ist die wachsende Belastung deutscher Gewässer mit Rückständen von Arzneimitteln: Mehrere Tonnen von Arzneimittelwirkstoffen gelangen jeden Tag in die Umwelt. Es ist bislang unerforscht, wie sich diese dauerhaften, wenn auch geringen Belastungen auf die Organismen und die Umwelt auswirken. 16 Prozent der Deutschen entsorgen nicht verbrauchte Tabletten über die Toilette. 43 Prozent schütten flüssige Arzneimittel in die häuslichen Abwässer. 

In einer 50 Gramm schweren Tomate stecken im globalen Durchschnitt zehn Liter Wasser, in einem Baumwollshirt 2.500 Liter und in 200 Gramm Rindersteak 3.100 Liter Wasser. Jedes Produkt, das wir benutzen oder konsumieren, verbraucht bei seiner Herstellung eine bestimmte Menge Wasser. Und das ist in der Regel ein Vielfaches der im fertigen Produkt enthaltenen Menge.

Virtuelles Wasser, das in Produkte und Dienstleistungen einfließt, ist nicht unmittelbar zu sehen. Auf dieser Basis funktioniert das Konzept des virtuellen Wasserfußabdrucks, das eine genaue Bilanzierung des Wasserverbrauchs für die Herstellung von Gütern und Dienstleistungen ermöglicht. Deutschlands virtueller Wasserfußabdruck beträgt etwa 160 Milliarden Kubikmeter pro Jahr. Pro Person entspricht dies einem durchschnittlichen Verbrauch von knapp 5.300 Liter Wasser am Tag. Das Konzept des virtuellen Fußabdrucks liefert uns ein hervorragendes Instrument, um lokale und globale Wasserströme zu überwachen und sowohl Ineffizienzen als auch drohende Übernutzungen von Wasserkörpern zu identifizieren. Es macht sichtbar, dass fast alle Länder der Welt als Nettoimporteure von virtuellem Wasser über ihre Verhältnisse leben. Deutschland importiert etwa die Hälfte seines Wasserverbrauchs als virtuelles Wasser.

Auch als Verbraucherinnen und Verbraucher haben wir die Möglichkeit, durch unser Konsumverhalten unseren Wasserfußabdruck zu reduzieren. Dabei ist nicht die absolute Höhe, sondern vielmehr die Herkunft des virtuellen Wassers entscheidend. Der Weltfriedensdienst hat daher für 26 Produktgruppen eine digitale Wasserampel entwickelt, um den eigenen Wasserfußabdruck einzuordnen und Möglichkeiten zu finden, ihn zu reduzieren.8

Helge Swars skizziert die ungleiche Verteilung und Nutzung der endlichen Ressource Wasser an zahlreichen Beispielen und diskutiert konkrete Maßnahmen, um dem Wasserstress wirksam begegnen zu können. 


Weitere Informationen:

Helge Swars
Virtuelles Wasser und Wasserstress
Ungleiche Nutzung einer endlichen Ressource

zum kostenlosen Beitrag in "Bürger & Staat: Wasser" 

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Wasserverbrauch

Wofür verbrauchen wir Wasser?

Infografik: Wofür wir Wasser verbrauchen | Statista

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Wie viel Wasser verbrauchen wir?

Wasser aus dem Hahn. Foto: Photo by Jacek Dylag on Unsplash.com.
Wasser aus dem Hahn. Foto: Photo by Jacek Dylag on Unsplash.com.

Jeder deutsche Bürger und jede Bürgerin geht durchschnittlich bewusster mit Wasser um: Wir verbrauchen immer weniger Wasser pro Kopf. Während jeder und jede im Jahr 1983 noch 147 Liter Wasser je Tag aus dem häuslichen Wasseranschluss verwendete, sparen wir mittlerweile rund 25 Liter. 2016 lag der Verbrauch je Einwohner bei 123 Liter am Tag (destatis.com: Wasserabgabe an Haushalte).

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Wasserverbrauch der deutschen Wirtschaft

Häuser gespiegelt im Wasser. Foto: Photo by ariel sion on Unsplash.com.
Häuser gespiegelt im Wasser. Foto: Photo by ariel sion on Unsplash.com.

Betriebe in der Landwirtschaft, im Bergbau und verarbeitenden Gewerbe, in der Energieversorgung und in anderen Dienstleistungsbereichen nutzen immer weniger Wasser. Laut Statistischem Bundesamt setzten die Betriebe im Jahr 2016 mit 18,7 Milliarden Kubikmetern knapp eine Milliarde Kubikmeter weniger ein als noch 2013. Ein Großteil der Wassermenge, knapp 90 Prozent, wurde für Kühlzwecke verwendet, überwiegend bei Betrieben der Energieerzeugung (Kraftwerken). 1,3 Milliarden Kubikmeter Wasser wurden im Jahr 2016 ungenutzt abgeleitet.

Zu den Zahlen des Statistischen Bundesamts

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Badegewässer in Europa

Wasser ist nicht nur für unsere Ernährung und Hygiene wichtig. Seen, Tümpel, Bäche und Meere bieten einer Vielzahl von Pflanzen und Tieren einen Lebensraum. Und auch für uns Menschen versprechen Badegewässer an heißen Sommertagen eine erfrischende Abkühlung. Die Qualität unserer Badegewässer spielt somit für uns und die Umwelt eine wichtige Rolle.

Die Europäische Umweltagentur untersucht jährlich die Qualität unserer Badegewässer. Durch die 2006 eingeführten EU-Badegewässerrichtlinien hat sich die Badewasserqualität deutlich verbessert. Grund dafür sind Überwachungen und Investitionen in der Behandlung von kommunalem Abwasser, die den Anteil der kommunalen und industriellen Abwässer erheblich reduzieren konnten. 2018 haben 95 Prozent der Badestellen in Europa die Mindestqualitätsanforderungen erfüllt.

Vor allem Zypern sticht heraus. Allerdings wurden auf der Urlaubsinsel nur 131 Badestellen getestet. Italien liegt dahingegen im unteren Bereich. Die Zahl der untersuchten Gewässer liegt mit 5.539 jedoch deutlich höher als auf Zypern. In Deutschland haben von fast 2300 Badegewässern 97 Prozent eine ausgezeichnete Qualität (Quelle: Europäische Umweltagentur).

Infografik: Wo man im Urlaub am besten badet | Statista
 

Wasser

 
 
 
 
 
 

Unser Trinkwasser – von Geschäften und Konflikten

 
 
 
 
 
 

Klima

 

Was ist Klima? Wie wirkt sich der Klimawandel aus?

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