Bau der Berliner Mauer - 13. August 1961

Foto: Bundesarchiv, B 145 Bild-F088809-0038 / Thurn, Joachim F. / CC-BY-SA

"Ich verstehe Ihre Frage so: Dass es Menschen in Westdeutschland gibt, die wünschen, dass wir die Bauarbeiter der Hauptstadt der DDR mobilisieren, um eine Mauer aufzurichten, ja? Eh, mir ist nicht bekannt, dass eine solche Absicht besteht, da sich die Bauarbeiter in der Hauptstadt hauptsächlich mit Wohnungsbau beschäftigen und ihre Arbeitskraft voll eingesetzt wird. Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten."
So der DDR-Staatsratsvorsitzende Walter Ulbricht am 15. Juni 1961 auf einer Pressekonferenz in Berlin (Ost). Am 13. August 1961, vor 55 Jahren, begannen die Arbeiten am Mauerbau.

Walter Ulbricht
Walter Ulbricht,
Bundesarchiv, Bild 183-
J1231-1002-002 /
Fotograf: Joachim
Spremberg / Lizenz CC-BY-
SA 3.0

In der Nacht vom 12. auf den 13. August 1961 gab Walter Ulbricht, der DDR-Staatsratsvorsitzende, SED-Parteiführer und Vorsitzende des Nationalen Verteidigungsrates der DDR, den Befehl zur Abriegelung der Sektorengrenze in Berlin. Im Einverständnis mit der Sowjetunion und mit Rückendeckung der sowjetischen Truppen in der DDR wird das letzte Schlupfloch versperrt, durch das der SED-Diktatur noch zu entkommen ist.

Die Mauer sollte für die nächsten 28 Jahre die politische Spaltung Deutschlands und Europas zementieren. Sie wurde weltweit zum Symbol für den Kalten Krieg, der die Welt politisch in eine östliche und eine westliche Hemisphäre spaltete und zum Symbol für den Bankrott einer Diktatur, die ihre Existenz nur dadurch zu sichern vermochte, dass sie ihre Bevölkerung einsperrte.

Über eine ganze Generation wurden die Deutschen in Ost und West von einer Betonmauer, Stacheldraht und Selbstschussanlagen auseinanderdividiert. Niemand konnte sich vorstellen, dass 28 Jahre vergehen würden, bevor mit dem Fall der Mauer die Überwindung der Teilung in Deutschland wieder möglich wurde.

Von der einen Seite wurde die Mauer als "Friedensgrenze" und "Antifaschistischer Schutzwall" gepriesen, von der anderen Seite als "kommunistische Schandmauer" verdammt. Ihr Fall markiert auch das Ende des Kalten Krieges. Mehr als ein Vierteljahrhundert nach ihrer Erbauung fiel die Mauer am 9. November 1989. Dieser 9. November ist fest mit der Deutschen Einheit verknüpft, weit mehr als der eigentliche Staatsakt ein Jahr später. Er erinnert uns auch an erfolgreichen Widerstand und Bürgermut.

Hintergrund

Nach Ende des Zweiten Weltkriegs 1945 wurde Deutschland auf Beschluss der Jalta-Konferenz in vier Besatzungszonen aufgeteilt. Berlin mit seinem Sonderstatus in der sowjetischen Besatzungszone wurde ebenso in vier Sektoren geteilt. Schon 1948 kam es zur ersten Berlinblockade durch die Sowjetunion. Alle Land- und Wasserwege zur Versorgung von Westberlin wurden geschlossen. Die Westalliierten USA, Frankreich und Großbritannien reagierten mit der Einrichtung einer Luftbrücke, über die Westberlin versorgt wurde. 1949 wurden die zwei deutsche Staaten gegründet: Die Deutsche Demokratische Republik (DDR) und die Bundesrepublik Deutschland. Seit 1952 wurde die innerdeutsche Grenze durch die DDR mittels Zäunen, Bewachung und Alarmvorrichtungen gesichert. Nur noch die Grenze zwischen West- und Ostberlin war offen.

Im Frühjahr 1961 verschlechterte sich die wirtschaftliche Lage der DDR rapide, die Versorgungsproblem nahmen zu - und die Zahl der Flüchtlinge wuchs von Tag zu Tag. Zehntausende flüchteten jeden Monat aus der DDR - das Land blutete aus, das Ende der DDR schien nahe. Rund 2,7 Mio. Menschen hatten zwischen 1949 und 1961 die DDR und Ost-Berlin in Richtung Westen verlassen. Darunter waren vor allem gut ausgebildete junge Arbeiter und Akademiker. Allein im Juli 1961 verließen 30.000 Menschen die DDR. Der einzige noch offene Fluchtweg führte nach West-Berlin. Zu dem Arbeitskräftemangel kam auch der Abfluss von Waren aller Art und der illegale Geldumtausch, der die Währung schwächte. Täglich passierten rund eine halbe Million Menschen in beide Richtungen die Sektorengrenzen in Berlin.

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Der Mauerbau

Foto: Bundesarchiv,
Bild 173-1282 / Fotograf:
Helmut J. Wolf / Lizenz
CC-BY-SA

Am 12. August 1961 gab der Ministerrat der DDR bekannt: "Zur Unterbindung der feindlichen Tätigkeit der revanchistischen und militaristischen Kräfte Westdeutschlands und West-Berlins wird eine solche Kontrolle an der Grenze der Deutschen Demokratischen Republik einschließlich der Grenze zu den Westsektoren von Groß-Berlin eingeführt, wie sie an den Grenzen jedes souveränen Staates üblich ist."
Der Mauerbau war unter völliger Geheimhaltung durch den damaligen für Sicherheitsfragen zuständigen Sekretär des Zentralkomitees der SED, Erich Honecker, vorbereitet worden.

MauerbauAm frühen Morgen des 13. August begannen bewaffnete Grenzpolizisten mitten in Berlin das Straßenpflaster aufzureißen. Asphaltstücke und Pflastersteine wurden zu Barrikaden aufgeschichtet, Betonpfähle eingerammt und Stacheldrahtverhaue gezogen. Die Absperrung lief entlang der sowjetischen Sektorengrenze mitten durch Berlin. Geschütze und Panzer fuhren auf, der Berufsverkehr musste für sämtliche Bewohner der Randgebiete Berlins neu organisiert werden. Der Minister für Verkehrswesen der DDR, Erwin Kramer, befahl bereits um Mitternacht, den S-Bahn-Verkehr zwischen den Westsektoren Berlins und der DDR zu unterbrechen.

In der Nacht vom 17. zum 18. August wurde der Stacheldraht durch eine Mauer aus Hohlblocksteinen ersetzt. Als der Morgen graut, war die Grenze dicht.

Foto: Library of Congress,
Public Domain

Erschütternde Szenen spielten sich in den Tagen des Mauerbaus entlang der Sektorengrenze ab: Von einem Tag auf den anderen wurden die Menschen in West- und Ostberlin voneinander getrennt, Straßen, Plätze und Häuser wurden geteilt, die Bahn-Verbindungen unterbrochen. Die Sperranlage schnitt über 50.000 Ost-Berliner von ihren Arbeitsplätzen im Westen ab. Die DDR-Regierung verringerte die Zahl der Grenzübergangsstellen zwischen beiden Stadthälften auf sieben. Fassungslos stehen sich die Westberliner auf der einen, die Ostberliner auf der anderen Seite an der Sektorengrenze gegenüber. Auf der Ostseite halten Kampfgruppen und Volkspolizei die Umstehenden mit Maschinengewehren in Schach, in West-Berlin schirmt die Polizei die Grenzanlagen vor den aufgebrachten Bürgern ab.

Am späten Nachmittag des 13. August gibt Bundeskanzler Konrad Adenauer eine erste Erklärung ab: "Im Verein mit unseren Alliierten werden die erforderlichen Gegenmaßnahmen getroffen. Die Bundesregierung bittet alle Deutschen, auf diese Maßnahmen zu vertrauen. Es ist das Gebot der Stunde, in Festigkeit, aber auch in Ruhe der Herausforderung des Ostens zu begegnen und nichts zu unternehmen, was die Lage nur erschweren, aber nicht verbessern kann."

Am Abend des 13. August sagte der Regierende Bürgermeister Willy Brandt vor dem Abgeordnetenhaus: "Der Senat von Berlin erhebt vor aller Welt Anklage gegen die widerrechtlichen und unmenschlichen Maßnahmen der Spalter Deutschlands, der Bedrücker Ost-Berlins und der Bedroher West-Berlins."

Warnschild an der MauerDie Stimmungslage in der Westberliner Bevölkerung wurde kritisch. Viele fühlten sich von den westlichen Schutzmächten im Stich gelassen, und nicht wenige sahen in der Abriegelung nur den ersten Schritt zu weitergehenden Maßnahmen gegen den Status von Westberlin.

Viele Betroffene in der DDR nahmen den Mauerbau auch nicht klaglos hin: Laut einem Buch der Stasi-Behörde wurden offenbar etwa 4.000 Menschen festgenommen. Der Widerstand war damit wohl größer, als bisher angenommen. Allein am Tag des Mauerbaus habe die Stasi rund 20 Menschenansammlungen mit Protestcharakter registriert, die zwischen 20 und 600 Beteiligte aufwiesen.

Erst drei Tage später gingen diplomatische Proteste der Westalliierten in Moskau ein. US-Präsident John F. Kennedy entschloss sich am 17. August doch noch Flagge zu zeigen. Er entschied die Berliner US-Garnison durch eine 1.500 Mann starke Kampfgruppe zu verstärken und sie demonstrativ über die Transitautobahn nach Berlin fahren zu lassen. Die Fahrt des Militärkonvois über den Kurfürstendamm geriet zum Triumphzug.

Am 28. September 1962 erklärte der US-amerikanische Verteidigungsminister McNamara in Washington, dass der freie Zugang nach Berlin mit allen Mitteln gesichert werde. Die Sowjetunion gab ihre im Chruschtschow-Ultimatum noch 1958 formulierte Forderung nach einer entmilitarisierten, "freien Stadt West-Berlin" auf. Die Mauer zementierte also den Status Quo.

Kennedy: Ich bin ein BerlinerIm Juni 1963 besuchte Kennedy anlässlich des 15. Jahrestags der Berliner Luftbrücke Berlin. Vor dem Rathaus Schöneberg hielt er eine Rede über die Mauer, in der er die historischen Worte sprach: "Vor zweitausend Jahren war der stolzeste Satz ‚Ich bin ein Bürger Roms‘. Heute, in der Welt der Freiheit, ist der stolzeste Satz ‚Ich bin ein Berliner‘."

Mit dem Bau der Berliner Mauer schloss die SED-Führung den letzten offenen Übergang zwischen Ost- und Westdeutschland. Für die Bevölkerung in der DDR bedeutete die Mauer das endgültige Ende ihrer Freizügigkeit und der Möglichkeit sich der SED-Politik durch Abwanderung zu entziehen. Deutschland war endgültig geteilt. Die Mauer war das abschreckendste Symbol des Ost-West-Konfliktes. 


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Youtube Video: Eingemauert! (Deutsche Welle)


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Die Berliner Mauer in Zahlen

Länge der Demarkationslinie zwischen Ost- und Westberlin:43,1 km
Länge der Demarkationslinie zwischen Westberlin und der DDR:111,9 km
Länge der Betonplattenwand:107,0 km
Länge des Metallgitterzauns:61,3 km
Länge des elektrischen Kontakt- und Signalzauns:127,5 km
Länge des asphaltierten Kontrollgangs entlang der Mauer: 124,0 km
Zahl der Beobachtungstürme an der Mauer:296
Aufwand für den Bau der Mauer (1961)
(= Jahresproduktion der gesamten DDR-Wohnungsbauwirtschaft):
ca. 100 Mio. DM      
Zahl der an der Berliner Mauer getöteten Flüchtlinge:136
Zahl der erfolgreichen Flüchtlinge nach dem Bau der Mauer:180.000
Zahl der legalen Ausreisen aus der DDR nach Westdeutschland (1961-1989):727.000



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Der Fall der Mauer

Öffnung der GrenzeEnde Oktober 1989 hatten sich durch die Perestroika nicht nur die herrschenden politischen Standpunkte der SED, sondern auch die der Medien bereits grundlegend verändert. Korrespondenten berichteten offen von Demonstrationen und Kundgebungen, informierten über die Reiseregelungen und über die wirtschaftlichen Folgen für die DDR.

Im November 1989 überschlagen sich die Ereignisse in der DDR. Unter dem Druck der friedlichen Bürgerbewegung musste die Sozialistische Einheitspartei Deutschlands (SED) immer weiter zurückweichen. Die Diktatur befand sich in einer offenen Krise, von der sie sich nicht mehr erholen sollte. Die größte Demonstration fand am 4. November 1989 in der Mitte Berlins statt, zu der sich über eine halbe Million Menschen friedlich versammelten. In der SED-Spitze und im Sicherheitsapparat begann ein Tauziehen um die Frage, ob man die Demonstration verhindern sollte. Schließlich beschloss die SED-Führung, dass die Demonstration genehmigt werden sollte. Eine zentrale Forderung der Demonstranten war die nach Reisefreiheit. Die SED reagierte am 6. November 1989 mit einem Entwurf für ein Reisegesetz, welcher auf breite Ablehnung stieß. Unter andauerndem Druck durch Massenflucht und Demonstrationen sowie durch Einwirkung der "SED-Reformer" trat am 7. November 1989 die DDR-Regierung unter Ministerpräsident Willi Stoph zurück. Daraufhin trat am 8. November auch das gesamte Politbüro des Zentralkomitee (ZK) der SED zurück.

In dieser Situation fand am 8. und 9. November das ZK-Plenum der SED statt. Gleichzeitig wurde ein einfaches und weitgehendes neues Reisegesetz ausgearbeitet und im ZK der SED verlesen. Kaum einer der Anwesenden erkannte die Brisanz dieses Entwurfs .

Am 9. November um 18.00 Uhr begann die Live-Übertragung der Pressekonferenz mit Günter Schabowski (1. Sekretär der SED-Bezirksleitung Berlin). Kurz vor Ende der Pressekonferenz um 18:57 Uhr fragte der italienische Journalist Riccardo Ehrman, ob der Entwurf des Reisegesetzes nicht ein Fehler gewesen sei. Schabowski teilte den erstaunten Journalisten mit, dass ab sofort Westreisen für jedermann möglich sind. Viele DDR-Bürger sehen die Mitteilung im Fernsehen. Die Regelung war ursprünglich als Richtlinie für die ständige Ausreise in die Bundesrepublik Deutschland (ohne Recht auf Rückkehr) gedacht. Sie sollte den anhaltenden Ausreisestrom über die CSSR stoppen.

"Und deshalb haben wir uns dazu entschlossen, heute eine Regelung zu treffen, die es jedem Bürger der DDR möglich macht, über Grenzübergangspunkte der DDR auszureisen. ...Also, Privatreisen nach dem Ausland können ohne Vorliegen von Voraussetzungen, Reiseanlässen und Verwandtschaftsverhältnissen beantragt werden. Die Genehmigungen werden kurzfristig erteilt...Das tritt nach meiner Kenntnis, ähh, ist das sofort, unverzüglich."

AP verbreitete als Eilmeldung: "DDR öffnet Grenze"; DPA um 19.41 Uhr: "Die DDR-Grenze ... ist offen." Die Agenturmeldungen wurden in der Hauptnachrichtenzeit bis 20.15 Uhr zur TOP-Nachricht in Fernsehen und Hörfunk. Die "Tagesschau" meldet "DDR öffnet Grenze".
Gegen 21.10 Uhr beendete der Bundestag in Bonn aus Anlass der neuen Bestimmungen seine Sitzung mit dem Absingen der Nationalhymne.

Grenzübergang Borholmer StraßeSchon gegen 20.30 Uhr trafen die ersten DDR-Bürger am Grenzübergang Bornholmer Straße ein um zu sehen, was los ist. Der Grenzübergang war aber weiterhin für DDR-Bürger ohne gültiges Visum geschlossen. Immer mehr Menschen kamen zum Grenzübergang und gegen 21.00 Uhr forderte die Menge die Öffnung der Grenze.
Die Situation spitzte sich zu, die diensthabenden Grenzsoldaten hatten bisher keinen Befehl zur Öffnung der Grenze erhalten und die Menge vor dem Grenzübergang rief: "Tor auf! Tor auf". Es spielten sich tumultartige Szenen ab. Tausende drängten von hinten nach vorn. Am Schlagbaum wurde es immer bedrohlicher. Keiner wusste genau, ob es sich nun um ein Gerücht, einen Versprecher oder tatsächlich um eine gültige Entscheidung handelt. Die Grenzsoldaten waren völlig überfordert. Eine halbe Stunde vor Mitternacht entschlossen sich einzelne Grenzkommandanten, die Tore einfach zu öffnen. Die Mauer war gefallen. Auch an anderen Übergängen der innerdeutschen Grenze strömten tausende DDR-Bürger in die Bundesrepublik und wurden im Westen begeistert empfangen. Es ist der Moment in dem die DDR zerbricht.

Erst am 1. Juli 1990, dem Tag des Inkrafttretens der Währungsunion, wurden die Bewachung der Mauer und sämtliche Grenzkontrollen eingestellt.


 

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Geschichte der Berliner Mauer

Foto: Bundesarchiv, B 145 Bild-F079009-0032 / CC-BY-SA
12. September 1944Londoner Protokoll (Abkommen zwischen Großbritannien, der UdSSR und den USA über den Berliner Vier-Mächte-Status; 14. November 1944: Einbeziehung Frankreichs)
2. August 1945Potsdamer Abkommen; endgültige Festlegung des Viermächtestatus für Berlin
19. Juni 1948 - 4. Mai 1949Berlin-Blockade
27. November 1958Berlin-Ultimatum der UdSSR: Forderung, Westberlin zu einer "entmilitarisierten Freien Stadt" und einer "selbständigen politischen Einheit" zu machen
16.-18. Dezember 1958Ablehnung des Berlin-Ultimatums durch den Nato-Rat
Ende Juni 1961Formulierung der drei "Essentials" der amerikanischen Regierung: freier Zugang nach Westberlin, Präsenz von Truppen der Westmächte in Westberlin, Freiheit und Sicherheit der Westberliner Bevölkerung
13. August 1961Beginn des Mauerbaus in Berlin

DHM: Die Mauer

17. August 1961Proteste der Westmächte gegen die Sperrmaßnahmen
19. August 1961Berlin-Besuch des amerikanischen Vizepräsidenten Lyndon B. Johnson
1. Mai 1962Massendemonstration der Westberliner am Reichstag für die Freiheit der Menschen im anderen Teil der Stadt mit über 700.000 Teilnehmern.
22.-28. Oktober 1962Nach dem gescheiterten Versuch der Sowjetunion, Kuba zu einem Raketenstützpunkt gegen die USA auszubauen, beginnt eine Phase der Entspannung zwischen Washington und Moskau.
5. August 1963USA, Großbritannien und die Sowjetunion schließen ein Abkommen über den Stopp von Atomtests
26. Juni 1963Besuch des US-Präsidenten John F. Kennedy in Westberlin ("Ich bin ein Berliner")

DHM: Kennedy-Besuch

18. Dezember 1963 - 5. Januar 1964Erstes Passierscheinabkommen für Westberliner zum Verwandtenbesuch im Ostteil der Stadt (weitere Abkommen: 1964, 1965 und 1966)

11. Juli 1968

USA, Großbritannien und die Sowjetunion unterzeichnen den Vertrag über die Nichtverbreitung von Kernwaffen (Atomsperrvertrag)
1. November 1969

Zwischen den USA und der UdSSR beginnen Gespräche über die Begrenzung strategischer Rüstungen (Strategic Arms Limitation Talks: SALT).

3. September 1971Vier-Mächte-Abkommen über Berlin: Bestätigung der Rechte der Westmächte in Westberlin, Garantie der Verbindungswege zwischen der Bundesrepublik Deutschland und Westberlin
3. Juni 1972Einigung zwischen der DDR-Regierung und dem Senat von Berlin über die Besuche von Westberlinern im Ostteil der Stadt

Transitabkommen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der DDR: ungehinderter Zugang zum Westteil der Stadt

2. Juni 1987Berlin-Besuch des US-Präsidenten Ronald Reagan: "Herr Gorbatschow, reißen Sie die Mauer nieder!".
30. Oktober 1989 Kundgebung vor dem Roten Rathaus in Ostberlin (etwa 200.000 Teilnehmer): Forderung nach Beseitigung der Mauer
9. November 1989Öffnung der Mauer
1. Juli 1990Die Bewachung der Mauer und sämtliche Grenzkontrollen wurden endgültig eingestellt

 

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Leben in der DDR
Der Alltag von Jugendlichen in der DDR steht im Mittelpunkt des Themenhefts.
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20 Jahre Maueröffnung in Europa
Die Friedliche Revolution von 1989 in der DDR und anderen europäischen Staaten wie Polen und Ungarn ist das Thema der Ausgabe der Zeitschrift "Deutschland & Europa".
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