Zur Geschichte von Christen und Juden
Besuch des Museums und des jüdischen Friedhofs Laupheim

EXKURSIONSREIHE Im Gedenken unterwegs: Orte jüdischen Lebens
Inhalt
Im 19. Jahrhundert war Laupheims jüdische Gemeinde die größte in Württemberg. Das Beziehungsgeflecht zwischen jüdischer Minderheit und christlicher Mehrheit prägte die Stadt, während Antisemitismus und Judenfeindschaft nie verschwanden. Nach dem gewaltsamen Ende der jüdischen Gemeinde 1942 wurde darüber lange geschwiegen.Das Engagement Einzelner holte diese Geschichte ins öffentliche Bewußtsein der Stadt zurück. Die Überlebenden und Nachfahren der jüdischen Gemeinde trugen maßgeblich zur Entstehung des Museums bei. Heute zeigt das Museum im Schloss Großlaupheim 400 Jahre christlich-jüdische "Beziehungsgeschichten", mit einem besonderen Augenmerk auf Laupheimer:innen, die die christlich-jüdische Koexistenz über die lokalen Grenzen hinaus geprägt haben.
Im Anschluss an den Museumsbesuch gehen wir gemeinsam zum nahe gelegenen Judenberg und besuchen abschließend den jüdischen Friedhof.
Die Exkursionsreihe ist Teil der Landeskooperation "Mittendrin - Jüdisches Leben im Südwesten".
Referierende
Dr. Cornelia Hecht-Zeiler
Dr. Michael Niemetz
Michael Schick
Informationen
14.11.2026 | 13:30 Uhr -
14.11.2026 | 16:00 Uhr
Schloss Großlaupheim
Claus-von-Stauffenberg-Straße 15
88471 Laupheim
Anfahrt:
Schloss Großlaupheim
Claus-von-Stauffenberg-Straße 15
88471 Laupheim
Leitung
Dr. Katrin Hammerstein
Organisation
Ellen Eisele
0711-164099-21
ellen.eisele@lpb.bwl.de
Seminarnummer
(Bei Rückfragen bitte angeben)
Im Themenkatalog unter
In Kooperation mit
Evangelisches Bildungszentrum Hospitalhof Stuttgart
Haus der Geschichte Baden-Württemberg