Multimediales

50 Jahre LpB

Podcasts, Videos, Interviews und Interaktives zu unserem Jubiläumsjahr finden Sie nach und nach auf dieser Seite.

Rückblick: Festakt „50 Jahre LpB“ im Landtag

Gemeinsam mit rund 400 Gästen hat die Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg im Mai 2022 ihren 50. Geburtstag im Landtag gefeiert. Beim Festvortrag von Prof. Dr. Ursula Münch mit anschließender Podiumsdiskussion erhielten die Anwesenden unter anderem Impulse zu der Frage, wie demokratische Debattenkultur gelingen kann, die Kontroversität zulässt.

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Mitschnitte der Online-Tagung zum Jubiläumsjahr: „Lernen aus Krisen“

Krisen und Krisennarrative prägen unsere Zeit. Doch wie steht es um die Potenziale politischer Bildung im Angesicht gesellschaftlicher Krisenstimmungen? Dieser Frage gingen die Teilnehmenden der Online-Tagung zum Jubiläumsjahr „Lernen aus Krisen“ am Donnerstag, 20. Januar 2022, nach. Sie betrachteten historische Entwicklungen, zogen politikwissenschaftlich-didaktische Schlüsse und thematisierten Voraussetzungen für demokratische Resilienz.

Mitschnitt: Vortrag: „Potenziale politischer Bildung in Zeiten gesellschaftlicher Krisenstimmung“ von Prof. Dr. Susann Gessner, Philipps-Universität Marburg.

Mitschnitt: Gespräch: „Wie man robust durch Krisenzeiten kommt“ mit Dr. Donya Gilan, Leibniz-Institut für Resilienzforschung (LIR), Mainz, und Prof. Dr. habil. Thomas Klie, Rechts- und Sozialwissenschaftler, Freiburg. Moderation: Mark Kleber, SWR.

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Podcast zum Jubiläum: Gesellschaftliche Akzeptanz der Demokratie heute und vor 50 Jahren


Der Podcast "50 Jahre Demokratie" in Leichter Sprache

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Ausschnitt aus dem SWR2-Podcast "Demokratie unter Druck - Was kann politische Bildung leisten?"
Anhören beim SWR

Interview mit Sibylle Thelen, Direktorin der LpB BW, in der Zeitschrift „Schwäbische Heimat“ des Schwäbischen Heimatbundes.

Interview in der Schwäbischen Heimat

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Im Januar 1952 kam es in Freiburg zu den ersten erfolgreichen Studentendemonstrationen in Nachkriegsdeutschland. Sie richteten sich gegen die Aufführung eines Spielfilms des Regisseurs Veit Harlan, der 1940 den NS-Film „Jud Süß“ gedreht hatte, der als teuflisches Meisterwerk die propagandistische Vorbereitung für die Deportation der Jüdinnen und Juden aus dem Deutschen Reich darstellte.

Das Freiburger Lehrstück zeigt an einem lokalen Ereignis exemplarisch den Umgang in der jungen Bundesrepublik mit ihrer nationalsozialistischen Vergangenheit. Vor dem Hintergrund der Wiedergutmachungspolitik gegenüber Israel protestierten Freiburger Studierende gegen diesen Film. Das Freiburger Kinopublikum reagierte auf diese studentischen Demonstrationen mit einer eindeutig antisemitischen Haltung. Während die Polizei die Haltung des Kinopublikums einnahm und die Demonstrationen mit Gewalt niederschlug, stellten sich die politische Verantwortlichen hinter die Studierenden. Die Aufführung des Films wurde letztlich verboten.

Der Beitrag von Dr. Dieter von Schrötter zeigt darüber hinaus auch exemplarisch, vor welchem historischen Hintergrund die Anfänge politischer Bildungsarbeit in der jungen Bundesrepublik zu sehen sind.

Zum Autor: Dr. Dieter von Schrötter, Politikwissenschaftler, Historiker und Germanist, war von 1993 bis 2008 Direktor des Studienhauses Wiesneck, Institut für politische Bildung Baden-Württemberg e. V. in Buchenbach bei Freiburg im Breisgau. Mehr als 30 Jahre lang war er auch Lehrbeauftragter für Politikwissenschaft an der Universität Freiburg.

Artikel „Schweigen hilft nicht gegen Antisemitismus. Das Freiburger Lehrstück von 1952“

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LpB-Jubiläum auf einen Blick

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