B&S 2-3/2026 50 Jahre Beutelsbacher Konsens.

Bürger & Staat

B&S 2-3/2026 50 Jahre Beutelsbacher Konsens.

Politische Bildung im Stresstest der Demokratie

Seit 50 Jahren gilt der Beutelsbacher Konsens mit Überwältigungsverbot, Kontroversitätsgebot und Schülerorientierung als zentraler Orientierungsrahmen der politischen Bildung. Doch veränderte politische und gesellschaftliche Bedingungen stellen seine Prinzipien heute vor neue Herausforderungen, etwa durch Künstliche Intelligenz, populistische Polarisierung oder den wachsenden Druck auf Bildungsinstitutionen. 


Die neue Ausgabe von B&S fragt nach Entstehung und Wirkung des Konsenses, seiner Bedeutung für unterschiedliche Bildungsbereiche und danach, wie tragfähig seine Prinzipien für politische Bildung und demokratische Mündigkeit heute noch sind.


INHALT

Maike Hausen und Robby Geyer
Der Beutelsbacher Konsens und die Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg
 

Steffen Pelzel, Hannah Klein, Alexander Wohnig und Marlon Barbehön
Genese und Bedeutung des Beutelsbacher Konsenses zwischen staatlicher Indienstnahme und professioneller Selbstverständigung der politischen Bildung
 

Marc Partetzke
Beutelsbacher Konsens: Maxime – Marke – Missverständnis –Missbrauch. 
Warum (nicht nur) die Geschichte politischer Bildung etwas anders erzählt werden sollte
 

Jana Sämann
Der Beutelsbacher Konsens in den aktuellen Instrumentalisierungen im Kontext eines vermeintlichen „Neutralitätsgebotes“
 

Sophie Schmitt
Politische Bildung und autoritäre Regression in multiplen Krisenzeiten
 

Helmar Schöne
Konsens und Dissens in der Demokratie
 

Inken Heldt
Wenn Algorithmen mitreden. Der Beutelsbacher Konsens im Zeitalter Künstlicher Intelligenz
 

Ingo Juchler
Transformatorische politische Bildung im Einklang mit Beutelsbach
 

Robert Kläsener
Der Schwerter Konsent – ein Beutelsbacher Konsens der religiösen Bildung?
 

Tanjev Schultz
Haltungsgebot, Destruktivitätsverbot und Orientierung am Gemeinwohl.
Ergänzungen zum Beutelsbacher Konsens aus der Journalismus-Theorie
 

Thomas Thiemeyer
Der Beutelsbacher Konsens und die Empirische Kulturwissenschaft
 

Christian Winklhöfer
Von ausgebliebenen und notwendigen Diskussionen.
Der Beutelsbacher Konsens in der Geschichtsdidaktik
 

Marc Zeccola
Der Beutelsbacher Konsens aus rechtlicher Perspektive



Drei Fragen zum Umgang mit dem Beutelsbacher Konsens an …
Ursula Münch, Jens-Christian Wagner, Anna Kaminsky, Roland Löffler,
Havva Engin, Sibylle Thelen


Bürger & Staat

B&S 2-3/2026 50 Jahre Beutelsbacher Konsens.

LpB

Stuttgart 2026 , 96 Seiten

Der Artikel ist lieferbar und online verfügbar.
Kostenlos erhältlich (ggf. zzgl. Versandkosten)
Bestell-Nr: 3852


Cookieeinstellungen
X

Wir verwenden Cookies

Wir nutzen auf unseren Websites Cookies. Einige sind notwendig, während andere uns helfen, eine komfortable Nutzung diese Website zu ermöglichen. Einige Cookies werden ggf. für den Abruf eingebetteter Dienste und Inhalte Dritter (z.B. YouTube) von den jeweiligen Anbietern vorausgesetzt und von diesen gesetzt. Gegebenenfalls werden in diesen Fällen auch personenbezogene Informationen an Dritte übertragen. Bitte entscheiden Sie, welche Kategorien Sie zulassen möchten.