Dossier
Die Geschichte Israels
1948 wurde der Staat Israel gegründet – als sicherer Hafen für Jüdinnen und Juden aus aller Welt. Seither hat das Land einen dynamischen Wandel erlebt und ist zu einer wirtschaftlich und militärisch starken Macht im Nahen Osten geworden. Und dennoch ist es ein Land voller Spannungen und Konflikte, auf das die Weltgemeinschaft immer wieder besorgt blickt. Israel hat eine äußerst bewegte Geschichte, die nicht zuletzt von Kriegen und gesellschaftlichen bzw. religiösen Konflikten gekennzeichnet ist. Und natürlich reicht die Geschichte des heutigen Staates Israel deutlich weiter zurück in die Vergangenheit. Die Vordenker des Zionismus, die einen eigenen Staat für die Jüdinnen und Juden aller Welt anstrebten, waren schon deutlich früher als 1948 aktiv. In diesem Dossier erhalten Sie einen Überblick über die (Vor-)Geschichte des Staates Israel und zentraler Ereignisse des israelisch-palästinensischen Konflikts.
Fakten zu Israel
Allgemeines
Ländername: Israel
Klima: Drei Klimazonen: Küstenebene mit feuchtheißem Sommer, mildem und regenreichem Winter (z. B. Tel Aviv); Bergland mit warmem und trockenem Sommer sowie kaltem Winter (z. B. Jerusalem); Wüste mit heißem und trockenem Sommer sowie mildem Winter (z. B. Negev)
Lage: Zwischen 34° und 29° nördlicher Breite und 34° und 36° östlicher Länge
Größe: 20.766 Quadratkilometer (in den Waffenstillstandslinien von 1949, der sog. „Grünen Linie“)
Hauptstadt: Jerusalem (von den Vereinten Nationen und der Mehrheit ihrer Mitglieder nicht anerkannt): 940.000 Einwohner:innen (2020). Die offiziellen Angaben des israelischen Statistikamtes schließen Bewohner:innen im 1967 besetzten und mit Gesetz vom 30. Juli 1980 annektierten Ostteil der Stadt ein (international nicht anerkannt).
Gesellschaft & Wirtschaft
Bevölkerung: 9,3 Millionen (2020), davon 73,9 Prozent Jüdinnen und Juden und 21,1 Prozent Araber:innen (2020). Die offiziellen Angaben des israelischen Statistikamtes schließen Bewohner:innen der annektierten Gebiete Golan und Ost-Jerusalem ein (international nicht anerkannt).
Landessprachen: Hebräisch, Arabisch
Handelssprache: Englisch
Religionen/Kirchen: 73,9 Prozent Juden, 21,1 Prozent Muslime. Weitere kleine Religionsgruppen: Christen, Drusen u.a.
Nationaltag: Tag der Unabhängigkeit am 14. Mai 1948 (Jom haAtzma'ut) (jährlich wechselnd, weil der Unabhängigkeitstag am 5. Ijjar nach dem jüdischen Kalender begangen wird)
Bruttoinlandsprodukt: 527 Mrd. US-Dollar (2022)
BIP pro Einw.: 55.360 US-Dollar (2022)
Politik
Regierungsform: parlamentarische Demokratie; keine schriftliche Verfassung, aber einzelne Grundgesetze
Staatsoberhaupt: Staatspräsident Itzchak Herzog, Amtsantritt 7. Juli 2021. Wahl des Staatspräsidenten für eine einmalige Amtszeit auf sieben Jahre durch das Parlament.
Regierungschef: Ministerpräsident Benjamin Netanyahu (Likud), Amtsantritt 29.12.2022. Netanjahu war zuvor schon mehrmals Ministerpräsident. Die aktuelle Regierung gilt als die am weitesten rechts stehende und religiöseste in der Geschichte des Staates Israel (Stand: Feb. 2022).
Außenminister: Eli Cohen (Likud), Amtsantritt: 29.12.2021 (in Rotation mit Israel Katz, Likud).
Parlament: Knesset, Einkammerparlament mit 120 Sitzen. Parlamentswahlen nach Verhältniswahlrecht alle vier Jahre (proportionale Sitzverteilung unter den Listen, 3,25-Prozent-Klausel). Letzte Parlamentswahl: 1. November 2022.
Parlamentspräsident (Vorsitzender der Knesset): Amir Ohana (Likud).
Regierungsfraktionen: Likud: 32 Sitze; Shas: 11; Vereinigtes Thora-Judentum (VTJ): 7 Sitze; Religiöser Zionismus (Vorsitz: Bezalel Smotrich): 7 Sitze; Otzma Jehudit (Vorsitz: Itamar Ben Gvir): 6 Sitze.
Verwaltungsstruktur des Landes: Sechs Verwaltungsbezirke (Mechosot) mit je eigener Bezirkshauptstadt, Bezirksregierung und Bezirksgericht: Jerusalem, Norden, Haifa, Zentrum, Tel Aviv, Süden. 15 Unterbezirke (Nafot).
Quellen: Auswärtiges Amt / GTAI
Vorgeschichte
Schon in der Altsteinzeit gibt es Spuren von Siedlern auf dem Boden des heutigen Israel. In der Bronzezeit (3300 v. Chr.) bevölkerten die Kanaaniter (auch Kanaanäer) das Land. Sie sind die ältesten bekannten Bewohner des palästinensischen Gebietes, des biblischen Landes Kanaan, das 1500 v. Chr. unter ägyptische Herrschaft kam.
Vor mehr als 3000 Jahren war das Gebiet des heutigen Israel ein Teil des jüdischen Reiches. Die Ansiedlung israelitischer Volksstämme in Palästina und den umgebenden Regionen ist für die Zeit seit etwa 1250 v. Chr. datiert. Aus dem Jahr 1208 v. Chr. stammt die Inschrift der Merenptah-Stele. Sie ist das älteste Dokument mit dem Namen „Israel“. Die Einnahme der kanaanitischen Stadtstaaten durch israelitische Nomaden, die den historischen Kern der Landnahmeberichte bilden, erfolgte um 1100 v. Chr. Tausend Jahre später eroberten die Römer das Gebiet und vertrieben die Juden nach Aufständen in den Jahren 66 bis 74 n. Chr. Diese flohen hauptsächlich in verschiedene Gebiete Europas. Mit dem Beginn der Kreuzzüge am Ende des 11. Jahrhunderts wurden in Palästina vier christliche Kreuzfahrerstaaten errichtet. Sunniten besiegten 1187 die Kreuzfahrer, besetzten Palästina und eroberten Jerusalem. Mamlukische Dynastien beherrschten Palästina seit 1291. Osmanischen Türken besiegten 1516 die Mamluken, Palästina wurden bis 1917 in das Osmanische Reich eingegliedert.
Nach der Vertreibung durch die Römer hatten die Juden kein eigenes Land mehr. Sie lebten als kleine Gruppen in anderen Ländern (Diaspora), wo sie oft diskriminiert und verfolgt wurden.
Zionismus und jüdische Einwanderung

Gegen Ende des 19. Jahrhunderts, mit der Ausbreitung des Antisemitismus, des Rationalismus und des nationalen Bewusstseins in Europa, entstanden mehrere Gruppierungen, die in einer tatsächlichen Rückkehr nach Eretz Israel („Land Israel“) und der Gründung eines eigenen Staates eine Lösung für die Juden sahen. Die Zionismus-Bewegung ist ein Sammelbegriff für unterschiedliche Denkweisen, Interpretationen und Ideale. Gemeinsam war ihnen die Auffassung, ein Staat Israel sei nicht nur die Beendigung der andauernden Flucht vor dem Antisemitismus, sondern vor allem auch eine Selbstverwirklichung. Als die Juden vor allem in Deutschland immer stärker unterdrückt wurden, flüchteten Hunderttausende von ihnen ins „Gelobte Land“.
Nach der Terrorherrschaft des Nationalsozialismus in Deutschland, die die Ermordung von rund sechs Millionen Jüdinnen und Juden in Europa zur Folge hatte, stand für viele der Überlebenden fest, dass sie nur in einem eigenen Staat frei und sicher leben können. Doch es gab ein Problem: Das Gebiet war bewohnt. Seit Jahrhunderten lebten dort Palästinenser. Genau wie Christen und Juden haben auch die Muslime hier heilige Stätten ihrer Religion, des Islam.
Mehr zur Vorgeschichte und Gründung Israels in: Michael Brenner, Der Weg zum Staat, in: BpB (Hg.): Aus Politik und Zeitgeschichte 18/19-2023: Israel, S. 10-17.
Gründung des Staates Israel 1948

1918, gegen Ende des Ersten Weltkriegs, besetzte Großbritannien Palästina. 1920 wurde Großbritannien auf der Konferenz von San Remo mit der Verwaltung Palästinas beauftragt. Mehrere Einwanderungswellen ließen seit Ende des 19. Jahrhunderts den jüdischen Bevölkerungsanteil in Palästina bis 1945 auf 30 Prozent anwachsen. Bereits früh gerieten die zionistisch motivierten Einwanderer in Konflikt mit der arabisch-palästinensischen Nationalbewegung. Militante Auseinandersetzungen zwischen Juden und Arabern, aber auch Überfälle auf Einrichtungen der britischen Mandatsbehörden waren an der Tagesordnung.
Da es Großbritannien nicht gelang, eine sowohl für den jüdischen als auch für den arabischen Bevölkerungsteil annehmbare Lösung zu finden, übergab es das Problem an die Vereinten Nationen. Am 29. November 1947 stimmte die Vollversammlung der Vereinten Nationen in Resolution 181 (II) für die Errichtung von zwei Staaten auf dem Gebiet des britischen Mandatsgebietes (westlich des Jordans) – eines jüdischen und eines arabischen Staates. 33 Staaten stimmten für die Resolution, 13 dagegen, darunter die sechs arabischen Mitgliedsstaaten. Zehn Staaten enthielten sich der Stimme. Während die jüdische Seite den Teilungsplan annahm, lehnte ihn die arabische Seite ab, weil der Plan die Rechte der Mehrheitsbevölkerung in Palästina verletze.
Einen Tag nach der Proklamation des UN-Teilungsplans für Palästina begann der zionistisch-arabische Bürgerkrieg. Anfang Dezember rief das Arabische Hochkomitee einen dreitägigen Generalstreik aus. Aufgrund mangelnder Kooperation und Organisation der arabischen Milizen konnte die zionistische Untergrundorganisation Hagana den Aufstand der palästinensischen Araber niederschlagen. Während des Bürgerkriegs wurden von beiden Seiten keine Gefangenen gemacht, da keine Mittel für deren Bewachung bereitstanden. Auf beiden Seiten kam es zu Übergriffen und Tötung von Zivilisten. Tausende Palästinenser flüchteten.
Am 15. Mai 1948 endete nach UN-Beschluss das britische Mandat über Palästina. Am 14. Mai 1948 proklamierte der jüdische Politiker David Ben-Gurion, Vorsitzender des Jüdischen Exekutivrats in Palästina, die Unabhängigkeitserklärung im Stadtmuseum von Tel Aviv und rief damit den Staat Israel aus.
Botschaft Israel: Die Unabhängigkeitserklärung des Staates Israel
Als Ben-Gurion die Unabhängigkeit ausgerufen hatte, wusste er, was folgen würde. Die arabischen Nachbarstaaten hatten deutlich gemacht, wie sie reagieren würden. Einen Tag später griffen die Streitkräfte Ägyptens, Jordaniens, Syriens, des Libanon und des Irak Israel an. Israel gewann diesen ersten israelisch-arabischen Krieg und besetzte palästinensische Landesteile.
750.000 Menschen, rund die Hälfte der palästinensischen Bevölkerung, wurden aus ihrer Heimat vertrieben. Viele Flüchtlinge wurden von den arabischen Nachbarländern nicht eingegliedert, sondern dauerhaft in Lagern untergebracht. Wegen des Krieges kam es in der islamischen Welt zu einer Welle von Pogromen gegenüber den dort lebenden jüdischen Minderheiten. Rund 500.000 Jüdinnen und Juden aus islamischen Ländern wanderten nach Israel ein.
In den ersten Monaten des Jahres 1949 fanden unter Aufsicht der Vereinten Nationen direkte Verhandlungen zwischen Israel und jedem der Invasoren statt (mit Ausnahme des Irak, der bis heute Verhandlungen mit Israel strikt ablehnt), die zu Waffenstillstandsabkommen auf der Grundlage der Fronten am Ende der Kampfhandlungen führten. Damit waren die Küstenebene, Galiläa und der gesamte Negev unter israelischer Herrschaft. Judäa und Samaria (das Westjordanland) kamen unter jordanische Regierungsgewalt, der Gazastreifen unter ägyptische Verwaltung. Jerusalem wurde in einen von Jordanien kontrollierten Ostsektor mit der Altstadt und einen israelischen Westsektor geteilt.
Mehr zur Vorgeschichte und Gründung Israels in: Michael Brenner, Der Weg zum Staat, in: BpB (Hg.): Aus Politik und Zeitgeschichte 18/19-2023: Israel, S. 10-17.
Aufbaujahre
Nach dem Ende des Krieges wendete sich Israel ganz dem Aufbau seines Staates zu. Am 25. Januar 1949 wurden in den ersten Parlamentswahlen die 120 Abgeordneten der ersten Knesset gewählt. Die Wahlbeteiligung betrug fast 85 Prozent. David Ben-Gurion, der Chef der Jewish Agency, wurde der erste Premierminister des Landes, Chaim Weizmann, der Leiter der Zionistischen Weltorganisation, wurde von der Knesset zum ersten Staatspräsidenten gewählt. Am 11. Mai 1949 erhielt Israel als 59. Mitglied seinen Sitz in den Vereinten Nationen.
Der Unabhängigkeitskrieg und das Bevölkerungswachstum hatten die Wirtschaft erheblich belastet. So schlug die Regierung einen strikten Sparkurs im Land ein. Aus dem Ausland gab es Finanzhilfen. Wirtschaftshilfen der US-Regierung, Darlehen von amerikanischen Banken, Spenden aus der jüdischen Diaspora und deutsche Wiedergutmachungsleistungen flossen in den Wohnungsbau, die Mechanisierung der Landwirtschaft, die Gründung einer Handelsflotte und einer eigenen Luftfahrtgesellschaft, die Erschließung von Bodenschätzen, die industrielle Entwicklung und den Ausbau des Straßen-, Telefon- und Stromnetzes.
Zehn Jahre nach der Staatsgründung hatten sich die Industrieproduktion und die Zahl der Arbeitsplätze verdoppelt, der Export von industriell gefertigten Erzeugnissen sogar vervierfacht. Dank der zielstrebigen Erweiterung der Anbauflächen war das Land in allen Grundnahrungsmitteln außer Fleisch und Getreide zum Selbstversorger geworden. Als Israel seinen zehnten Geburtstag feierte, verzeichnete das Land über zwei Millionen Einwohner.
Kriege zwischen Israel und der arabischen Welt (Nahostkonflikt)
Seit 1948 gab es immer wieder Kriege zwischen Israel, seinen arabischen Nachbarstaaten und den Palästinensern. Das zentrale Thema: Wem gehört Palästina?
„El Nakba“ (die Katastrophe) – Der Unabhängigkeitskrieg von 1948
Am 15. Mai 1948 griffen die Streitkräfte Ägyptens, Jordaniens, Syriens, des Libanon und des Irak Israel an. Im ersten entscheidenden arabisch-israelischen Krieg wollten die Israelis „ihr“ Land sichern. Dazu zählten sie die dem jüdischen Staat zugedachten Gebiete sowie jüdische Siedlungen jenseits der von den UN gezogenen Grenzen. Sie eroberten rund 40 Prozent des Landes, das im Teilungsplan für einen arabisch-palästinensischen Staat vorgesehen war. Die Waffenstillstandslinien vom Frühjahr 1949 vergrößerten das israelische Territorium von 14.100 auf 20.700 Quadratkilometer. Dieses Gebiet gilt auch heute noch als das Kernland Israels.
750.000 Araber wurden vertrieben oder flohen aus ihren Dörfern. Andere blieben und wurden Israelis. Die Flüchtlinge wurden von den arabischen Nachbarländern nicht eingegliedert, sondern dauerhaft in Lagern untergebracht. 39 Prozent der Flüchtlinge verblieben in der jordanisch kontrollierten Westbank, in den von Ägypten annektierten Gazastreifen flohen 26 Prozent, 14 Prozent in den Libanon. Israel erlaubte es den Flüchtlingen nicht zurückzukehren. In den nicht zerstörten Dörfern wurden jüdische Einwanderer untergebracht.
Einen Tag nach der israelischen Unabhängigkeitserklärung am 14. Mai 1948 begehen die Palästinenser seither den Nabka-Tag („Tag der Katastrophe“) und gedenken der palästinenischen Vertriebenen aus den heutigen israelischen Gebieten. Die Vereinten Nationen forderten bereits 1948 von Israel das Rückkehrrecht palästinensischer Flüchtlinge oder die Entschädigung für enteignetes Eigentum. Die UN-Forderung blieb bis heute unerfüllt und ist eines der Hauptstreitpunkte bei der Klärung des israelisch-palästinensischen Konflikts.
Jordanien behielt die Kontrolle über die Westbank (Westjordanland) einschließlich Ost-Jerusalems, die es 1950 annektierte. Der von ägyptischen Truppen besetzte Gazastreifen wurde unter ägyptische Verwaltung gestellt. Syrien machte einige Geländegewinne an der Golanfront.
1949 schlossen Israel und seine Nachbarstaaten unter Vermittlung der UN bilaterale Waffenstillstandsabkommen, die das militärische Ergebnis im Prinzip bestätigten. Ein Friedensschluss erfolgte nicht, da die arabischen Staaten direkte Verhandlungen mit Israel ablehnten.
Mehr zur „Nakba“ in: Muriel Asseburg, 75 Jahre nach der Nakba, in: BpB (Hg.): Aus Politik und Zeitgeschichte 18/19-2023: Israel, S. 46-52.
Suezkrise 1956
Im Laufe des Jahres 1956 verschärfte sich der Konflikt zwischen Israel und Ägypten. Der jüdische Staat musste sich vermehrt Terrorattacken von ägyptischem Territorium aus erwehren. Ägypten unter der Führung von Präsident Gamal Abdel Nasser blockierte den Golf von Akaba und sperrte den Suezkanal für israelische Schiffe. Am 26. Juli 1956 verstaatlichte Nasser den Suezkanal, um mit den Einnahmen den Bau eines Staudamms bei Assuan zu finanzieren. Damit beschwor er eine schwere Krise herauf, da Frankreich die Mehrheit der Anteile am Kanal hielt und britische Banken zu 45 Prozent beteiligt waren.
Am 29. Oktober 1956 begann die Suezkrise mit der Invasion des Gazastreifens und der Sinai-Halbinsel durch Israel. Gleichzeitig sollte Ägypten die Sinai-Halbinsel räumen. Präsident Nasser wies die Forderungen zurück, worauf Großbritannien und Frankreich versuchten, die Kontrolle über den Kanal militärisch zu gewinnen. Dabei wollten sie auch das Regime Nassers stürzen. Am 31. Oktober bombardierten Großbritannien und Frankreich ägyptische Flughäfen. Zusammen mit israelischen Soldaten gelang es ihnen schließlich, den Kanal zu besetzen.
Die britisch-französische Intervention wurde jedoch von den USA, der Sowjetunion und den Vereinten Nationen verurteilt. Im November 1956 wurden die beiden Länder zum Waffenstillstand und Rückzug gezwungen. Die Vereinten Nationen stationierten nach dem Rückzug die Friedenstruppe UNEF.
Junikrieg / Sechstagekrieg 1967

Die Jahre seit der Suezkrise waren von Grenzzwischenfällen geprägt. Auslöser des Junikrieges (oder auch Sechstagekrieges) war die von Ägypten am 22. Mai 1967 verkündete Blockade der Meerenge von Tiran für israelische Schiffe. Ägyptische Truppen wurden in den Sinai verlegt. Am 25. Mai wurden Syrien, Jordanien, der Irak und Saudi-Arabien von Ägypten aufgefordert, ihre Truppen an Israels Grenzen zu stationieren. 250.000 Soldaten, 2.000 Panzer und 700 Kampfflugzeuge wurden von den arabischen Staaten aufgeboten. In Israel war man davon überzeugt, mit einem Krieg nicht länger warten zu können. Man müsse entweder bald zuschlagen oder eine hundertprozentige Sicherheitszusage von Washington bekommen.
Der Krieg begann am 5. Juni 1967 mit einem erfolgreichen Überraschungsangriff der israelischen Luftwaffe auf alle ägyptischen Flughäfen. Die meisten Militärflugzeuge und Startpisten Ägypten wurden zerstört. Ebenso wurden zwei Drittel der syrischen Luftwaffe vernichtet. Dadurch erreichte Israel die Luftüberlegenheit im Krieg. Gleichzeitig rückten Bodenstreitkräfte der israelischen Armee gegen die ägyptischen Stellungen vor.
Am 6. Juni rückten die Israelis in Ost-Jerusalem und auf das von Jordanien besetzte Westjordanland vor. Auch die jordanischen Truppen konnten keinen entscheidenden Widerstand leisten. Am 9. Juni zog Israel seine Streitkräfte im Norden zusammen und besetzte die syrischen Golanhöhen. Am 10. Juni war der Weg nach Syriens Hauptstadt Damaskus frei. Aufgrund des Drucks der USA und der Sowjetunion wurde bereits am 11. Juni 1967 der Waffenstillstand unterzeichnet.
Israel besetzte das Westjordanland, Ost-Jerusalem, die Golanhöhen und den Gazastreifen. Jetzt war Israels Staatsgebiet dreimal so groß wie vorher. Erneut flüchteten Hunderttausende Palästinenser in die Nachbarländer. Der Sieg verschärfte allerdings das Palästinenserproblem für Israel. Viele Palästinenser kamen jetzt im Westjordanland, in Jerusalem und im Gazastreifen unter israelische Besatzung und Militärverwaltung.
Im November 1967 beschloss der UN-Sicherheitsrat die Resolution 242. Sie beinhaltet Israels Rückzug aus den 1967 besetzten Gebieten und eine gerechte Lösung des Flüchtlingsproblems. Israel zeigte sich bereit für einen Tausch: Rückgabe der Gebiete gegen Anerkennung Israels und Frieden, aber die Mitglieder der Arabischen Liga lehnten ab. Indirekt bedeutete die Resolution eine Anerkennung der seit 1947 von den Israelis geschaffenen Fakten der Landaufteilung. Sie ist seitdem die Grundlage aller Friedensverhandlungen.
Jom-Kippur-Krieg 1973
An Jom Kippur am 6. Oktober 1973, dem jüdischen Versöhnungstag (höchster Feiertag des jüdischen Jahres), folgte erneut ein Krieg. Nach jahrelanger sowjetischer Rüstungshilfe starteten Ägypten am Suezkanal und Syrien auf den Golanhöhen einen Überraschungsangriff auf Israel. Obwohl es Hinweise von Truppen- und Materialtransporten an die Grenzen gab, hatte Israel sie ignoriert. Zunächst gelang es Ägypten und Syrien, Anfangserfolge zu erzielen. Die israelischen Verluste an Menschen und Material waren enorm, Waffen und Munition gingen aus. Erst eine Woche nach Kriegsanfang begannen die USA, Israel Nachschub an Material zu liefern. Israels Gegenoffensive gelang. Nach drei Wochen schwerster Kämpfe standen die Israelis 100 Kilometer vor Kairo und 65 Kilometer vor Damaskus. Fast 3.000 israelische Soldaten und Zehntausende Ägypter und Syrer waren gefallen.
Am 22. Oktober 1973 rief der UN-Sicherheitsrat in der Resolution 338 auf Druck der Vereinigten Staaten alle Parteien auf, das Feuer einzustellen.
Als Reaktion auf den verlorenen Krieg verringerte die Organisation der Erdöl exportierenden Länder (OPEC) die Ölfördermenge, gleichzeitig erhöhte sie den Ölpreis drastisch, um so politischen Druck auszuüben. Die Ölkrise machte erstmals die Abhängigkeit der Industriestaaten von fossiler Energie klar.
1979 wurde auf Initiative des ägyptischen Präsidenten Anwar as-Sadat ein Friedensprozess in Gang gesetzt und der israelisch-ägyptische Friedensvertrag unterzeichnet, der unter anderem die Rückgabe des Sinai bis 1982 regelte. Der Friedensvertrag wurde am 26. März 1979 in der US-amerikanischen Hauptstadt Washington von Israels Ministerpräsident Menachem Begin und Ägyptens Präsident Anwar as-Sadat unterzeichnet. Er führte zu einer Normalisierung der Beziehungen zwischen Israel und Ägypten.
Libanonkrieg
Auf die Ermordung seines Botschafters am 3. Juni 1982 in London und nach Feuerüberfällen der Palästinensische Befreiungsorganisation PLO auf israelische Siedlungen im Norden des Landes (Galiläa) reagierte Israel am 4. Juni mit massiven Luftangriffen auf PLO-Stellungen im Libanon. Am 6. Juni startete Israel die Invasion des Libanon unter der Bezeichnung „Operation Frieden für Galiläa“. Am 9. Juni erfolgte ein massiver Überraschungsangriff auf syrischen Verbände in der Bekaa-Ebene.
Unter dem Druck der USA und der Sowjetunion bot Israel den Syrern den Waffenstillstand an. Am 11. Juni schwiegen die Waffen. Der Waffenstillstand wurde am 12. Juni auch auf die PLO ausgeweitet, hielt aber im Raum Beirut nicht. Nach einem Evakuierungsplan mussten 11.000 PLO- und andere palästinensische Kämpfer bis zum 1. September aus Beirut abziehen. Israel hatte damit sein militärisches Ziel erreicht.
Am 16. September ermordeten christliche libanesische Phalange-Milizen unter den Augen und offenbar geduldet von israelischen Truppen in den palästinensischen Flüchtlingslagern Sabra und Schatila in Westbeirut zwischen 1.000 und 3.000 zurückgebliebene Palästinenser – überwiegend Frauen, Kinder und Greise. Auslöser des Massakers war der Mord an Baschir Gemayel, dem Führer der christlichen Miliz und Präsidenten Libanons. Den Mord lastete man der PLO an. Das Blutbad beschädigte Israels Ansehen auch in der westlichen Welt. Das Massaker wurde von der UN-Generalversammlung am 16. Dezember 1982 als Genozid gewertet.
1983 beendete ein Friedensvertrag zwischen Libanon und Israel offiziell den Krieg, dem rund 10.000 Menschen zum Opfer gefallen waren. Israel wurde zunehmend isoliert.
Israel richtete im südlichen Libanon eine Sicherheitszone ein und zog sich erst im Mai 2000 aus dem Libanon zurück.
Erste und Zweite Intifada
In den 1980er Jahren nahmen die Spannungen zwischen Israelis und Palästinensern immer mehr zu. Im Jahre 1987 brachen gewalttätige Unruhen zwischen ihnen aus, die sogenannte Erste Intifada (Intifada = Arabisch für „Abschüttlung“). Auslöser der Intifada war der Zusammenstoß eines israelischen Lastwagens mit zwei palästinensischen Taxen am 8. Dezember 1987. Dabei starben vier Palästinenser. Während der Begräbnisse der vier Toten im Gazastreifen kam es zu Massendemonstrationen und Ausschreitungen. Mit Steuerstreiks, dem Boykott israelischer Waren und Demonstrationen wollten die Palästinenser ein Ende der Besatzung erzwingen. Das Werfen von Steinen gegen Soldaten und Panzer, der „Krieg der Steine“, wurde zu einem Ritual.
Die Folgejahre standen im Zeichen dieser Auseinandersetzung. Die Erste Intifada hatte 1993 mit der Unterzeichnung des Oslo-Abkommens ein Ende gefunden. Viele wichtige Fragen hatte der Vertrag aber ausgeklammert: die Zukunft der jüdischen Siedlungen und der palästinensischen Flüchtlinge sowie den Grenzverlauf zwischen den beiden Staaten und den Status Jerusalems, Fragen, die bis heute nicht gelöst sind.
Zweite Intifada
Die zweite Intifada, die von den Palästinensern als Al-Aqsa-Intifada bezeichnet wird, begann im September 2000. Der angekündigte Besuch des damaligen israelischen Oppositionsführers Ariel Scharon auf dem auch für Muslime heiligen Tempelberg / Haram al-Scharif mit der al-Aqsa Moschee und dem Felsendom führte zu heftigen Protesten unter den Palästinensern. Nach dem Scheitern des Gipfels von Camp David im Juli 2000 war die Gründung eines palästinensischen Staates erneut in weite Ferne gerückt. Scharon, der sich bereits im Wahlkampf befand, wollte mit seinem Gang in Gesellschaft von mehr als 1.000 Polizisten über den Tempelberg / Haram al-Scharif ein politisches Zeichen setzen, dass Jerusalem nicht geteilt werden würde. Am Tag nach seinem Besuch kam es zu heftigen Protesten. Die Polizei erschoss vier Palästinenser, es gab 200 Verletzte, darunter 14 israelische Polizisten.Die Auseinandersetzungen zwischen der israelischen Armee und Palästinensern griffen auf das gesamte Gebiet Israels und der Palästinensischen Autonomiebehörde über.
Statt auf Massenproteste, Wirtschaftsboykotte und Straßenkämpfe in den Palästinensergebieten wie bei der Ersten Intifada setzten radikale Palästinenser auf Terroranschläge in Israel. Die Zahl der Selbstmordanschläge stieg mit dem Ausbruch der Zweiten Intifada rapide an. Israel reagierte u. a. mit dem Bau eines 700 Kilometer langen Sperrwalls, der in der Nähe besiedelter Gebiete aus einer acht Meter hohen Mauer besteht.
Auf dem israelisch-palästinensischen Gipfeltreffen im ägyptischen Badeort Scharm-el-Scheich war ein erster Durchbruch im Nahost-Friedensprozess erzielt worden: Der israelische Ministerpräsident Ariel Scharon und der palästinensische Präsident Mahmud Abbas verkündeten am 8. Februar 2005 eine gegenseitige Waffenruhe.
Oslo-Friedensprozess ab 1993

Die weltweiten politischen Entwicklungen der 1990er-Jahre brachten eine entscheidende Wende im Nahostkonflikt. Die Sowjetunion brach zusammen, der Golfkrieg entbrannte. Damit verschob sich das Kräfteverhältnis in der gesamten Region. Die USA als bedeutende Hegemonialmacht hatte mehr Einfluss auf die Entwicklungen in Nahost. Durch die mehrere Jahre andauernde blutige Intifada standen sowohl die Palästinenserführung als auch die israelische Regierung unter Druck. Israel überwand seine ablehnende Haltung gegenüber Verhandlungen mit den Palästinensern und seine arabischen Nachbarn waren bereit, den jüdischen Staat durch die Aufnahme direkter Gespräche anzuerkennen.
1991 kam es zur Konferenz von Madrid unter Beteiligung Syriens, Israels, des Libanon sowie einer gemeinsamen jordanisch-palästinensischen Delegation. Damit war der erste Schritt auf dem Weg zum Friedensprozess getan. Gemeinsam wollte man nach Wegen zum friedlichen Zusammenleben suchen. Die Konferenz leitete multi- sowie bilaterale Gespräche über drängende Probleme der Region ein. Außerdem führte sie zur Beendigung des arabischen Wirtschaftsboykotts gegen Israel. Der israelische Premierminister Jitzhak Rabin hielt an dem auf Verhandlungserfolge zielenden Kurs trotz erheblichen innenpolitischen Drucks und des Bruchs seiner Koalition fest. Bis konkrete Erfolge erzielt werden konnten, sollte es jedoch noch bis zum September 1993 dauern.
Israelisch-palästinensische Geheimverhandlungen brachten dann den Durchbruch und führten am 13. September 1993 in Washington zur Unterzeichnung der Osloer Prinzipienerklärung, genannt Oslo I. Diese Erklärung sollte die Grundlage für die Einrichtung einer palästinensischen Selbstverwaltung sowie Endstatusverhandlungen darstellen. Daraufhin wurde die Palästinensische Autonomiebehörde eingerichtet, deren Befugnisse 1994 im Kairoer Abkommen ausgestaltet wurden.
Über das Oslo-II-Abkommen vom 24. September 1995 begann im Jahre 1996 die Errichtung einer palästinensischen politischen Struktur. Die Selbstverwaltung der Palästinenser wurde ausgeweitet. Das Dokument teilt das Westjordanland in drei Zonen auf. Die Zone A – sie umfasst die großen Städte mit Ausnahme Hebrons – wird vollständig von den Palästinensern kontrolliert. Die Zone B steht unter gemeinsamer Regie. Die Zone C – jüdische Siedlungen und unbewohntes Gebiet mit Militärstützpunkten – steht unter dem Kommando Israels. Das Ziel von Oslo II: mehr Autonomie für die Palästinenser, mehr Sicherheit für die Israelis. Doch Terroranschläge, Siedlungsbau und Intifada machten die guten Vorsätze zunichte.
Besonders schwer wog die Ermordung von Israels Premierminister Jitzchak Rabin durch einen jüdisch-religiösen, rechten Fundamentalisten am 4. November 1995. Rabin, dem 1994 gemeinsam mit dem damaligen israelischen Außenminister Schimon Peres und PLO-Chef Arafat der Friedensnobelpreis verliehen worden war, galt als einer der zentralen Protagonisten des Friedensprozesses. Nach dem Schock über seine Emordnung und einer kurzen Phase mit einer Übergangsregierung, gewann 1996 ein rechtsgerichtetes Bündnis die israelischen Parlamentswahlen. Benjamin Netanjahu wurde neuer Ministerpräsident. Unter der neuen Regierung waren die israelisch-palästinensischen Beziehungen von gegenseitigem Misstrauen geprägt und das Oslo-Abkommen verlor zunehmend an Bedeutung.
Die im Juli 2000 in Camp David unter Vermittlung des amerikanischen Präsidenten Bill Clinton geführten Verhandlungen mit PLO-Chef Jassir Arafat und dem israelischen Premierminister Ehud Barak scheiterten. Im Herbst 2000 brach das in Oslo vereinbarte Konfliktmanagement zusammen. Palästinensische Terroranschläge in Israel machten die Friedensbemühungen zunichte.
Ab Herbst 2001 verschlechterte sich die Lage weiter rapide. Der Ermordung des israelischen Ministers Ze'evi am 17. Oktober 2001 durch die „Volksfront zur Befreiung Palästinas“ folgte eine Verhärtung der Politik von Premierminister Ariel Sharon. Zahlreiche militante palästinensische Führer wurden getötet. Ab April 2002 griff die Operation „Schutzwall“. Israel besetzte palästinensische Städte und zerschlug palästinensische Verwaltungs- und Sicherheitsstrukturen. Die palästinensische Bevölkerung hing am Tropf der internationalen humanitären Hilfe. Bis zum Ende der Zweiten Intifada 2005 gab es mehrere Tausend Tote auf beiden Seiten zu beklagen.
Mehr zu Israel und Palästina im Nahostkonflikt von 2001 bis heute finden Sie hier.
Israels Ministerpräsident:innen
- David Ben-Gurion, Mapai (1948–1953)
- Moshe Sharett, Mapai (1954–1955)
- David Ben-Gurion, Mapai (1955–1963)
- Levi Eshkol, Mapai (1963–1969)
- Jigal Allon, Avoda (1969, geschäftsführend)
- Golda Meir, Avoda (1969–1974)
- Jitzhak Rabin, Avoda (1974–1977)
- Menachem Begin, Likud (1977–1983)
- Jitzhak Shamir, Likud (1983–1984)
- Shimon Peres, Avoda (1984–1986)
- Jitzhak Shamir, Likud (1986–1992)
- Jitzhak Rabin, Avoda (1992–1995)
- Shimon Peres, Avoda (1995–1996)
- Benjamin Netanjahu, Likud (1996–1999)
- Ehud Barak, Avoda (1999–2001)
- Ariel Scharon, Likud, ab 2005 Kadima (2001–2006)
- Ehud Olmert, Kadima (2006–2009)
- Benjamin Netanjahu, Likud (2009–2021)
- Naftali Bennett, HaJamin HeChadasch (2021–2022)
- Benjamin Netanjahu, Likud (seit November 2022)
Linksammlung
Quellen & weitere Infos
Literaturempfehlungen
Literaturempfehlungen
- Asseburg, Muriel: Palästina und die Palästinenser. Eine Geschichte von der Nakba bis zur Gegenwart, 2. Aufl., München 2022.
- Asseburg, Muriel/Busse, Jan: Der Nahostkonflikt. Geschichte, Positionen, Perspektiven, 4. Aufl., München 2021 (4. Auflage).
- Jörn Böhme, Jörn/Sterzing, Christian: Kleine Geschichte des israelisch-palästinensischen Konflikts, 9. Aufl., Frankfurt/M. 2022.
- Brenner, Michael: Israel. Traum und Wirklichkeit des jüdischen Staates, 2. Aufl., München 2017.
- Croitoru, Joseph: Al-Aqsa oder Tempelberg. Der ewige Kampf um Jerusalems Heilige Stätten, München 2021.
- Johannsen, Margret: Der Nahost-Konflikt, 4. Aufl., Wiesbaden 2017.
- Timm, Angelika (Hrsg.): 100 Dokumente aus 100 Jahren. Teilungspläne, Regelungsoptionen und Friedensinitiativen im israelisch-palästinensischen Konflikt (1917–2017), Berlin 2017.
- Zadoff, Noam: Geschichte Israels. Von der Staatsgründung bis zur Gegenwart, München 2020.
Linktipps und Informationsquellen
Linktipps und Informationsquellen
Überblicksangebote zum Nahostkonflikt
- Bundeszentrale für politische Bildung: Aus Politik und Zeitgeschichte 18/19-2023 – Israel
- Bundeszentrale für politische Bildung: Nahostkonflikt (Das junge Politik-Lexikon)
- Bundeszentrale für politische Bildung: Geschichte des Nahostkonflikts
- Bundeszentrale für politische Bildung: Die Beziehungen zwischen Israelis und Palästinensern (Infos zur politischen Bildung)
- Bundeszentrale für politische Bildung: UN-Beobachterstatus für Palästina
- Bundeszentrale für politische Bildung: Aus Politik und Zeitgeschichte 9/2010 – Nahost-Konflikt
- Bundeszentrale für politische Bildung: Nahostkonflikt (Kinder-Lexikon „Hanisauland“)
- Servicestelle Friedensbildung Baden-Württemberg: Konfliktanalyse Israel – Palästina (Nahost)
- Frieden fragen: Wie kam es zum Nahostkonflikt?
- Auswärtiges Amt: Nahostkonflikt
- AG Friedensforschung: Nahost-Friedensprozess in der Sackgasse (2000)
- UNRWA: Webseite des UN-Hilfswerk für Palästina-Flüchtlinge im Nahen Osten
- wissen.de: Nahostkonflikt im Überblick
- tagesschau: Die Geschichte des Nahostkonflikts
Online-Zeitungen und -Magazine
- Spiegel: Nahostkonflikt (Artikelsammlung)
- Sueddeutsche: Nahostkonflikt (Artikelsammlung)
- Die Welt: Israel-Politik (Artikelsammlung)
- Zeit Online: Nahostkonflikt (Artikelsammlung)
- Zeit Online: Nahost (Artikelsammlung)
- Deutsch-jüdisches Nachrichtenmagazinhagalil.com
- BBC: Karten zum Nahostkonflikt
Länderinformationen
- Bundeszentrale für politische Bildung: Israel (Dossier)
- Auswärtiges Amt: Israel
- Auswärtiges Amt: Palästinensische Gebiete
- Auswärtiges Amt: Jordanien
- Auswärtiges Amt: Libanon
- BMZ: Palästinenische Gebiete
- Kooperation International: Palästinensische Gebiete
- Kooperation International: Israel
- Bibelkommentare: Kanaan
- Bibelwissenschaft: Exodus und Landnahme Israels
- ntv.de: Geschichte Israels. Von Adam und Eva bis Hadrian
- planet-wissen.de: Geschichte des jüdischen Volkes
Israelische Perspektive auf den Nahostkonflikt
- Bundeszentrale für politische Bildung: Die israelische Haltung im Friedensprozess
- Bundeszentrale für politische Bildung: Wie haben Israels Bürgerinnen und Bürger den Überfall der Hamas erlebt (Bildersammlung)
- Homepage der israelischen Regierung
- Israelisches Außenministerium
- Botschaft des Staates Israel in Berlin
- Botschaft Israels in Berlin: Geschichte Israels
- Homepage der Knesset
- Internationales Politikinstitut für Gegenterrorismus (ICT), 1996 am Academic Interdisciplinary Center, Herzliya (IDC) in Israel gegründet
Palästinensische Perspektive auf den Nahostkonflikt
- Webseite der Palästinensischen Mission in Deutschland, Diplomatische Vertretung
- Palästinensische Nachrichtenagentur WAFA
- Webseite der palästinensischen Wahlkommission
- Palestinian Central Bureau of Statistics (PCBS)
Friedensinitiativen
Menschenrechtsorganisationen
- Amnesty Report 2021/2022: Palästina
- Amnesty Report 2021/2022: Israel und besetzte palästinensische Gebiete
- Human Rights Watch World Report 2023: Israel and Palestine (in Englisch)
- The Israeli Information Center for Human Rights in the Occupied Territories B'TSELEM
Autor: Internetredaktion LpB BW | letzte Aktualisierung: November 2023
