
Jones: 1923. Ein deutsches Trauma
1923 – Das Jahr der Extreme
Es war das Jahr, in dem die deutsche Politik von Krise zu Krise schlitterte, als ein Bürgerkrieg realistisch erschien und die Republik an ihren Extremen und ihrer prekären Wirtschaftslage zu zerbrechen drohte. Was erzählt die traumatische Erfahrung des Jahres 1923 über uns?
Der Historiker Mark Jones führt uns mitten hinein ins Krisenjahr 1923: in jene Monate, als französische und belgische Truppen das Ruhrgebiet besetzten, die Deutschen für ein Brot Milliarden zahlten und in den Bierkellern ein Rechtsextremist namens Adolf Hitler reüssierte. Jones erzählt von der Bedrohung des Staates durch Putschisten von links und rechts, von Hunger und Antisemitismus – aber auch davon, wie das Land die Dauerkrise überwand und zu Stabilität und Frieden fand. Am Ende standen die Demokraten als Sieger da.
Inhalt:
Prolog
1. Der Mord an Walther Rathenau:
Die Weimarer Republik am Scheideweg
2. Januar: Französische Invasion, deutscher „passiver Widerstand“
3. Februar-März: Übergriffe der Besatzungstruppen im Ruhrgebiet
4. April: „Eine Schande für die Demokratie“- Hitler mobilisiert in München
5. Mai: „Wie die Wilden“ – sexuelle Gewalt der Besatzungstruppen
6. Juni: Aktiver Widerstand und der Beginn des Schlageter-Kults
7. Juli: „Ein Anblick zum Erbarmen“- Inflationstrauma und Armut
8. August: Londons Versäumnis, Stresemanns Pech
9. September: Rheinischer Separatismus und Düsseldorfer Blutsonntag
10. Oktober: Die Feinde der Republik marschieren auf
11. November: Antisemitische Ausschreitungen und Hitlerputsch
12. Dezember: Licht am Horizont – Ende der Inflation und Dawes-Plan
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