Geschichte der politischen Bildung bis 1972

Zur Vorgeschichte der LpB Baden-Württemberg

Die Arbeitsgemeinschaft „Der Bürger im Staat“ arbeitete von Anfang an eng mit verschiedenen Bürgerrechtsgesellschaften im Südwesten zusammen, unter anderem mit der „Gesellschaft zur Wahrung der Grundrechte“ in Mannheim-Heidelberg und der „Gesellschaft für Bürgerrechte“ in Freiburg. Gleichzeitig wurde für Nordwürttemberg eine Zweigstelle geschaffen, die aber in Stuttgart ansässig war. Bereits in dieser Phase kamen auch erste Überlegungen auf, eine eigene Akademie oder zumindest eine Tagungsstätte einzurichten. 

Bereits im Januar 1951 erschien die erste Ausgabe der Zeitschrift „Der Bürger im Staat“. Sie hat sich über die Jahrzehnte hinweg als traditionsreiche Publikation der LpB Baden-Württemberg etabliert. Seit 2016 erscheint sie unter dem leicht modifizierten Titel „Bürger & Staat“. Der Anspruch, den der Verein an seine Zeitschrift formulierte, erinnert bereits an den Beutelsbacher Konsens, der erst mehr als zwanzig Jahre später formuliert werden sollte: „Ihre ‚Tendenz‘ ist demokratisch und streng überparteilich. Da Fragen der Politik jedoch ihrer Natur nach meist strittig sind, ist es Aufgabe der Monatsschrift, derartige Probleme von den verschiedenen wesentlichen Gesichtspunkten aus zu beleuchten.“

Nach mehreren parlamentarischen Initiativen verkündete Ministerpräsident Hans Karl Filbinger schließlich im Januar 1972 offiziell die Gründung einer Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg.

 

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 Jolin Diekmann zur Vorgeschichte der LpB Baden-Württemberg als barrierefreies PDF.

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