Dossier

Internationaler Frauentag

8. März 2026

Seit 1911 feiern Frauen den Internationale Frauentag. Der Aktionstag macht weltweit auf Frauenrechte und die Gleichstellung der Geschlechter aufmerksam. Er würdigt die Errungenschaften der Frauenbewegung, verweist zugleich auf fortbestehende Diskriminierungen und ruft dazu auf, sich weiterhin für Geschlechtergerechtigkeit einzusetzen.

Der Internationale Frauentag – auch Weltfrauentag und feminisitischer Kampftag genannt – findet jedes Jahr am 8. März statt. In 26 Staaten sowie den Bundesländern Berlin und Mecklenburg-Vorpommern ist er gesetzlicher Feiertag. Auch die Vereinten Nationen greifen den Tag auf: 1975 richteten sie im Rahmen des „Internationalen Jahres der Frau“ erstmals eine offizielle Feier aus. Zwei Jahre später forderte die UN-Generalversammlung die Mitgliedstaaten auf, einen Tag im Jahr als „Tag für die Rechte der Frau und den Weltfrieden“ zu begehen.

2026 steht der Internationale Frauentag unter folgenden Mottos:

Kein Stillstand, kein Rückschritt - gemeinsam für Geschlechter- gerechtigkeit!

Die UN-Women Deutschland schließen sich dem internationalen Motto an und rufen am 9. März zum Frauenstreik auf.

Mehr Informationen zum Mitmachen bei UN-Women Deutschland

„Heraus mit dem Frauenwahlrecht!“

Dieser Satz war die Hauptforderung der „Mütter“ des Internationalen Frauentags vor 115 Jahren. Auch wenn das Wahlrecht für Frauen inzwischen in vielen Ländern der Erde erreicht wurde, ist die tatsächliche Gleichstellung der Geschlechter dennoch weder in Deutschland noch im Rest der Welt Realität. 

Der Internationale Frauentag hat seine Wichtigkeit daher immer noch nicht verloren und wird weiterhin jährlich begangen. Frauen auf der ganzen Welt machen am 8. März mit Veranstaltungen, Feiern und Demonstrationen auf die noch immer nicht verwirklichten Frauenrechte aufmerksam.

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Der Internationale Frauentag weltweit

Der internationale Frauentag wird weltweit in vielen Staaten mit Aktionen und Demonstrationen gefeiert. Themen der letzten Jahre waren Femizide und genderbasierte Gewalt, gleiche Rechte und gleiche Bezahlung für Frauen sowie Widerstand gegen politische Rückschritte.

Zum Frauentag 2025 wurde in 30 Ländern eine Umfrage durchgeführt. 68 Prozent der Befragten gaben an, dass ihnen Gleichstellung der Geschlechter persönlich wichtig sei. Mehr als zweidirttel der Befragten glauben, dass signifikanter Fortschritt hin zu Gleichberechtigung in ihrem Land unwahrscheinlich ist. Die Studie zeigt auch, dass Geschlechterunterschiede in der Wahrnehmung auch in der jugen Generation Z bestehen bleiben (hier weiterlesen: IPSOS).

 

Eindrücke vom 8. März weltweit

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Der Weltfrauentag in Deutschland

Deutschland gehört zum kleinen Kreis derjenigen Länder, in denen der Internationale Frauentag bereits in den ersten Jahren nach seiner Einführung im Jahr 1911 begangen wurde. Eine entscheidende Rolle für die Ausrufung des ersten Frauentages spielten die deutschen Sozialdemokratinnen Clara Zetkin und Käte Duncker, die damals mit verantwortlich dafür waren, den Weltfrauentag offiziell ins Leben zu rufen.

115 Jahre später ist bereits viel von der Geschichte des Internationalen Frauentags in Vergessenheit geraten. Diese war gerade in Deutschland besonders bewegt: 

Hier wurde der Tag während des Nationalsozialismus verboten, geriet in der jungen Bundesrepublik zeitweilig in Vergessenheit und wurde in der DDR mit staatlich gelenkten Feiern begangen. Nach der deutschen Wiedervereinigung erlebte der Frauentag hierzulande aber ein Comeback. Heute ist er Plattform einer vielfältigen politischen Frauenbewegung und weitgehend im gesellschaftlichen Bewusstsein verankert.

Weiterführende Informationen: Faltblatt zum Internationalen Frauentag

Wer hat für Frauenrechte in Deutschland gekämpft?

Frauen setzen sich seit Jahrhunderten für mehr Rechte, Bildung und politische Teilhabe ein. Hier finden Sie einige herausragende Frauen, die sich in Deutschland für Frauenrechte eingesetzt haben.

  • Hedwig Dohm (1831 - 1919)

    Als Frauenrechtlerin ihrer Zeit voraus

    Sie forderte gleiche Bildung für alle, Erwerbstätigkeit auch von Frauen sowie das Frauenwahlrecht. Aus heutiger Perspektive können wir die deutsche Feministin Hedwig Dohm mit Recht zu den vielfältigsten Persönlichkeiten der letzten 200 Jahre zählen. mehr
    (Hedwig Dohm, Portrait im Alter. Foto: © Gemeinnütziger Förderverein EFEU e.V.)

  • Marianne Weber (1870 - 1954)

    Frauenrechtlerin und badische Politikerin

    Als Rechtshistorikerin und Soziologin, als Aktive in der bürgerlichen Frauenbewegung zu Beginn des 20. Jahrhunderts wie auch als eine der ersten weiblichen Landtagsabgeordneten hat sie sich einen Namen gemacht: Marianne Weber geb. Schnitger. mehr
    (Marianne Weber, 1896. Foto: Ullstein Verlag, Postkarten Wegbegleiterinnen, LpB)

Wegbereiterinnen der Demokratie im Südwesten

Die ersten Parlamentarierinnen in Baden und Württemberg

Hier finden Sie Porträts von Parlamentarierinnen aus Baden und Württemberg, die zwischen 1919 und 1933 dem Reichstag oder den Landtagen angehörten.

Das Postkarten-Set porträtiert eine Auswahl der ersten badischen und württembergischen Parlamentarierinnen und ihrer Arbeit: Der mutige politische Kampf für das Wahlrecht der Frauen, ihr Engagementfür Mädchen- und Frauen- sowie Arbeiterinnenrechte oder in der kommunalen Armenfürsorge. Sie wurden zu "Wegbereiterinnen der Demokratie".
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Geschichte des Internationalen Frauentags

Warum der Weltfrauentag gerade am 8. März gefeiert wird, ist nicht mehr exakt auszumachen. Um das Datum des Tages wie auch um seinen politischen Hintergrund rankten sich in der Vergangenheit mehrere Erzählungen. Inzwischen ist aber unbestritten, dass der Weltfrauentag sozialistische Wurzeln und mehrere „Mütter“ hat.

Die mutigen Anfänge

Bereits auf der ersten Internationalen Sozialistischen Frauenkonferenz 1907 forderte Clara Zetkin das allgemeine Frauenwahlrecht, nachdem 1904 in Berlin der Weltbund für das Frauenstimmrecht gegründet wurde. Außerdem demonstrierten am 8. März 1908 in New York Textilarbeiterinnen für das Frauenwahlrecht, kürzere Arbeitszeiten, höhere Löhne und mehr Arbeitsschutz. Daran anknüpfend riefen Sozialistinnen in den USA den letzten Februar-Sonntag in jedem Jahr als nationalen Aktionstag für das Frauenwahlrecht aus. 1909 wurde er zum ersten Mal begangen.

US-Amerikanerinnen waren es auch, die 1910 auf der Zweiten Internationalen Sozialistischen Frauenkonferenz in Kopenhagen die Idee eines Frauentags verbreiteten. Clara Zetkin und Käte Duncker, Sozialdemokratinnen aus Deutschland, brachten einen entsprechenden Antrag ein, der positiv aufgenommen wurde. Am 27. August 1910 beschlossen 100 Delegierte aus 17 Ländern auf der zweiten Internationalen Sozialistischen Frauenkonferenz die Einführung eines jährlichen Internationalen Frauentags. Ziel und Hauptforderung dieses Tages war das Frauenwahlrecht. Damit war der Internationale Frauentag offiziell ins Leben gerufen.

Am 19. März 1911 fand daraufhin in Dänemark, Deutschland, Österreich, der Schweiz und den USA der erste Frauentag statt. Die Wahl dieses Datums sollte den revolutionären Charakter des Frauentags unterstreichen, denn der nahegelegene 18. März war der Gedenktag für die Gefallenen in Berlin während der Revolution von 1848.
Zum ersten Frauentag 1911 sagte Clara Zetkin: 

Dieser Internationale Frauentag ist die wuchtigste Kundgebung für das Frauenwahlrecht gewesen, welche die Geschichte der Bewegung für die Emanzipation des weiblichen Geschlechts bis heute verzeichnen kann.“

Im Ersten Weltkrieg versuchten politisch aktive Frauen in mehreren Ländern, aus ihm einen Aktionstag gegen den Krieg zu machen. Da pazifistische Veranstaltungen in Kriegszeiten aber fast überall verboten waren, konnte der Frauentag nur im Geheimen begangen werden. In den folgenden Jahren wechselte das Datum des Frauentags, bis es 1921 auf den 8. März festgelegt wurde.

Wichtiger Meilenstein: Frauenwahlrecht in Europa

Nach dem Ende des Ersten Weltkriegs und der Revolution war es in Deutschland am 12. November 1918 soweit: Frauen erhielten das aktive und passive Wahlrecht – ebenso wie 1918 in Österreich, Polen und Russland. Im Januar 1919 konnten deutsche Frauen das erste Mal in der Geschichte wählen und gewählt werden. Als erste Frauen in Europa erhielten 1906 Finninnen dieses Recht (zeitgleich mit der Einführung des allgemeinen Wahlrechts für Männer), gefolgt von Norwegen 1913 und Dänemark (einschließlich Island) 1915.

In der Schweiz mussten die Frauen bis 1971 warten, bis sie auf Bundesebene dieses Recht beanspruchen konnten. Die Einführung hing von einer männlichen Volksabstimmung ab, ebenso wie in Liechtenstein als europäischem Schlusslicht, wo Frauen erst 1984 das Wahlrecht erhielten.

Auch heute noch gibt es Staaten, in denen das Frauen das Wahlrecht erschwert oder vorenthalten wird. Dazu gehören Bhutan, Brunei und Saudi-Arabien.


Forderung nach Frauenrechten

Nachdem das Wahlrecht für Frauen errungen war, rückten andere Ungleichbehandlungen in den Mittelpunkt des 8. März, an dem Frauen mit Demonstrationen und Kundgebungen auf ihre Benachteiligung aufmerksam machten. Zentrale Forderungen waren Arbeitsschutzgesetze, gleicher Anspruch auf Bildung, ausreichender Schutz für Mütter und Kinder, gleicher Lohn für gleiche Arbeit oder legaler Schwangerschaftsabbruch. In all diesen Bereichen mussten Frauen massive Einschränkungen und Gebote hinnehmen, die dem hierarchischen Geschlechterverhältnis geschuldet sind.

Dass Clara Zetkin sich 1919 der Kommunistischen Partei Deutschlands (KPD) anschloss, hatte Folgen für den Internationalen Frauentag: Für viele galt er nun als kommunistisch „besetzt“. In der Weimarer Republik fanden deshalb zwei Frauentage statt: ein sozialdemokratischer ohne festes Datum und ein kommunistischer am 8. März. Mit diesem Datum sollte an den Arbeiterinnenstreik 1917 in St. Petersburg erinnert werden, der die russische Februar-Revolution mit angestoßen hatte.


Keine Frauenrechte im Nationalsozialismus

In Deutschland brachte der Nationalsozialismus einen herben Rückschritt für Frauen und Frauenrechte: Weder die politische Beteiligung von Frauen noch die Gleichberechtigung von Frauen und Männern standen zwischen 1933 und 1945 auf der Tagesordnung. Der Internationale Frauentag wurde von den Nationalsozialisten verboten – und dafür der Muttertag in den Vordergrund gerückt.

Der Muttertag entsprach stärker der NS-Ideologie und dem damit verbundenen Frauenbild. Bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs überlebte der Frauentag in Deutschland nur im Untergrund. Dort wagten mutige Frauen, ihn heimlich zu begehen. An den Weltfrauentag zu erinnern galt auch als Erkennungszeichen für Widerstandskämpferinnen gegen den Nationalsozialismus.

Gleichberechtigung im Grundgesetz

Hartnäckig haben es vier Frauen im Parlamentarischen Rat 1948/49 (Dr. Elisabeth Selbert, Frieda Nadig, Helene Weber und Helene Wessel – die „Mütter des Grundgesetzes“) geschafft, fünf entscheidende Wörter ins Grundgesetz zu bringen:Männer und Frauen sind gleichberechtigt(Artikel 3, Abs. 2). Nach langen Diskussionen wurde dann 1994 der Gleichberechtigungs-Artikel im Grundgesetz um einen Zusatz ergänzt: Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin. Eine aktive Gleichstellungspolitik ist seitdem Verfassungsauftrag.

Selbstverständlich war es nicht, dass der Gleichberechtigungsartikel in das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland aufgenommen wurde. 1948/49 arbeiteten 65 Männer und Frauen im Parlamentarischen Rat an einer demokratischen Verfassung für den neuen deutschen Staat. Lange war dabei nur von den „Vätern des Grundgesetzes“ die Rede. Den wenigen Frauen im Parlamentarischen Rat — Dr. Elisabeth Selbert, Frieda Nadig, Helene Weber und Helene Wessel — als den „Müttern des Grundgesetzes“ ist es zu verdanken, dass unsere Verfassung Frauen die volle Gleichberechtigung garantiert.
 

Der Frauentag im geteilten Deutschland

Nach dem Zweiten Weltkrieg, der Gründung der beiden deutschen Staaten und dem Kalten Krieg zwischen Ost und West kam es erneut zu einer Spaltung des Internationalen Frauentags.

In der DDR wurde der 8. März offiziell als „Tag der Frau“ gefeiert — mit verordneten sozialistischen Veranstaltungen. In der DDR wurde der Internationale Frauentag groß gefeiert. Die Staats- und Parteiführung verlieh jährlich die Clara-Zetkin-Medaille zur Würdigung von Initiativen und des „Fleißes“ der Frauen. Im Mittelpunkt standen hauptsächlich Festveranstaltungen und Empfänge. Trotzdem fanden auch Demonstrationen statt, bei denen Frauen aus der DDR Solidarität zu Frauen auf der ganzen Welt zeigten. Frauentage galten als Höhepunkt der DDR-Frauenpolitik, deren Hauptziel es war, so viele Frauen wie möglich in den Erwerbsprozess einzugliedern. Mit der Zeit entwickelte sich der 8. März in der DDR jedoch immer mehr zu einem Pendant des westdeutschen Muttertags.

In der frühen Bundesrepublik hatte der Frauentag aufgrund seiner sozialistischen Geschichte einen schweren Stand. Er wurde nur von einer kleinen Minderheit begangen, die sich vor allem für Frieden und gegen die Wiederaufrüstung Westdeutschlands engagierte. Gegen Ende der 1950er Jahre geriet der 8. März zunehmend in Vergessenheit, bis in die sechziger Jahre des 20. Jahrhunderts fanden in der BRD nur wenige Veranstaltungen statt. Erst die neue Frauenbewegung ab den 1970er Jahren schaffte es, den Frauentag in der Bundesrepublik neu zu beleben. Er wurde zunehmend zum Tag der feministischen Solidarität unter Frauen verschiedener Schicht, Herkunft und Generation. Mit ihrer Forderung „Das Private ist politisch“ rückte die Zweite Frauenbewegung neue Themen wie Gewalt in der Ehe, Rechte von Migrantinnen oder Diskriminierung nicht-heterosexueller Lebensweisen ins Bewusstsein.

1975 erklärten die Vereinten Nationen einen Tag im Jahr offiziell zum Internationalen Frauentag.

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Der 8. März heute

Im vereinten Deutschland wird der Internationale Frauentag seit 1993 von Frauen unterschiedlicher politischer Richtungen gefeiert. Vor allem beim „Frauenstreiktag“ am 8. März 1994 erlebte er ein viel beachtetes Comeback. Jedes Jahr am 8. März organisieren Frauengruppen, Gewerkschaften, Gleichstellungsbeauftragte und Frauen aus Parteien und Verbänden Veranstaltungen im ganzen Land. So unterschiedlich wie die Beteiligten sind auch die Themen des Frauentags in Deutschland: Chancengleichheit im Erwerbsleben, gleicher Lohn für gleiche Arbeit, Verbesserung der Situation von Migrantinnen, Kampf gegen Gewalt an Frauen und gegen Zwangsprostitution oder Frauenhandel. Der Frauentag ist heute Plattform für eine vielfältige Frauenbewegung und fest im gesellschaftlichen Bewusstsein verankert. Auch im 21. Jahrhundert ist die Gleichstellung der Geschlechter noch nicht erreicht. Die Hauptforderungen der Gründerinnen des Internationalen Frauentags sind inzwischen zumindest in Europa erfüllt. Dennoch bleibt in Sachen Frauenrechte viel zu tun. Frauen aller Länder nutzen deshalb den 8. März weiterhin, um auf ihre Belange aufmerksam zu machen. Sie fordern eine Gesellschaft, in der alle Menschen gleichberechtigt sind.

Im heutigen Deutschland sind in den letzten Jahren Frauen- und Menschenrechtsverletzungen neu ins Bewusstsein gerückt. Dieses Bewusstsein über Verbrechen wie Genitalverstümmelung, Ehrenmorde, Zwangsheirat und -prostitution sowie Frauenhandel ist elementar, um Frauenrechte hier in Deutschland, aber auch weltweit verteidigen zu können

Der internationale Frauentag als gesetzlicher Feiertag in Deutschland

Als erstes deutsches Bundesland hat Berlin im Jahr 2019 den Frauentag als gesetzlichen Feiertag eingeführt, in Mecklenburg-Vorpommern gehört der 8. März seit 2023 zu den arbeitsfreien Feiertagen.

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Weitere Beiträge zu Gleichstellung und Frauenrechten

Frauen in den Länderparlamenten

Beim Anteil weiblicher Abgeordneter nimmt der baden-württembergische Landtag eine Schlusslicht-Position ein: 35 von derzeit 143 Parlamentariern sind Frauen. 
zum LpB-Dossier „Frauenanteil in Länderparlamenten“

Equal Pay Day — Entgeltgleichheit für Männer und Frauen

Der Aktionstag will auf den Unterschied im Bruttostundenverdienst von Frauen und Männern (Gender Pay Gap) aufmerksam machen.

zum LpB-Dossier „Equal Pay Day“

12. November: Geburtsstunde des Frauenwahlrechts

Das Frauenwahlrecht war ein Meilenstein auf dem Weg zur Chancengleichheit von Männern und Frauen. Die Geburtsstunde des Frauenwahlrechts in Deutschland am 12. November 1918 ist der „Aufruf an das Deutsche Volk“ des Rats der Volksbeauftragten inmitten der Revolution nach dem Ersten Weltkrieg, der Frauen das Wahlrecht zuspricht.
zum LpB-Dossier „12. November 1918: Geburtsstunde des Frauenwahlrechts“

25. November: Internationaler Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen

Jede vierte Frau hat mindestens einmal in ihrem Leben körperliche oder sexuelle Partnerschaftsgewalt erlebt. Auf das Jahr gerechnet ermordet jeden Tag in Deutschland ein Partner oder Ex-Partner eine Frau oder versucht es. Gewalt gegen Frauen ist kein Phänomen anderer Kontinente, anderer Kulturen oder vergangener Zeiten. Es ist traurige Wirklichkeit für viel zu viele Frauen mitten in unserer Gesellschaft. 
zum LpB-Dossier „Gewalt gegen Frauen

Diversity und Gender Mainstreaming

Diversity ist ein Ansatz, der die Vielfalt in unserer Gesellschaft aufzeigen möchte. Gender Mainstreaming bezeichnet die Verpflichtung, bei allen Entscheidungen die unterschiedlichen Auswirkungen auf Männer und Frauen in den Blick zu nehmen.

zum LpB-Dossier „Diversity and Gender Mainstreaming“

Weitere Berichte und Artikel zu den Themen Frauen, Frauenpolitik und Gleichstellung finden Sie hier.

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Unterrichtsmaterial und Publikationen

der Landeszentrale für politische Bildung

Faltblätter: Frauentag und Frauenwahlrecht

Faltblatt „Der Internationale Frauentag“
Bestellen / Download (PDF, barrierefrei)
 
Faltblatt „Der Weg zu Frauenwahlrecht und Demokratie“
Eine Zeitleiste von 1789 - 2017
Bestellen / Download

Postkartenset: Wegbereiterinnen der Demokratie

Wegbereiterinnen der Demokratie im Südwesten. Porträts engagierter früherer Parlamentarierinnen aus Baden und Württemberg
Bestellen / Download

weitere Porträts finden Sie hier.

Landeskundliche Reihe: Geschlechtergeschichte
Band 44: Frau und Mann, Mann und Frau. Eine Geschlechtergeschichte des deutschen Südwestens 1789 - 1980.

E-Pub (2,2 MB, kostenlos) // Mobi (3,8 MB, kostenlos)

Weitere Publikationen und Unterrichtsmaterialien zu den Themen Frauen, Frauenpolitik und Gleichstellung finden Sie hier.

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Info-Reihe: Frauen im Fokus

Vergessen, unbekannt, unentdeckt

In der Geschichtsschreibung haben Frauen es immer noch schwer, Eingang in Lehrbücher und Lehrmeinungen zu finden. Doch es gab und gibt sie – die revolutionären, politisch aktiven und visionären Frauen. Wir stellen sie in den „Fokus“ dieser Reihe.
... mehr

Veranstaltungen

der Landeszentrale für politische Bildung

Workshops, Vorträge, Seminare: Aktuelle Veranstaltungen zum Thema Frauen und Politik finden Sie  in unserem Veranstaltungskalender.

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Video: Internationaler Frauentag

Videos

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Letzte Aktualisierung: Februar 2026, Internetredaktion der LpB BW

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